Buffalo Trace – die Destillerie und Ihr Flagschiff

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Buffalo Trace – die Destillerie und Ihr Flagschiff. The Spirits Business bringt es auf den Punkt: „Bourbon is predicted to be the fastest growing spirit category over the next five years.“ In diesem Zusammenhang einen Blick auf einen guten Gegenpol zu den aktuell vielfach diskutierten NDP`s (Non Destillery Products).

Die Destillerie ist älter als Ihr Flagschiff, und hat zahlreiche Destillermeister beherbergt, wie Colonel Blanton und Stagg. Und trotz aller Herausforderungen durch Hochwasser, Feuer, Tornados und sogar die Prohibition ist man bis heute niemals Kompromisse eingegangen. Ein die Zeiten überdauerndes Engagement, das die Vergangenheit achtet und zugleich furchtlos Erneuerung für die Zukunft betreibt, führte die Destillerie durch mehr als zwei Jahrhunderte. Was immer die Herausforderung war, Mutter Natur oder die Menschen; die Mitarbeiter der Brennerei waren Teil der Geschichte, die Amerika ebenso wie die Spirituosenbranche geprägt hat.

Buffalo Trace Destillery

Seit über 200 Jahren konzentriert sich die 1773 gegründete Buffalo Trace Distillery auf ein einziges Handwerk: die Herstellung von feinem Bourbon-Whiskey. Bei ständigem Streben wird hier die Tradition in Ehren gehalten – einer der Gründe, weshalb man heute zu den führenden Herstellern zählt. Während des letzten Jahrzehnts hat die Buffalo Trace Distillery, die zu Sazerac gehört, mehr als 300 nationale und internationale Preise gewonnen, darunter siebenmal die Auszeichnung als beste Brennerei der Welt. Sie gilt damit derzeit als die Brennerei mit den meisten Auszeichnungen weltweit. Aber woher rührt Ihr Name?

Die riesigen Büffelherden, die auf den alten Zugwegen durch das Land zogen, wiesen Amerika den Weg nach Westen. Legendäre Entdecker, Pioniere und Siedler folgten dem Zug der Büffel und ihren Spuren, auf Englisch „traces“, durch raue Ödnis in neues Land, zu neuen Abenteuern und neuer Freiheit. Einer dieser Büffelpfade, der als Great Buffalo Trace bezeichnet wurde, überquerte den Kentucky River an einer Stelle, die ein Stück nördlich der heutigen Stadt Frankfort liegt. Hier siedelten 1775 frühe Pioniere.

Sie fanden reichlich Wasser aus reinem Kalkgestein und üppigen Lehmboden von der Sohle des Flusses vor, was ihnen den Anbau von außergewöhnlich hochwertigem Getreide ermöglichte. Eine Brennerei folgte kurz darauf. Heute besitzt die Buffalo Trace Distillery einen beispiellosen Ruf als Hersteller eines herausragenden Bourbon-Whiskeys und kann sich rühmen, einer der ältesten Brennereistandorte Amerikas zu sein.

Buffalo Trace Bourbon

Das stolze Erbe des mächtigen Büffels sowie die Individualität und der Pioniergeist der ersten Amerikaner finden sich wieder im Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whiskey – dem besten Bourbon, der in der Buffalo Trace Distillery produziert wird. Die 1999 ausschließlich in Kentucky eingeführte Marke ist das Aushängeschild der Brennerei und wurde nach den alten Zugwegen der Büffel benannt. Kleine Batches, von Hand hergestellt, 40 % Vol.

Komplexes Aroma aus Vanille, Minze und Melasse. Angenehm süßer Geschmack mit Noten von Rohrzucker und Gewürzen und einem Nachklang aus Eiche, Karamell, dunklen Früchten und Anis. Langer, weicher Abgang mit Tiefe.

BUFFALO TRACE KENTUCKY STRAIGHT BOURBON WHISKEY, 0,7 l, 40 % Vol.

