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Whisky Archive - GETRAENKEABC.DE

Whisky Archive - GETRAENKEABC.DE

Bruichladdich – Rare Cask Series – 1985 / 32

Von | Whiskey | Keine Kommentare

BOURBON: HIDDEN GLORY

Die 32 Jahre bis zur Vollendung dieses einzigartigen Drams waren eine lange Zeit voller Herausforderungen und wichtiger Entscheidungen. Meisterlich hergestellt von den Brennmeistern der damaligen Bruichladdich-Ära wurde der Rare Cask 1985 nun nach mehr als drei Jahrzehnten aus den verbleibenden 22 Fässern dieses legendären Jahrgangs abgefüllt.

Zunächst reifte der Whisky in 3rd-Fill-Bourbonfässern in der dunklen Stille des Warehouse N° 14. Im Jahr 2012 jedoch entdeckte der damalige Master Distiller, Jim McEwan, das großartige Potenzial dieser ungeschliffenen Diamanten und ließ den Vintage für mehr Tiefe und die Vollendung der komplexen Aromen in handverlesene 1st-Fill-Bourbonfässer umfüllen.

Und dennoch fehlte dem Meisterwerk die königliche Krone! Ein allerletzter Umzug in französische Weinfässer aus dem besten Château des Landes sollte Anfang 2017 nicht nur die Vollendung bringen, sondern wurde auch der Beginn einer neuen Bruichladdich-Genussgeschichte…

Auf einen Blick:

  • Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
  • Die letzten 22 Fässer des legendären Vintage 1985, limitiert auf 4.200 Flaschen weltweit
  • 32 Jahre gereift, bis 2012 in 3rd-Fill-Bourbonfässern, danach umgefüllt in 1st-Fill-Bourbonfässer, Ace‘D in französischen Edelweinfässern (Finishing im Spezialfass)
  • Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
  • Ohne Kältefiltration, ohne Zusatz von Farbstoffen
  • Natürliche Fassstärke: 48,7 % vol.

Tasting Notes:

Farbe:
Erinnert an reife Blutorangen.

Duft:
Betörend und vielschichtig. ein opulenter Mix aus Blutorange, Nektarine, Bananenbrot, getrockneter Kokosnuss und süßem Vanillepudding. Unterstrichen von oralen Noten und einem nussigen Unterton, der an Marzipan und Walnüsse erinnert.

Geschmack:
Was für eine Präsenz am Gaumen! Die softe, fast schon sirupartige Textur stammt von der kurzen Zeit in französischen Weinfässern und betont den warmen Charakter des Whiskys sowie komplexe Aromen, die an Muskatnuss, Himbeere, Johannisbeermarmelade sowie reife Plaumen erinnern. Aus der langen Zeit im Ex-Bourbonfass stammen die würzig-frischen Noten von süßem Toffee, Zitronenbaiser und etwas Kokosnuss. Ein Genuss, den man – Schicht für Schicht – ganz in Ruhe entdecken sollte.

Nachklang:
Lang und sehr elegant. Der Einfluss der Eichenfässer kommt auch hier deutlich zur Geltung. Vanillewaffeln, Toffee und Sandelholz gehen langsam über in Malzzucker, salziges Karamell und samtigen Aprikosensirup. Ein Gedicht!

Stimmung:
Egal, wie man die perfekte Stimmung für den 1985er beschreiben möchte – man wird ihm wohl nie ganz gerecht… Kurz gesagt: Der 1985er-Rare-Cask ist ein Single Malt, dessen Genuss man wohl nie wieder vergessen wird. Deshalb ist es uns eine ganz besondere Ehre, dieses einzigartige Geschmackserlebnis mit ihnen teilen zu dürfen!

Since 1850 – Famous Men & Their Whiskey – Chapter 3

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Chapter 3 – Colonel E.H. Taylor

Colonel E.H. Taylor

Colonel E.H. Taylor

Colonel Edmund H. Taylor besaß viele Destillieren. Die erfolgreichsten waren die O.F.C und die Carlisle Distillery, die Vorgänger der heutigen Buffalo Trace Distillery. Er führte als Erster den „Bottled in Bond Act“ ein, eine der ersten Qualitätskontrollen der Whiskeyindustrie.


EH Taylor Single Barrel

Kentucky Straight Bourbon
E.H. Taylor Jr. Single Barrel Bourbon Whiskey kommt sehr delikat daher. Die Süße am Gaumen ist ausbalanciert mit Noten von Tabak und dunkler Würze, die solange anhalten bis man für den nächsten Schluck bereit ist.
Nase: Getrocknete Feigen und Butterscotch
Geschmack: Delikat, leicht hölzern, fruchtig, süß und gut ausgewogen.
Finish: Voller, angenehm anhaltender Nachklang.
50 % vol.

