Koskenkorva – so macht man ehrlichen Vodka

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Nachhaltiger Wodka – aus einem Dorf

Koskenkorva Wodka ist ein finnischer Wodka der seit 1953 im gleichnamigen Dorf Koskenkorva hergestellt wird. In den ausgedehnten landwirtschaftlichen Gebieten Westfinnlands ist das Leben nicht kompliziert. Es gibt gute Gerste, reines Wasser, engagierte lokale Bauern und einen gut organisierten und hochmodernen Destillationsprozess. Man arbeitet mit den besten Zutaten aus der Natur, um einen geschmeidigen, ehrlichen Wodka herzustellen.

Engagierte, lokale Bauern

Die lokalen Bauern tragen bei der Herstellung von Koskenkorva Wodka eine elementare Rolle. Man ermutigt die rund tausendfünfhundert Bauern in der Region, die Effizienz der Landwirtschaft zu maximieren, Nährstoffe sinnvoll zu nutzen und die Gerste während der Wachstum-Saison zu überwachen, und hat als Ziel das Handwerk des regionalen Gerstenanbaus zu sichern, damit es von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.

Die nördlichste Gerste

Für Koskenkorva verwendet man die nördlichste Gerste. Es werden die Gerstensorten Saana und Elmeri angebaut, die speziell für die kurze finnische Vegetationsperiode entwickelt wurden. Das Getreide liefert die beste Ernte im arktischen Klima, und stammt zum Großteil aus dem Umkreis von nur 200 km rund um das Dorf Koskenkorva. Die Gersten-Sorten müssen außerdem weniger als andere Getreide gewaschen werden, somit wird auch weniger Wasser verbraucht.

 

Reines, finnisches Grundwasser

Zur Herstellung von Koskenkorva wird ausschließlich ungefiltertes und unbehandeltes Grundwasser aus über 7 Metern Tiefe eingesetzt. Das Grundwasser ist von außergewöhnlicher Qualität, da die Kämme von Salpausselkä für eine besonders gute Filtration sorgen. Die Erdmoränen entstanden als vor über 11 tausend Jahren eine Kaltzeit den Rückzug der Gletscher verzögerte, und damit Ablagerungen postglazialer Sande und Kiese an den Rändern des Gletscher-Eisschildes entstanden. Das Unternehmen schützt diese wertvolle Ressource und das Wasserentnahmegebiet durch eigene Landbesitzanteile als Schutzgebiet und die Beschränkung von Bauvorhaben.

Durchdachte Destillation

Im Destillationsprozess wird das Gerstenkorn zu 100 % verwendet. Die kontinuierliche Destillation verringert den notwendigen Wasser und Energieverbrauch. Das Ergebnis: Ein reiner Spirit, zu 100% ungefiltert.

Nachhaltiger Vorreiter

Die Recycling- und Wiederverwendungsrate der Koskenkorva-Brennerei liegt bei 99,9 %. Was nicht zur Herstellung des Wodka verwendet werden kann, wird zur Herstellung von Stärkeprodukten und Tierfutter genutzt. Die Gerstenschalen werden in einem eigenen Biokraftwerk verbrannt, um die Destillation zu bedienen, die Asche wird als Dünger verwendet. Das Kohlendioxid aus der Gärung wird gesammelt und für den Betrieb der Gewächshäuser verwendet. Um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und die Ostsee und andere Wasserwege zu schützen arbeitet man mit der Baltic Sea Action Group zusammen. Im Jahr 2018 erhielt das Unternehmen von den Drinks Business Green Awards die Auszeichnung „Green Company of the Year“.

Im Zeichen der Zeit

Skandinavische Marken gewinnen in Deutschland zunehmend an Interesse und Bedeutung. Sie stehen für Natürlichkeit, reine Zutaten sowie ein naturverbundenes und gleichzeitig lässiges Lebensgefühl.

Gentechnikfrei, vegan und glutenfrei

Koskenkorva Vodka ist ein besonders weicher, natürlicher und mehrfach ausgezeichneter Wodka, Das pure Packaging vermittelt die Produkteigenschaften auf zeitgemäße Art. Der Wodka bewegt sich im Glas sehr leicht, und die Nase ist aufgrund des Destillationsprozesses und des fehlenden Zuckers außergewöhnlich trocken. Koskenkorva Wodka ist gentechnikfrei, vegan und glutenfrei.  40 % vol. Alkohol.

Lucano 1894 Srl und Underberg gehen gemeinsame Wege

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Die Semper idem Underberg AG nimmt das Sortiment des italienischen Spirituosen-Sortiments der Lucano 1894 Srl. in das Vertriebsportfolio ihrer LEH, Fachhandels- und Gastronomieorganisationen auf.

Aus Italien heißt es dazu: „Mit großer Freude starten wir unsere Partnerschaft mit Underberg – einem führenden Unternehmen im Spirituosenmarkt – für den Vertrieb unserer Produkte in Deutschland“, sagte Leonardo Vena, CEO von Lucano 1894 Srl. „Deutschland ist einer der größten Märkte für Amari und Spirituosen im Allgemeinen, daher haben wir uns strategisch entschieden, auf die Vertriebskapazität, das Wissen und die Expertise eines der Hauptakteure hier in Deutschland zu setzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese neue Partnerschaft es uns langfristig ermöglichen wird, unsere Präsenz zu verstärken“.

