The Botanist Academy Islay – Blogeintrag KW 37

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The Botanist Academy Islay – Blogeintrag KW 37

Foraging

Das Wort „foraging“ ist ein Begriff, welcher direkt im Deutschen so nicht existiert und im Englischen ein Qualitätsmerkmal sowie aber auch mittlerweile etwas ziemlich alltägliches darstellt. Wörtlich übersetzt bedeutet es „hamstern“ oder „Futtersuche“ und dies kann man auch im weitesten Sinne so sehen.

Eine der absoluten Besonderheiten und höchstes Qualitätsmerkmal des The Botanist Gin sind die „foraged 22 Botanicals“. Dies bedeutet, dass die „22“ des Botanists bis heute von Botanikern auf der Insel Islay von Hand gepflückt werden. Es sind wilde Botanicals, nicht gezüchtet oder gesetzt, sondern die Natur hat sie an den entsprechenden Fleckchen Erde groß werden lassen. Somit sind sie komplett unbehandelt, natürlich aromatisch und 100% nachvollziehbar in Bezug auf deren Herkunft.

Foraging ist also nicht nur ein Begriff, sondern ein absolutes Qualitätsmerkmal, welche zweifelsohne immer mehr zu einem internationalen Trend wird. Regionalität, Nachvollziehbarkeit und der Verzicht auf jegliche Behandlung. Geschmack wie es die Natur der Pflanze geschenkt hat ohne dass diese in Gewächshäusern irgendwelchen Schönheitsidealen angepasst wird. Egal ob man Köche oder Bartender fragt, beide nennen diese Punkte als höchste Qualitätsmaßstäbe, fragen sich jedoch oft, wo dies noch zu finden ist. Und dabei ist dies teilweise so einfach: direkt vor unserer Haustür. Thymian, Rosmarin & Co haben schon länger die Bars erobert und manch Bar zieht dem Gourmetrestaurant nach und beheimatet einen kleinen eigenen Kräutergarten. Aber dies ist nur ein kleiner Teil einer großen spannenden Welt der Aromen, welche noch zu entdecken gilt. Mädesüß, Echter Steinklee oder Vogelmiere sind beispielsweise Gewächse, welche bei uns in Wiesen und Wäldern nicht selten anzutreffen sind und einem Bartender auf der Suche nach neuer Geschmacksvielfalt neue Tore öffnen. Dazu kommt, dass diese teilweise auch noch sehr reichhaltig an Vitaminen sind oder gar heilende Wirkung haben.

Foraging

Foraged Mixology ist ein weiterer Weg, die eigene Barkultur zu erweitern und neue, unverwechselbare und einzigartige Aromen mit einem nie dagewesenen Regionalen Bezug zu schaffen. Man kreiert nicht nur einen Drink, sondern ein Erlebnis mit einer Geschichte. Auch schafft man Begehrlichkeit, da alles saisonal abhängig ist.

Der beste Weg das eigene Produkt zu verkaufen ist, wenn dies eine Geschichte besitzt. Und jeder kann sich an Momente seiner Kindheit erinnern, wo er in hiesigen Wäldern und Wiesen gespielt und gewisse Düfte oder Bilder wahrgenommen hat. Auch der Konsument der Drinks hat diese Erinnerungen und sie werden mit den Informationen geweckt. Eigenen Geschichten kommen hinzu und regen zweifelsohne zu Gesprächen an.

Es mag nicht auf jeden zutreffen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas erlebt oder zu erzählen hat, ist beim foraging von regionalen Zutaten wesentlich höher als bei der Bestellung der exotischen Früchte und Kräuter beim eigenen Lieferanten.

Ok, wer weiß was der Lieferant so zu bieten hat….

