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Zwack Unicum Archive - GETRAENKEABC.DE

Zwack Unicum Archive - GETRAENKEABC.DE

Die Geschichte des Unicum – und die der Familie Zwack

Von | Kräuter | Keine Kommentare

„Das ist ein Unicum“ – dieser kurze, aber prägnante Ausspruch von Joseph II, Kaiser von Österreich und König der Ungarn, um das Jahr 1790 markiert den Beginn einer in jeder Beziehung außergewöhnlichen Spirituosen- und Marken-Karriere. Unicum ist ein nach einem uralten Geheimrezept hergestellter bitterer Kräuterliqueur aus dem Hause Zwack in Budapest. Eine einzigartige Spezialität, die auch in Deutschland immer mehr Freunde findet.

Was Kenner in vielen Ländern hauptsächlich als wohltuenden Digestif schätzen, ist in Ungarn schon lange Nationalgetränk – mit kaiserlich-königlicher Vergangenheit und bewegter Historie. Kein geringerer nämlich als der Leibarzt am österreichisch-ungarischen Hofe, Joseph Zwack, war es, der auf Wunsch seiner Majestät einen bitteren Kräuterliqueur komponiert hatte als Medizin gegen eine Krankheit.

Die wohltuende Wirkung dieses Elixiers blieb allerdings nur wenige Jahre dem Hofe und dem König vorbehalten, denn bald hatten sich die Wirkung und der außergewöhnliche Geschmack herumgesprochen. Der Anfang für eine einzigartige Geschichte war gemacht, oder – um mit Joseph II. zu sprechen – ein „Unicum“ hatte das Licht der Spirituosen-Welt erblickt.

Treffender hätte der ungarische König bei der ersten Verkostung die Alleinstellung dieses für ihn komponierten Kräuterliqueurs kaum beschreiben können.

Was lag näher, als aus dieser majestätischen Eingebung auch einen Marken-Namen zu machen und damit den Grundstock zu legen für eine Erfolgsstory, die nun schon über 200 Jahre währt und begleitet ist von einer wechselvollen Geschichte mit markanten Daten.

Zum Beispiel das Jahr 1840. Als Lajos und Joseph Zwack in Budapest die J. Zwack & Cie. gründeten. 1895 erhält das junge Unternehmen als erste und einzige Firma in Ungarn das Privileg, sich kaiserlich-königlicher Hoflieferant nennen zu dürfen. 1948 wird die Familie Zwack von den Kommunisten enteignet und flüchtet in die USA.

1958 kehrt die Familie Zwack nach Europa zurück und beginnt vorerst in Italien mit der Produktion von „Unicum“.

1988 schließlich kann die Familie mit Peter Zwack an der Spitze als Firmeninhaber in der fünften Generation nach Ungarn zurückkehren und mit Hilfe der Familie Underberg die Fabrik zurückkaufen. Ein Jahr später wird die Zwack Unicum Budapest kft (= GmbH) gegründet – der Produktion von Unicum an der Originalstätte Budapest steht nichts mehr im Wege. Zwack „Unicum“ ist „heimgekehrt“, um sogleich wieder den Weg in alle Welt zu nehmen als hochgeschätzte Exportspirituose. Der Erfolg lässt nicht auf sich warten.

Die Geschichte der internationalen Kräuterliqueur-Marke – von der königlichen Hofmedizin bis heute – kann also in jeder Beziehung als einzigartig bezeichnet werden. Angefangen von der Kreation des Namens, seinem Erscheinungsbild in der formvollendeten, kugelrunden Flasche mit dem markanten Stephans-Kreuz als Signet bis hin zu seinem von Geheimnissen umgebenen Geschmack – ausgewogen in Bouquet, anfangs leicht süßlich bis fein herbbitter im Abgang.

Oft ist schon versucht worden, hinter das Geheimnis dieser unverwechselbaren Geschmacksharmonie zu kommen – es blieb bei den Versuchen.

