Southern Comfort – The Spirit of New Orleans

Von | Bar | Keine Kommentare

Southern Comfort ist ein amerikanisches Original aus dem Jahre 1874. Sanft – vielseitig und vor allem unnachahmlich. Der Barkeeper Martin Wilkes Heron kreierte 1874 in New Orleans einen Drink mit einheimischen Früchten und Gewürzen, der im Gegensatz zum harten Whisky seiner Zeit besonders mild und angenehm zu trinken war. 1885 benennt er als Lokalpatriot seinen Cuffs & Buttons in Southern Comfort um.

Das Original: Southern Comfort

Die Schlüsselaromen Vanille, Pfirsich und Orange machen Southern Comfort zum perfekten Genuss auf Eis. Die Nuancen von Vanille, Zimt und dunkler Schokolade runden das sensorische Bild ab, und passen perfekt in die Saison.

Die treue und große Verwenderschaft liebt die Mix Klassiker (mit Ginger Ale oder Cola) ist aber auch offen für innovative Mix-Ideen, denn die Vielseitigkeit von Southern Comfort Original lädt zum Experimentieren in zeitgemässen Longdrinks und Lemonades ein.

Der Neue: Southern Comfort Black

Southern Comfort Black wurde 2019 erstmals in Deutschland eingeführt und hat ein robustes, aber weiches whiskey-typisches Profil mit subtilen Gewürzen und fruchtigen Akzenten. Im Gegensatz zum Original ist mehr Whiskey und weniger Süße zu spüren. Die Grädigkeit ist mit 40% vol. fünf Prozentpunkte höher als die des Southern Comfort Original. Er duftet nach Vanille, Zitrus, Steinobst, Eiche und Gewürzen. Sein Geschmack ist kräftig mit leicht süßer Note. 40% vol.

Drinktipp für den Winter

Der Münchner Barkeeper Adriano Paulus hat den passenden Drink zur Wintersaison kreiert, bestehend aus haushaltsüblichen Zutaten. Herzustellen ohne besonderes Bar-Equipment und mixbar sowohl mit Southern Comfort Original oder wahlweise auch mit Southern Comfort Black. Der Drink enthält nur 3 cl Spirituose, keine weitere alkoholische Zutat, keinen Sirup/Zucker im Mix:

SO CHERRY!

3 cl Southern Comfort auf Eis in ein Longdrinkglas geben, 3 cl Sauerkirsch Nektar und 1 cl frischen Zitronensaft hinzufügen und zum Schluss mit Soda oder Mineralwasser auffüllen. Vorsichtig mit einem langen Löffel oder Halm verrühren damit die Kohlensäure nicht entweicht. Als Deko wahlweise eine Amarena-Kirsche und/oder Zitronen-Zeste in das Glas geben.

 

Nemiroff – der markante Wodka aus der Ukraine

Von | Bar | Keine Kommentare

Im Jahr 1872 begann eine kleine Brennerei in der Stadt Nemyriv im Zentrum des Landes, das heute als Ukraine bekannt ist, Wodka aus dem Weizen der nahe gelegenen Felder herzustellen, und entwickelte sich schnell zur größten Destillerie der Region. 1992 benannte man die Wodka-Marke in Nemiroff Vodka um. Die Dachmarke belegt laut Unternehmensangaben Platz 3 unter allen Wodka-Marken im Travel Value, und mehr als 70 internationale Auszeichnungen belegen die hohe Qualität. Nemiroff ist heute in mehr als 80 Ländern weltweit erhältlich. Seit 2018 ist Nemiroff der UFC OFFICIAL VODKA und positioniert sich als Marke mit starkem Charakter. Der Markenslogan lautet: „Nemiroff. Bold character since 1872.“

NEMIROFF De Luxe VODKA sowie NEMIROFF De Luxe HONEY PEPPER FLAVOURED VODKA werden in der Ukraine aus Getreide destilliert, 11fach filtriert und mit 40% vol. Alkohol in der markanten, viereckigen Flasche abgefüllt. Die Flavour-Variante enthält zusätzlich rote Chili, köstlichen Honig und Kräuter aus dem ukrainischen Grasland.

Destilliert und abgefüllt von LVN Limited, 38 Mykoly Ovodova Str., Vinnytsia, 21050, Ukraine

40% vol. / Ca 12,99 € (0,7L)

Neues Outfit für Premium-Hierbas

Von | Bar, Kräuter | Keine Kommentare

Réserva Familiar 14 – der Premium-Hierbas vom Marktführer Túnel jetzt in neuer Optik

Die Marke Túnel de Mallorca hat unter Hierbas-Liebhabern schon lange einen Namen und bedeutende Marktstellung. Hierbas Túnel de Mallorca ist die unumstrittene Nr. 1 auf Mallorca (Marktanteil von über 70 %) sowie die Nr 1. auf den gesamten Balearen (Marktanteil von über 65 %).

