Finalisten des globalen BOLS Bartenderwettbewerbs stehen fest

Von | Bar | Keine Kommentare

Sechs talentierte internationale Bar-Teams aus aller Welt treten am 19. Juni in Amsterdam im Finale der BOLS AROUND THE WORLD Challenge an.

In der Qualifikationshase wurden weltweit Barkeeper dazu aufgerufen ein Video von ihrem Bar-Team zu drehen, das ein einzigartiges Cocktailrezept und kreatives Konzept mit einem oder mehreren Produkten aus dem Lucas Bols Global Portfolio zum Leben erweckt. Im Januar 2019 tauschten die Teams ihre Videos auf ihren Social Media Kanälen mit dem Hashtag #BATW2019 aus.

„Wir sind begeistert von der hohen Beteiligung am diesjährigen Bols Around The World Wettbewerb. Die Bartender haben einen unglaublichen Teamgeist bewiesen und der Barkeepergemeinde ein unvergleichliches Maß an Energie und Inspiration gebracht. Ich möchte allen Teilnehmern im Namen aller bei Lucas Bols für ihre harte Arbeit und ihr anhaltendes Engagement für die erfolgreiche Entwicklung der Cocktailindustrie danken“, sagt Huub van Doorne, CEO Lucas Bols.

Die Finalisten:

  • North America: Botanist Bar, Vancouver, Canada
  • Central South America: El Balcón Cali, Colombia
  • Africa & Middle East: SIP Exclusive, Cape Town, South Africa
  • Asia Pacific: Keepers, Seoul, South Korea
  • Eastern Europe: Xander Bar in Four Seasons, Saint-Petersburg, Russia
  • Western Europe: Mr Fogg’s Gin Parlous, London, United Kingdom

Das große Finale

Die Reguliersdwarsstraat, eine beliebte Straße im Zentrum von Amsterdam, die für ihre großartigen Bars und Restaurants bekannt ist, wird am 19. Juni ab 19.00 Uhr in die Bols Cocktailstreet umgewandelt. Dann übernehmen die sechs Finalisten-Bar-Teams eine der teilnehmenden Bars auf der Straße, und setzen ihre erfolgreichen Cocktail-Konzepte für Veranstaltungsticketinhaber und BATW-Juroren um.

Die teilnehmenden BATW 2019 Bars in Amsterdam sind: 

Duke of Tokyo, Lion Noir, Middle.Eat, Roses by SAL, SOHO, and Toppers. Eine Outdoor-Bar vor dem Club NYX bietet zudem Bols-Signatures an, und ist für alle Besucher der Straße geöffnet.

Der Preis

Das siegreiche Bar-Team erhält eine Reise für bis zu drei Mitglieder seines Bar-Teams in eine der folgenden Städte: Berlin, Kapstadt, Dubai, London, Mexiko-City, Moskau, New York oder Tokio.

Über Lucas Bols

Lucas Bols ist die älteste Spirituosenmarke der Welt und eines der ältesten noch tätigen niederländischen Unternehmen. Aufbauend auf seinem mehr als 440 Jahre alten Erbe aus dem Jahr 1575 beherrscht das Unternehmen die Kunst des Brennens, Mischens und Mischens von Likören, Genever, Gin und Wodka. Lucas Bols besitzt ein Portfolio von mehr als 20 Premium- und Superpremium-Marken verschiedener Spirituosen, die weltweit in Cocktailbars eingesetzt werden. Die Produkte werden in mehr als 110 Ländern der Welt verkauft.

Darüber hinaus ist Lucas Bols ein führender Akteur in der Barkeepergemeinde. Mit dem House of Bols Cocktail & Genever Experience und Europas größter Barkeeperschule, der Bols Bartending Academy, bietet das Unternehmen Inspiration und Bildung für Barkeeper und Verbraucher.

Distell erhält 11 Auszeichnungen bei der San Francisco World Spirits Competition

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) 2019 gab es insgesamt 11 Auszeichnungen für die Whiskys von Distell. Und dies folgt unmittelbar auf eine erfolgreiche Phase des Unternehmens, das am 28. März bei den Icons of Whisky Awards zum „Overall Distiller of the Year“ gekürt wurde. Distell gewann zudem 13 Auszeichnungen bei den World Whiskies Awards und drei Auszeichnungen bei den Òran Mór Whisky Awards in der gleichen Nacht.

