Herr Barkeeper, da ist eine Orange in meiner Schokolade…

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Riemerschmid stellt neue Limited Edition „Schokolade-Orange“ vor

Orange(n) und Schokolade – ohne die beiden kommt kaum ein Warenkorb und Haushalt aus. Der neue Sirup von Riemerschmid kombiniert klassisches Schokoladen-Aroma mit einer feinen Orangennote und ist einzigartig auf dem deutschen Markt. Vegan und – wie alle Riemerschmid Sirupe – frei von AZO-Farbstoffen.

Die Bar-Sirupe von Riemerschmid sind „Made in Germany“ und stehen seit 1835 für Qualität. Sie sind auch offen ungekühlt lagerbar, besitzen eine lange Haltbarkeit, haben optimale Fließeigenschaften und überzeugen durch ihre gute Mixbarkeit und intensive Aromenvielfalt.

Grasovka Signature Drinks 2018

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Meike Zimmermann aus München hat den Büffel aus dem Shaker gelassen. Die Barfrau aus München mit Erfahrung aus Top-Bars wie dem Bayerischen Hof und Finalistin zahlreicher Mixwettbewerbe hat für den Bisongrass Vodka fünf saisonale Signature Drinks entwickelt, die im Tumbler serviert werden.

Die Besonderheit der polnischen Wodka-Spezialität GRASOVKA beruht auf seiner Aromatisierung mit Büffelgras, welches auf den Lichtungen der Wälder des Nationalparks von Bialowieza an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland wächst. Dort findet man auch noch heute die seltenen freilebenden europäischen Bisons. Der auf natürliche Weise gewonnene Extrakt aus den handverlesenen Original Büffelgrashalmen verleiht dem Wodka den feinen Duft und seinen mild-würzigen Geschmack, der an Waldmeister erinnert. Diese Aromen stammen ausschließlich vom Mariengras als natürlichen Aromengeber. Es werden keinerlei künstliche Aromen hinzugefügt. Wie es bei GRASOVKA seit jeher Tradition ist, wird dem abgefüllten und natürlich aromatisierten Wodka jeweils ein Grashalm als Markenzeichen und Gütesiegel beigefügt.

Der Bisongrass-Vodka mit 40% vol. wird aus einer Getreidemischung hergestellt und ist bereits seit 1977 in Deutschland erhältlich. Seit 2005 ist das Flaschenetikett transparent gehalten, um den markanten Grashalm zu betonen.

Wodka ist eine Basisspirituose an der Bar, die leicht und gerne mit weiteren Zutaten wie Zitrusfrüchten, Beeren, Kräutern und Essenzen infusioniert beziehungsweise aromatisiert wird. Dies liegt quasi auch in der DNA der Wodka-Entstehung, denn zur reinen, klaren Spirituose entwickelte sich der Wodka erst im 18. Jahrhundert.

GRASOVKA Rhubarb

  • 3 cl GRASOVKA
  • 2 cl Zitronensaft
  • 1 cl Riemerschmid Bar-Sirup Rhabarber
  • 4 cl Rhabarbersaft
  • 1 Teelöffel Heidelbeermarmelade
  • On Top Grasovka Fizz Espuma/Schaum

Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf das GRASOVKA Fizz Espuma) in einen mit Eiswürfel befüllten Shaker geben und kräftig shaken. Mit Hilfe eines Feinsiebes in den mit Eiswürfel gefüllten GRASOVKA Tumbler abgießen und das Espuma on top setzen. Mit einem Heidelbeerspieß o.ä. garnieren.

Zubereitung GRASOVKA Fizz Espuma:

  • 2 cl Eiweiß
  • 1 cl GRASOVKA
  • 1 cl Zitronensaft
  • 1 cl Riemerschmid Bar-Sirup Rohrzucker

Das Ganze in ein Kaltschaumgerät geben oder mit einem Pürierstab/Quirler zu einer festen Masse schlagen.

GRASOVKA Apple & Pear

  • 3 cl GRASOVKA
  • 1 Teelöffel Apfelmus
  • 1 cl Riemerschmid Bar-Sirup Vanille
  • 1 Msp Zimt
  • 4 cl Birnensaft
  • 1 cl Limettensaft

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Shaker geben und auf Eiswürfeln shaken. In einen mit Eiswürfel vorgekühlten GRASOVKA Tumbler abgießen und mit einem Birnenfächer garnieren. Je nach Belieben noch ein Minzbäumchen hinzugeben.

GRASOVKA Cherry

  • 2 cl GRASOVKA
  • 2 cl XUXU
  • 1 cl Riemerschmid Bar-Sirup Vanille
  • 1 cl Zitronensaft
  • 3 cl Kirschsaft
  • 3 cl Johannisbeersaft

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Shaker geben und auf Eiswürfeln shaken. In einen mit Eiswürfel vorgekühlten GRASOVKA Tumbler abgießen und mit einem Erdbeerspieß o.ä. dekorieren.
Je nach Belieben noch ein Minzbäumchen hinzugeben. Wer mag, darf sich auch eine halbgeschlagene Sahnehaube on top setzen.

GRASOVKA Peach

  • 2 cl GRASOVKA
  • 3 cl frisch pürierter Pfirsich (alternativ Pfirsichpüree)
  • 1 cl Riemerschmid Bar-Sirup Pfirsich
  • 5 cl Sekt

Zubereitung:
Frischen Pfirsich in einem Mixer oder via Pürierstab zu einer sämigen Masse pürieren. GRASOVKA Tumbler mit Eiswürfel befüllen und alle genannten Zutaten hinzugeben und umrühren. Je nach Belieben mit einer Pfirsichkugel oder einem Pfirsichfächer garnieren. Gerne noch ein frisches Basilikumbäumchen zur Deko verwenden.

GRASOVKA Berry

  • 2,5 cl GRASOVKA
  • 2 Brombeeren
  • 2 Himbeeren oder 1 cl Himbeerpüree
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 cl Riemerschmid Bar-Sirup Vanille
  • 1 cl Limettensaft
  • 4 cl Cranberrysaft

Zubereitung:
Brombeeren, Himbeeren und Thymian im GRASOVKA Tumbler anmuddeln. Restliche Zutaten hinzugeben und auf Crushed Ice shaken. Mit einem Beerenspieß garnieren.

Calvados von Château du Breuil

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Paradiesische Essenzen und geistvolle Verführungen

Saftige Äpfel, welche dem Wanderer geradezu in den Mund wachsen und sonnenbeschienene Hänge, die wahrlich an ein vergessenes Paradies erinnern. – Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Château du Breuil im Herzen der Normandie gleicht mit seinen umliegenden Obstplantagen und den barocken Türmen tatsächlich einem Lustgarten aus märchenhaften Zeiten. Doch, wer sich der kurzweiligen Genussfreude hingibt und die Hand nach einer verführerischen Frucht ausstreckt, wird, nach einem saftigen Biss, höchstwahrscheinlich überrascht die Lippen schürzen. Denn an den üppig behangenen Bäumen rund um das französische Schloss wachsen keine schmeichelnd-süßen, sondern vielmehr säuerlich-herbe Äpfel, die erst nach einer geistvollen Metamorphose zu ihrer gaumenschmeichelnden Essenz und ihrem wahren Geist finden: edlem Calvados.