 

Sazerac

Sazerac ist eines der ältesten noch in Familienhand befindlichen privaten Unternehmen in New Orleans und verfügt über Niederlassungen in New Orleans (Louisiana), Frankfort, Bardstown, Louisville und Owensboro (Kentucky), Fredericksburg (Virginia), Carson (Kalifornien), Baltimore (Maryland), Lewiston (Maine), Londonderry (New Hampshire) und Montreal (Kanada).

Auch ohne Prozente zum Pokal: Riemerschmid veröffentlicht Liste der Finalisten

Von | Bar | Keine Kommentare

Ausgemixt und Entschieden: Die Finalisten des Riemerschmid Null Promille Cup’s 2015 stehen fest, und ebenso der Austragungsort: Düsseldorf.

Im Finale treten an:

Max Bergfried, Gin and Jagger, Essen 

Andrej Blaha, Widder Bar, Zürich

Suzanne Fiebiger, Karl May Bar, Dresden

Christoph Henkel, Shepheard, Köln

Romy Kanter, Atrium Hotelbar, Grän am Haldensee

Tom Jakschas, RubinRot, Köln 

Christoph Kuhl, Irish Pub Ye Auld Fellows, Pfronten

Steffi May, ROOMERS Hotel, Frankfurt

Tarek Nix, Alto Bar, Berlin

Stephan Scheungrab, Bernhards Restaurant, Montabaur
Es dürfte ein spannendes Riemerschmid-Finale geben, denn es treten Bartender aus Top-Häusern aus ganz Deutschland an, es gibt wieder Inspiration durch NPC Erfahrene; z.B. Tom Jakschas ist mehrfacherprobt und NPC Sieger 2008, aus dem Taschenbergpalais entsendet Patron und NPC Sieger 2012 Niko Pavlidis TeamKnow-How. Und wir freuen uns auch ganz besonders auf die Newcomer. Ob Tarek Nix die berühmt-berüchtigte Alto-Tafel mitbringen wird ist zum heutigen Zeitpunkt noch unbekannt.

Wir freuen uns auf Euch am 17. August in Düsseldorf!

BRUICHLADDICH und das Glaubensbekenntnis der berühmten Islay-Destille

Von | Whiskey | Keine Kommentare

BRUICHLADDICH und das Glaubensbekenntnis der berühmten Islay-Destille. Gegründet  im Jahr 1881 von den drei Harvey-Brüdern, zählte die Destille seinerzeit zu den modernsten Destillerien Schottlands. Im 20. Jahrhundert wurde die Brennerei  mehrfach stillgelegt, bis sie endlich zur Jahrtausendwende wiedereröffnet wurde.

Bruichladdich High Tech

Technik, für die es nur noch handgefertigte Ersatzteile gibt

Die viktorianischen Anlagen sind nahezu vollständig erhalten geblieben und dort wird noch heute eine Produktpalette von ungetorften bis maximal getorften Single Malts von herausragender Qualität destilliert. Das Motto lautet „WE BELIEVE“. Den Gedanken beziehungsweise Prinzipien hierzu sind wir einmal genauer gefolgt…

„We believe terroir matters“ bedeutet den Glauben an die Verwendung von ausschließlich schottischer Gerste sowie eigenem Islay-Quellwasser und den Verzicht auf Manipulationen wie z.B. Kältefiltration oder den Zusatz von Farbstoffen. Islay, die berühmte Whiskyinsel Schottlands, gehört mit ihren knapp 600 Quadratkilometern zur Inselgruppe der Hebriden. Atlantik, Golfstrom und die salzige Meeresluft sowie eine besonders vielfältige und ursprüngliche Flora bilden zusammen ein einzigartiges Klima, das sich hervorragend zur Herstellung von intensiven und authentischen Single Malts eignet. „We believe Islay matters“ bedeutet dies alles in den Whiskys einzufangen und die wunderbaren Eigenheiten dieses wilden Terroirs unverfälscht wiederzugeben. Bruichladdich ist unserer Information nach die einzige Brennerei auf Islay, die zum heutigen Zeitpunkt alle ihre Single Malts vollständig auf der Insel destilliert, reift und abfüllt. Die Destille steht für authentische, handwerklich perfekt hergestellte Produkte mit dem intensiven Duft und Geschmack des Terroirs einer wilden Insel im Atlantik.

