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Koskenkorva – so macht man ehrlichen Vodka

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Nachhaltiger Wodka – aus einem Dorf

Koskenkorva Wodka ist ein finnischer Wodka der seit 1953 im gleichnamigen Dorf Koskenkorva hergestellt wird. In den ausgedehnten landwirtschaftlichen Gebieten Westfinnlands ist das Leben nicht kompliziert. Es gibt gute Gerste, reines Wasser, engagierte lokale Bauern und einen gut organisierten und hochmodernen Destillationsprozess. Man arbeitet mit den besten Zutaten aus der Natur, um einen geschmeidigen, ehrlichen Wodka herzustellen.

Engagierte, lokale Bauern

Die lokalen Bauern tragen bei der Herstellung von Koskenkorva Wodka eine elementare Rolle. Man ermutigt die rund tausendfünfhundert Bauern in der Region, die Effizienz der Landwirtschaft zu maximieren, Nährstoffe sinnvoll zu nutzen und die Gerste während der Wachstum-Saison zu überwachen, und hat als Ziel das Handwerk des regionalen Gerstenanbaus zu sichern, damit es von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.

Die nördlichste Gerste

Für Koskenkorva verwendet man die nördlichste Gerste. Es werden die Gerstensorten Saana und Elmeri angebaut, die speziell für die kurze finnische Vegetationsperiode entwickelt wurden. Das Getreide liefert die beste Ernte im arktischen Klima, und stammt zum Großteil aus dem Umkreis von nur 200 km rund um das Dorf Koskenkorva. Die Gersten-Sorten müssen außerdem weniger als andere Getreide gewaschen werden, somit wird auch weniger Wasser verbraucht.

 

Reines, finnisches Grundwasser

Zur Herstellung von Koskenkorva wird ausschließlich ungefiltertes und unbehandeltes Grundwasser aus über 7 Metern Tiefe eingesetzt. Das Grundwasser ist von außergewöhnlicher Qualität, da die Kämme von Salpausselkä für eine besonders gute Filtration sorgen. Die Erdmoränen entstanden als vor über 11 tausend Jahren eine Kaltzeit den Rückzug der Gletscher verzögerte, und damit Ablagerungen postglazialer Sande und Kiese an den Rändern des Gletscher-Eisschildes entstanden. Das Unternehmen schützt diese wertvolle Ressource und das Wasserentnahmegebiet durch eigene Landbesitzanteile als Schutzgebiet und die Beschränkung von Bauvorhaben.

Durchdachte Destillation

Im Destillationsprozess wird das Gerstenkorn zu 100 % verwendet. Die kontinuierliche Destillation verringert den notwendigen Wasser und Energieverbrauch. Das Ergebnis: Ein reiner Spirit, zu 100% ungefiltert.

Nachhaltiger Vorreiter

Die Recycling- und Wiederverwendungsrate der Koskenkorva-Brennerei liegt bei 99,9 %. Was nicht zur Herstellung des Wodka verwendet werden kann, wird zur Herstellung von Stärkeprodukten und Tierfutter genutzt. Die Gerstenschalen werden in einem eigenen Biokraftwerk verbrannt, um die Destillation zu bedienen, die Asche wird als Dünger verwendet. Das Kohlendioxid aus der Gärung wird gesammelt und für den Betrieb der Gewächshäuser verwendet. Um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und die Ostsee und andere Wasserwege zu schützen arbeitet man mit der Baltic Sea Action Group zusammen. Im Jahr 2018 erhielt das Unternehmen von den Drinks Business Green Awards die Auszeichnung „Green Company of the Year“.

Im Zeichen der Zeit

Skandinavische Marken gewinnen in Deutschland zunehmend an Interesse und Bedeutung. Sie stehen für Natürlichkeit, reine Zutaten sowie ein naturverbundenes und gleichzeitig lässiges Lebensgefühl.

Gentechnikfrei, vegan und glutenfrei

Koskenkorva Vodka ist ein besonders weicher, natürlicher und mehrfach ausgezeichneter Wodka, Das pure Packaging vermittelt die Produkteigenschaften auf zeitgemäße Art. Der Wodka bewegt sich im Glas sehr leicht, und die Nase ist aufgrund des Destillationsprozesses und des fehlenden Zuckers außergewöhnlich trocken. Koskenkorva Wodka ist gentechnikfrei, vegan und glutenfrei.  40 % vol. Alkohol.

Lucano 1894 Srl und Underberg gehen gemeinsame Wege

Von | Bar, Kräuter | Keine Kommentare

Die Semper idem Underberg AG nimmt das Sortiment des italienischen Spirituosen-Sortiments der Lucano 1894 Srl. in das Vertriebsportfolio ihrer LEH, Fachhandels- und Gastronomieorganisationen auf.

Aus Italien heißt es dazu: „Mit großer Freude starten wir unsere Partnerschaft mit Underberg – einem führenden Unternehmen im Spirituosenmarkt – für den Vertrieb unserer Produkte in Deutschland“, sagte Leonardo Vena, CEO von Lucano 1894 Srl. „Deutschland ist einer der größten Märkte für Amari und Spirituosen im Allgemeinen, daher haben wir uns strategisch entschieden, auf die Vertriebskapazität, das Wissen und die Expertise eines der Hauptakteure hier in Deutschland zu setzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese neue Partnerschaft es uns langfristig ermöglichen wird, unsere Präsenz zu verstärken“.

