Buffalo Trace Distillery Release: 1993 O.F.C. Bourbon

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Die raren O.F.C.-Vintages aus Frankfort, Franklin County, Kentucky sind seit Jahren unter Sammlern und Bourbon-Fans bekannt und begehrt, auch wenn die meisten sie nur vom Namen her kennen und nie kosten konnten. Der Grund: Die limitierten Bourbon-Vintages die bis heute auf den Markt kamen gelangten nie in den offiziellen Verkauf, sondern wurden nur für Charity-Aktionen beziehungsweise Versteigerungen zu guten Zwecken herausgegeben. Die Jahrgänge  1980, 1982 und 1983 sammelten fast 1,2 Millionen Dollar für Charity-Projekte für Krebsbehandlung, Mukoviszidose, Leukämie und Lymphom, Kinderrechte, Autismus und Tierschutz.  Die Flaschen sind nicht nur selten, einige von ihnen sind völlig einzigartig; sie wurden noch nie zuvor gesehen, und werden vielleicht nie wiedergesehen.

Vom O.F.C. Vintage Bourbon kommen jetzt erstmals auch ein paar wenige Exemplare des 1993er Jahrgangs über den Importeur Diversa Spezialitäten GmbH, der auch die Superpremium-Bourbons E.H. Taylor und Pappy van Winkle importiert, nach Deutschland. Der Preis wird voraussichtlich über 2.500 € liegen. Bedeutet: es wird nicht nur deutlich einfacher in den Genuss dieses Vintages zu kommen sondern auch wahrscheinlich auch noch günstiger als bei den Whisky-Auktionen in UK und USA mitzubieten.

Der Jahrgang ist ein besonderer, denn das Jahr 1993 war ein besonderes . Vieles was sich hier ereignete führte zu einer maßgeblichen Veränderung  oder neuen Maßstäben, und viele Ereignisse daraus sind bis heute noch bedeutend.

Der europäische Binnenmarkt tritt in Kraft, in Moskau unterschreiben George H. W. Bush für die USA und Boris Jelzin für die Russische Föderation den START-II-Vertrag zur Deaktivierung aller landgestützten Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengköpfen. In Deutschland werden fünfstellige Postleitzahlen eingeführt, die deutsche Band Die Ärzte feiert ihre Wiedervereinigung und in Las Vegas wird das für 2,4 Milliarden US-Dollar erbaute MGM Grand Hotel eröffnet, mit 5.044 Zimmern seinerzeit eines der weltgrößten Hotels. In den USA debütierte „The X Files“ im nationalen Fernsehen und „Jurassic Park“ brach alle die Kassenrekorde.

Von all dem was in diesem Jahr passierte hat man sich indes in Kentucky nicht aufwühlen lassen. Hier destillierte man still und leise vor sich hin, und legte dann einen kleinen Teil des Bourbons in Fässer auf Seite um ungestört zu schlummern.

Fünfundzwanzig Jahre später war es dann für den 1993er Vintage Zeit, um ans Licht zurückzukehren. Die Welt hatte sich währenddessen völlig verändert. „Es ist schwer zu glauben, dass im  Jahr, in dem dieser Bourbon hergestellt wurde, das World Wide Web gerade erst zum Thema wurde“ wirft  Master Distiller Harlen Wheatley ein. Da sind wir heute gefühlte Lichtjahre weiter – wer heute kein WLAN hat, zweifelt ja fast an seiner Lebensfähigkeit.

Der 1993er Vintage der diesen Zeitsprung hinter sich hat ruht unbekümmert in einer hochglanzpolierten Holzschatulle, die Kristallflasche ist mit echtem Kupferbuchstaben, handgeschöpften und eingelegten Papieretikett ausgestattet.

Die Verkostungsnotizen für den 25 Jahre alten Bourbon mit 90 Proof (45% vol.) beschreiben, dass er eine Nase von dunklen Kirschen, Honig und rauchiger Eiche hat. Am Gaumen finden sich Noten von Karamell, gerösteter Vanille und Kakao. Für den Abschluss verweilen Kaffee, Ahornsirup und Eiche.