Die positive Konsumentennachfrage nach Premiumspirituosen inspirierte die Firma Antonio Nadal mit Sitz auf Mallorca bereits vor über sechs Jahren, als Pionier im Halbbittermarkt ein Herzensprojekt der Inhaber-Familie Morey-Garau umzusetzen. Die Entwicklung nahm mehr als 2 Jahre in Anspruch. Es bedarf unzähliger Mazerationsansätze mit unterschiedlichsten Kräutern. Der Hersteller sagt dazu: „Die Rezeptur, für die wir uns letztlich entschieden haben, enthält 14 verschiedene Kräuter, daher der Namensbestandteil „14“.  Alle verwendeten Kräuter werden von uns selbst gezogen, so dass wir sicher sein können, dass sie keinerlei Pestizide enthalten.“  Das Aroma von Túnel 14 Réserva Familiar ist sehr mediterran, basiert wie alle Túnel-Sorten auch auf Anis, ist aber frischer, viel weicher und gefälliger als die üblichen Hierbas-Qualitäten. Der Alkoholgehalt liegt bei 28 %, was den Likör sowohl bei Frauen als auch bei Männern seit seiner Einführung in Spanien im Jahr 2012 sehr beliebt macht.

Drink-Empfehlung: MALLORCA LEMONADE by Thomas Magg, Drinkkultur,Pfronten

5 cl Túnel 14

2 cl Riemerschmid Holunderblüte

3 Drops Minzbitter (Fee Brothers)

1,5 cl Zitronensaft

1,5 cl Limettensaft

Filler: Sprite

Asbach … eine Neu-Entdeckung wert!

Von | Bar | Keine Kommentare

„Trinkt heute noch jemand braune Spirituosen?“ ist eine provokante Frage, die uns vielerorts gestellt wird. Ja, und zwar weit mehr als wir alle denken. Das Segment Weinbrand/Brandy/Cognac ist größter Vertreter der braunen Spirituosen und gehört nach den Daten* des Marktforschungsunternehmens AC Nielsen in Deutschland mit einem Anteil von 9% am Spirituosenmarkt in 2018 zur Top 5, noch vor Rum und Whisky.

Die Top 5 Spirituosen-Segmente im deutschen LEH inkl Cash 6 Carry

  1. Süße Liköre sind mit einem Markt-Absatzanateil von 16,2 % weiterhin auf Platz 1
  2. Wodka ist zweitgrößtes Spirituosensegment mit 14,7 % Absatzanteil
  3. Kräuterliköre folgen mit einem Absatzanteil von 11,6 %
  4. Klare Spirituosen (ohne Wodka) erzielen 12,4 % Absatzanteil
  5. Weinbrand/Brandy/Cognac hat einen Absatzanteil von 9,0 %

Daten: AC Nielsen 2018

Gegenüber dem Vorjahr mussten vor allem die Teil-Segmente Cognac und Weinbrandverschnitt teils deutliche Verluste hinnehmen; ausländischer Weinbrand und Deutscher Weinbrand waren weitaus stabiler.

„Wenn einem so viel Gutes widerfährt…“ der Asbach-Werbe-Spruch könnte Motto der Zukunft sein, denn laut Prognosen (IWSR 2018) werden Premiumspirituosen von der alterndenden Bevölkerung und von der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Der deutsche Spirituosenmarkt hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten bereits stark diversifiziert. Der prognostizierte wirtschaftliche Wohlstand und die Premiumisierungs-Strategien des Handels werden weiterhin ein Grund sein, dass handwerklich hergestellte Spirituosen auch weiterhin laufen, neben neuen Trends in einzelnen Warengruppen.

In der Asbach Weindestillerie in Rüdesheim am Rhein legt man seit jeher Wert auf Qualität, angefangen beim Klassiker.

Kellermeister Christopher Dellee: „Wir komponieren unseren Asbach Uralt aus 14 bis 20 verschiedenen, qualitativ hochwertigen Einzeldestillaten; alle im eigenen Fasslager gereift, zuerst in Limousin- Eiche und dann in Deutscher Spessart- Eiche. Und das viermal länger als es der Gesetzgeber vorschreibt. Das Ergebnis unterscheidet Asbach Uralt erheblich von seinen Wettbewerbern, und macht ihn unverwechselbar“

In Rüdesheim am Rhein bietet die Weinbrennerei Asbach mit dem eigenen Asbach Besucher Center jetzt auch Besuchern Einblicke in die Destillation an.

