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Asbach Archive - Seite 3 von 3 - GETRAENKEABC.DE

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Asbach-Monat in der Harry’s New-York Bar Frankfurt

Von | Bar | Ein Kommentar

Im April stellt die für tolle Cocktails und für Ihr Whisky-Sortiment bekannte Harry’s New-York Bar im Lindner Hotel & Residence Main Plaza, Walther-von-Cronberg-Platz 1, D-60594 Frankfurt/Main die bei uns fast vergessene Spirituose Weinbrand in den Mittelpunkt!

Barchef Emmuel Saridakis: „Leider sind auch viele der klassischen Weinbrand-Cocktails in Vergessenheit geraten. Als Inspirationsquelle dienten uns Cocktails aus den „goldenen Zwanzigern“, die wir mit leicht veränderten Rezepturen präsentieren möchten. Die Cocktails entsprechen den Trinkgewohnheiten dieser Zeit, meist großzügig in der Basisspirituose, ein wenig Süße, ein wenig Säure und ein aromatisierender Cocktailbitter. Eine Folge aus dem Produktangebot der damaligen Jahre, in denen unsere heutige Vielfalt an frischen Säften und Zutaten noch nicht erhältlich waren.“

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Ein typisches Beispiel für einen Cocktail dieser Zeit, ist der „A.B.C. Cocktail“. Er beinhaltet 4 cl Asbach, 4 cl Tawny Port, 1cl Maraschino, 2 Bl Zucker und 7 Minzblätter, Die Zutaten werden zusammen in einen Cocktailshaker gegeben und mit Eiswürfeln kräftig geschüttelt. Anschließend wird der Cocktail Double Strain in eine vorgekühlte Cocktailschale gegeben. Als Garnitur gibt man eine Cocktailkirsche und zerdrückt eine Zitronenzeste über dem Cocktail. Diese kann man noch zusätzlich am Glasrand befestigen.

Let´s Swing! Ein Blick auf die aktuelle Cocktailkarte der HNYB im Lindner Main Plaza:

Bei mir bist Du schee!
Asbach, Limette, Zucker,
Orange Bitter

A.B.C. Cocktail
Asbach, Tawny Port, Maraschino, Minze,
Zucker

Earl of India House
Asbach, Cointreau, Ananas, Earl Grey Tee,
Orange Bitter

Savoy Crusta
Asbach, Maraschino, Cointreau,
Zitrone, Angostura Bitter

Berry & Brandy Smash
Asbach, Zitrone, Himbeersirup,
rotes Beeren Chutney, Minze

The Big Buck
Asbach, Cointreau, Zitrone, Ginger Beer

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Fishhouse Punch No.1
Asbach, goldener Rum, Pfirsichlikör, Zitronensaft,
Zucker, Soda

Jeder Cocktail € 12,50

Im Falle, dass sie Interesse am Mixen haben und Unterstützung bei der Zubereitung des Cocktails benötigen, bietet die Bar auch die Möglichkeit einen Cocktailkurs in der Harry`s New-York Bar zu buchen. Dieser Kurs bzw. Nachmittag steht ganz unter dem Motto „Geschichten und Rezepte von Cocktails und Mixgetränken“. Sie werden unter Anleitung von Emmanuel Saridakis und seinem Team Ihre eigenen Cocktails zubereiten und diese anschließend genießen. Für weitere Informationen kontakten Sie gerne das Barteam unter Telefon 069/664014433.

Harry’s New-York Bar im Lindner Hotel & Residence Main Plaza, Walther-von-Cronberg-Platz 1, D-60594 Frankfurt/Main

 

MADE IN GSA 2016 – mit Asbach 8 und Asbach 15

Von | Bar | Keine Kommentare

Wir freuen uns in diesem Jahr gleich mit zwei Asbach-Qualitäten bei der renommierten „Made in GSA“- Competition dabei zu sein!