„Die Zusammenarbeit lag für uns auf der Hand: Wir sind ein familiengeprägtes Unternehmen mit besonderer Kompetenz und Erfahrung für Kräuterspirituosen, und schließen mit der Distributionsaufnahme eine Lücke in einem elementare Segment. Amaro Lucano ist eine hochanerkannte Marke aus dem Süden Italiens, und steht für ausgezeichnete Qualität und italienisches Lebensgefühl“, so Thomas Mempel, Vorstand Vertrieb Semper idem Underberg AG.

Lucano 1894 Srl ist ein italienisches Familienunternehmen, das auf eine über 125-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken kann. Die Leidenschaft für italienische Spirituosen, ein profundes Rezepturknowhow und stetiger Entwicklungsgeist werden von Generation zu Generation im bis heute familiengeführten Unternehmen weitergegeben, und zeichnen das italienische Familienunternehmen aus.

https://www.lucano1894.com/de

Amaro Lucano war das erste Produkt des Unternehmensgründers Pasquale, und wird seit 1894 nach einem geheimen Rezept mit über 30 ausgewählten Kräutern hergestellt. Der italienische Amaro überzeugt mit einem harmonischen, ausbalancierten Charakter und Geschmacksprofil und einem aromatischen Bouquet, und wird traditionell pur, auf Eis oder mit einer Orangenschale gereicht. Die Marke gehört in Italien zu den Top-Amaro’s, und ist deutschen Touristen vor allem aus den beliebten Reisezielen & der Gastronomie in Süditalien bekannt und entsprechend vorverkauft. Mehr Infos unter: https://www.amarolucano.it/de/amaro-lucano

Limoncetta di Sorrento ist ein 100% natürlicher Likör, der ohne Zugabe von Farb- und Konservierungsstoffen nach traditionellem italienischem Rezept an der berühmten Amalfi-Küste hergestellt wird. Man verwendet zur Herstellung nur die “Limone di Sorrento I.G.P.”, deren Qualitätsstandard und Herkunft vom Schutzkonsortium der “Limone di Sorrento I.G.P.” genauestens geprüft und zertifiziert wird. Die Sorrento-Limonen reifen unter aufwendigen Beschattungsanlagen, und werden zwischen  Januar und März geerntet. Ihre Schalen werden von der inneren, weißen Schicht befreit, um einen bitteren Nachgeschmack zu vermeiden. Danach ziehen sie sieben Tage lang in Alkohol, auf diesem Wege erhält man einen Zitronenauszug von einzigartigem Geschmack und unverwechselbarer Herkunft. Limoncetta di Sorrento serviert man am besten gut gekühlt oder auf Eis. Mehr Infos unter: http://www.limoncetta.it/de#limoncetta

Einfache Sommerdrinks mixen – und gewinnen!

Von | Bar | Keine Kommentare

Auch wenn der diesjährige Sommer vielleicht etwas anders verläuft als geplant, mit easy zu mixenden Sommerdinks lässt sich das perfekte Sommerfeeling auch auf dem Balkon, im Garten oder im Park genießen. Und zu gewinnen gibt es auch noch was!

Kassenbon hochladen und gewinnen

Die Teilnahme ist so einfach wie das Mixen unserer Sommerdrinks. Einfach den Kassenbon eines Einkaufs mit einem Produkt der Marken Amarula, Asbach, OUZO of Plomari, Southern Comfort, Pitú oder Grasovka einscannen oder direkt mit dem Smartphone abfotografieren und hochladen. Formular ausfüllen, absenden und mit etwas Glück eine von 5 Playstation 4 Slim (500GB) oder eine von 5 Kühl-Gefrierkombination SCB 250 von Schneider gewinnen.

Und in der Zwischenzeit unsere Sommerdrink-Rezepte ausprobieren!

 

Amarula Passion

3 cl Amarula Cream
2 cl Riemerschmid Bar-Syrup Vanilla
4 cl Maracujanektar
Auf Eis im Shaker alle Zutaten kräftig shaken und durch ein Barsieb in eine vorgekühlte Cocktailschale gießen.
Ohne Eis servieren.

Southern Comfort „Comfort Zone“

2-3 Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben.
4 cl Southern Comfort hinzufügen.
Mit Cranberrysaft auffüllen.
Mit einem Barlöffel vorsichtig umrühren.

 

Asbach Rosé Berry

4 cl Asbach Aperitif Rosé
8 cl Schweppes Wild Berry
4 cl Asbach Aperitif Rosé und 8 cl Schweppes Wild Berry mit Eiswürfeln in ein Glas geben und mit einigen Beeren dekorieren.

Grasovka Apple Soda

4 cl Grasovka
6 cl Apfelsaft
6 cl Soda
Mit Eiswürfeln in ein Longdrinkglas geben.

PITÚ Erdbeer-Caipi

5 cl PITÚ
1⁄2 Limette zerdrücken
1⁄2 Teelöffel Rohrzucker
4 cl Erdbeersaft
Crushed Ice
Alles im Glas verrühren.

 

Mehr Drink-Rezepte und Teilnahme am Gewinnspiel unter: www.getraaenkeabc.de/gewinne/sommerdrinks

Die CAIPI – ein Top-Allrounder. Warum und wie sie wurde was sie ist.

Von | Bar | Keine Kommentare

Um die Erfolgsgeschichte der Caipirinha zu verstehen, muss man in der Mixgeschichte etwas zurückgehen, denn die Entwicklung der gemixten Getränke verlief auf den Kontinenten unterschiedlich. Besonders in Europa gab es große Unterschiede.

Wir haben dazu Franz Brandl befragt, der als Verfasser von zahlreichen Praxis-Ratgebern und Rezeptsammlungen rund um Cocktails und anderer Mixgetränke und als Zeitzeuge der entstehenden Barkultur in Deutschland das Thema Caipi-Boom gleich mehrfach für uns beleuchtet.