Dram Bruichladdich

LIKE A DRAM?

Auch der lokale Anbau von Gerste wird von  unterstützt, ein Novum für die Insel und die hiesige Whiskyherstellung, denn das Getreide muss besonders widerstandsfähig gegen rauhe Winde sein. Der„Islay Barley“ wird im vom Meerwasser getränkten Küstenboden angebaut. So entstehen die elegant-floralen Noten einer mit Wildblüten bedeckten Moorlandschaft und der typische Duft von Wacholder, Weißdorn und wildem Thymian.

We believe authenticity matters” bedeutet nicht nur die kompromisslose Verwendung heimischer Rohstoffe, sondern auch Verwendung des wertvollen Wissens der Vorfahren. Vom traditionell langsamen Mälzen und Destillieren zur geduldigen Vermählung von Whisky, dem Einfluss der salzhaltigen Meeresluft am Lochindaal und dem Holz während der Reifung in ausgewählten Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche.

Mill House @ Bruichladdich

Mill House @ Bruichladdich

We believe barley matters”: Gerste zählt zu den weltweit wichtigsten Getreidearten. Aufgrund ihres Stärkegehalts und der feinen Aromen ist sie bedeutend für die Herstellung von Single Malt Scotch Whisky. In der Brennerei wird ausschließlich Gerste aus schottischem Anbau verwendet. Dadurch, dass sie mit Islay-Quellwasser fermentiert, gemälzt und getrocknet wurde, wird eine Würze von perfekter Süße erzeugt.

„We believe slow matters“: Gelassenheit zählt. Der Whisky ist dann fertig, wenn man das Gefühl haben, dass es so weit ist. „It’s ready when it’s ready!“,so der Jim McEwan. Der Ursprung liegt in der Brennerei an der Küste von Lochindaal. Hier werden die Single Malts geboren und sie werden am selben Ort nach vielen Jahren langsam erwachsen. Geduld, Zeit und Gelassenheit spielen eine sehr große Rolle. Ebenso die unzähligen Stunden, die eine langsame und traditionelle Tropfendestillation benötigt, um die wertvollen natürlichen Öle zu erhalten.

We believe people matter“: Einst lebten auf Islay Wikinger und gälische Krieger und noch heute sind die Bewohner mit Herz und Seele eng verbunden mit dem weiten Meer und der unberührten Natur. Auf Islay spürt man die große Sehnsucht der Menschen nach Freiheit und eine über Generationen weitergegebene Leidenschaft für Whisky, das traditionsreichste Produkt der Insel. Sie beschreiben sich selbst als stolz, zäh, unberechenbar, leidenschaftlich und manchmal auch etwas dickköpfig. Der Ort steht für Menschen mit Leidenschaft, damals wie heute wie die drei Harvey-Brüder, die 1881, auf der Suche nach dem perfekten Islay-Whisky und optimalen Herstellungsmethoden, den Grundstein dazu legten, den Geist und das wertvolle Wissen auch für die Zukunft zu bewahren, oder Mark Reynier, Simon Coughlin und Jim McEwan, die der Destille neues Leben einhauchten und mit Hilfe der altbewährten Traditionen, dem Know-How des Weines und einem neuen Blick ein brachliegendes, wertvolles Schiff renovierten und wieder auf Kurs brachten.

We believe challenging convention matters” bedeutet für Bruichladdich, dass man nur den eigenen und den Überzeugungen der geistigen Urväter folgt. Man glaubt nicht an Mittelmaß, an das Diktat des Marktes, an Manipulation mit Farbstoffen und an eine schnelle und volumengetriebene Produktion sondern an progressive Experimente mit regional angebauter Gerste, an geschmackliche Herausforderungen wie den hochgradig getorften Octomore und an den großen Einfluss des Islay-Terroirs. Man glaubt an die Menschen, die hier arbeiten, und an ihre Fähigkeiten und ihre Leidenschaft für das, was sie tun.