2.500 Liter Wein fasst eine Brennblase der Asbach-Brennerei in Rüdesheim. In der Hier wird in kupfernen Brennblasen auf der Hefe destilliert. Neben der Auswahl der geeigneten Weine beeinflusst der Brennvorgang die Qualität von Asbach in entscheidender Weise. Dies geschieht seit mehr als 125 Jahren nach dem traditionellen zweistufigen, sehr zeit- und arbeitsintensiven Rauhbrand-Feinbrand-Verfahren. Danach werden die frischen Weindestillate in Deutschlands größtes Fasslager nach Ottersweier am Fuße des Schwarzwaldes gebracht, wo sie zunächst in kleinen Limousin-Eichenfässern reifen, bevor ihr Weg in die einzigartigen Ruhebottiche aus deutscher Spessarteiche führt. In Deutschlands größtem Holzfasslager lagern über 20.000 wertvolle Asbach-Fässer.

Die Brände von Asbach sind vielseitig in der Bar einsetzbar, und im Preis-Leistungsverhältnis eine sehr gute und vor allem regionale Alternative zum Cognac. Ganz nebenbei mit interessanter Kalkulationsspanne für die Gastronomie – was neben der sensorischen Erfahrung im Getränk für die Bar auch ein guter Grund sein sollte. Der Charme des Asbach-Produktangebots: Als Bartender kann ich zwischen Produkten wählen, die in Geschmackbandbreite und Grädigkeit völlig unterschiedlich sind.

Asbach hat in den letzten Jahren den Schwerpunkt auf Asbach 8 Jahre gesetzt, ein vollmundiger weicher Brand aus bis zu 20 Einzeldestillaten mit einer Mindestreifezeit von 8 Jahren, der eine besondere Kombination aus Weinigkeit und Frucht bietet.

2019 hat Asbach dies mit einer Neuprodukteinführung maßgeblich erweitert. Drinks die leicht und fruchtig im Geschmack sind, gewinnen bei Verbrauchern aktuell an Beliebtheit und Bedeutung. Der neue Asbach-Wermut mit 15% vol. ist die Deutsche Antwort darauf. Er ist rein natürlich, ohne Farbstoffe und gewinnt seine leuchtend rote Farbe rein aus den hochwertigen Zutaten. Seine komplexe Rezeptur aus fruchtig-aromatischen Deutschen Rosé-Weinen, traditionsreichem Asbach Weinbrand, charismatischen Kräuternoten aus natürlichen Extrakten der Wermut-Pflanze sowie natürlichem Holunderblütenextrakt macht ihn einzigartig, und im Gegensatz zu allen anderen Aperitifs sogar pur auf Eis zum Genuss – ein echter USP.

Nachfolgend die Top 4 -O-Töne von Gastronomen und Bartendern

„Geschmacklich eine Eins.“
„Perfekt auch pur auf Eis – ein klarer USP.“
„Keine Farbstoffe, finde ich top!“
„Liegt im Trend der Zeit.“

 

 

TOBERMORY stellt neuen Gin aus NEW MAKE SPIRIT aus den Whiskystills vor

Von | Gin | Keine Kommentare

Der neue Tobermory Gin ist endlich da. Die für ihre Single Malt Whiskys bekannte, handwerklich arbeitende Destillerie auf der Hebrideninsel Isle of Mull stellt nach über 200-jährigem Bestehen ihren ersten Gin vor. Die zweitgrößte der inneren Hebrideninseln, gelegen an Schottlands Westküste, diente dabei in vielerlei Hinsicht als Quelle der Inspiration. Mull und insbesondere der Hafenort Tobermory sind neben der atemberaubenden Natur bekannt für seine malerischen, bunten Häuser, die den Küstenort prägen.

Tobermory ist die einzige Whisky-Destillerie auf der Isle of Mull, und seit geraumer Zeit daran interessiert, seine Destillierfähigkeiten durch die Produktion eines Gins zu erweitern. Also entschied man sich, das Vorhaben im Rahmen der zweijährigen Renovierungs- und Restaurationsarbeiten der Traditionsdestillerie in die Tat umzusetzen. Kurzerhand wurden ein Lager- und darüber befindliche Büroräume entkernt und die Zwischendecke entfernt, um Platz für eine restaurierte John Dore & Co. Copper Still aus den 1950er Jahren zu schaffen.