Wandel der Drinkkultur – vom Whisky zum gemischtem Getränk

„In den USA, dem Land der Cocktails schlechthin, lag der Ursprung, und ab den 1850er Jahren entwickelte sich hier bereits die Cocktailkultur“ sagt Brandl. „Das damals in Nordamerika zur Verfügung stehende Spirituosenangebot beschränkte sich fast ausschließlich auf Getreidebrände aus denen sich später der Whiskey entwickelte. Es waren harte, hochprozentige Kornschnäpse, deren Genuss Mut und Standvermögen erforderte. So lag es nahe, dass man versuchte, durch Süßen mit Zucker oder Honig oder die Zugabe von aromatischen Ingredienzen und Früchten den Genuss erträglicher zu machen. Auch der Platz der Kommunikation änderte sich und die einfache Barriere des Westernsaloons entwickelte sich zur American Bar.“

In Europa begann der Siegeszug des Cocktails in den Bars der großen Hotels, die um die vorletzte Jahrhundertwende errichtet wurden. In Deutschland wurde diese Entwicklung allerdings von den Kriegen und Wirrnissen der ersten Jahrhunderthälfte unterbrochen.

Mitten in diesen wirren Jahren wurde am 20. Januar 1943 die Marke „PITU“ erstmalig in Brasilien angemeldet, noch lange bevor in Deutschland Cocktails etabliert waren.

Man konnte an der Bar nur mit dem arbeiten, was da war

Brandl erinnert sich: „Einer der wichtigsten ersten Anstöße, der das Mixen nach dem 2. Weltkrieg überhaupt wieder ermöglichte, war die Wiederaufnahme der Produktion von Bols. Bereits seit 1890 hatte Bols einen Produktionsstandort in Emmerich am Niederrhein und ab 1946 wurde am neuen Standort in Neuss wieder produziert. Die Firma Bols war in den Nachkriegsjahren der einzige internationale Hersteller, der in Deutschland Spirituosen und Liköre herstellte. Aufgrund der damals horrenden Preise für ausländische Produkte wäre ohne die Liköre von Bols das Mixen vieler weltbekannter Drinks lange Zeit illusorisch geblieben. Bols fertigte sein ganzes Likör- und Spirituosen-Programm und ermöglichte damit das Mixen der bekannten Klassiker.“

Hotelbars und American Bars waren die Brutstätten der Mixkultur in Deutschland

In Deutschland erhielt der Cocktail erst in den späten 1950er Jahren den Stellenwert, den er in den USA und in London und Paris längst hatte. Brandls Einschätzung nach war erst in den 1970er Jahren der Durchbruch auch in Deutschland geschafft. Das war die Zeit in der auch außerhalb der Hotels American Bars entstanden. Viel zum Fortschritt trug auch das in dieser Zeit rasant wachsende Angebot an internationalen Getränken bei und die Nachfrage nach neuen Drinks stieg auch durch die Genießer, die auf ihren Auslandsreisen neue Drinks kennengelernt hatten.

Zeiten des Umbruchs

Nicht nur in der Geschichtswissenschaft gelten die 70er-Jahre heute als eine Zeit von (Öl-) Krisen, Nachkriegbooms, Umbrüchen und Veränderungen. Im TV flimmern Kojak, Quincy, Dalli Dalli, die Rappelkiste (und) am laufenden Band. Es ist die Zeit der Plateauschuhe, Schlaghose, Lavalampe und Bonanza-Rad. Der Durst der Deutschen nach Exotischem und der Ferne wächst.

Es sind die Pioniere wie Heinrich Riemerschmid, Spirituosenfabrikant alter Schule und Weltreisender, die neue Getränke-Trends nach Deutschland bringen. Der innovative Münchner Spirituosen-Hersteller produzierte bereits in den 1950er Jahren neuartige Liköre und importierte seinerzeit als erster die damals hierzulande noch völlig unbekannte Spirituose Tequila nach Deutschland.

Anläßlich einer Brasilien-Reise, die der Unternehmer im Jahr 1970 unternahm, um mit Frucht-Lieferanten in Verbindung zu treten, lernte er die die Cachaça-Marke Pitú und den Hersteller Engarrafamento Pitu  Ltda. kennen. Kurz darauf, im Jahre 1972 wurde Riemerschmid der Exklusivverkauf von „PITU“ für Deutschland und die EWG-Länder zugesprochen.

Franz Brandl wirkte in diesen Jahren als Barmanager im Sheraton Hotel München, dem damals größten Hotel Europas. Als im September 1974 dann in München die Harry‘s New York Bar als erste von einem Hotel unabhängige American Bar in Deutschland eröffnet wurde, wechselte Brandl und trat dort als Barchef an.

Die Limette war der zündende Funke

„Während damals der mit Tequila zubereitete Klassiker Margarita schon einigen Mix-Profis bekannt war, war Cachaça völlig unbekannt und niemand wusste irgendetwas.“ resümiert Franz Brandl. „Brasilien-Reisende berichteten vom brasilianischen Nationalgetränk Caipirinha, aber auch wenn man das Rezept hatte, war bei den Limetten Schluss. Diese gab es nämlich nicht, und wenn doch, dann waren sie sehr teuer. Erst als Limetten in Deutschland ab 1990 preisgünstiger wurden und auch in größeren Mengen verfügbar waren, sprang die Caipirinha-Welle an.“

Der Charme der Caipi

Um zu verstehen, wie es zu dem Caipi-Boom kam, und warum der Caipirinha heute für Franz Brandl zu den TOP TEN Mixdrinks zählt, muss man auf die Ursprünge des Mixens eingehen. Der Barexperte erläutert uns:

„Gemixt wird aus vielerlei Gründen. Man verbindet verschiedene Geschmackskomponenten oder Vorlieben, man entschärft den Alkohol oder verlängert mit Limonaden oder Säften zum Longdrink. Das absolute Rückgrat beim Mixen ist die Verbindung Spirituose-Sauer-Süß. Dies zeigt sich bei den Klassikern der Gruppe Sour-Fizz-Collins, die immer aus einer Spirituose, Zitronensaft und Zucker bestehen.

