Efe Fresh Grapes – Raki vom Feinsten

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Die Geschichte des Weinbaus in der Türkei reicht bis in das Jahr 5.000 v.Chr. zurück. Der Ursprung der Weinreben ist die Region Kleinasien, zu der Anatolien und der Kaukasus gehören. Efe Klasik war der erste Raki, der nach dem Wegfall des staatlichen Monopols zweifach destilliert und aus ausgewählten Trauben und Anissamen der türkischen Ägäis hergestellt wurde. Türkische Rakis werden normalerweise aus Rosinen hergestellt, nur wenige enthalten frische Weintrauben. Efe war der erste Raki-Produzent, der für seinen „Fresh Grapes“ ausschließlich frische Weintrauben bei der Destillation verwendet hat. Direkt nach der Ernte werden die frischen Trauben der Sorten Sultana und Razaki dreifach destilliert: zunächst zweifach im Säulenbrennverfahren und dann noch einmal in kupfernen Brennblasen zusammen mit speziell ausgewählten Anissamen aus der Ägäis Region. Efe Fresh Grapes Raki zeichnet sich daher durch sein bemerkenswert weiches Aroma aus.

Innerhalb sehr kurzer Zeit hat sich die einst limitierte Produktion von Efe Fresh Grapes zu einer komplett neuen Raki-Kategorie entwickelt. Efe wird wegen seines reichen, aromatischen Nachklangs und seiner Sanftheit am Gaumen von Raki-Liebhabern auf der ganzen Welt hoch geschätzt.

 

Über Raki

Die Heimat des Raki ist die Türkei, seine Geschichte reicht bis in die Zeit des Osmanischen Reiches zurück. In der Türkei wird Raki wegen seiner weißen Trübung bei Kontakt mit kaltem Wasser auch als Löwenmilch bezeichnet. In den alten osmanischen Trinkstuben wurde Raki in Metallbechern serviert, die mit einem Löwenbildnis verziert waren.

Zur Herkunft des Wortes „Raki“ gibt es mehrere Theorien: eine besagt, dass der Ursprung des Wortes Raki von der Traubensorte „Razaki“ herrührt, während eine andere meint, dass er von „Arak“ kommt, eine Spirituose aus dem östlichen Mittelmeerraum, die aus Wurzeln der Datteln hergestellt wird. Eine dritte Theorie ist, dass Spirituose, die aus Razaki-Trauben hergestellt und mit Anissamen aromatisiert werden, einst Raki genannt wurden.

So wird’s getrunken!

Raki wird in der Regel als Aperitif mit Wasser verdünnt oder/und auf Eis getrunken. Beim Vermischen mit Wasser oder durch starkes Kühlen erhält das Getränk durch den Louche-Effekt sein typisches milchig-trübes Aussehen, weswegen es von Einheimischen auch „aslan sütü“ (Löwenmilch) genannt wird. Am üblichsten ist es, zunächst den Raki 2-3 Fingerbreit einzufüllen, dann ebensoviel Wasser hinzuzufügen (nicht umgekehrt!) und schließlich ggf. noch etwas Eis hinzuzugeben. Ihn pur (ohne Wasser oder Eis) zu trinken, gilt in der Türkei zwar als alternative Variante, ist aber eher unüblich.

Raki alleine zu trinken, gilt in der Türkei als Zeichen von Einsamkeit. Vielmehr wird in der Regel gemeinsam getrunken, wobei der älteste Mann am Tisch die Gläser füllt. Ein besonderes Erlebnis ist die Teilnahme an einer traditionellen Rakı sofrası, einer meist festlichen Rakitafel, bei der zahllose kalte und warme Vorspeisen (Meze) zur gemeinsamen Bedienung auf dem Tisch bereitstehen und bei der stundenlang gegessen, getrunken und geplaudert wird.

Das Unternehmen EFE

Zwischen 1944 und 2001 lag das Monopol der Raki-Herstellung in den Händen des türkischen Staates. Im Jahre 2002 schloss sich eine Gruppe von Entrepreneuren zusammen und gründete den ersten privaten Raki-Produzenten der Türkei, die Efe Gruppe.  Das Unternehmen und die Marke wurden nach den bewaffneten Ehrenmännern, den legendären Efe benannt, die im 18. und 19. Jahrhundert in der Ägäischen Region lebte. Der Philosophie der Efe folgend etablierte sich das Unternehmen Efe in den vergangenen Jahren als innovativer und bedeutender Hersteller von Premium-Raki und erschloss neue Märkte und Produktkategorien.

Anton und die Sirupe

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Geschichte der Deutschen Sirup-Marke Riemerschmid  begann im Jahr 1835 in der Maximilianstraße in München.

Anton Riemerschmid, geboren 1802,  tritt in diesem Jahr in eine Firma ein, die nach seinem Eintritt unter dem Namen „Tipp, Vigl & Riemerschmid“ firmiert. Der Firmensitz ist auf der Maximilianstrasse in München, dem heutigen Platz der Münchner Kammerspiele. 1837 verlässt der Partner Tipp das Unternehmen, das daraufhin von Vigl und Riemerschmid gemeinsam geleitet wird.

Fünzehn Jahre später wird Anton Riemerschmid Alleininhaber, nachdem sich ebenfalls Vigl aus dem Geschäft zurückzieht. Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen „Anton Riemerschmid, Likör- & Essigfabrik“ geführt.

1869 gibt Riemerschmid die Verlegung der Fabrik in Auftrag. Man zieht von der Innenstadt Münchens auf die Praterinsel.

1870 startet hier die erste Produktion, die aufgrund ihrer Größe und des unüblichen Herstellungsverfahrens großes Interesse über die Fachwelt hinaus erregte. Über 117 Jahre produzierte Riemerschmid mitten in der Münchner Innenstadt, bis der Firmensitz 1986 nach Erding verlegt wurde, um neuen Produktionsanlagen den nötigen Platz zu geben.