Als Firmengründer Hugo Asbach 1892 – mit erst 24 Jahren – seiner Wahlheimat Frankreich den Rücken kehrte, gab es diese Art der Cocktailwettbewerbe noch nicht. In dieser Zeit ging es vorrangig um elementares Wissen zur Herstellung, sprich der Destillaton, die er bei französischen Brennmeistern erworben hatte. In Rüdesheim am Rhein und mit anfangs nur zwei Brennblasen startete Hugo Asbach mit seiner „Export-Compagnie für deutschen Cognac“.

Rheinlandschaft mit Burg

Asbach unterhält bis heute – als die einzige Deutsche Premiumspirituose – ein einzigartiges Fasslager mit einer Kapazität von über 20.000 Fässern.

Im Wettbewerb sind als Zutaten zugelassen:

Asbach Privatbrand 8 Jahre gereift – Der Vielseitige für BIG BUCK’s & Co.

Farbe von dunklem Bernstein. Ausgeprägt-fruchtiger Duft mit Anklängen von dunkler Schokolade und Zedernholz. Geschmack am Gaumen vollmundig, ausgeprägt würzig, von kräftigem Fruchtgeschmack mit Mandelaroma und Gewürznoten im Hintergrund. 40% vol.

Asbach Spezialbrand 15 Jahre gereift – das überraschende U-Boot im Mixology Taste Forum 06.15. Hier die MTF-Originalbewertung: „Die herausragende Qualität deutscher Branntweinkultur beweist das Traditionshaus aus Rüdesheim seit 1892.“  Der dunkle Spezialbrand ist kraftvoll und komplex. Duftig-floraler Auftakt mit Vanille und frischem Apfel, dazu eine Spur Rauch. Darunter verbirgt sich eine komplexe Süße, die in einen eleganten, dezent-nussigen, langen Nachhall mündet.“ 40% vol.

 

Zur Competition:

Made in GSA wurde 2007 vom MIXOLOGY-Verlag als Label entworfen für Produkte, die im deutschsprachigen Raum, also „Germany, Switzerland & Austria“ und damit dem Verbreitungsgebiet des MIXOLOGY Magazins, produziert werden. Anlass war die Kritik des amerikanischen Cocktailenthusiasten Martin Doudoroff (unter anderem CocktailDB.com), dem bei einem Deutschlandbesuch in einer bekannten Bar keine heimischen Produkte angeboten werden konnten.

Made in GSA steht seitdem für heimische und regionale Produkte mit Relevanz für die Bar: Spirituosen, Liköre, Bier, Wein, Sekt, Saft oder Softdrinks. Seit Einführung von Made in GSA haben traditionelle, heimische Produkte in den renommierten Bars überraschende Comebacks feiern können. Hinzu kam außerdem eine Fülle neuer heimischer Getränke-Start-ups mit spannenden Gins, Cocktail Bitters, Likören und Bitterlimonaden.

Während es mittlerweile vollkommen normal ist, dass viele Produkte des täglichen Lebens auf der anderen Seite des Globus produziert werden, bestätigt sich hier ein Trend, bei dem man vermehrt nach Dingen mit einem regionalen Bezug sucht. Der „gefühlte Mehrwert“, den man spürt, wenn man ein Produkt aus der Region vor sich hat, spielt eine große Rolle und setzt sich auch im Barbereich immer mehr in den Köpfen von Gästen und Bartendern fest.

Mitmachen? Ja bitte! Alle Infos auf der WEBSITE DER COMPETITION

Zigarre & Drink – Die richtigen Begleiter

Von | Bar | Keine Kommentare

Zigarre & Drink – die Auswahl an feinen Rauchwaren ist gross, die Vielfalt der Drinks ebenfalls. Da liegt die Frage nahe; „wie finde ich den jeweiligen, passenden Begleiter?“ Wir haben mit Profibartendern gesprochen, um diesem Thema einmal praxisorientiert nachzugehen. Wer empfiehlt seinen Gästen welche Zigarre, und vor allem wozu? Denn die Bar ist für Getränke da. Wenn sich beide Elemente verbinden, noch schöner. Selbstredend für Smoker’s only, und von Smokern only.

Eine kurze Studie zur Lage des feinen Rauchs in der Republik.