Die Familie Zwack hat das Geheimrezept ihrer Vorfahren bis heute bewahrt und hütet es auch weiterhin sorgfältig. Wie diese sich letztlich zusammensetzt, ist derzeit ausschließlich der Familie Zwack bekannt. Sie sind es, die Jahr für Jahr die mehr als 40 verschiedenen und sorgfältig handverlesenen Kräuter aus allen Erdteilen zu einer einzigartigen Mischung zusammenstellen, die die Basis für die weitere Verarbeitung bilden. Nach fast 20 Jahren im Amt übergab Peter Zwack im Juni 2008 die Führung des Unternehmens an seinen Sohn, Sandor Zwack. Dieser wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt, wobei seine Schwester, Izabella Zwack, ebenfalls als Mitglied des Aufsichtsrates in die Geschäfte der Familie einstieg. Auch Anne Zwack, langjährige Ehefrau von Peter Zwack, ist nach wie vor im Unternehmen tätig. Peter Zwack verstarb im August 2012 nach einem erfüllten Leben für die Familie und das Unternehmen im Alter von 85 Jahren.

Zeitstrahl

1790
Kaiser Josef II., römisch-deutscher Kaiser und König von Ungarn, ist es, dem der kaiserliche Hof- und Leibarzt Dr. Zwack im Jahr 1790 zum ersten Mal einen Schluck von seinem Kräuter-Heiltrank anbot.
Der Legende nach soll der Kaiser daraufhin ausgerufen haben: “Dr. Zwack, das ist ein Unikum!”, wodurch der Name dieses einzigartigen Kräuterlikörs entstand.

1840
Jozsef Zwack, ein Nachfahre des Hofarztes, erbaute die erste Unicum Fabrik und gründete die Firma Zwack.
Jozsef Zwack ist bis heute eine legendäre Persönlichkeit auf dem Gebiet der Herstellung von Spirituosen in Ungarn. Er führte das Unternehmen noch weit über sein neunzigstes Lebensjahr hinaus. Seine Rezepte, die nur natürliche Zutaten für die Herstellung von Likören und Spirituosen enthalten, werden bis heute verwendet.

1883
Am 22. Mai 1883 wurde der Kräuterlikör Unicum offiziell unter der Nummer 805-071 registriert und patentiert. Unicum wurde schon zu dieser Zeit in der runden Flasche mit einem roten Kreuz als Markenzeichen verkauft.
Ab 1899 musste die Firma Zwack jedes Jahr eine großzügige Spende an den Rentenfonds des Roten Kreuzes zahlen, damit das Rote Kreuz im Gegenzug der Firma weiterhin erlaubt, das rote Kreuz auf dem Etikett zu verwenden. 1922 wurde der Farbcode geändert. Seitdem wird ein goldenes Kreuz auf rotem Hintergrund verwendet.

1892
Im Jahr 1892 erwies sich die bisherige Produktionsstätte abermals als zu klein und die Firma errichtete ihre neue Destillerie in der Soroksári Straße im IX. Bezirk von Budapest.
Hier ist bis heute der Firmensitz der Firma Zwack, hier wird bis heute Unicum hergestellt. Das Gebäude ist in seiner ursprünglichen Form fast unverändert erhalten. 2004 wurde der Gebäudekomplex vollständig renoviert, seitdem gibt es ein Museum auf dem Firmengelände.

1895
K.u.K. Hoflieferant – Ernennung zum Hoflieferanten des Kaisers von Österreich-Ungarn. Dem Unternehmen wurde von Kaiser Franz Josef der begehrte Titel eines K.u.K. Hoflieferanten verliehen.
Bereits in jenen frühen Jahren war die Firma Zwack eine der führenden Destillerien in Mitteleuropa und exportierte Spirituosen in die ganze Welt. Zwack-Getränke waren schon damals international bekannt und erhielten zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen.

1909
Das erfolgreichste Zwack Werbeplakat aller Zeiten – Der „Wassermann“ von Viktor Pachl. Es steht als allgemein bekanntes Werbe-Sinnbild für Unicum.
Im Laufe der Jahrzehnte entstand um dieses Plakat ein regelrechter Kult in Ungarn. Vor 1989 stand es oft für die gute alte Zeit vor dem Kommunismus. Danach wurde es häufig in Satiren und Karikaturen verwendet. Schon einige ungarische Politiker wurden in Anlehnung an den Unicum-Wassermann als ertrinkend oder schiffbrüchig dargestellt.

