Barley Provenance Series – The Organic 2009

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Die Biogerste für den Organic 2009 von Bruichladdich stammt von einer Farm, die auch Lebensmittelanbau, Viehzucht sowie eine Bioenergieanlage betreibt. Das Organic-Projekt startete im Jahr 2003, als Themen wie Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie noch in den Kinderschuhen steckten und es im Gerstenanbau weitaus mehr Bioskeptiker als –befürworter gab. Bruichladdich wollte jedoch immer schon möglichst natürliche Whiskys herstellen. Bio steht ja für nichts anderes als eine Landwirtschaft in Harmonie mit der Natur. Zum Beispiel in Form von natürlicher statt chemischer Düngung der Böden und mit der Vermeidung von Monokulturen.
Die Biogerste wird in einem 7-Jahres-Zyklus angebaut, die Felder werden in der Zwischenzeit als Weideland oder für den Anbau von Bohnen und Karotten benutzt. Ein gesunder Boden produziert gesunde Pflanzen, die vielleicht weniger Ertrag, dafür aber umso mehr Geschmack bieten.
Die Zusammenarbeit mit Mid Coul Farms ist seit 2003 stetig gewachsen, auch wenn man im Biobusiness schon sehr flexibel sein muss. In einem Jahr bezieht Bruichladdich beispielsweise 40% des gesamten Gerstenbedarfs, im nächsten Jahr kann die Ernte wetterbedingt unbrauchbar sein. Der Respekt vor dem Land, dem Boden und dem Klima entspricht der Vorstellung von dem, was Bruichladdich verkörpert: 100 % Terroir.

Der ungetorfte Single Malt besteht aus 100% schottischer Biogerste und wurde im Jahr 2009 destilliert. Die Reifung fand in einer amerikanischen Eiche statt. Für die Herstellung wurde Islay-Quellwasser benutzt, ohne Einfluss von Kältefiltration oder Farbstoffe. Der auf 18.000 Flaschen limitierte Bere Single Malt hat einen cremig-eleganten Geschmack, mit einer wunderbaren Getreidenote. Der Duft erinnert an kandierte Orangen und Zitronen.
Der Whisky wird nur als Bioprodukt zugelassen, wenn der komplette Herstellungsprozess vom Feld bis zur Flasche den Bestimmungen entspricht. Dies betrifft die Auswahl der Farmen und Logistikpartner sowie die Fermentation bis zur Destillation. Nirgendwo dürfen chemische Rückstände nachweisbar sein, auch nicht in den Fässern oder bei der Abfüllung. Somit ist nicht nur die Gerste Biozertifiziert, sondern das komplette Produkt.
Um den Biostatus zu erhalten, wird einmal im Jahr von der Biodynamic Association das Produkt geprüft. Der Whisky wurde von der britischen Biodynamic Association als „biologisch“ eingestuft. Der Organic 2009 wird den alten GTR ersetzen, da der neue Single Malt noch besser den naturnahen Terroirgedanken transportiert. Der GTR war ein sehr erfolgreicher Multi-Vintage, nun aber möchte sich Bruichladdich auf den unterschiedlichen Ausdruck der einzelnen Erntejahre konzentrieren. Dies bedeutet aber auch, dass dieser, wie alle zukünftigen Organics, nur als limitierte Edition verfügbar sein wird.

Öko-Kontrollnummer GB-ORG-06 UK Agriculture

Barley Provenance Series – Bere Barley 2008

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Das Urgetreide „Bere“ ist eine sechszeilige Edelgerste mit kleinen Körnern und kurzen Ähren und zählt zu den ältesten Gerstensorten Schottlands. Woher das Getreide ursprünglich stammt, ist bis heute ungeklärt. Es gibt jungsteinzeitliche Funde aus einer Zeit um 3.000 v. Chr. Wie auch Anzeichen für nordische Truppen, die die Bere-Gerste möglicherweise im 8. Jahrhundert erstmals auf die Hebriden brachten. Vom Charakter her würde die Bere eher zu den alten Wikingern passen, denn sie ist robust und widerstandsfähig, passt sich den kargen Böden an und gedeiht im wilden Klima der nördlichen Breite. Der Ertrag ist gering und das enorm dichte und schwerfällige Mahlgut macht dem Brennereiequipment aus der viktorianischen Zeit schwer zu schaffen. Die großartigen Ergebnisse jedoch sprechen für sich. Die Dunlossit Estate befindet sich auf der Ostseite der Insel, direkt gegenüber den „Paps of Jura“.