„Eine Zigarre braucht einen passenden Begleiter“ so Michael Nagy aus der Harry’s New York Bar in Frankfurt. „Leichte Musik; einen guten Drink und eine Zigarre, so stellt sich der Gentleman seinen Feierabend seit Jahrzehnten vor. Dabei ist zu sagen, dass sich die Geschmäcker scheinbar geändert haben. Wurden noch bis vor wenigen Jahren meistens Whisky; Cognac und manchmal ein Rum getrunken, so zählt es keineswegs als Fauxpas sich zu einer leichten Zigarre einen Gin Tonic zu bestellen. Hierfür unsere Empfehlung: Davidoff Special R mit Botanist Islay Dry Gin und einem Fevertree Tonic. Dieser trockene Gin hat genug Würze und Eigenaroma, um ein wunderbarer Begleiter zu einer Zigarre zu sein.

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Ein Klassiker unter den Zigarrenherstellern ist die Firma Bolivar. In der Regel sind die Zigarren, der auf Cuba beheimateten Zigarrenmanufaktur, kräftiger mit einer schönen Würze und einer wohlschmeckenden Süße. Diese Aromen schreien nach einer dunklen Spirituose.

Gibt es viele unter den Zigarrengenießern, die der Meinung sind, dass zu einer kubanischen Zigarre ein kubanischer Rum gehöre, so empfehlen wir in der Harry’s New York Bar in Frankfurt beispielsweise zu einer Bolivar Belicousos einen Bruichladdich Scottish Barley The Classic Laddie. Die leichten blumigen Noten dieses Whiskys ergänzen die schweren Noten der Zigarre ideal.

Michael Nagy

Eine relativ neue Serie aus dem Hause Davidoff ist die Nicaragua Serie. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei nicht um Tabakblätter aus der dominikanischen Republik, sondern aus Nicaragua. Eher Unterholz-Noten sowie leicht lederne Aromen sind die markanten Geschmäcker dieser Zigarre. Wir finden persönlich zwei Spirituosen die zu ihr sehr gut passen. Das wären zum einen der neu auf dem deutschen Markt erhältlichen Buffalo Trace Bourbon, sowie der Cognac aus dem Hause Rémy Martin in der Qualitätsstufe Coeur de Cognac. Der Bourbon spielt mit seiner raffinierten Süße und leichten Schärfe, die ein wohliges Mundgefühl erzeugen. Gaumenschmeichlerisch hingegen wirkt der Cognac von Rémy Martin. Sein langer Abgang in Verbindung mit der traubigen Note, lassen die Kombination von Zigarre und Spirituosen wie ein Feuerwerk auf der Zunge wirken.“

Michael Paul Nagy, Harry`s New York Bar& Davidoff Lounge /Lindner Hotel& Residence Main Plaza

 

„Islay-Fans rate ich die Kombination eines „Classic Laddie“ von Bruichladdich Hebriden Distillers, mit einer Cohiba Siglo VI zu testen. Den Freunden schöner, leichter Torpedos aus Nicaragua sei Mount Gay XO aus Barbados empfohlen.

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Dem Einsteiger in die Rauchware lege ich gerne die Zigarren von Griffins an Herz – mit einem Glas Bunnahabhain, dem „Gentle Taste of Islay. Der Genuss von Zigarren muss allerdings nicht immer auf Rum oder Whiskey beschränkt sein, auch ein toller Cognac oder Weinbrand kann hier ein super Begleiter sein. Zum Abschluss unserer Gourmet-Tastings ist zum Beispiel die Kombination eines Asbach 21 Jahre mit einer Mille Fleur von Partagas eine höchst gefragte Kombination“.