1878 verstirbt Anton Riemerschmid. Seine 3 Söhne Adolf, Eduard und Heinrich führen daraufhin die Firma in zweiter Generation. Adolf übernimmt das Zweiggeschäft in Wien, während Eduard und Heinrich sich um die Führung des Hauses in München kümmern. Nach Heinrichs Tod im Jahr 1884 befindet sich die Firma im Alleinbesitz von Eduard Riemerschmid, der das Werk des Gründers mit der Unterstützung seines Sohnes Carl fortführt und weiter ausbaut.

Sein Sohn übernimmt im Jahr 1905 die alleinige Führung des Unternehmens in dritter Generation. 1911 übergibt Dr. Carl Riemerschmid die Firma an seinen ältesten Sohn Dr. Robert Riemerschmid, der die Leitung des Unternehmens in vierter Generation übernimmt. Unter seiner Führung entstehen neue Rezepturen, und er investiert in moderne Fabrikationsformen und Produktionsanlagen.

Im August 1945 tritt Heinrich Riemerschmid, der aus Russland heimkehrende Sohn von Robert, als Teilhaber in die Firma ein. Er beginnt sofort mit dem Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Fabrikanlagen. Er reist häufig ins Ausland, voller Tatendrang, um Trends, Know-How und neue Früchte nach Deutschland zu holen. Nach dem Tod seines Vaters 1963 wird  Heinrich Riemerschmid Alleininhaber der Firma und führt das Unternehmen in fünfter Generation weiter.  1986/87 wird der Standort der Firma Riemerschmid von der Praterinsel nach Erding verlegt, um neuen Produktionsanlagen den nötigen Platz zu geben.

Im Jahre 1991 verstirbt Heinrich Riemerschmid und seine Frau Renate wird Alleingesellschafterin des Unternehmens. 1996 geht die Anton Riemerschmid GmbH nach der fünften Generation in den Underberg Unternehmensverbund über.

Alle Riemerschmid-Sirupe werden bis heute in Erding bei München produziert. Hier werden heimische Früchte verarbeitet, während aus den exotischen Früchten direkt im Erzeugerland das Fruchtpüree gewonnen wird. Riemerschmid zeichnet sich besonders durch die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe und die schonende Verarbeitung der Zutaten aus, und bietet zwei Produktlinien an: Riemerschmid Frucht-Sirupe und Bar-Sirupe. Die Rezepturen und Ausstattungen sind jeweils optimal auf Kundentyp und Verwendungszweck abgestimmt.

Markttrends, neue gesetzliche Anforderungen an Lebensmittel im Rahmen des Kennzeichnungsrechts, eingehende Marktforschungsstudien und optimierte Rezepturen – das waren die Gründe weshalb der Premium-Hersteller aus Deutschland, der zwei Produktlinien für zwei völlig differente Anwendungen anbietet, seinen Marktauftritt 2017 gleich in mehrfacher Hinsicht veränderte. Die Riemerschmid Frucht- und Bar-Sirupe, die vom gemeinsamen Markennamen und dem Anwendervertrauen in die Qualität der Marke profitieren, rücken seitdem noch enger zusammen.

Riemerschmid stellte damit die nächste wichtige Weiche für die Zukunft, nachdem man sich über Jahrzehnte das Vertrauen der Profi-Verwender sowie Verbraucher aufgebaut hat, die heute zu Hause häufig mit zwei bis drei Sirup-Sorten ausgestattet sind. Für den neuen Verpackungsauftritt gilt: Mehr Einheitlichkeit in Sachen Logo, Etiketten und Flaschenoptik. Und Klarheit. Bis auf die Frucht-Sirupe KOKOS und LIMETTE wurden alle Sorten sukzessive auf Klarglasflaschen umgestellt.

Das neue Markenlogo für die High-Quality-Sirupe des Traditionsherstellers trägt die Signatur „seit 1835“, was für Erfahrung, Konstanz und Qualität steht. Die neuen Etiketten loben die wichtigsten Punkte bei der Kaufentscheidung aus:

Riemerschmid Bar-Sirup: leicht dosierbar, offen ungekühlt haltbar

Riemerschmid Frucht-Sirup: ohne Zusatz von Farb- und Konservierungsstoffen

Als Deutscher Premium-Hersteller nennt Riemerschmid außerdem seine Profi-Range um; aus Bar-Syrup wird Bar-Sirup, zugunsten der Leserlichkeit werden alle relevante Inhalte auf Deutsch größer und damit besser lesbar herausgestellt.

RIEMERSCHMID Frucht Sirup

Die Grundrezeptur der Riemerschmid Frucht-Sirupe besteht aus reinem Saft oder Mark ausgesuchter Früchte und Zucker. Zur Herstellung werden heimische Früchte sowie der Saft und das Mark exotischer Früchte verwendet, die direkt im jeweiligen Erzeugerland gewonnen werden. Alle Riemerschmid Frucht-Sirupe sind zu 100 Prozent Naturprodukte, ohne künstliche Aromen, ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Durch ihren hohen Fruchtgehalt sind die Frucht-Sirupe relativ dickflüssig und nach dem Öffnen im Kühlschrank zu lagern.  Die handliche Flaschengröße 0,5L ist deshalb ideal für diese Produktlinie.