Derek Scott, Brand Director für Malts bei Distell International, sagte: „Wir sind von unserem Malzportfolio begeistert und arbeiten kontinuierlich daran, außergewöhnlichen Whisky für ein neues und treues Publikum anzubieten. SFWSC ist einer der angesehensten und einflussreichsten Spirituosenwettbewerbe der Welt, er wird von den besten Experten der Branche bewertet, so dass der Gewinn ein großes Lob ist. Wir sind sehr stolz darauf, dass so viele unserer Malts auf dieser globalen Bühne anerkannt werden.“

Fast 3.000 Einreichungen gingen ein, die höchste Einsendezahl in der Geschichte des Wettbewerbs. Die Whiskys wurden von Experten aus der ganzen Welt blind verkostet und die Ergebnisse am 15. April 2019 in San Francisco bekannt gegeben.

Distells Hitliste der San Francisco World Spirits Competition:

Double Gold

  • Bunnahabhain Stiùireadair Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Ledaig 10 Year Old Single Malt Scotch, Islands, Scotland [46.3%]
  • Deanston 12 Year Old Single Malt Scotch, Highlands, Scotland
  • Deanston 18 Year Old Bourbon Cask Finish Single Malt, Highlands, Scotland [46.3%]

Gold

  • Bunnahabhain 18 Year Old Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Bunnahabhain 25 Year Old Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Bunnahabhain Toiteach A Dhà Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Black Bottle Blended Scotch, Scotland [40%]

Silver

  • Bunnahabhain 12 Year Old Single Malt Scotch, Islay, Scotland [46.3%]
  • Deanston Virgin Oak Single Malt Scotch, Highlands, Scotland [46.3%]
  • Deanston 15 Year Old Organic Single Malt Scotch, Highlands, Scotland [46.3%]

Barschule Rostock: Das „Hogwarts“ der Barschulen

Von | Bar | Keine Kommentare

Man lernt nie aus. Das gilt auch für Champions wie Nils. 2018 gewann der sympathische Bartender, der in  Hannovers „LieblingsBar“ und der „Lucky 7-Bar“ die Shaker schwingt die  „Southern Comfort Challenge “.Mit seinem Drink „Louis Song“ hat sich der 25jährige beim Finale in der „Rooftop Bar“ des Kölner Savoy Hotels gegen neun Mitstreiter aus renommierten Bars in ganz Deutschland durchgesetzt. Was ihm aber nicht zu Kopf gestiegen ist. Im Gegenteil, der ambitionierte Barmann hat jetzt noch einmal die Schulbank gedrückt. Seine Erfahrungen und Eindrücke wollten wir gerne einmal teilen, und haben Nils gebeten für uns einen ganz persönlichen Blog zu schreiben. Nachfolgend und unzensiert seine Eindrücke.

Ein Erfahrungsbericht von Nils Lutterbach

Es gibt in Deutschland nicht übermäßig viele Barschulen – und noch viel weniger, die den Namen „Schule“ auch tatsächlich verdienen. Die Barschule Rostock gehört für mich zu den wenigen Ausnahmen, die ihrem Namen tatsächlich gerecht wird. Als ich die Benachrichtigung bekam, dass ich mit einem Stipendium von „Team Spirit“ eine dreiwöchige Weiterbildung zum Bar Manager absolvieren dürfte, kam das für mich dem 15 Jahre verspäteten Brief aus Hogwarts gleich. Die beigefügte Liste mit etwa 60 auswendig zu lernenden Drinks habe ich zunächst mit großer Euphorie gelesen, um sie anschließend zur Seite zu legen und erst eine Woche vor Schulbeginn panisch zu lernen. Die zweite „Hausaufgabe“, einen Signature Drink vorzubereiten, habe ich glücklicherweise bereits ein wenig früher in Angriff genommen und hatte so schon die meisten Zutaten für meinen Drink zusammen, bevor es in die besagte „Hogwarts“-Barschule ging.

