Die Spirituose des Jahres ist ein Likör aus Äpfeln

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Eine kleine Calvados-Manufaktur hat den begehrten Preis beim renommierten internationalen Spirituosenwettbewerb des Meininger Verlages abgeräumt. Nicht mit einem klassischen Calvados, sondern mit seinem einzigartigen Calvados-Likör, der ganz im Trend der Zeit steht.

„Coeur du Breuil Calvados Liqueur“ aus dem französischen Pays d‘Auge, ein Apfellikör des Château du Breuil, wurde bei den International Spirits Awards 2019 zur „Spirituose des Jahres“ gewählt. Zusätzlich wurde das Produkt mit „Großem Gold“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an die herausragendsten Spirituosen in der jeweiligen Kategorie vergeben. Insgesamt wurden dazu rund 1.000 Proben von einer 67-köpfigen Expertenjury verkostet.

Der Liqueur ist eine echte Spirituosen-Innovation und kommt aus der renommierten Calvados-Brennerei Château du Breuil in der Normandie. Der einzigartige Calvados-Liqueur – mit einem Alkoholgehalt von 24 % vol. – entspricht aktuellen Trends zu leichteren Spirituosen und zeichnet sich durch seine fruchtige Frische und einen unverwechselbaren Charakter aus. Diese Eigenschaften verdankt er der Verwendung besonders hochwertiger und ausschließlich natürlicher Bestandteile. Der Liquid ist eine subtile Kreation aus Château du Breuil Calvados (dem einzigen Alkohol in dieser Likörspezialität), Apfelsaft und Zucker. Auf Farbstoffe, Konservierungsmittel und andere Zusätze wird vollständig verzichtet.

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen.

Abgefüllt wird das handwerklich hergestellte Produkt in der einzigartigen, typischen „Château du Breuil“-Flasche mit langem Hals und Wachssiegel.

Trinkempfehlung: Pur auf Eis genießen. Aufgrund seiner Aromenfülle auch ideal für den Einsatz in Mixgetränken.

Ein Drink mit FREDDIE JOHNSON

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Unsere neue Serie „EIN DRINK MIT…“ widmet sich Persönlichkeiten der Getränkeindustrie. Wir sind auf der Suche nach Einblicken, die allgemein eher verborgen bleiben – und Menschen, die man bislang noch nicht kennengelernt hat.

Einer von Ihnen ist Freddie Johnson. Er ist einer der beliebtesten Tour Guides in Kentucky und arbeitet bei Buffalo Trace, aber nur wenige Reisende kennen bzw. verstehen die jahrzehntelange Familiengeschichte, die sich hinter diesem Mann verbirgt.

Wer Freddie treffen möchte muss nach Louisville reisen, um von dort ca 1,5 Sunden mit dem Auto in die Buffalo Trace Distillery, Frankfort/Kentucky zu fahren. Die Einfahrt auf das Gelände ist grün bewachsen, es sieht zunächst so aus als wenn man auf eine Ranch fährt. Danach offenbart sich eine unfassbare Größe, nicht zu vergleichen mit den Schottischen und Irischen Destillen, die wir in den letzen Jahren besucht haben. Die Buffalo Trace Distillery ist eine kleine Stadt, innerhalb derer man sich am besten mit einem Golfcar bewegt, um die riesigen Entfernungen zwischen den unzähligen historischen Gebäuden zurückzulegen.

Hier arbeiten und leben ganz besonders herzliche und offene Menschen, wie Freddie, der gerade erst in der BOURBON HALL OF FAME aufgenommen worden ist, aber das erwähnt er uns gegenüber mit keinem Wort. Freddie Johnson ist ein wirklich bescheidender und einzigartiger Typ. Seit 17 Jahren führt er Touristen in Kentucky rund um das heilige Gelände der Frankfurter Buffalo Trace Distillery, wo er als Kind oft spielte, während sein  Großvater und auch Vater hier arbeiteten. Er repräsentiert damit die dritte Generation seiner Familie, die bei Buffalo Trace beschäftigt ist, u d deren Firmen-Motto passenderweise lautet:  „honor tradition, embrace change“.

Johnsons Großvater, James (Jimmy) B. Johnson Senior, begann im Jahr 1912 für den damaligen Destillerieleiter Colonel Blanton zu arbeiten. Jimmy war einer der ersten der afroamerikanischen Lagermeister in Kentucky, und ging mit dem Colonel sogar auf Geschäftsreise. Er war verantwortlich für alle Vorgänge im Lager, vom Einlagern über das Überprüfen auf Undichtigkeiten bis hin zur Auslagerung. Lange Zeit vor dem Computerzeitalter sicherlich kein leichtes Unterfangen, einen Überblick über mehr als 150.000 Fässer zu behalten.

1936 trat sein Sohn James (Jimmy) B. Johnson Junior, Freddies Vater, im Alter von 20 Jahren in die Destillerie ein, und lernte als Erstes wie man Fässer repariert ohne den Inhalt zu beeinträchtigen. Jimmy wurde Colonel Blanton’s rechte Hand, auch für andere Aufgaben in der Distillerie wie Hühner und Fische. Mann muss wissen, Blanton war ein ausgezeichneter Koch und legte großen Wert darauf, dass seine Fische perfekt filetiert wurden…

Freddie erinnert sich noch an seinen ersten Destillerie-Besuch im Alter von fünf Jahren und wie fasziniert er von allem war, was hier geschah. Er hat damals seinen Vater gefragt, warum er eines Tages bei der Arbeit Fisch filetierte, und sein Vater sagte darauf ihm: „Wenn dich jemand bittet, etwas zu tun, machst du es und du machst die beste Arbeit, die du kannst.“ Er erklärte ihm dass man viel über sich selbst lernen kann, indem man die Aufgaben erledigt, die niemand sonst machen will.