Der Anbau von Bere auf Islay war schon immer eine enorme Herausforderung und in all den Jahren gelangen uns nur fünf Ernten, die gut genug für einen Bruichladdich Single Vintage waren. Das alles macht den Bere Barley 2008 zu einer genussvollen Rarität. Der ungetorfte Bere Single Malt besteht aus 100% Bere Barley Getreide und wurde im Jahr 2008 destilliert. Die Reifung fand in einer amerikanischen Eiche statt. Für die Herstellung wurde Islay-Quellwasser benutzt, ohne Einfluss von Kältefiltration oder Farbstoffe. Der auf 18.000 Flaschen limitierte Bere Single Malt hat einen vollmundig, malzigen Geschmack, von einer großartigen Tiefe. Der Duft erinnert an Grüne Früchte – Stachelbeere, Apfel und Birne. Bere Barley repräsentiert nur 1% des Gesamtbedarfs an Getreide, der sich auf ca. 40 Tonnen pro Jahr beläuft. Dieses kleine Batch würde jede Mälzerei normalerweise ablehnen, aber es wurde mit Bairds Maltings aus Inverness ein Partner gefunden, der die experimentelle Arbeit von Bruichladdich schätzt und dazu beitragen möchte, dieser alten Getreidesorte zu neuem Glanz zu verhelfen.

Die Brennanlage von Bruichladdich stammt noch aus der viktorianischen Zeit und der Ertrag ist deshalb automatisch geringer als in modernen Anlagen. Im Schnitt extrahiert man aus der zweizeiligen schottischen Gerste ca. 400 Liter Alkohol pro Tonne. Bei Bere sind es nur 320-340 Liter. Jedoch ist hierbei allein der Geschmack das ausschlaggebende Merkmal für die Produktion. Die festen, kleinen Körner sind zwar in ihrer Verarbeitung sehr speziell, aber der Lohn ist ein extrem leichtes, zitrusartiges und sehr fruchtbetontes Aromenprofil. Leider wird dieser Bere Barley nicht immer in Zukunft verfügbar sein. Die Produktionsmengen werden aufgrund der Sorte immer extrem gering bleiben und die Entscheidung, ob und wie viel Bere Barley hergestellt wird, liegt allein in den Händen von Adam Hannett, dem Head Distiller von Bruichladdich.

Durch das wechselhafte Wetter auf der Insel Islay kann es passieren, dass auch einmal eine gesamte Ernte ausfallen kann und es somit in dem Jahr auch keinen Bruichladdich Bere Barley geben wird.

TOBERMORY 15 Jahre Spanish Oak und 21 Jahre Oloroso

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Die Tobermory-Raritätensammlung geht mit diesen zwei Qualitäten ins Finale.

Die beiden einzigartigen Abfüllungen sind die letzten beiden Qualitäten der faszinierenden Raritätensammlung aus 6 einmaligen Abfüllungen, deren Verpackung die berühmten farbigen Häuserfronten der Tobermory Bay auf der schottischen Ile of Mull nachempfunden ist. Auch bei den beiden letzten Abfüllungen besteht die Möglichkeit, durch das Sammeln aller 6 Qualitäten eine Flasche des „Once in a life“ Whiskys Tobermory 42 Jahre zu gewinnen. In den Geschenkboxen der Edition befindet sich ein kleines Heftchen mit einem bunten Perforationsstreifen, der sich je nach Qualität in der Farbe unterscheidet. Gleichzeitig sind die Streifen auch nummeriert. Sendet man alle 6 Streifen an die Destillerie, hat man die Chance auf diese unvergleichliche Qualität. 

Tobermory 15 Jahre Spanish Oak finish

Ein wundervoller, kraftvoller Whisky mit einem Finish von fast 4 Jahren in einem Spanish Brandy Cask.

Nase: Reichhaltige Fruchtnoten, Orangen, kandierte Früchte. Spuren von getrockneten Früchten, Toffee, dunkle Schokolade und Kaffee.

Geschmack: Kandierte Früchte, Spuren von Blutorange und Orangenzeste, getrockneten Früchten mit einer reichhaltigen süßen Traubennote, dunkler Schokolade und einer weichen, maritimen Salzigkeit.

Finish: Lang anhaltend mit einem Nachklang von süßen Früchten und trockenen maritimen Einflüssen.

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46,3 % vol., 0,7 L
Ca 130,00 €

Tobermory 21 Jahre Oloroso finish

Sanft und fruchtig präsentiert sich dieser Whisky, der die letzten 3 Jahre seiner Reifung wie der Name zweifelsfrei vermuten lässt in Oloroso Sherry Casks verbracht hat.

Nase: Leicht und fruchtig, Spuren von getrockneten Früchten und Orangen, Vanille und Karamell-Toffee.

