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Ledaig Archive - GETRAENKEABC.DE

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LEDAIG 19 Jahre mit Marsala Cask Finish

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Der LEDAIG AGED 19 YEARS Single Malt Scotch Whisky ist einer der ersten Whiskys der in Tobermory Destillerie nach Wiederaufnahme der Produktion von getorften Whiskys im Jahr 1997 produziert wurde. Er lagerte fast zwei Jahrzehnte in Eichenfässern, bevor er für die letzten Monate seiner Reifezeit in Marsala Wein Fässer umgefüllt wurde. Das Ergebnis ist ein wundervoll reicher, süß getorfter Single Malt.

Farbe: Kräftiges Gold

Nase: Eine faszinierende Balance von schwarzem Pfeffer und Rauchigkeit mit Spuren von Dessert Wein, getrockneten Früchten, Zitrus, Toffee und delikatem Ingwer und Nelken

Geschmack: Großartige Süße, Noten von Zitrus Früchten, Beeren und Weintrauben, süßer Toffee und Spuren von dunkler Schokolade entwickeln sich zu einer intensiven Torf-Explosion von schwarzem Pfeffer und Lagerfeuer-Rauch

Finish: Langanhaltend, Pfeffer, Rauch mit einem fruchtigen Ton

51 % vol. , 0,7 L

Un-chill filtered

 

Über die Tobermory Destillerie

Die heutige Tobermory-Destillerie wurde 1798 von John Sinclair als Ledaig-Destillerie (ausgesprochen led-chigg; gälisch für „sicherer Hafen“) gegründet. Die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts verbrachte sie ungenutzt, bis sie schließlich im Jahr 1916 zu DCL überging. DCL betrieb die Destillerie für mehrere Jahre bis auch dieses Unternehmen sie im Jahr 1930 wieder schloss. Erst 1972 wurde die verlassene Tobermory Destillerie dann erneut zum Leben erweckt. Sie wurde von einer Unternehmensgruppe gerettet, die sich von der verträumten Brennerei gegenüber einer der meistfotografierten Meeresbuchten Schottlands verführen ließ.

Diese Wiederbelebung war ein außergewöhnlicher Akt für eine Destillerie, in der man seit über 40 Jahren keinen Tropfen Whisky mehr produzierte. „In der Vergangenheit hat die Destillerie verschiedene Phasen der Whiskyherstellung durchlaufen, es wurden sowohl getorfte als auch ungetorfte Whiskies produziert“, sagt Dr. Kirstie McCallum. Daher wurde entschieden, im halbjährigen Wechsel sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig aus stark getorftem Malz zu produzieren.

Durch den Verzicht auf die Kältefiltration (un-chill filtered) und einem Alkoholgehalt von 46,3 % glänzen beide Whiskies mit einer unnachahmlichen Fülle an Aromen, die den Geist der Isle of Mull bis auf die Zunge tragen.

Seit 1993 blüht das kostbare Kleinod als Teil von Burn Stewart Distillers (heute Distell International Ltd.) wieder auf. In 2017 produziert die Destillerie aufgrund notwendiger Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten kurzfristig nicht, steht aber den Isle of Mull-Besuchern offen.

Ledaig 1996 – der Vintage aus dem Jahr der Wiederaufnahme des Torfens

Von | Whiskey | Keine Kommentare

LEDAIG 1996 Vintage

Schon vom Meer aus erkennt man die Uferpromenade der Isle of Mull mit ihren freundlich bunten Häusern. Vor der malerischen Nord westküste Schottlands gelegen, bietet die knapp 900 Quadratkilometer umfassende Insel ein ganz spezielles Klima sowie eine atemberaubend schöne Landschaft. In Tobermory, dem im späten 18. Jahrhundert als Fischereihafen gegründeten Hauptort der Insel, leben knapp 1.000 „Mulleachs“.

welcome on tobermory

Hier befindet sich auch die Heimat einer im Jahr 1798 gegründeten Brennerei, die vor mehr als 20 Jahren von Burn Stewart Distillers übernommen wurde und heute, im halbjährlichen Wechsel, zwei ganz außergewöhnliche und vielfach prämierte Single-Malt- Linien kreiert: Tobermory und Ledaig. Die bis heute einzige Brennerei der Insel zählt zu den ältesten Destillerien Schottlands.

In der Brennerei wird grundsätzlich auf Kältefiltration verzichtet und bei einem Alkoholgehalt von 46,3% vol. beeindrucken die Whiskys mit einer unglaublichen Fülle von Aromen.

Die Herstellung der zwei Varianten wechselt sich im Sechsmonatsturnus ab, wobei die Tobermorys ungetorft und die Ledaigs stark getorft sind. Alle Tobermory Single Malts reifen in handverlesenen Bourbon- und Sherry-Fässern und werden aus ungetorftem Malz hergestellt. Die Ledaig Single Malts stehen für süßliche und rauchige Whiskys mit beeindruckender Persönlichkeit. Hierfür wird ausschließlich stark getorftes Malz verwendet – das Ergebnis ist ein Hochgenuss mit wunderbar maritimem Charakter.

Ledaig 1996

Der 1996er Vintage Single Malt Scotch Whisky von der Isle of Mull stammt aus dem Jahr der Wiederaufnahme der Produktion von getorften Whiskys in der Tobermory Distillery. Durch seine Lagerung in Oloroso Sherry Fässern erhält der getorfte Single Malt durch seine Vielschichtigkeit. Apfel, mit einem Hauch von Minze vereinen sich mit Citrus-Aromen. Abgerundet durch ein rauchiges Finale. Die Grädigkeit liegt bei 46,3 % vol., und er ist „unchill filtered“.