Insbesondere wer beim Stichwort Calvados sogleich die gedankliche Schublade „Backzutat“ oder „Kompott-Komplettierer“ aufmacht, sollte bei den folgenden Zeilen seine Augen gespannt weiten, den Mund im besten Fall für praktische Schlucke öffnen und sich eines Besseren belehren lassen. Denn der Apfelbrand aus der Normandie findet sich nicht nur glasfüllend in klassischen Drink-Rezepturen wie dem Corpse Revier No. 1 wieder, sondern er mundet auch pur, als Aperitif oder Digestif, außerordentlich formidable. Besonders überraschend für Apfel-Anfänger oder gar Apfelkuchen vorbelastete Connaisseure sind dabei gelagerte Calvados-Qualitäten, welche höchst komplex und gaumenschmeichelnd auf die die lange Historie und die traditionelle Herstellung des bernsteinfarben schimmernden Destillates hinweisen.


Hochprozentige Regelwerke und tiefwurzelnde Heimatliebe

Doch was ist Calvados überhaupt und welche brandigen Apfelerzeugnisse dürfen sich mit diesem Namen zieren? Die Grundvoraussetzung für diesen, durch die Appellation d’Origine Controlée“ (AOC) geschützten Titel ist zunächst, dass alle verwendeten Äpfel wasch-, beziehungsweise wuchsechte Normannen sind. Diese unabdingbare Verortung gibt bereits Aufschluss über die tief wurzelnde Historie, welche der Apfelbrand in der Normandie hat, denn es war kein Geringerer als Karl der Große, welcher in einer Pflanzverordnung im Jahr 812 den Anbau von Äpfeln für diese nordwestliche Region Frankreichs gebot. Weil die Menschen bekanntermaßen von Natur aus einen Hang zur durstigen Vergeistigung haben, kam es schon bald zur Herstellung von Most, gefolgt von hochprozentigerem Schnaps. Tatsächlich findet sich ein erster Beweis für das Brennen eines so genannten „Eau de Vie de Sydre“ in einem Schriftstück aus dem Jahre 1553. Rund dreihundert Jahre später erlebte der lokal verwurzelte Apfelbrand dann zum ersten Mal grenzüberschreitende Erfolge, denn durch die Reblausplage um 1836 kam es zu einer Verknappung an weinbasierten Glasfreuden, wie Cognac, Schaumwein oder Wein. Eine quälende Dürreperiode, welcher die Calvados Produzenten mit einer zunehmenden Professionalisierung der Herstellung und Ausweitung der Anbauflächen feinfruchtig entgegenzuwirken wussten.

Trotz dieses schluckstarken Aufschwunges verschwand Calvados über die Jahrzehnte und Jahrhunderte, im Gegensatz zu den zwei anderen großen, französischen C’s, Champagner und Cognac, doch wieder aus dem Glase – jedenfalls, wenn es sich um die feingeschliffenen Trinkbehältnisse der Oberschicht handelte. So wurde der normannische Apfelschnaps noch im Paris der 1930er und 1940er Jahren insbesondere von niedrigeren sozialen Schichten getrunken, welche Calvados als aufmunternden „café-calva“ zum Ausspülen der morgendlichen Kaffeetasse benutzten. Dass es jedoch in den 1980er Jahren zu einem steigenden Interesse an dem französischen Destillat von Seiten durstiger Connaisseure kam, hängt vermutlich auch mit der Gründung des „Bureau National Interprofessionel des Calvados et Eau-de-Vie-de-Cidre“ (BNICE) im Jahre 1942 und einer damit einhergehenden Qualitätssteigerung zusammen. Nun wurde nämlich die obligate Herkunft der verwendeten Äpfel festgelegt, der Name Calvados geschützt und Reglements hinsichtlich der Produktion entwickelt.

Nachdem wir nun un peu in die Historie des Calvados geblickt haben, wollen wir uns der Gegenwart, wenn nicht sogar der Zukunft zuwenden und unsere geistigen Schritte wieder in Richtung des pittoresken Château du Breuil lenken. Denn seit der aus einer (für) Calvados brennenden Familie stammende Philippe Bizouard das Schloss im Jahre 1954 erwarb, um eine eigene Calvados-Destillerie zu gründen, sprießen hier auf mittlerweile rund 42 Hektar mehr als 22.000 Apfelbäume, welche alljährlich die saftige Grundlage für feinsten Calvados hervorbringen.

Aber nicht nur den Äpfeln wird auf dem malerischen Château besonders viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht, sondern auch andere Lebewesen können sich zwischen Obstgärten, Produktionsgebäuden und Parkanlagen ganz wie daheim fühlen. Allen voran die Bienen werden auf dem Schloss gehegt und gepflegt, sodass rund 15.000 summende Brummer die zehn schlosseigenen Bienenstöcke sowie die Apfelplantagen bevölkern und auf diese Weise ihren polligen Beitrag zum Calvados leisten. Neben des Bienenschutzes wird auf dem Schloss auch weitestgehend auf energiefressende Rasenmäher verzichtet und stattdessen auf, zwar fressende, aber weitaus nachhaltigere Kameraden gesetzt: So weiden Pferde auf den Brache liegenden Parzellen und kürzen das Gras auf so schonende wie anschauliche Art und Weise. Zudem werden die Transportwege zwischen den einzelnen Produktionsschritten so kurz wie möglich gehalten und bei der Apfelernte erledigen fleißige Hände, anstelle zerstörerisch grober Maschinen die pflückfrische Arbeit. Um den natürlichen Kreislauf zu komplementieren finden darüber hinaus organische Überbleibsel der Calvados Herstellung erneute Verwendung: Schalen und Treber werden als Viehfutter oder Dünger an Mutter Natur zurückgegeben.

Geistvolle Transformationen und brennende Traditionen

Diese natürlich Harmonie und nachhaltige Balance innerhalb der Apfelgärten spiegelt sich auch in den fertigen Apfelbränden des Châteaus wieder. So stellen die geschmackvollen Qualitäten – ob gelagerte Réserve oder erfrischender Fine – wahrlich gaumenschmeichelnde Beispiele für den Facettenreichtum von Calvados dar. Bevor die bernsteinfarbene Schätze jedoch schluckweise degustiert und genossen werden können, müssen die reifen Äpfel erst einmal zu ihrer wahren Essenz und geistvollen Bestimmung finden. Kurzum: Der Apfel muss ins Glas sowie die Flasche gebracht werden.