Zum Erfolg der Caipirinha trug sicher bei, dass sich die Komponenten Süß und Sauer auch im bereits fertigen und servierten Drink problemlos ausgleichen lassen. Mit einer Caipirinha hat man einen massiven und kühlen Drink in der Hand und der Genuss durch dicke Trinkhalme ist anders, als an einem Cocktailglas zu nippen. Süßt man mit grobkörnigem, braunem Rohrzucker, kommt das Knirschen des Zuckers beim Zermahlen mit den Zähnen dazu.“

In Brasilien mixt man die Caipirinha mit dem dort alltäglichen feinen weißen Rohrzucker. Die Verwendung des groben braunen Zuckers hat sich bei uns eingebürgert, da dieser weiße Zucker bei uns seltener erhältlich war und auch heute noch schwer zu finden ist. Ein Vergleich lohnt sich jedoch.

Pflegeleichter Allrounder

„Die Caipi ist ein Allrounder“ sagt Brandl. Denn ihre Zeit beginnt bereits am frühen Nachmittag, sie ist Aperitif und Digestif und ein absoluter Party-Drink. Natürlich braucht die Herstellung Zeit, doch der Aufwand hält sich in Grenzen. Der Drink lässt sich gut vorbereiten, und anders als bei kohlensäurehaltigen Drinks oder Drinks mit einer Schaumkrone, muss man beim Service nicht hetzen. Im Gegenteil, denn durch das Eis beschlägt das Glas und der Caipirinha gewinnt durch die Kälte. Und da eine Caipi keine sprudelnde Filler enthält, gibt es kein Risiko des Kohlensäureverlusts bei längeren Standzeiten. Im Gegenteil, der Drink wird nur kälter und besser.

Weitere Vorteile: Das Caipi wird im Glas zubereitet, man benötigt kein Equipment wie Shaker, und Strainer die nach jedem Drink gereinigt werden müssen, sondern nur ein Schneidbrett  für die Limetten, ein Messer, einen Löffel und einen Stössel.

Klassische Rezeptur und Zubereitung

1–2 Limetten, je nach Größe und Reifegrad. Von trockeneren Früchten benötigt man mehr als von saftigen, von großen weniger als von kleinen)

2-3 Bar- oder behelfsweise auch Teelöffel brauner oder feiner weißer Rohrzucker

5 cl Pitú Cachaça (in internationalen Rezepturen finden sich zum Teil auch 6 cl)

Die Limetten vierteln und in einen großen Tumbler geben. Mit einem Stößel die Limettenstücke leicht ausdrücken, nicht töten. Den Cachaça und den Zucker dazugeben und mit einem Barlöffel gut vermischen. Das Glas mit grob zerschlagenen Eiswürfeln oder crushed Eis füllen und nochmals vermischen. Einen oder zwei dicke, kurze Trinkhalme dazugeben.

Mehr Frucht, mehr Flavour

Die Caipi lädt ein, sie zu interpretieren und variieren. Und das geht am besten mit Früchten. Nachfolgend zwei einfache, leckere Beispiele von Thomas Magg:

Erdbeer-Caipi      

½ Limette zerdrücken (weniger Limette als im Original, weniger Säure)

5 cl PITÚ hinzugeben

½ Teelöffel brauner Rohrzucker  (weniger Rohrzucker als in einer klassischen Caipi, da Süße aus dem Saft hinzukommt)

8 cl Erdbeersaft

Crushed Ice

 

Maracuja Caipi

Gleiches Grundrezept wie die Erdbeercaipi, nur statt Erdbeersaft ersatzweise die gleiche Menge (8 cl) Maracujanektar verwenden.Die Caipi bietet unzählige Variationsmöglichkeiten, und ist ein nachgefragter weil bekannter und damit vorverkaufter Klassiker. Selbst bei einem attraktiven Preis auf der Getränkekarte bietet sie dem Gastronom eine ordentliche Spanne. Ein Rechenbeispiel: einem empfohlenen Verkaufspreis an den Gast in Höhe von 8,00 € auf der Getränkekarte steht ein Wareneinsatz von 0,80 bis 1,15 € (je nach Zutaten und Einkaufspreis) gegenüber.

Der brasilianische Drink wird selten alleine bestellt, und erfährt aktuell in Corona-Zeiten ein unerwartetes Revival, denn offensichtlich hat der Konsument seine geliebte Caipi wiederentdeckt.

Weltbester VO Calvados aus dem Château

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Calvados vom Feinsten aus dem Schloss in der Normandie.

Wer einen ausgezeichneten Calvados genießen möchte dem sei ein Château du Breuil empfohlen, dessen Pay D’Auge V.S.O.P. im Juni 2020 im Rahmen der World Calvados Awards als der beste VO Calvados ausgezeichnet wurde.

Die auszeichnete Qualität sind den guten Zutaten, handwerklicher Verarbeitung und auch einer einzigartigen Herkunft zu verdanken, denn das Pays d’Auge bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchzogene Hochebene. Ein Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen hier optimalen Bedingungen.

Château du Breuil Calvados Pay D’Auge V.S.O.P.