Der Name der Bourbon-Spezialität führt zurück zu Colonel Edmund Haynes Taylor Jr. (1830-1923), einem Pionier und Bourbon-Aristokraten Kentuckys. Er revolutionierte die Bourbon Produktion, führte  den “Bottled in Bond Act” ein, und gründete und betrieb sieben verschiedene Destillerien. Die erfolgreichsten waren die O.F.C und die Carlisle  Destillierien, die Vorgänger der heutigen Buffalo Trace Distillerie. Der Colonel war ein Mann der Innovationen, und setzte ausschließlich Kupferbottiche zur Fermentierung statt der üblichen hölzernen Bottiche ein, was einzigartig und nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehr teuer für seine Zeit war. Er baute das erste klimatisierte Lagerhaus der USA, und Stills aus Kupfer. Letzteres inspirierte Taylor, seine Destillierie in Frankfort  „O.F.C.“ zu nennen, was für Old Fashioned Copper steht. Die modernste Destillerie ihrer Zeit unterhielt Kupfergärbottiche, Kolonnenstills und ein einzigartiges Dampfheizsystem, das bis heute in den Lagerhallen des heute unter dem Namen “Buffalo Trace Distillery” laufenden Betriebs  eingesetzt wird.

 

Die heutige Buffalo Trace Distillery ist nicht nur eine voll funktionstüchtige Brennerei, sondern auch ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Das Visitor Center der Buffalo Trace Distillery unter der Führung von Matt Higgins bietet sechs verschiedene und kostenlose Führungen an. Allein im letzten Jahr wurden hier über 200.000 Besucher empfangen.

Die Erweiterung der Lagerhauskapazitäten stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Brennerei dar, die als National Historic Landmark zu den Kulturdenkmälern des Landes gehört. Seit den 1950er Jahren findet eine groß angelegte strukturelle Ausweitung der Anlage statt.

Unearthing OFC  – das Pompeiii des Bourbon

Mit dem internationalen Bourbon-Boom im letzten Jahrzehnt hat auch der Destillerietourismus in den USA zugelegt. Anfang 2018 berichtete die Buffalo Trace Distillery in Frankfort, Franklin County, Kentucky über einen Besucheranstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr, und feierte ihren Millionsten Besucher. Das Wachstum der Besucherzahlen in der Destillerie nahm man bei Buffalo Trace zum Anlass zu expandieren. 2016 begann man mit der Renovierung des unteren Stockwerks des lange leerstehenden O.F.C. Still-Gebäudes. Während des Grabens traf das Bauteam dann auf eine Überaschung, etwas wahrlich Großes. Man stoppte die Bauarbeiten und holten Experten hinzu,  die Historic Preservation Consultant/Whiskey Historikerin Carolyn Brooks und den Bourbon-Archäologen Nicolas Laracuente. Was sie dann entdeckten, war die ursprüngliche Brennerei von 1873 sowie die Fermenter von 1882.

Weitere Informationen über die O.F.C. Vintages sind unter nachfolgendem Link zu finden:

https://ofcvintages.com.

Neuer PITÚ Ready-To-Drink für relaxten Genuss zu Hause und unterwegs

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Die PITÚ Ready-To-Drink Premium Caipirinha in der Dose wird auf Basis von PITÚ, der marktführenden Premium-Spirituose aus reinem Zuckerrohr, hergestellt. Der geschätzte, frisch-spritzige Geschmack einer Original Caipirinha ist damit jetzt auch als Ready-To-Drink verfügbar. Fertig gemixt bietet die Caipi in der Dose schnellen und unkomplizierten Trinkgenuss, und ist deshalb idealer Begleiter für gemütliche Abende mit Freunden und Outdoor wie BBQ’s, Gartenparty’s oder Festivals.

Das Gebinde mit 330 ml Inhalt verfügt über einen Alkoholgehalt von 10 % vol., und ist ohne Zusatz von Farb- und Konservierungsstoffen. Die unverbindliche Verkaufspreis-Empfehlung für die Vermarktung im Lebensmittelhandel liegt bei 2,49 €.

Alkoholische Mischgetränke befinden sich im Trend, gewinnen bei Konsumenten zunehmend an Beliebtheit und verzeichnen aktuell ein Absatzwachstum von +19,8%. Cola-Mixgetränke entwickeln sich mit +16%, die Gruppe der Mixgetränke ohne Cola mit +27,5% Absatzentwicklung sogar noch besser. (Nielsen Absatz LEH KW1-39/2018).

Die PITÚ Ready-To-Drink Premium Caipirinha ist der erste Fertigmix in Dose auf Cachaça-Basis und setzt Premium-Akzente. PITÚ ist im Lebensmittelhandel inklusive Cash & Carry seit Jahren unangefochtener Marktführer (70,5 % Marktanteil Umsatz KW 1-39 AC Nielsen LEH+DM+C+C).