Das Schulgebäude befindet sich im beschaulichen Rostock, in einem romantischen Industriegebiet mit zwei großen Supermärkten in der Nähe und sonst nichts, ein Hauch von Osten liegt in der Luft. Die Ablenkung vom Lernen war somit recht gering. Uwe Voigt, der Schulleiter und ein Dumbledore mit Vokuhila und einer Menge fantastischer Anekdoten, der die Barschule vor 27 Jahren gegründet hat, begrüßte unsere neunköpfige Gruppe am ersten Tag in den heiligen Hallen seiner Institution. Dass wir nicht nur zum Spaß dort waren, wurde uns spätestens beim Blick auf den Stundenplan überdeutlich: Eine 7 Tage-Woche stand uns bevor mit einem täglichen Unterrichtsbeginn um die äußerst barkeeperunfreundliche Zeit von 8 Uhr morgens! Neben Produktwissen standen ebenso BWL, Marketing und Mitarbeitermanagement auf dem Lehrplan.

Drei Wochen Spiel, Spaß Spannung und brummende Köpfe

Die erste Woche gestaltete sich noch als tragbar. Die Prüfungen waren nach wie vor in weiter Ferne, die Sorgen folglich nicht allzu groß und der Spaß allgegenwärtig. Einen BWL-Kurs ohne das Adjektiv „trocken“ zu beschreiben, fällt zwar durchaus schwer, aber es sei gesagt, dass keine Mühe gescheut wurde, auch diese Lehrstunden einigermaßen verständlich bzw. erträglich zu gestalten.

Zwischendurch haben wir uns einen Ausflug in die überraschend schöne Innenstadt von Rostock erlaubt – wenn auch nur einen sehr kurzen, begleitet von Karteikarten, die uns irgendwie die zu lernenden Drinks näher bringen sollten. Zu unserem Glück scheint es in Rostock prinzipiell kein gutes Wetter zu geben. Somit war die Verlockung, den nahe gelegenen Strand zu besuchen, nicht allzu groß.

In der zweiten Woche, die mit unserer schriftlichen Prüfung zum Themenfeld BWL direkt spaßig begann, wurde das Lerntempo noch ein weiteres Mal deutlich angezogen. Vor allem ging es jetzt so richtig los mit den Tastings. Es wurde uns von Anfang an gesagt, wir müssten nicht jede Spirituose probieren, die rumgereicht werden würde. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wer setzt sich in ein Tasting und erliegt dann nicht der Versuchung, eine derart breite Palette an erlesenen Spirituosen auch zu testen und komplett durchzuprobieren? Insbesondere, wenn man solche schier unbezahlbaren Raritäten wie den Asbach Goethe oder einen 15-jährigen Pappy van Winkle so verführerisch offen vor sich stehen hat. Für diese extrem noblen Tropfen hatte sich Uwe Voigt allerdings etwas Besonderes überlegt: Wer wollte, konnte 5 Euro für ein Tierschutzprojekt spenden und durfte dann probieren. Abgemacht! Ein guter Deal!

Nichtsdestotrotz schwindet bei den meisten gesunden Menschen spätestens dann der Enthusiasmus, wenn es um 8.30 Uhr heißt: „Es geht los mit Arrak.“ Zudem kommt hinzu, dass es gar nicht so einfach ist, sich abends noch an den Schreibtisch zu setzen, um die Drinks auswendig zu lernen, nachdem gerade 32 Spirituosen getestet wurden. Aber hey, was tut man nicht alles für seine Weiterbildung?!

Die zweite Woche endete mit einem Probemixen und Bewerten unserer Signature Drinks – was für den einen oder die andere geradezu niederschmetternd war, uns am Ende aber alle einen Schritt voran brachte.

Die dritte Woche schließlich verbinde ich hauptsächlich mit schweißnassen Händen und dem Stress, alles auf die Kette zu bekommen. Wir begannen lustigerweise wieder mit einer Prüfung: Marketing und Personal-Management. Inhaltlich begann diese Woche mit einem Thema, das ich bislang immer ein wenig umschiffen konnte: Wein. Gregor Kroll, die rechte Hand von Uwe Voigt und ein famoser Lehrer, marterte uns über Tage bereits mit Etikettensprache und weinbasierten Getränken. Sein Anspruch war nicht, uns zu Sommeliers auszubilden. Aber wir sollten wenigstens in der Lage sein, ein paar simple Fragen in Sachen Wein beantworten zu können. Ich kann nur sagen: „Chapeau, Herr Kroll!“! Ich habe dank Ihnen bedeutend mehr Bock auf die Welt der Weine und was alles dazu gehört!