„Die Zusammenarbeit lag für uns auf der Hand: Wir sind ein familiengeprägtes Unternehmen mit besonderer Kompetenz und Erfahrung für Kräuterspirituosen, und schließen mit der Distributionsaufnahme eine Lücke in einem elementare Segment. Amaro Lucano ist eine hochanerkannte Marke aus dem Süden Italiens, und steht für ausgezeichnete Qualität und italienisches Lebensgefühl“, so Thomas Mempel, Vorstand Vertrieb Semper idem Underberg AG.

Lucano 1894 Srl ist ein italienisches Familienunternehmen, das auf eine über 125-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken kann. Die Leidenschaft für italienische Spirituosen, ein profundes Rezepturknowhow und stetiger Entwicklungsgeist werden von Generation zu Generation im bis heute familiengeführten Unternehmen weitergegeben, und zeichnen das italienische Familienunternehmen aus.

https://www.lucano1894.com/de

Amaro Lucano war das erste Produkt des Unternehmensgründers Pasquale, und wird seit 1894 nach einem geheimen Rezept mit über 30 ausgewählten Kräutern hergestellt. Der italienische Amaro überzeugt mit einem harmonischen, ausbalancierten Charakter und Geschmacksprofil und einem aromatischen Bouquet, und wird traditionell pur, auf Eis oder mit einer Orangenschale gereicht. Die Marke gehört in Italien zu den Top-Amaro’s, und ist deutschen Touristen vor allem aus den beliebten Reisezielen & der Gastronomie in Süditalien bekannt und entsprechend vorverkauft. Mehr Infos unter: https://www.amarolucano.it/de/amaro-lucano

Limoncetta di Sorrento ist ein 100% natürlicher Likör, der ohne Zugabe von Farb- und Konservierungsstoffen nach traditionellem italienischem Rezept an der berühmten Amalfi-Küste hergestellt wird. Man verwendet zur Herstellung nur die “Limone di Sorrento I.G.P.”, deren Qualitätsstandard und Herkunft vom Schutzkonsortium der “Limone di Sorrento I.G.P.” genauestens geprüft und zertifiziert wird. Die Sorrento-Limonen reifen unter aufwendigen Beschattungsanlagen, und werden zwischen  Januar und März geerntet. Ihre Schalen werden von der inneren, weißen Schicht befreit, um einen bitteren Nachgeschmack zu vermeiden. Danach ziehen sie sieben Tage lang in Alkohol, auf diesem Wege erhält man einen Zitronenauszug von einzigartigem Geschmack und unverwechselbarer Herkunft. Limoncetta di Sorrento serviert man am besten gut gekühlt oder auf Eis. Mehr Infos unter: http://www.limoncetta.it/de#limoncetta

Paddy ist der Best Blended Irish 2020

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Paddy Irish Whiskey platzierte sich bei der 2020 International Whisky Competition 2020 in zwei Kategorien, und wurde zum „Best Blended Irish Whiskey“ gekürt.

„Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Titel zu erhalten“, freut sich Paddy’s Marketingdirektorin Tiffany Wilburn. „Beide Auszeichnungen sind Zeugnisse der Bemühungen unserer Partner bei Cork Distilleries“.

Der Internationale Whisky-Wettbewerb wurde 2010 mit der Vision ins Leben gerufen, einen echten Wettbewerb mit nur drei Medaillen pro Kategorie zu schaffen, wie die Olympischen Spiele. Die IWC bringt die besten Whiskys aus der ganzen Welt zur Verkostung und Bewertung durch eine professionelle Verkostungsjury.

Alle Ergebnisse des Internationalen Whisky-Wettbewerbs 2020 https://www.whiskycompetition.com/2020-results.

ÜBER PADDY IRISH WHISKEY

Der Marken-Name stammt von Paddy Flaherty, einem findigen Vertreter von Cork Distillers, der in den Bars den Gästen immer einen Whiskey spendierte. Bald fragten die Leute nur noch nach Paddy’s Whiskey. Der neue Name für den Cork Distillers Old Irish Whiskey war gefunden.

TRADITIONELL HERGESTELLT

Heute wie vor 100 Jahren setzt man bei der Herstellung auf traditionelle Produktionsverfahren und Wasser aus der irischen Landschaft des County Cork. Paddy wird ohne Torftrocknung der gemälzten Gerste hergestellt und dreifach destilliert. Er reift in drei Arten von Eichenfässern. Die siebenjährige Lagerung erfolgt in Sherry-, Bourbon- und Rum-Fässern, die für sein weiches Aroma verantwortlich sind.

UNKOMPLIZIERT, VIELSEITIG UND RUND

Der vielseitige Ire zeichnet sich durch ein frisches, weiches und lebendiges Aroma aus Nüssen, Honig, Malz und einer feinen Vanille-Note aus. Ein angenehm sanfter Abgang rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab. Aufgrund seines besonders milden Geschmacks wird er vor allem pur, mit Eis, mit etwas Wasser oder auch Soda genossen. Paddy Irish Whiskey eignet sich aufgrund seines weichen Aromas aber auch sehr gut für Longdrinks oder warme Mixgetränke – manche Iren sagen er soll die ursprüngliche Basis des weltberühmten Irish Coffee sein.

https://www.paddywhiskey.com/

Einfache Sommerdrinks mixen – und gewinnen!

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Auch wenn der diesjährige Sommer vielleicht etwas anders verläuft als geplant, mit easy zu mixenden Sommerdinks lässt sich das perfekte Sommerfeeling auch auf dem Balkon, im Garten oder im Park genießen. Und zu gewinnen gibt es auch noch was!