EH Taylor Small Batch
Kentucky Straight Bourbon
Die von Colonel Taylor patentierten Technik, die Maische (mash) ganz natürlich tagelang vor Destillation sauern zu lassen, kommt auch hier zum tragen. Er zeigt Charakter und Körper wie kein anderer heutzutage.
Nase: Aromatisch und mild, Süße und Lakritzaromen
Geschmack: Karamellige Maissüße, vermischt mit Butterscotch und Lakritz
Finish: Weiches Mundgefühl, das sich in subtile Gewürze von Pfeffer und
Tabak verwandelt.
50 % vol.

EH Taylor Straight Rye
Straight Rye Whiskey
Dieser würzige und gehaltvolle Straight Rye Whiskey mit 50 % vol. alc. zollt Tribut an den klassischen Amerikanischen Whiskey-Stil und die „Bottled in Bond“ Regularien von 1897.
Nase: Getrocknete Feigen, schwarzer Pfeffer und ein Hauch von frischem Dill
Geschmack: Eine wunderbare Balance von dunklen Gewürzen und subtilen Karamelltönen
Finish: Angenehm mit einer holzigen Trockenheit
50 % vol.

 

Bruichladdich – Rare Cask Series – 1984 / 32

Von | Whiskey | Keine Kommentare

BOURBON: ALL IN

Für Adam Hannett, den Head Distiller von Bruichladdich, ist ein im Bourbonfass gereifter Single Malt der ultimative Ausdruck des Stils seiner Brennerei. Die Frucht, der leicht salzige Unterton und jede Menge Eleganz sind Teil der typischen Bruichladdich-DNA und werden beim 1984er-Vintage von vielschichtigen Vanille- und Butterscotch-Noten umhüllt.
Im Jahr 2008 entdeckte der damalige Master Distiller, Jim McEwan, ganz besondere Vintage-Fässer in seinem Warehouse, die einen einzigartigen Stil besaßen und ein großartiges Entwicklungspotenzial versprachen. Er ließ den Whisky, der ursprünglich am 31. Dezember 1984 erstmals in Fässer abgefüllt worden war, für eine weitere, sehr lange Reise in 1st-Fill-Bourbonfässer umfüllen. Damit überließ er der Zeit, dem Whisky, den Fässern sowie seinen Nachfolgern die ehrenvolle Aufgabe einer Aromenentwicklung bis zur wahren Perfektion.
„Der Geschmack dieser zwölf verbleibenden Fässer ist der pure, klassische Bruichladdich-Stil und ein respektvoller Ausdruck der Vergangenheit sowie eine echte Inspiration für die Zukunft. Dieses Meisterstück wurde in Fässern aus amerikanischer Eiche gereift und zuletzt 2008 für seine letzte Reifung und Vollendung in frische Ex-Bourbonfässer umgefüllt“ (Adam Hannett).

Auf einen Blick:

  • Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
  • Die letzten zwölf Fässer des legendären Vintage 1984, limitiert auf 3.000 Flaschen weltweit
  • 32 Jahre in Fässern aus amerikanischer Eiche gereift, 2008 umgefüllt in 1st-Fill-Bourbonfässer (Barrels und Hogsheads)
  • Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
  • Ohne Kältefiltration, ohne Zusatz von Farbstoffen
  • Natürliche Fassstärke: 43,7 % vol.

Tasting Notes:

Farbe:
Wie ein Sonnenaufgang auf der Insel Islay.

Duft:
Wunderbar. ein klassischer Old-School-Bruichladdich: Kokos, Rohrzucker, Vanillepudding, Grapefruit, Mango, Ingwerkekse und etwas Marzipan. Später auch etwas Datteln in Sirup und getrocknete Sultaninen.

Geschmack:
Weich, delikat und von cremiger Textur. Crème Brûlée, Buttercup und Orangenschale wärmen den Gaumen und gehen langsam über in Aromen, die an Leder, getoastete Eiche und Pralinen erinnern. Das Finale bilden süße Zitrus- und Mangonoten.

Nachklang:
unglaublich lang anhaltend und weich. ein wunderbares Finish von warmen Scones, getrockneten Früchten, kandierten Orangen und Zitronen sowie samtiger Aprikosenmarmelade.

Stimmung:
Stiller, ehrwürdiger Genuss, delikat und elegant. Ein beeindruckender Charakter!

