Lee Daniel Hobbs siegt beim deutschen José Cuervo „Don of Tequila”-Finale

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Lee Daniel Hobbs siegt beim deutschen José Cuervo „Don of Tequila”-Finale

Der Sieger des deutschen Vorentscheids der internatioalen Jose Cuervo Competition „Don of Tequila“ steht somit fest; Lee Daniel Hobbs aus der Good Old Days Dance Bar in Hamburg konnte mit seinen Kreationen bei der Jury am meisten punkten. Damit behauptete er sich im Frankfurter Chinaski gegen zehn Mitbewerber der deutschen Barszene. Sie alle waren in dem internationalen Barkeeper-Wettbewerb der Marke Jose Cuervo angetreten, um dem Titel „Don of Tequila“ beim globalen Entscheid im Oktober ein Stück näher zu kommen. Neben der Reise zum Finale nach Mexiko erhält Hobbs ein Preisgeld von 750 Euro. Christopher Reichenberger, Aposto Bamberg, belegte den mit 500 Euro dotierten zweiten Platz. Jürgen Wiese, Goldene Bar München, freute sich über den dritten Platz und 250 Euro.

Cuervo Don of Tequila 2015

Bei sommerlichen Temperaturen fand vergangenen Montag das Deutschlandfinale des „Don of Tequila“-Wettbewerbs in Frankfurt statt. Elf Finalisten wurden in einem anspruchsvollen Bewertungsverfahren auf Spontaneität, Kreativität, Wissen und ihre Präsentationskünste geprüft. Bereits im Vorfeld waren die Teilnehmer aufgefordert, sich dem Thema „Shot“ unter Verwendung von Jose Cuervo Especial zu widmen – sei es in Form eines neuen Trinkrituals oder einer innovativen Rezeptur. Keine leichte Aufgabe, denn ein Shot sollte schnell gehen, einfach zuzubereiten sein und dennoch eine gewisse Raffinesse aufweisen, die dem Gast bei aller Kürze ein anregendes Trinkerlebnis beschert. Hier überzeugte Lee Daniel Hobbs die Fachjury mit seinem Drink „Durango“ – einer kreativen Tequila-Komposition mit würzigen Zutaten. Zu den Beurteilungskriterien zählten unter anderem Originalität, Einfachheit und der Geschmack des Shots. Zu den Juroren gehörten Tequila-Experte Tom Jakschas vom Rubinrot Köln, Fizzz-Redakteur Alexander Thürer, Anja Weise-O‘ Connor von Jose Cuervo International, Freddy Knüll, Bartender aus dem Roomers in Frankfurt sowie Arnd Henning Heißen vom The Curtain Club Berlin.

In Runde zwei hatten die Teilnehmer fünf Minuten Zeit, sich aus einem bereitstehenden Warenkorb eine neue Margarita-Kreation mit Jose Cuervo Silver zu überlegen. Nun waren vor allem Flexibilität und Eloquenz gefragt. Denn neben fachlichem Können steht bei einem Barkeeper immer auch die Präsentation im Vordergrund: Ist er ein guter Gastgeber? Kredenzt er dem Gast auf Anfrage spontan einen wohlschmeckenden Drink? Weiterhin interessierte die Jury, wie es um das Tequila-Wissen der Finalisten stand, ob sie das „Don“-Gen besäßen. Hier hätte so Manchem ein wenig mehr Büffeln nicht geschadet. Lee Daniel Hobbs konnte auch diese Herausforderung dank seiner Kenntnisse im Bereich Warenkunde und seiner stimmigen Margarita-Kreation „Jaliscorito“ für sich entscheiden. Die anschließende Siegerehrung fand im Garten der Bristol Bar Frankfurt statt.

Der glückliche Gewinner vertritt Deutschland nun beim globalen Finale Ende Oktober in Mexiko. Dort hat er die Chance, den Preis seines Lebens zu gewinnen: Neben dem Titel „Don of Tequila“ und einer Reise nach Mexiko winken ihm 500 Liter seines selbst hergestellten Jose Cuervo Tequila Blends. Hobbs tritt gegen 17 weitere Barkeeper aus der ganzen Welt an, die sich in verschiedenen Disziplinen miteinander messen. Man darf gespannt sein, welches Land am Ende den „Don of Tequila“ stellt.