Kassenbon hochladen und gewinnen

Die Teilnahme ist so einfach wie das Mixen unserer Sommerdrinks. Einfach den Kassenbon eines Einkaufs mit einem Produkt der Marken Amarula, Asbach, OUZO of Plomari, Southern Comfort, Pitú oder Grasovka einscannen oder direkt mit dem Smartphone abfotografieren und hochladen. Formular ausfüllen, absenden und mit etwas Glück eine von 5 Playstation 4 Slim (500GB) oder eine von 5 Kühl-Gefrierkombination SCB 250 von Schneider gewinnen.

Und in der Zwischenzeit unsere Sommerdrink-Rezepte ausprobieren!

 

Amarula Passion

3 cl Amarula Cream
2 cl Riemerschmid Bar-Syrup Vanilla
4 cl Maracujanektar
Auf Eis im Shaker alle Zutaten kräftig shaken und durch ein Barsieb in eine vorgekühlte Cocktailschale gießen.
Ohne Eis servieren.

Southern Comfort „Comfort Zone“

2-3 Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben.
4 cl Southern Comfort hinzufügen.
Mit Cranberrysaft auffüllen.
Mit einem Barlöffel vorsichtig umrühren.

 

Asbach Rosé Berry

4 cl Asbach Aperitif Rosé
8 cl Schweppes Wild Berry
4 cl Asbach Aperitif Rosé und 8 cl Schweppes Wild Berry mit Eiswürfeln in ein Glas geben und mit einigen Beeren dekorieren.

Grasovka Apple Soda

4 cl Grasovka
6 cl Apfelsaft
6 cl Soda
Mit Eiswürfeln in ein Longdrinkglas geben.

PITÚ Erdbeer-Caipi

5 cl PITÚ
1⁄2 Limette zerdrücken
1⁄2 Teelöffel Rohrzucker
4 cl Erdbeersaft
Crushed Ice
Alles im Glas verrühren.

 

Mehr Drink-Rezepte und Teilnahme am Gewinnspiel unter: www.getraaenkeabc.de/gewinne/sommerdrinks

Black Beauty für Whiskyfans

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Black Bottle Blended Scotch launcht 10-jährigen 

Der Moine-infundierte Blended Scotch Whisky bewahrt die delikate, fruchtige Note des Klassikers, ist dabei aber malziger und holziger im Geschmack. 95% der Single Malts die für Black Bottle 10YO verwendet wurden stammen aus Islay, mit einer einzigen Ausnahme: dem stark getorften Whisky Ledaig, der auf der  Isle of Mull produziert wird. In amerikanischen Eichenfässern gereift, enthält dieser rauchige Blend sowohl getorften als auch ungetorften Bunnahabhain, der den vorherrschenden Malt in diesem Blended Whisky darstellt und für rund 30 € zu erwerben ist. Die Grädigkeit liegt bei 40% vol.

Tasting Notes:

Farbe:           Tiefes Bernstein Gold

Nase:            Rauch im Hintergrund, mit Noten von Honig, Frucht und Vanille

Gaumen:      Süße, reichhaltige Eiche, Früchte, angenehm rauchige Schärfe

Finish:          Langanhaltend mit einem Nachklang von süßem Pfeffer

 

Die bewegte Geschichte des Gordon Graham’s Black Bottle

1879 verließen die drei Brüder Charles, David und Gordon Graham die ländlich gelegene Ortschaft Torphins, um ihr Glück in der florierenden Hafenstadt Aberdeen zu versuchen. Es gelang ihnen schnell, sich als Teeblender zu etablieren; dann jedoch wendeten sie ihre Aufmerksamkeit einem vollkommen anderen Getränk zu – dem Whisky. Im Jahr 1879 kreierten die Brüder einen Blend, der durch sein bemerkenswert reiches Bouquet und seine leichte Rauchnote bestach und schnell bekannt wurde.

Black Beauty

Abgefüllt würde er in eine markante Flasche mit hohem Wiedererkennungswert. Die Graham-Brüder verwendeten für ihren Whisky eine Flasche aus schwarzem Glas, statt des üblichen Grün-, Braun- oder Klarglases. Dieses Alleinstellungsmerkmal prägte das Image der Marke bis 1914. Mit dem ersten Weltkrieg wurden die Handelsbeziehungen zu Deutschland unterbrochen, wo die legendäre schwarze Flasche produziert wurde. Fortan war man gezwungen Black Bottle in grüne Flaschen abzufüllen, lies aber den Namen unverändert. Über die Jahrzehnte wurde die Rezeptur mehrfach dem Zeitgeist angepasst, seit 2014 ist der Whisky nicht nur wieder in der auffällig schwarzen Flasche erhältlich, sondern gleicht auch vom Geschmacksprofil erneut dem Original. Im Jahr 2020 stellt Black Bottle die Limited Edition mit dem Age Statement 10 YO vor.

In ist was drin ist

Black Bottle’s Alleinstellungsmerkmal in der Whiskywelt ist die schwarze Flasche, aber auch seine Vielseitigkeit im sprichwörtlichen Sinne, denn er wird aus sieben Islay Malts hergestellt. Ein hoher Anteil hat Bunnahabhain, aber wieviel genau ist bis heute ein Geheimnis. Auch deshalb gilt Black Bottle auf Islay – wo jeder jeden kennt, und fast in jeder Familie mindestens ein Mitglied in oder für eine der Destillerien arbeitet, jahrzehntelang als sicherer Drink im Pub – denn man musss sich nicht für EINE Destille entscheiden wenn man seinen Dram bestellt. Neben Islay Whiskys fließt auch Whisky aus dem Gebiet Aberdeenshire in der Rezeptur mit ein, der Gegend, in der ursprünglich die Gebrüder Graham aktiv waren.

