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RIGA Black Balsam – der Kräuter des Apothekers Abraham Kunz

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Riga Black Balsam ist ein besonderer Kräuterhalbbitter mit einer würzigen Geschmackstiefe – eine lettische Spezialität. Die nahezu schwarze Flüssigkeit mit 45%vol. und der intensiven Kräuternote wird in der charakteristischen 0,5l Original-Tonflasche angeboten.

Erste anonyme Aufzeichnungen zum Rezept reichen ins 16. Jahrhundert zurück. Der Rigaer Apotheker Abraham Kunz lässt sich 1737 davon zu seinem Originalrezept inspirieren. Bereits 1752 produziert er sein mittlerweile berühmtes Getränk in industriellen Mengen. Es wird bis heute nach Kunzes Original-Rezept hergestellt. Von den 24 allesamt natürlichen Bestandteilen sagte man damals 17 Zutaten wohltuende bzw. heilende Wirkung zu. Es handelt sich primär um Kräuter, Wurzeln und Beeren. Einige der Zutaten sind in ihrer Anwendung für Riga Black Balsam einzigartig: z.B. Goldweide, Enzian und peruanisches Balsamöl. Dazu kommen natürliche Fruchtsäfte, Brandy, Honig, Zuckersirup und karamellisierter Zucker.

Der Duft kombiniert die sanfte Süße von Lindenblüten, Himbeeren, Heidelbeeren, Honig und Karamell. Der herb, bittere Geschmack bietet gleichzeitig eine leichte Süße; das Mundgefühl ist samtig, weich. Der Nachklang ist geprägt von herzhaften Noten von Ingwer und Muskat. Riga Black Balsam wird traditionell pur, auf Eis oder mit heißem Johannisbeersaft genossen. Er lässt sich in Drinks aufgrund seiner ausgeprägten Bitterkeit sehr gut mit süßen Komponenten wie Säften oder Limonaden kombinieren. Zwei der heute beliebtesten Drinkrezepte aus der lettischen Heimat sind daher der „Black Peach“ sowie der „Black Cherry Cola“:

 

Black Cherry Cola:

4cl RIGA Black Balsam
8cl Kirschsaft
8cl Cola

Riga Black Balsam, Kirschsaft und Cola in ein Highball Glas mit viel Eis geben und mit dem Barlöffel mixen.

 

 

 

Black Peach:

2cl RIGA Black Balsam
2cl Pfirchsichnektar

Ein Shotglas zur Hälfte mit 2cl Pfirsichnektar auffüllen und mit einem Löffel vorsichtig 2cl Riga Black Balzam darübergießen, sodass sich dieser nicht mit dem Nektar vermischt und eine Schicht bildet.

HILARITAS – der Gewürzlikör für Geniesser

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Hilaritas vereint Deutsches Ingenieursknowhow und Leidenschaft für Gewürze

„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…“ sang schon die Romanfigur Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren. Diese Einstellung hatte auch ein findiger Ingenieur und Unternehmer in Griesheim, dem die handelsüblichen Halbbitterliköre nicht genügten. Sie waren ihm zu bitter, hatten zu wenig Körper, und er vermisste in den Mainstream-Produkten die von ihm so geliebten Gewürze. Also machten sich der Produktentwickler und seine kochbegeisterte Frau gemeinsam ans Werk, ihren ganz eigenen Likör auf Basis von Kräutern, Vanille, Zimt und weiteren Gewürzen zu kreieren.

Es bedarf drei Jahre Entwicklungszeit, unzählige Verkostungen, Debatten und Verfeinerungen bis die Rezeptur für den eigenen Gewürzliqueur so einzigartig komplex und vollmundig war, wie man es sich vorgestellt hatte. Die ersten Handabfüllungen gingen an Freunde und Familie, und über diesen Weg entwickelte sich auch schnell die erste, private Vermarktung. Überraschend schnell folgte dann auch die überaus positive Resonanz von Experten, die ersten Gold-Auszeichnungen beim World Spirits Award 2012 und 2013.

2017 übergab man die Rezeptur an einen befreundeten Unternehmer, der seit Jahrzehnten Spirituosen importiert und vermarktet. Seit September 2017 befinden sich Rezeptur und Markenrechte nun im Spirituosenunternehmen SIMEX mit Sitz in Jülich.

Kräuterexperten als Vertriebsarm
Der Vertrieb in Deutschland wird von den Kräuterexperten der Diversa Spezialitäten und der TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH übernommen, die zum Underberg-Verbund gehören. Der Deutsche Gewürzlikör ergänzt perfekt das Kräuter-Vertriebsportfolio, welches aus etablierten Premium-Marken wie Underberg, Unicum, Túnel, Escorial und Ettaler Klosterlikören besteht, und in seiner Vielfalt einzigartig ist.

Ein samtiges Geschmackserlebnis
Der Gewürzliqueur Hilaritas hat eine dunkle Kaffee-Farbe. Sein Duft ist geprägt von Vanille, Zimt und Harmonie der verwendeten Kräuter. Am Gaumen zeigen sich ein Zusammenspiel aus Süße, Würze und Frucht, und ein opulenter Körper. Auf der Zunge gesellen sich dann Nelke, ein Hauch Anis und eine frische Zitrus-Note hinzu. Die elegante Süße rundet das Ge-schmackserlebnis ab. Der Nachklang ist lang und charmant.

Kurz und gut
In der Kürze liegt die Würze. Wir empfehlen Hilaritas zuallererst pur zu genießen – ohne Eis – damit er seine volle Geschmacksvielfalt entfalten kann.