Barley Provenance Series – The Organic 2009

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die Biogerste für den Organic 2009 von Bruichladdich stammt von einer Farm, die auch Lebensmittelanbau, Viehzucht sowie eine Bioenergieanlage betreibt. Das Organic-Projekt startete im Jahr 2003, als Themen wie Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie noch in den Kinderschuhen steckten und es im Gerstenanbau weitaus mehr Bioskeptiker als –befürworter gab. Bruichladdich wollte jedoch immer schon möglichst natürliche Whiskys herstellen. Bio steht ja für nichts anderes als eine Landwirtschaft in Harmonie mit der Natur. Zum Beispiel in Form von natürlicher statt chemischer Düngung der Böden und mit der Vermeidung von Monokulturen.
Die Biogerste wird in einem 7-Jahres-Zyklus angebaut, die Felder werden in der Zwischenzeit als Weideland oder für den Anbau von Bohnen und Karotten benutzt. Ein gesunder Boden produziert gesunde Pflanzen, die vielleicht weniger Ertrag, dafür aber umso mehr Geschmack bieten.
Die Zusammenarbeit mit Mid Coul Farms ist seit 2003 stetig gewachsen, auch wenn man im Biobusiness schon sehr flexibel sein muss. In einem Jahr bezieht Bruichladdich beispielsweise 40% des gesamten Gerstenbedarfs, im nächsten Jahr kann die Ernte wetterbedingt unbrauchbar sein. Der Respekt vor dem Land, dem Boden und dem Klima entspricht der Vorstellung von dem, was Bruichladdich verkörpert: 100 % Terroir.

Der ungetorfte Single Malt besteht aus 100% schottischer Biogerste und wurde im Jahr 2009 destilliert. Die Reifung fand in einer amerikanischen Eiche statt. Für die Herstellung wurde Islay-Quellwasser benutzt, ohne Einfluss von Kältefiltration oder Farbstoffe. Der auf 18.000 Flaschen limitierte Bere Single Malt hat einen cremig-eleganten Geschmack, mit einer wunderbaren Getreidenote. Der Duft erinnert an kandierte Orangen und Zitronen.
Der Whisky wird nur als Bioprodukt zugelassen, wenn der komplette Herstellungsprozess vom Feld bis zur Flasche den Bestimmungen entspricht. Dies betrifft die Auswahl der Farmen und Logistikpartner sowie die Fermentation bis zur Destillation. Nirgendwo dürfen chemische Rückstände nachweisbar sein, auch nicht in den Fässern oder bei der Abfüllung. Somit ist nicht nur die Gerste Biozertifiziert, sondern das komplette Produkt.
Um den Biostatus zu erhalten, wird einmal im Jahr von der Biodynamic Association das Produkt geprüft. Der Whisky wurde von der britischen Biodynamic Association als „biologisch“ eingestuft. Der Organic 2009 wird den alten GTR ersetzen, da der neue Single Malt noch besser den naturnahen Terroirgedanken transportiert. Der GTR war ein sehr erfolgreicher Multi-Vintage, nun aber möchte sich Bruichladdich auf den unterschiedlichen Ausdruck der einzelnen Erntejahre konzentrieren. Dies bedeutet aber auch, dass dieser, wie alle zukünftigen Organics, nur als limitierte Edition verfügbar sein wird.

Öko-Kontrollnummer GB-ORG-06 UK Agriculture

Barley Provenance Series – Bere Barley 2008

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Das Urgetreide „Bere“ ist eine sechszeilige Edelgerste mit kleinen Körnern und kurzen Ähren und zählt zu den ältesten Gerstensorten Schottlands. Woher das Getreide ursprünglich stammt, ist bis heute ungeklärt. Es gibt jungsteinzeitliche Funde aus einer Zeit um 3.000 v. Chr. Wie auch Anzeichen für nordische Truppen, die die Bere-Gerste möglicherweise im 8. Jahrhundert erstmals auf die Hebriden brachten. Vom Charakter her würde die Bere eher zu den alten Wikingern passen, denn sie ist robust und widerstandsfähig, passt sich den kargen Böden an und gedeiht im wilden Klima der nördlichen Breite. Der Ertrag ist gering und das enorm dichte und schwerfällige Mahlgut macht dem Brennereiequipment aus der viktorianischen Zeit schwer zu schaffen. Die großartigen Ergebnisse jedoch sprechen für sich. Die Dunlossit Estate befindet sich auf der Ostseite der Insel, direkt gegenüber den „Paps of Jura“.