“We believe the soul of the artisan matters”: Handwerkskunst zählt. Vor knapp 130 Jahren wurde BRUICHLADDICH von drei mutigen Pionieren gegründet, die ihrer Zeit und den damaligen Techniken der Whiskyherstellung weit voraus waren. Sie erfanden die heute von allen schottischen Whiskyherstellern kopierte Konstruktion einer Rampe, die dank Schwerkraft den Transport der Maischeflüssigkeit vom Bottich zur Brennblase vereinfachte. Alle Anlagen aus der viktorianischen Zeit sind größtenteils erhalten und die besonders langhalsige Brennblase von 1881 ist möglicherweise die älteste aktive Brennblase Schottlands. Noch heute vertraut man mehr dem Bauchgefühl, den langjährigen Erfahrungen sowie Auge, Gaumen und Nase der Experten als Computern, chemischen Formeln oder Laborwerten. Die Herstellung von möglichst naturbelassenen Single Malts ist das Prinzip – damals wie heute. Die Verbindung von Wissen aus der Hisitorie und Visionen für die Zukunft. Hier arbeiten Menschen mit Leidenschaft, Erfahrung und Traditionsbewusstsein, immer auf der Suche nach handwerklicher Perfektion.

 

Traktor in Reparatur

Traktor in Reparatur

Dem Islay-Reisenden sei ein Besuch empfohlen, wer einmal die Menschen hier kennengelernt hat, versteht die Philosophie von Bruichladdich. Es gibt nur zwei Möglichkeiten; entweder man liebt sie – oder man versteht sie nicht.

Lee Daniel Hobbs siegt beim deutschen José Cuervo „Don of Tequila”-Finale

Von | Bar | Keine Kommentare

Lee Daniel Hobbs siegt beim deutschen José Cuervo „Don of Tequila”-Finale

Der Sieger des deutschen Vorentscheids der internatioalen Jose Cuervo Competition „Don of Tequila“ steht somit fest; Lee Daniel Hobbs aus der Good Old Days Dance Bar in Hamburg konnte mit seinen Kreationen bei der Jury am meisten punkten. Damit behauptete er sich im Frankfurter Chinaski gegen zehn Mitbewerber der deutschen Barszene. Sie alle waren in dem internationalen Barkeeper-Wettbewerb der Marke Jose Cuervo angetreten, um dem Titel „Don of Tequila“ beim globalen Entscheid im Oktober ein Stück näher zu kommen. Neben der Reise zum Finale nach Mexiko erhält Hobbs ein Preisgeld von 750 Euro. Christopher Reichenberger, Aposto Bamberg, belegte den mit 500 Euro dotierten zweiten Platz. Jürgen Wiese, Goldene Bar München, freute sich über den dritten Platz und 250 Euro.

Cuervo Don of Tequila 2015

Bei sommerlichen Temperaturen fand vergangenen Montag das Deutschlandfinale des „Don of Tequila“-Wettbewerbs in Frankfurt statt. Elf Finalisten wurden in einem anspruchsvollen Bewertungsverfahren auf Spontaneität, Kreativität, Wissen und ihre Präsentationskünste geprüft. Bereits im Vorfeld waren die Teilnehmer aufgefordert, sich dem Thema „Shot“ unter Verwendung von Jose Cuervo Especial zu widmen – sei es in Form eines neuen Trinkrituals oder einer innovativen Rezeptur. Keine leichte Aufgabe, denn ein Shot sollte schnell gehen, einfach zuzubereiten sein und dennoch eine gewisse Raffinesse aufweisen, die dem Gast bei aller Kürze ein anregendes Trinkerlebnis beschert. Hier überzeugte Lee Daniel Hobbs die Fachjury mit seinem Drink „Durango“ – einer kreativen Tequila-Komposition mit würzigen Zutaten. Zu den Beurteilungskriterien zählten unter anderem Originalität, Einfachheit und der Geschmack des Shots. Zu den Juroren gehörten Tequila-Experte Tom Jakschas vom Rubinrot Köln, Fizzz-Redakteur Alexander Thürer, Anja Weise-O‘ Connor von Jose Cuervo International, Freddy Knüll, Bartender aus dem Roomers in Frankfurt sowie Arnd Henning Heißen vom The Curtain Club Berlin.