Die Top 5 – Merkmale:

  • Hoher Fruchtgehalt für vollen Frucht-Geschmack
  • Keine Konservierungsstoffe
  • Keine Farbstoffe
  • Keine künstliche Aromen
  • Handliche Grösse

RIEMERSCHMID Bar Sirup

Die leichtflüssigen Bar-Sirupe wurden speziell entwickelt, um den Profi-Mixern ein zügiges Arbeiten zu ermöglichen. Der im Vergleich zu den Frucht-Sirupen geringere Fruchtanteil wird bei den Bar-Sirupen durch eine zusätzliche Aromatisierung ausgeglichen, die auch für hohe Ergiebigkeit sorgt. Riemerschmid Bar-Sirupe sind auch geöffnet und ungekühlt lange haltbar.

Durch ihre optimalen Fließeigenschaften und aufgrund der guten Löslichkeit eignen sich die Bar-Sirupe hervorragend für Cocktails und Kaffee-Variationen. Dank ihrer langen Haltbarkeit – egal ob geöffnet und/oder ungekühlt – sind sie sehr gut zu lagern. In Bars sind sie dank der speziellen Form der Flasche beliebt, denn sie wurden gemeinsam mit Bartendern für Profianwender entwickelt. Sie liegen beim Mixen besonders gut in der Hand und ermöglichen ein schnelles, sauberes und effektives Arbeiten.

Die Top 5 – Merkmale:

  • Optimale Fließeigenschaften, gute Löslichkeit, perfekte Mixbarkeit
  • Lange Haltbarkeit – auch geöffnet und ungekühlt
  • Intensiver Geschmack für die speziellen Noten in Cocktails und Kaffee-Varianten
  • Optimale Flasche für den professionellen Einsatz – von Profis für Profis
  • Keine Azo-Farbstoffe

Ein Drink mit FRANZ BRANDL

Von | Bar, Gin | Keine Kommentare

Unsere neue Serie „EIN DRINK MIT…“ widmet sich Persönlichkeiten der Getränke-Welt. Wir sind auf der Suche nach Einblicken, die allgemein eher verborgen bleiben – und Menschen, die man bislang (so) noch nicht kennengelernt hat. Einer von Ihnen ist Franz Brandl.

Der erste Geldautomat-GT

Meinen ersten GT (Gin Tonic) habe ich vor 19 Jahren getrunken, mit Franz Brandl. In St Moritz, es war das Jahr nach der Jahrtausendwende. Wir enterten die erste Bar zu viert, und mussten noch zweimal Geld am Automaten ziehen weil der Stoff on „top of the world“ dreimal so teuer war wie in dem unteren Teil der Welt, zumindest in meiner Erinnerung. Darauf folgte für mich ein Jahr der totalen GT Enthaltsamkeit, in der heutigen Omnipräsenz von Gin kaum vorstellbar.

Meinen zweiten GT trank ich, ziemlich genau ein Jahr später – wieder mit Franz Brandl – in der Bar an Bord eines Kreuzfahrtschiffs als geplanten kurzen Abend-Abschluss, der aber keiner wurde – sondern eher der Beginn einer Nacht voller Wendungen und Emotionen. Wir waren mit 15 Barkeepern an Bord übers Mittelmeer geschippert, hatten tagsüber in Athen halt gemacht und Metaxa besucht, diesen dann in Workshops vermixt und selber getrunken. Abends sollte es dann ein kurzer kleiner Ausklang im kleinen Kreis mit der Jury werden.

Wir hatten die Wahl: zwei Gin-Marken an der Bar!

Es war die Zeit der Polen-Witze, nur wusste Franz Brandl bis dahin nicht woher meine Frau stammte. Momente der Ruhe, als Mann von Welt orderte er dann mit wenigen Armbewegungen Jahrgangs-Champagner um unser betretenes Schweigen zu brechen. Der Kübel kam so schnell aufs Barbrett als wäre er von Scotty gebeamt worden. Nachdem es ploppte und alle Fronten geklärt waren schlossen wir den Abend mit einer ordentlichen Flasche Gin ab und begossen unsere Freundschaft… die bis heute besteht. An der Bar gab es damals zwei Sorten Gin zur Auswahl.

Franz Brandl hat mir viel erzählt über seine Jahre an der Bar, wie in der Nachkriegszeit die ersten Drinks mit dem was verfügbar war zusammengeschüttet wurden. Heute leben wir hingegen im Überfluss. Und das betrifft aktuell besonders das Gin-Angebot. Ein guter Grund um mit Franz Brandl über das Thema zu sprechen.

Was braucht man heute an Wisssen und an guten Stoff?

Angesichts des mittlerweile überschwemmten Marktes mit ausufernden und mittlerweile fast unübersichtlichen Angeboten haben wir ihn außerdem  auch nach seiner schonungslos-ehrlichen Meinung betreff des neuen Tobermory Gin befragt. In seiner neuen Wahlheimat, dem sonnen-verwöhnten Malaga, hat Brandl auch aus seiner Sicht für uns zusammengefasst, was man grundsätzlich über Gin wissen sollte. Denn viele kennen die schönen Flaschen, wissen aber leider wenig um die Entstehung ihres Inhalts.

Cheers und viel Spaß beim Lesen…

Tim Nentwig, zu Gast bei Brandl

Lieber Franz, wie viele Gins braucht man heute realistisch in seiner Bar?

Brandl: „Auf jeden Fall die international bekannten großen Marken. Dazu (wenn vorhanden) etwas aus der Region und neue Marken, die entweder einen neuen/interessanten Geschmack präsentieren und/oder einen interessanten Hintergrund haben. Man sollte die Unterschiede aufzeigen und vorstellen können.“

Was sind die wichtigen bzw. richtigen Auswahlkriterien?

Brandl: „Das wichtigste Kriterium ist der Geschmack und der Geruch. Ausgehend von den Klassikern mit vorherrschendem Wacholdergeschmack, zu den weniger Wacholder-lastigen. Die Einsatz von Gins mit neuen Aromakompositionen verlangt das Wissen um das Produkt, auch um das am besten geeignete Tonic Water anzubieten.“

Tonic-Vielfalt: Echter Hype oder kurzfristiger Hipster? Was brauche ich zu Hause, was als Barkeeper?

