Forager, auf nach Islay!

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Wie schon im letzten Blogeintrag berichtet, werden wir uns mit 5 Barkeepern auf die Suche nach dem Ursprung des Geschmacks begeben, und das auf der wunderschönen Hebriden-Insel Islay. Wir sind sicher wir finden dort Pflanzen und Kräuter ohne Pestizid-Behandlung und unangepasst an die industriell vorgegebenen Schönheitsideale. 
Nachdem die Cocktail-Kreationen von Doreen Philipp und Dominik Mohr (Platz 2 der Deutschen Cocktailmeisterschaft 2015) bereits in der letzten Woche vorgestellt wurden, möchten wir heute die Rezepturen der übrigen Teilnehmer mit euch teilen. Sie zeigen Sie nochmals andere Facetten des Foraging und sind nicht weniger beeindruckend!

Wir haben ihn das erste Mal auf dem Barconvent Berlin getroffen, und freuen uns das er uns zur  Academy Board begleitet; Henning Riecken aus der Pearl’z Bar (Bochum). Er überrascht uns mit seiner Kreation „Smooth Criminal“, setzt flämischen Birnensaft und Riesling- Sirup in den Vordergrund und rückt die heimische Salatgurke wieder in das rechte Licht.


5CL The Botanist Islay Dry Gin

4CL Flämischer Birnensaft (Direktsaft)

1,8 CL Riesling-Sirup

2CL Limette

Rheinische Mini Gurke (Ein Daumen-dickes Stück)

Muddle/ Shake/ Strain

„Alltägliche Zutaten, in einer für den Gaumen angenehmen und gleichzeitig aufregenden Kombination“, dass ist Hennings Intention hinter diesem Rezept. So nutzt der „Smooth Criminal“ den „Saft der Birne, der eher seltener von einer regionalen Birne kommt, und holt den Riesling aus den Kellern und Kühlschränken deutscher Haushalte.“ Warum sollte man diesen nicht auch mal als Süße Quelle für einen Cocktail nutzen?!

 

Aus dem Roomers (Frankfurt) begleitet uns Steffen Goubeaud. Er hinterleuchtet zwei Ansätze des Foraging: Maximierung der Aufnahme und Maximierung der Effizienz. Soll heißen, „entweder man nutzt regionale Zutaten, die sich leicht beschaffen lassen und ein kurzes, günstiges und geschmacklich einzigartiges Profil generieren, UND/ODER man nutzt Zutaten aus fernen Ländern oder Regionen, die weitere Dimensionen zu einem Geschmacksprofil ergänzen als durch regionale Zutaten möglich.“ Übertragen in seine Cocktail-Kreation, heißt das Ergebnis passenderweise„Lazy Gardener“, eine Variante des bekannten CLOVER CLUB COCKTAILS, die sich verschiedener Ressourcen bedient um ein optimales Geschmacksprofil zu erreichen. Aus regionalen Zutaten wie Waldhonig, Sauerampfer und Himbeeren kreiert er ein Geschmackserlebnis für alle Sinne.

5CL The Botanist Islay Dry Gin

2CL Frischer Zitronensaft

2,5CL Runny Honey (Verhältnis 8 Waldhonig : 2 Wasser)

1 Trüffeleiweiss*

4 frische Himbeeren

3 Blätter Sauerampfer

*Trüffeleiweiss: Eier in eine mit Trüffel-Öl getränkte Watte packen und für 36 Stunden in einem geschlossenen Behälter ziehen lassen. Das Innere vom Ei nimmt dann ein Trüffelaroma an.

Alle Zutaten in einen Shaker geben und kräftig Shaken. Danach in eine Coupette Finestrainen und mit etwas Kresse garnieren.

Last but not least wird uns auch Timon Kaufmann nach Islay begleiten. Der Barchef des Standl20, München (Link zum Standl20) greift den Foraging Trend auf und nimmt uns durch seinen Cocktail „Vagabond Fizz“ mit auf eine Reise durch Europa. Hier wurde bewusst „nur auf Produkte zurückgegriffen die in Europa zu finden sind oder produziert werden. Angefangen auf Islay mit dem Botanist Islay Dry Gin, Tonic aus Großbritannien, über die schönen Weinberge Deutschlands und den dichten Fichtenwäldern Bayerns“, bis direkt an Timons Tresen in der Cortiina Bar.

 
 Durch Verjus und Eisenkraut-Tonic ist diese Kreation ein „erfrischender Kräuterbetonter Fizz der reichlich Platz für den Hauptdarsteller lässt und trotzdem mit heimischen Aromen überzeugen kann“.

5CL The Botanist Islay Dry Gin

2CL Verjus

2CL Fichtensprossen-Sirup

Shake, Strain in Longdrinkglas auf Eis. Fill 15CL Eisenkraut-Tonic*.

*Eisenkraut-Tonic: 1Liter Fentimans Tonic mit 20gr Eisenkraut bei Zimmertemperatur ca. 24 Std ziehen lassen. Danach abseihen und in ein Sodasiphon füllen.