Wie bereits erwähnt, erfährt die Kategorie Calvados durch das BNICE einige Restriktionen, welche wir im Folgenden kurz betrachten wollen. So gibt es nicht nur „den einen Calvados“, sondern man differenziert zwischen drei verschiedenen Unterkategorien. Der Großteil, mit etwa 71% aller Erzeugnisse gehört zur „einfachsten“ AOC „Calvados“, bei welcher alle verwendeten Äpfel aus der Normandie stammen müssen. Zudem gibt es noch Regularien hinsichtlich der Zusammensetzung der Apfelsorten und auch eine Mindestreifezeit von zwei Jahren im Eichenfass ist Pflicht. Die, dem Produzenten überlassene Kür ist jedoch die Art der Destillation, wobei aus Zeit- und Kostengründen hier oftmals zu Kolonnenapparaten gegriffen wird. Eine weitere AOC ist die, erst 1998 festgelegte „Calvados Domfrontais“, welche aus dem für seinen Birnenanbau bekannten Süden der Normandie stammt. Bei dem lediglich 1% der Calvados Gesamtmenge ausmachenden Destillat müssen mindestens 30% Birnen verarbeitet werden, wobei die oftmals in Kolonnen destillierten Brände nicht unter drei Jahren in Eichenfässern lagern dürfen. Die dritte und älteste AOC, zu welcher auch der Calvados von Château du Breuil gezählt wird, ist der „Calvados Pays d’Auge“, welcher bereits 1942 anerkannt wurde. Bei dieser Appellation ist zum einen die Herkunft der Äpfel aus der Region Pays d’Auge vorgeschrieben. Zum anderen ist auch die aromatische Zusammensetzung der Sorten in Stein gemeißelt, beziehungsweise auf Papier gebannt. So ist das Gros der Früchte, nämlich rund 70% von bitterem oder süß-bitterem Geschmack, um die Tanninstrukturen im fertigen Brand zu garantieren, wohingegen 10% aus säuerlichen Sorten stammen müssen. Und auch bei der Destillation und Reifung überlässt der BNICE nichts dem Zufall: So ist das zweifache Brennen in traditionellen Charentais-Destillierkolben vorgeschrieben. Zudem darf die Reifezeit die Zweijahresgrenze nicht unterschreiten und muss zudem in Eichenfässern erfolgen. Lediglich die Einzelheiten bezüglich Apfellese, Gärung und Fasslagerung sind Sache der jeweiligen Calvados Brenner. Grund genug für das Château du Breuil, welches eines der wichtigsten Produzenten innerhalb der AOC ist, hier besondere Sorgfalt walten zu lassen und auf eine natürliche, schonenden Verarbeitung der aromatischen Paradiesfrüchte zu achten.

Nach der herbstlichen Handlese, werden die Äpfel sorgsam gepresst, um den Saft vom Treber, dem Fruchtfleisch zu separieren. Hierbei wird auf Château du Breuil darauf geachtet lediglich den Saft, nicht aber den Treberzucker zur anschließenden Gärung zu bringen, da sonst die gewünschten Tanninstrukturen zerstört werden könnten. Bei der Gärung wird im Schloss schließlich auf Zeit und Erfahrung, nicht aber auf künstlichen Zucker oder ertragssteigernde Maßnahmen gesetzt, sodass wirklich nur hochwertigster Most seinen Weg in die Brennblase findet. Die Destillation erfolgt dann von Januar bis Juli, wobei keinesfalls Kolonnenapparate, sondern die AOC-vorgeschriebenen Charentais-Destillierkolben beim zweifachen Brennen zum Einsatz kommen. Durch die Separation von Vor- und Nachlauf entsteht beim ersten Brennvorgang zunächst der so genannte „brouillis“. Dieser etwa 28 bis 32% Alkoholgehalt besitzende Rohbrand wird hernach ein zweites Mal gebrannt. Erst jetzt dringt der Brennmeister wirklich zu des Apfels’ Kern, beziehungsweise der aromatischen Essenz der Früchte vor: Lediglich das Herzstück der Destillation, welches rund 70 bis 72% Alkoholgehalt besitzt, darf hernach seine Reifezeit in den traditionellen Eichenfässern antreten, um seine Aromen vollendet zu entfalten.

Bewährte Reifezeiten und französische Fassfreu(n)de  

Für jegliche geistige Entfaltung und Charakterbildung, ist bekanntermaßen das richtige Umfeld sowie eine inspirierende Atmosphäre von Nöten. Gleiches gilt für Calvados und so macht man sich auf Château du Breuil auch gewichtige Gedanken über die zur Reifung verwendeten Fässer. Für die erste Lagerung wird in den Kellern des Schlosses stets auf neue 400 Liter-Fässer aus feinem Limousin- oder Tronçais-Eichenholz gesetzt, welche dem Brand aufgrund ihrer Dichte und ausgeprägter Tannine ganz besonders geschmackvoll zusetzen. Danach erfolgt die Reifung auf höchst flexible und geradezu individuelle Art und Weise, denn der Kellermeister entscheidet je nach Calvados-Sorte und -Alter, welche hölzerne Qualität der aromatischen Charakterbildung besonders zuträglich ist.

Nach Monaten, Jahren oder auch Jahrzehnten kommt es dann schließlich, mit Ausnahme der Jahrgangs-Calvados, zur Assemblage der verschiedenen Qualitäten, welche hernach in die vom Gründer des Château eigens kreierte Flasche gefüllt und händisch mit Korken und Wachs verschlossen werden. Diese sorgfältig versiegelten Bouteilles stellen durchaus angemessene Behältnisse für die edlen Brände dar, denn schließlich vereint Calvados die wertvolle Essenz der fruchtbaren Region in seinem hochprozentigen Herzen. Ganze 27 Kilo Äpfel müssen nämlich am Baume reifen und schließlich verarbeitet werden, damit lediglich ein Liter Rohbrand gewonnen ist – eine Tatsache, welche nicht zuletzt die Komplexität und facettenreiche Aromatik eines hochwertigen Calvados anschaulich, greif- und verkostbar macht.

Der beste und sicherlich geschmackvollste Weg, um sich toute de suite so zu fühlen als lustwandele man selbst in den paradiesischen Apfelhainen rund um Château du Breuil ist, den ein oder anderen entspannendem und inspirierende Schluck eines schlosseigenen Apfelbrandes zu verkosten. Und spätestens, wenn man dann die Nase sowie den Gaumen mit einem nach Mandeln, Vanille und Walnüssen duftenden Réserve verwöhnt hat, fragt man sich vermutlich, weshalb man dem kleinen, großen C aus Frankreich bis jetzt so wenig glasvolle Beachtung schenkte. Wie schön also, dass man sich stets eines Besseren betrinken lassen kann.

Calvados…? Ah oui! Et bien sûre!

Verena Borell von No cheers. No story.

Sazerac Rye – Der Whiskey der ersten Cocktailstunden

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Feine Aromen von Vanille, Gewürznelke, Anis und Pfeffer zeichnen ihn aus. Dieser Whiskey schmeckt nach kandierten Gewürzen und Zitrusfrüchten. Im Nachklang weich und rauchig-pfeffrig mit einem Hauch Lakritz.