Freddie wuchs bei seinem Großvater auf. Nach der High School entschied sich Johnson, nicht auf die die nahe gelegene Kentucky State University zu gehen, sehr zum Leidwesen seines Vaters. Er arbeitete eine Zeit lang als Krankenpfleger, dann in einem Chemielabor und schliesslich bei der Telefongesellschaft AT&T. Nach einer langen Karriere folgter er dem Ruf des Vaters nach Hause zu kommen, um ihn während seinen letzten Lebensjahren zu begleiten. Jimmy Johnson schlug seinem Sohn Freddie vor als TourGuide in der Destillerie zu arbeiten, auch um die Familiengeschichte an zukünftige Generationen weiterzugeben. Freddie stimmte zu. Er dachte zunächst er macht es mal eine Weile um seinen kranken Vater zu beruhigen. Das ist nun bereits länger her als der Eagle Rare Bourbon in den Fässern reift…

Freddie ist hierzulande den Meisten vielleicht bislang unbekannt,  aber in der Bourbon-Industrie Kentuckys ist er eine feste Größe. Mit ein Grund weshalb man ihn 2018 in der Kentucky Bourbon Hall of Fame aufgenommen hat. Buffalo Trace hat Freddie darüberhinaus eine besondere Ehre zuteil werden lassen, indem man den Namen des Root-Biers Dr. Mc Gillicuddy’s Root Beer, in Freddie’s Old Fashioned Root Beer änderte. Die Flasche zeigt eine Karikatur von Johnson und trägt seine geliebten Schlagworte, eines davon ist „what’s up daddy – o?“ Das ruft er auch bei unserer Tour jedem Kollegen zu, den wir unterwegs treffen.

Unser Mitbringsel und Dankeschön an Freddie aus Deutschland ist ein acht Jahre gereifter Asbach Privatbrand, den wir für ihn alle signieren müssen. Hektisches Winken unseres Reiseleiters, das lässt unsere Zeitplanung eigentlich nicht zu?!? Egal, Freddie sagt, soviel Zeit muss sein. Vorher lässt er uns nicht abreisen….  und eigentlich wollen wir das auch gar nicht. Wir wären gerne noch viel länger bei ihm geblieben.

Cheers Freddie! Pleasure meeting you….

Tim Nentwig

(Ein besonderer Dank an meine Reisegruppe „Lost in Kentucky“)

Über die Buffalo Trace Distillery:

Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die reiche Tradition der Brennerei reicht bis ins Jahr 1773 zurück und umfasst Legenden wie E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionsfähige Brennerei und ein nationales historisches Wahrzeichen. Die Brennerei hat seit 2000 einundzwanzig Bennerei-Titel von namhaften Publikationen wie Whisky Magazine, Whisky Advocate Magazine und Wine Enthusiast Magazine gewonnen.

Mehr über die Buffalo Trace Distillery auf www.buffalotracedistillery.com

„Low alcohol cocktails“ wird Trend

Von | Bar | Keine Kommentare

Trend zu verantwortungsbewusster Ernährung und Trinkkultur

Es gibt einen neuen Konsumenten-Typ für den ein niedrigerer Alkoholgehalt die beste Wahl ist. Reduzieren ist der neue Genuss. Er möchte am liebsten alles, aber in Maßen. Nur bei einer Sache gibt es keine Kompromisse eingehen, das ist der Geschmack. Nicht nur die Lebensmittelindustrie sondern auch Getränkehersteller und Bars sind gefordert zeitgerechte und Alternativen anzubieten, und auf die existenten Kundenbedürfnisse  zu reagieren. Wer das nicht tut verschenkt wertvollen Umsatz.

Trend zu weniger Alkohol & Zucker

Ein Drittel der Menschen hat den Alkoholkonsum eingeschränkt oder reduziert. Vor allem die umworbenen Millennials im Alter von 18-34 Jahren entscheiden mehr und mehr für alkoholarme Getränke bzw dafür, die Alkoholmenge reduzieren. Und dies geschieht weit häufiger über die Wahl eines alkoholarmen statt gänzlich alkoholfreien Getränks. (Mintel, Attitudes towards Low & Non-Alcoholic Drinks, UK 02.17). Aktuell sind Alkohol und Zucker die beiden weitaus am häufigsten untersuchten und diskutieren Themen. Kalorien stehen für den Verbraucher mehr denn je im Rampenlicht durch ein neues Gesundheitsbewusstsein und Fokus auf Gewichtsmanagement.

Wir haben mal ein Auge auf die neuen BOLS-Trendsorten 2019/2020 geworfen, die nur 17% vol. und weniger Zucker als Sirupe enthalten. Alle drei Liköre sind ideal zur Herstellung einfacher, leichter Longdrinks und decken Verbraucher-Needs und Trends ab.

BOLS LIQUEUR GURKE 17% vol.