Aussen schwarz, innen rauchig

Im klassischen Black Bottle finden sich etwa 65-70 % Grain und 30-35 % Malt. Besonders zu erwähnen ist daß der geblendete Whisky nochmals für 2-4 Monate in Virgin Oak Fässern gelagert wird, bevor man ihn auf Flaschen zieht. Blended Scotch ist der meistverkaufte Whisky der Welt. Typisch für Blends sind allgemein ein runder, milder, weicher und gefälliger Geschmack. Ein guter Blend kann bis zu 40 verschiedene Whiskys enthalten. Blenden ist entgegen der vielfach etablierten Meinung nicht böse, Blenden ist eine Kunst. Nach unseren Einschätzungen sind 8 von 10 in Deutschland gekauften Scotch-Flaschen Blends, und die gibt es mittlerweile auch in hohen Qualitäts- und Preisklassen.

Blenden ist nicht Böse, sondern eine Kunst

Malt-Fans lieben kleine, handwerkliche Betriebe und Masterblender, die Ihnen bis ins kleinste Detail den Herstellungsprozess erklären. Manche geben sogar an, woher die verwendete Gerste stammt. An dieser Romantik haben die Blend-Marken bislang noch nicht in der Breite gearbeitet, und vielleicht müssen sie das auch gar nicht. Dem Blended Scotch-Verwender scheinen bislang andere Dinge wichtiger, vornehmlich eine zugängliche, milde Rezeptur für einen angemessenen Preis.

Die CAIPI – ein Top-Allrounder. Warum und wie sie wurde was sie ist.

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Um die Erfolgsgeschichte der Caipirinha zu verstehen, muss man in der Mixgeschichte etwas zurückgehen, denn die Entwicklung der gemixten Getränke verlief auf den Kontinenten unterschiedlich. Besonders in Europa gab es große Unterschiede.

Wir haben dazu Franz Brandl befragt, der als Verfasser von zahlreichen Praxis-Ratgebern und Rezeptsammlungen rund um Cocktails und anderer Mixgetränke und als Zeitzeuge der entstehenden Barkultur in Deutschland das Thema Caipi-Boom gleich mehrfach für uns beleuchtet.

Wandel der Drinkkultur – vom Whisky zum gemischtem Getränk

„In den USA, dem Land der Cocktails schlechthin, lag der Ursprung, und ab den 1850er Jahren entwickelte sich hier bereits die Cocktailkultur“ sagt Brandl. „Das damals in Nordamerika zur Verfügung stehende Spirituosenangebot beschränkte sich fast ausschließlich auf Getreidebrände aus denen sich später der Whiskey entwickelte. Es waren harte, hochprozentige Kornschnäpse, deren Genuss Mut und Standvermögen erforderte. So lag es nahe, dass man versuchte, durch Süßen mit Zucker oder Honig oder die Zugabe von aromatischen Ingredienzen und Früchten den Genuss erträglicher zu machen. Auch der Platz der Kommunikation änderte sich und die einfache Barriere des Westernsaloons entwickelte sich zur American Bar.“

In Europa begann der Siegeszug des Cocktails in den Bars der großen Hotels, die um die vorletzte Jahrhundertwende errichtet wurden. In Deutschland wurde diese Entwicklung allerdings von den Kriegen und Wirrnissen der ersten Jahrhunderthälfte unterbrochen.

Mitten in diesen wirren Jahren wurde am 20. Januar 1943 die Marke „PITU“ erstmalig in Brasilien angemeldet, noch lange bevor in Deutschland Cocktails etabliert waren.

Man konnte an der Bar nur mit dem arbeiten, was da war

Brandl erinnert sich: „Einer der wichtigsten ersten Anstöße, der das Mixen nach dem 2. Weltkrieg überhaupt wieder ermöglichte, war die Wiederaufnahme der Produktion von Bols. Bereits seit 1890 hatte Bols einen Produktionsstandort in Emmerich am Niederrhein und ab 1946 wurde am neuen Standort in Neuss wieder produziert. Die Firma Bols war in den Nachkriegsjahren der einzige internationale Hersteller, der in Deutschland Spirituosen und Liköre herstellte. Aufgrund der damals horrenden Preise für ausländische Produkte wäre ohne die Liköre von Bols das Mixen vieler weltbekannter Drinks lange Zeit illusorisch geblieben. Bols fertigte sein ganzes Likör- und Spirituosen-Programm und ermöglichte damit das Mixen der bekannten Klassiker.“

Hotelbars und American Bars waren die Brutstätten der Mixkultur in Deutschland

In Deutschland erhielt der Cocktail erst in den späten 1950er Jahren den Stellenwert, den er in den USA und in London und Paris längst hatte. Brandls Einschätzung nach war erst in den 1970er Jahren der Durchbruch auch in Deutschland geschafft. Das war die Zeit in der auch außerhalb der Hotels American Bars entstanden. Viel zum Fortschritt trug auch das in dieser Zeit rasant wachsende Angebot an internationalen Getränken bei und die Nachfrage nach neuen Drinks stieg auch durch die Genießer, die auf ihren Auslandsreisen neue Drinks kennengelernt hatten.