Markus Kern

Markus Kern, InLive Cocktailschule, Frankfurt

 

Gleiches Echo aus München und Berlin

„Die Kombination eines 21 Jahre gereiften Asbach Selection mit einer Perdomo Small Batch 2005 ist für mich ideal, um den Abend gebührend abzuschliessen, unabhängig ob an der Bar oder der schönen Isar.“

Adriano Paulus

Adriano Paulus, Mixologe aus der Münchner Negroni Bar und Zigarrenliebhaber

Asbach Selection 21 J Flasche 300dpi NEU

„Berlin macht Zigarren und Weinbrand Club-tauglich. Hier bevorzugt man Short Tubes und Long Drinks, am liebsten eine Romeo y Julieta Short Churchill oder eine Flor de Selva Siesta und dazu ein Asbach Tropical Cola (⅓ Asbach 8, ⅓ Coca Cola, ⅓ Thomas Henry Mystic Mango).“

Tino Hiller

Tino Hiller, Dean Berlin

 

 

Wer passt zum wem?

Ewald Stromer aus München gibt den Schnellüberblick…

Ewald Stromer

BRUICHLADDIE CLASSIC LADDIE = Dom. Rep.

PORT CHARLOTTE SCOTTISH BARLEY =Nicaragua

EAGLE RARE Kentucky Straight Bourbon, 10 YO = Kuba

ASBACH 21  = = Kuba, ideal zu Montechristo No 2

 


Und abschliessend für alle die gerne mixen noch ein paar schöne Rezept-Tipps zur Zigarre:

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The Great Bucksby

5 cl Asbach 8 Jahre, 2 dash Angostura, 1 cl Zucker, 2 cl LimettensaftAuffüllen mit Ginger Beer

Deko: 2 Zweige Minze

 

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The Big Buck

4 cl Asbach 8 Jahre, 2 cl Cointreau, 1 cl Zitronensaft, Auffüllen mit Ginger Beer

Deko: Zitronenzeste

Flip – mehr als nur der Freund von Biene Maja

Von | Bar | Keine Kommentare

Unsere Serie CLASSICS widmet sich heute dem Flip – einem Cocktail aus Südwein oder Weinbrand, der mit Eigelb oder einem ganzen Ei hergestellt wird. Im Gegensatz zu Eggnogs wird weder Milch noch Sahne hinzugegeben. Laut dem Oxford English Dictionary wurde der Begriff erstmals 1695 verwendet, um eine Mischung aus Bier, Rum und Zucker, mit einem glühenden Eisen erhitzt („So leben wir auf See, essen Kekse und trinken Flip“) zu beschreiben. Das Eisen bringt das Getränk zu schäumen, und das Aufschäumen (engl. Flipping) war Anlass für den Namen. Im Laufe der Zeit stieg der Anteil der Eier und Zucker, das Bier wurde herausgenommen und das Getränk auch nicht mehr heiß serviert. Das erste Barbuch, das für einen Flip Eier zu der Liste der Zutaten hinzufügte, war Jerry Thomas ’s 1862 „How to Mix Drinks; or The Bon-Vivant’s Companion“. Die Cocktails tragen den Namen der verwendeten Getränkekategorie, zum Beispiel Brandy-Flip oder Champagner-Flip. Es gibt auch alkoholfreie Flips mit Kaffee, Tomaten- oder Fruchtsaft wie beispielsweise Bananen-Flip.

BRANDY FLIP:  5cl Asbach 8, 2cl Sahne, 2cl Feigensirup, 2cl White Port, 1cl PX Sherry, 1 Eigelb, grüner Pfeffer on top

RED CHOCOLATE FLIP:   4cl Asbach, 3cl Xuxu, 2cl Riemerschmid Barsyrup White Chocolate, 1 Ei

Rezepte von:

TINO HILLER / Haubentaucher, Berlin hat in den letzten 15 Jahren Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

Mehr Rezepte von & mit Asbach unter MyDrink/Rezepte mit Weinbrand

Finale der GSA Competition 2015 in Berlin

Von | Bar | Keine Kommentare

Finale der GSA Competition 2015 in Berlin – wir waren dabei. Gleich zweifacher Sieger der Made in GSA Competition 2015 wurde unter Einsatz von Buttermilch und Kuhglocke Alexander Mayer, der über das Wiener Kaffeehaus in die Gastronomie eingestiegen ist. Als gelernter Kunstschmied mixt sich er als Headbartender durch den Rotationsverdampfer- und Sous-Vide-Dschungel der Passage 46 in Freiburg. Gleich auf Platz zwei mit Jan Jehli ebenfalls ein Mitglied der Schwarzwald-Bar Brigarde, der mittlerweile im Palour als Neu-Frankfurter den Shaker schwingt. Einen tollen Platz drei holte Stephan Körner aus der Capella Bar im Breidenbacher Hof, der – wir gehen mal davon aus – gemeinsam mit Carsten Möller (als Sieger der DRINKS OPEN 2015 vor zwei Tagen) somit einen guten Grund hat die jüngsten Erfolge des neuen Capella-Teams zu feiern.