… ist die Antwort auf die steigende Nachfrage nach Gurke als Mixgetränkezutat. Das neueste Mitglied der Bols-Likörfamilie. ist eine köstliche Zutat für eine große Auswahl an Getränken. Der milde, aber dennoch gut erkennbare Geschmack sorgt für einen Spritzer Frische. Kräuter- und süße Noten sowie der milde und leichte Geschmack passen gut zu Drinks  mit einem frischen Geschmacksprofil, der Flavour liegt voll im Trend. Bols Gurke hat pflanzliche und süße Noten sowie den milden und leichteren Geschmack, der gut in Cocktails mit einem frischen Geschmacksprofil passt. Perfekt für niedrigere ABV-Getränke. Großartiger Ersatz für GIN. Denkste geht nicht? Ausprobieren!

BOLS LIQUEUR WATERMELON 17% vol.

ist einer der schmackhaftesten Wassermelonenliköre der Welt, mit einem fruchtigen, süßen und saftigen Geschmack. Mit seiner auffälligen Farbe und seinem unverwechselbaren, köstlichen Duft ist er die perfekte Basis für eine  Vielzahl von einfachen Drinks mit exotischem Geschmack. Mit dem konzentrierten Geschmack der Wassermelone, der zu Hause meist nur sehr schwer zu replizieren ist.

BOLS LIQUEUR STRAWBERRY 17% vol.

ist vielseitig einsetzbar, und hat enorme Potentiale, da Erdbeeren beim Deutschen Verbraucher zu den beliebtesten Früchten gehören. Mit seinem geringen Alkoholgehalt von 17 % vol. liegt er voll im Trend der heutigen Zeit und eignet sich zum Mixen herrlicher und vor allem farbiger Drinks. Einen besonderen Genuss bietet der Likör aber auch zu Vanilleeis, Crèmes oder Fruchtdesserts. Bols Strawberry ist die Antwort auf die Sorge um Inkonsistenz und kurze Haltbarkeit von hausgemachten Erdbeerpürees und Likören.

Alle drei Liköre werden im Spätsommer 2019 erstmals in Deutschlamd erhältlich sein. Die 0,5 L Flasche wird vorraussichtlich bei 8,99 € liegen.

Galliano – eine Geschichte von Helden, Surfbrettern und dem goldenen Cadillac

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Geschichte des legendären italienischen Likörs begann mit einem Krieg. Im Jahre 1887 gerieten Italien und Äthiopien (damals Abessinien) in Streitigkeiten, und  1896 zogen der Offizier Guiseppe Galliano und seine 2.300 mannstarke Truppe in Äthiopien in einem schier aussichtlosen Kampf, gegen 80.000 Mann auf der Gegenseite.

Man weiss nicht wie, aber die Italiener haben es geschafft, zu siegen, obschon sie so massiv in der Unterzahl waren. Guiseppe Galliano jedoch fällt im Kampf. Zu seinen Ehren benennt der Livorner Geschäftsmann Arturo Vaccari im Jahr 1896 seine Schöpfung aus 30 Kräutern, hergestellt in sieben Infusionen und sechs Destillationen nach dem Helden: GALLIANO.

Um die italienische Likörspezialität herzustellen, wandte sich Arturo Vaccari an Maraschi & Quirici, ein 1880 gegründetes Unternehmen. Maraschi & Quirici hat seinen Sitz in der kleinen Stadt Chieri, hoch oben in den Ausläufern der italienischen Alpen, kurz vor Turin. In dieser Region wird Wermut, Prosecco, und Wein hergestellt. Die Destillerie ist bekannt für die Qualität ihrer Extrakte, sie sind die Essenz des unvergleichlichen Geschmacks von Galliano. Alle Destillate und Tinkturen werden bis heute von Maraschi & Quirici mit Sitz in der Region Turin hergestellt.

GALLIANO L’AUTENTICO

  • Das Original, seit 1896
  • Enthält über 30 verschiedene Kräuter und Gewürze.
  • Destilliert in zwei kleinen Stills (<100 Liter)
  • 42,3%. Vol.%

Bis heute bleibt das komplette Rezept ein wohlbehütetes Geheimnis, obschon einige Bestandteile bekannt sind: Koriandersamen aus Bulgarien. Thymian aus Italien (es wird die ganze Pflanze verwendet), Nelken aus Madagaskar (Knospen und Öle), Schafgarbe aus Italien (Blätter) , Kardamomsamen aus Indien, Sandelholzwurzeln aus Indien, Zimt aus Sri Lanka (Rinde und Öl), Beifuß aus Italien, Lavendelblüten aus Italien, Salbei aus Italien. Wacholderbeeren aus Osteuropa (Beeren und Öle). Vanille aus Madagaskar und trockener Anis

Anis und Pfefferminze sind am Gaumen am stärksten ausgeprägt. Eine Explosion aus frischen Kräutern, Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Zitrusfrüchten folgt. Der anhaltende Geschmack von weicher Vanille, erfrischender Pfefferminze und Gewürzen bleibt erhalten. 5-Sterne-Bewertung Difford’s Guide

GALLIANO VANILLA

DELICATE • BOTANICAL • SMOOTH

  • Die Vanilleversion von Galliano L’Autentico
  • Enthält das Herz von l’Autentico, aber mit einem dominanteren Geschmack der Vanille.
  • 30 % vol.

Tasting Notes: Runde Vanilletöne mit blumigen, frischen und minzigen Noten.