1922
Das Unicum-Kreuz, welches bislang ROT war wechselt die Farbe zu GOLD.

1926
Im Jahr 1926 traten die beiden Söhne von Lajos Zwack, Béla und János Zwack, in die Firma ein. Béla beschäftigte sich vor allem mit der Produktion und der Produktentwicklung, János war für die „Reklame“, den Verkauf und den Export zuständig.
Kaum zu glauben, aber die Brüder waren oft nicht gut aufeinander zu sprechen. Sie waren in fast allen Belangen stets unterschiedlicher Meinung, selbst in Bezug auf ihre Lieblings-Fußballmannschaften, aber dennoch waren beide stets auf das Wohl der Firma bedacht und trugen maßgeblich zum florierenden Geschäft in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bei.

1930
In den 30er Jahren erreichte die Weltwirtschaftskrise auch die Firma Zwack. Der Markt für Luxusprodukte brach ein, die Prohibition in den USA reduzierte das Exportgeschäft. Um die bestehenden Produktionsflächen zu nutzen, versuchte sich das Unternehmen in der Herstellung von Leuchtreklamen.
Fotos von den alten Zeta Glühlampen der Firma Zwack und Unicum Neon-Leuchtwerbung in Budapest sind bis heute erhalten und im Museum zu besichtigen.

1944
Der Zweite Weltkrieg hatte verheerende Folgen für Ungarn und die Zwack Destillerie. Budapest wurde stark bombardiert, die Anlagen der Firma komplett zerstört. Im Jahr 1945 nahm die Familie in zwei Räumen inmitten der Trümmer wieder die Arbeit auf. Man begann sofort mit dem Wiederaufbau. 1948 war der Vorkriegszustand wieder erreicht. Im gleichen Jahr wurde das Unternehmen ohne Vorankündigung und ohne jegliche Entschädigung konfisziert und verstaatlicht.
Nach der Machtübernahme durch die kommunistische Partei Ende der vierziger Jahre brachen gefährlichen Zeiten für die industrielle Elite Ungarns an. János Zwack schmuggelte seinen Sohn Peter in einem Zug in die Nähe der jugoslawischen Grenze. Der junge Peter Zwack erreichte das freie Italien. János kam mit nichts als dem Unicum-Rezept nach Italien. Anschließend emigrierten sie gemeinsam in die Vereinigten Staaten. Béla und seine Frau Dodo entschieden sich, in Ungarn zu bleiben, und wurden als Klassenfeinde in ein Lager aufs Land umgesiedelt. Als sie später endlich die Erlaubnis erhielten, das Land zu verlassen, kamen auch sie nach Italien und begannen zusammen mit János Unicum in Italien zu produzieren.

1958
Von den USA aus musste die Familie mit ansehen, wie das verstaatlichte Unternehmen weiterhin Kräuterlikör nach einem falschen Rezept unter dem Namen Zwack Unicum produzierte und auch in den Westen exportierte. János reichte eine Klage vor dem internationalen Gerichtshof gegen die Importeure und gegen den kommunistischen ungarischen Staat ein. Janos gewann diesen Prozess: dem staatlichen Unternehmen in Budapest war es nicht mehr erlaubt, die Markennamen Unicum und Zwack im Westen zu verwenden.
Leider konnte János Zwack den Sieg in diesem Rechtsstreit nicht mehr erleben, denn er und Béla Zwack starben im Abstand von zwei Wochen im Jahre 1958.

1960
Peter Zwack lebte zunächst in Chicago und New York mit seiner ersten Frau Iris und ihren gemeinsamen fünf Kindern: Peter, Gioia, Alexa, Iris und János.
Er war fest entschlossen, den Namen Zwack in den USA am Leben zu erhalten, und unterzeichnete einen Vertrag mit der Firma Jim Beam zur Produktion von Zwack-Gin, Zwack-Wodka und Zwack-Sliwowitz.

1970
Nach erfolgreichen Jahren im US-Weingeschäft als Importeur europäischer Weine kehrt Peter Zwack nach Europa zurück, um die Produktion und Vermarktung von Zwack Unicum in Italien voranzutreiben.
Mit seiner zweiten Ehefrau, der Engländerin Anne Marshall, widmet sich Peter Zwack nun ganz der Produktion und dem Vertrieb von Unicum. In Kooperation mit einem großen Spirituosenunternehmen in Genua wird Unicum in Italien produziert und von hier aus weltweit vermarktet.