Mehr in Kürze…

Eure Botanisten

The Botanist Academy Islay – Blogeintrag KW 37

Von | Kräuter | Keine Kommentare

The Botanist Academy Islay – Blogeintrag KW 37

Foraging

Das Wort „foraging“ ist ein Begriff, welcher direkt im Deutschen so nicht existiert und im Englischen ein Qualitätsmerkmal sowie aber auch mittlerweile etwas ziemlich alltägliches darstellt. Wörtlich übersetzt bedeutet es „hamstern“ oder „Futtersuche“ und dies kann man auch im weitesten Sinne so sehen.

Eine der absoluten Besonderheiten und höchstes Qualitätsmerkmal des The Botanist Gin sind die „foraged 22 Botanicals“. Dies bedeutet, dass die „22“ des Botanists bis heute von Botanikern auf der Insel Islay von Hand gepflückt werden. Es sind wilde Botanicals, nicht gezüchtet oder gesetzt, sondern die Natur hat sie an den entsprechenden Fleckchen Erde groß werden lassen. Somit sind sie komplett unbehandelt, natürlich aromatisch und 100% nachvollziehbar in Bezug auf deren Herkunft.

Foraging ist also nicht nur ein Begriff, sondern ein absolutes Qualitätsmerkmal, welche zweifelsohne immer mehr zu einem internationalen Trend wird. Regionalität, Nachvollziehbarkeit und der Verzicht auf jegliche Behandlung. Geschmack wie es die Natur der Pflanze geschenkt hat ohne dass diese in Gewächshäusern irgendwelchen Schönheitsidealen angepasst wird. Egal ob man Köche oder Bartender fragt, beide nennen diese Punkte als höchste Qualitätsmaßstäbe, fragen sich jedoch oft, wo dies noch zu finden ist. Und dabei ist dies teilweise so einfach: direkt vor unserer Haustür. Thymian, Rosmarin & Co haben schon länger die Bars erobert und manch Bar zieht dem Gourmetrestaurant nach und beheimatet einen kleinen eigenen Kräutergarten. Aber dies ist nur ein kleiner Teil einer großen spannenden Welt der Aromen, welche noch zu entdecken gilt. Mädesüß, Echter Steinklee oder Vogelmiere sind beispielsweise Gewächse, welche bei uns in Wiesen und Wäldern nicht selten anzutreffen sind und einem Bartender auf der Suche nach neuer Geschmacksvielfalt neue Tore öffnen. Dazu kommt, dass diese teilweise auch noch sehr reichhaltig an Vitaminen sind oder gar heilende Wirkung haben.

Foraging

Foraged Mixology ist ein weiterer Weg, die eigene Barkultur zu erweitern und neue, unverwechselbare und einzigartige Aromen mit einem nie dagewesenen Regionalen Bezug zu schaffen. Man kreiert nicht nur einen Drink, sondern ein Erlebnis mit einer Geschichte. Auch schafft man Begehrlichkeit, da alles saisonal abhängig ist.

Der beste Weg das eigene Produkt zu verkaufen ist, wenn dies eine Geschichte besitzt. Und jeder kann sich an Momente seiner Kindheit erinnern, wo er in hiesigen Wäldern und Wiesen gespielt und gewisse Düfte oder Bilder wahrgenommen hat. Auch der Konsument der Drinks hat diese Erinnerungen und sie werden mit den Informationen geweckt. Eigenen Geschichten kommen hinzu und regen zweifelsohne zu Gesprächen an.

Es mag nicht auf jeden zutreffen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas erlebt oder zu erzählen hat, ist beim foraging von regionalen Zutaten wesentlich höher als bei der Bestellung der exotischen Früchte und Kräuter beim eigenen Lieferanten.

Ok, wer weiß was der Lieferant so zu bieten hat….

Ewald J. Stromer

Wie facettenreich das Thema Foraged Mixology sein kann, beweisen die eingereichten Cocktailkreationen der Barkeeper, die uns auf die spannende Reise nach Islay zur The Botanist Academy (20.-23.September 2015) begleiten werden. Für die 5 renommierten Barkeeper gilt es das faszinierende Konzept hautnah auf Islay zu erleben und die 22 verarbeiteten Botanicals mit allen Sinnesorganen zu entdecken…Mit dabei sind:

Doreen Philipp (Mandarin Oriental, München)

Dominik Mohr (Spirits, Köln)

Henning Riecken (Pearl’z Bar, Bochum)

Steffen Goubeaud (Roomers, Frankfurt)

Timon Kaufmann (Standl 20, München)

Die Teilnehmer der The Botanist Academy wurden aufgrund ihrer eingereichten Drink-Rezepturen ausgewählt und diese wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Regen Sie doch zum Nachdenken an und sagen so viel aus über die Kreativität der Barkeeper und deren Beziehung zu den Produkten die sie alltäglich verarbeiten. In den nächsten 2 Wochen werden wir hier die Teilnehmer der Botanist Academy vorstellen… Den Anfang machen Doreen und Dominik!