Geschmack: Geschmeidiges Mundgefühl mit gut integrierten Noten von getrockneten Früchten und subtilen Gewürzen, Spuren von Orangen und Zitronen, süße Vanille und cremiges Karamell, ausgeglichen mit subtilen Eichennoten.

Finish: Lang und anhaltend mit Spuren von Früchten und Gewürzen.

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46,3 % vol., 0,7 L
Ca. 200,00 €

Über die Tobermory Destillerie

Die heutige Tobermory-Destillerie wurde 1798 von John Sinclair als Ledaig-Destillerie (ausgesprochen led-chigg; gälisch für „sicherer Hafen“) gegründet. Die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts verbrachte sie ungenutzt, bis sie schließlich im Jahr 1916 zu DCL überging. DCL betrieb die Destillerie für mehrere Jahre bis auch dieses Unternehmen sie im Jahr 1930 wieder schloss. Erst im Jahr 1972 wurde die verlassene Tobermory Destillerie dann erneut zum Leben erweckt. Sie wurde von einer Unternehmensgruppe gerettet, die sich von der verträumten Brennerei gegenüber einer der meistfotografierten Meeresbuchten Schottlands verführen ließ. Diese Wiederbelebung war ein außergewöhnlicher Akt für eine Destillerie, in der man seit über 40 Jahren kein Tropfen Whisky mehr produzierte.

„In der Vergangenheit hat die Destillerie verschiedene Phasen der Whiskyherstellung durchlaufen, es wurden sowohl getorfte als auch ungetorfte Whisky’s produziert“, sagt Dr. Kirstie McCallum. Daher wurde entschieden, im halbjährigen Wechsel sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig aus stark getorftem Malz zu produzieren. Seit 1993 blüht das kostbare Kleinod als Teil von Burn Stewart Distillers (heute Distell International Ltd.) wieder auf. In den denkmalgeschützten Lagerhäusern reiften preisgekrönte Single Malt Scotch Whiskys heran, die den überaus charmanten und zugleich markanten Charakter der Isle of Mull bis in den letzten Tropfen hineintragen.

Abgefüllt im halbjährlichen Wechsel überzeugen hier sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig, die Spezialität aus stark getorftem Malz. Durch den Verzicht auf die Kältefiltration (un-chillfiltered) und einem Alkoholgehalt von 46,3 % glänzen beide Whiskys mit einer unnachahmlichen Fülle an Aromen, die den Geist der Isle of Mull bis auf die Zunge tragen.

Bunnahabhain steuert neue Route an

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Bunnahabhain relauncht sein gesamtes Portfolio und bringt mit seinem Steuermann einen NAS ins Sortiment.

Darf es etwas weniger gülden sein? Ja. Bunnhabhain relauncht die Range und nimmt mit dem Release des neuen Steuermanns Bezug auf seine maritime Seele. Eine Brennerei an solch einem abgelegenen Ort zu errichten, war sicher keine einfache Womit die Gründer damals nicht gerechnet hatten, war der unglaubliche Einfluß, den das maritime Klima der Küste auf die Seele der Single Malts haben würde. Weil die Whiskys direkt in der Destillerie lagern, in küstennahen Lagerhäusern, sind sie kontinuierlich den Elementen ausgesetzt; die See hinterläßt hier ihren ganz speziellen Stempel, den man in jeder Flasche Bunnahabhain schmecken kann. Diese maritimen Einflüsse haben auch den frischen und beeindruckenden Stiúireadair (sprich: stew-rahdur, gälisch für Seefahrer) deutlich geprägt.

 

Bunnahabhain Stiùireadair – der neue NAS mit maritimer Seele

Farbe: Bernsteingold

Geschmack: Sahne, Früchte,Seesalz, Karamell, Nüsse, sanfte Würze

Finish: Lang und verweilend; getrocknete Früchte

Islay Single Malt Scotch Whisky

Alkoholgehalt: 46,3 % vol.

 

Stiùireadair Flasche mit Box (NXPowerLite)

Frische Optik und ein beeindruckender Geschmack geprägt von See und Toffee, so kann man den neuen Stiúireadair (sprich: stew-rahdur, gälisch für Seefahrer) am besten beschreiben.. Bunnahabhain widmet seiner Markenfigur einen neuen Whisky und gibt mit dem Stiúireadair (gesprochen stew-rahdur = Steuermann) einen neuen NAS (non age statement) Whisky heraus, der durch seine Lagerung in First- und Second-Fill Sherry Fässern die maritime DNA von Bunnahabhain in sich trägt, auch ohne die Lagerzeit zu stressen.