Zeiten des Umbruchs

Nicht nur in der Geschichtswissenschaft gelten die 70er-Jahre heute als eine Zeit von (Öl-) Krisen, Nachkriegbooms, Umbrüchen und Veränderungen. Im TV flimmern Kojak, Quincy, Dalli Dalli, die Rappelkiste (und) am laufenden Band. Es ist die Zeit der Plateauschuhe, Schlaghose, Lavalampe und Bonanza-Rad. Der Durst der Deutschen nach Exotischem und der Ferne wächst.

Es sind die Pioniere wie Heinrich Riemerschmid, Spirituosenfabrikant alter Schule und Weltreisender, die neue Getränke-Trends nach Deutschland bringen. Der innovative Münchner Spirituosen-Hersteller produzierte bereits in den 1950er Jahren neuartige Liköre und importierte seinerzeit als erster die damals hierzulande noch völlig unbekannte Spirituose Tequila nach Deutschland.

Anläßlich einer Brasilien-Reise, die der Unternehmer im Jahr 1970 unternahm, um mit Frucht-Lieferanten in Verbindung zu treten, lernte er die die Cachaça-Marke Pitú und den Hersteller Engarrafamento Pitu  Ltda. kennen. Kurz darauf, im Jahre 1972 wurde Riemerschmid der Exklusivverkauf von „PITU“ für Deutschland und die EWG-Länder zugesprochen.

Franz Brandl wirkte in diesen Jahren als Barmanager im Sheraton Hotel München, dem damals größten Hotel Europas. Als im September 1974 dann in München die Harry‘s New York Bar als erste von einem Hotel unabhängige American Bar in Deutschland eröffnet wurde, wechselte Brandl und trat dort als Barchef an.

Die Limette war der zündende Funke

„Während damals der mit Tequila zubereitete Klassiker Margarita schon einigen Mix-Profis bekannt war, war Cachaça völlig unbekannt und niemand wusste irgendetwas.“ resümiert Franz Brandl. „Brasilien-Reisende berichteten vom brasilianischen Nationalgetränk Caipirinha, aber auch wenn man das Rezept hatte, war bei den Limetten Schluss. Diese gab es nämlich nicht, und wenn doch, dann waren sie sehr teuer. Erst als Limetten in Deutschland ab 1990 preisgünstiger wurden und auch in größeren Mengen verfügbar waren, sprang die Caipirinha-Welle an.“

Der Charme der Caipi

Um zu verstehen, wie es zu dem Caipi-Boom kam, und warum der Caipirinha heute für Franz Brandl zu den TOP TEN Mixdrinks zählt, muss man auf die Ursprünge des Mixens eingehen. Der Barexperte erläutert uns:

„Gemixt wird aus vielerlei Gründen. Man verbindet verschiedene Geschmackskomponenten oder Vorlieben, man entschärft den Alkohol oder verlängert mit Limonaden oder Säften zum Longdrink. Das absolute Rückgrat beim Mixen ist die Verbindung Spirituose-Sauer-Süß. Dies zeigt sich bei den Klassikern der Gruppe Sour-Fizz-Collins, die immer aus einer Spirituose, Zitronensaft und Zucker bestehen.

Zum Erfolg der Caipirinha trug sicher bei, dass sich die Komponenten Süß und Sauer auch im bereits fertigen und servierten Drink problemlos ausgleichen lassen. Mit einer Caipirinha hat man einen massiven und kühlen Drink in der Hand und der Genuss durch dicke Trinkhalme ist anders, als an einem Cocktailglas zu nippen. Süßt man mit grobkörnigem, braunem Rohrzucker, kommt das Knirschen des Zuckers beim Zermahlen mit den Zähnen dazu.“

In Brasilien mixt man die Caipirinha mit dem dort alltäglichen feinen weißen Rohrzucker. Die Verwendung des groben braunen Zuckers hat sich bei uns eingebürgert, da dieser weiße Zucker bei uns seltener erhältlich war und auch heute noch schwer zu finden ist. Ein Vergleich lohnt sich jedoch.

Pflegeleichter Allrounder

„Die Caipi ist ein Allrounder“ sagt Brandl. Denn ihre Zeit beginnt bereits am frühen Nachmittag, sie ist Aperitif und Digestif und ein absoluter Party-Drink. Natürlich braucht die Herstellung Zeit, doch der Aufwand hält sich in Grenzen. Der Drink lässt sich gut vorbereiten, und anders als bei kohlensäurehaltigen Drinks oder Drinks mit einer Schaumkrone, muss man beim Service nicht hetzen. Im Gegenteil, denn durch das Eis beschlägt das Glas und der Caipirinha gewinnt durch die Kälte. Und da eine Caipi keine sprudelnde Filler enthält, gibt es kein Risiko des Kohlensäureverlusts bei längeren Standzeiten. Im Gegenteil, der Drink wird nur kälter und besser.

Weitere Vorteile: Das Caipi wird im Glas zubereitet, man benötigt kein Equipment wie Shaker, und Strainer die nach jedem Drink gereinigt werden müssen, sondern nur ein Schneidbrett  für die Limetten, ein Messer, einen Löffel und einen Stössel.