Doreens Kreation nennt sich „Shared Moments und setzt sich wie folgt zusammen:

4BL      Frisch gepflückter Hopfen

5CL      The Botanist Islay Dry Gin

2CL      Fassbind Vieille Poire/ Alte Birne

4BL      Thomas Henry Mystic Dark & Stormy Gelee

3Cl       Frischer Zitronensaft

1          Frisches Eiweiss

Abspritzen mit Mandarinenzeste und bedecken mit Ricola-Bonbon-Staub

shared moments doreen philipp

Zur Idee hinter „Shared Moments“ sagt sie folgendes: „Die Idee für meinen Drink kam mir, als ich das gleichnamige Werk des Malers John Bramblitt betrachtete. Es strahlt eine wundervoll farbenfrohe Energie aus… und man spürt förmlich den feuchtwarmen Sommerregen auf der Haut, der mir gleich den Münchner‘ sommerlich-frischen Hopfenduft in Erinnerung ruft. Seine zitronig bittere frische, einen grazilen hauch von Kräutern und Gin auf der Zunge, das Gefühl eines wärmenden Williams im Bauch und einen Touch meiner heißgeliebten Ricola Zitronenmelisse-Bonbons. Eine lebendige Erinnerung an München, in der mein Drink badet! A Moment to share!“

 

Nicht weniger beeindruckend ist die Cocktail-Kreation des bekannten Barkeepers aus der Spirits Bar in Köln: Dominik Mohr. Sein Drink „Nebula“ greift ebenfalls den lokalen Aspekt der Foraged Mixology auf und besteht aus:

 

4 CL The Botanist Islay Dry Gin

3,5 CL  Kastanienmilch (200ml Milch mit 3 Barlöffeln Edelkastanienmehl leicht erwärmen und verrühren)

1 CL Tannenspitzensirup

1 Kappe YAOLA Kräuterbitter

Garnitur: Drachenblut (Duftharz) auf eine glühende Kohle legen und abbrennen lassen, damit ein würzig, harmonischer Nebel entsteht.

dominik mohr

„Heimische Botanicals, neu oder wieder zu entdecken, kann in einem selbst die verschiedensten Gefühle hervorrufen“, so Dominik Mohr. In ihm weckt es eine „Kombination aus Kindheitserinnerungen und Erstaunen darüber, wozu die Natur fähig ist. Mit dem „Nebula“ gibt er seinem Empfinden einen Geschmack und umschreibt diesen durch das Sinnbild der wechselnden Jahreszeiten. „Die würzige und rustikale Seite des Gins spiegeln den Herbst wider, die Kastanienmilch steht für die Kindheitserinnerungen und das Tannenspitzensirup in Kombination mit dem Duftharz transportiert die frischen Waldaromen und Gerüche“

Die Top-10 Rezepte des Riemerschmid Null Promille Cup 2015

Von | Bar | 2 Comments

Heute mal wenig Text, dafür aber viel Inhalt; wir haben für Euch die Top-10 Rezepte des Riemerschmid Null Promille Cup 2015 zusammengestellt, zum Nachmixen, Ausprobieren und teilen. In der ausgelosten Reihenfolge des Mixwettbewerbs und mit Glastyp, Zubereitung und natürlich Bild. Viel Spass damit!

Die Hummel fliegt_ Christoph Henkel

DIE HUMMEL FLIEGT von Christoph Henkel / Shepheard Bar, Köln

Glas: Longdrinks

Garnitur: Gurkenchip/ Limettenzeste/ Basilikumkrone

2 cl Riemerschmid Holundersirup

1 cl Riemerschmid Rhababersirup

1,5 cl Honig

10 Blatt Basilikum

3 cl Limettensaft, frisch

10 cl Bitterlemon

Zubereitung: Alle Zutaten (außer Bitterlemon Limonade) in einem Shaker auf Würfeleis shaken und durch ein Feinsieb auf Würfeleis in ein Longdrinkglas abseihen. Mit der Limonade auffüllen und dekorieren.

Affaire de coeur_ Steffi May

AFFAIRE DE COUER von Steffi May /Roomers Bar, Frankfurt/Main

Glas: Weinglas

Garnitur: Lavendel

2 cl Riemerschmid Blood Orange Sirup

3,5 cl Zitronensaft, frisch

1 Brise Getrocknete Lavendelblüten

3 Blätter Salbei

6 cl Tonic Water

Zubereitung: Alle Zutaten, mit Ausnahme des Tonic Waters auf Eiswürfeln shaken. Anschließend in das vorgekühlte, mit Lavendelblüten gerimmte Weinglas auf Eiswürfeln doppelt abseihen. Mit Tonic Water auffüllen und mit Lavendelblüten garnieren.

Sakura_Tarek Nix

SAKURA von Tarek Nix / Alto Bar, Berlin

Glas: Longdrink Glas

Garnitur: Rosen und Rhabarber

2,5 cl Riemerschmid Rhabarbersirup

3 cl Verjus

1 cl Limettensaft, frisch

2 dash Rosenwasser

Filler Thomas Henry Cherry Blossom

Zubereitung: Alle Zutaten bis auf Cherry Blossom und Rosenwasser shaken. Ohne Eis in Glas Abseihen und mit Eiswürfel auffüllen. Mit Rosenwasser bestäuben.