Bunnahabhain helmsman silver marque on white CMYK

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E. H. Taylor, Jr. Bourbon als „World Whisky of the Year“ ausgezeichnet

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Die Whiskys der Buffalo Trace Distillery räumten bei den Whisky Awards 5 von 6 Preisen in den amerkanischen Whisky-Kategorien ab.

FRANKFORT, Franklin County, USA. Die Buffalo Trace Distillery dominiert die Kategorie amerikanischer Whiskys, gemäß Jim Murray’s Whisky Bible 2018, und erringt für ihren Col. E. H. Taylor, Jr. die höchste Auszeichnung „World Whisky of the Year“. Zusätzlich zu Four Grain Bourbon (Vier-Getreidesorten-Bourbon) wurde Buffalo Trace auch in den Kategorien Bourbon of the Year (Bourbon des Jahres), Rye of the Year (Roggen des Jahres), Best American Whisky No Age Statement (Bester amerikanischer Whisky ohne Altersangabe), Best American Whisky 9 Years and Under (Bester amerikanischer Whisky, max. 9 Jahre alt), Best American Whisky 10 Years and Over (Bester amerikanischer Whisky, min. 10 Jahre alt), Best Rye No Age Statement (Bester Roggen ohne Altersangabe) und Best Rye 11 Years and Over (Bester Roggen, min. 11 Jahre alt) ausgezeichnet.
Der E. H. Taylor Four Grain erzielte bemerkenswerte 97,5 von 100 möglichen Punkten und wird von Jim Murray wie folgt beschrieben: „Nichts lässt sich mit dieser erstaunlichen Schönheit der Kombination von überraschend zartem Eindruck und Komplexität vergleichen. Es war, als ob die Zeit im Verkostungsraum stillstünde.“

Die komplette Liste der Gewinner der Buffalo Trace Distillery der Jim Murray’s Whisky Bible 2018 lautet wie folgt:
• 2018 World Whisky of the Year – Colonel E. H. Taylor, Jr. Four Grain Bourbon
• Bourbon of the Year – Colonel E. H. Taylor, Jr. Four Grain Bourbon
• Rye of the Year – Thomas H. Handy Sazerac 126.2 Proof
• Best American Whisky No Age Statement (mehrere Fässer) – George T. Stagg 144.1 Proof
• Best American Whisky 9 Years and Under – Buffalo Trace Experimental Collection Organic 6 Grain Whisky
• Best American Whiskey 10 Years and Over (mehrere Fässer) – Colonel E. H. Taylor, Jr. Four Grain
• Best Rye, No Age Statement – Thomas H. Handy Sazerac 126.2 Proof
• Best Rye, 11 Years and Over – Sazerac 18 Years Old

Zum ersten Mal, seitdem Jim Murray in seiner Whisky Bible Auszeichnungen verleiht, stammen so viele gut platzierte Whiskys von derselben Destillerie.

 „Es ist beeindruckend, nicht nur zum ‚World Whisky of the Year‘ ernannt zu werden, sondern auch in 5 der 6 amerikanischen Whisky-Kategorien und 2 der 3 Rye Whisky-Kategorien auf dem Siegerpodest zu stehen“, so Mark Brown, Präsident und CEO, Buffalo Trace Distillery. „Es ist ein Beweis für das Können und die Hingabe unseres „Master Distiller“ Harlen Wheatley und des gesamten Trace-Teams. Wir sind einfach begeistert!“

 Der E. H. Taylor, Jr. Four Grain Bourbon folgt auf eine Reihe anderer Whiskys der Buffalo Trace Distillery, die ebenfalls von Jim Murray zum „World Whiskey of the Year“ gekürt wurden, wie z.B. der Thomas H. Handy Sazerac, 128.6 proof 2013, der Sazerac 18 Year Old Rye Whiskey 2010, der George T. Stagg Bourbon 129 proof 2006, und der George T. Stagg Bourbon sowohl 2005 als auch 2004. Insgesamt wurden in den vergangenen 15 Jahren nicht weniger als sechs Whiskys der Marke Buffalo Trace mit der höchsten Auszeichnung von Jim geehrt – eine bemerkenswerte Leistung.