Als das Finale dieses dreiwöchigen Bar-Boot Camps unmittelbar bevor stand, bin ich morgens noch eine halbe Stunde früher aufgestanden, um noch etwas mehr Zeit zum Lernen zu haben. Die Gesichter unserer Gruppe schwankten bereits zwischen bleich und grün, während die allgemeine Stimmung eher in Richtung Erschießungskommando ging. Am eigentlichen Prüfungstag war die Stimmung merkwürdig locker, beinahe Schicksalsergeben. Die ganze Tortur dauerte insgesamt rund 5 Stunden. Blut, Schweiz und Tränen flossen und doch war es dann irgendwann vollbracht.

Die langersehnten Feierlichkeiten an diesem Abend dauerten nur bis kurz vor 23 Uhr an. Wir waren einfach zu müde und zerschlagen und schliefen am Tisch fast ein. Am nächsten Tag war nur noch die Zeugnisübergabe und ich konnte wieder in den Zug steigen und mich zurück ins friedliche Hannover kutschieren lassen – mit einer staubtrockenen Badehose im Gepäck und einer Menge neuer Erinnerungen im Herzen und Pläne im Hirn. Vielen Dank an euch alle für diese aufreibenden, denkwürdigen und rundum wunderbaren drei Wochen! Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit, um richtig gut zu werden. Und das wirkt dann wie die Magie von Hogwarts.

Nils Lutterbach

Mehr zur und über die Barschule Rostock: https://www.getraenkeabc.de/bar/education-center/

Buffalo Trace spendet das 6. Mio. Fass

Von | Bar, Whiskey | Keine Kommentare

Vor etwas mehr als einem Jahr, im April 2018, rollte die Buffalo Trace Distillery ihr siebenmillionstes Fass, das seit der Prohibition produziert wurde, in das Lager V, das weltweit einzige Bonded Warehouse ür die Lagerung eines Einzelfasses (wir berichteten). Das bedeutet, dass das bestehende sechsmillionste Barrel, das sich seit 2008 im Lager V befand, eine neue Heimat finden musste. Dieser Bourbon ist nun in ein anderes Lager umgezogen, um für ein weiteres Jahr zu reifen, und hat dort volle 10 Jahre und 11 Monate verbracht. Das sechsmillionste Fass Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whiskey wurde in 375-ml-Flaschen abgefüllt und wird ausschließlich gemeinnützigen Organisationen für Spendenaktionen zur Verfügung gestellt. Die Buffalo Trace Distillery bietet alle 400 Flaschen gemeinnützigen Organisationen innerhalb der USA kostenlos an, um sie zu versteigern und Geld für ihre sinnvollen Zwecke zu sammeln.

Auch die Jubiläumsabfüllung der sechsten Million Barrel der Buffalo Trace wird nicht im Handel erhältlich sein, sondern nur an gemeinnützige Organisationen in den Vereinigten Staaten abgegeben, die Geld für ihre Wohltätigkeitsorganisation sammeln möchten.

„Wir sind begeistert, dass wir etwas für die Bedürftigen tun können“, sagt Kris Comstock, Senior Marketing Director von Buffalo Trace. „Wir haben uns für  Flaschen mit einer Größe von 375 ml entschieden, um eine grüßere Abfüllanzahl zu ermöglichen und mehr Wohltätigkeitsorganisationen helfen zu können. Wir hoffen wirklich, dass Whiskey-Enthusiasten einigen verdienten gemeinnützigen Gruppen helfen werden,. Diese Flaschen sind wunderschön, die Verpackung ist erstklassig und der Bourbon schmeckt fantastisch. Unser Ziel ist es, 500.000 Dollar für wohltätige Zwecke zu sammeln!“

Im Jahr 2011 bot die Brennerei zum beispiel ihren Millennium Barrel Bourbon an, dies brachte mehr als 150.000 Dollar für verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen in den USA ein. Im Jahr 2016 wurde der erste O.F.C. Bourbon Whiskey von 1980, 1982 und 1983 auf die gleiche Weise freigegeben, und gemeinnützige Organisationen berichteten, dass sie mehr als eine Million Dollar für wohltätige Zwecke gesammelt hatten.