Education Center im American Cocktail College in Rostock, powered by Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon.

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Zum Jahresbeginn startet die TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH eine neue Initiative mit dem langjährigen Kooperationspartner Barschule Rostock. Die neue Kurse starten 2019.

Uwe Voigt, Inhaber der staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung und Privatschule: „Bereits vor 7 Jahren haben wir gemeinsam mit dem Baltic College Schwerin (Fachhochschule für Hotellerie und Tourismus) und der späteren Hochschule des Mittelstandes (FHM) mit 8 Standorten in Deutschland diese Weiterbildung entwickelt. Die Wertigkeit dieser Weiterbildung liegt weit über dem IHK Abschluss geprüfter Barmixer, und wird durch die Hochschule begleitet und geprüft. Die Absolventen erhalten Fachhochschul-Zertifikate mit internationaler Anerkennung durch Bildungspunkte, die sogar für ein Studium angerechnet werden können.“

Tim Nentwig, Initiator des Bar Circle und Marketing Director für das TeamSpirit-Sortiment: „Die Förderung des Berufsstands begleiten wir schon seit mehr als 20 Jahren durch Förderpreise, Wettbewerbe, Schulungen und Kooperationen. Wir bieten unseren Kunden in 2019 erstmals satte 10% auf das Top-BSR-Kursangebot an, solange die Plätze reichen. Ein konkretes Rechenbeispiel: Beim Kurs „Chef de Bar“ beispielsweise, der 190 Unterrichtseinheiten in 3 Wochen Vollzeit umfasst, supporten wir mit Buffalo Trace jeden Platz, den unseren Kunden besetzen, mit über 240 €.

Manager of Bar-Business – Chef de Bar powered by Buffalo Trace

Mit Zeugnis der Fachhochschule – international anerkannt. Kosten 2.430,00 EUR (inkl. Prüfungsgebühren) abzgl. 10% für TeamSpirit-Kunden. Weiterbildung nach § 4 UStG von der gesetzlichen Mehrwertsteuer befreit. Bis zu 70% Förderung möglich.

Infos zu den Top-Kursen hier:
https://www.barschule-rostock.de/manager-of-bar-business-chef-de-bar-kampagne
https://www.barschule-rostock.de/master-of-bartending-iba-kampagne
https://www.barschule-rostock.de/certified-brand-ambassador-kampagne
https://www.barschule-rostock.de/professionell-bartender-kampagne

 

Neue Besteuerung von Spirituosen trifft Ungarn

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Bereits von 10 Jahren wollte Ungarn als erstes Land der Welt eine generelle Steuer auf ungesunde Lebensmittel einführen. Das Motto lautetet: Wo „zu viel“ Salz, Zucker oder Fett drin ist, soll der Forint.-Preis steigen. Gleichzeitig hat die Regierung bereits vor über 10 Jahren proklamiert die Getränkesteuer auf Alkoholika und Softdrinks um zehn Prozent zu erhöhen. Die Steuer sollte nicht nur das Loch im Haushalt der Krankenversicherung stopfen, sondern auch zu besserem Ernährungsverhalten anregen.

Ab 2019 gibt es in Ungarn weitere, dramatische Veränderungen im System der Sozialbeitragsteuer und der Gesundheitsabgabe.  Bei der im November 2018 verabschiedeten „Produktsteuer zur Erhaltung der Volksgesundheit“ werden ab 1. Januar 2019 die meisten alkoholischen Erzeugnisse laut Verbrauchsteuergesetz als steuerpflichtige Waren angesehen. Im Gegenzug sollen andere Steuersätze gesenkt werden.

Spirituosen mit 35% vol und mehr wird die neue Besteuerung empfindlich treffen, aus diesem Grund wird das Unternehmen Zwack die Grädigkeit von UNICUM ZWETSCHKE minimal abgesenken (von 35% vol auf 34,5% vol) um unter die Steuzergrenze zu gelangen, was keinerlei Auswirkungen auf Geschmack oder Qualität hat.

 

Eine Alkoholabsenkung unter 35% vol. ist beim klassischen Unicum, der eine Grädigkeit von 40% vol besitzt allerdings nicht umsetzbar. Der Klassiker beibt unverändert, muss sich im Heimatland aber auf drastische Absatzeinbrüche aufgrund steuerlich bedingter Preiserhöhung im Handel einstellen. Die Spirituosenliebhaber dort trifft es doppelt hart, denn Ungarn hat mit 27% den höchsten Umsatzsteuersatz in der Europäischen Union.