Forest Breeze_Andrej Blaha

FOREST BREEZE von Andrej Blaha / Widder Bar, Zürich

Glas: Hurricane Glas

Garnitur: Zitronengras

 5 g Ingwer Senf

3 Stängel Thymian ( ca. 8 cm )

2,5 cl  Zitronensaft, frisch

4 clAnanassaft

1,5 cl Riemerschmid Zitrone-Ingwer-Lemongras Sirup

6 cl Old Jamaica Ginger Beer

Zubereitung: Thymian muddeln. Alle Zutaten shaken und mit dem Ginger Beer auffüllen.

Sub-Zero Cooler_ Tom Jakschas

SUB-ZERO COOLER von Tom Jakschas / Rubinror, Köln

Glas: Longdrink

Garnitur: Zitronenzeste, Rhabarber, Ingwer

2 cl  Riemerschmid Rhabarber

1 cl Riemerschmid Zitrone-Ingwer-Lemongras

5 St. à 1 cm Rhabarber, frisch

2 Scheiben Ingwer, frisch (Scheibe à 2cm)

3,5 cl  Zitronensaft, frisch

10 cl Cream Soda (Schweppes o. Ben Shaw\’s)

Zubereitung: Rhabarber und Ingwer in Shaker muddlen, sonstige Zutaten (bis auf Cream Soda) hinzugeben und shaken, dann in Longdrinkglas auf Eiswürfel abseihen und mit Cream Soda auffüllen. Garnieren und genießen!

Fresh Cucumber_ Romy Kanter

FRESH CUCUMBER von Romy Kanter / Atrium Hotelbar im Hotel Tyrol am Haldensee, Grän am Haldensee

Glas: Marmeladenglas Toscana

Garnitur: Gurkenscheibe mit Dillstange, Trinkhalm

2 cl Riemerschmid Holunderblüten Fruchtsirup

4 cl Rauch Rhabarbersaft

3 Scheiben Salatgurke

2 Stängel Dill

1,5 cl Zitronensaft, frisch gepresster

10 cl Schweppes Tonic Water

Zubereitung: Das Marmeladenglas vorkühlen. Gurken vierteln und mit den Dillstängel in den Shaker geben und muddlen. Riemerschmid Holunderblüten Fruchtsirup, frisch gepressten Zitronensaft und Rauch Rhabarbersaft dazugeben. A alles zusammen mit Eis shaken. Marmeladenglas Toscana mit frischen Eiswürfeln füllen, dass geshakte per double strain ins Glas abseihen. Mit Tonic Water auffüllen. Dekorieren.

Jens Jupiter_Stephan Scheungrab

JENS JUNIPER von Stephan Scheungrab / Bernhards Restaurant, Montabaur

 Glas: Longdrinkglas

Garnitur: Gelber Paprikastick

2 cl Riemerschmid Rhabarbersirup

2 cl Zitronensaft frisch

30 g Roter Paprika

5 Stück Wacholderbeeren

8 cl Mineralwasser

 Zubereitung: Rhabarbersirup, Zitronensaft, Paprika und Wacholderbeeren gut mixen. Double strain in Shaker. Mit viel Eis kräftig shaken. Double strain in Longdrinkgläser mit Eis. Mit Mineralwasser auffüllen. Vorsichtig umrühren. Gelben Paprikastick dazugeben.

Beet it_ Max Bergfried

BEET IT! von Max Bergfried / Gin and Jagger, Essen

Glas: Longdrink

Garnitur: Dillzweig und rosa Pfeffer

2 cl Riemerschmid Holundersirup

3 cl Naturtrüber Apfelsaft

3 cl Rote-Bete-Saft

2 cl Zitronensaft, frisch gepresst

2 Zweige Dill

4 cl Sodawasser

Zubereitung: Alle Zutaten, bis auf das Sodawasser, kalt shaken. Anschließend doppelt, auf frisches Eis, in ein Longdrinkglas, abseihen. Danach mit Sodawasser auffüllen, verrühren und mit Dillzweig und gemahlenem Rosa Pfeffer dekorieren. Und dann ……..just beet it!

 Bloody Matter_Suzanne Richter

 BLOODY MATTER von Suzanne Richter / Karl May Bar, Dresden

Glas: Großer Tumbler

Garnitur: Kumquats, Ingwer

2 cl Riemerschmid Blood Orange

2 cl Limettensaft, frisch gepresst

5-6 Stück Kumquats

2 Scheiben Ingwer (1-2mm dick)

10 cl Schweppes Russian Wild Berry

Zubereitung: Die Kumquats halbieren, den Ingwer in kleine Würfel schneiden und alles mit einem Muddler im Gästeglas etwas andrücken. Mit einer kleinen Schaufel crushed Ice befüllen und die restlichen Zutaten (Riemerschmid Blood Orange, frischer Limettensaft, Schweppes Russian Wild Berry) hinzugeben. Anschließend den Drink rühren und mit crushed Ice ganz auffüllen. Den Cooler mit Ingwer und Kumquats dekorieren und mit Strohhalm servieren.

 Granny´s finest_ Christoph Kuhl

 GRANNY’S FINEST von Christoph Kuhl / Ye auld Fellows Irish Pub, Pfronten

 Glas: Double Old Fashioned

Garnitur: Rhabarberstange, Orangenspirale

2,5 cl Riemerschmid Rhabarber

1,5 cl Riemerschmid Blutorange

1,5 cl Zitronensaft, frisch gepresst

1 Bl Weisser Balsamico Essig

10 cl Fevertree Indian Tonic

1/2  Eiweiß, frisch

Zubereitung: Tonicwater, Rhabarbersirup, Zitronensaft und Balsamico Essig über Eis ins DOF Glas geben (vorsichtig aufrühren).