Brandl: „Schweppes war der Erfinder und ja auch lange Zeit das einzig verfügbare. Die Marke bietet mittlerweile mehrere Sorten an und hier muss man testen. Schweppes-gleiche Tonics braucht man nicht, jedoch einige der neuen Sorten, solange sie sich nicht total vom klassischen Tonic-Geschmack entfernen.

In Profi-Bars setzt man oft auf die totale Vielfalt und alles dreht sich dann um den Gin Tonic. Das ist okay, ist dieser Hype jedoch nicht der Mittelpunkt des Getränke-Angebots, dann sollte man neben dem klassischen Tonic eine kleine Auswahl anbieten können. Will man jede neue Limonade präsentieren, dann gibt es bald ein Kühlproblem.“

Man sagt Spanien sei der Geburtshelfer des Gin-Booms in Deutschland. Da Du in Spanien lebst, was ist dran?

Brandl: „Spanien ist ein Gin-Tonic-Land. Nicht nur der im Land lebende Brite und die Touristen sorgen für einen hohen Verbrauch, der Spanier selbst liebt Gin & Tonic und somit steht Spanien an der Gin-Verbrauchs-Weltspitze.“

Wie trinkst Du Deinen Gin selbst am liebsten?

Brandl: „Seit jeher mit Tonic Water und einer halben Scheibe Zitrone. Neue Marken probiere ich jedoch immer ohne Zitrone um erst einmal zu testen wie sich der Gin mit dem Tonic entwickelt und ob man das Aroma mit der Zitrone zerstört. Manchmal passt die Zitrone und manchmal eben nicht.“

Was sollte man über Gin wissen?

Brandl: „Gin ist die international meistgenutzte Spirituose für Cocktails und Mixgetränke und zahlreiche Mix-Klassiker haben ihn als Basis. Seine Geschichte beginnt in England, sein Ursprung liegt jedoch im holländischen Genever. Dieses, mit Wacholderbeeren gewürzte Korndestillat, war der direkte Vorläufer des heutigen Gins und von „Genievre“ (franz. für Wacholder) leitete sich später die Bezeichnung Gin ab.

Ein Meilenstein in der Geschichte des Gins war die Erfindung von Aeneas Coffey, im Jahre 1830, mit der die Herstellung sehr reinen Alkohols möglich wurde. Dieser völlig neue Destillier-Appa­rat wurde nach seinem Erfinder benannt und dieses Prinzip der nun möglichen Destillation war das Vorläufer­- Modell der heutigen Destillier-­Anlagen.

Für Gin wird heute meist Agraralkohol aus Getreide verwendet. Dieser Basis-Alkohol wird zusammen mit Wacholderbeeren und vielerlei Gewürzen wie Anis, Angelika, Fenchel, Kal­mus, Kardamom, Koriander, Lavendel, Zimt und Citrus-Fruchtschalen noch einmal destilliert. Die Kombination der zugesetzten, sogenannten Botanicals, sind das gehütete Geheimnis der Hersteller und sie verleihen dem Gin sein Aroma. Neben der Hauptzutat, dem Wacholder, werden meist etwa acht bis zwölf aromatische Zutaten zugefügt.

Der relativ ruhige Gin-Markt beschränkte sich bis zum Ende des letzten Jahrhunderts auf die wenigen großen englischen und auf einige internationalen Marken. Ab dem Jahr 2000 explodierte der Gin-Markt und man schätzt, dass es inzwischen weit über 1000 (!) Marken gibt. Die meisten davon stammen von Klein- und Kleinstdestillerien, es haben sich jedoch auch mehrere namhafte Marken entwickelt.

Deutschland steht mit etwa 250 Marken bei den Neuentwicklungen in Europa an erster Stelle. Die zahlreichen Bars, die in dieser Form als Gastronomiebetrieb im sonstigen Europa nicht so oft zu finden sind, beschleunigten diese Entwicklung und die Frage: Welcher Gin zu welchem Tonic – wurde bei Gin-Liebhabern ein wichtiges Thema.

Die großen Destillerien Englands stehen für Gin und die Destillerien Schottlands für Whisky. Whisky in England zu produzieren ist schon aufgrund der Beschaffenheit des Landes nicht möglich, Gin jedoch ist von jeder Region unabhängig und kann überall hergestellt werden.

Da Whisky-Destillerien über alles verfügen was zur Gin-Herstellung benötigt wird, lag es nahe, dass man sich auch in Schottland mit der Gin-Herstellung befasste. Die neueste, und nun dritte schottische Gin-Marke, wird auf der Insel Mull, von der für seine Whiskys geschätzten Tobermory Destillerie produziert.

Mull liegt an der Westküste Schottlands und ist wie die südlicher gelegene Whisky-Insel Islay ein Teil der Inneren Hebriden. Sie ist die drittgrößte Insel Schottlands und im Hauptort Tobermory befindet sich die gleichnamige und einzige Destillerie der Insel.

Bei Tobermory blickt man auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Sie wurde wahrscheinlich 1798 gegründet und die Whiskys werden als Tobermory und Ledaig angeboten. Dabei steht Tobermory für einen Malt Whisky aus ungetorfter Gerste und Ledaig für einen aus stark getorfter Gerste. Von Anfang an war klar, dass etwas „new-make spirit“ in dem neuen Gin eine Rolle spielen wird und das möglichst viele der Botanicals von der Insel stammen sollten. Seltene Kräuter wurden angebaut und nur Unverzichtbares wie der berühmte grüne Matcha-Tee zugekauft.