Galliano erlangte in den 70er Jahren internationalen Ruhm als Schlüsselkomponente für den Harvey Wallbanger und die Golden Cadillac Cocktails. Dies löste einen Cocktail-Wahn in ganz Amerika aus. 2014 feierte der Harvey Wallbanger ein Comeback.  Zum Namen des Drinks: In den 1970er Jahren gewann der kalifornische  Surfer Harvey eine wichtige Auszeichnung in einem Surfwettbewerb und ging in eine Bar, um dies zu feiern. Mit seinen Lieblingsdrink. Beim Verlassen der Bar geriet der angetrunkene Surfer ins Schlingern und schlug sein Surfbrett von Wand zu Wand. Seine Freunde nannten ihn darauf „Harvey Wallbanger“. Der Spitzname übertrug sich auf sein Lieblingsgetränk und eine neue Drink-Legende war geboren.

HARVEY WALLBANGER  

FRUITY • CITRUS • SWEET

15 ml Galliano L’Autentico

50 ml Wodka

120 ml Orangensaft

GARNISH

Orangenkeil / Orangenschale

METHODE

Alle Zutaten in ein  mit Eis gefülltes Glas geben.

 

Ein zweiter Drink der es zu Berühmtheit gebracht hat entstand ebenfals in den Siebzigern, in El Dorado. Eine junges Paar kam in die Poor Red’s Bar-B-Q in El Dorado. Um ihre Verlobung zu feiern, bat man den Barkeeper Frank Klein einen Cocktail zu kreieren, der dekadent sein sollte und zum neuen Auto der beiden passt. Dieses samtige Getränk ist bis heute weltweit bekannt als der Golden Cadillac.

GOLDEN CADILLAC 

CREAMY • SWEET • INDULGENT

25 ml Galliano L’Autentico

30 ml Bols Cacao Brown

40 ml Sahne

GARNISH

Zartbitterschokoladenspäne

METHODE

Alle Zutaten schütteln und in einem vorgekühlten Glas finetrainen

 

Für die Liebhaber klassischer Drinks hier noch ein SOUR den man unbedingt einmal ausprobieren haben sollte. Sours gehört zu den klassischen Drinks in der Bar. Dieser hat ein glattes und frisches Finale.

GALLIANO SOUR 

FRESH • SWEET • RICH

60 ml Galliano L’Autentico oder Vanilla

30 ml frischer Zitronensaft

7.5 ml Zuckersirup

10 ml Eiweiss (optional)

1 dash Angostura

GARNISH

Zitronenschale

METHODE

Alle Zutaten in ein mit Eis gefülltes Glas geben

 

In Skandinavien ist aktuell ein Shot in Afterworkbars & Clubs angesagt, der drei Komponenten enthält, die wunderbar zusammen passen und je zu 1/3 in einem Shotglas geschichtet serviert werden:

HOT SHOT

WARMING • HERBAL • CREAMY

von unten nach oben schichten:

15 ml Galliano L’Autentico oder Vanilla

15 ml Espresso (frisch & heiss)

15 ml Sahne

Klassiker im neuen Design – Asbach COOLA

Von | Bar | Keine Kommentare

Asbach hat seinen Ursprung im Wein, wird nur aus hochqualitativen und ungeschwefelten Weinen destilliert und reift viermal länger als gesetzlich vorgeschrieben. Asbach ist die einzige deutsche Marke, die eine eigene Weindestillerie betreibt und zudem über das größte Holzfasslager in Deutschland verfügt, in dem weit über 20.000 Fässer aus Limousin-Eiche und Spessart-Eiche lagern.

Asbach Cola ist seit jeher DER Mixgetränke-Klassiker! Ab sofort präsentiert sich Asbach COOLA mit einem modernen und zeitgemäßen Auftritt. In der 0,33l Sleek-Dose trifft die neue zeitgemäße Rezeptur mit 10 % vol. alc. genau den Geschmack moderner und junger Verbraucher! Fertig gemixt bietet Asbach & Cola in der Dose schnellen und unkomplizierten Trinkgenuss und ist deshalb idealer Begleiter für gemütliche Abende mit Freunden und für Outdoor-Events wie BBQ’s, Gartenparties oder Festivals.

Alkoholische Mixgetränke befinden sich im Trend, gewinnen bei Konsumenten zunehmend an Beliebtheit und verzeichnen aktuell ein Absatzwachstum von 36% (Quelle: Nielsen Absatz LEH&DM&C&C, 1. Quartal 2019)

Bourbon rockt: Buffalo holt 23 Medaillen und 7x Doublegold @ San Francisco

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Siebenfach Double Gold bei San Francisco World Spirits Competition für Buffalo Trace Distillery aus Frankfort, Franklin County, Kentucky

Die Buffalo Trace Distillery erhielt insgesamt satte 23 Medaillen bei der San Francisco World Spirits Competition 2019. Die Auszeichnungen reichten von Bronze bis Doppel-Gold unter den fast 3.000 teilnehmenden Spirituosen, wobei Buffalo Trace für 7 seiner Whiskeys Doppel-Gold erhielt.

Die berühmte Doppel-Goldmedaille wird nur an die wenigen  Teilnehmer vergeben, die von allen Mitgliedern der Jury eine Goldmedaille erhalten. In diesem Jahr überprüften 44 der besten Spirituosenexperten der Branche jeden Eintrag in einem Blindverkostungstest, um ausgewählte Spitzenprodukte zu prämieren. Alle mit Silber, Gold, Doppelgold und Premium ausgezeichneten Whiskys werden in der August-Ausgabe 2019 des The Tasting Panel Magazine vorgestellt.