 

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DURANGO – der Shot:

1 cl José Cuervo Silver, 1 cl Tomatensaft, 1 dash Tapatio, 5 dashes Worcester Sauce, 0,5 cl Olivenöl, 0,5 cl frisch gepresster Limettensaft, 1 cl  unfiltriertes Lagerbier, 2 Blätter Koriander, 5 Blätter Basilikum. Basilikum und Koriander muddeln, alle Zutaten auf Eis shaken, fine strain ins Gästeglas. Dann 1 cl unfiltriertes Lagerbier dazu geben.cGarnitur: Basilikumblatt und Rosa Pfeffer

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JALISCORITO – die Margarita

5 c  José Cuervo Silver, 3 cl frisch gepresster Limettensaft, 2 cl Agavendicksaft, 0,5 cl Cointreau, Prise Salz, 8-10 Blätter Basilikum, Trauben.  Basilikum und Trauben muddeln, alle Zutaten auf Eis shaken, fine strain ins Gästeglas.

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Green Heart. Sein Herz schlägt aus Calvados Château du Breuil

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Green Heart – Angesichts der sommerlichen Temperaturen haben wir heute einen Drink probiert, den wir unbedingt mit Euch teilen möchten, den Green Heart. Die organige Note erhält er vom Cointreau und die Minze macht den Sommer… Und sein Herz schlägt aus Calvados Château du Breuil…

Das Rezept zum Nachmixen:

4cl Calvados Château du Breuil, 2cl Cointreau, 1cl Lime Juice, 6cl Tonic, 1 Teelöffel Streuzucker, ein paar Blätter frische Minze.

N-joy!

Von der Baumwohlmühle zur Deanston-Destillerie

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Von der Baumwohlmühle zur Deanston-Destillerie. Dass aus einer ehemaligen Baumwollmühle aus dem Jahr 1785 in den schottischen Highlands einmal eine so hervorragende Destillerie enstehen würde, dürfte unseren Grossvätern und auch Vätern noch unbekannt gewesen sein . Seit Oktober 1966 produziert man hier, am River Teith, feine Highland-Whiskys unter dem Motto „We put everything we are, into everything we make.“

Der River Teith versorgt die Destillerie mit frischem Wasser, dessen Qualität dem Whisky seinen einzigartigen Charakter verleiht. Durch die Nähe zum Fluss ist die Deanston Destillerie auch heute noch in der Lage, mit ihrem eigenen Wasserkraftwerk Strom – für den Eigenbedarf zur Whiskyherstellung, aber auch für das öffentliche Stromnetz – zu produzieren.

Darüber hinaus werden Handwerkskunst und Natürlichkeit auch bei der Verarbeitung der Rohstoffe bei Deanston besonders ins Augenmerk gerückt. Für die Produktion der Deanston Whiskys ausschließlich regional angebaute Bio-Gerste der umliegenden Bauern verwendet. Deanston ist übrigens durch die Organic Food Federation zertifiziert.

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Die für Deanston typische zweifache Destillation erfolgt in traditionellen Kupferbrennblasen völlig ohne moderne Computertechnik. Die abschließende Filtration der Destillate wurde im Jahr 2010 durch den Master-Blender, Ian McMillan, auf das sogenannte un-chillfiltered Verfahren umgestellt. Der Verzicht auf die klassische Kühlfiltration erhält dem Whisky wichtige Geschmacksträger und natürliche Aromen. Um dadurch mögliche Eintrübungen im Whisky zu vermeiden, haben die Deanston Whiskys eine Grädigkeit von mindestens 46,3%.

Die Flagschiffe der Destille nachfolgend im Kurzüberblick:

Deanston Virgin Oak

DEANSTON VIRGIN OAK

Der Highland Single Malt reift zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern aus einer familiengeführten Fassküferei in Kentucky. Das Finish findet im neuen, ungebrauchten Eichenfass (virgin oak) statt und ist verantwortlich für die raffinierten Gewürzaromen.

Nase: Leichter Duft von Zitronenschale und süßem Gerstenzucker, mit Noten von Muskat und Apfel

Geschmack: Kandierte Früchte und Heidehonig mit Vanillenoten

Finish: Deliziös und leicht scharf, Honig, Malz und süße Eichennote

Highland Single Malt Scotch Whisky, Un-chill filtered, 0,7l in Geschenkpackung, Alk. 46,3% vol.

Deanston 12 YO

DEANSTON 12 YO

Der 12 jährige Deanston reift in ehemaligen Bourbon Fässern und überzeugt durch seine süße Fruchtigkeit, vollkommen ohne rauhe Noten. Das Credo: SIMPLE, HANDCRAFTED, NATURAL.