Hier unsere Tasting-Notes in der Kurzvariante:

Nase: Duftender Rauch, Toffee Karamell, Seetang und Apfel.

Geschmack: Torfige Note erfüllt den Mund, schwarzer Pfeffer geht über in leichte Sherry-Süße

Finish: Weich mit einem würzig salzigen Abgang, übergehend in ein rauchiges Finale.

the tobermory skyline

Mehr Infos zur Tobermoy-Destillerie finden Sie in unserem zweiten Beitrag hier:

TOBERMORY BLOGEINTRAG

 

 

Die Geschichte der Tobermory-Destillerie

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Darf ein Blog eigentlich abschreiben? Warum nicht – wenn’s Sinn macht und hilft. Unser heutiger Blogeintrag ist als reine Übersetzungshilfe zu verstehen, er gibt in deutscher Sprache den Text zur Geschichte der Tobermory-Destillerie von Spirits Business wider. die aus unserer Sicht lesens- und wissenswert ist:

(Quelle: Tobermory Distillery: a brand history, The Spirits Business)

Die Tobermory Destillerie wurde 1798 von John Sinclair als Ledaig Destillerie (ausgesprochen led-chigg; gälisch für „sicherer Hafen“) gegründet. Die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts verbrachte sie ungenutzt, bis sie schließlich im Jahr 1916 zu DCL (heute Diageo) überging. DCL betrieb die Destillerie für mehrere Jahr bis auch dieses Unternehmen sie im Jahr 1930 wieder schloss. Im Jahr 1972 wurde die verlassene Tobermory Destillerie dann erneut zum Leben erweckt. Sie wurde von einer Unternehmensgruppe gerettet, die sich von der verträumten Brennerei gegenüber einer der meistfotografierten Meeresbuchten Schottlands verführen ließ. Diese Wiederbelebung war ein außergewöhnlicher Akt für eine Destillerie in man seit über 40 Jahren kein Tropfen Whisky mehr produzierte, und die nur für einen kurzen Zeitraum während des zweiten Weltkrieges als Marinestützpunkt genutzt wurde. Außerdem war diese Wiederbelebung aufgrund des damaligen Zustand der Whisky Industrie wahrscheinlich auch ein Aberwitz. Daher erhielt die Destillerie zu diesem Zeitpunkt auch einen erheblichen Entwicklungszuschuss, welcher den Kauf von zwei neuen Brennblasen (Stills) ermöglichte. Die Investition in die neuen Stills war kritisch, nicht nur da die Unternehmensgruppe innerhalb von fünf Jahren Bankrott ging und andere Besitzer kamen und gingen, sondern auch auf Grund der Tatsache das die Höhe der Investition ausgereicht hätte um eine neue ordnungsgemäße Brennerei zu bauen.

Im Jahr 1993, nach dem Einstieg bei Bunnahabhain auf Islay, kaufte Burn Stewart Distillers die Tobermory Destillerie für 600.000 Pfund und das Tobermory Lager für weitere 200.000 Pfund. Nach dem Kauf lag die Priorität zunächst auf der Vermeidung einer Hygiene-Katastrophe. Bis dato hatte neben Tobermory’s Whisky auch das traditionelle Produkt Cheddar in den Lagerhallen der Destillerie gereift und Spuren von Hefe hinterlassen. Diese galt es nach der Übernahme als erstes zu beseitigen. Darüber hinaus stellte sich Burn Stewart die Frage welche Art von Whisky produziert werden sollte. „In der Vergangenheit hat die Destillerie verschiedene Phasen der Whiskyherstellung durchlaufen, es wurden sowohl getorfte als auch ungetorfte Whisky’s produziert“, sagt Markenbotschafterin Dr. Kirstie McCallum. Daher wurde entschieden im halbjährigen Wechsel sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig aus stark getorftem Malz zu produzieren.

Whiskys der Tobermory Destillerie

Im Jahr 2013 wird Burn Stewart von der südafrikanischen Distell Group für 160 Millionen Pfund gekauft wurde. Distell erbt durch den Deal drei verschiedene Single Malt Whisky Destillerien, Misch- und Reifeanlagen, Abfüllhallen, Lagerstätten und alle existierenden Lagerbestände sowie in-house Marketing und Vertrieb.

Betrachten wir einmal Ledaig: das Malz für diesen Whisky stammt aus Port Ellen auf Islay und hat einen Phenolgehalt von 35-40 ppm. „Daher entspricht es in etwa dem Niveau einiger anderer Islay Malts. Es hat voraussichtlich etwas mehr als Bowmore jedoch nicht so viel wie Ardberg“, sagt McCallum, die an der Seite von Master Distiller Ian Macmillan für das Unternehmen als Head Blender arbeitet. Wie bei Bunnahabhain und Tobermory ist Ledaig nicht kalt gefiltert, was eine Abfüllung bei 46,3% beinhaltet und vermeiden soll das sich der Whisky trüb färb. „Wir sind davon überzeugt, dass dieses Verfahren so viel mehr Mundgefühl und Aromafreigabe vermittelt“, sagt Mc Callum. „Es passt einfach viel besser zu unseren Malts.“

„Tobermory zeichnet sich für mich durch die Schönheit der Insel, der Stadt und der Destillerie aus,“ sagt McCallum.“ Natürlich hat Burn Stewart versucht die einzigartige Herkunft des Whisky’s zu nutzen, jedoch hat Tobermory mit einem Leistungsvermögen von nur einer Millionen Liter im Jahr nicht den Umfang von Talisker oder Lagavulin.

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Vielleicht ist das aber auch gut so…