Klassische Rezeptur und Zubereitung

1–2 Limetten, je nach Größe und Reifegrad. Von trockeneren Früchten benötigt man mehr als von saftigen, von großen weniger als von kleinen)

2-3 Bar- oder behelfsweise auch Teelöffel brauner oder feiner weißer Rohrzucker

5 cl Pitú Cachaça (in internationalen Rezepturen finden sich zum Teil auch 6 cl)

Die Limetten vierteln und in einen großen Tumbler geben. Mit einem Stößel die Limettenstücke leicht ausdrücken, nicht töten. Den Cachaça und den Zucker dazugeben und mit einem Barlöffel gut vermischen. Das Glas mit grob zerschlagenen Eiswürfeln oder crushed Eis füllen und nochmals vermischen. Einen oder zwei dicke, kurze Trinkhalme dazugeben.

Mehr Frucht, mehr Flavour

Die Caipi lädt ein, sie zu interpretieren und variieren. Und das geht am besten mit Früchten. Nachfolgend zwei einfache, leckere Beispiele von Thomas Magg:

Erdbeer-Caipi      

½ Limette zerdrücken (weniger Limette als im Original, weniger Säure)

5 cl PITÚ hinzugeben

½ Teelöffel brauner Rohrzucker  (weniger Rohrzucker als in einer klassischen Caipi, da Süße aus dem Saft hinzukommt)

8 cl Erdbeersaft

Crushed Ice

 

Maracuja Caipi

Gleiches Grundrezept wie die Erdbeercaipi, nur statt Erdbeersaft ersatzweise die gleiche Menge (8 cl) Maracujanektar verwenden.Die Caipi bietet unzählige Variationsmöglichkeiten, und ist ein nachgefragter weil bekannter und damit vorverkaufter Klassiker. Selbst bei einem attraktiven Preis auf der Getränkekarte bietet sie dem Gastronom eine ordentliche Spanne. Ein Rechenbeispiel: einem empfohlenen Verkaufspreis an den Gast in Höhe von 8,00 € auf der Getränkekarte steht ein Wareneinsatz von 0,80 bis 1,15 € (je nach Zutaten und Einkaufspreis) gegenüber.

Der brasilianische Drink wird selten alleine bestellt, und erfährt aktuell in Corona-Zeiten ein unerwartetes Revival, denn offensichtlich hat der Konsument seine geliebte Caipi wiederentdeckt.

Underberg ist Bitterspirituose des Jahres

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Im Rahmen des Meininger‘s International Spirits Awards 2020 kürte die Jury im Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW) die Marke Underberg mit einer Goldmedaille.

Zusätzlich erhielt Underberg die Auszeichnung „Bitterspirituose des Jahres 2020“ und konnte die Jury sowohl durch Duft, Geschmack als auch Qualität überzeugen. Dabei sei erwähnt, dass Underberg mehr als ein Bitter ist. Es ist ein aus puren, natürlichen Kräutern, Wasser und Alkohol hergestelltes Getränk, welches die europäischen Vorschriften zur Regionalität, Hygiene und Qualität einhält.

Insgesamt haben 50 Jurymitglieder vom 23. bis 26. Juni 2020 in Neustadt an der Weinstraße auf dem 17. Meininger’s International Spirits Award ISW fast 1.000 eingereichte Spirituosen in zahlreichen Kategorien getestet und bewertet. Davon sind 314 ausgezeichnet worden. Die Intention der Veranstaltung ist es, dass die besten Spirituosen aus aller Welt einer fachkundigen Prüfung unterzogen werden. Damit leisten die Veranstalter sowohl für den Handel als auch für den Konsumenten eine große Hilfe bei der Einschätzung eines Produkts.

Die Experten der Jury stammen aus den Bereichen Forschung, Hersteller, Handel und Gastronomie. Jede eingereichte Spirituose wird von einem Team von fünf bis sechs Experten nach den Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack, Harmonie und Gesamteindruck geprüft. Die Preisverleihung der einzelnen Gewinner fand wegen der gegebenen Umstände durch die Corona Pandemie virtuell mit der Moderation von Verkostungsleiter Christian Wolf statt.

 

Underberg Stammhaus

Über die Semper idem Underberg AG

Die Semper idem Underberg AG ist ein Familienunternehmen mit langer Tradition und mit Sitz in Rheinberg. Seit 1846 stellt die Firma das Produkt Underberg her. Weitere Marken des Unternehmens sind Asbach, St. Hubertus, Pitú, Xuxu. Grasovka, Riemerschmid und Sangrita. Die Firmengruppe beschäftigt derzeit circa 200 Mitarbeiter, sie vertreibt die Produkte in über 100 Ländern und sie erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro.

 

Buffalo Trace ist „Distillery Of The Year“

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die Whiskyspezialisten in Frankfort/Kentucky holen sich den begehrten Titel in 2020 und weitere 18 Auszeichnungen bei der San Francisco World Spirits Competition

Nach der letzten Mitteilung eines Milliardeninvestments in den Standort wird die Destillery auch in 2020 förmlich mit Lob und Auszeichnungen überschüttet. Damit baut der Whiskey-Hersteller seinen Status als weltweit meistausgezeichnete Destillerie beständig aus. Die Destillerie wurde bei der 2020 San Francisco World Spirits Competition zur Destillerie des Jahres ernannt.

Mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung wird die Brennerei ausgezeichnet, die gemessen an der Anzahl und dem Niveau der in einem bestimmten Jahr gewonnenen Auszeichnungen, die meisten Punkte erzielt. Diese Ehre wird der Buffalo Trace Distillery im Jahr 2020 zuteil, nachdem ihre Spirituosen insgesamt 18 Medaillen und die Auszeichnung „Best in Class“ erhalten haben. Dazu gehören fünf Doppel-Goldmedaillen, vier Mal Gold, sechs Silber- und drei Bronzemedaillen, sowie der Titel „Best Small Batch Bourbon 11 Years and Older“ für den Eagle Rare 17 Jahre.