Lange bevor die baulichen Maßnahmen vor Ort begannen, experimentierte das Team mit kreativen und außergewöhnlichen Botanicals. Ziel war es, einen Gin zu kreieren, der sowohl der Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit der Isle of Mull als auch des hohen handwerklichen Anspruchs der Destillerie gerecht wird und sich somit deutlich auf dem zwischenzeitlich unübersichtlichen gewordenen Ginmarkt abhebt.  Das Ergebnis des kreativen Schaffens ist mehr als überzeugend, denn der Gin hebt sich gleich durch eine ganze Reihe einzigartiger Elemente ab, die zusammen für ein komplexes und gleichzeitig ausbalanciertes, harmonisches Geschmackserlebnis sorgen:

„Botanical #1“ wird liebevoll der vor Ort erzeugte „New Make“ Single Malt Whisky genannt, der für eine besondere Malznote sowie Vollmundigkeit sorgt und Teil des Base Spirits wird. Weiterhin sehr prägend ist auf Mull gewonnener Hebridentee, Holunder und wildes Heidekraut. Alle insgesamt 13 ausgewählten Botanicals verbringen vor der Destillation mindestens 24 Stunden im Base Spirit um die intensiven fruchtigen und floralen Aromen abzugeben. Der Tobermory Gin zeigt seine Stärken insbesondere auch in klassischen Gin & Tonics, denen er seine einzigartige subtil-süße und cremige Malzigkeit verleiht.

UVP 34,99 € für 0,7 L (43,3 % vol.)

Ouzo auf original griechische Art genießen

Von | Bar | Keine Kommentare

Ouzo ist in Griechenland und Deutschland in aller Munde. Aber was ist das Besondere am Anis? Der Marktführer in Griechenland, Ouzo of Plomari erklärt uns das Erfolgs-Rezept der griechischen Gastronomie, deren Servierweise und die Gründe hierfür.

Während in Deutschland Gastronomen und Verbraucher zu Hause ihren Ouzo vorrangig im Tiefkühlfach aufbewahren und ihn entsprechend eiskalt temperiert und pur servieren ist diese Form des Konsums im Ursprungsland gänzlich unpopulär, wenn nicht sogar verpönt. Eiskalte Kühlung tötet gute Aromen, und kaschiert schlechte.

In Griechenland wird Ouzo in der Regel bei Zimmertemperatur, maximal leicht gekühlt, serviert und am Tisch mit kühlem Wasser aufgegossen. So entsteht nicht nur die typische trüb-weiße Optik, auch die Aromen und ätherischen Öle lösen und entfalten sich und kommen erst richtig zur Geltung. Erst zum Schluss werden die Eiswürfel hinzugeben. Das Ergebnis ist ein Getränk dass durch die Wasserzugabe auch tagsüber getrunken wird, da es weitaus weniger alkoholisch als ein purer Shot ist.

Ein weiterer Unterschied zum Deutschen Konsumverhalten besteht darin, dass der Ouzo von Griechen weniger als klassischer Digestif verwendet wird, sondern eine ganz andere Funktion hat: Aromen trennen und Geschmackserlebnisse intensivieren.

Das klingt kompliziert, ist aber einfach und hat einen sehr eindrucksvollen Effekt. Der Ouzo wird in oben genannter Form über das mehrgängige gemeinsame Essen getrunken, das aus vielen kleinen Speisen die man teilt besteht – statt einer „einsamen“ Hauptspeise. In Griechenland sind das Meze, analog zu den Tapas in Spanien. Nach jedem Bissen nippt man ein bisschen vom Ouzo. Also: nicht ex und weg.

Die ätherischen Öle eines hochwertigen Ouzo – verdünnt mit Wasser – wirken neutralisierend auf die Geschmacksknospen, so dass man die verschiedenen Speisen wie Oliven, Käse, Fisch etc. geschmacklich viel intensiver wahrnimmt. Und das geht natürlich am besten mit einem hochqualitativen Ouzo wie Plomari.

Für dessen Herstellung setzt man nur auf beste Zutaten, alte Brennkunst und eine seit dem Jahr 1894 unveränderte Rezeptur. Prägend für die Produktion sind kristallklares Wasser, biologisch angebauter Anis aus dem benachbarten Lisvori, Fenchel von der Insel Évia, Salz aus den Salinen in Kalloni und feinste Gewürze. Destilliert wird in kleinen, handgefertigten Kupferkesseln.

Die Spirituose des Jahres ist ein Likör aus Äpfeln

Von | Bar | Keine Kommentare

Eine kleine Calvados-Manufaktur hat den begehrten Preis beim renommierten internationalen Spirituosenwettbewerb des Meininger Verlages abgeräumt. Nicht mit einem klassischen Calvados, sondern mit seinem einzigartigen Calvados-Likör, der ganz im Trend der Zeit steht.