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Die Top 3 Platzierten:

1. Alexander Mayer / Passage 46, Freiburg – ebenfalls Sieger der Sonderkategorie

2. Jan Jehli / The Parlour, Frankfurt am Main

3. Stephan Körner / Breidenbacher Hof, Düsseldorf

Die Tradition der Cocktailwettbewerbe reicht viele Jahre zurück, und auch Themen gibt es viele. Vom Null-Promille-Cup (Der alkoholfreie Riemerschmid-Wettbewerb, seit nunmehr 15 Jahren) bis zu Talent & Expert-Competitions (Cointreau Championchip) gibt es vielfältige Möglichkeiten seine Fähigkeit als Barkeeper unter Beweis zu stellen. Eindeutiger Trend, die Competitions werden immer grösser und internationaler, eben World Class, wobei kleine und feine Initiativen wie beispielsweise der durch die Bartenderin Cordula Langer initierte Barmaid-Cup gerade deshalb als hervorzuhebende Gegenpole mit hoher Eigenleistung genannt werden sollten.

GSA Drink 2015 Stephan Körner

 

Abgesehen von der allgemein zunehmenden Grösse haben fast alle Wettbewerbe eines gemeinsam; sie werden von einzelnen Marken bzw einen Unternehmen getragen bzw. gesponsort. Die GSA Competition, ausgerichtet über Mixology, bietet nicht nur mediale Reichweite und Netzwerk, sondern auch eine Produktvielfalt im Warenkorb, hier enthalten sind kleine feine Startups bis hin grossen Spirituosenmarken – mit Chancengleichheit. Denn der Barkeeper entscheidet, es gibt also keine Garantie für Marken im Finale oder gar auf dem Treppchen zu landen. Und dennoch oder gerade deshalb macht es Spass. Die erlaubten Zutaten im Warenkorb kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, und die Bewegungsfreiheit der Bartender bei der Rezepturentwicklung ist ausgesprochen gross. Etwa 140 Cocktailrezepturen erreichten die Veranstalter der „Made in GSA“ Cocktailcompetition, zwölf Finalisten stellten sich der Jury im Finale, ein guter Mix aus alten Hasen wie Torsten Spuhn und Erstteilnehmern, die erst wenige Jahre an der Bar – dafür aber aktiv ! – sind, und die Jury überzeugten. Bewertet wurde Technik, Sauberkeit, Auftreten des Teilnehmers, Name und Aussehen des Drinks, Geschichte und Qualität, Geschmack, GSA Faktor (wiewiele GSA Produkte Verwendung fanden) und die Zeit. Es gab eine überraschende Anzahl an Rezepturen mit Obstbränden, und von 3 von 12 Finalsten verwendeten Asbach 8 Jahre im Rezept.

 

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Bewertet wurde nur von Experten:

Arnd Henning Heissen / Fragances & Curtain Club, Ritz Carlton Berlin
Thomas Huhn / Les Trois Rois, Basel
Oliver Ebert / Beckett’s Kopf & Lost in Grub Street, Berlin
Kan Zuo / The Sign Lounge, Wien

GSA Jury 2015

Die Finalisten in der ausgelosten Reihenfolge:

Stephan Körner / Breidenbacher Hof, Düsseldorf

Linda Le / Dude Retro Lounge, Bamberg

Bedran Tomen / freier Bartender, Burgwedel

Goenke Hansen / Onyx Bar im Park Hyatt, Zürich,

Jan Jehli / The Parlour, Frankfurt am Main

Markus Weller / The Westin, Leipzig

Stephan Bahr / Hemingway Bar, Freiburg i.B.