 

 

 

 

Flip – mehr als nur der Freund von Biene Maja

Von | Bar | Keine Kommentare

Unsere Serie CLASSICS widmet sich heute dem Flip – einem Cocktail aus Südwein oder Weinbrand, der mit Eigelb oder einem ganzen Ei hergestellt wird. Im Gegensatz zu Eggnogs wird weder Milch noch Sahne hinzugegeben. Laut dem Oxford English Dictionary wurde der Begriff erstmals 1695 verwendet, um eine Mischung aus Bier, Rum und Zucker, mit einem glühenden Eisen erhitzt („So leben wir auf See, essen Kekse und trinken Flip“) zu beschreiben. Das Eisen bringt das Getränk zu schäumen, und das Aufschäumen (engl. Flipping) war Anlass für den Namen. Im Laufe der Zeit stieg der Anteil der Eier und Zucker, das Bier wurde herausgenommen und das Getränk auch nicht mehr heiß serviert. Das erste Barbuch, das für einen Flip Eier zu der Liste der Zutaten hinzufügte, war Jerry Thomas ’s 1862 „How to Mix Drinks; or The Bon-Vivant’s Companion“. Die Cocktails tragen den Namen der verwendeten Getränkekategorie, zum Beispiel Brandy-Flip oder Champagner-Flip. Es gibt auch alkoholfreie Flips mit Kaffee, Tomaten- oder Fruchtsaft wie beispielsweise Bananen-Flip.

BRANDY FLIP:  5cl Asbach 8, 2cl Sahne, 2cl Feigensirup, 2cl White Port, 1cl PX Sherry, 1 Eigelb, grüner Pfeffer on top

RED CHOCOLATE FLIP:   4cl Asbach, 3cl Xuxu, 2cl Riemerschmid Barsyrup White Chocolate, 1 Ei

Rezepte von:

TINO HILLER / Haubentaucher, Berlin hat in den letzten 15 Jahren Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

Mehr Rezepte von & mit Asbach unter MyDrink/Rezepte mit Weinbrand

Steffi May gewinnt Riemerschmid Null Promille Cup 2015

Von | Bar | Keine Kommentare

Steffi May gewinnt Riemerschmid Null Promille Cup 2015 – Mit ihrem Drink „Affaire de Coeur“ gewann sie die Herzen der Jury: Steffi May aus dem Roomers in Frankfurt punktete beim Finale des Riemerschmid Null Promille Cups 2015. Bei dem Mix-Wettbewerb, dessen Fokus auf nichtalkoholischen Drinks liegt, konnte die Barmaid sich in zwei Durchgängen gegen neun weitere Finalisten behaupten und sich über die Siegprämie von 1.000 Euro sowie den begehrten Wanderpokal freuen. Tarek Nix aus der Alto Bar in Berlin gewann als Zweitplatzierter 750 Euro, Platz drei ging mit 500 Euro an Andrej Blaha aus der Widder Bar in Zürich. Austragungsort des Finales war das Mojito`s in Düsseldorf.

Der größte Hersteller von Premium-Sirups in Deutschland hatte auch in diesem Jahr Profi-Barkeeper aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu aufgefordert, einen innovativen Drink auf Basis eines alkoholfreien Coolers zu kreieren. Die Finalisten traten nun in Düsseldorf in einem spannenden Wettkampf gegeneinander an.

Riemerschmid NPC

Steffi May vom Roomers überzeugte die Jury mit einer selbstbewussten Präsentation ihrer Kreation „Affaire de Coeur“– eine Komposition aus dem Riemerschmid Bar-Syrup Blood Orange, Zitronensaft, Tonic Water, Lavendelblüten und Salbeiblättern.

Steffi May

Der leuchtend violette Drink begeisterte nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich. „Alkoholfreie Drinks werden leider noch viel zu wenig bei der Erstellung von Barkarten beachtet, wir möchten inspirieren und zeigen, welche Vielfalt im Betrieb möglich ist. Vor allem die kreativen Beiträge der Teilnehmer mit handelsüblichen Zutaten begeistern uns, da sie auch reproduzierbar im Tagesgeschäft sind“, so Tim Nentwig, Marketing Direktor DIVERSA Spezialitäten.

Tim Nentwig, Marketing Direktor

In die Bewertung floss neben Aussehen, Geschmack, Präsentation und Zubereitung auch die Technik mit ein. Zudem legte die Jury, bestehend aus Vorjahressieger Florian Zweng, Kent Steinbach (Mojito’s Düsseldorf), Robert Potthoff (Bar Ellington, Düsseldorf), Rike Kurrle (Harry’s New York Bar, Frankfurt) und Riemerschmid Markenbotschafter Thomas Magg (Drinkkultur, Pfronten) Wert auf die Verwendung von Zutaten, die ausschließlich im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind. Teil des Wettbewerbs war darüber hinaus ein Workshop mit Wissenstest zur Riemerschmid-Historie und Warenkunde.

