Buffalo Trace legt Pompeii des Bourbon frei

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Mit dem internationalen Bourbon-Boom im letzten Jahrzehnt hat auch der Destillerietourismus in den USA zugelegt. Anfang 2018 berichtete die Buffalo Trace Distillery in Frankfort, Franklin County, Kentucky über einen Besucheranstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr, und feierte ihren Millionsten Besucher. Das Wachstum der Besucherzahlen in der Destillerie nahm man bei Buffalo Trace zum Anlass zu expandieren. 2016 begann man mit der Renovierung des unteren Stockwerks des lange leerstehenden O.F.C. Still-Gebäudes. Während des Grabens traf das Bau-Teaam dann auf eine Überaschung, etwas wahrlich Großes. Man stoppte die Bauarbeiten und holten Experten hinzu,  die Historic Preservation Consultant/Whiskey Historikerin Carolyn Brooks und den Bourbon-Archäologen Nicolas Laracuente. Was sie dann entdeckten, war die ursprüngliche Brennerei von 1873 sowie die Fermenter von 1882.

Hier das Video ansehen: unearthing O.F.C.

 

 

 

Die Herstellung des Unicum

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Die Herstellung erfolgt nach traditionellen und aufwendigen Methoden. Das bedeutet: ein Teil der Kräuter wird destilliert (Verfahren zur Extraktion von Alkohol, das auf den unterschiedlichen Siedepunkten von Wasser und Alkohol basiert), der andere mazeriert (Auslaugung von Inhaltsstoffen aus Pflanzenteilen mit Hilfe eines Alkohol-Wasser-Gemischs), das heißt also, dass bei diesem Vorgang die Aromastoffe aus den Kräutern gewonnen werden. Nach etwa 30 Tagen werden die so gewonnenen Flüssigkeiten sorgfältig miteinander gemischt und anschließend in Eichenholzfässern gelagert, wo sie mindestens 6 Monate reifen, damit das Endprodukt jene unverwechselbare Harmonie und Geschmeidigkeit im Geschmack erhält, die von Gourmets an Unicum so geschätzt wird. Ein durch und durch „runder“ Geschmack, wie er sich optisch in der Flaschenform widerspiegelt und die von dem besonderen Fluidum kündet, das mit diesem Kräuterliqueur aus Ungarn verbunden ist und der mehr und mehr Eingang findet in die Digestif-Sortimente gehobener Restaurants bzw. in die Getränkekarten von ausgesuchten Bars.

Wenn auch Unicum hauptsächlich als Digestif konsumiert wird, so gibt es inzwischen auch viele Freunde von Unicum, die diesen als Longdrinks on the rocks oder als Mixgetränk genießen.

Seinen unnachahmlichen, angenehm bitteren Geschmack vermittelt Unicum mit seinen 40 % Vol. Alkohol allerdings am optimalsten in „purer“ Form – ein unnachahmliches und komplexes Erlebnis für alle Sinne. Unicum begeistert schon beim Anblick im Glas durch seine leuchtenden Reflexe, die perfekte gold-braune Farbe und nicht zuletzt durch seine ölige Konsistenz, die auch nach dem Leeren des Glases in dessen Inneren als unbestechliches Qualitätsmerkmal sichtbar bleibt.

Auch mit der Nase lässt sich das Einzigartige an Unicum erahnen, der filigrane Duft der unterschiedlichsten Kräuter sowie die perfekte Balance zwischen Süße und Bitterkeit. Beim nochmaligen Einatmen eröffnen sich ein leichter Hauch von Orangen sowie das durch die Eichenfasslagerung beeinflusste Bouquet.

Die Degustation selber ist dann die harmonische Bestätigung dessen, was Auge und Nase bereits erahnt haben. Unicum präsentiert sich in der Degustation auf der Zunge zunächst süß, um dann bei längerem Verweilen im Mund die Vielfalt des Kräuteraromas und die leichte Orangen-Note zu vermitteln. Schließlich bringt sich Unicum auch nach dem Genuss für einige Minuten in Erinnerung durch seine nachhaltige süße, gleichzeitig kräuterintensive, aufregende Bitterkeit.

Peter Zwack über den reizvoll-widersprüchlichen Charakter dieser königlichen Spirituose aus Ungarn: „Unicum hat ein Etikett wie eine Medizin, die Form einer Anarchistenbombe und ist die Lösung des Problems der gesellschaftlichen Ausschweifung“.