Spielraum für Barprofis
Sein voller Körper mit Süße und den Schlüsselaromen, zum Beispiel Vanille und Zimt, machen ihn zudem zur zeitgemäßen Mix-Zutat in klassischen Cocktails und Twists, in denen Liköre und Bitters heute kaum wegzudenken sind, wie z.B. Sours & Negronis.

Produkt-Eckdaten
0,5 L in hochwertiger Geschenktube
32% vol.
UVP 34,99 EUR

Simple Serves für Gelassenheit im Glas
Es muss nicht immer kompliziert sein. Gelassenheit im Glas mit wenig Aufwand aber tollem Aromaspiel sind z.B.:

Hilaritas_SpiceOrangeCrush_Diversa

SPICE ORANGE CRUSH – Crushed Eis in einen Tumbler geben, 6 cl Hilaritas dazugeben und mit einem getrockneten Orangenrad und/oder einer Zitronen-Zeste dekorieren.

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SPICE MINT CRUSH – Crushed Eis in einen Tumbler geben, 6 cl Hilaritas dazugeben und zwei Minzblätter hinzugeben

Liqueur-Manufaktur seit über 400 Jahren im Benediktinerkloster Ettal

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Dem Himmel so nah – in den Ammergauer Alpen

Mitten in den Ammergauer Alpen in Bayern liegt das Benediktinerkloster Ettal, in dem seit über 600 Jahren Benediktinermönche leben und arbeiten. Das Kloster wurde im Jahr 1330 durch Kaiser Ludwig den Bayern gegründet.


Die Blüte des Klosters, das zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands gehört, begann im frühen 18. Jahrhundert. Abt Placidus Seitz etablierte damals die Ettaler Ritterakademie, die bis heute die schulische Tradition in Ettal begründet. Bei einem verheerenden Brand im Jahr 1744 fielen das Kloster und die alte gotische Kirche den Flammen zum Opfer. Nach den Plänen von Enrico Zuccalli und Joseph Schmuzer wurde dann die bis heute weltberühmte barocke Klosteranlage mit der einzigartigen Basilika geschaffen.



Klostereigene Betriebe und regionale, naturbelassene Herstellung

Eines der Standbeine des Benediktinerklosters ist seit dem späten 16. Jahrhundert die Liqueurherstellung, die auch wesentlich zum Ruf des Klosters über die Grenzen hinweg beitrug. Die heutige Fabrikation nach den überlieferten Rezepturen findet in der eigenen Destillerie statt. Dort lagern und reifen die Spirituosen nach alten Rezepturen in mächtigen 5.000-Liter-Holzfässern in den Gewölben des Liqueurkellers.

Das Kloster Ettal ist spirituelles und kulturelles Zentrum der Region. Die wirtschaftlichen Aktivitäten des Klosters sind vielfältig und verfolgen im Kern das Ziel einer nachhaltigen regionalen Wertschöpfung. Neben einer Land- und Forstwirtschaft gibt es die Klosterdestillerie, die Klosterbrauerei und das Klosterhotel „Ludwig der Bayer“.

Die Klosterbrauerei Ettal wurde kurz nach der Klosterdestillerie im Jahr 1609 gegründet und produziert seitdem durchgehend. Besonders beliebt sind die Ettaler Starkbiere, der Helle Bock, der Curator und seit neuestem auch der Weißbierbock.

Auf der Suche nach kulinarischen Besonderheiten und unvergesslichen Erlebnissen wird man im Klosterhotel „Ludwig der Bayer“, direkt gegenüber der imposanten Basilika, fündig. Im Herzen des Naturschutzgebiets Ammergauer Alpen gelegen treffen sich hier gesunde Höhenluft, unverfälschtes Brauchtum und eine geradezu fantastische Fülle an Kunst und Kultur.

Liqueur-Manufaktur seit über 400 Jahren

Die Liqueurherstellung ist neben Landwirtschaft, Gastronomie und Hotellerie sowie der bekannten Brauerei, seit langem eines der wirtschaftlichen Standbeine des Benediktinerklosters Ettal, dessen Geschichte weit zurückreicht.  Eng verbunden mit der Historie des Klosters ist deshalb auch die Geschichte der dortigen Liqueur-Herstellung. Denn schon mit der Gründung hielten nicht nur Religion und Kultur Einzug, sondern auch das Wissen um die Heilkräfte der Natur. Dabei hatte die Klosterapotheke eine bedeutende Rolle, und im Jahr 1596 erwarb das Kloster den ersten kupfernen Brennkessel für seine Apotheke. Mit ihm wurde fortan das „Aqua abbatis“, ein Stärkungstrunk in zwei Varianten (auch „gelbe und grüne Tropfen“ genannt), zubereitet – die Urform des heutigen Ettaler Kloster Liqueurs.

Unter Abt Bernhard I. Oberhauser erweiterten die Mönche 1737 die medizinischen Einrichtungen des Klosters und statteten auch die Apotheke sukzessive mit neuen Gerätschaften aus. Eine davon ist ein großer, kunstvoll aus Messing gefertigter Mörser, der die Aufschrift trägt: „Bernardus Abbas Ettaliensis, Me fecit Taller 1737“.

Die Aufhebung des Klosters 1803 brachte dann das vorläufige Ende des Stärkungstrunks mit sich, denn die Klosterapotheke wurde öffentlich zum Verkauf angeboten. Sie kam in den Besitz der Apotheker-Familie Byschl. In deren Arzneischrank schlummerte dann lange Jahre – zunächst unentdeckt – das alte Rezept für den Ettaler Kloster Liqueur.