Der nun seit Ende 2019 angebotene Tobermory Hebridean Gin mit 43,3% vol. gilt für mich als Bereicherung der Gin-Welt und seine Aromen-Vielfalt ist ideal für Mixgetränke. Der Highball-Klassiker Gin & Tonic erhält durch den Tobermory Hebridean Gin eine interessante florale Note und er steht für ein beachtenswertes Geschmackserlebnis.“

Über Franz Brandl

Franz Brandl kam im Jahre 1958 nach München und absolvierte dort eine Lehre als Kellner, danach arbeitete von 1962 in München als Kellner im Syriana in Schwabing, im Platzl und im Nightclub ba-ba-lu,. 1964 ging er auf Spiekeroog ins Hotel Zur Linde. Ihn reizte die Spezialisierung als Barmixer, obwohl oder gerade weil es in Deutschland noch keine etablierte Barkultur gab.

Sein Weg führte ihn zwischen 1965 und 1969 über Dortmund, Garmisch-Partenkirchen, Cuxhaven und Bielefeld schließlich wieder zurück nach München. Von 1972 bis 1974 wirkte er als Barmanager im Sheraton Hotel München, dem damals größten Hotel Europas. Als im September 1974 in München Harry‘s New York Bar als erste von einem Hotel unabhängige American Bar in Deutschland eröffnet wurde, war Brandl dort Barchef.  Nach einer Station im Grand Hotel Continental München folgte eine der wichtigsten Stationen seines Berufslebens, die Tätigkeit in Eckart Witzigmanns Aubergine, dem ersten Drei-Sterne-Restaurant Deutschlands, wo Brandl von 1978 bis 1981 die Bar leitete.

Nach seiner Meisterprüfung setzte sich Brandl  für eine Aufwertung des Berufsbild des Barkeepers ein und erreichte, dass die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern nach mehreren Jahren Pause 1984 wieder Barmixer- und Barmeister-Prüfungen abhielten. Nach dem Abschied aus der Aubergine machte sich Franz Brandl schließlich selbstständig. Er führte in Schwabing von 1983 bis 1985 die Schwabinger Cocktail Lounge und von 1987 bis 1992 Brandls Bar

Einem breiten Publikum ist Franz Brandl als Verfasser von Praxis-Ratgebern und Rezeptsammlungen rund um Cocktails und andere Mixgetränke bekannt geworden. Sein erstmals 1982 erschienenes Buch Gourmet MixGuide war seinerzeit mit seinen 418 Seiten das erste ausführliche Cocktail- und Warenkunde-Buch neuerer Zeit in deutscher Sprache und zählt heute zu den Klassikern der Barliteratur. Diesem ließ er ab 1988 rund 25 weitere Titel folgen, die er mehrheitlich im Südwest-Verlag herausbrachte. Sie erfuhren teils mehrere Auflagen (auch als Lizenzausgaben in anderen Verlagen) und einige davon wurden in andere Sprachen übersetzt.

Zu seinen erfolgreichen Titeln zählen unter anderem sein Großes Cocktail-Buch/Cocktails mit Alkohol (erstmals 1988), sein Mix-Guide (mehrere Auflagen seit 1998), Liköre der Welt (2000) und Cocktails. Über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol (2015). Zu seinen Hauptwerken gehören zudem die im Matthaes Verlag erschienenen umfangreichen Bände Brandls Bar-Buch (1996) und Der Barmeister (1997), in denen sich der Verfasser intensiv berufsständischen Aspekten widmet. Franz Brandl  legte 2015 unter dem Titel „Der Barmixer. Erinnerungen an ein verrücktes Leben seine Autobiografie vor, die sich herrlich liest. Mehr zu diesem Tital unter dem nachfolgenden Link: MUST READ THIS BOOK

 

Warm ums Herz – Wintershots mit Asbach

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Asbach Uralt ist eine der bekanntesten deutschen Spirituosen-Marken, und wird seit 1892 mit besonderer Sorgfalt aus erlesenen Grundweinen nach höchsten Qualitätsansprüchen in Deutschland hergestellt. Nach mehrmaliger Destillation reifen die Destillate am Fuße des Schwarzwalds vier- bis fünfmal länger als gesetzlich vorgeschrieben, zunächst in Fässern aus Limousin-Eiche, dann in Fässern aus deutscher Spessart-Eiche.

Damit es dem Verbraucher auch bei kalten Temperaturen richtig warm ums Herz wird, empfiehltder bekannte und mehrfach prämierte Barkeeper Markus Kern zwei winterliche und einfach zuzubereitende Asbach Shots, die sich vor allem in geselliger  Runde zum Anstoßen perfekt eignen.

ASBACH ESPRESSO SHOT

1/3 ESPRESSO

1/3  ASBACH

1/3 MILCHSCHAUM (oder wahlweise Sahne)

 

ASBACH MARACUJA SHOT

1/3 HEISSER MARACUJA-SAFT

1/3  ASBACH

1/3 MILCHSCHAUM (oder wahlweise Sahne)

Southern Comfort – The Spirit of New Orleans

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Southern Comfort ist ein amerikanisches Original aus dem Jahre 1874. Sanft – vielseitig und vor allem unnachahmlich. Der Barkeeper Martin Wilkes Heron kreierte 1874 in New Orleans einen Drink mit einheimischen Früchten und Gewürzen, der im Gegensatz zum harten Whisky seiner Zeit besonders mild und angenehm zu trinken war. 1885 benennt er als Lokalpatriot seinen Cuffs & Buttons in Southern Comfort um.

Das Original: Southern Comfort

Die Schlüsselaromen Vanille, Pfirsich und Orange machen Southern Comfort zum perfekten Genuss auf Eis. Die Nuancen von Vanille, Zimt und dunkler Schokolade runden das sensorische Bild ab, und passen perfekt in die Saison.