„Noch knuspriger und das Glas würde zerspringen… ein seltenes und wertvolles Juwel“, jubelt Whisk(e)y-Kritiker Jim Murray.

Sazerac Rye Whiskey gewann bereits zahlreiche Auszeichnungen – allein neun in diesem Jahr – darunter Doppelgold bei der San Francisco World Spirits Competition 2015, ebenso wie eine Goldmedaille bei der International Wine & Spirits Competition.

Nase: Vanille, Nelke, Anis, Pfeffer
Geschmack: kandierte Gewürze, Zitrusfrucht
Finish: weich, Lakritze, geräucherter Pfeffer

Besprechungen:

Bewertung 94,5 (Jim Murrayʼs Whisky Bible)

„Wenn er noch knackiger wäre, würde das Glas zerspringen … Ein seltenes und kostbares Juwel!“ (Jim Murray)

„Vielseitig, knackig und ideal für Cocktails mit Orangenlikör wie für den klassischen Cocktail mit demselben Namen. Leichte Aromen von Vanille und ein Hauch saftiger Zitrusfrucht. Geschmack von Bitterorange, dunkler Schokolade und schwarzem Tee, Abgang mit einer leicht pfeffrigen Note. Samtiges Gefühl trotz des kräftigen Alkohols. Best Buy. 95 Punkte“  (Wine Enthusiast, Juli 2013)

Das einzigartige Original aus New Orleans

Sazerac Rye Whiskey verkörpert die Tradition und Geschichte der Stadt New Orleans. Rye Whiskey (Roggenwhiskey) wurde bereits im 19. Jahrhundert angeboten, als immer mehr Saloons, die als „Kaffeehäuser“ bezeichnet wurden, in den Straßen von New Orleans eröffneten. Im Lokal The Sazerac Coffee House an der Royal Street wurden den Einheimischen Mixgetränke aus Roggenwhiskey und Peychaud’s Bitters serviert. Das Getränk wurde unter dem Namen „Sazerac“ bekannt und so war der erste Markencocktail in Amerika geboren. Dies ist der Whiskey, mit dem dort alles begann.

So entstand der Sazerac-Cocktail

Im Jahr 1838 servierte Antoine Amedie Peychaud, Eigentümer einer Apotheke in New Orleans, seinen Freunden Mixgetränke nach eigenem Rezept, deren Grundlage Brandys waren – unter anderem „Peychaudʼs Bitters“, die nach einem geheimen Familienrezept hergestellt wurden. Die Mixgetränke wurden mithilfe eines Eierbechers als Messbecher oder eines Jiggers hergestellt, damals als „Coquetier“ bekannt (ausgesprochen „ko-ke-tay“), woraus das Wort „Cocktail“ wurde. Der erste Cocktail der Welt war geboren!

Bis zum Jahr 1850 war der Sazerac-Cocktail, hergestellt aus Sazerac French Brandy und Peychaudʼs Bitters, extrem beliebt und wurde zum ersten „Markencocktail“. 1873 wurde das Rezept für den Sazerac geändert: Amerikanischer Rye Whisey ersetzte den französischen Brandy und außerdem kam ein Spritzer Absinth hinzu.

1933 wurde der Sazerac-Cocktail in Flaschen gefüllt und vom Unternehmen Sazerac aus New Orleans vertrieben. In diesem Jahr wurde „Herbsaint“ hergestellt, ein Pastis nach französischem Rezept. Der Name „Herbsaint“ stammt von dem in New Orleans verwendeten Begriff für Wermut – „Herb Sainte“.

1940 wurde das offizielle Rezept für den Sazerac-Cocktail geändert, sodass Herbsaint statt Absinth verwendet wurde.

Im Jahr 2000 schließlich änderte man das offizielle Sazerac-Rezept erneut – nun verwendet man Sazerac Kentucky Straight Rye Whiskey.

Das Rezept für einen Original Sazerac-Cocktail:

1 Zuckerwürfel
35 ml Sazerac Rye Whiskey oder Buffalo Trace Bourbon
7,3 ml Herbsaint
3 Spritzer Peychaudʼs Bitters
Zitronenschale

Ein Old-Fashioned-Glas mit Eis füllen. Den Zuckerwürfel in ein zweites Old-Fashioned-Glas geben und Peychaudʼs Bitters hinzufügen, dann den Zuckerwürfel zerdrücken. Den Sazerac Rye Whiskey oder Buffalo Trace Bourbon in das zweite Glas mit dem Peychaudʼs Bitters und Zucker gießen. Das Eis aus dem ersten Glas schütten und das Glas mit Herbsaint benetzen, dann den übrigen Herbsaint weggießen. Die Mischung aus Whiskey, Bitters und Zucker aus dem zweiten in das erste Glas geben und mit Zitronenschale garnieren.

Es begann in New Orleans …

Mit der Errichtung des Merchant’s Exchange Coffee House im Haus Nummer 16 in der Royal Street, das in New Orleans schnell ein bekanntes Lokal wurde, begann die Geschichte von Sazerac. Schon nach kurzer Zeit, im Jahr 1850 expandierte der Geschäftsmann Sewell Taylor, seine Geschäfte auf die Hausnummern 15 bis 17 in der Royal Street und eröffnete zusätzlich ein Spirituosengeschäft. Das „Merchantʼs Exchange Coffee House“ wurde an Aaron Bird übergeben, dieser änderte den Namen in „The Sazerac Coffee House“. 1873 änderte dann Thomas Handy das Rezept des Sazerac-Cocktails: Er ersetzte den bislang verwendeten französischen Brandy durch amerikanischen Roggenwhiskey (genauer gesagt Maryland Club Rye) und fügte einen Spritzer Absinth hinzu. Das Sazerac House schloss vor der Prohibition seine Pforten und die Thomas Handy Company wurde 1919 von William McQuoid an Christopher O’Reilly verkauft, der das Unternehmen unter dem neuen Namen „The Sazerac Company“ umstrukturierte. 1948 wurde „The Sazerac Company“ von O’Reilly an Stephen Goldring und Malcolm Woldenberg verkauft. Die Familie Goldring ist bis heute der Eigentümer. „The Sazerac Company“ ist heute einer der erfolgreichsten Produzenten und Vermarkter von Spirituosen weltweit. Durch den Kauf der Buffalo Trace Distillery in Frankfort, Kentucky, im Jahr 1992 wurde die Sazerac Company zum führenden Hersteller feiner Bourbons und amerikanischer Whiskeys in den USA.