Ewald J. Stromer

Wie facettenreich das Thema Foraged Mixology sein kann, beweisen die eingereichten Cocktailkreationen der Barkeeper, die uns auf die spannende Reise nach Islay zur The Botanist Academy (20.-23.September 2015) begleiten werden. Für die 5 renommierten Barkeeper gilt es das faszinierende Konzept hautnah auf Islay zu erleben und die 22 verarbeiteten Botanicals mit allen Sinnesorganen zu entdecken…Mit dabei sind:

Doreen Philipp (Mandarin Oriental, München)

Dominik Mohr (Spirits, Köln)

Henning Riecken (Pearl’z Bar, Bochum)

Steffen Goubeaud (Roomers, Frankfurt)

Timon Kaufmann (Standl 20, München)

Die Teilnehmer der The Botanist Academy wurden aufgrund ihrer eingereichten Drink-Rezepturen ausgewählt und diese wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Regen Sie doch zum Nachdenken an und sagen so viel aus über die Kreativität der Barkeeper und deren Beziehung zu den Produkten die sie alltäglich verarbeiten. In den nächsten 2 Wochen werden wir hier die Teilnehmer der Botanist Academy vorstellen… Den Anfang machen Doreen und Dominik!

Doreens Kreation nennt sich „Shared Moments und setzt sich wie folgt zusammen:

4BL      Frisch gepflückter Hopfen

5CL      The Botanist Islay Dry Gin

2CL      Fassbind Vieille Poire/ Alte Birne

4BL      Thomas Henry Mystic Dark & Stormy Gelee

3Cl       Frischer Zitronensaft

1          Frisches Eiweiss

Abspritzen mit Mandarinenzeste und bedecken mit Ricola-Bonbon-Staub

shared moments doreen philipp

Zur Idee hinter „Shared Moments“ sagt sie folgendes: „Die Idee für meinen Drink kam mir, als ich das gleichnamige Werk des Malers John Bramblitt betrachtete. Es strahlt eine wundervoll farbenfrohe Energie aus… und man spürt förmlich den feuchtwarmen Sommerregen auf der Haut, der mir gleich den Münchner‘ sommerlich-frischen Hopfenduft in Erinnerung ruft. Seine zitronig bittere frische, einen grazilen hauch von Kräutern und Gin auf der Zunge, das Gefühl eines wärmenden Williams im Bauch und einen Touch meiner heißgeliebten Ricola Zitronenmelisse-Bonbons. Eine lebendige Erinnerung an München, in der mein Drink badet! A Moment to share!“

 

Nicht weniger beeindruckend ist die Cocktail-Kreation des bekannten Barkeepers aus der Spirits Bar in Köln: Dominik Mohr. Sein Drink „Nebula“ greift ebenfalls den lokalen Aspekt der Foraged Mixology auf und besteht aus:

 

4 CL The Botanist Islay Dry Gin

3,5 CL  Kastanienmilch (200ml Milch mit 3 Barlöffeln Edelkastanienmehl leicht erwärmen und verrühren)

1 CL Tannenspitzensirup

1 Kappe YAOLA Kräuterbitter

Garnitur: Drachenblut (Duftharz) auf eine glühende Kohle legen und abbrennen lassen, damit ein würzig, harmonischer Nebel entsteht.

dominik mohr

„Heimische Botanicals, neu oder wieder zu entdecken, kann in einem selbst die verschiedensten Gefühle hervorrufen“, so Dominik Mohr. In ihm weckt es eine „Kombination aus Kindheitserinnerungen und Erstaunen darüber, wozu die Natur fähig ist. Mit dem „Nebula“ gibt er seinem Empfinden einen Geschmack und umschreibt diesen durch das Sinnbild der wechselnden Jahreszeiten. „Die würzige und rustikale Seite des Gins spiegeln den Herbst wider, die Kastanienmilch steht für die Kindheitserinnerungen und das Tannenspitzensirup in Kombination mit dem Duftharz transportiert die frischen Waldaromen und Gerüche“

Gurktaler – der milde Alpenkräuter

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Gurktaler – der milde Alpenkräuter. Das österreichische Bundesland Kärnten gilt durch seine vielfältige Berg- und Seenlandschaft als traumhaftes Urlaubsziel. Das hier gelegene Gurktal, eines der schönsten Hochtäler der österreichischen Alpen, bietet eine ursprüngliche Bergwelt mit unberührter Tier- und Pflanzenwelt. Im Zentrum des Gurktals liegt die Gemeinde Gurk, deren Wahrzeichen der Dom zu Gurk ist, als bedeutendes Bauwerk der Sakralkunst gilt und beliebtes Wallfahrtsziel ist.