Double Gold

  • Colonel E.H. Taylor, Jr. Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Colonel E.H. Taylor, Jr. Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • W.L. Weller 12 Year Old Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • W.L. Weller Antique 107 Proof Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Stagg Jr. Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Thomas H. Handy Sazerac Kentucky Straight Rye Whiskey
  • Elmer T. Lee Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whiskey

Gold

  • Eagle Rare 10 Year Old Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • W.L. Weller Special Reserve Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • W.L. Weller “Craft Your Perfect Bourbon” Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • George T. Stagg Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Pappy Van Winkle 15 Year Old Kentucky Straight Bourbon Whiskey

 Silver

  • Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Eagle Rare 17 Year Old Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • W.L. Weller Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Colonel E.H. Taylor, Jr. Kentucky Straight Rye Whiskey
  • Sazerac Straight Rye Whiskey
  • Blanton’s Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whiskey
  • Benchmark Old No. 8 Kentucky Straight Bourbon Whiskey

„Wir freuen uns sehr, unter vielen herausragenden Wettbewerbern anerkannt zu werden“, sagte Destillateur-Meister Harlen Wheatley. „Das ist eine große Ehre für uns, und wir könnten nicht dankbarer sein, jede dieser großen Auszeichnungen zu erhalten.“

Die vollständigen Ergebnisse der San Francisco World Spirits Competition 2019 auf

http://sfspiritscomp.com/results/browse.

Über die Buffalo Trace Distillery

Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die reiche Tradition der Brennerei reicht bis ins Jahr 1773 zurück und umfasst Legenden wie E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee.  Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionsfähige Brennerei, die Bourbon, Rye und Wodka vor Ort herstellt und ein nationales historisches Wahrzeichen ist sowie im Nationalen Register der historischen Orte eingetragen ist. Die Brennerei hat seit 2000 21 Brennerei-Titel von namhaften Publikationen wie Whisky Magazine, Whisky Advocate Magazine und Wine Enthusiast Magazine gewonnen.

Mehr über die Buffalo Trace Distillery auf www.buffalotracedistillery.com

 

 

 

Vorstellung des neuen TOBERMORY 12 YO in London

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Tobermory, eine der ältesten kommerziellen Brennereien Schottlands, präsentierte in London den neuen Tobermory 12 Year Old Single Malt Scotch Whisky. Man gab Fachjournalisten und Whisky-Enthusiasten die Möglichkeit, unter den Ersten zu sein, die den neuen Spirit ausprobieren.

Wir waren vor Ort. 

Nach einer zweijährigen Auszeit, in der die Tobermory-Destillerie umfassend renoviert wurde, stellte man den neuen 12 YO vor, der das zukünftige Aushängeschild der Distille wird. Die Produktionspause wurde neben den Umbauten vor allem für „obesessively perfecting and crafting a new signature impression“, sprich zur Kreation des neuen Headliner der Tobermory-Range genutzt, der zunächst in First Fill Ex-Bourbonfässern reift, bevor er ein 9-monatiges Finish in Virgin American Oak erhält.

Inspiriert von der Kunst der Brenner wurde der Veranstaltungsort in eine Galerie verwandelt.

Die Gäste wurden von Senior Blender Dr. Kirstie McCallum und Brand Director Derek Scott auf eine künstlerische Reise mitgenommen, als sie den neuen Tobermory 12 Year Old probierten. Seine farbenfrohe Palette aus lebhaften Früchten und Gewürzen mit einer subtilen Salzigkeit, die das Hafenwasser der Destillerie und die längere Reifung widerspiegelt, liefert einen reichen und charaktervollen Whisky. Die auf der Isle of Mull 12 Jahre lang in amerikanischen Eichenfässern gereifte Flüssigkeit hat eine Fassstärke von 46,3%, ist nicht kühl gefiltert und hat eine wundervolle natürliche Bernstein-Farbe.

Kirsty McCallum kommentierte die Probe: „Die Isle of Mull ist ein idyllischer Ort für die Whisky-Destillation, und Tobermory 12 Year Old spiegelt den reichen Charakter unseres Hauses wider. Für den Whisky werden ungemahlene Gerste und Wasser aus der privaten Quelle der Brennerei verwedet. Er hat süße und würzige Noten“

Der Single Malt Scotch Whisky von der Isle of Mull hat einen lebendigen, fruchtigen und würzigen Charakter mit einem subtilen, salzigen Touch. Den Hebridean  Single Malt zeichnen honigsüße Aromen von Vanille, reifen Orangen und zarten Blüten aus. Am Gaumen erinnert er an frische Zitrusfrüchte, Äpfel und tropische Früchte, gefolgt von cremigem Toffee, blumigem Honig und einem dezenten, salzigen Unterstrom.

Das Galerie-Thema der Veranstaltung bot die perfekte Kulisse für die Ausstellung von Arbeiten des Fotografen Euan Miles. Juans Arbeit zeigte die Essenz der Brennerei und der Insel. Während des Abends hatten die Gäste außerdem die Gelegenheit, Kunstwerke zu besichtigen, die Catherine Ross der Brennerei gespendet hatte, nachdem sie im vergangenen Jahr das erste Artist Residence Programm in Tobermory absolvierte. Dazu gehört ein Holzboot aus einem alten Whiskyfass und ein Gemälde mit dem Bild von Loch Frisa.