In Runde zwei hatten die Teilnehmer fünf Minuten Zeit, sich aus einem bereitstehenden Warenkorb eine neue Margarita-Kreation mit Jose Cuervo Silver zu überlegen. Nun waren vor allem Flexibilität und Eloquenz gefragt. Denn neben fachlichem Können steht bei einem Barkeeper immer auch die Präsentation im Vordergrund: Ist er ein guter Gastgeber? Kredenzt er dem Gast auf Anfrage spontan einen wohlschmeckenden Drink? Weiterhin interessierte die Jury, wie es um das Tequila-Wissen der Finalisten stand, ob sie das „Don“-Gen besäßen. Hier hätte so Manchem ein wenig mehr Büffeln nicht geschadet. Lee Daniel Hobbs konnte auch diese Herausforderung dank seiner Kenntnisse im Bereich Warenkunde und seiner stimmigen Margarita-Kreation „Jaliscorito“ für sich entscheiden. Die anschließende Siegerehrung fand im Garten der Bristol Bar Frankfurt statt.

Der glückliche Gewinner vertritt Deutschland nun beim globalen Finale Ende Oktober in Mexiko. Dort hat er die Chance, den Preis seines Lebens zu gewinnen: Neben dem Titel „Don of Tequila“ und einer Reise nach Mexiko winken ihm 500 Liter seines selbst hergestellten Jose Cuervo Tequila Blends. Hobbs tritt gegen 17 weitere Barkeeper aus der ganzen Welt an, die sich in verschiedenen Disziplinen miteinander messen. Man darf gespannt sein, welches Land am Ende den „Don of Tequila“ stellt.

 

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DURANGO – der Shot:

1 cl José Cuervo Silver, 1 cl Tomatensaft, 1 dash Tapatio, 5 dashes Worcester Sauce, 0,5 cl Olivenöl, 0,5 cl frisch gepresster Limettensaft, 1 cl  unfiltriertes Lagerbier, 2 Blätter Koriander, 5 Blätter Basilikum. Basilikum und Koriander muddeln, alle Zutaten auf Eis shaken, fine strain ins Gästeglas. Dann 1 cl unfiltriertes Lagerbier dazu geben.cGarnitur: Basilikumblatt und Rosa Pfeffer

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JALISCORITO – die Margarita

5 c  José Cuervo Silver, 3 cl frisch gepresster Limettensaft, 2 cl Agavendicksaft, 0,5 cl Cointreau, Prise Salz, 8-10 Blätter Basilikum, Trauben.  Basilikum und Trauben muddeln, alle Zutaten auf Eis shaken, fine strain ins Gästeglas.

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Green Heart. Sein Herz schlägt aus Calvados Château du Breuil

Von | Bar | Keine Kommentare

Green Heart – Angesichts der sommerlichen Temperaturen haben wir heute einen Drink probiert, den wir unbedingt mit Euch teilen möchten, den Green Heart. Die organige Note erhält er vom Cointreau und die Minze macht den Sommer… Und sein Herz schlägt aus Calvados Château du Breuil…

Das Rezept zum Nachmixen:

4cl Calvados Château du Breuil, 2cl Cointreau, 1cl Lime Juice, 6cl Tonic, 1 Teelöffel Streuzucker, ein paar Blätter frische Minze.

N-joy!