Die Byschls stellten diesen Liqueur später unter dem Namen „Alt-Ettaler Abt-Liqueur“ her. Nach der Wiedererrichtung im Jahr 1900 erhielt das Kloster seine Rezeptur zurück und Pater Anselm Barth wurde das Geheimnis der Herstellung anvertraut.

In den Gewölben des Klosters entstand daraufhin eine eigene Destillerie und der Liqueurabsatz wuchs seither stetig. Sein Name und die bis heute kaum veränderte, markante Barockflasche wurden in den 20er Jahren als Patent angemeldet und weltweit geschützt.

Die Herstellung der Ettaler Kloster Liqueure basiert bis heute auf der streng geheim gehaltenen Rezeptur, die jeweils nur zwei der Mönche kennen.

Im Jahr 1998 wurde Frater Vitalis vom damaligen Abt Edelbert zum Verantwortlichen für die Destillerie bestimmt. Bis heute leitet er die Geschicke des Betriebs, verfügt über umfassende Kenntnisse der Kräuterkunde und hat die Angebotspalette wesentlich erweitert. Aktuell kennen nur er und einer seiner Mitbrüder die Rezepturen. Die Produktpalette umfasst mehrere Spezialitäten. Die beiden bedeutendsten sind der Ettaler Kloster Liqueur „Gelb“ und der Ettaler Kloster Liqueur „Grün“. Beide haben ein ganz typisches, harmonisches und blumiges Bouquet, und werden von den Mönchen traditionsgemäß in den Räumen der Benediktinerabtei Ettal hergestellt und in der eigenen Flaschenabfüllerei abgefüllt, etikettiert und von hier aus weltweit verkauft.


Benediktiner-Frater Vitalis Sittenauer zur Herstellung: „Im Kern basiert die Komposition auf einer Vielzahl erlesener Kräuter und Gewürze höchster Qualität. Um ihre Wirkstoffe herauszulösen, legen wir die Kräutergewürzmischung in ein Gemisch aus kristallklarem Wasser und Alkohol ein.“ Anschließend, so Frater Vitalis, erfolge die Destillation, ehe die so entstandenen Liqueure in 5.000-Liter-Holzfässern zwischen den meterdicken Mauern des Liqueurkellers weiter reifen.

Im Laufe der Jahrhunderte ist die Ettaler Klosterdestillerie stetig erweitert worden. Im Jahr 2016 erfolgte die letzte große Investition. Eine neue Destillationsanlage sichert auch in Zukunft die sehr hohe Qualität der Produkte.

Reine Naturprodukte

Alle Ettaler Kloster Liqueure sind reine Naturprodukte, gentechnikfrei und ohne künstliche Zusatz- oder Aromastoffe hergestellt. Die ausgeprägte Harmonie entfalten die Produkte durch die sorgfältige Verarbeitung nach hunderte Jahre altem Wissen in der klostereigenen Manufaktur und der Reife in alten Eichenfässern im Klosterkeller.

Ettaler Kloster Liqueur grün

Der traditionelle Klosterliqueur aus der Ettaler Liqueurmanufaktur mit frischen Kräutern aus dem Ettaler Klostergarten. Charaktervoll und sanft-würzig, etwas herber Geschmack und fein-duftendes Aroma. 42% vol.

Ettaler Kloster Liqueur gelb

Ein aromareicher Liqueur mit frischen Kräutern aus dem Klostergarten. Er wird verfeinert mit edlem Berghonig aus der klostereigenen Imkerei. Er hat ein sanftes Bouquet, eine runde Blumigkeit und ist etwas süßer als sein grüner Bruder. Das kräftige Farbenspiel erreicht er durch die Zugabe von echtem, reinem Safran. 40% vol.



Werte erhalten, Zukunft gestalten – Eine Initiative von Kloster Ettal und Underberg

Seit 2008 unterstützt das Familien- und Traditionsunternehmen Underberg die Ettaler Klosterdestillerie beim Vertrieb und verzichtet zugunsten der Förderstiftung des Klosters auf die Distributionsmarge.

Die Produkte

Original ETTALER KLOSTER LIQUEUR – GRÜN – 0,5 L

Original ETTALER KLOSTER LIQUEUR – GELB – 0,5 L

werden seit dem 1. April 2008 durch die Underberg-Vertriebsgesellschaften, der Diversa Spezialitäten GmbH für den Lebensmittelhandel und TeamSpirit Internationale Markengetränke für Fachhandel und Gastronomie in ganz Deutschland vertrieben, nur mit Ausnahme der klostereigenen Verkaufsstellen und dem PLZ-Gebiet 824, welches nach wie vor durch das Kloster selbst betreut wird.

„Wir sind unserem Partner Underberg außerordentlich dankbar“, so Geschäftsführer Pater Johannes Bauer OSB. „Auch mit der großzügigen Unterstützung aus Rheinberg konnten viele wichtige Projekte rund um den Erhalt der Klosteranlage und das Benediktinergymnasium umgesetzt werden“.

Das Engagement von Underberg wird durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte attestiert.

Top-Talente im Underberg-Finale in Köln

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Underberg Koch- und Singwettbewerb Gewinnerin Marlen Billii geht spontan mit voXXclub auf Tour. Marlen Billii (35) aus Seewalchen am Attersee in Oberösterreich gewann das große Finale des Underberg Koch- und Singwettbewerbs und sicherte sich damit den Titel der besten singenden Köchin Deutschlands. Die talentierte Musikerin setzte sich sowohl am Kochtopf als auch am Mikrofon gegen die sieben anderen Konkurrenten durch und gewann damit den bundesweiten Talentwettbewerb.