Derek Scott, Brand Director für Distells Malt Whisky, sagte: „Der unverwechselbare neue Tobermory 12 ist seinem Zuhause treu geblieben und hat einen ausdrucksstarken Charakter. Er fasst die reiche Geschichte der Insel zusammen und zeigt den engagierten und kreativen Ansatz der Destillatoren für die Herstellung von hochwertigem Whisky. Tobermory war in den letzten zwei Jahren auf Entdeckungsreise, und wir freuen uns, dieses charakteristische Malz als Teil eines aufregenden neuen Kapitels für die Destillerie teilen zu können.“

Mehr über die Tobermory Distillery erfahren Sie unter http://ww.tobermorydistillery.com

Verkostungsnotizen des neuen Tobermory 12 YO  

Farbe: Bernstein

Bouquet: Reichhaltige Frucht-, Orangen- und Zitrusnoten, frische blumige Noten und reichhaltige Eiche mit Vanille und Gewürzen

Gaumen: Süße Orange und Zitrone, cremiges Karamell, reichhaltige Vanille, mit würzigen Noten von Zimt und Nelke

Ausklang: Lange und anhaltende Vanille und Gewürze.

 

Über Distell 

Distell ist Afrika‘s führender Hersteller von Weinen, Spirituosen, Cider, Scotch-Whisky und Ready-to-Drinks mit einem Portfolio von fast 100 Marken. Distell besitzt vier Single Malts und eine Reihe von Scotch-Marken, die an drei Destillationsstandorten produziert werden. Zu den drei Destillerien gehören Bunnahabhain auf der Isle of Islay, Deanston in Doune, Perthshire und Tobermory auf der Isle of Mull. Mit einem globalen Netzwerk von Niederlassungen und Vertriebspartnern beschäftigt das Unternehmen weltweit fast 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 14,2 Milliarden Rand (1,09 Milliarden Pfund). In Schottland hat das Unternehmen seinen Sitz in East Kilbride, wo es über eine Abfüllhalle sowie Misch- und Lageranlagen in Airdrie, beide in der Nähe von Glasgow, verfügt. Distell ist der Preisträger des Internationalen Wein- und Spirituosenwettbewerbs „Distiller of the Year“ 2015.

Mehr Infos zum Unternehmen auf  http://www.distell.co.za

Finalisten des globalen BOLS Bartenderwettbewerbs stehen fest

Von | Bar | Keine Kommentare

Sechs talentierte internationale Bar-Teams aus aller Welt treten am 19. Juni in Amsterdam im Finale der BOLS AROUND THE WORLD Challenge an.

In der Qualifikationshase wurden weltweit Barkeeper dazu aufgerufen ein Video von ihrem Bar-Team zu drehen, das ein einzigartiges Cocktailrezept und kreatives Konzept mit einem oder mehreren Produkten aus dem Lucas Bols Global Portfolio zum Leben erweckt. Im Januar 2019 tauschten die Teams ihre Videos auf ihren Social Media Kanälen mit dem Hashtag #BATW2019 aus.

„Wir sind begeistert von der hohen Beteiligung am diesjährigen Bols Around The World Wettbewerb. Die Bartender haben einen unglaublichen Teamgeist bewiesen und der Barkeepergemeinde ein unvergleichliches Maß an Energie und Inspiration gebracht. Ich möchte allen Teilnehmern im Namen aller bei Lucas Bols für ihre harte Arbeit und ihr anhaltendes Engagement für die erfolgreiche Entwicklung der Cocktailindustrie danken“, sagt Huub van Doorne, CEO Lucas Bols.

Die Finalisten:

  • North America: Botanist Bar, Vancouver, Canada
  • Central South America: El Balcón Cali, Colombia
  • Africa & Middle East: SIP Exclusive, Cape Town, South Africa
  • Asia Pacific: Keepers, Seoul, South Korea
  • Eastern Europe: Xander Bar in Four Seasons, Saint-Petersburg, Russia
  • Western Europe: Mr Fogg’s Gin Parlous, London, United Kingdom

Das große Finale

Die Reguliersdwarsstraat, eine beliebte Straße im Zentrum von Amsterdam, die für ihre großartigen Bars und Restaurants bekannt ist, wird am 19. Juni ab 19.00 Uhr in die Bols Cocktailstreet umgewandelt. Dann übernehmen die sechs Finalisten-Bar-Teams eine der teilnehmenden Bars auf der Straße, und setzen ihre erfolgreichen Cocktail-Konzepte für Veranstaltungsticketinhaber und BATW-Juroren um.

Die teilnehmenden BATW 2019 Bars in Amsterdam sind: 

Duke of Tokyo, Lion Noir, Middle.Eat, Roses by SAL, SOHO, and Toppers. Eine Outdoor-Bar vor dem Club NYX bietet zudem Bols-Signatures an, und ist für alle Besucher der Straße geöffnet.

Der Preis

Das siegreiche Bar-Team erhält eine Reise für bis zu drei Mitglieder seines Bar-Teams in eine der folgenden Städte: Berlin, Kapstadt, Dubai, London, Mexiko-City, Moskau, New York oder Tokio.

Über Lucas Bols

Lucas Bols ist die älteste Spirituosenmarke der Welt und eines der ältesten noch tätigen niederländischen Unternehmen. Aufbauend auf seinem mehr als 440 Jahre alten Erbe aus dem Jahr 1575 beherrscht das Unternehmen die Kunst des Brennens, Mischens und Mischens von Likören, Genever, Gin und Wodka. Lucas Bols besitzt ein Portfolio von mehr als 20 Premium- und Superpremium-Marken verschiedener Spirituosen, die weltweit in Cocktailbars eingesetzt werden. Die Produkte werden in mehr als 110 Ländern der Welt verkauft.