Von der Baumwollmühle zur Deanston-Destillerie

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Von der Baumwollmühle zur Deanston-Destillerie. Dass aus einer ehemaligen Baumwollmühle aus dem Jahr 1785 in den schottischen Highlands einmal eine so hervorragende Destillerie enstehen würde, dürfte unseren Grossvätern und auch Vätern noch unbekannt gewesen sein . Seit Oktober 1966 produziert man hier, am River Teith, feine Highland-Whiskys unter dem Motto „We put everything we are, into everything we make.“

Der River Teith versorgt die Destillerie mit frischem Wasser, dessen Qualität dem Whisky seinen einzigartigen Charakter verleiht. Durch die Nähe zum Fluss ist die Deanston Destillerie auch heute noch in der Lage, mit ihrem eigenen Wasserkraftwerk Strom – für den Eigenbedarf zur Whiskyherstellung, aber auch für das öffentliche Stromnetz – zu produzieren.

Darüber hinaus werden Handwerkskunst und Natürlichkeit auch bei der Verarbeitung der Rohstoffe bei Deanston besonders ins Augenmerk gerückt. Für die Produktion der Deanston Whiskys ausschließlich regional angebaute Bio-Gerste der umliegenden Bauern verwendet. Deanston ist übrigens durch die Organic Food Federation zertifiziert.

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Die für Deanston typische zweifache Destillation erfolgt in traditionellen Kupferbrennblasen völlig ohne moderne Computertechnik. Die abschließende Filtration der Destillate wurde im Jahr 2010 durch den Master-Blender, Ian McMillan, auf das sogenannte un-chillfiltered Verfahren umgestellt. Der Verzicht auf die klassische Kühlfiltration erhält dem Whisky wichtige Geschmacksträger und natürliche Aromen. Um dadurch mögliche Eintrübungen im Whisky zu vermeiden, haben die Deanston Whiskys eine Grädigkeit von mindestens 46,3%.

Die Flagschiffe der Destille nachfolgend im Kurzüberblick:

DEANSTON VIRGIN OAK

Der Highland Single Malt reift zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern aus einer familiengeführten Fassküferei in Kentucky. Das Finish findet im neuen, ungebrauchten Eichenfass (virgin oak) statt und ist verantwortlich für die raffinierten Gewürzaromen.

Nase: Leichter Duft von Zitronenschale und süßem Gerstenzucker, mit Noten von Muskat und Apfel

Geschmack: Kandierte Früchte und Heidehonig mit Vanillenoten

Finish: Deliziös und leicht scharf, Honig, Malz und süße Eichennote

Highland Single Malt Scotch Whisky, Un-chill filtered, 0,7l in Geschenkpackung, Alk. 46,3% vol.

Deanston 12 YO

DEANSTON 12 YO

Der 12 jährige Deanston reift in ehemaligen Bourbon Fässern und überzeugt durch seine süße Fruchtigkeit, vollkommen ohne rauhe Noten. Das Credo: SIMPLE, HANDCRAFTED, NATURAL.

Nase: Heu und malziges Getreide, cremiger Toffee, Heidehonig, Aromen von süßer Eiche und Gerstenzucker

Geschmack: Frisch und cremig mit leichter Vanillenote, süß und fruchtig mit einer malzigen, honigartigen Schärfe.

Finish: Klar und trocken mit einem Hauch von Nelken, prickelnd, dann sanft ausklingend

Highland Single Malt Scotch Whisky, Un-chill filtered, 0,7l in Geschenkpackung, Alk. 46,3% vol.

 

Mehr Informationen zur Geschichte und Destillerie unter: www.deanstonmalt.com

Tschüss, Jim McEwan! Wir sehen uns bald wieder.

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Tschüss, Jim McEwan! Wir sehen uns bald wieder… Aufhören ja, aber er wird nicht aufhören denken wir. Die schottische Brennmeisterlegende Jim McEwan übergibt an die nächste Generation, verlautet es. Der bisher verantwortliche Produktionsleiter und Master Distiller der Whiskybrennerei Bruichladdich auf der Insel Islay, geht jetzt – in diesem Monat – nach 52 erfolgreichen Jahren im Whiskygeschäft in den wohlverdienten Ruhestand und ist in der glücklichen Lage „sein Werk“ gleich an zwei qualifizierte Nachfolger zu übergeben.