EIN 225 JAHRE ALTES FAMILIENGEHEIMNIS
Der aus über vierzig Kräutern destillierte Unicum ist einer der ältesten Kräuterliköre Europas. Die geheime Rezeptur ist seit 1790 unverändert und auch nach sechs Generationen immer noch im Besitz der Familie Zwack. Eine Kopie des Rezepts wird bei der Erzdiözese von Pannonhalma verwahrt.

DIE KRÄUTER
Die im Unicum verwendeten Kräuter und Gewürze kommen aus allen fünf Kontinenten. Einige Kräuter stammen aus der Ungarischen Tiefebene, andere wertvolle Inhaltsstoffe werden beispielsweise aus Marokko, China, Indien, Sri Lanka, Indonesien und Nigeria importiert. Die Qualitätskontrolle erfolgt vor Ort und in Europa.
Die Mischung der exotischen Kräuter erfolgt bis zum heutigen Tag von Hand. Einige spezielle Kräutermischungen, die auch als “Herz” des Unicum bekannt sind, werden ausschließlich von einem Familienmitglied der Familie Zwack hergestellt. Diese Aufgabe wird zurzeit von der Witwe Peter Zwacks, Anne Marshall Zwack, der Mutter von Sándor und Isabella Zwack wahrgenommen.

DESTILLATION
In einigen Fällen werden dieselben Kräuter sowohl in der Mazeration als auch in der Destillation verwendet.
Zur Mazeration werden die Kräuter in einem dreifach destillierten, hochwertigen ungarischen Mais-Brand eingelegt. Dadurch erhält Unicum seine geschmackliche Intensität und Vielschichtigkeit.
Andere Kräuter geben ihr Bouquet jedoch viel besser durch Destillation an das Getränk weiter. Die hierbei angewendete Technologie ist im Wesentlichen unverändert seit der Zeit der Erfindung von Unicum.

VERMISCHUNG IM HOLZBOTTICH
Der Kräuterextrakt und das Kräuterdestillat werden anschließend zusammen in einem geschlossenen, traditionellen Holzbottich vermischt. Um sicherzustellen, dass der Unicum seine immer gleichbleibende Qualität behält, testet der Destilliermeister ständig die Qualität der Mischung.
Dabei wird er von einem mehrköpfigen Komitee unterstützt, dessen Leitung einem Mitglied der Familie Zwack obliegt.

REIFEN IN EICHENFÄSSERN
Nach der Vermischung im Holzbottich hat das Getränk noch einen sehr bitteren, etwas stechenden Geschmack. Deshalb muss Unicum mindestens 6 Monate lang in Eichenholzfässern gelagert werden. Dieser Reifeprozess verleiht dem Getränk erst seine volle Komplexität in Geschmack und Bouquet.
In einem Labyrinth von Kellern unter der Brennerei in der Soroksari Straße reift Unicum heute in mehr als 500 Eichenholzfässern

Eine Entdeckung wert: CHÂTEAU DU BREUIL V.S.O.P.

Von | Bar | Keine Kommentare

Calvados vom Feinsten. Das Schloss Château du Breuil liegt in der Normandie, im Nordwesten von Frankreich. Das Pays d’Auge – im Departement Calvados – bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchzogene Hochebene. Ein Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen optimale Wachstumsbedingungen.

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen, die meisten davon sind niedrigstämmige Apfelbäume. Während der Ernteperiode bringen örtliche Landwirte aus dem Herzen des Pays d’Auge zusätzliche Äpfel hinzu. Bevor diese aber verwendet werden, muss eine offizielle Genehmigung vom AOC-Nationalinstitut vorliegen.

Mindestens vier Jahre Reifung im Eichenfass geben dem Calvados Château du Breuil V.S.O.P. seine bernsteinerne Farbe und Geschmeidigkeit. Für die Herstellung der Fässer wird ausschließlich Eiche aus den nahegelegenen Limousin- oder Tronçais-Wäldern verwendet.

Das traditionelle Herstellungsverfahren, bei dem über 10 kg Äpfel verarbeitet werden, um eine Flasche Calvados zu gewinnen sowie der Einsatz feinster Früchte von hauseigenen Plantagen, verleihen diesem V.S.O.P Calvados sein angenehmes Apfelbouquet.