1988
Peter Zwack kehrt als erster ehemaliger ungarischer Industrieller aus der Zeit vor dem Kommunismus nach Ungarn zurück und gründet zusammen mit seinem Partner Emil Underberg die Peter Zwack & Consorten AG. Die Peter Zwack & Consorten AG geht ein Joint Venture mit dem noch staatlichen Budapester Likörunternehmen BULIV ein.
Ein Abenteuer für die ganze Familie: seine Frau und die beiden Kinder Sándor und Isabella ziehen mit Peter Zwack in das noch kommunistische Ungarn. Ein berühmtes Zitat von Peter aus dieser Zeit ist: “Ich war einer der Letzten, die gingen, und heute bin ich einer der Ersten, die zurückkehren”.

1992/93
1992 wird die Zwack Unicum AG gegründet, die Peter Zwack & Consorten AG wird Hauptanteilseignerin. Damit gelang unter großen Schwierigkeiten und mit großem persönlichen Engagement den Unternehmern Emil Underberg und Peter Zwack der Rückkauf des gesamten Unternehmens vom Staat. 1993 wurde die Zwack Unicum AG an der Budapester Börse notiert.
Neue Anteilseigner: Im Jahr 1993 wurden 26 % der Aktien der Gesellschaft von der International Distillers & Vintners Ltd. erworben, welche später mit UDG zur heutigen Diageo fusionierte.

2004
Im Jahr 2004 wurde unter maßgeblicher Beteiligung von Sándor und Isabella Unicum Next als Getränk der nächsten Generation entwickelt. Dieser fruchtig-leichte Kräuterlikör wird unter dem Namen Zwack Likör exportiert.
Was ist das Geheimnis von Unicum Next oder Zwack Likör? Unicum Next wird auf genau die gleiche Weise wie das Original Unicum hergestellt, dabei werden allerdings weniger bittere Kräuter beigemischt und mehr Kräuter und Gewürze verwendet, die einen leichten Zitruscharakter haben. Dadurch wirkt Unicum Next leichter und fruchtiger.

2008
Im Jahr 2008 übergibt Peter Zwack nach 20 Jahren als Vorstandsvorsitzender seinen Platz an seinen Sohn Sándor. Seine Tochter Isabella erhält ebenfalls einen Sitz im Firmenvorstand. Dadurch bleibt die Firma Zwack bis heute ein familiengeführtes Unternehmen, nunmehr in der sechsten Generation.
Aber Peter Zwack ging niemals wirklich in den Ruhestand: Er spielte auch noch als Ehrenvorsitzender eine aktive Rolle im Leben der Gesellschaft bis zu seinem Tod im Jahr 2012.

2009
Auch nach 200 Jahren hat die Traditionsmarke Unicum nichts von ihrer Dynamik verloren. Das Design und die Werbestrategie von Unicum und Unicum Next werden 2009 geändert. Dabei werden natürlich die traditionellen Elemente auch weiterhin beibehalten.

2012
Zwack blieb stets ein dynamisches Unternehmen in ständiger Erneuerung, auf der Grundlage seiner Tradition und professioneller Destilleriekunst. Es mag von daher vielleicht gar nicht überraschen, dass „Think Positive!“, d. h. „Denke positiv!“, der Slogan der Marke und Gesellschaft ist, denn genau dies war und ist die treibende Kraft hinter dem Erfolg des Unternehmens.
Die Firma Zwack entwickelt einen neuen Likör: Unicum Zwetschke. Hergestellt nach exakt dem gleichen Prinzip wie der klassische Unicum ist Unicum Zwetschke der erste Kräuterlikör, der auf gedörrten Zwetschken in Eichenholzfässern gereift wird.

Unicum und die Zwetschke. Ein Mixaufruf.

Von | Kräuter | Keine Kommentare

In unserem Blogbeitrag möchten wir die Frage aufgreifen; „ Was macht eigentlich den Unterschied zwischen dem Klassiker Unicum und dem Newcomer Unicum Zwetschge genau aus?“

Ein Blick hinter die Kulissen des Herstellers Zwack Unicum.

Unicum

Am 22. Mai 1883 wurde der Kräuterlikör Unicum offiziell unter der Nummer 805-071 registriert und patentiert. Seit Beginn wurde Unicum übrigens mit einem roten Kreuz als Markenzeichen verkauft, bis man 1922 zu Gold wechselte.