Jim zählt zu den großen Legenden der schottischen Whiskyindustrie und verhalf seit dem Jahr 2000 der einst maroden Bruichladdich-Brennerei zu neuem Glanz und großartigem internationalem Erfolg. Er gab nicht nur dem Islay-Whisky an sich neue Impulse, sondern schaffte mit seinem innovativen und teils auch provokanten Produktportfolio eine gänzlich neue Herausforderung für die schottische wie auch internationale Whiskybranche.

Sein Ansatz der „Progressive Hebridean Distillery“ gilt heute als Vorreiter des nachhaltigen Terroir-Gedankens in der Whiskyindustrie. Ein Qualitätsansatz, der in der Weinbranche seit vielen Jahren bereits erfolgreich praktiziert wird; die perfekt aufeinander abgestimmte Architektur von Gerstensorte, Herkunft, Klima und Mensch. Er füllte über Jahre die idyllisch am Loch Indaal gelegenen Warehouses mit einer enormen Bandbreite von über 20 verschiedenen Whiskystilen und überlässt somit der nächsten Generation ein wundervolles Erbe und eine großartige Herausforderung, aus diesen Fässern auch in Zukunft überraschende Islay-Kreationen auf höchstem Niveau zu erzeugen.

Bezugnehmend auf seine bedeutende Rolle für den Wiederaufbau von Bruichladdich als eine heute weltweit bedeutsame Whiskymarke, sagt Geschäftsführer Simon Coughlin: “Die Zusammenarbeit mit Jim in den letzten 15 Jahren war immer aufregend und sehr inspirierend.  Sein unglaubliches Fachwissen sowie seine Fähigkeit, andere mit seiner tiefen Leidenschaft für Whisky anstecken zu können, sind eine Bereicherung für die Insel Islay und für alle, die das große Glück haben, mit ihm arbeiten zu dürfen.

“Mein ganzes Berufsleben“ so Jim McEwan, „war eine einzige, großartige Abenteuerreise mit Bruichladdich als abschließendem Höhepunkt. Ich werde nun mehr Zeit für meine Frau und meine Familie haben und fühle mich sehr wohl bei dem Gedanken, die Verantwortung und mein Erbe einem großartigen Team aus 80 engagierten Männern und Frauen zu überlassen, welche die Marke und den neuen Bruichladdich-Spirit in die nächste Generation weitertragen werden. Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass ich Teil dieser großartigen Geschichte sein durfte. Die Wiedereröffnung einer fast verloren geglaubten Brennerei sowie der neue Fokus auf die enormen Potentiale der wilden Hybrideninsel Islay und der wunderbaren Menschen, die hier leben. Ganz besonders möchte ich Simon Coughlin und dem gesamten Team für das mir entgegengebrachte Vertrauen danken und dass sie mit mir diesen anfangs noch recht ungewissen Weg gemeinsam gegangen sind. Auch möchte ich mich bei meinen Nachfolgern bedanken: Allan Logan, der dieses wilde Schiff auch in Zukunft sicher und mit voller Kraft steuern wird sowie Adam Hannett…“

Wir trinken einen Black Art auf Jim, und freuen uns gespannt auf die Zukunft! Seine Fässer, die seine Nachfolger für uns öffnen werden, sind uns für lange Zeiten sicher. Er hat für guten Stoff gesorgt, das wissen wir.