Kleine Calvados-Warenkunde:

Das Departement Calvados erhielt, laut einer alten Überlieferung, seinen Namen durch ein Schiff der spanischen Armada namens „El Salvador“, das 1588 an der Küste der Normandie gestrandet sein soll. Sie nannten erst die Küste, dann den Landstrich und nach der Französischen Revolution die gesamte Region „Calvados“. So bekam auch der regionale Branntwein 1824 seinen Namen.

Ein Calvados ist ein hergestelltes „eau-de-vie“, das bei der Destillation aus Apfelwein in der Normandie gewonnen werden muss. Seit 1942 gibt es die Herkunftsbezeichnung „Appellation d’Origine Controlée“ (AOC) für Calvados.

Heutzutage unterscheidet das AOC 3 verschiedene Arten von Calvados:

Calvados (71% des gesamten Calvados): Der Calvados muss aus Äpfeln hergestellt sein, die aus der Normandie stammen. Entweder einfache oder doppelte Destillation

Calvados « Pays d’Auge » (28% des gesamten Calvados, u.a. Château du Breuil): Die Äpfel für diesen Calvados müssen aus der Region Pays d’Auge stammen. Die zweifache Destillation ist hier obligatorisch und erfolgt im Charentais-Destillierkolben.

Calvados « Domfrontais », aus dem Süden der Normandy (1% des gesamten Calvados) : in diesem Calvados ist die Verwendung von einem Minimum (30 %) an Birnen erlaubt.

Beim Rohstoff des Calvados – dem Apfel – unterscheidet man zwei Anbauarten: hochstämmige Apfelbäume, die nach 10-15 Jahren durchschnittlich 200 kg Äpfel pro Baum tragen und niedrigstämmige Apfelbäume, intensives Pflanzverfahren (ca. 600 Bäume pro Hektar, die schon nach 5 Jahren 40 bis 50 kg Äpfel pro Baum tragen).

Asbach 2.0 – eine Marke erfindet sich neu

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Premium-Weinbrandmarke Asbach gehört zu den bekanntesten deutschen Marken und blickt auf eine über 125-jährige Geschichte zurück. Sie gehört zu den großen Markenikonen und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mit Kampagnen wie „Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert“ in den Köpfen der Verbraucher verankert.

Dagmar Peters, International Senior Brand Manager Asbach:

„Der 125-jährige Geburtstag der Marke Asbach im Jahr 2017 war ein schöner Anlass, den aktuellen Markenauftritt einmal zu überprüfen und die bekannte und wertvolle Marke Asbach für die Zukunft gut aufzustellen. Es wurden daher umfangreiche und tiefgehende Marktforschungen durchgeführt, um Erkenntnisse zu gewinnen, wie auch jüngere Verbraucher die Marke erleben und in welche Richtungen Maßnahmen notwendig sind, um Asbach auch für künftige Generationen interessant und attraktiv zu machen.

Die Marke Asbach verfügt nach wie vor über sehr gute Imagewerte wie hohe Qualität, eine lange und traditionsreiche Geschichte und Authentizität. Sie ist mit 87% gestützter Markenbekanntheit die bekannteste deutsche Weinbrandmarke und ist DAS Original, das auf viele Arten genossen werden kann und einzigartig ist.“

Aufbauend auf diesen überzeugenden Werten wurde die Positionierung weiterentwickelt und eine stärkere Individualisierung, der ganz persönliche Genuss und ein Abheben von der Masse in den Mittelpunkt gestellt. Diese neue und zeitgemäße Ausrichtung mündet in der Markenessenz „Kein Asbach ist wie mein Asbach“ sowie in dem neuen und selbstbewussten Claim „Meine Regeln. Mein Asbach.“

In der Markenkommunikation wird Asbach ab Ende 2018 mit einem weiterentwickelten und kontemporären Markenauftritt zu sehen sein. So setzt Asbach in der Kommunikation, die überwiegend über moderne und zeitgemäße Medien wie Online und Social Media umgesetzt wird, auf starke und markante Charaktere, die echte Typen sind und auch beim Genuss von Premium-Spirituosen ihren eigenen Kopf haben.

Neuer Markenauftritt Asbach Uralt

Die lange und erfolgreiche Geschichte sowie die positive Wahrnehmung der Marke sind die Basis für gleich mehrere Initiativen, um die Marke Asbach noch stärker beim Verbraucher zu verankern und auch neue Verwender an Asbach heranzuführen.