Als besonderes Highlight geht die Gewinnerin ab Freitag den 11. November mit voXXclub auf Tour. Martin Simma, Manager von voXXclub, war spontan bereit Marlen auf den 2 Block der „Geiles Himmelblau“ Tour mitzunehmen. Singen und Geige spielen gehören genauso zu Ihrer Show wie die verrückten und zum Teil selbst entworfenen Kostüme. Auch ihr Musikstil ist eine Eigenkompostion: Schlouse! Eine Mischung aus Schlager und House.


Ob Steinpilzragout untermalt mit einem selbst kompo­nierten Song oder eine luftig leichte Zabaione mit ei­nem Coverlied – im Finale des Talentwettbewerbs „Koch und sing Dich auf den Underberg“ in Köln am 9. November traten acht Allrounder gegeneinander an, um sich singend auf den Underberg zu kochen.

Marlen Billii (35) aus Seewalchen am Attersee in Oberöster­reich gewann das große Finale des Koch- und Sing­wettbewerbs und sicherte sich damit den Titel der bes­ten singenden Köchin Deutschlands. Die talentierte Musikerin setzte sich sowohl am Kochtopf als auch am Mikrofon gegen die sieben anderen Konkurrenten durch und gewann damit den bundesweiten Talentwett­bewerb.


Billii überzeugte die Jury um den TV-Koch Christian Henze und die a cappella Band voXXclub so­wohl mit ihren Lieblingsgerichten in den Gängen „Maro­nisüppchen“, „Pulled Wildschwein Burger“ und „Underberg-Schokolade“ als auch mit ihrem Medley der Songs „Selfie“, „Mei Opa der is a Jaga“ und „Oamoi geht’s nu“.

Platz 2 belegte Ela Querfeld aus Köln, Platz 3 Dominic van Deyk aus Hamburg.



Das Wettbewerbsformat forderte die Teilnehmer gleich in zwei Disziplinen – Kochen und Sin­gen – und war damit einzigartig. Die zwei Besten aus den Vorausscheidungen in Hamburg, Düsseldorf, München und Leipzig kämpften im Finale um den Titel des besten singen­den Kochs Deutschlands. In nur einer Stunde zauberten die acht Virtuosen ihr Paradegericht. Dabei zählte für die Jury nicht nur der Geschmack und der Geruch, sondern auch die Kreativität des Anrichtens. Danach performten die Künstler ihren Lieblingssong auf der Bühne.



Bis zum Ende des Wettbewerbs stand die Entscheidung der Jury auf Messers Schneide. „Die Kreationen der Kandi­daten beeindruckten mich nicht nur geschmacklich. Bemer­kenswert war auch die kreative Anrichtung der Gerichte, das Auge isst eben mit“, berichtet TV-Koch Christian Henze.


Am Ende sicherte sich Marlen Billii den Sieg in beiden Bereichen und kochte sich singend auf den Underberg.


„Wir waren ab dem ersten Ton von ihrer Stimme begeistert. Ausdrucksstark, treffsicher und mit Gefühl, das hat ihr die volle Punktzahl eingebracht“, bestätigen die Mitglieder von voXXclub. Als beste singende Köchin freut sich Billii nicht nur über den Titel, sondern auch über 2.500 Euro sowie ein Berlin-Wochenende für sich und drei Freunde – inklusive eines Kochkurses beim Berliner Koch Stefan Dadarski.

Einzug ins Underberg-Finale

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Acht Multi-Talente ziehen in das Underberg-Finale, Deutschlands ersten Sing- und Kochwettbewerb. Drei Männer und fünf Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen sich am 9. November auf den Underberg kochen und singen.

Zu den Top-Favoriten gehört unter anderem die quirlige Musikerin Marlen Billii (35) aus Österreich, der Dortmunder Marco Jorge Rudolph (54) und Dominic van Deyk (32) aus Hamburg. Marlen Billii überraschte bei der Vorausscheidung in München mit ihrem selbst komponierten Song „Mei Opa der is Jaga“ und kochte dazu einen exquisiten Rehbraten. Starke Konkurrenz hat sie gleich von zwei Männern: Marco Jorge Rudolph aus Dortmund arbeitet nicht nur als Berufsmusiker, sondern parallel auch als Koch und vereint damit beide Talente. Der dritte Top-Favorit ist der Hamburger Dominic van Deyk. Er ist Sänger, Songwriter, Gitarrist und Drummer und performt eigene Songs. Beim großen Finale werden die Köche und Sänger vom Star- und Fernsehkoch Christian Henze, Dr. Hubertine Underberg-Ruder, Verwaltungsratspräsi­dentin der Underberg-Gruppe, und von der erfolgreichen a cappella Band voXXclub bewertet.

Der Wettbewerb

Unter dem Motto „Koch und sing Dich auf den Underberg!“ sucht die deutsche Traditionsmarke Underberg nach charismatischen Kandidaten mit tollen Stimmen und Kochtalent. In den vier Vorausscheidungen in Hamburg, Düsseldorf, München und Leipzig mussten die Kandidaten nicht nur ihr Lieblingsgericht zaubern, sondern die Jury auch von ihrer Performance am Mikrofon überzeugen. Im Finale in Köln treten die acht besten kochenden Sänger gegeneinander an, um sich singend auf den Underberg zu kochen. Der Wettbewerb ist der um das Thema Kulinarik erweiterte Nachfolger des erfolgreichen Formats „Sing dich auf den Underberg“, bei dem Bands aus ganz Deutschland die renommierte Jury beim Finale auf der Zugspitze mit ihrem Gesang begeisterten.