Die treue und große Verwenderschaft liebt die Mix Klassiker (mit Ginger Ale oder Cola) ist aber auch offen für innovative Mix-Ideen, denn die Vielseitigkeit von Southern Comfort Original lädt zum Experimentieren in zeitgemässen Longdrinks und Lemonades ein.

Der Neue: Southern Comfort Black

Southern Comfort Black wurde 2019 erstmals in Deutschland eingeführt und hat ein robustes, aber weiches whiskey-typisches Profil mit subtilen Gewürzen und fruchtigen Akzenten. Im Gegensatz zum Original ist mehr Whiskey und weniger Süße zu spüren. Die Grädigkeit ist mit 40% vol. fünf Prozentpunkte höher als die des Southern Comfort Original. Er duftet nach Vanille, Zitrus, Steinobst, Eiche und Gewürzen. Sein Geschmack ist kräftig mit leicht süßer Note. 40% vol.

Drinktipp für den Winter

Der Münchner Barkeeper Adriano Paulus hat den passenden Drink zur Wintersaison kreiert, bestehend aus haushaltsüblichen Zutaten. Herzustellen ohne besonderes Bar-Equipment und mixbar sowohl mit Southern Comfort Original oder wahlweise auch mit Southern Comfort Black. Der Drink enthält nur 3 cl Spirituose, keine weitere alkoholische Zutat, keinen Sirup/Zucker im Mix:

SO CHERRY!

3 cl Southern Comfort auf Eis in ein Longdrinkglas geben, 3 cl Sauerkirsch Nektar und 1 cl frischen Zitronensaft hinzufügen und zum Schluss mit Soda oder Mineralwasser auffüllen. Vorsichtig mit einem langen Löffel oder Halm verrühren damit die Kohlensäure nicht entweicht. Als Deko wahlweise eine Amarena-Kirsche und/oder Zitronen-Zeste in das Glas geben.

 

Nemiroff – der markante Wodka aus der Ukraine

Von | Bar | Keine Kommentare

Im Jahr 1872 begann eine kleine Brennerei in der Stadt Nemyriv im Zentrum des Landes, das heute als Ukraine bekannt ist, Wodka aus dem Weizen der nahe gelegenen Felder herzustellen, und entwickelte sich schnell zur größten Destillerie der Region. 1992 benannte man die Wodka-Marke in Nemiroff Vodka um. Die Dachmarke belegt laut Unternehmensangaben Platz 3 unter allen Wodka-Marken im Travel Value, und mehr als 70 internationale Auszeichnungen belegen die hohe Qualität. Nemiroff ist heute in mehr als 80 Ländern weltweit erhältlich. Seit 2018 ist Nemiroff der UFC OFFICIAL VODKA und positioniert sich als Marke mit starkem Charakter. Der Markenslogan lautet: „Nemiroff. Bold character since 1872.“

NEMIROFF De Luxe VODKA sowie NEMIROFF De Luxe HONEY PEPPER FLAVOURED VODKA werden in der Ukraine aus Getreide destilliert, 11fach filtriert und mit 40% vol. Alkohol in der markanten, viereckigen Flasche abgefüllt. Die Flavour-Variante enthält zusätzlich rote Chili, köstlichen Honig und Kräuter aus dem ukrainischen Grasland.

Destilliert und abgefüllt von LVN Limited, 38 Mykoly Ovodova Str., Vinnytsia, 21050, Ukraine

40% vol. / Ca 12,99 € (0,7L)

Neues Outfit für Premium-Hierbas

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Réserva Familiar 14 – der Premium-Hierbas vom Marktführer Túnel jetzt in neuer Optik

Die Marke Túnel de Mallorca hat unter Hierbas-Liebhabern schon lange einen Namen und bedeutende Marktstellung. Hierbas Túnel de Mallorca ist die unumstrittene Nr. 1 auf Mallorca (Marktanteil von über 70 %) sowie die Nr 1. auf den gesamten Balearen (Marktanteil von über 65 %).

Die positive Konsumentennachfrage nach Premiumspirituosen inspirierte die Firma Antonio Nadal mit Sitz auf Mallorca bereits vor über sechs Jahren, als Pionier im Halbbittermarkt ein Herzensprojekt der Inhaber-Familie Morey-Garau umzusetzen. Die Entwicklung nahm mehr als 2 Jahre in Anspruch. Es bedarf unzähliger Mazerationsansätze mit unterschiedlichsten Kräutern. Der Hersteller sagt dazu: „Die Rezeptur, für die wir uns letztlich entschieden haben, enthält 14 verschiedene Kräuter, daher der Namensbestandteil „14“.  Alle verwendeten Kräuter werden von uns selbst gezogen, so dass wir sicher sein können, dass sie keinerlei Pestizide enthalten.“  Das Aroma von Túnel 14 Réserva Familiar ist sehr mediterran, basiert wie alle Túnel-Sorten auch auf Anis, ist aber frischer, viel weicher und gefälliger als die üblichen Hierbas-Qualitäten. Der Alkoholgehalt liegt bei 28 %, was den Likör sowohl bei Frauen als auch bei Männern seit seiner Einführung in Spanien im Jahr 2012 sehr beliebt macht.

Drink-Empfehlung: MALLORCA LEMONADE by Thomas Magg, Drinkkultur,Pfronten

5 cl Túnel 14

2 cl Riemerschmid Holunderblüte

3 Drops Minzbitter (Fee Brothers)

1,5 cl Zitronensaft

1,5 cl Limettensaft

Filler: Sprite

Asbach … eine Neu-Entdeckung wert!