Der Startschuss fällt bei der Markenikone Asbach Uralt, die ab April 2019 in einer moderneren und zeitgemäßen Ausstattung daherkommt – ein insgesamt pureres Flaschendesign mit einem adaptierten Logo, einer modernen Typografie und der stärkeren Herausstellung des „Asbach-Löwen“, dem Signet aus dem Familienwappen von Hugo Asbach, der künftig als Brand Icon stärker in den Vordergrund treten soll.

Attraktive Produkt-Innovation

Asbach hat seinen Ursprung im Wein, wird nur aus hochqualitativen und ungeschwefelten Weinen destilliert und reift viermal länger als gesetzlich vorgeschrieben. Asbach ist die einzige deutsche Marke, die eine eigene Weindestillerie betreibt und zudem über das größte Holzfasslager in Deutschland verfügt, in dem weit über 20.000 Fässer aus Limousin-Eiche und Spessart-Eiche lagern.

Alkoholische Getränke mit weniger Alkohol sowie Produkte, die leicht und fruchtig im Geschmack sind, gewinnen bei Verbrauchern an Beliebtheit und Bedeutung. Ein köstlicher Longdrink am Abend mit Freunden oder am Wochenende gehört für viele Verbraucher zu einem modernen und urbanen Lifestyle einfach dazu. So gewinnt die Kategorie der Aperitive im ersten Halbjahr 2018 im Absatz und Umsatz um +24% (Quelle: Nielsen).

Zum Jahresstart bringt Asbach daher ein Neuprodukt auf den Markt, das genau diese Trends beantwortet und neben den junggebliebenen Stammverwendern auch deutlich jüngere Verbraucher anspricht.

Asbach Aperitif Rosé

Der neue Asbach Aperitif Rosé ist eine Mischung aus fruchtig-aromatischen deutschen Rosé Weinen der Rhein-Region, traditionsreichem Original Asbach, den charismatischen Kräuternoten aus natürlichen Extrakten der Wermut-Pflanze sowie natürlichem Holunderblütenextrakt. Er ist rein natürlich, ohne Farbstoffe und gewinnt seine leuchtend rote Farbe rein aus den hochwertigen Zutaten.

Der fruchtig-frische Asbach Aperitif Rosé lässt sich wunderbar pur genießen, aber auch hervorragend mixen, z.B. mit Soda, Tonic Water oder Ginger Ale. Mit einem Alkoholgehalt von 15% vol. ist er relativ leicht. Die Einführung wird unterstützt durch reichweitenstarke Social Media Maßnahmen und POS-Aktivierung. Erhältlich ist der Aperitif Rosé ab Januar 2019 in der 0,75 L Flasche zu einem UVP von 13,99€.

Deanston 15 YO – Organic

Von | Allgemein | Keine Kommentare

Die jährlich produzierte Menge ist limitiert auf nur 3.000 Kartons pro Jahr, und der Highland Single Malt besticht durch seine regionale Zutaten, wie die lokale Bio-Gerste und das weiche Wasser des River Teith. Wie alle Deanstons ist auch nicht kühlfiltriert, um den authentischen Geschmack und seine natürliche Farbe zu erhalten. Nach 15 Jahren Lagerung entfaltet er nun sein wunderbares Aroma nach Vanille und Honig. Der Liquid wird in neu  ausgebrannten First Fill Bourbon Fässern 15 Jahre gelagert.

Farbe:
Sanftes Gold

Nase:
Ein milder, fruchtiger Single Malt mit süßer Eiche

Geschmack:
Vanille und malzige Aromen, verbunden mit der für Deanston bekannten reichhaltigen Honignote in üppiger Fülle.

Finish:
Die unglaubliche Frische ergibt ein unvergessliches Gaumenerlebnis von einer lang anhaltenden, eichigen Süße.

Non-Chillfiltered
Natural Colour

UVP: 90 €
Grädigkeit: 46,3 % vol.

Wissenswertes über die Deanston-Destillerie

Daß aus einer ehemaligen Baumwollmühle aus dem Jahr 1785 in den schottischen Highlands einmal eine so hervorragende Destillerie enstehen würde, hatte kaum jemand vermutet. Seit Oktober 1966 produziert man hier, am River Teith, feine Highland-Whiskys unter dem Motto „We put everything we are, into everything we make.“

Der River Teith versorgt die Destillerie mit frischem Wasser, dessen Qualität dem Whisky seinen einzigartigen Charakter verleiht. Durch die Nähe zum Fluss ist die Deanston Destillerie auch heute noch in der Lage, mit ihrem eigenen Wasserkraftwerk Strom – für den Eigenbedarf zur Whiskyherstellung, aber auch für das öffentliche Stromnetz – zu produzieren.