Der Weg ins Finale

Um sich einen Platz in den regionalen Qualifikationen zu sichern, mussten die Kandidaten aussagekräftige Bewerbungen hochladen, welche nebst einem Rezept und Foto zum Gericht eine Hörprobe des Gesangs enthalten mussten. Die Besten wurden zu den regionalen Qualifikationen eingeladen, die in Kochschulen in Hamburg, Düsseldorf, München und Leipzig stattfanden. Hier präsentierten die Teilnehmer ihr Können im Live-Contest. „Die Qualität der Beiträge war außergewöhnlich hoch. Die Kreationen hatten teilweise sogar Spitzenkoch-Qualität. Das machte die Entscheidung über die Gewinner umso schwerer“ berichtete Jurymitglied Dr. Hubertine Underberg-Ruder. Die zwei besten kochenden Sänger aus jeder Vorausscheidung kämpfen am 9. November im Finale in Köln um den Titel des besten singenden Kochs. Genau wie in den Vorausscheidungen haben die acht Titel-Anwärter knapp eine Stunde Zeit um ein Gericht zu kochen und anzurichten. Danach performt jeder Kandidat einen Coversong oder eine Eigenkomposition.

Die Jury

Die Performance der acht Finalisten am Herd sowie am Mikrofon wird von einer renommierten Jury bewertet, die langjährige Expertise im Koch- und Singbereich mitbringt. Dr. Hubertine Underberg-Ruder vertritt die Underberg AG in der Jury. Seit ihrer Kindheit singt und musiziert Hubertine Underberg-Ruder: Sie wirkte in verschiedenen Chören mit und spielte Klavier, um später zur Akkord-Gitarre zu wechseln. Auch heute gehören für sie Musik und das Musizieren zum Leben, im Kreise der Familie gelegentlich auch mit Gitarre. Mit dabei ist außerdem die sechsköpfige a cappella band voXXclub. Die Volksmusiker benutzen keine Instrumente und bringen mit ihrem volkstümlich unterlegten a cappella-Gesang frischen Wind in die Volksmusikwelt. Als Werbegesichter von Underberg sangen sie den Werbejingle neu ein und kreierten eine frohe Variante zum Mitsingen.

Für die Kompetenz aus der Küche sorgt TV- und Sternekoch Christian Henze. 2004 eröffnete der Food-Profi in Kempten seine eigene Kochschule, in der er Koch-Fans mit kulinarischen Trends begeistert. In seiner wöchentlichen Kochsendung im MDR Fernsehen präsentiert er seinen Zuschauern außergewöhnliche Rezepte, die zum Nachmachen einladen.

Der Wettbewerb ist mit Preisen in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Túnel 14 Réserva Familiar – der Premium Hierbas vom Marktführer Túnel

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Die Marke Túnel de Mallorca hat unter Hierbas-Liebhabern schon lange einen Namen und bedeutende Marktstellung. Sie ist die unumstrittene Nr. 1 auf Mallorca (Marktanteil von über 70 %) sowie die Nr 1. auf den gesamten Balearen (Marktanteil von über 65 %).

Die positive Konsumentennachfrage nach Premiumspirituosen inspirierte die Firma Antonio Nadal mit Sitz auf Mallorca bereits vor über sechs Jahren, als Pionier im Halbbittermarkt ein Herzensprojekt der Inhaber-Familie Morey-Garau umzusetzen. Die Entwicklung nahm mehr als 2 Jahre in Anspruch. Es bedarf unzähliger Mazerationsansätze mit unterschiedlichsten Kräutern. Der Hersteller sagt dazu: „Die Rezeptur, für die wir uns letztlich entschieden haben, enthält 14 verschiedene Kräuter, daher der Namensbestandteil „14“. Alle verwendeten Kräuter werden von uns selbst gezogen, so dass wir sicher sein können, dass sie keinerlei Pestizide enthalten.“ Umso größer war der Stolz, als man im März 2012 erstmals das völlig natürliche Produkt ohne zugesetzte Farbstoffe in Spanien vorstellte.

tunel-14-flasche

Das Aroma von Túnel 14 Réserva Familiar ist sehr mediterran, und basiert wie alle Túnel-Sorten auch auf Anis, ist aber frischer, viel weicher und gefälliger als die üblichen Hierbas-

Der Alkoholgehalt liegt bei 28 %, was den Likör sowohl bei Frauen als auch bei Männern seit seiner Einführung in Spanien im Jahr 2012 sehr beliebt macht. Ab 2016 importiert die Diversa Spezialitäten sowie deren Gastronomie- und Fachhandelsorganisation  TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH den Premium-Hierbas nach Deutschland.

logo-tunel-14

Preis ca. 19 €

Versandeinheit 3 x 0,7L in GP

 

 

THE BOTANIST – FORAGING DAY – BERLIN 

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Ein etwas anderer Tag. Am 04.Juli 2016 streift eine viertelhundert starke Gruppe Berliner Bartender/innen abseits der Wege durch die Natur und nimmt sich Zeit für eine Spaziergang der anderen Art in versteckten Winkeln im wunderschönen Grunewald. Das Ziel ist allerdings kein Ausflugslokal mit Kaffee & Kuchen (es ist Montag morgen, Kaffee muss reichen…) sondern zunächst eine ungewohnte Aufgabe. Foraging bedeutet nämlich erst einmal verstehen, dann sehen und erst dann selektiv sammlen. Damit dies gelingt, hat sich THE BOTANIST es sich auch nicht nehmen lassen uns alle mit dem perfekten Equipment auszurüsten.