Preise

  • Goldmedaille 2015 – The Washington Cup Spirits Competition
  • Silbermedaille 2015 – New York World Wine & Spirits Competition
  • Doppelte Goldmedaille 2015 – San Francisco World Spirits Competition
  • Goldmedaille 2015 – International Wine & Spirits Competition
  • Goldmedaille 2015 (91 Punkte) – Los Angeles International Spirits Competition
  • Finalist 2015; „Great Value“; „Tried & True“ – 94 Punkte – Ultimate Spirits Challenge
  • Silbermedaille 2015 – Denver International Spirits Competition
  • Silbermedaille 2015 – North American Bourbon & Whiskey Competition
  • Bronzemedaille 2015 – International Whiskey Competition
  • Doppelte Goldmedaille 2014 – The Fifty Best Rye Whiskey Tasting
  • Goldmedaille 2014 – New York World Wine & Spirits Competition
  • Beste Kategorie 2014; Goldmedaille (91 Punkte) – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Silbermedaille 2014 – San Francisco World Spirits Competition
  • World Whiskies Awards 2014 – Rye American Whiskey, 7 Jahre und darunter
  • 2014 Herausragend/Besonders empfehlenswert; Finalist – Chairmanʼs Trophy; Tried & True Award – Ultimate Spirits Challenge
  • Goldmedaille 2013 UND Gewinner des Washington Cup – The Washington Cup Spirits Competition
  • Hervorragende Silbermedaille 2013 – International Wine & Spirits Competition
  • Silbermedaille 2013 – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • World Whiskies Awards 2013 – Best Rye American Whiskey, 7 Jahre und darunter
  • Doppelte Goldmedaille 2013 – San Francisco World Spirits Competition
  • 2013 Herausragend/Sehr empfehlenswert; Finalist – Chairmanʼs Trophy – Ultimate Spirits Challenge
  • 2012 Herausragend/Sehr empfehlenswert; Finalist der Chairmanʼs Trophy – Ultimate Spirits Challenge
  • Silbermedaille 2012 – San Francisco World Spirits Competition
  • Goldmedaille 2012 – Best in Category – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Silbermedaille 2012 – Behälterdesign – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Hervorragende Silbermedaille 2012 – International Wine & Spirits Competition
  • Gewinner des Washington Cup 2012, Silber – The Washington Cup Spirits Competition
  • Goldmedaille 2011 – San Francisco World Spirits Competition
  • Goldmedaille 2011 – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Goldmedaille 2011 – Best in Class – International Wine & Spirits Competition
  • 2011 Sehr gut/Empfehlenswert – Ultimate Spirits Challenge
  • Goldmedaille 2010 – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Bronzemedaille 2010 – VERPACKUNG – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Silbermedaille 2010 – San Francisco World Spirits Competition
  • 2010 Sehr gut/Empfehlenswert – Ultimate Spirits Challenge
  • Goldmedaille 2009 – San Francisco World Spirits Competition
  • Goldmedaille 2008 – Best in Class – International Wine & Spirits Competition
  • Goldmedaille 2008 – San Francisco World Spirits Competition
  • Bronzemedaille 2008 – Los Angeles International Wine & Spirits Competition
  • Doppelte Goldmedaille 2007 – San Francisco World Spirits Competition
  • Silbermedaille 2007 – Best in Class – International Wine & Spirits Competition
  • Silbermedaille 2006 – San Francisco World Spirits Competition

Diversa nimmt Pêcher Mignon im Sortiment auf

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Pêcher Mignon ist ein Likör der Liquorerie – Aperitiverie Saint Jehan in Langeais/Frankreich, der nach traditioneller französischer Gourmetart hergestellt und vor allem als Apéritif verwendet wird.

Apéritifs – untrennbar mit Frankreich verbunden
Der Aperitif (auch Apéritif, oder Apéro) war bislang vor allem ein alkoholisches Getränk, das vor dem Essen konsumiert wurde, um den Appetit anzuregen und sich auf die bevorstehende Mahlzeit einzustimmen. Aperitifs sind ein fester Bestandteil in den romanisch beeinflussten Kochtraditionen wie der französischen und italienischen Küche. Die heutige Bedeutung des Wortes Aperitif entwickelte sich im 19. Jahrhundert in der französischen Sprache und wurde im 20. Jahrhundert mit der französischen Lautform ins Deutsche übernommen.

Soziale Momente statt nur funktionale Vorbereitung
Der Aperitif boomt aktuell und hat vor allem auch eine „soziale“ Funktion, er dient nicht nur dazu, den Gästen die Wartezeit bis zum Servieren der Speisen zu verkürzen. Es ist heute üblich, sich abends in den Städten zum Drink in Bars und Kneipen mit Freunden zu treffen, wozu kleine Häppchen gegessen werden. Besonders beliebt ist diese Form des abendlichen oder mittäglichen Aperitifs in Südfrankreich und Norditalien sowie in Spanien.

Verkostungsnotizen
Pêcher Mignon zeigt im Glas leuchtende Orangen- und Goldtöne. Im Glas duftet er nach reifen, saftigen Pfirsichen. Am Gaumen ist er sehr weich und hat ein intensives Aroma der süßen Früchte. Der Alkoholgehalt von Pêcher Mignon beträgt 15 % vol, damit ist er eine hervorragende Basis für leichte Aperitifs und auf Grund seiner Aromen- und Duftfülle vielseitig verwendbar. Einfach zu servieren und vielseitig verwendbar. Eiskalt / auf Eis servieren oder in Cocktails. Ideal für alle, die das Savoir Vivre lieben.

Produktinfos

Flasche:           0,5 L
UVP:                9,99 EUR
% vol.              15 %
Distribution: Diversa Spezialitäten GmbH

Aperitifs boomen
Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens AC Nielsen hat alleine der Apéritif-Markt (ohne Liköre) im Deutschen Lebensmittelhandel inklusive Cash & Carry (ohne Fachhandelsmengen) bereits über 19 Mio. Flaschen abgesetzt, und wächst zweistellig (+ 16% Menge versus VJ). Die Kategorie gehört zu den wachstumsstärksten Spirituosen-Segmenten.

Southern Comfort Challenge 2018

Von | Bar | Keine Kommentare

Was haben Mode und Drinkkultur gemeinsam? Nun, auch ein von Hand gemixter Drink ist jedes Mal eine Maßanfertigung. Dabei kann er unterschiedlicher Natur sein – kapriziös und elegant oder auch bodenständig und einfach herzustellen. Southern Comfort kann beides: Schick und lässig. Oder wie es in der Modewelt heißt: Haute Couture und Prêt-à-Porter. Diese beiden Gegensätze sind Thema der diesjährigen Southern Comfort Challenge, die in Kooperation mit dem Trendmagazin FIZZZ durchgeführt wird. Für die Barkeeper heißt das, zum einen die elegante Vielseitigkeit eines anspruchsvollen Cocktails zu demonstrieren und zum anderen, einen unkomplizierten, aber dennoch attraktiven Highball zu kreieren. Jeweils maßgeschneidert mit Southern Comfort, versteht sich.