Der Anbau von Bere auf Islay war schon immer eine enorme Herausforderung und in all den Jahren gelangen uns nur fünf Ernten, die gut genug für einen Bruichladdich Single Vintage waren. Das alles macht den Bere Barley 2008 zu einer genussvollen Rarität. Der ungetorfte Bere Single Malt besteht aus 100% Bere Barley Getreide und wurde im Jahr 2008 destilliert. Die Reifung fand in einer amerikanischen Eiche statt. Für die Herstellung wurde Islay-Quellwasser benutzt, ohne Einfluss von Kältefiltration oder Farbstoffe. Der auf 18.000 Flaschen limitierte Bere Single Malt hat einen vollmundig, malzigen Geschmack, von einer großartigen Tiefe. Der Duft erinnert an Grüne Früchte – Stachelbeere, Apfel und Birne. Bere Barley repräsentiert nur 1% des Gesamtbedarfs an Getreide, der sich auf ca. 40 Tonnen pro Jahr beläuft. Dieses kleine Batch würde jede Mälzerei normalerweise ablehnen, aber es wurde mit Bairds Maltings aus Inverness ein Partner gefunden, der die experimentelle Arbeit von Bruichladdich schätzt und dazu beitragen möchte, dieser alten Getreidesorte zu neuem Glanz zu verhelfen.

Die Brennanlage von Bruichladdich stammt noch aus der viktorianischen Zeit und der Ertrag ist deshalb automatisch geringer als in modernen Anlagen. Im Schnitt extrahiert man aus der zweizeiligen schottischen Gerste ca. 400 Liter Alkohol pro Tonne. Bei Bere sind es nur 320-340 Liter. Jedoch ist hierbei allein der Geschmack das ausschlaggebende Merkmal für die Produktion. Die festen, kleinen Körner sind zwar in ihrer Verarbeitung sehr speziell, aber der Lohn ist ein extrem leichtes, zitrusartiges und sehr fruchtbetontes Aromenprofil. Leider wird dieser Bere Barley nicht immer in Zukunft verfügbar sein. Die Produktionsmengen werden aufgrund der Sorte immer extrem gering bleiben und die Entscheidung, ob und wie viel Bere Barley hergestellt wird, liegt allein in den Händen von Adam Hannett, dem Head Distiller von Bruichladdich.

Durch das wechselhafte Wetter auf der Insel Islay kann es passieren, dass auch einmal eine gesamte Ernte ausfallen kann und es somit in dem Jahr auch keinen Bruichladdich Bere Barley geben wird.

TOBERMORY 15 Jahre Spanish Oak und 21 Jahre Oloroso

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die Tobermory-Raritätensammlung geht mit zwei Qualitäten ins Finale.

Die beiden einzigartigen Abfüllungen sind die letzten beiden Qualitäten der faszinierenden Raritätensammlung aus 6 einmaligen Abfüllungen, deren Verpackung die berühmten farbigen Häuserfronten der Tobermory Bay auf der schottischen Ile of Mull nachempfunden ist. Auch bei den beiden letzten Abfüllungen besteht die Möglichkeit, durch das Sammeln aller 6 Qualitäten eine Flasche des „Once in a life“ Whiskys Tobermory 42 Jahre zu gewinnen. In den Geschenkboxen der Edition befindet sich ein kleines Heftchen mit einem bunten Perforationsstreifen, der sich je nach Qualität in der Farbe unterscheidet. Gleichzeitig sind die Streifen auch nummeriert. Sendet man alle 6 Streifen an die Destillerie, hat man die Chance auf diese unvergleichliche Qualität. 

Tobermory 15 Jahre Spanish Oak finish

Ein wundervoller, kraftvoller Whisky mit einem Finish von fast 4 Jahren in einem Spanish Brandy Cask.

Nase: Reichhaltige Fruchtnoten, Orangen, kandierte Früchte. Spuren von getrockneten Früchten, Toffee, dunkle Schokolade und Kaffee.

Geschmack: Kandierte Früchte, Spuren von Blutorange und Orangenzeste, getrockneten Früchten mit einer reichhaltigen süßen Traubennote, dunkler Schokolade und einer weichen, maritimen Salzigkeit.

Finish: Lang anhaltend mit einem Nachklang von süßen Früchten und trockenen maritimen Einflüssen.

unchill filtered
46,3 % vol., 0,7 L
Ca 130,00 €

Tobermory 21 Jahre Oloroso finish

Sanft und fruchtig präsentiert sich dieser Whisky, der die letzten 3 Jahre seiner Reifung wie der Name zweifelsfrei vermuten lässt in Oloroso Sherry Casks verbracht hat.