Über die Buffalo Trace Distillery
Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die traditionsreiche Brennerei wurde 1773 gegründet und aus ihr stammen Legenden wie der E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Die Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionstüchtige Brennerei, in der vor Ort Bourbon, Rye und Wodka hergestellt werden und sie ist ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Die Brennerei hat seit dem Jahr 2000 17 Branchenauszeichnungen gewonnen, darunter solche angesehener Publikationen wie dem Whisky Magazine, dem Whisky Advocate Magazine und dem Wine Enthusiast Magazine. Sie wurde bei den Icons of Whisky America Awards 2015 vom Whisky Magazine zum „Brand Innovator of the Year“ ernannt. Die Buffalo Trace Distillery hat zudem bereits mehr als 300 Auszeichnungen für ihre breite Palette an Premium Whiskeys erhalten.

Besuchen Sie www.buffalotracedistillery.com, um mehr über die Buffalo Trace Distillery zu erfahren.

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Jim Murray’s Whisky Bible 2018 kann übrigens unter http://whiskybible.com vorbestellt werden.

Bruichladdich gibt mit „Rare Cask Series“ drei seltene Vintages heraus

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Adam Hannett, der junge Head Distiller von Bruichladdich, beschreibt die neue Rare Cask Serie an besonders lang gereiften Bruichladdich Whiskies wie wertvolle Relikte und als „die vermutlich letzten ihrer Art“. Die wenigen, verbliebenen Fässer der drei Spitzenjahrgänge 1984, 1985 sowie 1986 haben endlich ihren Reifehöhepunkt erreicht, wurden behutsam in der Islay-Brennerei abgefüllt.  Hannett sagt: „Diese seltenen, alten Single Malts sind für uns alle eine einzigartige Verbindung zur Vergangenheit der Bruichladdich Brennerei und dem Erbe, das ich von großartigen Meistern ihres Faches übernommen habe. Sie haben unter teilweise schwierigsten Bedingungen die Grundlagen dafür geschaffen, dass wir heute und auch in Zukunft solch beeindruckende Whiskies genießen dürfen. Die Rare Cask Serie ist wie eine Hommage an ihre großartigen Visionen und ein genussvolles Vermächtnis ihres Könnens, ihrer Leidenschaft und der harten Arbeit, die sie in die Herstellung dieser Single Malts sowie ihre Reifung am Loch Indaal steckten. Und das in völliger Ungewissheit was die Zukunft wohl bringt.

Ganze drei Generationen an Master Distillers haben mit Argusaugen über die Entwicklung dieser Fässer gewacht und ihren ganz persönlichen Beitrag zum Gelingen des finalen Konzepts geleistet. Und ich habe nun das großartige Privileg, diese lang gehegten Kostbarkeiten aus dem Schutz des Warehouses in die große Welt der Genießer zu entlassen“, sagt Hannett.

Die drei Vintages sind am perfekten Reifepunkt angekommen, die letzten ihrer Art, unwiederbringlich und nicht wiederholbar. Hannett ist sicher, dass Bruichladdich auch in Zukunft noch viele großartige Single Malts kreieren wird, jedoch etwas, wie diese drei Rare Casks, wird es nie wieder geben. Sie sind und bleiben einzigartig, sagt er. Hier die Eckdaten für Euch:

Bruichladdich RareCaskSeries 1984 32YO 700 R2017 BlackBGRARE CASK SERIES – BOURBON: ALL IN
VINTAGE 1984 – AGED 32 YEARS
• Die letzten 12 Fässer von 1984
• Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
• Weltweit limitiert auf 3.000 Flaschen
• 43,7% vol. für fassstarke Aromenvielfalt
• Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Gereift in Refill Bourbon Fässern und Hogsheads
• Umgelagert in First Fill Bourbon Fässer in 2008
• UVP ca. 800€

Bruichladdich RareCaskSeries 1985 32YO 700 R2017 BlackBGRARE CASK SERIES – BOURBON: HIDDEN GLORY
VINTAGE 1985 – AGED 32 YEARS
• Die letzten 22 Fässer von 1985
• Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
• Weltweit limitiert auf 4.200 Flaschen
• 48,7% vol. für fassstarke Aromenvielfalt
• Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Gereift in Refill Bourbon Fässern bis 2012
• Umgelagert in First Fill Bourbon Fässer
• Finale ACE (Additional Cask Enhancement) in premium French Oak
• UVP ca. 800€

Bruichladdich RareCaskSeries 1986 30YO 700 R2017 BlackBGRARE CASK SERIES – SHERRY: THE MAGNIFICENT SEVEN
VINTAGE 1986 – AGED 30 YEARS
• Die letzten 7 Fässer von 1986
• Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
• Weltweit limitiert auf 4.200 Flaschen
• 44,6% vol. für fassstarke Aromenvielfalt
• Auf Islay destilliert, gereift und abgefüllt
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Gereift in Oloroso Fässern bis 2012
• Umgelagert in „Fernando de Castilla“ PX Fässer
• UVP ca. 800€

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Colonel E.H. Taylor Jr. als bester Amerikanischer Whisky ausgezeichnet

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Der  Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whisky „Colonel E.H. Taylor, Jr.“ wurde im Rahmen der International Spirits Challenge in London zum besten amerikanischen Whisky gekürt. Bei dieser Preisverleihung werden die besten Spirituosen der Welt ausgezeichnet und nur an die Top-Produkte in jeder Kategorie wird ein Preis vergeben.