Unterwegs mit Forager Jonathan Hamnett (Mitte)

Lisa Marie de Ridder erklärt dazu: „Zum Foraging braucht man nicht viel, es reicht neben dem ausreichenden Sachverständnis als Basisausrüstung zunächst eine gute, scharfe Pflanzen-Schere, ein ordentliches Messer, ein Rosshaarpinsel, ein Beerenkamm, geeignete Behälter für das Sammelgut und letztlich auch eine geräumige und robuste Foraging-Tasche mit Schultergurt.“

Oliver Meschner SCANDIC und Lisa de Ridder BOTANIST
Wie nützlich das war, zeigte sich rasch. Und wer einmal ordentliches Gartenwerkzeug gekauft hat, weiss den Wert seiner Ausrüstung umso mehr zu schätzen.  Aber die schönsten Tools nützen natürlich nichts, wenn man nich weiss wie man sie einsetzt. Das ist übrigens auch beim Barwerkzeug so. Man kann vielleicht morgen in einer Bar anheuern, die toll eingerichtet ist, perfekte Bartools und trinkwillige Gäste hat. Wenn es dem motivierten Bartender allerdings an Ausbildung, Fachwissen und einem guten Händchen für den Gast fehlt wird kann der erste Arbeitstag eventuell auch bereits der letzte sein sein.

Forager Jonathan Hamnett
Im Grunewald wird uns das nötige Wissen zum Thema des Tages durch Forager Jonathan Hamnett vermittelt. Das Briefing ist umfangreich aber klar, und so stapfen wir los. Gut zu Fuss muss man auch sein stellen wir schnell fest…
Es folgt eine dreiteilige Erfahrung: Suchen, staunen, sammlen. Wir staunen, weil wir im Alltag gar nicht mehr wahrnehmen, was um uns herum passiert und wächst.

Brand Ambassador Ewald Stromer (Rechts)
Mit den gesammelten Kräutern ist dann schliesslich der erste Schritt getan. Ewald Stromer (Brand Ambassador Bruichladdich & The Botanist Gin) demonstriert uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Bartender, und vor allem wie leicht es ist den Gast durch die Natur inspirierte Drinks zu überraschen.

Odd Ivar-Strandkakken, Prinzipal Kreuzberg

Foraged Mixology wird dann im nächsten Schritt das Thema für die Botanist-Team-Workshops.

Kräuter in der Verarbeitung

Ein Highlight und gelungene Überraschung zum Schluss, der Koch Craig Grozier ist Foraging-Spezialist, ist bereits vor Tagen aus Schottland eingeflogen, und hat sich vor Ort besorgt was in die Töpfe muss. Das Wildschwein wie alle anderen Zutaten kommen ausschliesslich aus der lokalen Natur, konsequent bis ins letzte Detail. Die Menuekarte liest sich wie ein Traumspaziergang durch den Grunewald, der Gaumen singt, das Herzchen lacht. Der Chef hat alles richtig gemacht. Craig Grozier & Team rockt Schloss Grunewald und zeigt im einem exzellenten 4-Gänge Menü am Abend Foraging par excellence.

Dinner Dessert

 

Als wir am Abend in den Bus zurück zur Innenstadt steigen denken wir. „Könnte doch morgen wieder ein Foraging Day mit The Botanist sein“.

Als nächstes kann sich München auf den Botanisten freuen… sagt man. Glücklich schätzet Euch, wenn Ihr eins der limitierten Tickets habt – do not miss it!

 

xxxxx Mehr zum Thema Foraging? Hier ein Auszug aus unserem bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Thema:

UNSERE GROSSELTERN WAREN FORAGER

Meine Grosseltern sprachen mehr schlecht als Recht Englisch, und doch hat ihre Generation das, was heute unter „Foraging“ von Paul Chambers und anderen beschrieben und praktiziert wird, aus lebensnotwendigen Umständen am eigenen Leib erlebt. Schon in den Vorkriegsjahren des zweiten Weltkriegs entstanden so z.B. für die Generation unserer Grosseltern Gartensiedlungen um die Bevölkerung in den bevorstehenden Kriegsjahren unabhängig von der Versorgung zu machen, indem man Wohnraum subventionierte der an den Anbau von Obst, Gemüse und die Kleinviehhaltung gebunden war. Unsere Generation hat selbst – glücklicherweise – auch die Nachkriegsjahre nicht mehr erleben müssen, und shoppt heute ganz selbstverständlich im Supermarkt nach Einkaufszettel. Wobei man auch lobenswerter Weise dem mündigen und immer aufgeklärteren Bürger und auch dem Handel danken muss, dass es in den letzten Jahren einen merklichen Trend zu regionalen Produkten gibt, die der Supermarkt direkt vom Obsthof oder Bauer der Region bezieht.
Unabhängig von dieser – sehr convenienten Versorgungssituation – fangen immer mehr Garten- und Balkonbesitzer an ihre Erden zu nutzen, Kräutertöpfchen und Gemüsebeete zu hegen und pflegen.
Paul Chambers und alle die heute FORAGING betreiben gehen da noch einen Schritt weiter. Sie sammeln in der freien Wildbahn, wobei das nicht so einfach ist wie es sich anhört.