Darüber hinaus werden Handwerkskunst und Natürlichkeit auch bei der Verarbeitung der Rohstoffe bei Deanston besonders ins Augenmerk gerückt. Für die Produktion der Deanston Whiskys wird ausschließlich regional angebaute Bio-Gerste der umliegenden Bauern verwendet. Deanston ist übrigens durch die Organic Food Federation zertifiziert.

Die für Deanston typische zweifache Destillation erfolgt in traditionellen Kupferbrennblasen völlig ohne moderne Computertechnik. Die abschließende Filtration der Destillate wurde im Jahr 2010 durch den Master-Blender, Ian McMillan, auf das sogenannte un-chillfiltered Verfahren umgestellt. Der Verzicht auf die klassische Kühlfiltration erhält den Deanston-Whiskys Geschmacksträger und natürliche Aromen.

Asbach launcht neuen Aperitif Rosé (Wermut)

Von | Bar | Keine Kommentare

Alkoholische Getränke mit weniger Alkohol sowie Produkte, die leicht und fruchtig im Geschmack sind, gewinnen bei Verbrauchern an Beliebtheit und Bedeutung. Ein leichter Drink am Abend mit Freunden oder am Wochenende gehört für viele Verbraucher zu einem modernen und urbanen Lifestyle einfach dazu. So gewinnt die Kategorie der Aperitive im ersten Halbjahr 2018 im Absatz und Umsatz um +24% (Quelle: Nielsen).

Zum Jahresstart bringt Asbach daher ein Neuprodukt auf den Markt, das genau diese Trends beantwortet und eine breite Verbraucherschaft anspricht.

Der neue Asbach Aperitif Rosé ist eine Komposition aus fruchtig-aromatischen deutschen Rosé-Weinen, und Original Asbach. Dazu kommen charismatische Kräuternoten aus natürlichen Extrakten der Wermut-Pflanze sowie natürlicher Holunderblütenextrakt. Er ist natürlich ohne künstliche Farbstoffe, und gewinnt seine leuchtend rote Farbe rein aus den hochwertigen Zutaten.

Der Liquid ist vielseitig und abgestimmt auf die Bedürfnisse junger und junggebliebener Verwender. Der fruchtig-frische Aperitif lässt sich – im Gegensatz zu vielen anderen Aperitifs – ideal pur auf Eis genießen. Zudem kann man ihn auch hervorragend mixen, z.B. mit Tonic Water, Soda, Schaumwein oder Wild Berry. Damit ist er ein perfekter Allrounder und mit seinem Alkoholgehalt von 15% vol. angenehm leicht.

Den Sneak-Preview hatten 20 Barkeeper des Shaker‘s Council im September2019, die das Produkt als erste Barprofis zu Gesicht bekamen und verkosteten, bevor Asbach das Produkt auf dem Bar Convent Berlin den interessierten Fachbesuchern auf Europas Bar-Messe Nr. 1 das Neuprodukt vorstellte.

Nachfolgend die Top 4 -O-Töne der Bartender und Messe-Fachbesucher:

„Geschmacklich eine Eins.“
„Perfekt auch pur auf Eis – ein klarer USP.“
„Keine Farbstoffe, finde ich top!“
„Tolle Ausstattung.“
„Das ist ein völlig neuer Asbach für top-aktuelle Verwendungsanlässe.“

Die Einführung wird unterstützt durch reichweitenstarke Social Media Maßnahmen und POS-Aktivierung. Erhältlich ist der Aperitif Rosé ab Januar 2019 in der 0,75 L Flasche zu einem UVP von 13,99€.