Von | Bar | Keine Kommentare

„Trinkt heute noch jemand braune Spirituosen?“ ist eine provokante Frage, die uns vielerorts gestellt wird. Ja, und zwar weit mehr als wir alle denken. Das Segment Weinbrand/Brandy/Cognac ist größter Vertreter der braunen Spirituosen und gehört nach den Daten* des Marktforschungsunternehmens AC Nielsen in Deutschland mit einem Anteil von 9% am Spirituosenmarkt in 2018 zur Top 5, noch vor Rum und Whisky.

Die Top 5 Spirituosen-Segmente im deutschen LEH inkl Cash 6 Carry

  1. Süße Liköre sind mit einem Markt-Absatzanateil von 16,2 % weiterhin auf Platz 1
  2. Wodka ist zweitgrößtes Spirituosensegment mit 14,7 % Absatzanteil
  3. Kräuterliköre folgen mit einem Absatzanteil von 11,6 %
  4. Klare Spirituosen (ohne Wodka) erzielen 12,4 % Absatzanteil
  5. Weinbrand/Brandy/Cognac hat einen Absatzanteil von 9,0 %

Daten: AC Nielsen 2018

Gegenüber dem Vorjahr mussten vor allem die Teil-Segmente Cognac und Weinbrandverschnitt teils deutliche Verluste hinnehmen; ausländischer Weinbrand und Deutscher Weinbrand waren weitaus stabiler.

„Wenn einem so viel Gutes widerfährt…“ der Asbach-Werbe-Spruch könnte Motto der Zukunft sein, denn laut Prognosen (IWSR 2018) werden Premiumspirituosen von der alterndenden Bevölkerung und von der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Der deutsche Spirituosenmarkt hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten bereits stark diversifiziert. Der prognostizierte wirtschaftliche Wohlstand und die Premiumisierungs-Strategien des Handels werden weiterhin ein Grund sein, dass handwerklich hergestellte Spirituosen auch weiterhin laufen, neben neuen Trends in einzelnen Warengruppen.

In der Asbach Weindestillerie in Rüdesheim am Rhein legt man seit jeher Wert auf Qualität, angefangen beim Klassiker.

Kellermeister Christopher Dellee: „Wir komponieren unseren Asbach Uralt aus 14 bis 20 verschiedenen, qualitativ hochwertigen Einzeldestillaten; alle im eigenen Fasslager gereift, zuerst in Limousin- Eiche und dann in Deutscher Spessart- Eiche. Und das viermal länger als es der Gesetzgeber vorschreibt. Das Ergebnis unterscheidet Asbach Uralt erheblich von seinen Wettbewerbern, und macht ihn unverwechselbar“

In Rüdesheim am Rhein bietet die Weinbrennerei Asbach mit dem eigenen Asbach Besucher Center jetzt auch Besuchern Einblicke in die Destillation an.

2.500 Liter Wein fasst eine Brennblase der Asbach-Brennerei in Rüdesheim. In der Hier wird in kupfernen Brennblasen auf der Hefe destilliert. Neben der Auswahl der geeigneten Weine beeinflusst der Brennvorgang die Qualität von Asbach in entscheidender Weise. Dies geschieht seit mehr als 125 Jahren nach dem traditionellen zweistufigen, sehr zeit- und arbeitsintensiven Rauhbrand-Feinbrand-Verfahren. Danach werden die frischen Weindestillate in Deutschlands größtes Fasslager nach Ottersweier am Fuße des Schwarzwaldes gebracht, wo sie zunächst in kleinen Limousin-Eichenfässern reifen, bevor ihr Weg in die einzigartigen Ruhebottiche aus deutscher Spessarteiche führt. In Deutschlands größtem Holzfasslager lagern über 20.000 wertvolle Asbach-Fässer.

Die Brände von Asbach sind vielseitig in der Bar einsetzbar, und im Preis-Leistungsverhältnis eine sehr gute und vor allem regionale Alternative zum Cognac. Ganz nebenbei mit interessanter Kalkulationsspanne für die Gastronomie – was neben der sensorischen Erfahrung im Getränk für die Bar auch ein guter Grund sein sollte. Der Charme des Asbach-Produktangebots: Als Bartender kann ich zwischen Produkten wählen, die in Geschmackbandbreite und Grädigkeit völlig unterschiedlich sind.

Asbach hat in den letzten Jahren den Schwerpunkt auf Asbach 8 Jahre gesetzt, ein vollmundiger weicher Brand aus bis zu 20 Einzeldestillaten mit einer Mindestreifezeit von 8 Jahren, der eine besondere Kombination aus Weinigkeit und Frucht bietet.

2019 hat Asbach dies mit einer Neuprodukteinführung maßgeblich erweitert. Drinks die leicht und fruchtig im Geschmack sind, gewinnen bei Verbrauchern aktuell an Beliebtheit und Bedeutung. Der neue Asbach-Wermut mit 15% vol. ist die Deutsche Antwort darauf. Er ist rein natürlich, ohne Farbstoffe und gewinnt seine leuchtend rote Farbe rein aus den hochwertigen Zutaten. Seine komplexe Rezeptur aus fruchtig-aromatischen Deutschen Rosé-Weinen, traditionsreichem Asbach Weinbrand, charismatischen Kräuternoten aus natürlichen Extrakten der Wermut-Pflanze sowie natürlichem Holunderblütenextrakt macht ihn einzigartig, und im Gegensatz zu allen anderen Aperitifs sogar pur auf Eis zum Genuss – ein echter USP.