Darüber hinaus ist Lucas Bols ein führender Akteur in der Barkeepergemeinde. Mit dem House of Bols Cocktail & Genever Experience und Europas größter Barkeeperschule, der Bols Bartending Academy, bietet das Unternehmen Inspiration und Bildung für Barkeeper und Verbraucher.

Distell erhält 11 Auszeichnungen bei der San Francisco World Spirits Competition

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) 2019 gab es insgesamt 11 Auszeichnungen für die Whiskys von Distell. Und dies folgt unmittelbar auf eine erfolgreiche Phase des Unternehmens, das am 28. März bei den Icons of Whisky Awards zum „Overall Distiller of the Year“ gekürt wurde. Distell gewann zudem 13 Auszeichnungen bei den World Whiskies Awards und drei Auszeichnungen bei den Òran Mór Whisky Awards in der gleichen Nacht.

Derek Scott, Brand Director für Malts bei Distell International, sagte: „Wir sind von unserem Malzportfolio begeistert und arbeiten kontinuierlich daran, außergewöhnlichen Whisky für ein neues und treues Publikum anzubieten. SFWSC ist einer der angesehensten und einflussreichsten Spirituosenwettbewerbe der Welt, er wird von den besten Experten der Branche bewertet, so dass der Gewinn ein großes Lob ist. Wir sind sehr stolz darauf, dass so viele unserer Malts auf dieser globalen Bühne anerkannt werden.“

Fast 3.000 Einreichungen gingen ein, die höchste Einsendezahl in der Geschichte des Wettbewerbs. Die Whiskys wurden von Experten aus der ganzen Welt blind verkostet und die Ergebnisse am 15. April 2019 in San Francisco bekannt gegeben.

Distells Hitliste der San Francisco World Spirits Competition:

Double Gold

  • Bunnahabhain Stiùireadair Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Ledaig 10 Year Old Single Malt Scotch, Islands, Scotland [46.3%]
  • Deanston 12 Year Old Single Malt Scotch, Highlands, Scotland
  • Deanston 18 Year Old Bourbon Cask Finish Single Malt, Highlands, Scotland [46.3%]

Gold

  • Bunnahabhain 18 Year Old Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Bunnahabhain 25 Year Old Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Bunnahabhain Toiteach A Dhà Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Black Bottle Blended Scotch, Scotland [40%]

Silver

  • Bunnahabhain 12 Year Old Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Deanston Virgin Oak Single Malt Scotch, Highlands, Scotland [46.3%]
  • Deanston 15 Year Old Organic Single Malt Scotch, Highlands, Scotland [46.3%]

Barschule Rostock: Das „Hogwarts“ der Barschulen

Von | Bar | Keine Kommentare

Man lernt nie aus. Das gilt auch für Champions wie Nils. 2018 gewann der sympathische Bartender, der in  Hannovers „LieblingsBar“ und der „Lucky 7-Bar“ die Shaker schwingt die  „Southern Comfort Challenge “.Mit seinem Drink „Louis Song“ hat sich der 25jährige beim Finale in der „Rooftop Bar“ des Kölner Savoy Hotels gegen neun Mitstreiter aus renommierten Bars in ganz Deutschland durchgesetzt. Was ihm aber nicht zu Kopf gestiegen ist. Im Gegenteil, der ambitionierte Barmann hat jetzt noch einmal die Schulbank gedrückt. Seine Erfahrungen und Eindrücke wollten wir gerne einmal teilen, und haben Nils gebeten für uns einen ganz persönlichen Blog zu schreiben. Nachfolgend und unzensiert seine Eindrücke.

Ein Erfahrungsbericht von Nils Lutterbach

Es gibt in Deutschland nicht übermäßig viele Barschulen – und noch viel weniger, die den Namen „Schule“ auch tatsächlich verdienen. Die Barschule Rostock gehört für mich zu den wenigen Ausnahmen, die ihrem Namen tatsächlich gerecht wird. Als ich die Benachrichtigung bekam, dass ich mit einem Stipendium von „Team Spirit“ eine dreiwöchige Weiterbildung zum Bar Manager absolvieren dürfte, kam das für mich dem 15 Jahre verspäteten Brief aus Hogwarts gleich. Die beigefügte Liste mit etwa 60 auswendig zu lernenden Drinks habe ich zunächst mit großer Euphorie gelesen, um sie anschließend zur Seite zu legen und erst eine Woche vor Schulbeginn panisch zu lernen. Die zweite „Hausaufgabe“, einen Signature Drink vorzubereiten, habe ich glücklicherweise bereits ein wenig früher in Angriff genommen und hatte so schon die meisten Zutaten für meinen Drink zusammen, bevor es in die besagte „Hogwarts“-Barschule ging.

Das Schulgebäude befindet sich im beschaulichen Rostock, in einem romantischen Industriegebiet mit zwei großen Supermärkten in der Nähe und sonst nichts, ein Hauch von Osten liegt in der Luft. Die Ablenkung vom Lernen war somit recht gering. Uwe Voigt, der Schulleiter und ein Dumbledore mit Vokuhila und einer Menge fantastischer Anekdoten, der die Barschule vor 27 Jahren gegründet hat, begrüßte unsere neunköpfige Gruppe am ersten Tag in den heiligen Hallen seiner Institution. Dass wir nicht nur zum Spaß dort waren, wurde uns spätestens beim Blick auf den Stundenplan überdeutlich: Eine 7 Tage-Woche stand uns bevor mit einem täglichen Unterrichtsbeginn um die äußerst barkeeperunfreundliche Zeit von 8 Uhr morgens! Neben Produktwissen standen ebenso BWL, Marketing und Mitarbeitermanagement auf dem Lehrplan.