In der Eifel, hört man, fallen nicht selten organisierte Trupps auf, die die Wälder durchstreifen und komplett leerpflücken. Und während unserer Urlaubsreisen habe ich sie oft gesehen; Privatleute die am Rand der Landstrasse in der Provence wie in Polen gleichermassen campieren. Nicht aus Romantik, sondern um Geld zu verdienen, denn sie verkaufen Pilze und Beeren, die sie zuvor in den Wäldern gesammelt haben. Oft haben meine Frau und ich diskutiert, ob man hier kaufen sollte oder nicht… Nach der Lektüre zum Thema Foraging wird mir jetzt einiges noch klarer, was ich gerne hier teilen möchte.

Denn so gross die Verlockung auch ist, die Beere oder das Kraut zu pflücken, die man in der Natur sieht, so wichtig ist es mit dem richtigen Grundwissen und in verantwortungsvoller Weise aktiv zu werden, sich selber wie auch der Natur zuliebe. Es gibt Pflanzen, die nicht nur ungeniessbar und/oder Schadstoffbelastet, sondern gar giftig sind. Abgesehen von den als bedrohte Art eingestuften Exemplaren.

MERKE: NICHT JEDER ORT IST FORAGING-GEEIGNET

Der Rand vielbefahrener Strassen bespielsweise ist in mehrerlei Hinsicht eine ungeeignete Quelle für frische Nahrungsmittel, denn er beherbergt so ziemlich alles was man nicht in seinem Mund haben möchte; Streusalze, Unkrautvernichtungsmittel, Reifenabrieb, Öle und Schwermetalle. Abgesehen davon hinterlassen Menschen wie Tiere dort Abfälle jedweder Art. Also streichen wir diese Quell mal ganz schnell.

Paul Chambers hat in London grüne Zentren entdeckt, in denen man wider Erwarten foragen kann. Damit meint er nicht die grünen Rasenflächen und liniengezogenen Beete, die mittels Chemie unkrautfrei bleiben, sondern vielmehr unkultivierte Nischen, warnt aber gleichzeitig von alten, industriellen Flächen die zwar augenscheinlich von der Natur übernommen anmuten, aber noch für Jahre belastet sind, bevor man hier ohne eingehende Vorabanalyse Nahrungsmittel pflücken sollte. Und da der gemeine Forager kein mobiles Labor mitführt, gilt die Regel alte Industrieanlagen zu meiden. Das gleiche gilt für intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen, deren Bewirtschaftung Pestizide und Herbizide vorsieht. Die grünen Nischen übrigens benötigten wundersamerweise manchmal kaum grosse Menge an Erden, vielen Pflanzen reicht das was sie zwischen Plastersteinen, Mauernischen und alten Dächern finden schon als Nährbasis.

VERANTWORTUNGSVOLLER UMGANG MIT DER NATUR

Es gilt das, was wir aus dem Strassenverkehr kennen; Schilder beachten. Privateigentum achten. Geschützte Flächen respektieren. EIn Abzupfen von Kräutern im Naturschutzgebiet (Engl: SSSI’s = sites of specific scientific interest) ist kein Kavaliersdelikt.

Die Forager sind sich einig was die Grundregeln betrifft:

Benutze immer eine Schere oder Messer, die Pflanzen niemals abreissen. Und schon gar nicht ausreissen. Und nehme immer nur soviel, dass die Pflanze sich regenerieren kann. Lass ihr Blätter zum Leben. Und auch der Natur ihren Teil, die Blüten beispielweise sind für Insekten lebenswichtig. Foraging ist kein Einsammeln bis nichts mehr übrigbleibt. Wer seinen Apfelbaum erntet, der schneidet auch nicht alle Äste komplett ab, sondern pflückt behütsam ohne den Baum zu verletzten oder ihm seine Lebensenegrie zu entziehen.
Benutze immer eine Schere oder Messer, die Pflanzen niemals abreissen. Und schon gar nicht ausreissen. Und nehme immer nur soviel, dass die Pflanze sich regenerieren kann. Lass ihr Blätter zum Leben. Und auch der Natur ihren Teil, die Blüten beispielweise sind für Insekten lebenswichtig. Foraging ist kein Einsammeln bis nichts mehr übrigbleibt. Wer seinen Apfelbaum erntet, der schneidet auch nicht alle Äste komplett ab, sondern pflückt behütsam ohne den Baum zu verletzten oder ihm seine Lebensenegrie zu entziehen.

Geh nicht immer wieder an die gleiche Stelle. Auch wenn es in unserer DNA steckt, dorthin zurückzukehren wo wir wissen „DA IST DAS FUTTER GUT“. Du bist hier nicht in der Pommesbude. Suche weiter – denn die Natur braucht ihre Zeit um nachzuproduzieren.

FORAGING IST KEIN SHOPPING

Lass die Plastiktüte zu Hause, nehm stattdessen eine Box mit. Kräuter und Blüter sind darin zigmal besser aufgehoben.

Und zu gutem Schluss noch ein Rat:

NEHM UND ISS NUR DAS WAS DU KENNST

Ess niemals etwas, von dem Du Dir nicht zu 100% sicher bist was es ist. Wann auch immer Du zweifelst, lass es. Es gibt zwar weniger giftige Pflanzen und Pilze als essbare, aber es sind immerhin noch genug…

Oldtimer der „Tour de Rü“ begeistern bei Underberg-Zwischenstopp in Rheinberg

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Rheinberg, 23. April 2016. Es war wie eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert: An die 140 Oldtimer und sieben historische Krafträder, allesamt wunderschön restauriert und auf Hochglanz poliert, rollten am Samstag, 23. April Vormittag durch die historische Altstadt von Rheinberg. Zu ihrer traditionellen Frühlingsausfahrt war die Interessengemeinschaft Rüttenscheid e. V. (IGR) der Einladung des Familienunternehmens Underberg gefolgt und steuerte die Stadt am linken Niederrhein als erstes Etappenziel ihrer diesjährigen „Tour de Rü“ an.