Die großartigen Wellen des Gottes Lìr

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Ein Bunna(habhain) mit einem großen Namen. Denn „Eich Bhana Lìr“ bedeutet übersetzt “Die großartigen Wellen des Gottes Lìr”. Der 46-jahre gereifte Islay-Whisky ist der älteste Single Malt, der jemals in der Bunnahabhain Distillery abgefüllt wurde. Während der Wintermonate werden die Lagerhäuser, die direkt an der rauen Nordost-Küste von Islay liegen, oft von der stürmischen See gepeitscht. Wie in der gaelischen Mythologie, nach der der Gott Lìr, der mächtige Gebieter über die See, seine großartigen weißen Wellen nutzt, um seine kostbarsten Schätze an Land zu spülen, ist auch Bunnahabhain 46 Jahre Eich Bhana Lir ein wirklich kostbarer Genuss. Die Limited Edition umfasst nur 198 Flaschen weltweit. Die aufwendige Flasche wurde in Italien handgefertigt. Der Inhalt hat eine Fassstärke von 48,1% vol und ist Un-chillfiltered.

Farbe:

Dunkles Gold

Nase:

Aromatisch, elegant, komplex. Altes Leder und Bienenwachs mit kandierter Orangenschale und Manuka Honig, verführerisch.

Geschmack:

Reichhaltig und seidig, eine raffinierte Balance von Malzigkeit, Citrus, Heidehonig, gerösteten Nüssen und ingwerartigen Gewürzen.

Finish:

Lang anhaltend und würzig

 

Die Rarität ist zu ca. 6.990 EUR kein Schnapper, aber es gibt in Deutschland wahrscheinlich nur ein paar Fläschchen der Kostbarkeit.

 

Hilaritas – perfekter Begleiter für geistvolle Gespräche

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HILARITAS, lateinisch für „heitere Gelassenheit“, galt in der römisch-antiken Philosophie als eine der edelsten Tugenden einer bewussten, erfüllten Lebensführung. Die Kompositeure dieses einzigartigen Gewürzliqueurs nahmen das Motto als Basis für einen neuen, runden, harmonischen und vielschichtigen Liqueur mit einer faszinierenden Sinfonie der Aromen, die aus einem Feindestillat aus Weizensaaten und vier völlig unterschiedlichen Mazeraten resultiert.

Ein eigenes Destillat als Basis

Der verwendete Alkohol wird ausschließlich aus ausgesuchten Weizensaaten gewonnen. Die im Braukessel angesetzte Maische wird unter hohem technischem Aufwand und stetiger Kontrolle der Brennmeister zu höchster Reinheit und Klarheit feindestilliert. Dieses hochreine Feindestillat bildet dann die Grundlage für den einzigartig kunstvollen Mazerationsprozess, dem HILARITAS seinen unvergleichlich subtilen Charakter verdankt.

Vier verschiedene Mazerate

Bei der Mazeration werden Gewürze, Kräuter und weitere pflanzliche Ursprungsstoffe für exakt festgelegte Zeiträume eingelegt und anschließend filtriert, um ihre Aromen und Wirkstoffe im optimal ausgewogenen Verhältnis herauszulösen. Für HILARITAS wird dazu nicht – wie bei den meisten anderen Gewürzlikören oder Kräuterbittern – nur ein einziges Mazerat angesetzt. Es werden insgesamt vier einzelne Ursprungsmazerate in sorgfältiger Handarbeit zusammengestellt, die jeweils unterschiedlich lang bis zu ihrer jeweiligen Vollendung reifen. Jedes dieser Mazerate lagert in großen Glasballons, die während der Reifezeit vollständig vor Licht geschützt im optimalen Mikroklima eines jahrhundertealten Gewölbekellers ruhen.

Für das erste Mazerat werden die frischen Zitrusnoten ausgesuchter, kontrolliert biologisch angebauter Orangen- und Pomeranzenarten durch Destillation aus den Schalen der Früchte gewonnen. Dieses Destillat wird dann für nicht weniger als ein Jahr eingelagert.