Jury

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Neben den drei Gewinnern hatten auch Christoph Henkel (Shepheard Bar, Köln), Tom Jakschas (RubinRot, Köln), Romy Kanter (Atrium Hotelbar im Hotel Tyrol, Grän), Stephan Scheungrab (Bernhards Restaurant, Montabaur), Max Bergfried (Gin und Jagger, Essen), Suzanne Richter (Karl May Bar, Dresden), Christoph Kuhl (Ye Auld Fellows-Irish Pub, Pfronten) den Sprung in das Finale geschafft.

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Christoph Kuhl hängte im Action-Teil der Veranstaltung beim Riemerschmid-Grand-Prix auf der Kartbahn alle anderen ab.

Reieremerschmid Null Promille Kart Race

Am Abend feierte man gemeinsam in der Gastgeberbar Mojito’s den Sieg von Steffi May, Tarek Nix und Andrej Blaha.

NPC Sieger 2015

SiegerdrinkAffaire de Coeur

Affaire der Coeur

Zutaten

2 cl                  Riemerschmid-Syrup Blood Orange

3,5 cl               Zitronensaft, frisch

1 Prise             getrocknete Lavendelblüten

3 Blätter         Salbei

6 cl                  Tonic Water

 

Glas:                Weinglas

Garnitur:         Lavendel

 

Zubereitung

Alle Zutaten, mit Ausnahme des Tonic Waters, auf Eiswürfeln shaken. Anschließend in das vorgekühlte, mit Lavendelblüten dekorierte Weinglas auf Eiswürfeln doppelt abseihen. Mit Tonic Water auffüllen und mit Lavendelblüten garnieren.

Eagle Rare 10 years – die Hommage an den amerikanischen Weisskopfseeadler

Von | Whiskey | Keine Kommentare

EAGLE RARE 10 YEARS – die Hommage an den amerikanischen Weisskopfseeadler. Leben, Freiheit und das Streben nach Glück – das waren die Grundsteine der Geburt einer Nation, sinnbildlich verkörpert durch den stolzen amerikanischen Adler. Die frühen Siedler von Kentucky schufen den Bourbon, die uramerikanische Spirituose, gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

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Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1e/2010-bald-eagle-kodiak.jpg

Die Bestände des Weißkopfseeadlers, der ursprünglich in großen Teilen Nordamerikas vorkam, waren seit dem 19. Jahrhundert rückläufig, die niedrigste Zahl an Brutpaaren wurde in den 1960er Jahren gezählt. Ursache dafür waren Abschüsse und Lebensraumveränderungen. Erste gesetzliche Erlasse zum Schutz des Weißkopfseeadlers gab es bereits im frühen 20. Jahrhundert, die in den Folgejahren immer weiter verschärft wurden. Nach dem Verbot von DDT, das sich stark auf die Fähigkeit von Weißkopfseeadlern ausgewirkt hatte, Nachwuchs groß zu ziehen, erholten sich die Bestände wieder. Mittlerweile sind Weißkopfseeadler wieder in ihrem gesamten ursprünglichen Verbreitungsgebiet anzutreffen und die Bestände haben sich soweit erholt, dass Weisskopfseeadler nicht länger als gefährdet gilt.

Der Kentuckty Straight Bourbon Whiskey EAGLE RARE 10 YO reift wie sein Name schon verrät mindestens zehn Jahre lang. Die Fässer liegen in den Warehouses der Buffalo Trace Destillery, die dem nach wie vor familiengeführten Unternehmen Sazerac gehört, eines der ältesten noch in Familienhand befindlichen privaten Unternehmen in New Orleans.

Sazerac

Der Kentucky Straight Bourbon besitzt eine komplexe Nase mit Aromen von Karamell und Andeutungen von Orangenschale, Kräutern, Honig, Leder und Eiche. Der Geschmack ist markant, trocken und fein mit Noten von kandierten Mandeln und sehr kräftigem Kakao. Trockener und lang anhaltender Abgang.

Eagle Rare 10 YO

EAGLE RARE 10 YEARS KENTUCKY STRAIGHT BOURBON WHISKEY

0,7 l, 45 % Vol.

 

Foraging. Inspiriert durch die Natur.

Von | Bar, Gin | Keine Kommentare

Foraging. Inspiriert durch die Natur. 

The Botanist Islay Dry Gin greift internationalen Trend „Foraged Cocktails“ auf

Die meisten von uns kennen es bereits oder haben schon davon gehört: Zubereitungstechniken aus der Küche finden ihren Weg an die Bar und veredeln klassische und moderne Cocktails auf eine neue Weise. Ebenso ergeht es auch dem “Foraging” – dem Einsatz regionaler, teils wilder und essbarer Zutaten an der Bar.