Christoph Köll / Schluckspecht, Bamberg

Torsten Spuhn / Modern Masters, Erfurt

Erwin Bröker / Steigenberger Hotel, Bad Pyrmont

Sebastian Jaroljmek / Bar am Steinplatz, Berlin

Alexander Mayer / Passage 46, Freiburg

Danke an Helmut Adam, Nils Wrage, Sonja Handschuk, Susan Dusin & das ganze Team, der Jury, allen Besuchern und Teilnehmern sowie Arnd Hennig Heissen & der Ritz-Carlton-Mannschaft für eine tolle Veranstaltung.

Helmut Adam, GSA 2015

Cheers!

Tim Nentwig für den TeamSpirit BarCircle

Sidecar Sling & Co-Driver – Neuinterpretationen des Sidecar

Von | Bar | Ein Kommentar

Teil 2 unserer Serie CLASSICS – „Klassische Brandy Cocktails neu interpretiert“.

SIDECAR

Der Sidecar ist ein klassischer Cocktail. David A. Embury nennt ihn in seinem Standardwerk The Fine Art of Mixing Drinks (1948) unter seinen sechs Grundcocktails. Er gilt als Abwandlung der Brandy Daisy aus Weinbrand, Chartreuse und Zitronensaft und wurde, da die ersten schriftlich fixierten Rezepte aus den frühen 1920ern stammen, vermutlich in der Zeit des Ersten Weltkriegs erfunden. Anders als Embury, der die Erfindung des Cocktails einem US-amerikanischen Hauptmann in Paris zuschreibt – der Name beziehe sich auf das Motorradgespann des Soldaten –, nennt Harry MacElhone in den ersten Ausgaben seines Buchs Harry’s ABC of Mixing Cocktails (1922) einen Pat MacGarry aus Buck’s Club in London als Erfinder des Sidecars, in späteren Auflagen taucht der Name jedoch nicht mehr auf. Robert Vermiere nennt den gleichen Namen (Cocktails and How to Mix Them, 1922). Bei Remarque taucht der Sidecar als geläufiger Begriff auf, der Name wird hier nicht erläutert. Ein Sidecar besteht aus Weinbrand, Cointreau und Zitronensaft, in gleichen Mengen oder auch je nach Rezept auch stark abgewandeltem Mischungsverhältnis mit Eis geschüttelt. Als french school Sidecar gilt einer, bei dem Cognac verwendet wird. Eine „englische Schule“ erwähnt das „Savoy Cocktail Book“ von 1930: hier wird die doppelte Menge Cognac verwendet. Spätestens seit den 1930ern ist auch das Servieren von Sidecars in Gläsern mit Zuckerrand („Sidecar Up“) belegt. Als Garnitur kann außerdem ein Stück Zitrone oder Zitronenschale verwendet werden.

SIDECAR SLING; 5cl Asbach, 3cl Triple Sec, 3cl frische Zitrone, 2cl Riemerschmid Blutorange, Schuß Soda on top

CO-DRIVER: 5cl Asbach 8, 2cl Riemerschmid Fruchtsirup Zitronengras-Ingwer-Lemon, 2cl frische Zitrone, Zitronenzeste

 

Rezepte von:

TINO HILLER / Aus Berlin hat in den letzten zwei Jahrzehnten Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

HUGO’s SAZERAC und der OLD GERMAN

Von | Bar | Keine Kommentare

Aufgrund der vielfachen Anfragen nach den Rezepten des Club der Herren starten wir mit diesem Beitrag unsere CLASSICS-Serie. Den Auftakt bilden die Drinks der Herren Hiller & Nagy, erstmals vorgestellt anlässlich eines Workshops in Köln auf der barzone 2012 zum Thema MODERN MIXING WITH ASBACH