Das zweite Mazerat besteht aus insgesamt drei weiteren Untermazeraten, die unterschiedlich lange reifen:

  • Gewürzmazerat , das fein geschnittene Bourbon-Vanilleschoten enthält, von Hand gebrochenen Ceylon-Zimt, Sternanis, der vorsichtig, ohne die Hülsen zu beschädigen, zerkleinert wurde und ganze Gewürznelken von höchster Qualität. All diese Zutaten werden in einem streng geheim gehaltenen, optimal ausgewogenen Verhältnis in das Feindestillat eingelegt, um darin ein volles Jahr zu reifen. So entfaltet sich ein vollendetes süß-vollmundiges Aroma mit angenehm zarten Schärfeakzenten.
  • Eichenrinden-Mazerat, das mit seinen markant-herben und zart-bitteren Noten einen weiteren, sehr charaktervollen Akzent im aromatischen Zusammenspiel setzt. Dazu werden sorgfältig ausgesuchte, im Frühjahr geschnittene und dann luftgetrocknete Eichenrinden aus nachhaltig gepflegten, natürlichen Baumbeständen für drei Monate in Feindestillat gelagert.
  • Kaffeemazerat aus edlem italienischem Espresso welches am kürzesten reift – lediglich 14 Tage lang –, damit die feinen Arabica- und Röstaromen sich voll entfalten, ohne von Bitterstoffen dominiert oder überlagert zu werden.

Diese drei Untermazerate werden nach ihrer jeweiligen Reifezeit sorgfältig von Hand filtriert und dann vereint. So können sich die unterschiedlichen Geschmackskomponenten in Ruhe und absoluter Dunkelheit während weiterer drei Monate optimal miteinander verbinden, bevor sie dann mit dem ersten, ein Jahr gereiften Mazerat aus Orangen- und Pomeranzenschalen vereinigt werden.

Vollendung mit weichem Quellwasser

Nach der Vereinigung der Mazerate wird reines, weiches Quellwasser zur Reduzierung auf eine Trinkstärke von 32 Volumenprozent genutzt – und in limitierter Auflage abgefüllt. So entsteht ein exklusiver Genuss, der Connaisseurs überzeugt. HILARITAS erhielt schon sehr schnell nach der ersten kleinen, private Auflage höchstes Expertenlob – und wurde bereits bei den World Spirits Awards 2012 und 2013 jeweils mit Gold ausgezeichnet.

Ein vollmundiges Geschmackserlebnis

HILARITAS hat eine dunkle, fast geheimnisvolle Kaffeefarbe. Sein Duft ist geprägt von Vanille, Zimt und harmonisch abgestimmten herbalen Noten. Am Gaumen offenbart sich ein Zusammenspiel aus Süße, Würze und Frucht – mit einem opulenten Körper. Auf der Zunge gesellen sich dann Nelke, ein Hauch Anis und frische Zitrusakzente hinzu. Die elegante Süße rundet das Geschmackserlebnis vollendet ab. Der Nachklang ist lang und charmant – und hinterlässt nichts als heitere Gelassenheit.

Trinkempfehlung pur

Den Gewürzliqueur trinkt man idealerweise pur – ohne Eis – damit sich seine volle Geschmacksvielfalt entfalten kann. Begleitend zu Dessert oder Kaffee ist er ein hervorragender Begleiter für gesellige Anlässe und geistvolle Gespräche.

RIGA Black Balsam – Rigas Secret

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Riga Black Balsam ist ein besonderer Kräuterhalbbitter mit einer würzigen Geschmackstiefe – eine lettische Spezialität. Die nahezu schwarze Flüssigkeit mit 45%vol. und der intensiven Kräuternote wird traditionell nur in der charakteristischen 0,5l Original-Tonflasche angeboten.

Erste anonyme Aufzeichnungen zum Rezept reichen ins 16. Jahrhundert zurück. Der Rigaer Apotheker Abraham Kunz lässt sich 1737 davon zu seinem Originalrezept inspirieren. Bereits 1752 produziert er sein mittlerweile berühmtes Getränk in industriellen Mengen. Es wird bis heute nach Kunzes Original-Rezept hergestellt.
Von den 24 allesamt natürlichen Bestandteilen sagte man damals 17 Zutaten wohltuende bzw. heilende Wirkung zu. Es handelt sich primär um Kräuter, Wurzeln und Beeren. Einige der Zutaten sind in ihrer Anwendung für Riga Black Balsam einzigartig: z.B. Goldweide, Enzian und peruanisches Balsamöl. Dazu kommen natürliche Fruchtsäfte, Brandy, Honig, Zuckersirup und karamellisierter Zucker.