„Coeur du Breuil Calvados Liqueur“ aus dem französischen Pays d‘Auge, ein Apfellikör des Château du Breuil, wurde bei den International Spirits Awards 2019 zur „Spirituose des Jahres“ gewählt. Zusätzlich wurde das Produkt mit „Großem Gold“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an die herausragendsten Spirituosen in der jeweiligen Kategorie vergeben. Insgesamt wurden dazu rund 1.000 Proben von einer 67-köpfigen Expertenjury verkostet.

Der Liqueur ist eine echte Spirituosen-Innovation und kommt aus der renommierten Calvados-Brennerei Château du Breuil in der Normandie. Der einzigartige Calvados-Liqueur – mit einem Alkoholgehalt von 24 % vol. – entspricht aktuellen Trends zu leichteren Spirituosen und zeichnet sich durch seine fruchtige Frische und einen unverwechselbaren Charakter aus. Diese Eigenschaften verdankt er der Verwendung besonders hochwertiger und ausschließlich natürlicher Bestandteile. Der Liquid ist eine subtile Kreation aus Château du Breuil Calvados (dem einzigen Alkohol in dieser Likörspezialität), Apfelsaft und Zucker. Auf Farbstoffe, Konservierungsmittel und andere Zusätze wird vollständig verzichtet.

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen.

Abgefüllt wird das handwerklich hergestellte Produkt in der einzigartigen, typischen „Château du Breuil“-Flasche mit langem Hals und Wachssiegel.

Trinkempfehlung: Pur auf Eis genießen. Aufgrund seiner Aromenfülle auch ideal für den Einsatz in Mixgetränken.

Ein Drink mit FREDDIE JOHNSON

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Unsere neue Serie „EIN DRINK MIT…“ widmet sich Persönlichkeiten der Getränkeindustrie. Wir sind auf der Suche nach Einblicken, die allgemein eher verborgen bleiben – und Menschen, die man bislang noch nicht kennengelernt hat.

Einer von Ihnen ist Freddie Johnson. Er ist einer der beliebtesten Tour Guides in Kentucky und arbeitet bei Buffalo Trace, aber nur wenige Reisende kennen bzw. verstehen die jahrzehntelange Familiengeschichte, die sich hinter diesem Mann verbirgt.

Wer Freddie treffen möchte muss nach Louisville reisen, um von dort ca 1,5 Sunden mit dem Auto in die Buffalo Trace Distillery, Frankfort/Kentucky zu fahren. Die Einfahrt auf das Gelände ist grün bewachsen, es sieht zunächst so aus als wenn man auf eine Ranch fährt. Danach offenbart sich eine unfassbare Größe, nicht zu vergleichen mit den Schottischen und Irischen Destillen, die wir in den letzen Jahren besucht haben. Die Buffalo Trace Distillery ist eine kleine Stadt, innerhalb derer man sich am besten mit einem Golfcar bewegt, um die riesigen Entfernungen zwischen den unzähligen historischen Gebäuden zurückzulegen.

Hier arbeiten und leben ganz besonders herzliche und offene Menschen, wie Freddie, der gerade erst in der BOURBON HALL OF FAME aufgenommen worden ist, aber das erwähnt er uns gegenüber mit keinem Wort. Freddie Johnson ist ein wirklich bescheidender und einzigartiger Typ. Seit 17 Jahren führt er Touristen in Kentucky rund um das heilige Gelände der Frankfurter Buffalo Trace Distillery, wo er als Kind oft spielte, während sein  Großvater und auch Vater hier arbeiteten. Er repräsentiert damit die dritte Generation seiner Familie, die bei Buffalo Trace beschäftigt ist, u d deren Firmen-Motto passenderweise lautet:  „honor tradition, embrace change“.

Johnsons Großvater, James (Jimmy) B. Johnson Senior, begann im Jahr 1912 für den damaligen Destillerieleiter Colonel Blanton zu arbeiten. Jimmy war einer der ersten der afroamerikanischen Lagermeister in Kentucky, und ging mit dem Colonel sogar auf Geschäftsreise. Er war verantwortlich für alle Vorgänge im Lager, vom Einlagern über das Überprüfen auf Undichtigkeiten bis hin zur Auslagerung. Lange Zeit vor dem Computerzeitalter sicherlich kein leichtes Unterfangen, einen Überblick über mehr als 150.000 Fässer zu behalten.