Buffalo Trace Distillery Release: 1993 O.F.C. Bourbon

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die raren O.F.C.-Vintages aus Frankfort, Franklin County, Kentucky sind seit Jahren unter Sammlern und Bourbon-Fans bekannt und begehrt, auch wenn die meisten sie nur vom Namen her kennen und nie kosten konnten. Der Grund: Die limitierten Bourbon-Vintages die bis heute auf den Markt kamen gelangten nie in den offiziellen Verkauf, sondern wurden nur für Charity-Aktionen beziehungsweise Versteigerungen zu guten Zwecken herausgegeben. Die Jahrgänge  1980, 1982 und 1983 sammelten fast 1,2 Millionen Dollar für Charity-Projekte für Krebsbehandlung, Mukoviszidose, Leukämie und Lymphom, Kinderrechte, Autismus und Tierschutz.  Die Flaschen sind nicht nur selten, einige von ihnen sind völlig einzigartig; sie wurden noch nie zuvor gesehen, und werden vielleicht nie wiedergesehen.

Vom O.F.C. Vintage Bourbon kommen jetzt erstmals auch ein paar wenige Exemplare des 1993er Jahrgangs über den Importeur Diversa Spezialitäten GmbH, der auch die Superpremium-Bourbons E.H. Taylor und Pappy van Winkle importiert, nach Deutschland. Der Preis wird voraussichtlich über 2.500 € liegen. Bedeutet: es wird nicht nur deutlich einfacher in den Genuss dieses Vintages zu kommen sondern auch wahrscheinlich auch noch günstiger als bei den Whisky-Auktionen in UK und USA mitzubieten.

Der Jahrgang ist ein besonderer, denn das Jahr 1993 war ein besonderes . Vieles was sich hier ereignete führte zu einer maßgeblichen Veränderung  oder neuen Maßstäben, und viele Ereignisse daraus sind bis heute noch bedeutend.

Der europäische Binnenmarkt tritt in Kraft, in Moskau unterschreiben George H. W. Bush für die USA und Boris Jelzin für die Russische Föderation den START-II-Vertrag zur Deaktivierung aller landgestützten Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengköpfen. In Deutschland werden fünfstellige Postleitzahlen eingeführt, die deutsche Band Die Ärzte feiert ihre Wiedervereinigung und in Las Vegas wird das für 2,4 Milliarden US-Dollar erbaute MGM Grand Hotel eröffnet, mit 5.044 Zimmern seinerzeit eines der weltgrößten Hotels. In den USA debütierte „The X Files“ im nationalen Fernsehen und „Jurassic Park“ brach alle die Kassenrekorde.

Von all dem was in diesem Jahr passierte hat man sich indes in Kentucky nicht aufwühlen lassen. Hier destillierte man still und leise vor sich hin, und legte dann einen kleinen Teil des Bourbons in Fässer auf Seite um ungestört zu schlummern.

Fünfundzwanzig Jahre später war es dann für den 1993er Vintage Zeit, um ans Licht zurückzukehren. Die Welt hatte sich währenddessen völlig verändert. „Es ist schwer zu glauben, dass im  Jahr, in dem dieser Bourbon hergestellt wurde, das World Wide Web gerade erst zum Thema wurde“ wirft  Master Distiller Harlen Wheatley ein. Da sind wir heute gefühlte Lichtjahre weiter – wer heute kein WLAN hat, zweifelt ja fast an seiner Lebensfähigkeit.

Der 1993er Vintage der diesen Zeitsprung hinter sich hat ruht unbekümmert in einer hochglanzpolierten Holzschatulle, die Kristallflasche ist mit echtem Kupferbuchstaben, handgeschöpften und eingelegten Papieretikett ausgestattet.

Die Verkostungsnotizen für den 25 Jahre alten Bourbon mit 90 Proof (45% vol.) beschreiben, dass er eine Nase von dunklen Kirschen, Honig und rauchiger Eiche hat. Am Gaumen finden sich Noten von Karamell, gerösteter Vanille und Kakao. Für den Abschluss verweilen Kaffee, Ahornsirup und Eiche.

Der Name der Bourbon-Spezialität führt zurück zu Colonel Edmund Haynes Taylor Jr. (1830-1923), einem Pionier und Bourbon-Aristokraten Kentuckys. Er revolutionierte die Bourbon Produktion, führte  den “Bottled in Bond Act” ein, und gründete und betrieb sieben verschiedene Destillerien. Die erfolgreichsten waren die O.F.C und die Carlisle  Destillierien, die Vorgänger der heutigen Buffalo Trace Distillerie. Der Colonel war ein Mann der Innovationen, und setzte ausschließlich Kupferbottiche zur Fermentierung statt der üblichen hölzernen Bottiche ein, was einzigartig und nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehr teuer für seine Zeit war. Er baute das erste klimatisierte Lagerhaus der USA, und Stills aus Kupfer. Letzteres inspirierte Taylor, seine Destillierie in Frankfort  „O.F.C.“ zu nennen, was für Old Fashioned Copper steht. Die modernste Destillerie ihrer Zeit unterhielt Kupfergärbottiche, Kolonnenstills und ein einzigartiges Dampfheizsystem, das bis heute in den Lagerhallen des heute unter dem Namen “Buffalo Trace Distillery” laufenden Betriebs  eingesetzt wird.