Eine Einführung. Beim „Foraging“ – zu deutsch schlicht als “Nahrungssuche” übersetzt – geht es darum, regionale wie wilde, essbare Zutaten in der Küche einzusetzen. Die Idee dahinter: das klassische Konzept des „Jagens und Sammelns“ – einer der ganz frühen Kulturtechniken schlechthin – auf´s Neue in aufwändiger und künstlerischer Weise zu interpretieren. Einer der großen Pioniere dieses Trends ist das Restaurant Noma in Kopenhagen, Dänemark. Hier streift der Küchenchef René Redzepi persönlich jeden Morgen durch die umliegenden Wälder und sammelt wilde und essbare Zutaten wie Pflanzen, Kräuter, Früchte, Hölzer oder gar Moss. In schlichten wie aufwändigen Verfahren gelingt es ihm immer wieder, diese für Gäste zum Teil nicht erkennbaren Ingredienzen in überraschende Genusshäppchen zu verwandeln, ganz nach dem Motto: „from field to table“.

foraging botanist

Authentisch, nachhaltig, genussvoll – regionale und wilde Kräuter bereichern die Bar

Nicht anders ergeht es nun auch den Cocktails, wenn auch der Trend wie so häufig in den USA seinen Vorläufer fand. Hier experimentiert man bereits seit einigen Jahren mit regionalen, aromatischen Zutaten in Twists auf klassische Cocktails oder in modernen Craft Drinks in Form von Garnituren, Bitters, Sirups oder Tees – sozusagen vom “Garten in´s Glas”. Aber auch bei uns hat sich diese Idee – wenn auch nicht unter dem großen Trendbegriff – klamm und heimlich verbreitet. So etwa bei „Garten & Gaumen“-Konzepten oder Slow Food-Programmen, die regionale Zutaten in aufregende Getränke verwandeln. Mit dem “Foraging” findet diese Idee nun auch ihren Weg hinter die Bar und in den Cocktail.

Für Bartender bedeutet dies jedoch nichts anderes, als sich intensiv mit der Pflanzenwelt auseinander zu setzen. Vielleicht sogar mit einer “Kräuterhexe”, sind doch die Wirkungsweisen wilder, essbarer Zutaten nicht immer zu unterschätzen in Verbindung mit Alkohol. Wer sich jedoch für die Schule wilder Aromatik entscheidet, der wird belohnt. Mit Authentizität, die auch von Expertise zeugt. Mit frischen, nachhaltigen Zutaten, teils nur saisonal verfügbar. Und schließlich mit dem Dank der Gäste, die sich überraschend neu an ihrer Heimat laben können oder Auswärtige typisch regionale Genüsse erkunden lässt.

Einer der großen Vorreiter des “Foraging” in der Spirituosenwelt ist Bruichladdich – die “Progressive Hebridean Distillery” und Produzent von The Botanist Islay Dry Gin. Dieser Gin von der schottischen Hebrideninsel Islay wird aus 22 von Hand gesammelten, regionalen Zutaten gewonnen, darunter so Botanicals wie Moorbirke, Holunder, Mädesüß, wilder Thymian und natürlich Wacholder.

The Botanist selbst versteht sich als der Foraging-Pionier. Deshalb  bietet man auch ambitionierten Bartendern die Möglichkeit, ihr Wissen um das Foraging zu vertiefen, und organisiert von Spezialisten geführte Programme. Und das ist gut so, denn wild und besonders ahnungslos zu sammeln kann gefährlich werden…

Warum ist Foraging ein relevantes Thema ? Es ist zeitgemäss, und schenkt regionalen Themen und Produkten Beachtung. Täglich entdecken wir Neues und es gibt keine Grenzen in Bezug auf die exotischsten Produkte aus aller Welt. Bei all diesem Angebot vergessen wir allzu oft, was bei uns direkt vor der Türe wächst.. Regionalität wird immer gefragter und hat in der gehobenen Küche schon länger Einzug gehalten. Auf unseren Wiesen und Feldern wachsen überaus spannende und aromatische Pflanzen, Kräuter und Gewürze, welche auch unsere Barkultur bereichern können, wenn wir uns darauf einlassen.

Mark Williams, Schottlands einziger full-time Tutor zum Thema, war mit Botanist & dem Glasgow Gin Club unterwegs. Unter nachfolgendem Link finden sich alle Infos zu diesem walk: Foraging Walk Glasgow

Es entwickelt sich ein Gegentrend zum Global Sourcing; regionale Produkte feiern saisonale Anlässe, und werden  auf kurzem Wege bezogen. In jedem gut geführten Supermarkt werden heute Kräuter, Gewürze, Obst und andere frische Produkte mit Regionalbezug, meist direkt vom Erzeuger, angeboten.. Also direkt vom Feld, ohne dass die Ware je ein Flugzeug oder einen Schiffscontainer von innen gesehen hat.

 

 

 

Buffalo Trace – die Destillerie und Ihr Flagschiff

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Buffalo Trace – die Destillerie und Ihr Flagschiff. The Spirits Business bringt es auf den Punkt: „Bourbon is predicted to be the fastest growing spirit category over the next five years.“ In diesem Zusammenhang einen Blick auf einen guten Gegenpol zu den aktuell vielfach diskutierten NDP`s (Non Destillery Products).