Drei Wochen Spiel, Spaß Spannung und brummende Köpfe

Die erste Woche gestaltete sich noch als tragbar. Die Prüfungen waren nach wie vor in weiter Ferne, die Sorgen folglich nicht allzu groß und der Spaß allgegenwärtig. Einen BWL-Kurs ohne das Adjektiv „trocken“ zu beschreiben, fällt zwar durchaus schwer, aber es sei gesagt, dass keine Mühe gescheut wurde, auch diese Lehrstunden einigermaßen verständlich bzw. erträglich zu gestalten.

Zwischendurch haben wir uns einen Ausflug in die überraschend schöne Innenstadt von Rostock erlaubt – wenn auch nur einen sehr kurzen, begleitet von Karteikarten, die uns irgendwie die zu lernenden Drinks näher bringen sollten. Zu unserem Glück scheint es in Rostock prinzipiell kein gutes Wetter zu geben. Somit war die Verlockung, den nahe gelegenen Strand zu besuchen, nicht allzu groß.

In der zweiten Woche, die mit unserer schriftlichen Prüfung zum Themenfeld BWL direkt spaßig begann, wurde das Lerntempo noch ein weiteres Mal deutlich angezogen. Vor allem ging es jetzt so richtig los mit den Tastings. Es wurde uns von Anfang an gesagt, wir müssten nicht jede Spirituose probieren, die rumgereicht werden würde. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wer setzt sich in ein Tasting und erliegt dann nicht der Versuchung, eine derart breite Palette an erlesenen Spirituosen auch zu testen und komplett durchzuprobieren? Insbesondere, wenn man solche schier unbezahlbaren Raritäten wie den Asbach Goethe oder einen 15-jährigen Pappy van Winkle so verführerisch offen vor sich stehen hat. Für diese extrem noblen Tropfen hatte sich Uwe Voigt allerdings etwas Besonderes überlegt: Wer wollte, konnte 5 Euro für ein Tierschutzprojekt spenden und durfte dann probieren. Abgemacht! Ein guter Deal!

Nichtsdestotrotz schwindet bei den meisten gesunden Menschen spätestens dann der Enthusiasmus, wenn es um 8.30 Uhr heißt: „Es geht los mit Arrak.“ Zudem kommt hinzu, dass es gar nicht so einfach ist, sich abends noch an den Schreibtisch zu setzen, um die Drinks auswendig zu lernen, nachdem gerade 32 Spirituosen getestet wurden. Aber hey, was tut man nicht alles für seine Weiterbildung?!

Die zweite Woche endete mit einem Probemixen und Bewerten unserer Signature Drinks – was für den einen oder die andere geradezu niederschmetternd war, uns am Ende aber alle einen Schritt voran brachte.

Die dritte Woche schließlich verbinde ich hauptsächlich mit schweißnassen Händen und dem Stress, alles auf die Kette zu bekommen. Wir begannen lustigerweise wieder mit einer Prüfung: Marketing und Personal-Management. Inhaltlich begann diese Woche mit einem Thema, das ich bislang immer ein wenig umschiffen konnte: Wein. Gregor Kroll, die rechte Hand von Uwe Voigt und ein famoser Lehrer, marterte uns über Tage bereits mit Etikettensprache und weinbasierten Getränken. Sein Anspruch war nicht, uns zu Sommeliers auszubilden. Aber wir sollten wenigstens in der Lage sein, ein paar simple Fragen in Sachen Wein beantworten zu können. Ich kann nur sagen: „Chapeau, Herr Kroll!“! Ich habe dank Ihnen bedeutend mehr Bock auf die Welt der Weine und was alles dazu gehört!

Als das Finale dieses dreiwöchigen Bar-Boot Camps unmittelbar bevor stand, bin ich morgens noch eine halbe Stunde früher aufgestanden, um noch etwas mehr Zeit zum Lernen zu haben. Die Gesichter unserer Gruppe schwankten bereits zwischen bleich und grün, während die allgemeine Stimmung eher in Richtung Erschießungskommando ging. Am eigentlichen Prüfungstag war die Stimmung merkwürdig locker, beinahe Schicksalsergeben. Die ganze Tortur dauerte insgesamt rund 5 Stunden. Blut, Schweiz und Tränen flossen und doch war es dann irgendwann vollbracht.

Die langersehnten Feierlichkeiten an diesem Abend dauerten nur bis kurz vor 23 Uhr an. Wir waren einfach zu müde und zerschlagen und schliefen am Tisch fast ein. Am nächsten Tag war nur noch die Zeugnisübergabe und ich konnte wieder in den Zug steigen und mich zurück ins friedliche Hannover kutschieren lassen – mit einer staubtrockenen Badehose im Gepäck und einer Menge neuer Erinnerungen im Herzen und Pläne im Hirn. Vielen Dank an euch alle für diese aufreibenden, denkwürdigen und rundum wunderbaren drei Wochen! Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit, um richtig gut zu werden. Und das wirkt dann wie die Magie von Hogwarts.

Nils Lutterbach

Mehr zur und über die Barschule Rostock: https://www.getraenkeabc.de/bar/education-center/