Best VO Calvados World Calvados Awards 2020

 

Das traditionelle Herstellungsverfahren, bei dem im Betrieb im Schloss über 10 kg Äpfel niedrigstämmiger Bäume verarbeitet werden, um eine Flasche Calvados zu gewinnen sowie die Reifezeit von mindestens vier Jahren im Eichenfass verleihen dem ausgezeichneten V.S.O.P Calvados seine bernsteinerne Farbe, besondere Vollmundigkeit, Weichheit und das angenehme Bouquet. Für die Herstellung der Fässer wird ausschließlich Eiche aus Limousin- oder Tronçais-Wäldern verwendet.

Tasting Notes:

Im Duft fruchtig und komplex mit einem Hauch von reifen Äpfeln, frischer Mandel, leichtem Zitrus, Orangenabrieb und Quitte.

Auf dem Gaumen  mild und abgerundet, volles Aroma von reifen Früchten und Quitte. Langer Nachklang mit einer leichten Note von Mandel.

Alkoholgehalt 40% vol.

UVP 29,99€

 

Kleine Calvados-Warenkunde:

Das Departement Calvados erhielt laut einer alten Überlieferung seinen Namen durch ein Schiff der spanischen Armada namens „El Salvador“, das 1588 an der Küste der Normandie gestrandet sein soll. Mn nannte erst die Küste, dann den Landstrich und nach der Französischen Revolution schließlich die gesamte Region „Calvados“. So bekam auch der regionale Branntwein 1824 seinen Namen.

Ein Calvados ist ein hergestelltes „eau-de-vie“, das bei der Destillation aus Apfelwein in der Normandie gewonnen werden muss. Seit 1942 gibt es die Herkunftsbezeichnung „Appellation d’Origine Controlée“ (AOC) für Calvados.

Man unterscheidet grundsätzlich drei verschiedene Arten von Calvados:

  • Calvados (71% des gesamten Calvados): Der Calvados muss aus Äpfeln hergestellt sein, die aus der Normandie stammen. Entweder einfache oder doppelte Destillation
  • Calvados « Pays d’Auge » (28% des gesamten Calvados, u.a. Château du Breuil): Die Äpfel für diesen Calvados müssen aus der Region Pays d’Auge stammen. Die zweifache Destillation ist hier obligatorisch und erfolgt im Charentais-Destillierkolben.
  • Calvados « Domfrontais », aus dem Süden der Normandy (1% des gesamten Calvados) : in diesem Calvados ist die Verwendung von einem Minimum (30 %) an Birnen erlaubt.

Beim Rohstoff des Calvados – dem Apfel – unterscheidet man zwei Anbauarten:

  • hochstämmige Apfelbäume, die rund 200 kg Äpfel/Baum tragen
  • niedrigstämmige Apfelbäume, die rund 40- 50 kg Äpfel/Baum tragen

Château du Breuil

Das Schloss Château du Breuil liegt in der Normandie, im Nordwesten von Frankreich. Das Pays d’Auge – im Departement Calvados – bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchzogene Hochebene. Ein Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen optimale Wachstumsbedingungen.

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen, die meisten davon sind niedrigstämmige Apfelbäume. Während der Ernteperiode bringen örtliche Landwirte aus dem Herzen des Pays d’Auge zusätzliche Äpfel hinzu. Bevor diese aber verwendet werden, muss eine offizielle Genehmigung vom AOC-Nationalinstitut vorliegen.

Die Auswahl der Äpfel spielt eine wesentliche Rolle, da die Qualität des Cidre und dementsprechend die Qualität des Calvados davon abhängig ist. Von Anfang Oktober bis Ende November herrscht Hektik: Äpfel werden gewogen, ausgewählt und gelagert, nichts wird dem Zufall überlassen. Sorgfältig gewaschen und gemaischt werden dann die Äpfel gepresst, um einerseits die Treber, das Fruchtfleisch, andererseits den Maischesaft herauszuziehen. Der somit entstandene Apfelsaft muss dann mindestens 6 Wochen lang gären, bevor er den erforderlichen Alkoholgehalt für die Destillation, und zwar 4,5% Alkoholgehalt erreicht.

Die zweite Phase spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Zusammensetzung des Calvados: Im Château du Breuil wurde der Akzent auf die Qualität des Pressens gelegt. Nur der reine Saft wird benutzt, der Treberzucker wird nicht verwendet, da er an Tannin verliert und der Saft an Bukett.

Die Gärung erfolgt auf natürliche Weise. Dies erfordert Geduld und stetige Überwachung, um an das Beste der Frucht zu gelangen. Dank Geschicklichkeit und Erfahrung gibt der Kellermeister nicht dem Ertrag, sondern der Qualität den Vorzug. Denn der Cidre muss sehr genauen Normen folgen: Er soll 100 bis 150g Zucker, 2 bis 4g Apfelsäure, 1 bis 5g Tannin pro Treberliter behalten. Wenn der Cidre bereit ist, wird im Château du Breuil zweifach in Charentais-Destillierkolben destilliert, danach reift  der Calvados dann ausschließlich in Eichenholzfässern.

PITÚ launcht neue RTD’s „Brazilian Mojito“ und „Guaraná + Berry“

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Als perfekte Ergänzung zur erfolgreichen Premium Caipirinha in der Dose launcht PITÚ nun zwei neue Highlights in der 330m Slimline Dose:

PITÚ Brazilian Mojito ist die brasilianische Variante des beliebten Cocktail-Klassikers. Durch die einzigartige Rezeptur aus Original-PITÚ, fruchtiger Limette und feiner Minze ergibt sich ein erfrischend-perlender Genuss und ein besonderes Cocktail-to-go-Geschmackserlebnis – fertig gemischt in der convenienten 330ml-Dose. Minze trifft Samba!