Mehr Infos unter www.6millionthbarrel.com und https://youtu.be/Ulj7__MkMa4

Underberg mit neuer Markenausrichtung und Kampagne

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Die Kräutermarke Underberg gehört zu den bekanntesten deutschen Marken und blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Unverwechselbar in Strohpapier gewickelt, ist die Underberg-Portionsflasche eine Markenikone in Deutschland, die nach wie vor große Beliebtheit erfährt. In 2019 startet die Marke mit einer neuen Ausrichtung und Kampagne.

Thilo R. Pomykala, Vorstand der Semper Idem Underberg AG: „Der Spirituosenmarkt steht in einem starken Wettbewerb. Nur durch konsequente Weiterentwicklung unserer Marken können wir dem kontemporären Zeitgeist gerecht werden und uns für die Zukunft gut aufstellen. Deshalb haben wir umfangreiche Marktforschung durchgeführt, um tiefgehende Einblicke zu den Verbrauchern zu erhalten. Diese Erkenntnisse haben wir genutzt um noch besser zu verstehen, wie, neben den Stammverwendern, auch die jüngeren Konsumenten die Marke erleben und an welchen Ansätzen wir zukünftig noch weiter arbeiten müssen um Underberg auch für künftige Generationen attraktiv zu machen.“

Auf Basis der gewonnenen Insights und den charakteristischen Werten von Underberg wurde die Positionierung  der Marke weiterentwickelt. Ein starker Fokus liegt dabei auf der Einzigartigkeit von Underberg.

Underberg macht weder bei seinem Qualitätsanspruch, noch bei der fachkundigen Verarbeitung oder dem schonenden Auszug der Kräuter Kompromisse. Nur weil dieser Grundsatz im Haus Underberg so EXTREM wichtig ist, kann Underberg einen immer wieder einzigartigen und unverwechselbaren Kräuter herstellen.

Die unnachahmliche und sorgfältig ausgewählte Kräutermischung wird durch das Semper idem Geheimverfahren besonders schonend verarbeitet. Zusammen mit der monatelangen Reifung in Fässern aus slowenischer Eiche erhält Underberg so seine einzigartigen Eigenschaften. Diese „so und nicht anders“-Haltung ist mindestens genauso extrem wie der Geschmack.

Doch Underberg ist nicht nur im Geschmack unvergleichlich. Auch in anderen Facetten ist Underberg extrem: Unverwechselbar in Strohpapier gewickelt, ist Underberg extrem eigenständig im Flaschendesign. Zudem ist Underberg seit über 170 Jahren EXTREM kompromisslos in seinem Qualitätsdenken: Kräuter aus 43 Ländern, hochwertiger Alkohol und Wasser. Sonst nichts!

Die unique Flasche, gepaart mit dem individuellen Geschmack sowie dem langjährigen und beharrlichen Qualitätsstreben der Marke sind im neuen Claim zusammengefasst: Extrem seit 1846.

Die Kampagne wurde in ausdrucksstarke Visuals übertragen, die den unvergleichlichen Charakter auf originelle Art aufgreift und so jung und alt gleichermaßen anspricht. Underberg setzt dabei vor allem auf zeitgemäße Medien wie Online und Social Media, um über diese Kanäle die Konsumenten zu erreichen. Die Flasche wird dabei als unverwechselbares Wiedererkennungsobjekt ins Zentrum gerückt und von charismatischen, teils selbstironischen, Aussagen gerahmt.

Deanston 18 Years old

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Heute schauen wir uns den 18 jährigen Highland Single Malt Scotch aus dem Hause Deanston einmal genau an. Und Achtung, Spoiler: Es handelt sich hier um einen klasse Whisky aus der noch relativ jungen Deanston Geschichte kreiert vom ehemaligen Masterblender Ian MacMillan. Alle Whiskys des Hauses Deanston wurden ausschließlich aus regionaler Gerste der umliegenden Bauern hergestellt und sind zum Teil sogar durch die Organic Food Federation zertifiziert.

