Asbach schärft sein Profil

Zurück zu den Wurzeln

Ein komplett neues Gewand für die Ready-to-Drink-Dose und ein modifiziertes Etikett für die klassische 0,7-l-Flasche: Die Marke Asbach hat das Design der beiden wichtigsten Markenbotschafter am POS überarbeitet. Der rote Faden der Repositionierung: zurück zu den Wurzeln – ikonische Elemente zeitgemäß interpretieren. 

„Anstatt Asbach künstlich zu verjüngen, inszenieren wir die historischen Kernelemente wie den Löwen, die Frakturschrift und das stärker betonte Wachssiegel in einem klaren und zeitgemäßen Rahmen“, sagt Steffen Ostendorf, Senior Brand Manager für die Marke aus Rüdesheim. Dafür haben die Verantwortlichen die Kategorie „Branded Longdrink Mixer“ analysiert, das Archiv von Asbach geöffnet und sich mit den stärksten Markensymbolen der Historie beschäftigt. 

Beim Hauptetikett hat sich das Marketing-Team für eine Naturpapier-Haptik entschieden, die den Streifenlack ersetzt. Die Fläche wurde vergrößert, der Farbton ist heller, und die nun durchgängige Fraktur-Typografie betont die Historie der Marke, die es seit 1892 gibt. Während das Schulteretikett am Flaschenhals breiter daherkommt, ist das Wachssiegel ebenfalls vergrößert worden. Das markante Qualitätsversprechen ist jetzt unregelmäßiger und trägt durch die optische Schärfung zu einer besseren Wiedererkennung bei.

Classic-Dose statt Sleek Can

Sind die Veränderungen des Etiketts noch dezent und unterschwellig, hat die RTD-Dose Asbach-Cola ein komplettes Make-Over erfahren. Angefangen bei der Form: Die kultige Classic-Dose hat die jüngere Sleek Can abgelöst. Beim Design orientiert sich das plakative und schnörkellose Erscheinungsbild am neuen Etikett. Insgesamt wirkt die RTD-Dose bodenständig und unterstreicht damit auch den Kultstatus des Longdrink-Klassikers. Geblieben ist indes die unveränderte Originalrezeptur ohne Zusatzaromen. 

Die Übertragung des Codes auf die RTD-Dose schließt die Lücke zwischen der etablierten 0,7-l-Flasche Asbach Uralt und dem impulsgetriebenen Unterwegs-Konsum. Beide Produkte stehen zu ihren Wurzeln – was sowohl Markforschung als auch der Handel honorieren. „Erste Ergebnisse zeigen: Die Überarbeitung zahlt sich aus – bei der Akzeptanz, beim Brand Fit und bei der Rotation“, erklärt Ostendorf.

Beide Produkte wurden bereits ausgeliefert und werden sukzessive im Handel erscheinen. 

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