Mit dem neuen PITÚ Guaraná + Berry zeigt PITÚ wie hervorragend Beere auf Brasilianisch schmeckt. Die brasilianische Trend- und Superfrucht Guaraná wird auch hierzulande immer beliebter. Bei diesem neuen RTD wird ihr Saft mit leckeren Blau- und Brombeeren verfeinert, mit spritziger Kohlensäure versetzt und mit Original-PITÚ gemischt. Der Drink in der 330ml-Dose ist perfekt für heiße Parties und coole Events. Superfruit – superlecker!

Beide RTD-Innovationen werden natürlich ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt und richten sich an RTD-Verwender, die gerne neue Geschmackserlebnisse ausprobieren und Abwechslung suchen, Frauen & Männer + 18.

Durchgeführte Pre-Launch-Tests bestätigen beiden Konzepten TOP-Kaufbereitschaft, vor allem in der Kernzielgruppe im Alter von 18-39 Jahren.

Globaler BOLS-Relaunch mit natürlichen Botanicals

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Ganz im Zeichen der Zeit

Lucas Bols Amsterdam informiert dass mit dem Relaunch 2020 alle Likör-Rezepturen werden nun mit natürlichen Botanicals hergestellt werden, um den besten Geschmack und die höchste Qualität in Cocktails & Longdrinks zu erzielen. Das Unternehmen hat Studien durchgeführt die zeigen, dass 70% der Befragten Cocktails, die mit den neuen Bols Likören hergestellt wurden, eindeutig besser als die mit anderen Marken als Zutat hergestellt wurden bewerten. [1] Die Marke präsentiert alle Likör-Sorten im neuen, kontemporären Look. Das aktualisierte, neue Logo auf dem Etikett ist von der Amsterdamer Kalligraphie und der jahrhundertealten Bols-Geschichte inspiriert.

Innovatives und inspirierendes neues Cocktail-Tool

Unterstützend zum Relaunch, werden neue zukunftsweisende Getränkekonzepte über ein innovatives Onlinetool angeboten. Der Zugang erfolgt über einen QR-Code, der sich auf jeder neuen BOLS-Flasche befindet, oder direkt über https://bols.com/cocktails.  Das Konzept soll Barkeeper und Verbraucher anregen Getränke mit weniger Alkohol und weniger Kalorien sowie einem leckeren natürlichen Geschmack zu kreieren. Dies passt perfekt zu den heutigen weltweiten Verbraucherpräferenzen – weniger, aber genussvoller zu trinken. Anstatt eine hochalkoholische Cocktailbasis wie beispielsweise Wodka zu verwenden, senkt die Verwendung eines Low ABV Likörs von Bols als Basis-Spirituose den Alkohol- und Kaloriengehalt im Drink erheblich und bietet dennoch ein köstliches und natürliches Geschmackserlebnis. Das Online-Portal enthält Cocktail-Tutorials, die von leicht zuzubereitenden, alkoholarmen Mischungen bis hin zu professionellen, komplexen Cocktails reichen, sowie weitere Informationen, damit das Zubereiten von Cocktails zum Erlebnis wird.

Über Lucas Bols

Bols steht seit 1575 für die erste Cocktailmarke weltweit und hat eine Präsenz in über 110 Ländern.  Die Marke spielt eine herausragende Rolle bei der Entwicklung des globalen Cocktailmarktes. Die Bols Liköre-Range, die mehr als 40 Geschmacksrichtungen umfasst, ist und war schon immer für ihre echten Frucht-, Kräuter- und Gewürzaromen bekannt. Dies hat Bols in die Top 10 der trendigsten und meistverkauften Likörmarken der Welt gebracht [2].

„Wir wollen Barkeeper und Verbraucher dazu inspirieren, großartige Cocktails zu kreieren. Die Verbraucher auf der ganzen Welt achten zunehmend auf ihren Alkoholkonsum und ihre Gesundheit. Mit unseren neuen Bols-Likören, die mit natürlichen Botanicals hergestellt werden, bieten wir eine hervorragende Grundlage für qualitativ hochwertige und geschmackvolle Cocktails, die weniger Alkohol und Kalorien enthalten. Eine Revolution, die perfekt zu diesen Markttrends passt und es uns ermöglicht, unsere globale Positionierung weiter zu stärken, um vom anhaltenden Anstieg des weltweiten Cocktailmarktes zu profitieren“, sagt Sandie van Doorne, Creative & Communications Director Lucas Bols.

Lucas Bols ist eines der ältesten noch aktiven niederländischen Unternehmen. In den letzten 445 Jahren hat sich Lucas Bols zu einem Meister in der Kunst des Destillierens, Mixen und des Blendens von Likören, Genever, Gin und Wodka entwickelt. Das Portfolio von Lucas Bols besteht aus mehr als 20 Premium- und Superpremium-Marken, die als Basis für Cocktails in Cocktailbars auf der ganzen Welt verwendet werden. Die Marke ist ein wichtiger Player in der internationalen Barkeeper-Community. Durch das House of Bols Cocktail & Genever Experience und Europas größte Barkeeperschule, die Bols Bartending Academy in Amsterdam, bringt Bols Cocktail-Inspirationen zu Barkeepern und Konsumenten nach Hause.