Nase: Leicht und fruchtig, Spuren von getrockneten Früchten und Orangen, Vanille und Karamell-Toffee.

Geschmack: Geschmeidiges Mundgefühl mit gut integrierten Noten von getrockneten Früchten und subtilen Gewürzen, Spuren von Orangen und Zitronen, süße Vanille und cremiges Karamell, ausgeglichen mit subtilen Eichennoten.

Finish: Lang und anhaltend mit Spuren von Früchten und Gewürzen.

unchill filtered
46,3 % vol., 0,7 L
Ca. 200,00 €

Über die Tobermory Destillerie

Die heutige Tobermory-Destillerie wurde 1798 von John Sinclair als Ledaig-Destillerie (ausgesprochen led-chigg; gälisch für „sicherer Hafen“) gegründet. Die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts verbrachte sie ungenutzt, bis sie schließlich im Jahr 1916 zu DCL überging. DCL betrieb die Destillerie für mehrere Jahre bis auch dieses Unternehmen sie im Jahr 1930 wieder schloss. Erst im Jahr 1972 wurde die verlassene Tobermory Destillerie dann erneut zum Leben erweckt. Sie wurde von einer Unternehmensgruppe gerettet, die sich von der verträumten Brennerei gegenüber einer der meistfotografierten Meeresbuchten Schottlands verführen ließ. Diese Wiederbelebung war ein außergewöhnlicher Akt für eine Destillerie, in der man seit über 40 Jahren kein Tropfen Whisky mehr produzierte.

„In der Vergangenheit hat die Destillerie verschiedene Phasen der Whiskyherstellung durchlaufen, es wurden sowohl getorfte als auch ungetorfte Whisky’s produziert“, sagt Dr. Kirstie McCallum. Daher wurde entschieden, im halbjährigen Wechsel sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig aus stark getorftem Malz zu produzieren. Seit 1993 blüht das kostbare Kleinod als Teil von Burn Stewart Distillers (heute Distell International Ltd.) wieder auf. In den denkmalgeschützten Lagerhäusern reiften preisgekrönte Single Malt Scotch Whiskys heran, die den überaus charmanten und zugleich markanten Charakter der Isle of Mull bis in den letzten Tropfen hineintragen.

Abgefüllt im halbjährlichen Wechsel überzeugen hier sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig, die Spezialität aus stark getorftem Malz. Durch den Verzicht auf die Kältefiltration (un-chillfiltered) und einem Alkoholgehalt von 46,3 % glänzen beide Whiskys mit einer unnachahmlichen Fülle an Aromen, die den Geist der Isle of Mull bis auf die Zunge tragen.

E. H. Taylor, Jr. Bourbon als „World Whisky of the Year“ ausgezeichnet

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die Whiskys der Buffalo Trace Distillery räumten bei den Whisky Awards 5 von 6 Preisen in den amerkanischen Whisky-Kategorien ab.

FRANKFORT, Franklin County, USA. Die Buffalo Trace Distillery dominiert die Kategorie amerikanischer Whiskys, gemäß Jim Murray’s Whisky Bible 2018, und erringt für ihren Col. E. H. Taylor, Jr. die höchste Auszeichnung „World Whisky of the Year“. Zusätzlich zu Four Grain Bourbon (Vier-Getreidesorten-Bourbon) wurde Buffalo Trace auch in den Kategorien Bourbon of the Year (Bourbon des Jahres), Rye of the Year (Roggen des Jahres), Best American Whisky No Age Statement (Bester amerikanischer Whisky ohne Altersangabe), Best American Whisky 9 Years and Under (Bester amerikanischer Whisky, max. 9 Jahre alt), Best American Whisky 10 Years and Over (Bester amerikanischer Whisky, min. 10 Jahre alt), Best Rye No Age Statement (Bester Roggen ohne Altersangabe) und Best Rye 11 Years and Over (Bester Roggen, min. 11 Jahre alt) ausgezeichnet.
Der E. H. Taylor Four Grain erzielte bemerkenswerte 97,5 von 100 möglichen Punkten und wird von Jim Murray wie folgt beschrieben: „Nichts lässt sich mit dieser erstaunlichen Schönheit der Kombination von überraschend zartem Eindruck und Komplexität vergleichen. Es war, als ob die Zeit im Verkostungsraum stillstünde.“