Heute zum Thema: SAZERAC

Der Sazerac ist ein klassischer Cocktail, mit dem Old Fashioned eng verwandt. Antoine Peychaud, der wahrscheinliche Erfinder, war ein in New Orleans ansässiger Apotheker. Seinen Peychaud’s Bitters vermarktete er als Medizin. Zu seiner Zeit konkurrierten viele Apotheker mit ihren Bittergetränken gegen einander, was auf einen lukrativen Markt schließen lässt. Es gibt heute Sammler in den USA, die sich ausschließlich auf kleine traditionelle Bittersflaschen spezialisiert haben. Peychaud’s Bitter ist ein rötlicher, mit verschiedenen Pflanzen angereicherter Anisbitter mit einem relativ weichen Aroma. In der Rezeptur des Sazerac wird Cognac oder Roggenwhisky mit etwas Zucker und Peychaud’s Bitter verrührt und in ein mit Absinth benetztes Glas gegeben. Die Methode, das Gästeglas vorher mit Absinth zu benetzen, um eine leichte aber nicht dominante Absinth-Aromatisierung in den Drink zu bringen, ist ein Markenzeichen des Sazerac. Wird sie anderweitig verwendet, spricht man vom Sazerac-Style. Im Jahre 1859 bot John Schiller erstmals im neu eröffneten Lokal The Sazerac Coffee House in New Orleans den Sazerac an. Damals wurde er noch mit Cognac gemixt. Als John H. Handy die Bar übernahm, änderte er die Rezeptur auf Whiskey. Im Jahr 2008 gab es eine Initiative mehrerer Politiker, Sazerac per Gesetz zum offiziellen Staatsgetränk Louisianas erklären zu lassen. Nach längeren Diskussionen verabschiedete das Repräsentantenhaus von Louisiana schließlich den Sazerac als „offiziellen“ Cocktail der Stadt New Orleans

HUGOS SAZERC: 5cl Asbach 15, 2cl A&A, 1Bl Quittengelee, 1Bl Underberg, 2dh Riemerschmid Orange Bitter, Absinth gewaschener Tumbler

OLD GERMAN: 6cl Asbach 15, 2Bl Escorial Grün, 2Bl Riemerschmid Bitter Sirup, 1dh Angostura Bitter

Rezepte von:

TINO HILLER / Aus dem Dean, Berlin hat in den letzten 15 Jahren Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

Mehr Rezepte von & mit Asbach unter: COCKTAILS MIT ASBACH

Asbach 8 in der GSA Competition 2015

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Made in GSA Competition geht 2015 bereits in ihre dritte Runde, und wir freuen uns mit Asbach 8 Jahre Sponsor dieses Mixwettbewerbs für DEUTSCHE, ÖSTERREICHER und SCHWEIZER Mixzutaten zu sein. Nach den ersten zwei Auflagen der vergangenen Jahre in Wien und München findet dieses Jahr das Finale in Berlin, und damit im Herzen der deutschsprachigen Barlandschaft statt. Am Montag, den 22. Juni steigt das große Finale in den ehrenwerten Räumen des Berliner „The Curtain Club“ im Ritz Carlton Hotel am Potsdamer Platz.
Bewerben kann sich jeder Bartender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie jeder in diesen Ländern tätige Bartender ab sofort über das Bewerbungsformular auf der Aktionsseite- bis zum 22. Mai 2015.
Im Berliner Finale wartet dann mit Oliver Ebert (Beckett’s Kopf und Lost in Grub Street, Berlin), Arnd Henning Heissen (The Curtain Club, Berlin), Kan Zuo (The Sign Lounge, Wien) und Thomas Huhn (Bar Les Trois Rois, Basel) eine mehr als hochkarätig besetzte Jury auf die Teilnehmer — und das alles im festlichen Rahmen des Ritz Carlton.
Also, an die Shaker, fertig, los! Unsere Destillate reifen in kleinen Barrique-Fässern, die traditionell von Hand, ohne Leim und ohne Nägel, aus dem luftgetrockneten, wertvollen Holz der Limousin-Eiche gefertigt werden. In ihnen kann das Weindestillat am besten atmen: Asbach 8 ist ausserdem eine ausgezeichnete Wahl; „Worldwide Brandy Trophy“ für Asbach 8 Jahre gereift (The International Wine and Spirit Competition IWSC)
Finale in Berlin am 22–06–2015
Website: http://made-in-gsa.de/