Die Buffalo Trace Distillery erhielt ausserdem Gold für Eagle Rare 10 Year Old Kentucky Straight Bourbon Whiskey, Gold für den Stagg Jr. Kentucky Straight Bourbon Whiskey, sowie Silber für Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whisky.

Alle Spirituosen des Wettbewerbs wurden einer Blindverkostung unterzogen, die von einer Gruppe namhafter Branchenexperten durchgeführt wurde, und bei der jede Spirituose Punkte für Aroma, Aussehen, Geschmack und Ausklang erhielt. In diesem Jahr gingen mehr als 1.300 Einsendungen aus beinahe 70 Ländern weltweit für die 22. International Spirits Challenge ein, die jedes Jahr stattfindet.

Die Ergebnisse der 2017 International Spirits Challenge finden Sie unter http://www.internationalspiritschallenge.com/isc2017/2017-results.

Über die Buffalo Trace Distillery

Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die traditionsreiche Brennerei wurde 1773 gegründet und aus ihr stammen Legenden wie der E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Die Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionstüchtige Brennerei, in der vor Ort Bourbon, Rye und Wodka hergestellt werden, und sie ist ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Die Brennerei hat seit dem Jahr 2000 17 Branchenauszeichnungen gewonnen, darunter solche angesehener Publikationen wie dem Whisky Magazine, dem Whisky Advocate Magazine und dem Wine Enthusiast Magazine. Sie wurde bei den Icons of Whisky America Awards 2015 vom Whisky Magazine zum „Brand Innovator of the Year“ ernannt. Die Buffalo Trace Distillery hat zudem bereits mehr als 300 Auszeichnungen für ihre breite Palette an Premium Whiskeys erhalten.

Octomore und die magische Acht aus Islay

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Wir haben das Geheimnis gelüftet. Glauben wir. Bei einem Glas Bruichladdich. Zwei. Drei…. Ein Anlayseversuch. Er begann für uns mit der Frage;  „was hat die Acht der Masterclass Edition zu bedeuten?“


Die Symbolik der Acht

Das ursprüng­liche Brahmizeichen für die Acht sah aus wie eine nach links oben führende Stufe. In der weiteren Entwicklung ähnelte es zunächst der 5 und dem Buchstaben S. Die Araber im Maghreb verbanden mit der Ghubar-Schrift die Enden und schufen so die Grundlage für die neue , moderne. In den meisten Schriftfonts und Handschriften ist die obere Schlinge der Ziffer kleiner als die untere ausgeformt. In der christlichen Zahlensymbolik des Mittelalters galt die Acht als die Zahl des glücklichen Anfangs, der Neugeburt, des Neubeginns, der geistigen Wiedergeburt, der Taufe und der Auferstehung, Symbol des Neuen Bundes und Symbol des Glücks. Der Buddhismus hat weniger aber nicht weniger gute Interpretationen, denn der achtfache Pfad aus Samsara führt heraus zur Befreiung. Sein Symbol ist das Dharmachakra, ein achtspeichiges Rad. Und in Terry Pratchetts (Fantasy-)Scheibenwelt stellt die Acht die Zahl der Magie dar. Sie darf nie von einem Zauberer laut ausgesprochen werden.

Das griechische Wort für acht, ὀκτώ (októ), findet sich übrigens bis heute in Fremdwörtern wie Oktogon oder Oktopus wieder, und der lateinische Ausdruck octo mit der Ordnungszahl octavus (der achte) findet sich in Fremdwörtern wie Oktett (Ensemble), und auch dem Oktober (ursp. der 8. Monat). Aha, die Acht kommt im Oktober, Professor Langdon!?! Checkung?

Was kam bzw. war vor der Acht? Und was steht hinter dem Punkt?

Den Octomore-Code kann man auch lesen und verstehen wenn man nicht Robert heißst und in der Lage ist den DaVinci-Code zu entschlüsseln. Der Octomore-Code besteht immer aus einer Zahl vor und nach dem Komma. Fangen wir mal hinten an um das System zu erklären…


Code x.1 – also die 1 – zeigt immer das Verwenden von 100 % schottischer Gerste.