Kein Geringerer als der Leibarzt am österreichisch-ungarischen Hofe, Joseph Zwack, war es, der auf Wunsch seiner Majestät Ende des 18. Jahrhunderts einen bitteren Kräuterlikör als Medizin gegen eine Krankheit komponierte. „Das ist ein Unicum!“, rief der Kaiser begeistert aus, als er das Elixier zum ersten Mal kostete. Dieser Ausspruch von Joseph II., Kaiser von Österreich und König der Ungarn, um das Jahr 1790 markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Spirituosen- und Marken-Karriere. Die wohltuende Wirkung des Likörs war bald auch außerhalb des königlichen Hofes bekannt. Unicum avancierte zu einem der beliebtesten Getränke des Königreichs – in Ungarn sogar zum Nationalgetränk.

Unicum Zwetschke

Eine einzigartige Verbindung der Traditionen

Unicum Zwetschke vereint jahrhundertealte ungarische Traditionen in sich. Die Basis bildet der Kräuterlikör Unicum, der seit 1790 nach unveränderter Rezeptur hergestellt wird und in Ungarn als Nationalgetränk gilt. Unter Verwendung von hochwertigem ungarischem Maisbrand wird ein Teil der Kräuter mazeriert, ein anderer Teil destilliert. Nach etwa 30 Tagen werden Destillat und Mazerat sorgfältig miteinander vermischt und anschließend in Eichenholzfässern gelagert, wo sie mindestens 6 Monate reifen.

Damit es schließlich ein Unicum Zwetschke wird, reift der fertige, bereits gelagerte Unicum nochmals mehrere Monate auf gedörrten Zwetschken in Eichenholzfässern. So entsteht ein völlig neues Geschmackserlebnis. Durch die gedörrten Zwetschken erhält der Kräuterlikör nicht nur seine fruchtige Note, sondern auch eine angenehm ausgewogene Süße. Das aufwendige Produktionsverfahren verleiht ihm seine unverwechselbare Harmonie und Geschmeidigkeit. Im Gegensatz zu einem klassischen Unicum ist der Unicum Zwetschke ein wahrer Allrounder, als Shot wie auch zum Mixen geeignet, wie die nachfolgenden Rezepte zeigen…

Zwetschken-Negroni

– 2 cl Unicum Zwetschke
– 3 cl Belsazar Vermouth
– 2 cl Luxardo Bitter
– 2 Drops Fee Brother Pflaumenbitter
– Zubereitung im Rührglas. Im Tumbler servieren

„Budajito”

Savoy, Juri Bagherzadeh, Diva’s Bar im Hotel Savoy, Köln
– 5 cl Unicum Zwetschke
– Limette
– Weißer Rohrzucker
– Minze
– 4 cl Guavenpüree
– 2 cl Hausgemachter Rotwein-Portwein-Sirup

Budapest Mule

– 4 cl Unicum Zwetschke
– 4 Limettenscheiben
– Fill-up mit Ginger Beer
– Deko: Orangenscheibe und Zimtstange

Zwack & Soda

– 4 cl Unicum Zwetschke
– 2 cl Frischer Zitronensaft
– 1,5 cl Rimerschmid Bar-Sirup Rohrzucker
– 2-2 Orangen und/oder Zitronenzeste
– Fill-up mit Soda
– Deko: Gurkenspirale & Zitronenzeste

Rezeptaufruf:

TeamSpirit sucht neue Rezepte von Barprofis für 2019. Mitmachen? Musterware benötigt? Kurze Email an anmeldung@teamspirit.de mit dem Stichwort: „UNICUMmixbar”

Barkeeper in Budapest – EinBlick hinter die Kulissen von Zwack

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Der TeamSpirit Kräuterzirkel reiste mit Barkeepern und Fachhandelskunden nach Budapest, um Einblicke in die abenteuerliche Vergangenheit der Marke und die ungarische Geschichte zu bekommen und die einzigartige Destillerie inmitten der Stadt zu besuchen. Besonders beeidruckend waren für die Gäste die persönlichen Exponate aus dem bewegten Leben der Familie Zwack und die Führung durch den Keller mit einer Fläche von weit über 2.000 m2.