Southern Comfort – The Spirit of New Orleans

Der Barkeeper Martin Wilkes Heron mixte 1874 in New Orleans einen Cocktail, den er Cuffs and Buttons nannte, als Gegenstück zu dem damals beliebten White Tie and Tails. 1885 benannte er den Cocktail in Southern Comfort um. Erfahrene Barkeeper bestätigen: Die Vielseitigkeit von Southern Comfort lädt neben der guten Mixability in Cocktails auch zum Experimentieren in zeitgemäßen Longdrinks & Lemonades ein. Frucht- und Gewürzaromen von Orange, Pfirsich, Zimt, Vanille und dunkler Schokolade sind für den einzigartigen Geschmack verantwortlich, und ideal zum Mixen.

Teilnahme
Teilnehmen können alle professionellen Bartender, die in einem gastronomischen Betrieb in
Deutschland arbeiten.

Aufgabenstellung
Gesucht werden von jedem Teilnehmer jeweils ein Drink der Kategorie „Haute Couture“ und „Prêt-à-Prter“:

Haut Couture
Als „Haute Couture“ versteht man in der Modesprache die gehobene Schneiderkunst, die sich durch hochwertige Materialien und individuelle, handwerkliche Herstellung auszeichnet. Als flüssige Hommage an diese Handwerkskunst wird ein Drink gesucht mit mindesten 4cl Southern Comfort, dessen Kreativität keine Grenzen kennt. Neben der Basisspirituose Southern Comfort können noch maximal vier weitere Zutaten eingesetzt werden. Eis und Garnitur werden nicht als Zutat angesehen.

Prêt-à-Porter
Mode, die zwar in großer Anzahl, jedoch ebenfalls in hoher Qualität, hergestellt wird, bezeichnet man als „Prêt-à-Porter“. In Anlehnung daran wird zusätzlich ein leicht reproduzierbarer und kalkulationsfreundlicher Highball-Twist gesucht. Die Rezeptur sollte mindestens 2cl Southern Comfort mit maximal zwei handelsüblichen Zutaten plus Filler enthalten. Selbst hergestellte Ingredienzien nicht zugelassen; Eis und Garnitur werden ebenfalls nicht als Zutat angesehen. Der Wareneinsatz ist mit maximal 2,00 Euro pro Drink vorgegeben.

Bewertung
Alle eingesandten Rezepturen werden in einer ersten Ausscheidungsrunde von einer Jury gesichtet und bewertet. Die zehn punktbesten Einsender qualifizieren sich für das Finale.

Finale
Das Finale findet am 14. August in Köln statt. Dort werden die zwei eingesandten Rezepturen von den Bewerbern gemixt und bewertet.

Preise
1. Preis ​​1000 €
​​Der Sieger gewinnt zusätzlich für das Barteam seiner Location einen Workshop zum ​​Thema „Barmanagement & Trends“, gehalten von Cihan Anadologlu, Circle Bar ​​München. Außerdem wird seine Location in einem Portrait des Trendmagazins FIZZZ ​​vorgestellt.
2. Preis​​750 €​
3. Preis ​​500 €

Cihan Anadologlu
Cihan Anadologlu ist Besitzer der Circle Bar in München wo er eine völlig neue Art der Barkultur praktiziert. Er ist ein international anerkannter Bartender, Consultant und Autor. Als Experte hat er verschiedene Bars im Ausland eröffnet. Sein Wissen und seine Erfahrung hat er sich bei Aufenthalten in Metropolen wie New York, Hong Kong und London angeeignet, bevor er als Head Bartender in Schumann’s Bar in München gearbeitet hat. Seine Expertisen sind in der internationalen Barszene sehr anerkannt.

Anmeldung
Die Anmeldung für den Wettbewerb kann online ab dem 1. Juni 2018 unter http://www.connaisseur.de/wettbewerb erfolgen.

Einsendeschluss
2. Juli 2018

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Relaunch von Port Charlotte Islay Single Malt Scotch Whisky

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die Bruichladdich Distillery, auch bekannt als „The Progressive Hebridean Distillers“, vergrößert ihre legendäre Port Charlotte Produktfamilie! Die Range der mit 40PPM stark getorften Islay Single Malt Scotch Whiskys wird im Laufe des Jahres um vier Relaunches in neuem Design erweitert.

Port Charlotte Rage

Die erste Neuauflage der rauchig-torfigen Islay-Legende ist der Port Charlotte 10. Ehemals nur in stark limitierter Auflage verfügbar, kehrt er nun als dauerhafte „Age-Statement-Qualität“ ins Stammsortiment der Brennerei zurück und ersetzt somit langfristig die aktuelle Multi-Vintage-Cuvée Port Charlotte Scottish Barley. Port Charlotte 10 wird aus 100% schottischer Gerste gebrannt, mit starken 50% vol. abgefüllt und ist im Fachhandel als 0,7l Flasche sowie im Duty Free als 1,0l Flasche erhältlich.

Der zweite Neuzugang ist der Port Charlotte Islay Barley Vintage 2011. Die 100% Islay-Gerste stammt von drei ausgesuchten Farmen (Raymond Fletcher – Dunlossit, Raymond Stewart – Sunderland und Neil McLellan – Kilchiaran) und reift im von der salzigen Meeresluft durchtränkten Warehouse direkt am Loch Indaal.

Allan Logan, Distilling und Operational Director von Bruichladdich, glaubt an den spürbaren Einfluss von Terroir und arbeitet deshalb mit 17 ausgesuchten Islay-Farmen zusammen. Sie alle bauen, trotz der widrigen Klimaumstände auf der wilden Hebrideninsel, erfolgreich Gerste an und liefern diese exklusiv an die Bruichladdich Brennerei. Der Vintage 2011 ist der zweite Jahrgangs Port Charlotte aus 100% Islay Gerste und seit Gründung der Brennerei.

Um das Quartett zu vervollständigen, wartet die Brennerei noch mit zwei ganz besonderen limited Editions in Fassstärke für den Fachhandel bzw. den Duty Free auf. Adam Hannett, Brennmeister von Bruichladdich, konnte aus über 200 Fässern die allerbesten aussuchen, um mit seiner neuen „Cask Exploration“ die enorme Bandbreite und Eleganz der Port Charlotte Range zum Ausdruck zu bringen.

Diese Besonderheiten sind für den Herbst 2018 vorgesehen:

Ein limitiertes Projekt für den Fachhandel Namens Port Charlotte MRC:01. Vintage 2010 und aus 100% schottischer Gerste gebrannt, reift diese Spezialität in handverlesenen Bordeaux-Fässern und wird mit 59,2% vol. abgefüllt. Adam beschreibt den MRC:01 als „eine geniale Kombination von fruchtgeladenem französischem Barrique, kräftigem Torfrauch und dem Einfluss der Reifung auf der wilden Insel Islay.

Parallel wird es für den Duty Free eine limitierte Auflage als Port Charlotte MC:01 geben. Vintage 2009, 100% schottische Gerste und in Marsala-Fässern gereift für eine grandiose Harmonie aus süßer Frucht und rauchigem Torf.