 

Die heutige Buffalo Trace Distillery ist nicht nur eine voll funktionstüchtige Brennerei, sondern auch ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Das Visitor Center der Buffalo Trace Distillery unter der Führung von Matt Higgins bietet sechs verschiedene und kostenlose Führungen an. Allein im letzten Jahr wurden hier über 200.000 Besucher empfangen.

Die Erweiterung der Lagerhauskapazitäten stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Brennerei dar, die als National Historic Landmark zu den Kulturdenkmälern des Landes gehört. Seit den 1950er Jahren findet eine groß angelegte strukturelle Ausweitung der Anlage statt.

Unearthing OFC  – das Pompeiii des Bourbon

Mit dem internationalen Bourbon-Boom im letzten Jahrzehnt hat auch der Destillerietourismus in den USA zugelegt. Anfang 2018 berichtete die Buffalo Trace Distillery in Frankfort, Franklin County, Kentucky über einen Besucheranstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr, und feierte ihren Millionsten Besucher. Das Wachstum der Besucherzahlen in der Destillerie nahm man bei Buffalo Trace zum Anlass zu expandieren. 2016 begann man mit der Renovierung des unteren Stockwerks des lange leerstehenden O.F.C. Still-Gebäudes. Während des Grabens traf das Bauteam dann auf eine Überaschung, etwas wahrlich Großes. Man stoppte die Bauarbeiten und holten Experten hinzu,  die Historic Preservation Consultant/Whiskey Historikerin Carolyn Brooks und den Bourbon-Archäologen Nicolas Laracuente. Was sie dann entdeckten, war die ursprüngliche Brennerei von 1873 sowie die Fermenter von 1882.

Weitere Informationen über die O.F.C. Vintages sind unter nachfolgendem Link zu finden:

https://ofcvintages.com.

Neuer PITÚ Ready-To-Drink für relaxten Genuss zu Hause und unterwegs

Von | Bar | 2 Comments

Die PITÚ Ready-To-Drink Premium Caipirinha in der Dose wird auf Basis von PITÚ, der marktführenden Premium-Spirituose aus reinem Zuckerrohr, hergestellt. Der geschätzte, frisch-spritzige Geschmack einer Original Caipirinha ist damit jetzt auch als Ready-To-Drink verfügbar. Fertig gemixt bietet die Caipi in der Dose schnellen und unkomplizierten Trinkgenuss, und ist deshalb idealer Begleiter für gemütliche Abende mit Freunden und Outdoor wie BBQ’s, Gartenparty’s oder Festivals.

Das Gebinde mit 330 ml Inhalt verfügt über einen Alkoholgehalt von 10 % vol., und ist ohne Zusatz von Farb- und Konservierungsstoffen. Die unverbindliche Verkaufspreis-Empfehlung für die Vermarktung im Lebensmittelhandel liegt bei 2,49 €.

Alkoholische Mischgetränke befinden sich im Trend, gewinnen bei Konsumenten zunehmend an Beliebtheit und verzeichnen aktuell ein Absatzwachstum von +19,8%. Cola-Mixgetränke entwickeln sich mit +16%, die Gruppe der Mixgetränke ohne Cola mit +27,5% Absatzentwicklung sogar noch besser. (Nielsen Absatz LEH KW1-39/2018).

Die PITÚ Ready-To-Drink Premium Caipirinha ist der erste Fertigmix in Dose auf Cachaça-Basis und setzt Premium-Akzente. PITÚ ist im Lebensmittelhandel inklusive Cash & Carry seit Jahren unangefochtener Marktführer (70,5 % Marktanteil Umsatz KW 1-39 AC Nielsen LEH+DM+C+C).

Education Center im American Cocktail College in Rostock, powered by Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon.

Von | Bar | Keine Kommentare

Zum Jahresbeginn startet die TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH eine neue Initiative mit dem langjährigen Kooperationspartner Barschule Rostock. Die neue Kurse starten 2019.