Neben anerkannten Kräuterexperten und Barprofis wie dem Münchner Kristijan Krolo (Loretta Bar) waren auch junge Barkeeper dabei, die wissensdurstig in Ungarn landeten, von sechs verschiedenen Flughäfen der Republik. TeamSpirit hatte keinen Aufwand gescheut, um die Marke Unicum, die in Budapest aus über 40 Kräutern hergestellt wird, in das Herz der Gäste gelangen zu lassen.

Juri Bagherzadeh, Savoy Hotel Köln: „Die ganze Reise war von Anfang bis Ende toll. Besonders beeindruckend waren die vielen Miniaturen in der Unicum Ausstellung. Sehr speziell finde ich, dass Unicum immer noch mitten in Budapest produziert wird.“

Zwack Unicum war Pionier, denn das Unternehmen war eines der ersten Unternehmen in Ungarn, das Getränke nicht aus Essenzen, sondern aus den echten Rohstoffen, wie zum Beispiel Kräutern, herstellte. Das was die Besucher auf Ihrer Reise erlebten und lernten, war selbst für ungarische Barkeeper in Deutschland noch neu und aufregend.

Milan Tóth, Oyster Bar im Steigenberger Zingst:

„Seit 3 Jahren bin ich mit meiner Freundin in Deutschland an verschiedenen Orten und Gastronomieobjekten tätig gewesen. Seit nun einem Jahr habe ich in Zingst auf dem wunderschönen Darss im Steigenberger Hotel meine neue Heimat in der Qysterbar gefunden und durch meinen Barchef Roland Salute die Begeisterung für das Arbeiten an der Bar entdeckt. Als Ungar habe ich natürlich eine sehr große Begeisterung für unser Nationalgetränk. In unserer Bar haben wir Unicum und die Zwetschke im Sortiment, die Nachfrage danach war bisher leider begrenzt. Als ich die Gelegenheit bekam zusammen mit TeamSpirit Unicum in Budapest zu besuchen habe ich das mit einem Urlaub in meiner Heimat verbunden. Ich war begeistert welche Vielzahl an exotischen Gewürzen und Kräuter Verwendung finden um einen Unicum zu einem Unicum zu machen, auch wenn es geheim bleibt welche Gewürze, Kräuter und Wurzeln man exakt verwendet. Den langen und komplizierten Herstellungsprozess zu kennen macht es mir viel leichter die Produkte zu empfehlen.“

Ein besonderer AHA-Effekt war für die Teilnehmer der Unterschied zwischen Unicum und Unicum Zwetschke, der nur von einer weiteren Lagerung des klassischen Unicum’s auf gedörrten Zwetschken in Eichenholzfässern entsteht. Das Ergebnis ist verblüffend, denn aus dem typischen Bitter entsteht – völlig ohne Zugabe von Zucker, nur die die Lagerung auf der Zwetschke – ein wahrer Allrounder, der man sowohl als Shot wie auch als Mixer in der Bar einen Platz verdient hat. Carsten Moller ( Bar Manager) & Savvas Koumantzias (Bartender) aus der Capella Bar Düsseldorf waren begeistert.

Carsten Möller, Bar Manager der Capella Bar im Breidenbacher Hof, Düsseldorf:

„Unicum war noch nie so sehr für mich im Focus als Spirituose, weder pur noch als Mixer. Allerdings muss ich sagen das sich mit den Unicum Szilva (Pflaume ) ein schönes Produkt auf den Markt ist, mit welchen wir als Barkeeper gut in Drinks arbeiten können. Das Produkt hat auch bei uns in der Bar einen Platz verdient“

Die Capella-Bar im Breidenbacher Hof Düsseldorf war übrigens der Austragungsort für den ersten TeamSpirit Kräuterzirkel-Event im Jahre 2005.

Und so wie man sich denken kann, die Reise in Budapest endete in einer Bar. Die Boutiq Bar , Paulay Ede u. 5, in Budapest bildete den nächtlichen Abschluss des Programms von TeamSpirit. Einen letzten „Zwack & Rose“, bitte. Oder doch lieber einen „POSITIVE DRINKING?“. Der wird übrigens mit Earl Grey Tea, Salz und einem Stressball im Porzellanservice kredenz. Muss man unbedingt probieren wenn man in Budapest ist…