Die komplette Liste der Gewinner der Buffalo Trace Distillery der Jim Murray’s Whisky Bible 2018 lautet wie folgt:
• 2018 World Whisky of the Year – Colonel E. H. Taylor, Jr. Four Grain Bourbon
• Bourbon of the Year – Colonel E. H. Taylor, Jr. Four Grain Bourbon
• Rye of the Year – Thomas H. Handy Sazerac 126.2 Proof
• Best American Whisky No Age Statement (mehrere Fässer) – George T. Stagg 144.1 Proof
• Best American Whisky 9 Years and Under – Buffalo Trace Experimental Collection Organic 6 Grain Whisky
• Best American Whiskey 10 Years and Over (mehrere Fässer) – Colonel E. H. Taylor, Jr. Four Grain
• Best Rye, No Age Statement – Thomas H. Handy Sazerac 126.2 Proof
• Best Rye, 11 Years and Over – Sazerac 18 Years Old

Zum ersten Mal, seitdem Jim Murray in seiner Whisky Bible Auszeichnungen verleiht, stammen so viele gut platzierte Whiskys von derselben Destillerie.

 „Es ist beeindruckend, nicht nur zum ‚World Whisky of the Year‘ ernannt zu werden, sondern auch in 5 der 6 amerikanischen Whisky-Kategorien und 2 der 3 Rye Whisky-Kategorien auf dem Siegerpodest zu stehen“, so Mark Brown, Präsident und CEO, Buffalo Trace Distillery. „Es ist ein Beweis für das Können und die Hingabe unseres „Master Distiller“ Harlen Wheatley und des gesamten Trace-Teams. Wir sind einfach begeistert!“

 Der E. H. Taylor, Jr. Four Grain Bourbon folgt auf eine Reihe anderer Whiskys der Buffalo Trace Distillery, die ebenfalls von Jim Murray zum „World Whiskey of the Year“ gekürt wurden, wie z.B. der Thomas H. Handy Sazerac, 128.6 proof 2013, der Sazerac 18 Year Old Rye Whiskey 2010, der George T. Stagg Bourbon 129 proof 2006, und der George T. Stagg Bourbon sowohl 2005 als auch 2004. Insgesamt wurden in den vergangenen 15 Jahren nicht weniger als sechs Whiskys der Marke Buffalo Trace mit der höchsten Auszeichnung von Jim geehrt – eine bemerkenswerte Leistung.

Über die Buffalo Trace Distillery
Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die traditionsreiche Brennerei wurde 1773 gegründet und aus ihr stammen Legenden wie der E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Die Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionstüchtige Brennerei, in der vor Ort Bourbon, Rye und Wodka hergestellt werden und sie ist ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Die Brennerei hat seit dem Jahr 2000 17 Branchenauszeichnungen gewonnen, darunter solche angesehener Publikationen wie dem Whisky Magazine, dem Whisky Advocate Magazine und dem Wine Enthusiast Magazine. Sie wurde bei den Icons of Whisky America Awards 2015 vom Whisky Magazine zum „Brand Innovator of the Year“ ernannt. Die Buffalo Trace Distillery hat zudem bereits mehr als 300 Auszeichnungen für ihre breite Palette an Premium Whiskeys erhalten.

Besuchen Sie www.buffalotracedistillery.com, um mehr über die Buffalo Trace Distillery zu erfahren.

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Jim Murray’s Whisky Bible 2018 kann übrigens unter http://whiskybible.com vorbestellt werden.

Bruichladdich gibt mit „Rare Cask Series“ drei seltene Vintages heraus

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Adam Hannett, der junge Head Distiller von Bruichladdich, beschreibt die neue Rare Cask Serie an besonders lang gereiften Bruichladdich Whiskies wie wertvolle Relikte und als „die vermutlich letzten ihrer Art“. Die wenigen, verbliebenen Fässer der drei Spitzenjahrgänge 1984, 1985 sowie 1986 haben endlich ihren Reifehöhepunkt erreicht, wurden behutsam in der Islay-Brennerei abgefüllt.  Hannett sagt: „Diese seltenen, alten Single Malts sind für uns alle eine einzigartige Verbindung zur Vergangenheit der Bruichladdich Brennerei und dem Erbe, das ich von großartigen Meistern ihres Faches übernommen habe. Sie haben unter teilweise schwierigsten Bedingungen die Grundlagen dafür geschaffen, dass wir heute und auch in Zukunft solch beeindruckende Whiskies genießen dürfen. Die Rare Cask Serie ist wie eine Hommage an ihre großartigen Visionen und ein genussvolles Vermächtnis ihres Könnens, ihrer Leidenschaft und der harten Arbeit, die sie in die Herstellung dieser Single Malts sowie ihre Reifung am Loch Indaal steckten. Und das in völliger Ungewissheit was die Zukunft wohl bringt.