Der Duft kombiniert die sanfte Süße von Lindenblüten, Himbeeren, Heidelbeeren, Honig und Karamell. Der herb, bittere Geschmack bietet gleichzeitig eine leichte Süße; das Mundgefühl ist samtig, weich. Der Nachklang ist geprägt von herzhaften Noten von Ingwer und Muskat.
Riga Black Balsam wird traditionell pur, auf Eis oder mit heißem Johannisbeersaft genossen. Er lässt sich in Drinks aufgrund seiner ausgeprägten Bitterkeit sehr gut mit süßen Komponenten wie Säften oder Limonaden kombinieren. Zwei der heute beliebtesten Drinkrezepte aus der lettischen Heimat sind daher der „Black Peach“ sowie der „Black Cherry Cola“:

 

 

Black Cherry Cola:

4cl RIGA Black Balsam
8cl Kirschsaft
8cl Cola

Riga Black Balsam, Kirschsaft und Cola in ein Highball Glas mit viel Eis geben und mit dem Barlöffel mixen.

 

Black Peach:

2cl RIGA Black Balsam
2cl Pfirchsichnektar

Ein Shotglas zur Hälfte mit 2cl Pfirsichnektar auffüllen und mit einem Löffel vorsichtig 2cl Riga Black Balzam darübergießen, sodass sich dieser nicht mit dem Nektar vermischt und eine Schicht bildet.

Frankfort feiert die Whisky Bible

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Es war ein großes Jahr für Sazerac und die Buffalo Trace Distillery. Whisky-Bibel-Autor Jim Murray kürte William Larue Weller Bourbon 2017 aus der Buffalo Trace Antique Collection zum World Whisky of the Year 2019. Es ist das zweite Jahr in Folge, in dem ein Whiskey der Buffalo Trace Distillery diesen begehrten Preis als Nummer eins der Welt von Jim Murray nach Hause gebracht hat. Thomas H. Handy Sazerac Straight Rye 2017 ist ebenfalls auf der Bestenliste, außerdem Blanton’s Gold Single Cask of the Year, und Sazeracs Last Drop Scotch Single Cask of the Year. Alle vorgenannten Bourbons stammen vom „Distiller of the Year 2018“ (Whisky Magazine 2018) , dessen reiche Tradition bis in das Jahr 1773 zurückreicht. Im Laufe der Jahre hat die Buffalo Trace Distillery über 500 Auszeichnungen für ihre Whiskys erhalten, das macht sie zur weltweit am häufigsten ausgezeichnete Brennerei, und zeugt vom Fokus auf Qualität.

“Wir sind sowohl erfreut als auch ungemein stolz darauf, nicht nur zum zweiten Mal in Folge den World Whiskey of the Year gewonnen zu haben, sondern auch den drittbesten Whiskey der Welt zu gewinnen, sowie gute Leistungen in den Kategorien Single Cask of the Year“, sagte Mark Brown, Präsident und Chief Executive Officer der Buffalo Trace Distillery. „Diese Gewinne sind etwas Besonderes für uns, weil wir Jims Gaumen sehr schätzen, aber auch, weil sie ein Beweis für die Fähigkeiten und das Können der Männer und Frauen von Buffalo Trace sind, die bemüht sind die besten Whiskys der Welt produzieren.“

Die Buffalo Trace Distillery ist nicht nur eine voll funktionstüchtige Brennerei, sondern auch ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Das Visitor Center unter der Führung von Matt Higgins bietet sechs verschiedene und kostenlose Führungen an. Allein im letzten Jahr wurden hier über 200.000 Besucher empfangen, was einem Anstieg von 18% gegenüber dem letzten Kalenderjahr entspricht.

Aktuell reifen alleine 17.500 Fässer experimenteller Whiskys in der Brennerei, die mittlerweile sogar eigenes Getreide für ihre Single Estate Bourbons anbaut, und ständig expandiert. „Our 4th new whiskey warehouse is nearly complete. And we’ve made room to build more next year!” hört man aus Frankfort, Kentucky.

Nachfolgend noch ein Blick auf Thomas Handy Sazerac Rye und William Larue Weller, beide von Jim Murray als zwei der 5 besten Whiskys der Welt ausgezeichnet. Beide gehören zur berühmten Antique Collection, die einmal im Jahr in der Buffalo Trace Distillery als ganz besondere Kollektion abgefüllt wird. Sie besteht aus 5 Vertretern der bei Buffalo Trace vereinten Destillerien und stellt jedes Jahr ein Highlight für Sammler dar. Die Whiskys sind so rar, daß man sie sogar in den USA nur schwer findet und die begehrten Abfüllungen in limitierter Auflage innerhalb kurzer Zeit ausverkauft sind.