„Unser Schwerpunkt lag schon immer auf der Herstellung von Qualitätsspirituosen, daher motiviert uns diese Ehre, die harte Arbeit fortzusetzen und die hohen Standards, die wir uns selbst gesetzt haben, beizubehalten“, sagte Master Distiller Harlen Wheatley.

„Dies ist eine kontinuierliche Teamleistung. Wir sind sehr stolz und dankbar für die Arbeit, die jedes unserer Teammitglieder für unsere Whiskeys leistet, um diesen Grad an Anerkennung zu erreichen“.

Mit mehr als 1.000 Auszeichnungen im Laufe der Jahre unterstreicht der Titel „Distillery of the Year“ das Engagement von Buffalo Trace, hervorragende Spirituosen herzustellen. Mit der wachsenden Zahl der Auszeichnungen wächst auch die Popularität der Whiskeys und Spirituosen von Buffalo Trace. Um dies auch zukünftig weiter auszubauen, hat Buffalo Trace jüngst 1,2 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Lager- und Destillierkapazitäten investiert, mit dem Ziel, noch mehr preisgekrönten Whiskey herzustellen.

Die zur San Francisco World Spirits Competition eingereichten Spirituosen werden über vier Tage hinweg in streng kontrollierten Blindverkostungen von einer Jury aus mehr als 40 Juroren beurteilt, die sich aus angesehene und erfahrenen Branchenexperten zusammensetzen.

Nachfolgend die ausgezeichneten Produkte, die derzeit in Deutschland lieferbar sind:

Double Gold Medals

  • William Larue Weller Kentucky Straight Bourbon
  • Eagle Rare 17 Year Old Kentucky Straight Bourbon
  • Thomas H. Handy Sazerac Straight American Rye Whiskey
  • Stagg Jr. Kentucky Straight Bourbon

Gold Medals

  • Colonel E.H. Taylor, Jr. Small Batch Bottled-in-Bond Kentucky Straight Bourbon
  • Colonel E.H. Taylor, Jr. Single Barrel Bottled-in-Bond Kentucky Straight Bourbon

Silver Medals

  • Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon
  • Eagle Rare 10 Year Old Kentucky Straight Bourbon
  • George T. Stagg Kentucky Straight Bourbon
  • Colonel E.H. Taylor, Jr. Bottled-in-Bond Straight American Rye Whiskey
  • Weller 12 Year Old Kentucky Straight Bourbon 

Über die Buffalo Trace Distillery

Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die ereignisreiche Geschichte der Destillerie geht bis in Jahr 1773 zurück und große Whiskey-Legenden wie E.H. Taylor Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee prägten diese eingehend.  Die Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionsfähige Destillerie, die Bourbon, Rye Whiskey und Wodka vor Ort herstellt. Sie ist ein nationales historisches Denkmal und ist im Nationalen Register historischer Stätten aufgeführt. Seit dem Jahr 2000 hat die Destillerie 35 Destillation-Auszeichnungen von so namhaften Publikationen wie dem Whisky-Magazin, dem Whisky Advocate Magazine und dem Wine Enthusiast Magazine erhalten.

 

Unser Whisky-Tipp:

E.H. Taylor Small Batch Bourbon, ausgezeichnet mit Gold.

 

Weltbester VO Calvados aus dem Château

Von | Bar | Keine Kommentare

Calvados vom Feinsten aus dem Schloss in der Normandie.

Wer einen ausgezeichneten Calvados genießen möchte dem sei ein Château du Breuil empfohlen, dessen Pay D’Auge V.S.O.P. im Juni 2020 im Rahmen der World Calvados Awards als der beste VO Calvados ausgezeichnet wurde.

Die auszeichnete Qualität sind den guten Zutaten, handwerklicher Verarbeitung und auch einer einzigartigen Herkunft zu verdanken, denn das Pays d’Auge bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchzogene Hochebene. Ein Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen hier optimalen Bedingungen.

Château du Breuil Calvados Pay D’Auge V.S.O.P.

Best VO Calvados World Calvados Awards 2020

 

Das traditionelle Herstellungsverfahren, bei dem im Betrieb im Schloss über 10 kg Äpfel niedrigstämmiger Bäume verarbeitet werden, um eine Flasche Calvados zu gewinnen sowie die Reifezeit von mindestens vier Jahren im Eichenfass verleihen dem ausgezeichneten V.S.O.P Calvados seine bernsteinerne Farbe, besondere Vollmundigkeit, Weichheit und das angenehme Bouquet. Für die Herstellung der Fässer wird ausschließlich Eiche aus Limousin- oder Tronçais-Wäldern verwendet.

Tasting Notes:

Im Duft fruchtig und komplex mit einem Hauch von reifen Äpfeln, frischer Mandel, leichtem Zitrus, Orangenabrieb und Quitte.

Auf dem Gaumen  mild und abgerundet, volles Aroma von reifen Früchten und Quitte. Langer Nachklang mit einer leichten Note von Mandel.

Alkoholgehalt 40% vol.

UVP 29,99€

 

Kleine Calvados-Warenkunde:

Das Departement Calvados erhielt laut einer alten Überlieferung seinen Namen durch ein Schiff der spanischen Armada namens „El Salvador“, das 1588 an der Küste der Normandie gestrandet sein soll. Mn nannte erst die Küste, dann den Landstrich und nach der Französischen Revolution schließlich die gesamte Region „Calvados“. So bekam auch der regionale Branntwein 1824 seinen Namen.