Uwe Voigt, Inhaber der staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung und Privatschule: „Bereits vor 7 Jahren haben wir gemeinsam mit dem Baltic College Schwerin (Fachhochschule für Hotellerie und Tourismus) und der späteren Hochschule des Mittelstandes (FHM) mit 8 Standorten in Deutschland diese Weiterbildung entwickelt. Die Wertigkeit dieser Weiterbildung liegt weit über dem IHK Abschluss geprüfter Barmixer, und wird durch die Hochschule begleitet und geprüft. Die Absolventen erhalten Fachhochschul-Zertifikate mit internationaler Anerkennung durch Bildungspunkte, die sogar für ein Studium angerechnet werden können.“

Tim Nentwig, Initiator des Bar Circle und Marketing Director für das TeamSpirit-Sortiment: „Die Förderung des Berufsstands begleiten wir schon seit mehr als 20 Jahren durch Förderpreise, Wettbewerbe, Schulungen und Kooperationen. Wir bieten unseren Kunden in 2019 erstmals satte 10% auf das Top-BSR-Kursangebot an, solange die Plätze reichen. Ein konkretes Rechenbeispiel: Beim Kurs „Chef de Bar“ beispielsweise, der 190 Unterrichtseinheiten in 3 Wochen Vollzeit umfasst, supporten wir mit Buffalo Trace jeden Platz, den unseren Kunden besetzen, mit über 240 €.

Manager of Bar-Business – Chef de Bar powered by Buffalo Trace

Mit Zeugnis der Fachhochschule – international anerkannt. Kosten 2.430,00 EUR (inkl. Prüfungsgebühren) abzgl. 10% für TeamSpirit-Kunden. Weiterbildung nach § 4 UStG von der gesetzlichen Mehrwertsteuer befreit. Bis zu 70% Förderung möglich.

Infos zu den Top-Kursen hier:
https://www.barschule-rostock.de/manager-of-bar-business-chef-de-bar-kampagne
https://www.barschule-rostock.de/master-of-bartending-iba-kampagne
https://www.barschule-rostock.de/certified-brand-ambassador-kampagne
https://www.barschule-rostock.de/professionell-bartender-kampagne

 

Neue Besteuerung von Spirituosen trifft Ungarn

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Bereits von 10 Jahren wollte Ungarn als erstes Land der Welt eine generelle Steuer auf ungesunde Lebensmittel einführen. Das Motto lautetet: Wo „zu viel“ Salz, Zucker oder Fett drin ist, soll der Forint.-Preis steigen. Gleichzeitig hat die Regierung bereits vor über 10 Jahren proklamiert die Getränkesteuer auf Alkoholika und Softdrinks um zehn Prozent zu erhöhen. Die Steuer sollte nicht nur das Loch im Haushalt der Krankenversicherung stopfen, sondern auch zu besserem Ernährungsverhalten anregen.

Ab 2019 gibt es in Ungarn weitere, dramatische Veränderungen im System der Sozialbeitragsteuer und der Gesundheitsabgabe.  Bei der im November 2018 verabschiedeten „Produktsteuer zur Erhaltung der Volksgesundheit“ werden ab 1. Januar 2019 die meisten alkoholischen Erzeugnisse laut Verbrauchsteuergesetz als steuerpflichtige Waren angesehen. Im Gegenzug sollen andere Steuersätze gesenkt werden.

Spirituosen mit 35% vol und mehr wird die neue Besteuerung empfindlich treffen, aus diesem Grund wird das Unternehmen Zwack die Grädigkeit von UNICUM ZWETSCHKE minimal abgesenken (von 35% vol auf 34,5% vol) um unter die Steuzergrenze zu gelangen, was keinerlei Auswirkungen auf Geschmack oder Qualität hat.

 

Eine Alkoholabsenkung unter 35% vol. ist beim klassischen Unicum, der eine Grädigkeit von 40% vol besitzt allerdings nicht umsetzbar. Der Klassiker beibt unverändert, muss sich im Heimatland aber auf drastische Absatzeinbrüche aufgrund steuerlich bedingter Preiserhöhung im Handel einstellen. Die Spirituosenliebhaber dort trifft es doppelt hart, denn Ungarn hat mit 27% den höchsten Umsatzsteuersatz in der Europäischen Union.