Ganze drei Generationen an Master Distillers haben mit Argusaugen über die Entwicklung dieser Fässer gewacht und ihren ganz persönlichen Beitrag zum Gelingen des finalen Konzepts geleistet. Und ich habe nun das großartige Privileg, diese lang gehegten Kostbarkeiten aus dem Schutz des Warehouses in die große Welt der Genießer zu entlassen“, sagt Hannett.

Die drei Vintages sind am perfekten Reifepunkt angekommen, die letzten ihrer Art, unwiederbringlich und nicht wiederholbar. Hannett ist sicher, dass Bruichladdich auch in Zukunft noch viele großartige Single Malts kreieren wird, jedoch etwas, wie diese drei Rare Casks, wird es nie wieder geben. Sie sind und bleiben einzigartig, sagt er. Hier die Eckdaten für Euch:

Bruichladdich RareCaskSeries 1984 32YO 700 R2017 BlackBGRARE CASK SERIES – BOURBON: ALL IN
VINTAGE 1984 – AGED 32 YEARS
• Die letzten 12 Fässer von 1984
• Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
• Weltweit limitiert auf 3.000 Flaschen
• 43,7% vol. für fassstarke Aromenvielfalt
• Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Gereift in Refill Bourbon Fässern und Hogsheads
• Umgelagert in First Fill Bourbon Fässer in 2008
• UVP ca. 800€

Bruichladdich RareCaskSeries 1985 32YO 700 R2017 BlackBGRARE CASK SERIES – BOURBON: HIDDEN GLORY
VINTAGE 1985 – AGED 32 YEARS
• Die letzten 22 Fässer von 1985
• Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
• Weltweit limitiert auf 4.200 Flaschen
• 48,7% vol. für fassstarke Aromenvielfalt
• Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Gereift in Refill Bourbon Fässern bis 2012
• Umgelagert in First Fill Bourbon Fässer
• Finale ACE (Additional Cask Enhancement) in premium French Oak
• UVP ca. 800€

Bruichladdich RareCaskSeries 1986 30YO 700 R2017 BlackBGRARE CASK SERIES – SHERRY: THE MAGNIFICENT SEVEN
VINTAGE 1986 – AGED 30 YEARS
• Die letzten 7 Fässer von 1986
• Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
• Weltweit limitiert auf 4.200 Flaschen
• 44,6% vol. für fassstarke Aromenvielfalt
• Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Gereift in Oloroso Fässern bis 2012
• Umgelagert in „Fernando de Castilla“ PX Fässer
• UVP ca. 800€

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Zigarre & Drink – Die richtigen Begleiter

Von | Bar | Keine Kommentare

Zigarre & Drink – die Auswahl an feinen Rauchwaren ist gross, die Vielfalt der Drinks ebenfalls. Da liegt die Frage nahe; „wie finde ich den jeweiligen, passenden Begleiter?“ Wir haben mit Profibartendern gesprochen, um diesem Thema einmal praxisorientiert nachzugehen. Wer empfiehlt seinen Gästen welche Zigarre, und vor allem wozu? Denn die Bar ist für Getränke da. Wenn sich beide Elemente verbinden, noch schöner. Selbstredend für Smoker’s only, und von Smokern only.

Eine kurze Studie zur Lage des feinen Rauchs in der Republik.

„Eine Zigarre braucht einen passenden Begleiter“ so Michael Nagy aus der Harry’s New York Bar in Frankfurt. „Leichte Musik; einen guten Drink und eine Zigarre, so stellt sich der Gentleman seinen Feierabend seit Jahrzehnten vor. Dabei ist zu sagen, dass sich die Geschmäcker scheinbar geändert haben. Wurden noch bis vor wenigen Jahren meistens Whisky; Cognac und manchmal ein Rum getrunken, so zählt es keineswegs als Fauxpas sich zu einer leichten Zigarre einen Gin Tonic zu bestellen. Hierfür unsere Empfehlung: Davidoff Special R mit Botanist Islay Dry Gin und einem Fevertree Tonic. Dieser trockene Gin hat genug Würze und Eigenaroma, um ein wunderbarer Begleiter zu einer Zigarre zu sein.

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Ein Klassiker unter den Zigarrenherstellern ist die Firma Bolivar. In der Regel sind die Zigarren, der auf Cuba beheimateten Zigarrenmanufaktur, kräftiger mit einer schönen Würze und einer wohlschmeckenden Süße. Diese Aromen schreien nach einer dunklen Spirituose.