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Brasilberg – von Rheinberg in die weite Welt

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Seine Entstehung verdankt Brasilberg Dr. Paul Underberg, der als Kosmopolit und leidenschaftlicher Entdecker Ende der 20er Jahre u.a. Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika bereiste, um neue Absatzmärkte für den in Deutschland so beliebten Underberg zu finden.

Schnell merkte Paul Underberg, dass Brasilien, das riesige Land am Amazonas mit den vielen deutschen Einwanderern, eine einmalige Chance für die Marke bot. Und so dauerte es nicht lange, bis er im Juni 1933 eine eigene Fabrikation in Rio de Janeiro in Betrieb nahm.

Zunächst wurde das damals noch „Underberg do Brasil“ genannte Produkt mit der Original Underberg Kräutermischung aus Deutschland hergestellt. Später passte ihn Paul Underberg dem Geschmack der Brasilaner an, indem er sich der üppigen Flora des Regenwaldes bediente.

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Kräuter und Pflanzen aus dem Amazonasgebiet prägen bis heute die eigene Rezeptur mit unverkennbar brasilianischem Geschmack. Typisch ist auch die große 1.0-Liter Flasche, auf der ein brasilianisches Siegel Herkunft und Qualität garantiert.

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Verfügbar im Karton mit 3 x 1,o L

 

Die schönsten Oldtimer geben sich bei Underberg die Ehre

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Die “Tour de Rü” kommt nach Rheinberg. Glänzender Chrom, polierter Lack, elegant geschwungene Linien – wer beim Anblick historischer Kraftfahrzeuge ins Schwärmen gerät, sollte sich Samstag, 23. April unbedingt im Kalender vormerken. Denn dann wird die bekannte Oldtimer-Rallye „Tour de Rü“ auf ihrer alljährlichen Frühlingsausfahrt beim Rheinberger Traditionsunternehmen Underberg Station machen.

Rund 130 hochklassige Automobile und sieben historische Krafträder steuern Rheinberg als erstes Etappenziel der beliebten Tour an. Dr. Hubertine Underberg-Ruder wird die rund 300 Teilnehmer gegen 10 Uhr auf dem Marktplatz willkommen heißen. Dort kann man die motorisierten Veteranen dann in aller Ruhe live in Augenschein nehmen und mit den Fahrern fachsimpeln. Die Oldtimer stammen aus den Baujahren 1926 bis circa 1965. Darunter sind viele Vorkriegsmodelle, zum Beispiel zwei Mercedes Kompressor-Rennwagen, die als Spitzenrennwagen ihrer Zeit, bereits im Jahr 1928 über 200 km/h erreichten.

Bereits in den 30er Jahren wurde Underberg mit dem „Kräuter-Mobil“, einem Opel 1,3 l Geschäftswagen, Baujahr 1937 mit 24 PS/1278 ccm Hubraum und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit, ausgeliefert

Bereits in den 30er Jahren wurde Underberg mit dem „Kräuter-Mobil“, einem Opel 1,3 l Geschäftswagen, Baujahr 1937 mit 24 PS/1278 ccm Hubraum und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit, ausgeliefert

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Tour de Rü nach Rheinberg einladen konnten und sind schon gespannt auf viele klassische Schönheiten“, sagt Emil Underberg. „Nicht zuletzt durch unser Kräutermobil haben wir eine besondere Affinität zu diesen wunderbaren historischen Fahrzeugen.“

Natürlich wird das „Underberg Kräutermobil“ ebenfalls vor Ort sein. Der liebevoll restaurierte Opel Blitz aus den 1930er Jahren ist eine besondere Augenweide: Er wurde im typischen Underberg-Grün lackiert und mit dem unverkennbaren „Underberg-Hupsignal“ ausgestattet.

 

Familie Underberg mit dem restaurierten Opel Blitz im typischen Underberg-Grün lackiert

Familie Underberg mit dem restaurierten Opel Blitz im typischen Underberg-Grün

Die „Tour de Rü“ wird von der Interessengemeinschaft Rüttenscheid e. V. (IGR) traditionell zum Frühjahrsbeginn organisiert. Nach den langen Wintermonaten nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre alten „Schätzchen“ endlich aus der Garage zu holen. Ausgehend von Essen Rüttenscheid führt die gemeinsame Tour immer durch die schönsten Ecken des Rheinlands. Dieses Jahr führt die Strecke entlang des Niederrheins bis nach Holland. Ziel ist das Schloss Kasteeltuinen in Arcen.

Parallel zur Oldtimer-Parade ist auch im Underberg Museum am Marktplatz Sehenswertes geboten. Ab April stellt dort der Maler, Grafiker und Bildhauer Günter Huniat eine Auswahl seiner Werke aus. Der in Leipzig tätige Künstler verwendet für seine Collagen, Aquarelle und Zeichnungen, die er selbst „Underelle“ nennt, die Umverpackung der bekannten Underberg Portionsflasche.

Sehen wir uns?

Die historischen Fahrzeuge werden am Samstag den 23. April zwischen 09:30 Uhr und 10:30 Uhr beim Zwischenstopp in Rheinberg erwartet.

 

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