1936 trat sein Sohn James (Jimmy) B. Johnson Junior, Freddies Vater, im Alter von 20 Jahren in die Destillerie ein, und lernte als Erstes wie man Fässer repariert ohne den Inhalt zu beeinträchtigen. Jimmy wurde Colonel Blanton’s rechte Hand, auch für andere Aufgaben in der Distillerie wie Hühner und Fische. Mann muss wissen, Blanton war ein ausgezeichneter Koch und legte großen Wert darauf, dass seine Fische perfekt filetiert wurden…

Freddie erinnert sich noch an seinen ersten Destillerie-Besuch im Alter von fünf Jahren und wie fasziniert er von allem war, was hier geschah. Er hat damals seinen Vater gefragt, warum er eines Tages bei der Arbeit Fisch filetierte, und sein Vater sagte darauf ihm: „Wenn dich jemand bittet, etwas zu tun, machst du es und du machst die beste Arbeit, die du kannst.“ Er erklärte ihm dass man viel über sich selbst lernen kann, indem man die Aufgaben erledigt, die niemand sonst machen will.

Freddie wuchs bei seinem Großvater auf. Nach der High School entschied sich Johnson, nicht auf die die nahe gelegene Kentucky State University zu gehen, sehr zum Leidwesen seines Vaters. Er arbeitete eine Zeit lang als Krankenpfleger, dann in einem Chemielabor und schliesslich bei der Telefongesellschaft AT&T. Nach einer langen Karriere folgter er dem Ruf des Vaters nach Hause zu kommen, um ihn während seinen letzten Lebensjahren zu begleiten. Jimmy Johnson schlug seinem Sohn Freddie vor als TourGuide in der Destillerie zu arbeiten, auch um die Familiengeschichte an zukünftige Generationen weiterzugeben. Freddie stimmte zu. Er dachte zunächst er macht es mal eine Weile um seinen kranken Vater zu beruhigen. Das ist nun bereits länger her als der Eagle Rare Bourbon in den Fässern reift…

Freddie ist hierzulande den Meisten vielleicht bislang unbekannt,  aber in der Bourbon-Industrie Kentuckys ist er eine feste Größe. Mit ein Grund weshalb man ihn 2018 in der Kentucky Bourbon Hall of Fame aufgenommen hat. Buffalo Trace hat Freddie darüberhinaus eine besondere Ehre zuteil werden lassen, indem man den Namen des Root-Biers Dr. Mc Gillicuddy’s Root Beer, in Freddie’s Old Fashioned Root Beer änderte. Die Flasche zeigt eine Karikatur von Johnson und trägt seine geliebten Schlagworte, eines davon ist „what’s up daddy – o?“ Das ruft er auch bei unserer Tour jedem Kollegen zu, den wir unterwegs treffen.

Unser Mitbringsel und Dankeschön an Freddie aus Deutschland ist ein acht Jahre gereifter Asbach Privatbrand, den wir für ihn alle signieren müssen. Hektisches Winken unseres Reiseleiters, das lässt unsere Zeitplanung eigentlich nicht zu?!? Egal, Freddie sagt, soviel Zeit muss sein. Vorher lässt er uns nicht abreisen….  und eigentlich wollen wir das auch gar nicht. Wir wären gerne noch viel länger bei ihm geblieben.

Cheers Freddie! Pleasure meeting you….

Tim Nentwig

(Ein besonderer Dank an meine Reisegruppe „Lost in Kentucky“)

Über die Buffalo Trace Distillery:

Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die reiche Tradition der Brennerei reicht bis ins Jahr 1773 zurück und umfasst Legenden wie E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionsfähige Brennerei und ein nationales historisches Wahrzeichen. Die Brennerei hat seit 2000 einundzwanzig Bennerei-Titel von namhaften Publikationen wie Whisky Magazine, Whisky Advocate Magazine und Wine Enthusiast Magazine gewonnen.

Mehr über die Buffalo Trace Distillery auf www.buffalotracedistillery.com

„Low alcohol cocktails“ wird Trend

Von | Bar | Keine Kommentare

Trend zu verantwortungsbewusster Ernährung und Trinkkultur

Es gibt einen neuen Konsumenten-Typ für den ein niedrigerer Alkoholgehalt die beste Wahl ist. Reduzieren ist der neue Genuss. Er möchte am liebsten alles, aber in Maßen. Nur bei einer Sache gibt es keine Kompromisse eingehen, das ist der Geschmack. Nicht nur die Lebensmittelindustrie sondern auch Getränkehersteller und Bars sind gefordert zeitgerechte und Alternativen anzubieten, und auf die existenten Kundenbedürfnisse  zu reagieren. Wer das nicht tut verschenkt wertvollen Umsatz.