Das Design kommt in der gewohnten Deanston Flasche mit dem langen Hals, dem zylindrischen Bauch und einem schönen, aufgeräumten Etikett mit toller Haptik. Zugeteilt wurde ihm ein weiches Braun, das schon etwas an helleres Leder erinnert und der goldbraunen, karamelligen Farbe des Inhaltes sehr schmeichelt. Ob mit oder ohne Umverpackung ist dieser Single Malt in jedem Whiskyregal ein echter Hingucker.

Nach 16 Jahren Reifung in Second Fill Bourbon Fässern aus Kentucky mit anschließendem zweijährigen First Fill Bourbon Fass Finish, wurde dieser Deanston mit 46,3 % vol. un-chill filtered und ohne Zusatz von Farbstoffen bei Deanston selber in den schottischen Highlands abgefüllt.
Das Lagerhaus besteht aus meterdicken Steinwänden und einem ebenbürtigen Dach, wodurch ein konstantes Klima unter dauerhaft kontrollierten Bedingungen entsteht.

 

Das Aroma reicht von ausgewogen und süß über Vanille und Honig bis hin zu einer leichten Bourbonfass Note mit etwas floralem Hintergrund, außerdem leicht würzig.

Geschmacklich wie oben angekündigt absolut empfehlenswert! Sehr angenehmes Mundgefühl, malzig, süß, leichte Eiche und Toffee.

Im Abgang ist der 18 jährige Deanston trotz seiner 46,3% sehr weich, milder Alkohol bleibt aber natürlich erhalten. Im Übergang heuig, deutliche aber nicht kräftige Eiche. Keine Spur von Bitterkeit. Toffee wird dunkler und röstiger, Noten von frischem Brot, am Ende leicht schokoladig. Rundum ein Geschmack, der lange im ganzen Mund erhalten bleibt.

Fazit: In dem noch relativ jungen Dasein der Deanston Destillery zählt der 18 jährige schon zu den älteren Produktionen des Hauses, bringt aber dennoch keine Spur von Unerfahrenheit mit.
Wer sich gerne eines milden und süßen Whiskys mit vielen Aromen erfreut, kommt hier sicher auf seine Kosten. Das Preis-Leistungsverhältnis befindet sich absolut in der Waage. Kurzum: der Deanston 18 ist sein Geld auf jeden Fall Wert!

Oh Colonel mein Colonel – Small Batch Bourbon vom Feinsten

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Colonel Edmund Haynes Taylor Jr. gehörte zu den sogenannten “Bourbon Aristokraten” Kentuckys. Er war ein Mann der Innovationen und setzte ausschließlich Kupferbottiche zur Fermentierung statt der üblichen hölzernen Bottiche ein. Das war nicht nur einzigartig sondern auch ausgesprochen teuer für seine Zeit. Er baute Stills aus massivem Kupfer. Dies inspirierte Taylor auch, seine Distillierie in Frankfort O.F.C. zu nennen, was für Old Fashioned Copper steht. Er führte den “Bottled in Bond Act” ein, symbolisiert durch eine Flaschen-Banderole, einer der ersten Qualitätskontrollen in der Whisky-Industrie. Und er baute das erste klimatisierte Lagerhaus der USA. In seiner Lebenszeit gründete und/oder besaß er sieben verschiedene Distillerien. Die erfolgreichsten waren die O.F.C und die Carlisle Distilliery, Vorgänger der heutigen Buffalo Trace. Taylor zu Ehren wird auch heute noch nach seinen Vorgaben eine der hochwertigsten Whiskey-Sammlungen produziert.

Colonel EH Taylor Small Batch

Die von Colonel Taylor patentierte Technik, die Maische (mash) ganz natürlich tagelang vor Destillation sauern zu lassen, kam auch hier zum tragen. Dieser Sour Mash Batch Bourbon Whiskey wurde im Jahre 2002 destilliert, unter Anwendung der vorher beschriebenen Methode. Er zeigt Charakter und Körper wie kein anderer heutzutage. Ein echter „Top-Class“ Bourbon.