Nachfolgend die Top 4 -O-Töne von Gastronomen und Bartendern

„Geschmacklich eine Eins.“
„Perfekt auch pur auf Eis – ein klarer USP.“
„Keine Farbstoffe, finde ich top!“
„Liegt im Trend der Zeit.“

 

 

TOBERMORY stellt neuen Gin aus NEW MAKE SPIRIT aus den Whiskystills vor

Von | Gin | Keine Kommentare

Der neue Tobermory Gin ist endlich da. Die für ihre Single Malt Whiskys bekannte, handwerklich arbeitende Destillerie auf der Isle of Mull stellt nach über 200-jährigem Bestehen ihren ersten Gin vor. Die zweitgrößte der inneren Hebrideninseln, gelegen an Schottlands Westküste, diente dabei in vielerlei Hinsicht als Quelle der Inspiration. Mull und insbesondere der Hafenort Tobermory sind neben der atemberaubenden Natur bekannt für seine malerischen, bunten Häuser, die den Küstenort prägen.

Tobermory ist die einzige Whisky-Destillerie auf der Isle of Mull, und seit geraumer Zeit daran interessiert, seine Destillierfähigkeiten durch die Produktion eines Gins zu erweitern. Also entschied man sich, das Vorhaben im Rahmen der zweijährigen Renovierungs- und Restaurationsarbeiten der Traditionsdestillerie in die Tat umzusetzen. Kurzerhand wurden ein Lager- und darüber befindliche Büroräume entkernt und die Zwischendecke entfernt, um Platz für eine restaurierte John Dore & Co. Copper Still aus den 1950er Jahren zu schaffen.

Lange bevor die baulichen Maßnahmen vor Ort begannen, experimentierte das Team mit kreativen und außergewöhnlichen Botanicals. Ziel war es, einen Gin zu kreieren, der sowohl der Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit der Isle of Mull als auch des hohen handwerklichen Anspruchs der Destillerie gerecht wird und sich somit deutlich auf dem zwischenzeitlich unübersichtlichen gewordenen Ginmarkt abhebt.  Das Ergebnis des kreativen Schaffens ist mehr als überzeugend, denn der Gin hebt sich gleich durch eine ganze Reihe einzigartiger Elemente ab, die zusammen für ein komplexes und gleichzeitig ausbalanciertes, harmonisches Geschmackserlebnis sorgen:

„Botanical #1“ wird liebevoll der vor Ort erzeugte „New Make“ Single Malt Whisky genannt, der für eine besondere Malznote sowie Vollmundigkeit sorgt und Teil des Base Spirits wird. Weiterhin sehr prägend ist auf Mull gewonnener Hebridentee, Holunder und wildes Heidekraut. Alle insgesamt 13 ausgewählten Botanicals verbringen vor der Destillation mindestens 24 Stunden im Base Spirit um die intensiven fruchtigen und floralen Aromen abzugeben. Der Tobermory Gin zeigt seine Stärken insbesondere auch in klassischen Gin & Tonics, denen er seine einzigartige subtil-süße und cremige Malzigkeit verleiht.

UVP 34,99 € für 0,7 L (43,3 % vol.)

Ouzo auf original griechische Art genießen

Von | Bar | Keine Kommentare

Ouzo ist in Griechenland und Deutschland in aller Munde. Aber was ist das Besondere am Anis? Der Marktführer in Griechenland, Ouzo of Plomari erklärt uns das Erfolgs-Rezept der griechischen Gastronomie, deren Servierweise und die Gründe hierfür.

Während in Deutschland Gastronomen und Verbraucher zu Hause ihren Ouzo vorrangig im Tiefkühlfach aufbewahren und ihn entsprechend eiskalt temperiert und pur servieren ist diese Form des Konsums im Ursprungsland gänzlich unpopulär, wenn nicht sogar verpönt. Eiskalte Kühlung tötet gute Aromen, und kaschiert schlechte.

In Griechenland wird Ouzo in der Regel bei Zimmertemperatur, maximal leicht gekühlt, serviert und am Tisch mit kühlem Wasser aufgegossen. So entsteht nicht nur die typische trüb-weiße Optik, auch die Aromen und ätherischen Öle lösen und entfalten sich und kommen erst richtig zur Geltung. Erst zum Schluss werden die Eiswürfel hinzugeben. Das Ergebnis ist ein Getränk dass durch die Wasserzugabe auch tagsüber getrunken wird, da es weitaus weniger alkoholisch als ein purer Shot ist.

Ein weiterer Unterschied zum Deutschen Konsumverhalten besteht darin, dass der Ouzo von Griechen weniger als klassischer Digestif verwendet wird, sondern eine ganz andere Funktion hat: Aromen trennen und Geschmackserlebnisse intensivieren.

Das klingt kompliziert, ist aber einfach und hat einen sehr eindrucksvollen Effekt. Der Ouzo wird in oben genannter Form über das mehrgängige gemeinsame Essen getrunken, das aus vielen kleinen Speisen die man teilt besteht – statt einer „einsamen“ Hauptspeise. In Griechenland sind das Meze, analog zu den Tapas in Spanien. Nach jedem Bissen nippt man ein bisschen vom Ouzo. Also: nicht ex und weg.

Die ätherischen Öle eines hochwertigen Ouzo – verdünnt mit Wasser – wirken neutralisierend auf die Geschmacksknospen, so dass man die verschiedenen Speisen wie Oliven, Käse, Fisch etc. geschmacklich viel intensiver wahrnimmt. Und das geht natürlich am besten mit einem hochqualitativen Ouzo wie Plomari.

Für dessen Herstellung setzt man nur auf beste Zutaten, alte Brennkunst und eine seit dem Jahr 1894 unveränderte Rezeptur. Prägend für die Produktion sind kristallklares Wasser, biologisch angebauter Anis aus dem benachbarten Lisvori, Fenchel von der Insel Évia, Salz aus den Salinen in Kalloni und feinste Gewürze. Destilliert wird in kleinen, handgefertigten Kupferkesseln.