Codw x.2 bedeutet Du warst, bist, kaufst im Duty Free bzw. neumodisch Travel Retail, denn x.2 Abfüllungen sind nur dort erhältlich und immer ein Fassexperiment.

Code x.3 bedeutet Du hast 100% Islay Gerste im Glas bzw. in der Flasche.


Code x.4 bedeutet VIRGIN OAK.

Also, gar nicht so kompliziert, oder?


Und davor?

Nun zur Zahl vor dem Punkt…. Diese bezeichnet die Abfüllserie. Octomore ist bekannt für seine superstarkgetorften Islay Single Malts. Ja. Aber für uns ist Octomore mehr als Torf und die verrückte Frage wie viele ppm’s kann man wohl mit Hilfe guter Mälzer in eine Flasche Single Malt stecken. Vor fünfzehn Jahren war das eine freaky idea und echte Pionierarbeit. Die ersten Versuche wurden ausschließlich in kleinen Chargen abgefüllt – manche mit Namen, andere nur mit einer Ziffer versehen – um die einzelnen Batches voneinander zu unterscheiden.


Wenn auch der Inhalt sehr unterschiedlich war, so war die Form der Octomore-Flasche von Anfang an dieselbe, ein Design, das es in dieser Art bisher nur bei Premium Olivenölen von designverliebten Italienern gegeben hatte. Mit den Jahren entstand eine ausgesprochen vielseitige Octomore-Kollektion von unterschiedlicher Stilistik und Kreativität. Auch war Octomore einer der ersten Single Malts, der das klassische Gefüge aus Reifezeit und Qualität über den Haufen warf und voller Selbstbewusstsein bereits nach 5 Jahren einen herausragenden Whisky voller Tiefe und dichter Aromatik abfüllte. Mit veralteten Regeln zu brechen und neue, gerne auch unerwartete Wege für mehr Geschmack und Qualität zu gehen, ist der Kern der Philosophie der Progressive Hebridean Distillers, wie sich die Jungs von Bruichladdich selber nennen. Nichts sollte so bleiben wie es war…

Heute, fünfzehn Jahre später, ist man bei der Abfüllung der achten Octomore Edition. Also 8.x. Here we are..  Und da der Name „Octomore“ auf der Zahl „8“ basiert, war dies auch der perfekte Moment, für Head Distiller Adam Hannett eine einzigartige Masterclass aus vier neuen Octomores zusammenzustellen, die wir nachfolgend vorstellen möchten:


Octomore MASTERCLASS_08.1 

Erntejahr 2007

Destilliert 2008

8 Jahre alt

Zu 100% auf der Insel Islay gereift

100% Reifung in amerikanischen first-fill Eichenfässern

167PPM

59,3% vol.

UVP 130€


Octomore MASTERCLASS_08.2

Erntejahr 2007

Destilliert 2008

Sechs Jahre separate Reifung im französischen 2nd fill Sauternes- und Mourvedrefass sowie im österreichischen Süßweinfass. Anschließende Vermählung. Danach zwei Jahre ACE (Additional Cask Enhancement) in italienischen first fill Amaronefässern

8 Jahre alt

Zu 100% auf der Insel Islay gereift

167PPM / 58,4% vol.

TRAVEL RETAIL ONLY


Octomore MASTERCLASS_08.3 – Islay Barley

Erntejahr 2010

Destilliert in 2011
Octomore of Octomore, Single farm, single field, single vintage.

56% ex-Bourbon (full-term amerikanische Eiche)

44% europäische Eiche (full-term ex-Pauillac, Ventoux, Rhône und Burgund)

5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift

309PPM

61,2% vol.

UVP 180€



Octomore MASTERCLASS_08.4 – Virgin oak

Erntejahr 2008

Destilliert in 2009
20% first fill Virgin Oak Fässer

80% first fill ex-Bourbon Fässer, ACE in 2nd fill Virgin Oak der französischen Tonnellerie Radoux

8 Jahre alt
Zu 100% auf der Insel Islay gereift

170PPM

58,7% vol.

UVP 165€


Ein Torfkopp, wer singulär denkt

Fazit: Es gehr nicht nur um Torf. Denn der Octomore 7.1 hatte 208ppm, der 08.1 ca. 20% weniger. Jeder der sagt Octomore wird immer stärker sollte erst mal nachlesen. Und vor allem probieren.

Bruichladdich Islay Barley 2010

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Der neue Release von Bruichladdich ist ein zu 100% authentisches Produkt der wilden Hebriden – geprägt von Herkunft und Terroir. Fans und Fachleute wissen längst; die Bruichladdich- Islay Serie verkörpert den Einfluss von Erde, Wind und Wetter wie auch Leidenschaft für wilde Natur. Bruichladdich Islay Barley 2010 ist das stolze Ergebnis nur eines einzigen Erntejahres.