William Larue Weller, Kentucky Straight Bourbon

Ein großartiger und seltener 12 Jahre alter uncut and unfiltered Bourbon mit 67,3% Vol. aus der Buffalo Trace Antique Collection. Einer der höchstbewerteten amerikanischen Whiskeys, nahezu genial und ein außergewöhnlicher hand-made Bourbon-Whiskey für Kenner, Sammler und Genießer!

Nase: Toffee, Zimt, Vanille mit einem Hauch von Orange

Geschmack: Erdig und reichhaltig, Süße und ein Hauch von Früchten wie Kirsche und Orange

Finish: Lang und würzig, heißer Zimt mit einem Hauch von Anis

Preis ca: 499 €

Alk% vol: 67,3 (variiert je Abfüllung)

Flaschengröße: 0,7 L

Thomas H. Handy Straight Rye ist der legändere Whiskey, mit dem in Frankfort alles begann, und der als limitierte jährliche Ausgabe des berühmten Rye Whiskey aus der legendären Buffalo Trace Distillery aufgelegt wird. Die Version 2015 des Straight Rye Whiskeys wurde mit 135 proof im Jahr 2009 in White Oak Fässer gelagert. Nach Jahren der Alterung erhielt der Whiskey 126,9 proof und wurde in einer limitierten Auflage unfiltriert und ohne Farbstoffe in Fassstärke abgefüllt.

 

Nase: Mittlere Intensität, leicht süß und würzig, etw. Vanille, Zitrus und Karamell

Geschmack: Lebendige, knusprige Ryewürze, kräftige Aromen, Holz deutlich wahrnehmbar, süß und trocken zugleich

Finish: Lang, beständiger Ausklang aller Aromen

Preis ca.: 499 €

Alk% vol: 63,45 (variiert je Abfüllung)

Flaschengröße: 0,7 L

 

Mehr Infos zur Buffalo Trace Destillery

 

Southern Comfort startet smarte TV-Kampagne

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Ab sofort geht Southern Comfort in die werbliche Offensive und platziert sich äußerst smart im Fernsehen. Mit einer Addressable-TV Kampagne bringt die Marke aus New Orleans pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Schwung in den Abverkauf!

Die Kampagne läuft deutschlandweit vom 1. November bis zum 31. Dezember 2018 unter anderem auf den digitalen Sendern ProSieben, SAT.1 und kabel eins.

Im Aktionszeitraum werden mindestens über 6 Mio. Werbekontakte in der relevanten Zielgruppe erreicht, und sorgt für die Bekanntheitssteigerung und Aktualisierung der Marke. Die hohe Reichweite unterstützt außerdem die Markteinführung des kraftvollen, neuen Southern Comfort Black.

Der neue Port Charlotte MRC: 01 2010

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Hinter dem mystisch klingenden Code steckt ein limitiertes Projekt für den Fachhandel. Ein 2010er Port Charlotte-Vintage, gebrannt aus 100% schottischer Gerste, gereift in handverlesenen Bordeaux-Fässern und mit 59,2% vol. abgefüllt. Eine geniale Kombination von fruchtgeladenem französischem Barrique, kräftigem Torfrauch und dem Einfluss der Reifung auf der wilden Insel Islay

Was man über Whisky-Fässer wissen sollte

Heutzutage werden ca. 90 % aller Scotch Whiskys in ehemaligen American-Whiskey-Fässern gereift. Das war nicht immer so. Trotz einiger Kriege zwischen Großbritannien und Frankreich wurde der Weinhandel stets aufrechterhalten. Bis ins letzte Jahrhundert wurde französischer Wein über-wiegend in Barriques nach UK geliefert und erst nach der Ankunft in Flaschen abgefüllt. Die leeren Fässer verblieben auf der Insel und fanden in den schottischen Brennereien dankbare Abnehmer.

Mit dem Ende der Prohibition im Jahr 1933 stieg die Verfügbarkeit von gebrauchten US-Barrels. Diese waren recht günstig im Einkauf und boten völlig neue Möglichkeiten für die Reifung und Aromenentwicklung von Scotch Whisky. Die Beschaffenheit der amerikanischen Weißeiche sowie die Tatsache, dass in den USA per Gesetz ein Whiskeyfass nur ein einziges Mal befüllt werden darf, führten in Schottland zu so guten Ergebnissen, dass die Verwendung von Ex-US-Fässern seitdem zum Standard für die Reifung von Scotch Whisky geworden ist.