Weitere Informationen, insbesondere zu den in Deutschland erhältlichen Sorten finden in deutscher Sprache Sie auf: https://www.diversa-spez.de/brands/bols/

Quellenangaben:

[1] Blindverkostung Bols Cocktails vs. Wettbewerber, 800 internationale Befragte, 2019

Marktforschungsergebnisse unter mehr als 800 internationalen Cocktailtrinkern bestätigen, dass die neuen Bols Liköre mit natürlichen Botanicals von den Verbrauchern deutlich bevorzugt werden. Cocktails, die mit den neuen Bols Likören hergestellt wurden, erhielten eine bessere Bewertung als Cocktails der Konkurrenz: 70% der Testgruppe gaben an, dass die Bols-Cocktails mit natürlichen Botanicals den natürlichsten Geschmack gegenüber anderen Likören haben. Blindverkostung Bols Cocktails vs. Wettbewerber, 800 internationale Befragte, 2019.

[2] Drinks International, Januar 2020

Harvey Wallbanger – ein legendärer Sommerdrink

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Galliano L’Autentico erlangte in den 1970er Jahren internationalen Ruhm als Schlüsselkomponente für den Harvey Wallbanger und den Golden Cadillac Cocktail. Man sagt dies löste einen Cocktail-Wahn in ganz Amerika aus. Im Jahr 2014 feierte der Harvey Wallbanger in den USA ein Comeback.  Zur Story seiner Entstehung: In den 1970er Jahren gewann ein kalifornischer Surfer namens Harvey eine wichtige Auszeichnung in einem Surfwettbewerb und danach ging in eine Bar, um dies zu feiern – mit seinen Lieblingsdrink. Beim Verlassen der Bar geriet er in schlingern und schlug sein Surfbrett von Wand zu Wand. Seine Freunde nannten ihn darauf „Harvey Wallbanger“. Der Spitzname übertrug sich auf sein Lieblingsgetränk, und eine neue Drink-Legende war geboren, die dem Likör Galliano L’Autentico erlangte in den 1970er Jahren so internationalen Ruhm – als Schlüsselkomponente des fruchtig-süßen, citrus-dominierten Sommer-Drinks.

 

Die Rezeptur für den HARVEY WALLBANGER

15 ml Galliano L’Autentico, 50 ml Wodka, 120 ml Orangensaft. Glas: Longdrink. Garnitur: Orangenkeil oder Orangezeste

 

 

Underberg nimmt ALTIA-Marken ins Vertriebsportfolio

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Zum Start des Geschäftsjahres gibt die Vertriebsorganisation der Semper Idem Underberg AG die Distributionsaufnahme der Marken Koskenkorva Wodka und O.P. Anderson Aquavit  bekannt.

„Skandinavische Marken gewinnen in Deutschland beim Verbraucher zunehmend an Interesse und Bedeutung. Sie stehen für Natürlichkeit und pure Zutaten, cleanes Packaging sowie für ein naturverbundenes und gleichzeitig lässiges Lebensgefühl. Die finnische Vodkamarke Koskenkorva und der schwedische Aquavit O.P Anderson ergänzen unser Portfolio perfekt und sind von ausgezeichneter Qualität.“ sagt Thomas Mempel, Geschäftsführer Diversa Spezialitäten GmbH und Vertriebsvorstand der Semper idem Underberg AG.

Altia ist ein führendes Markenunternehmen in den Nordics für alkoholische Getränke, mit Sitz in Helsinki, und exportiert seine Marken in mehr als 30 Länder in Europa, Asien und Nordamerika. Das börsennotierte Unternehmen beschäftigt rund 650 Mitarbeiter und realisierte im Jahr 2019 einen Nettoumsatz von 359,6 Millionen Euro.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, Diversa hat eine beeindruckende Erfolgsgeschichte beim Aufbau starker Marken und effektive Vertriebsstrukturen auf dem Markt vorzuweisen. Deutschland ist ein großer Markt in Europa und daher ein wichtiger Markt mit großem Potenzial für unsere Marken. Aus unserer E-Commerce Erfahrung mit nordicspirits.com wissen wir, dass die Qualität unserer  Produkte den deutschen Verbraucher anspricht“, sagt Pontus Forth, Exportdirektor bei Altia.

Koskenkorva Wodka ist ein finnischer Wodka, der seit 1953 im namensgebenden Dorf in Finnland destilliert wird. Man verwendet die nördlichste angebaute finnische Gerste und reines, ungefiltertes Grundwasser und produziert nachhaltig. Die Koskenkorva-Brennerei ist ein Vorreiter in der Bio- und Kreislaufwirtschaft. Man betreibt ein eigenes Bioenergie-Kraftwerk, das Gerstenschalen als Brennstoff verwendet und eigene Dampfenergie für die Brennerei erzeugt. Durch die Verwendung von erneuerbarem Brennstoff konnte das Werk Koskenkorva seine fossilen Kohlendioxidemissionen um etwa 50% senken. Neben Wodka produziert man in Koskenkorva Stärke und Rohmaterial für Tierfutter. Selbst das dabei entstehende Kohlendioxid wird gesammelt und für den Betrieb von Gewächshäusern genutzt. Das Engagement führte in 2018 zur Auszeichnung als Green Company of the year (Drinks Business Green Award).

https://altiagroup.com/about-us/koskenkorva-distillery

O.P. Anderson Original Aquavit ist die älteste und führende Aquavit-Marke in Schweden. Die schwedische Ikone aus dem Jahr 1891 wird in der O.P. Anderson Destillerie in Sundsvall, Schweden nur aus biologischen Zutaten hergestellt. Kümmel, Anis und Fenchel bestimmen seine Würze und machen ihn zum ausgezeichneten Begleiter zu Bier und herzhaften Gerichten. Er reift mindestens 6 Monate lang in Eiche, was ihm seine hellgelbe Farbe verleiht. Gold Outstanding 2019 Preis für Golden Aquavits. Der Kommentar der Jury: „Leicht, elegant und gut konzentriert, mit Anis- und Pfeffernoten in der Nase, gefolgt von goldener Süße und leichter Heunote. Er ist würzig, großartig balanciert und hat einen schönen erfrischenden Körper, der über Fülle und Vielfalt verfügt“.

https://www.nordicspirits.com/de/marke/op-anderson

Sazerac House eröffnet / New Orleans Cocktailkultur

Von | Bar, Whiskey | Keine Kommentare

Ein Disneyland für Cocktaillover. Eine Heimkehr für Sazerac.