Die Namen aller Vertragsfarmer, deren Gerste für diesen Vintage Single Malt verarbeitet wurde, findet man namentlich auf jeder Flasche. 2009, also ein Jahr vor der Destillation des Vintages wurde auf Islay die Gerste von regionalen Farmern wie Hunter Jackson aus Cruach, Alastair Torrance aus Mulindry geerntet. Mit dabei waren auch Gerste-Spezialisten aus Coull, Dunlossit, Islay, Rockside, Starchmill und Sunderland. Die bewusste Kombination aus Kornfeldern im Landesinneren wie auch an der rauen, salzigen Küste liefert ein intensives Ergebnis und eine großartige Aromenvielfalt.

AUF EINEN BLICK

  • Die fünfte Edition der Islay Barley Serie
  • Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
  • Gerste: Publican und Oxbridge
  • Destilliert aus 100% Islay-Gerste von Farmen im Landesinneren und an der Küste
  • 50% vol.
  • Reifung im Fass aus amerikanischer Eiche
  • Herstellung und Reifung zu 100% auf Islay
  • Destillation und Abfüllung mit purem Islay-Quellwasser
  • Jahrgangswhisky, Ernte in 2009, Destillation in 2010
  • Frische Zitrusnote trifft auf salzige Gischt
  • 0,7l / 50% vol./ UVP – 54,99€.

EXPERTISE

Tasting Notes gibt es auch, könnt Ihr der nachfolgenden Expertise entnehmen!

Limitierte Manzanilla-Cask-Sonderabfüllung aus der Tobermory- Destille

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Tobermory 21 Jahre Manzanilla Cask Finish ist eine von mehreren Sonderabfüllungen, die in den nächsten Jahren herausgebracht werden. Nur 9 Fässer wurden ursprünglich befüllt und für über 20 Jahre eingelagert, bevor der Whisky die letzten Monate seiner Reifezeit in ehemaligen Manzanilla Fässern verbrachte. Abgefüllt in Fassstärke mit 53,8 % vol., limitiert und einmalig.

Farbe: Bernstein

Nase: Spuren von getrockneten Früchten, Birnen, Zitronen, Toffee, gewürzte Orange, Leder und Eiche

Geschmack: Trocken und leicht ölig. Zitronen und getrocknete Früchte, Spuren von Kaffee und Bitterschokolade, intensive Eiche und subtile Vanillenoten mit gewürzter Orange

Finish: Trocken und lang anhaltend mit Spuren von Zitronen, getrockneten Früchten und Gewürzen

 

Un-chill filtered

53,8 % vol., 0,7 L

 

Über die Tobermory Destillerie

Die heutige Tobermory-Destillerie wurde 1798 von John Sinclair als Ledaig-Destillerie (ausgesprochen led-chigg; gälisch für „sicherer Hafen“) gegründet. Die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts verbrachte sie ungenutzt, bis sie schließlich im Jahr 1916 zu DCL überging. DCL betrieb die Destillerie für mehrere Jahre bis auch dieses Unternehmen sie im Jahr 1930 wieder schloss. Erst 1972 wurde die verlassene Tobermory Destillerie dann erneut zum Leben erweckt. Sie wurde von einer Unternehmensgruppe gerettet, die sich von der verträumten Brennerei gegenüber einer der meistfotografierten Meeresbuchten Schottlands verführen ließ.

Diese Wiederbelebung war ein außergewöhnlicher Akt für eine Destillerie, in der man seit über 40 Jahren keinen Tropfen Whisky mehr produzierte. „In der Vergangenheit hat die Destillerie verschiedene Phasen der Whiskyherstellung durchlaufen, es wurden sowohl getorfte als auch ungetorfte Whiskies produziert“, sagt Dr. Kirstie McCallum. Daher wurde entschieden, im halbjährigen Wechsel sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig aus stark getorftem Malz zu produzieren.

Durch den Verzicht auf die Kältefiltration (un-chill filtered) und einem Alkoholgehalt von 46,3 % glänzen beide Whiskies mit einer unnachahmlichen Fülle an Aromen, die den Geist der Isle of Mull bis auf die Zunge tragen.

Seit 1993 blüht das kostbare Kleinod als Teil von Burn Stewart Distillers (heute Distell International Ltd.) wieder auf. In 2017 produziert die Destillerie aufgrund notwendiger Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten kurzfristig nicht, steht aber den Isle of Mull-Besuchern offen.