Das junge Team bei Bruichladdich liebt die Kreativität und Dynamik in ihrer Arbeit mit Einflussfaktoren wie z.B. Gerste mit bestimmter Herkunft, die Auswahl spezieller Fässer sowie den Faktor Zeit auf den Geschmack eines Whiskys. Diese Experimentierfreudigkeit und Liebe zum Detail kann man in den Neuentwicklungen der Port Charlotte Range deutlich spüren und auch schmecken.

Die neue Ausstattung kombiniert mattgrünes Glas (als Sinnbild für die Insel Islay) mit modernen Designelementen, die das Fortschrittliche und die Kreativität der Marke unterstreichen.

Gemäß der Philosophie der Brennerei, ist auch auf den neuen Flaschen deutlich zu lesen, das Bruichladdich die erste bedeutende Inselbrennerei war, die bis heute ihre Single Malts auf der Insel destilliert, reift und abfüllt. Adam Hannett sagt dazu: „Wir erzählen keine Marketinggeschichten oder wilde Insellegenden, sondern glauben an das Islay-Terroir und die Herkunft unserer Rohstoffe und schreiben das deutlich auf unsere Flaschen.“

Geschäftsführer Douglas Taylor fügt hinzu: „Bruichladdich funktioniert aufgrund bestimmter Key-Parameter. Authentizität, Herkunft und absolute Transparenz. Wir beziehen unsere Gerste zu 100% aus Schottland, davon sogar mittlerweile 33% direkt von der Insel Islay. Wir unterstützen den Wiederanbau alter Gerstensorten und experimentieren mit unterschiedlichen regionalen Einflüssen, um die Texturen und Aromen so individuell und authentisch wie möglich zu gestalten. Wir verwenden pures Islay-Quellwasser und all unsere Whiskys werden auf Islay hergestellt, gereift und abgefüllt. Zudem verzichten wir konsequent auf Kältefiltration sowie de Zugabe von Farbstoffen.“

„Wir bekennen uns stolz zu unserer Herkunft und zu den Menschen hier in der Region. Wir sind uns unserer wirtschaftlichen wie auch sozialen Verpflichtung für die Insel Islay sehr bewusst – und mittlerweile sind wir der größte private Arbeitgeber der Insel geworden, weil wir die komplette Produktion von Anfang bis Ende auf der Insel belassen. Wie sonst könnten die 76 Angestellten und unzähligen externen Partner und Lieferanten der Brennerei unsere Visionen von echten Islay Single Malt Scotch Whiskys verstehen und umsetzen.

Wir sind ein großartiges Team an Leuten mit denselben Werten und Vorstellungen. Wir alle leben die Leidenschaft für unsere wilde Insel Islay und gut gemachten Single Malt Whisky.“

Port Charlotte Scottish Barley 10YO – 0,7l / 50% vol. / UVP – 54,99€
In Deutschland lieferbar ab Ende Mai 2018.

Port Charlotte Islay Barley 2011 – 0,7l / 50% vol. / UVP – 60,00€
In Deutschland lieferbar ab Mitte Juni 2018.

METAXAs STERNE Range im neuen Design

Von | Bar | Keine Kommentare

METAXA, die ursprünglichste aller griechischen Spirituosen, ist eine perfekte Mischung aus fassgereiften Destillaten und edlen Muskatellerweinen von den ägäischen Inseln. Nun wurde die Sterne Range mit den Produkten METAXA 5 STERNE und 7 STERNE überarbeitet und erstrahlt im neuen Glanz.

Jérôme Lhermenier, Managing Director der Agentur Future Brand zur Herausforderung METAXA neu zu gestalten:

“Als wir mit dem Design der neuen METAXA Sterne Range begannen nahmen wir uns das Motto des Gründers Spyros Metaxas zu Herzen: über alle Konventionen hinweg den persönlichen Horizont erweitern und METAXA mit allen Sinnen erfahren.

Der Horizont bildet das neue grafische Zentrum der Produkte, mit einem Strahlen das vom Salamina-Krieger selbst auszugehen scheint. Der Salamina-Krieger ist das charakteristische Symbol des House of Metaxa, und wird minimalitisch dargestellt.

Die Neuinterpretation der strahlenden Sonne wurde außerdem genutzt um den Farbcode des jeweiligen Produktes neu zu definieren: vom leuchtenden Zenit der Mittagszeit in Goldgelb für METAXA 5 STERNE, über das schwindende Sonnenlicht des Sonnenuntergans für METAXA 7 STERNE in Kupfer, bis hin zum Mitternachtsblau für METAXA 12 STERNE.

Das neue Verpackungsdesign verkörpert die Geschichte der Marke perfekt und gibt der Marke METAXA einen zeitgemäßen Premium-Look.”

Die Marke METAXA ist eine der bekanntesten Spirituosen Marken: 77,5 % kennen die griechische Spirituose (ICON Frühjahrsumfrage 2017),

Über METAXA

Das Haus Metaxa wurde 1888 von Spyros Metaxa gegründet. METAXA verdankt seine sprichwörtliche Sanftheit den hocharomatischen Muskatellertrauben, die unter der ägäischen Sonne reifen und von Hand kultiviert und geerntet werden. METAXA ist dank seiner einzigartigen Sanftheit in der ganzen Welt bekannt und geschätzt.
In den Kellern von METAXA reifen besonders aromatische Blends in Limousinfässern. Des Weiteren werden Muskatellerweine für die Herstellung verwendet, deren Trauben an den sonnenverwöhnten Hängen der Insel Samos wachsen und von Hand verlesen werden. Dazu kommen Rosenblütenblätter und aromatische Kräuter.

Margarita loves Cointreau

Von | Bar | Keine Kommentare

Seit 1948 ein Cocktail-Klassiker

„Eine Margarita ohne Cointreau ist ihr Salz nicht wert.“ Margaret Sames, 1948

Margaret „Margarita“ Sames, eine wohlhabende Dame der Gesellschaft, war bekannt dafür aufwendige Partys mit extravaganten Verschrobenheiten zu schmeißen. Für eine ihrer Soireen erdachte sie einen neuen Drink, indem sie zwei ihrer Lieblingsspirituosen miteinander mixte: Tequila und COINTREAU, ein Likör aus den Essenzen süßer und bitterer Orangenschalen. Der Drink kam gut an und wurde schnell als „MARGARITA“ bekannt; heute ist er sowohl in der Gastronomie als auch in der Bar zuhause eine feste Größe.

1875 bemerkte Edouard Cointreau das verstärkte Interesse der Konsumenten am Geschmack von Orangen, zu dieser Zeit eine seltene und teure Handelsware. Edouard bereiste die Welt und experimentierte fortlaufend mit Rezepten und Destillations-Prozessen, bis er schließlich den berühmten Likör schuf, den wir auch heute noch kennen.