Bruichladdich cask

 

Gold für Asbach 8 Jahre, Pitú und Underberg beim ISW 2015

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Gold für Asbach 8 Jahre, Pitú und Underberg beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW) 2015. Rund 50 Fachleute aus der ganzen Welt waren im April vom Veranstalter MUNDUS VINI nach Neustadt an der Weinstraße eingeladen worden, um die knapp 750 eingereichten Spirituosen aus 47 Ländern nach strengen Regeln zu verkosten und zu bewerten. Nach Bewertung der Farbe und Klarheit folgte die Beurteilung der Sensorik durch eine hochkarätige Expertenjury. Die Prüfer verkosten dabei alle Proben ausschließlich blind, also ohne Kenntnis des Herstellers, des Vermarkters oder des Produkts. Für die sensorische Beurteilung sind Geruch und Geschmack ausschlaggebend.
Goldmedaillen erhielten unter anderem Asbach Privatbrand 8 Jahre gereift, Underberg und Pitú.

Die Piturinha - die Premium-Caipirinha mit PITÚ.

Die Piturinha – die Premium-Caipirinha mit PITÚ.

 

Gurktaler – der milde Alpenkräuter

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Gurktaler – der milde Alpenkräuter. Das österreichische Bundesland Kärnten gilt durch seine vielfältige Berg- und Seenlandschaft als traumhaftes Urlaubsziel. Das hier gelegene Gurktal, eines der schönsten Hochtäler der österreichischen Alpen, bietet eine ursprüngliche Bergwelt mit unberührter Tier- und Pflanzenwelt. Im Zentrum des Gurktals liegt die Gemeinde Gurk, deren Wahrzeichen der Dom zu Gurk ist, als bedeutendes Bauwerk der Sakralkunst gilt und beliebtes Wallfahrtsziel ist.

Kräutergarten (12)

In der ursprünglichen, unberührten Natur der Gurktaler Alpen sorgen frische Luft und reines, kristallklares Wasser für beste Qualität der dort heimischen Kräuter. Bereits in alten Zeiten schätzte man in der klösterlichen Gemeinschaft die alkoholische Zubereitung von Kräutern. Sowohl der Kräuteranbau, als auch die Produktion des Extraktes und die Abfüllung des Gurktalers finden in Kärnten statt.

Mit dem jahrhundertealten Wissen der Mönche um die Wirkung von Kräutern werden die Gurktaler Alpenkräuter auch heute mit viel Liebe und Sorgfalt im Dom zu Gurk verarbeitet. Die Pflanzen werden im Frühjahr im Domstiftsgarten und auf Feldern im Gurktal angebaut. Der erste Pflanzenschnitt erfolgt ca. Mitte Juni. Kärntens Bauern liefern bis heute die wertvollen Alpenkräuter für Gurktaler zusätzlich zu den im eigenen Kräutergarten kultivierten Arten.. Unter strengsten Qualitätskontrollen werden diese natürlichen Zutaten nach traditionellen und geheimen Verfahren vor Ort im Kloster Gurk mit frischem Quellwasser verarbeitet.

 

Kräutergarten (4)

Hier werden die Kräuter werden von Hand geschnitten, sortenrein und sauber in Kisten verpackt, dann umgehend in das Domstift transportiert. Dort werden sie gewogen und auf Sauberkeit, Sortenreinheit, Feuchtigkeit und Frische kontrolliert. Anschließend legt man sie für einige Tage in Alkohol eint, um die wertvollen Bestandteile zu extrahieren.

Nach der Lagerungsphase trennt man Kräuter und Extrakt, der Extrakt wird sortenrein in Edelstahlstanks gelagert. Für den Gurktaler Alpenkräuter werden die Kräuterextrakte in einem streng gehüteten Verhältnis vermischt.

 

Kräutergarten

Gurktaler Alpenkräuter ist die beliebteste und größte österreichische Spirituosenmarke (Marktanteil Menge: 28%). Deutsche Reisende stehen mit rund 48 Mio. Übernachtungen an der Spitze der Übernachtungsgäste in Österreich. Die Alpenrepublik ist nach Spanien und Italien das beliebteste Reiseziel der Deutschen.

 

Gurktaler 0,7L mit Medaille 2014

Im Vergleich zum Durchschnitt der üblichen Kräuterliköre hat Gurktaler mit 27% vol. Alkoholgehalt eine geringere Alkoholgrädigkeit. Wohl bekomm’s!