Nase: Aromatisch und mild, Süße und Lakritzaromen

Geschmack: Karamellige Maissüße, vermischt mit Butterscotch und Lakritz

Finish: Weiches Mundgefühl, das sich in subtile Gewürze von Pfeffer und Tabak verwandelt

Auszeichnungen 2018:
2018 Silver Medal – New York International Spirits Competition
2018 Gold Medal – Los Angeles International Spirits Competition
F. Paul Pacult’s Spirit Journal Rating: 5 stars / Highest Recommendation

Alkoholgehalt: 50 % vol.

 

 

 

Sonderedition von Asbach zum Mauerfall 1989

Von | Bar | Keine Kommentare

Die deutsche Traditionsmarke Asbach hat im Jahr des Mauerfalls (1989) eine exklusive Rarität destilliert, den Jahrgangsbrand 1989. Aus einem sorgfältig ausgewählten Weißwein des Jahrgangs 1988 wurde der Freiheitsbrand traditionell in kupfernen Brennblasen doppelt gebrannt. Die Kunst des Destillateur-Meisters Sebastian Zöllner wurde durch die langjährige und behutsame Lagerung in Eichenholzfässern vollendet. Dezente, elegant-würzige Noten, der leicht rauchige Anklang von Eichenholz sowie der gradlinige Charakter dieser Spezialität sind das Ergebnis. Abgerundet wird dieses einmalige Genusserlebnis durch einen schönen Nachhall mit sehr angenehmer, lang anhaltender Würzigkeit.

Die Rarität in limitierter Edition wird mit einem kleinen Stück Geschichte geliefert – einem Original Steinfragment der Berliner Mauer.

Degustationsnotizen:

Farbe: Goldener Topaz

Nase: Dezente, elegant- würzige Noten verbinden sich mit Noten von Rosinen und Dörrobst und einer feinfruchtigen Weinigkeit, leicht rauchiger Anklang von Eichenholz

Gaumen: Weiniger, geradliniger Charakter; ausgewogene fruchtige und würzige
Noten mit einer leicht ledrigen Note und Anklängen von Zimt und
Vanille; dezent geprägt von Eichenholz; angenehm wärmend

Nachklang: Schöner Nachhall mit sehr angenehmer, lang anhaltender Würzigkeit
von feinen Holz- und Gewürznoten

Alkoholgehalt: 41% vol.
Erhältlich für ca 250 €

Große Pläne bei Bunna – Umbau gestartet

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Bunnahabhain wird in drei Jahren ganz neu aussehen / Die Arbeiten auf Islay haben begonnen

Nach dem 10,5 Millionen Pfund schweren Investitionsplan von Distell International beginnt aktuell eine umfassende Modernisierung der Bunnahabhain Distillery auf Islay, die ein dreijähriges Renovierungsprogramm vorsieht. Die Destille  liegt am nördlichsten Punkt der Insel Islay, was den Umbau logistisch herausfordernd gestaltet. Im Rahmen der Modernisierung ist vorgesehen, einige der ursprünglichen Gebäude sorgfältig in ihrem alten Glanz zu restaurieren,  während andere entfernt und verlegt werden, um mehr Platz zu schaffen, einen besseren Betriebsablauf auf dem Gelände zu ermöglichen und das Erlebnis für die Besucher zu verbessern. Dementsprechend ist auch der Bau eines Besucherzentrums mit Café geplant, das einen atemberaubenden Blick auf die Bunnahabhain Bay verspricht und so den „Sound of Islay“ erlebbar macht. Mit dem Abriss von vier Lagergebäuden, sowie dem Beginn der Modernisierungen des bestehenden Pumpenhauses haben die Arbeiten bereits begonnen. Bisher wurden über 99% der beim Abbruch verarbeiteten Materialien recycelt, wobei der Großteil für die Wiederverwendung aufbewahrt wurde.