Kräutergarten (12)

In der ursprünglichen, unberührten Natur der Gurktaler Alpen sorgen frische Luft und reines, kristallklares Wasser für beste Qualität der dort heimischen Kräuter. Bereits in alten Zeiten schätzte man in der klösterlichen Gemeinschaft die alkoholische Zubereitung von Kräutern. Sowohl der Kräuteranbau, als auch die Produktion des Extraktes und die Abfüllung des Gurktalers finden in Kärnten statt.

Mit dem jahrhundertealten Wissen der Mönche um die Wirkung von Kräutern werden die Gurktaler Alpenkräuter auch heute mit viel Liebe und Sorgfalt im Dom zu Gurk verarbeitet. Die Pflanzen werden im Frühjahr im Domstiftsgarten und auf Feldern im Gurktal angebaut. Der erste Pflanzenschnitt erfolgt ca. Mitte Juni. Kärntens Bauern liefern bis heute die wertvollen Alpenkräuter für Gurktaler zusätzlich zu den im eigenen Kräutergarten kultivierten Arten.. Unter strengsten Qualitätskontrollen werden diese natürlichen Zutaten nach traditionellen und geheimen Verfahren vor Ort im Kloster Gurk mit frischem Quellwasser verarbeitet.

 

Kräutergarten (4)

Hier werden die Kräuter werden von Hand geschnitten, sortenrein und sauber in Kisten verpackt, dann umgehend in das Domstift transportiert. Dort werden sie gewogen und auf Sauberkeit, Sortenreinheit, Feuchtigkeit und Frische kontrolliert. Anschließend legt man sie für einige Tage in Alkohol eint, um die wertvollen Bestandteile zu extrahieren.

Nach der Lagerungsphase trennt man Kräuter und Extrakt, der Extrakt wird sortenrein in Edelstahlstanks gelagert. Für den Gurktaler Alpenkräuter werden die Kräuterextrakte in einem streng gehüteten Verhältnis vermischt.

 

Kräutergarten

Gurktaler Alpenkräuter ist die beliebteste und größte österreichische Spirituosenmarke (Marktanteil Menge: 28%). Deutsche Reisende stehen mit rund 48 Mio. Übernachtungen an der Spitze der Übernachtungsgäste in Österreich. Die Alpenrepublik ist nach Spanien und Italien das beliebteste Reiseziel der Deutschen.

 

Gurktaler 0,7L mit Medaille 2014

Im Vergleich zum Durchschnitt der üblichen Kräuterliköre hat Gurktaler mit 27% vol. Alkoholgehalt eine geringere Alkoholgrädigkeit. Wohl bekomm’s!

 

 

 

 

 

Ouzo Plomari legt zu

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Das Marktforschungsunternehmen AC Nielsen Company bestätigt ein Wachstum von +21% in 2014 für Ouzo of Plomari, der somit seine Position als klare Nr. 2 im Premium-Ouzo-Segment gefestigt und sogar Marktanteile ausgebaut hat. Wachstumstreiber waren hochwertige POS-Promotions flankiert von Plomari-Verkostungssaktionen und PR-Aktivitäten, die für Rotation gesorgt haben. Das Ergebnis; entsprechende Aktionsvolumen wie auch ein erhöhter Regalabsatz durch steigende Verbrauchernachfrage in allen Marktgrössen, von der Grossfläche bis zu kleineren Märkten.

Ab dem 01.10. liefernt die Diversa Spezialitäten GmbH ein hochwertiges Geschenkset mit 2 Gläsern auf umschlagsstarken 36er-Fertigdisplays aus, die zu 100% bestückt sind und sich auch für kleinere Einkaufsstätten eignen. Zusätzlich verfügbar: Kartonware zu 50% mit Glas-Geschenksets und die bewährten Verkostungsaktionen, damit sich Verbraucher von der ausgezeichneten Qualität überzeugen können; Ouzo of Plomari verwendet biologisch angebauten Anis von eigenen Feldern auf Lesbos, destilliert seit 225 Jahren traditionell zweifach in Kupferbrennblasen und ist vielleicht auch deshalb heute Griechenlands Ouzo Nr. 1, der immer mehr Verbraucher in Deutschland von seiner Qualität begeistert.