Ein Calvados ist ein hergestelltes „eau-de-vie“, das bei der Destillation aus Apfelwein in der Normandie gewonnen werden muss. Seit 1942 gibt es die Herkunftsbezeichnung „Appellation d’Origine Controlée“ (AOC) für Calvados.

Man unterscheidet grundsätzlich drei verschiedene Arten von Calvados:

  • Calvados (71% des gesamten Calvados): Der Calvados muss aus Äpfeln hergestellt sein, die aus der Normandie stammen. Entweder einfache oder doppelte Destillation
  • Calvados « Pays d’Auge » (28% des gesamten Calvados, u.a. Château du Breuil): Die Äpfel für diesen Calvados müssen aus der Region Pays d’Auge stammen. Die zweifache Destillation ist hier obligatorisch und erfolgt im Charentais-Destillierkolben.
  • Calvados « Domfrontais », aus dem Süden der Normandy (1% des gesamten Calvados) : in diesem Calvados ist die Verwendung von einem Minimum (30 %) an Birnen erlaubt.

Beim Rohstoff des Calvados – dem Apfel – unterscheidet man zwei Anbauarten:

  • hochstämmige Apfelbäume, die rund 200 kg Äpfel/Baum tragen
  • niedrigstämmige Apfelbäume, die rund 40- 50 kg Äpfel/Baum tragen

Château du Breuil

Das Schloss Château du Breuil liegt in der Normandie, im Nordwesten von Frankreich. Das Pays d’Auge – im Departement Calvados – bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchzogene Hochebene. Ein Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen optimale Wachstumsbedingungen.

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen, die meisten davon sind niedrigstämmige Apfelbäume. Während der Ernteperiode bringen örtliche Landwirte aus dem Herzen des Pays d’Auge zusätzliche Äpfel hinzu. Bevor diese aber verwendet werden, muss eine offizielle Genehmigung vom AOC-Nationalinstitut vorliegen.

Die Auswahl der Äpfel spielt eine wesentliche Rolle, da die Qualität des Cidre und dementsprechend die Qualität des Calvados davon abhängig ist. Von Anfang Oktober bis Ende November herrscht Hektik: Äpfel werden gewogen, ausgewählt und gelagert, nichts wird dem Zufall überlassen. Sorgfältig gewaschen und gemaischt werden dann die Äpfel gepresst, um einerseits die Treber, das Fruchtfleisch, andererseits den Maischesaft herauszuziehen. Der somit entstandene Apfelsaft muss dann mindestens 6 Wochen lang gären, bevor er den erforderlichen Alkoholgehalt für die Destillation, und zwar 4,5% Alkoholgehalt erreicht.

Die zweite Phase spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Zusammensetzung des Calvados: Im Château du Breuil wurde der Akzent auf die Qualität des Pressens gelegt. Nur der reine Saft wird benutzt, der Treberzucker wird nicht verwendet, da er an Tannin verliert und der Saft an Bukett.

Die Gärung erfolgt auf natürliche Weise. Dies erfordert Geduld und stetige Überwachung, um an das Beste der Frucht zu gelangen. Dank Geschicklichkeit und Erfahrung gibt der Kellermeister nicht dem Ertrag, sondern der Qualität den Vorzug. Denn der Cidre muss sehr genauen Normen folgen: Er soll 100 bis 150g Zucker, 2 bis 4g Apfelsäure, 1 bis 5g Tannin pro Treberliter behalten. Wenn der Cidre bereit ist, wird im Château du Breuil zweifach in Charentais-Destillierkolben destilliert, danach reift  der Calvados dann ausschließlich in Eichenholzfässern.

PITÚ launcht neue RTD’s „Brazilian Mojito“ und „Guaraná + Berry“

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Als perfekte Ergänzung zur erfolgreichen Premium Caipirinha in der Dose launcht PITÚ nun zwei neue Highlights in der 330m Slimline Dose:

PITÚ Brazilian Mojito ist die brasilianische Variante des beliebten Cocktail-Klassikers. Durch die einzigartige Rezeptur aus Original-PITÚ, fruchtiger Limette und feiner Minze ergibt sich ein erfrischend-perlender Genuss und ein besonderes Cocktail-to-go-Geschmackserlebnis – fertig gemischt in der convenienten 330ml-Dose. Minze trifft Samba!

Mit dem neuen PITÚ Guaraná + Berry zeigt PITÚ wie hervorragend Beere auf Brasilianisch schmeckt. Die brasilianische Trend- und Superfrucht Guaraná wird auch hierzulande immer beliebter. Bei diesem neuen RTD wird ihr Saft mit leckeren Blau- und Brombeeren verfeinert, mit spritziger Kohlensäure versetzt und mit Original-PITÚ gemischt. Der Drink in der 330ml-Dose ist perfekt für heiße Parties und coole Events. Superfruit – superlecker!

Beide RTD-Innovationen werden natürlich ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt und richten sich an RTD-Verwender, die gerne neue Geschmackserlebnisse ausprobieren und Abwechslung suchen, Frauen & Männer + 18.

Durchgeführte Pre-Launch-Tests bestätigen beiden Konzepten TOP-Kaufbereitschaft, vor allem in der Kernzielgruppe im Alter von 18-39 Jahren.