Gibt es viele unter den Zigarrengenießern, die der Meinung sind, dass zu einer kubanischen Zigarre ein kubanischer Rum gehöre, so empfehlen wir in der Harry’s New York Bar in Frankfurt beispielsweise zu einer Bolivar Belicousos einen Bruichladdich Scottish Barley The Classic Laddie. Die leichten blumigen Noten dieses Whiskys ergänzen die schweren Noten der Zigarre ideal.

Michael Nagy

Eine relativ neue Serie aus dem Hause Davidoff ist die Nicaragua Serie. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei nicht um Tabakblätter aus der dominikanischen Republik, sondern aus Nicaragua. Eher Unterholz-Noten sowie leicht lederne Aromen sind die markanten Geschmäcker dieser Zigarre. Wir finden persönlich zwei Spirituosen die zu ihr sehr gut passen. Das wären zum einen der neu auf dem deutschen Markt erhältlichen Buffalo Trace Bourbon, sowie der Cognac aus dem Hause Rémy Martin in der Qualitätsstufe Coeur de Cognac. Der Bourbon spielt mit seiner raffinierten Süße und leichten Schärfe, die ein wohliges Mundgefühl erzeugen. Gaumenschmeichlerisch hingegen wirkt der Cognac von Rémy Martin. Sein langer Abgang in Verbindung mit der traubigen Note, lassen die Kombination von Zigarre und Spirituosen wie ein Feuerwerk auf der Zunge wirken.“

Michael Paul Nagy, Harry`s New York Bar& Davidoff Lounge /Lindner Hotel& Residence Main Plaza

 

„Islay-Fans rate ich die Kombination eines „Classic Laddie“ von Bruichladdich Hebriden Distillers, mit einer Cohiba Siglo VI zu testen. Den Freunden schöner, leichter Torpedos aus Nicaragua sei Mount Gay XO aus Barbados empfohlen.

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Dem Einsteiger in die Rauchware lege ich gerne die Zigarren von Griffins an Herz – mit einem Glas Bunnahabhain, dem „Gentle Taste of Islay. Der Genuss von Zigarren muss allerdings nicht immer auf Rum oder Whiskey beschränkt sein, auch ein toller Cognac oder Weinbrand kann hier ein super Begleiter sein. Zum Abschluss unserer Gourmet-Tastings ist zum Beispiel die Kombination eines Asbach 21 Jahre mit einer Mille Fleur von Partagas eine höchst gefragte Kombination“.

Markus Kern

Markus Kern, InLive Cocktailschule, Frankfurt

 

Gleiches Echo aus München und Berlin

„Die Kombination eines 21 Jahre gereiften Asbach Selection mit einer Perdomo Small Batch 2005 ist für mich ideal, um den Abend gebührend abzuschliessen, unabhängig ob an der Bar oder der schönen Isar.“

Adriano Paulus

Adriano Paulus, Mixologe aus der Münchner Negroni Bar und Zigarrenliebhaber

Asbach Selection 21 J Flasche 300dpi NEU

„Berlin macht Zigarren und Weinbrand Club-tauglich. Hier bevorzugt man Short Tubes und Long Drinks, am liebsten eine Romeo y Julieta Short Churchill oder eine Flor de Selva Siesta und dazu ein Asbach Tropical Cola (⅓ Asbach 8, ⅓ Coca Cola, ⅓ Thomas Henry Mystic Mango).“

Tino Hiller

Tino Hiller, Dean Berlin

 

 

Wer passt zum wem?

Ewald Stromer aus München gibt den Schnellüberblick…

Ewald Stromer

BRUICHLADDIE CLASSIC LADDIE = Dom. Rep.

PORT CHARLOTTE SCOTTISH BARLEY =Nicaragua

EAGLE RARE Kentucky Straight Bourbon, 10 YO = Kuba

ASBACH 21  = = Kuba, ideal zu Montechristo No 2

 


Und abschliessend für alle die gerne mixen noch ein paar schöne Rezept-Tipps zur Zigarre:

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The Great Bucksby

5 cl Asbach 8 Jahre, 2 dash Angostura, 1 cl Zucker, 2 cl LimettensaftAuffüllen mit Ginger Beer

Deko: 2 Zweige Minze

 

The_Big_Buck_Becher

 

The Big Buck

4 cl Asbach 8 Jahre, 2 cl Cointreau, 1 cl Zitronensaft, Auffüllen mit Ginger Beer

Deko: Zitronenzeste