Erwähnungen COINTREAU‘s in Cocktailrezepten reichen bis in das Jahr 1922 zurück (Cocktails: How To Mix Them, Robert Vermeire). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war COINTREAU bereits eine tragende Säule für Bartender, welche den Likör für seine Vielseitigkeit und Komplexität schätzten. Der kräftige Orangengeschmack und seine unvergleichliche Frische haben COINTREAU einen Platz in über 350 verschiedenen Cocktailrezepten gesichert, darunter natürlich auch die berühmte MARGARITA.

Unzertrennlich seit 1948: Cointreau & die Margarita

Das Originalrezept: 5 cl Tequila, 3 cl COINTREAU und 2 cl Limettensaft auf Eis shaken und in eine Margarita-Schale mit Salzrand abseihen. Mit einer Scheibe Limette garnieren.

„Seit ihrer Erfindung 1948 ist COINTREAU ist unausweichlich mit der Margarita verbunden“, so Jean-Denis Voin, CEO der Likör- und Spirituosensparte im Mutterkonzern Remy Cointreau.

„Ich habe diesen Likör voller Leidenschaft erforscht. Ich wollte die Reinheit von Kristall und den subtil delikaten Geschmack, der sich aus der Harmonie süßer und bitterer Orangenschalen ergibt.“ Edouard Cointreau

Seit seiner Erfindung im Jahr 1849 geben diese Worte das Leitbild des Maison Cointreau wieder. Die eckige Flasche mit dem Namen des Erfinders verkörpert wie jeher die Verspieltheit und den kreativen Impuls, der COINTREAU innewohnt.

Balance, Momente, Genuss, Lifestyle, alles in COINTREAU vereint. Der klare Likör wurde aus der Idee geboren, süße und bittere Orangenschalen miteinander zu vereinen. Diese besondere Kombination verleiht COINTREAU seinen einzigartigen und delikaten Geschmack und die perfekte Balance aus Süße und Frische. Das COINTREAU Rezept bewahrt seit seiner Erfindung die Authentizität und bleibt unverändert. Der Charakter und die Exzellenz haben ihren Ursprung in der rigorosen Selektion der Essenzen aus Orangenschalen, eine akribische Aufgabe die nur dem COINTREAU Head Distiller anvertraut wird.

Über Cointreau

Cointreau ist der klare Premium-Orangenlikör aus dem westfranzösischen Angers. Mit mehr als 300 internationalen Auszeichnungen ist Cointreau – das Original – der meist ausgezeichnete Orangenlikör der Welt und fester Bestandteil in mehr als 350 internationalen klassischen Cocktails wie Sidecar, White Lady oder Margarita. Die legendäre Spirituose entsteht zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten wie Wasser, Zucker, reinem, neutralen Alkohol sowie einer einzigartigen Mischung süßer und bitterer Orangenschalen. Die streng geheim gehaltene Rezeptur ist seit 1875 unverändert. Die typisch eckige, bernsteinfarbene Flasche ist heute das Erkennungszeichen des beliebten Klassikers.

Buffalo Trace Distillery rollt das das 7. Millionste Fass

Von | Whiskey | Keine Kommentare

FRANKFORT, FRANKLIN COUNTY, KENTUCKY (12. April 2018) – Die Buffalo Trace Distillery feiert das siebenmillionste seit der Prohibition produzierte Fass, und damit einen Meilenstein in seiner Geschichte.

 Freddie, roll das Fass rüber!

Freddie Johnson, Mitarbeiter der dritten Generation, hatte die Ehre, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und das siebenmillionste Fass in das Lagerhaus V zu rollen, wobei ihm sein Enkelsohn half. Johnsons verstorbener Vater Jimmy, der früher ebenfalls im Lagerhaus tätig war, war bislang dafür verantwortlich und hat jedes einzelne millionste Fass, das man seit der Prohibition produziert hat, hierin über den Hof gerollt.

Ausbau der Lagerhäuser

Das siebenmillionste Fass wurde in das Lagerhaus V gerollt, welches vielleicht das kleinste Zolllager der Welt ist, denn es wurde speziell zur Lagerung der Millionen-Fässer erbaut. Das letzte Fass rollte Jimmy Johnson am 14. Mai 2008 im Alter von stolzen 92 Jahren dorthin.

Im kleinen Kreis feierte man den historischen Moment und Brennereichef und CEO Mark Brown weihte das neue Lagerhaus AA ein. Lagerhaus AA ist das erste von insgesamt 30 neuen Lagerhäusern, die auf dem Farmgelände der Brennerei in den nächsten zehn Jahren gebaut werden sollen. Jedes dieser Lagerhäuser wird eine Kapazität von 68.800 Fässern haben.

Diese massive Erweiterung der Lagerhauskapazitäten stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Brennerei dar, die als National Historic Landmark zu den Kulturdenkmälern des Landes gehört. Seit den 1950er Jahren findet nun die erste groß angelegte strukturelle Ausweitung der Anlage statt. Die Brennerei plant, alle vier Monate ein neues Lagerhaus auf dem Farmgelände zu errichten. Lagerhaus AA ist fertiggestellt und schon fast zur Gänze mit Fässern gefüllt, während der Bau von Lagerhaus BB demnächst abgeschlossen wird. Der Grundstein für Lagerhaus CC wurde gelegt und es nimmt bereits Gestalt an. Für Lagerhaus DD ist der Boden ebenfalls schon vorbereitet.

Buffalo Trace Distillery

Die Buffalo Trace Distillery wurde erst vor wenigen Wochen vom Whisky Magazine als „Distiller of the Year 2018“ ausgezeichnet. Visitor Center Manager, Matt Higgins, erhielt außerdem die Auszeichnung „Visitor Attraction Manager of the Year“. Die Brennerei nahm die Awards am 27.02.2018 bei der Präsentation der Whisky Magazine Awards America in New York City entgegen. „Unser Team strebet jeden Tag danach, rundum hochwertige Spirituosen herzustellen. Die Auszeichnungen sind eine sehr große Ehre für unser ganzes Team ,” sagte Master Distiller Harlen Wheatley.

Die weltweit am häufigsten ausgezeichnete Brennerei

Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die traditionsreiche Brennerei wurde 1773 gegründet und aus ihr stammen Legenden wie der E.H. Taylor Jr., George T. Stagg und Eagle Rare. Im Laufe der Jahre hat die Buffalo Trace Distillery über 500 Auszeichnungen für ihre Whiskys erhalten, das macht die Buffalo Trace zur weltweit am häufigsten ausgezeichnete Brennerei, und zeugt vom Fokus der Brennerei auf Qualität statt Quantität. Der limitiert verfügbare Colonel E. H. Taylor Jr. Bourbon wurde 2018 von Jim Murray’s Whiskey Bible zum World Whisky of the Year gewählt.

Aktuell reifen über alleine 17.500 Fässer experimenteller Whiskys in der Brennerei, die mittlerweile sogar eigenes Getreide für ihre Single Estate Bourbons anbaut.