Trend zu weniger Alkohol & Zucker

Ein Drittel der Menschen hat den Alkoholkonsum eingeschränkt oder reduziert. Vor allem die umworbenen Millennials im Alter von 18-34 Jahren entscheiden mehr und mehr für alkoholarme Getränke bzw dafür, die Alkoholmenge reduzieren. Und dies geschieht weit häufiger über die Wahl eines alkoholarmen statt gänzlich alkoholfreien Getränks. (Mintel, Attitudes towards Low & Non-Alcoholic Drinks, UK 02.17). Aktuell sind Alkohol und Zucker die beiden weitaus am häufigsten untersuchten und diskutieren Themen. Kalorien stehen für den Verbraucher mehr denn je im Rampenlicht durch ein neues Gesundheitsbewusstsein und Fokus auf Gewichtsmanagement.

Wir haben mal ein Auge auf die neuen BOLS-Trendsorten 2019/2020 geworfen, die nur 17% vol. und weniger Zucker als Sirupe enthalten. Alle drei Liköre sind ideal zur Herstellung einfacher, leichter Longdrinks und decken Verbraucher-Needs und Trends ab.

BOLS LIQUEUR CUCUMBER (GURKE) 17% vol.

… ist die Antwort auf die steigende Nachfrage nach Gurke als Mixgetränkezutat. Das neueste Mitglied der Bols-Likörfamilie. ist eine köstliche Zutat für eine große Auswahl an Getränken. Der milde, aber dennoch gut erkennbare Geschmack sorgt für einen Spritzer Frische. Kräuter- und süße Noten sowie der milde und leichte Geschmack passen gut zu Drinks  mit einem frischen Geschmacksprofil, der Flavour liegt voll im Trend. Bols Gurke hat pflanzliche und süße Noten sowie den milden und leichteren Geschmack, der gut in Cocktails mit einem frischen Geschmacksprofil passt. Perfekt für niedrigere ABV-Getränke. Großartiger Ersatz für GIN. Denkste geht nicht? Ausprobieren!

BOLS LIQUEUR WATERMELON 17% vol.

ist einer der schmackhaftesten Wassermelonenliköre der Welt, mit einem fruchtigen, süßen und saftigen Geschmack. Mit seiner auffälligen Farbe und seinem unverwechselbaren, köstlichen Duft ist er die perfekte Basis für eine  Vielzahl von einfachen Drinks mit exotischem Geschmack. Mit dem konzentrierten Geschmack der Wassermelone, der zu Hause meist nur sehr schwer zu replizieren ist.

BOLS LIQUEUR STRAWBERRY 17% vol.

ist vielseitig einsetzbar, und hat enorme Potentiale, da Erdbeeren beim Deutschen Verbraucher zu den beliebtesten Früchten gehören. Mit seinem geringen Alkoholgehalt von 17 % vol. liegt er voll im Trend der heutigen Zeit und eignet sich zum Mixen herrlicher und vor allem farbiger Drinks. Einen besonderen Genuss bietet der Likör aber auch zu Vanilleeis, Crèmes oder Fruchtdesserts. Bols Strawberry ist die Antwort auf die Sorge um Inkonsistenz und kurze Haltbarkeit von hausgemachten Erdbeerpürees und Likören.

Galliano – eine Geschichte von Helden, Surfbrettern und dem goldenen Cadillac

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Geschichte des legendären italienischen Likörs begann mit einem Krieg. Im Jahre 1887 gerieten Italien und Äthiopien (damals Abessinien) in Streitigkeiten, und  1896 zogen der Offizier Guiseppe Galliano und seine 2.300 mannstarke Truppe in Äthiopien in einem schier aussichtlosen Kampf, gegen 80.000 Mann auf der Gegenseite.

Man weiss nicht wie, aber die Italiener haben es geschafft, zu siegen, obschon sie so massiv in der Unterzahl waren. Guiseppe Galliano jedoch fällt im Kampf. Zu seinen Ehren benennt der Livorner Geschäftsmann Arturo Vaccari im Jahr 1896 seine Schöpfung aus 30 Kräutern, hergestellt in sieben Infusionen und sechs Destillationen nach dem Helden: GALLIANO.

Um die italienische Likörspezialität herzustellen, wandte sich Arturo Vaccari an Maraschi & Quirici, ein 1880 gegründetes Unternehmen. Maraschi & Quirici hat seinen Sitz in der kleinen Stadt Chieri, hoch oben in den Ausläufern der italienischen Alpen, kurz vor Turin. In dieser Region wird Wermut, Prosecco, und Wein hergestellt. Die Destillerie ist bekannt für die Qualität ihrer Extrakte, sie sind die Essenz des unvergleichlichen Geschmacks von Galliano. Alle Destillate und Tinkturen werden bis heute von Maraschi & Quirici mit Sitz in der Region Turin hergestellt.