Besucher von New Orleans, die mehr über Cocktails erfahren möchten, haben damit eine neue Anlaufstelle. Und nein, es ist keine weitere Bar in der pulsierenden Stadt. Die Sazerac Company, ein amerikanisches Familienunternehmen, eröffnete in New Orleans das Sazerac House an der Kreuzung zwischen Canal und Magazine Street.

Das historische und für 50 Mio. USD restaurierte Gebäude aus dem Jahre 1860 in der Stadtmitte von New Orleans ist nur wenige hundert Meter vom ursprünglichen Sazerac Coffee House von 1850 entfernt, dem Ort, an dem der Sazerac Cocktail zum ersten Mal eingeführt wurde und das Unternehmen geboren wurde.

Man eröffnete am 2. Oktober 2019 und heute bereits gilt das Sazerac House als immersive Erkundung der lebendigen Kultur New Orleans. Hier können Besucher die Cocktailkultur der Stadt und den berühmten Sazerac Cocktail kennenlernen. Drei der Stockwerke sind für Besucher öffentlich und wurden in ein hochmodernes, interaktives Museum verwandelt, das sich auf die Geschichte der Spirituosen konzentriert und außerdem die neue Firmenzentrale von Sazerac beherbergt. Die unmittelbare Nähe zum French Quarter, nur knappe fünf Gehminuten von der Bourbon Street entfernt, ist ideal für den Einkehrschwung von New Orleans Touristen.

In dem vollständig restaurierten historischen Gebäude befindet sich neben einem mit modernster Technik ausgestattetem interaktivem Museum außerdem die erste Whiskey-Destillerie in der Innenstadt von New Orleans. Eine Premiere, denn es ist das erste Mal, dass legal Whiskey im New Orleans Central Business District destilliert wird.

New Orleans Cocktailkultur

Die Besucher des Sazerac House erwarten modernste, interaktive Ausstellungstechnik, die es möglich macht in das French Quarter der 1800er Jahren einzutauchen, an einem original Sazerac House Café-Tisch Platz zu nehmen, mit virtuellen Barkeepern zu chatten und zu lernen, wie man Drinks aus dem berühmten Mr. Boston Guide auf der Grundlage seiner eigenen Flavor-Präferenzen mixt.

In interaktiven Elementen erfahren die Besucher alles über die Wurzeln der Familie Sazerac, die in den 1630er Jahren in Frankreich beheimatet war, die Geschichte des legendären Sazerac Cocktails und erhalten Insights über den Einfluss von New Orleans auf die internationale Cocktailkultur. Das Programm ist so gestaltet, dass sowohl Barexperten wie auch normale Touristen unterhaltsame und bereichernde Inhalte für sich entdecken können.

„Die Eröffnung des Sazerac House gibt uns nun ein repräsentatives Zuhause im Herzen von New Orleans; in einem Gebäude mit einer Geschichte, die ganz eng mit unserer eigenen Geschichte verbunden ist“, sagte Mark Brown, Präsident und Chief Executive Officer der Sazerac Company.

Die Führungen sind kostenlos, das Unternehmen rechnet mit mindestens 100.000 Besuchern pro Jahr. Ein Disneyland für Cocktaillover. Eine Heimkehr für Sazerac.

Das sind die Highlights, die den Besucher im Sazerac House erwartet:

Café Culture

Das Sazerac House galt 1902 als eines der besten Reiseziele der Stadt New Orleans . Ein Coffee-House war der Ort, an dem man Geschäfte machte und über Politik diskutierte. Bei dem Rundgang durch die drei Stockwerke treffen Sie die berühmten Barkeeper des Sazerac House, erleben Geschichten über seine bewegte Geschichte und die berühmtesten Getränke des Hauses kennen.

Sophisticated Spirits

Setzen Sie sich, wählen Sie einen Drink und genießen Sie einen virtuellen Cocktail, der von einem Barkeeper aus New Orleans gemixt und erläutert wird .Vier Barkeeper, die die vielfältige Cocktailkultur der Stadt repräsentieren, zeigen ihr Handwerk, vermitteln ihre Cocktailhintergründe und erzählen ihre Geschichte. Beobachten Sie die Experten in Aktion und erfahren Sie alles Wichtige über die notwendigen Werkzeuge, Zutaten und die Story zum Drink.

Mr. Boston

Inspiriert vom Mr. Boston Bartender Guide erläutert die interaktive Ausstellung ein umfangreiches Cocktailmenü im spielerischen Modus.

Magic Mirrors

Mit Hilfe von versteckten Bewegungssensoren enthüllen Spiegel magische Geschichten. Der Besucher kann hier historisch einzigartige Clips, Storys und Bilder entdecken.

The Power of the Dash

Bitters sind vielseitige Produkte mit der Fähigkeit besondere Cocktails zu kreieren und zu verfeinern. Sie erfahren, was Bitterstoffe sind, wie sie hergestellt werden und bekommen Tipps für einfach zu mixende Kombinationenmit Spirituosen. Die Gäste können vor Ort der Herstellung und Abfüllung der berühmten Peychaud’s Bitter beiwohnen.

www.sazerachouse.com