Die Destillerie ist älter als Ihr Flagschiff, und hat zahlreiche Destillermeister beherbergt, wie Colonel Blanton und Stagg. Und trotz aller Herausforderungen durch Hochwasser, Feuer, Tornados und sogar die Prohibition ist man bis heute niemals Kompromisse eingegangen. Ein die Zeiten überdauerndes Engagement, das die Vergangenheit achtet und zugleich furchtlos Erneuerung für die Zukunft betreibt, führte die Destillerie durch mehr als zwei Jahrhunderte. Was immer die Herausforderung war, Mutter Natur oder die Menschen; die Mitarbeiter der Brennerei waren Teil der Geschichte, die Amerika ebenso wie die Spirituosenbranche geprägt hat.

Buffalo Trace Destillery

Seit über 200 Jahren konzentriert sich die 1773 gegründete Buffalo Trace Distillery auf ein einziges Handwerk: die Herstellung von feinem Bourbon-Whiskey. Bei ständigem Streben wird hier die Tradition in Ehren gehalten – einer der Gründe, weshalb man heute zu den führenden Herstellern zählt. Während des letzten Jahrzehnts hat die Buffalo Trace Distillery, die zu Sazerac gehört, mehr als 300 nationale und internationale Preise gewonnen, darunter siebenmal die Auszeichnung als beste Brennerei der Welt. Sie gilt damit derzeit als die Brennerei mit den meisten Auszeichnungen weltweit. Aber woher rührt Ihr Name?

Die riesigen Büffelherden, die auf den alten Zugwegen durch das Land zogen, wiesen Amerika den Weg nach Westen. Legendäre Entdecker, Pioniere und Siedler folgten dem Zug der Büffel und ihren Spuren, auf Englisch „traces“, durch raue Ödnis in neues Land, zu neuen Abenteuern und neuer Freiheit. Einer dieser Büffelpfade, der als Great Buffalo Trace bezeichnet wurde, überquerte den Kentucky River an einer Stelle, die ein Stück nördlich der heutigen Stadt Frankfort liegt. Hier siedelten 1775 frühe Pioniere.

Sie fanden reichlich Wasser aus reinem Kalkgestein und üppigen Lehmboden von der Sohle des Flusses vor, was ihnen den Anbau von außergewöhnlich hochwertigem Getreide ermöglichte. Eine Brennerei folgte kurz darauf. Heute besitzt die Buffalo Trace Distillery einen beispiellosen Ruf als Hersteller eines herausragenden Bourbon-Whiskeys und kann sich rühmen, einer der ältesten Brennereistandorte Amerikas zu sein.

Buffalo Trace Bourbon

Das stolze Erbe des mächtigen Büffels sowie die Individualität und der Pioniergeist der ersten Amerikaner finden sich wieder im Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whiskey – dem besten Bourbon, der in der Buffalo Trace Distillery produziert wird. Die 1999 ausschließlich in Kentucky eingeführte Marke ist das Aushängeschild der Brennerei und wurde nach den alten Zugwegen der Büffel benannt. Kleine Batches, von Hand hergestellt, 40 % Vol.

Komplexes Aroma aus Vanille, Minze und Melasse. Angenehm süßer Geschmack mit Noten von Rohrzucker und Gewürzen und einem Nachklang aus Eiche, Karamell, dunklen Früchten und Anis. Langer, weicher Abgang mit Tiefe.

BUFFALO TRACE KENTUCKY STRAIGHT BOURBON WHISKEY, 0,7 l, 40 % Vol.

 

Sazerac

Sazerac ist eines der ältesten noch in Familienhand befindlichen privaten Unternehmen in New Orleans und verfügt über Niederlassungen in New Orleans (Louisiana), Frankfort, Bardstown, Louisville und Owensboro (Kentucky), Fredericksburg (Virginia), Carson (Kalifornien), Baltimore (Maryland), Lewiston (Maine), Londonderry (New Hampshire) und Montreal (Kanada).

Auch ohne Prozente zum Pokal: Riemerschmid veröffentlicht Liste der Finalisten

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Ausgemixt und Entschieden: Die Finalisten des Riemerschmid Null Promille Cup’s 2015 stehen fest, und ebenso der Austragungsort: Düsseldorf.

Im Finale treten an:

Max Bergfried, Gin and Jagger, Essen 

Andrej Blaha, Widder Bar, Zürich

Suzanne Fiebiger, Karl May Bar, Dresden

Christoph Henkel, Shepheard, Köln

Romy Kanter, Atrium Hotelbar, Grän am Haldensee

Tom Jakschas, RubinRot, Köln 

Christoph Kuhl, Irish Pub Ye Auld Fellows, Pfronten

Steffi May, ROOMERS Hotel, Frankfurt

Tarek Nix, Alto Bar, Berlin

Stephan Scheungrab, Bernhards Restaurant, Montabaur
Es dürfte ein spannendes Riemerschmid-Finale geben, denn es treten Bartender aus Top-Häusern aus ganz Deutschland an, es gibt wieder Inspiration durch NPC Erfahrene; z.B. Tom Jakschas ist mehrfacherprobt und NPC Sieger 2008, aus dem Taschenbergpalais entsendet Patron und NPC Sieger 2012 Niko Pavlidis TeamKnow-How. Und wir freuen uns auch ganz besonders auf die Newcomer. Ob Tarek Nix die berühmt-berüchtigte Alto-Tafel mitbringen wird ist zum heutigen Zeitpunkt noch unbekannt.

Wir freuen uns auf Euch am 17. August in Düsseldorf!