Das Geheimnis des MRC:01 2010 liegt zwischen diesen beiden Welten. 50 % des Liquid reifte in First-Fill-Ex-American- Whiskey-Barrels und die andere Hälfte in ehemaligen Weinfässern aus Frankreich. Kunstvoll miteinander vermählt, reifte der Whisky nochmals für mehr als ein Jahr in Fässern aus französischer Eiche – handverlesen und aus keiner geringeren Lage als vom linken Ufer der Appellation Bordeaux. Das Ergebnis ist ein intensiver und lebhafter Single Malt voller Sonnenschein und leuchtender Eleganz.

In den PC Warehouses reifen über 200 Fässer von unterschiedlicher Größe, Holzart oder Herkunft. Diese Cask-Exploration-Serie zeigt deutlich, welchen enormen Einfluss das Fass auf den himmlisch rauchigen Single Malt hat. Die Abfüllung erfolgt stets bei PC in Fassstärke und in sehr limitierter Auflage. Dies ist der erste im freien Handel erhältliche Port Charlotte als Cask Exploration und wir hoffen, ihm werden noch einige weitere folgen.

Duft

Der Dram duftet nach Sommer und ist weniger Torfmonster, sondern eher leicht, fruchtig und erfrischend wie eine Meeres brise mit etwas Ozon und Salz in der Nase.  Die Kombination aus amerikanischer und französischer  Eiche gibt dem Port Charlotte MRC: 01 2010 eine schöne Tiefe, die durch Noten von Vanille, getoastetem Brot, Schokolade sowie frisch gerösteten Kaffeebohnen unterstrichen wird. Mit der Zeit gesellen sich würzige Lakritz noten und etwas Walnuss und Mandel dazu und jedes Mal, wenn man am Glas riecht, scheint sich der Duft von roten Beeren und reifen Pflaumen zu verstärken. Sommerlich fruchtig, mit torfgetränkter Extravaganz und süß wie türkischer Honig – ein Genuss!

Rote Früchte, wie Himbeeren und Kirschen, verschmelzen mit Puderzucker, Ahornsirup und süßen Marshmallows zu einer würzig-anregenden Welle der Aromen mit Noten von Schokolade, gerösteten Kaffeebohnen, Lakritze sowie etwas Walnuss und Mandel. Über allem schwebt ein weicher Torfrauch und diese Spur Ozon, die man nur in einem Islay-Whisky findet, der seine gesamte Reifezeit auf der wilden Hebrideninsel verbringen durfte.

Geschmack

Mit seinen 59,2 % vol. ist er von Anfang an wärmend, aber auch lebhaft und süß. Zucker und Marshmallows, umgeben von Rauch… es ist nicht leicht, diese Extreme mit allen Sinnen zu erfassen. Aromen von süßen roten Früchten treffen auf Torfrauch und Holz und gehen langsam über in würzige Noten von Tabakblättern, getoasteter Eiche, Ahornsirup, Pecannüssen und Kaffee. Das alles wird durch eine elegante Kombination aus Orangen und Pfirsichkompott begleitet. Die Komplexität offenbart sich erst ab Schluck Nummer zwei oder drei und wird von Mal zu Mal vielfältiger. Salzige Gischt und trockener Rauch vereinen sich mit holzigen Aromen und verschmelzen am Gaumen mit süßen Himbeeren, Pflaume, Vanille und Butterscotch.

Nachklang:

Im Finish wird der Rauch etwas medizinischer und erinnert an Teeröl. Die trockene Holznote verbindet die eleganten Toastaromen der französischen Barriques mit denen der stärker ausgekohlten US-Fässern durch das zusätzliche Finish in Premium-French-Oak-Barriques. Der Einfluss dieser zusätzlichen Reifezeit zeigt sich in einer enormen Vielschichtigkeit aus Frucht und Rauch. Im Herzen ist dieser Whisky perfekt strukturiert und von verführerischer Textur, langanhaltend mit Noten von cremiger Vanille, würziger Nelke und reifem Pfirsich. Am Ende steht wieder dieser starke, kräftige Rauch und zeigt voller Stolz seine typische Port Charlotte DNA.

Charakter:

Lebhaft, sonnig, rosig – einfach eine wunderbare Erfahrung und die perfekte Kombination aus fruchtgeladener französischer Eiche, kräftigem Torfrauch und der Reifung auf der wilden Insel Islay.

 

UVP: 92,99 €

Alk% vol: 59,2

Flaschengröße: 0,7 L