GALLIANO L’AUTENTICO

  • Das Original, seit 1896
  • Enthält über 30 verschiedene Kräuter und Gewürze.
  • Destilliert in zwei kleinen Stills (<100 Liter)
  • 42,3%. Vol.%

Bis heute bleibt das komplette Rezept ein wohlbehütetes Geheimnis, obschon einige Bestandteile bekannt sind: Koriandersamen aus Bulgarien. Thymian aus Italien (es wird die ganze Pflanze verwendet), Nelken aus Madagaskar (Knospen und Öle), Schafgarbe aus Italien (Blätter) , Kardamomsamen aus Indien, Sandelholzwurzeln aus Indien, Zimt aus Sri Lanka (Rinde und Öl), Beifuß aus Italien, Lavendelblüten aus Italien, Salbei aus Italien. Wacholderbeeren aus Osteuropa (Beeren und Öle). Vanille aus Madagaskar und trockener Anis

Anis und Pfefferminze sind am Gaumen am stärksten ausgeprägt. Eine Explosion aus frischen Kräutern, Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Zitrusfrüchten folgt. Der anhaltende Geschmack von weicher Vanille, erfrischender Pfefferminze und Gewürzen bleibt erhalten. 5-Sterne-Bewertung Difford’s Guide

GALLIANO VANILLA

DELICATE • BOTANICAL • SMOOTH

  • Die Vanilleversion von Galliano L’Autentico
  • Enthält das Herz von l’Autentico, aber mit einem dominanteren Geschmack der Vanille.
  • 30 % vol.

Tasting Notes: Runde Vanilletöne mit blumigen, frischen und minzigen Noten.

Galliano erlangte in den 70er Jahren internationalen Ruhm als Schlüsselkomponente für den Harvey Wallbanger und die Golden Cadillac Cocktails. Dies löste einen Cocktail-Wahn in ganz Amerika aus. 2014 feierte der Harvey Wallbanger ein Comeback.  Zum Namen des Drinks: In den 1970er Jahren gewann der kalifornische  Surfer Harvey eine wichtige Auszeichnung in einem Surfwettbewerb und ging in eine Bar, um dies zu feiern. Mit seinen Lieblingsdrink. Beim Verlassen der Bar geriet der angetrunkene Surfer ins Schlingern und schlug sein Surfbrett von Wand zu Wand. Seine Freunde nannten ihn darauf „Harvey Wallbanger“. Der Spitzname übertrug sich auf sein Lieblingsgetränk und eine neue Drink-Legende war geboren.

HARVEY WALLBANGER  

FRUITY • CITRUS • SWEET

15 ml Galliano L’Autentico

50 ml Wodka

120 ml Orangensaft

GARNISH

Orangenkeil / Orangenschale

METHODE

Alle Zutaten in ein  mit Eis gefülltes Glas geben.

 

Ein zweiter Drink der es zu Berühmtheit gebracht hat entstand ebenfals in den Siebzigern, in El Dorado. Eine junges Paar kam in die Poor Red’s Bar-B-Q in El Dorado. Um ihre Verlobung zu feiern, bat man den Barkeeper Frank Klein einen Cocktail zu kreieren, der dekadent sein sollte und zum neuen Auto der beiden passt. Dieses samtige Getränk ist bis heute weltweit bekannt als der Golden Cadillac.

GOLDEN CADILLAC 

CREAMY • SWEET • INDULGENT

25 ml Galliano L’Autentico

30 ml Bols Cacao Brown

40 ml Sahne

GARNISH

Zartbitterschokoladenspäne

METHODE

Alle Zutaten schütteln und in einem vorgekühlten Glas finetrainen

 

Für die Liebhaber klassischer Drinks hier noch ein SOUR den man unbedingt einmal ausprobieren haben sollte. Sours gehört zu den klassischen Drinks in der Bar. Dieser hat ein glattes und frisches Finale.

GALLIANO SOUR 

FRESH • SWEET • RICH

60 ml Galliano L’Autentico oder Vanilla

30 ml frischer Zitronensaft

7.5 ml Zuckersirup

10 ml Eiweiss (optional)

1 dash Angostura

GARNISH

Zitronenschale

METHODE

Alle Zutaten in ein mit Eis gefülltes Glas geben

 

In Skandinavien ist aktuell ein Shot in Afterworkbars & Clubs angesagt, der drei Komponenten enthält, die wunderbar zusammen passen und je zu 1/3 in einem Shotglas geschichtet serviert werden:

HOT SHOT

WARMING • HERBAL • CREAMY

von unten nach oben schichten:

15 ml Galliano L’Autentico oder Vanilla

15 ml Espresso (frisch & heiss)

15 ml Sahne