Weitere geplante Baumaßnahmen sind die Errichtung eines neuen Abfülllagers, die Sanierung des Produktionsgebäudes sowie sechs Häuser neben der Brennerei, die zukünftig als Gästehäuser zur Verfügung stehen sollen. Der Entwicklungsplan und die Phasen der Aktivitäten wurden sehr sorgfältig geplant  um sicherzustellen, dass die Whiskyproduktion und das Besuchererlebnis während dieses Zeitraums so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

 

Mehr zum Projekt auf: https://buff.ly/2H0DDrm

 

 

Willkommen in Budapest

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Der vielleicht schönste Weg, um Zwack Unicum zu besuchen und zugleich die Sehenswürdigkeiten von Budapest zu erleben, ist eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie Nummer 2. Diese fährt am Pester Donauufer entlang und bietet Ihnen einen wunderbaren Blick auf alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine Haltestelle nach der Petöfi-Brücke hält die Bahn direkt gegenüber unserer alten Zwack-Fabrik (Haltestelle Haller utca).

Zu den Orten, die man in Budapest besuchen sollte gehören die Margareteninsel, ideal zum Joggen und Spazierengehen oder zum Besuch eines der Thermalbäder oder Sportanlagen geeignet. In direkter Nähe liegt auch das neogotische Parlament, das größer ist als die Houses of Parliament in London. Hoch über dem Fluss, der von der imposanten Kettenbrücke, die von einem Schotten erbaut wurde, gepägt ist, sieht man den Burghügel mit dem Budaer Burgpalast, rechts daneben die Fischerbastei und die Matthiaskirche, in der Kaiser Franz-Joseph und seine Frau Elisabeth, die berühmte „Sissi“ gekrönt wurden. Der dreiteilige Filmklassiker mit Romy Schneider erzählt übrigens viel Wahres über die Geschichte Ungarns in der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie.

Barkeepern möchten wir vor allem das alte jüdische Viertel ans Herz legen. Hier finden sich heute Szenekneipen und trendige Geschäfte, vor allem in den „Goszdu-Höfen“. Gleich hinter den Gozsdu-Höfen befindet sich die Budapester Synagoge, eine der größten und schönsten Synagogen der Welt.

Joseph Zwack 1840 gründete die erste Fabrik auf dem Marokkanischen Platz, dem heutigen Erzsébet Platz. Die Fabrik wuchs sehr schnell und zog in die Two Saracens und Üllői Straße um und fand ihren Platz letztendlich im Jahr 1892 in der Soroksári Straße 26.

Hier findet man auch das Zwack Museum und das Besucherzentrum, die die Geschichte und die Vergangenheit der Familie und des Kräuterlikörs zeigen und wo Besucher anhand von exklusiven Aufnahmen die mehr als 225 Jahre alte Geschichte verfolgen können. Dank Familienrelikten, Dokumenten und Fotografien, die im Museum ausgestellt werden, kann man nicht nur die abenteuerliche Vergangenheit der Familie von ihrem Beginn bis heute erleben, sondern auch Meilensteine der ungarischen Geschichte. Zudem beherbergt das Museum eine der reichsten Miniaturflaschen-Sammlungen in Europa, darunter auch einige seltene Spezialitäten.

Die einzigartige Destillerie, die sich in der Mitte des Fabrikgeländes befindet, wurde anhand von Originalaufnahmen rekonstruiert und stellt die bezaubernde Atmosphäre der Likörfabrik im 19.Jahrhundert dar. Im Gebäude, oftmals das „Herz von Unicum“ genannt, kann man die Destillieranlagen und Fässer bewundern, aber auch Duftkräuter, die die Zutaten von Unicums Geheimrezept sein könnten.

Ein aufregender Abschluss des Programms ist eine Führung durch den Keller mit einer Fläche von 2.500 m2. Besucher können die unvergesslichen Zwack-Liköre, den herkömmlichen Unicum und Unicum Pflaume, die neueste Geschmacksrichtung, gereift aus getrockneten Pflaumen, direkt aus einem der 500 Eichenfässer probieren.

Die Destillerie- und Kellerführung ist nur zu bestimmten Terminen verfügbar. Termine bitte sicherheitshalber erfragen bei:

Zwack Museum and Visitors’ Centre
1095 Budapest, Dandár str. 1.
Tel.: +36 1 476 2383
email: muzeum@zwackunicum.hu