Nase: Heu und malziges Getreide, cremiger Toffee, Heidehonig, Aromen von süßer Eiche und Gerstenzucker

Geschmack: Frisch und cremig mit leichter Vanillenote, süß und fruchtig mit einer malzigen, honigartigen Schärfe.

Finish: Klar und trocken mit einem Hauch von Nelken, prickelnd, dann sanft ausklingend

Highland Single Malt Scotch Whisky, Un-chill filtered, 0,7l in Geschenkpackung, Alk. 46,3% vol.

 

Mehr Informationen zur Geschichte und Destillerie unter: www.deanstonmalt.com

Tschüss, Jim McEwan! Wir sehen uns bald wieder.

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Tschüss, Jim McEwan! Wir sehen uns bald wieder… Aufhören ja, aber er wird nicht aufhören denken wir. Die schottische Brennmeisterlegende Jim McEwan übergibt an die nächste Generation, verlautet es. Der bisher verantwortliche Produktionsleiter und Master Distiller der Whiskybrennerei Bruichladdich auf der Insel Islay, geht jetzt – in diesem Monat – nach 52 erfolgreichen Jahren im Whiskygeschäft in den wohlverdienten Ruhestand und ist in der glücklichen Lage „sein Werk“ gleich an zwei qualifizierte Nachfolger zu übergeben.

Jim zählt zu den großen Legenden der schottischen Whiskyindustrie und verhalf seit dem Jahr 2000 der einst maroden Bruichladdich-Brennerei zu neuem Glanz und großartigem internationalem Erfolg. Er gab nicht nur dem Islay-Whisky an sich neue Impulse, sondern schaffte mit seinem innovativen und teils auch provokanten Produktportfolio eine gänzlich neue Herausforderung für die schottische wie auch internationale Whiskybranche.

Sein Ansatz der „Progressive Hebridean Distillery“ gilt heute als Vorreiter des nachhaltigen Terroir-Gedankens in der Whiskyindustrie. Ein Qualitätsansatz, der in der Weinbranche seit vielen Jahren bereits erfolgreich praktiziert wird; die perfekt aufeinander abgestimmte Architektur von Gerstensorte, Herkunft, Klima und Mensch. Er füllte über Jahre die idyllisch am Loch Indaal gelegenen Warehouses mit einer enormen Bandbreite von über 20 verschiedenen Whiskystilen und überlässt somit der nächsten Generation ein wundervolles Erbe und eine großartige Herausforderung, aus diesen Fässern auch in Zukunft überraschende Islay-Kreationen auf höchstem Niveau zu erzeugen.

Bezugnehmend auf seine bedeutende Rolle für den Wiederaufbau von Bruichladdich als eine heute weltweit bedeutsame Whiskymarke, sagt Geschäftsführer Simon Coughlin: “Die Zusammenarbeit mit Jim in den letzten 15 Jahren war immer aufregend und sehr inspirierend.  Sein unglaubliches Fachwissen sowie seine Fähigkeit, andere mit seiner tiefen Leidenschaft für Whisky anstecken zu können, sind eine Bereicherung für die Insel Islay und für alle, die das große Glück haben, mit ihm arbeiten zu dürfen.

“Mein ganzes Berufsleben“ so Jim McEwan, „war eine einzige, großartige Abenteuerreise mit Bruichladdich als abschließendem Höhepunkt. Ich werde nun mehr Zeit für meine Frau und meine Familie haben und fühle mich sehr wohl bei dem Gedanken, die Verantwortung und mein Erbe einem großartigen Team aus 80 engagierten Männern und Frauen zu überlassen, welche die Marke und den neuen Bruichladdich-Spirit in die nächste Generation weitertragen werden. Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass ich Teil dieser großartigen Geschichte sein durfte. Die Wiedereröffnung einer fast verloren geglaubten Brennerei sowie der neue Fokus auf die enormen Potentiale der wilden Hybrideninsel Islay und der wunderbaren Menschen, die hier leben. Ganz besonders möchte ich Simon Coughlin und dem gesamten Team für das mir entgegengebrachte Vertrauen danken und dass sie mit mir diesen anfangs noch recht ungewissen Weg gemeinsam gegangen sind. Auch möchte ich mich bei meinen Nachfolgern bedanken: Allan Logan, der dieses wilde Schiff auch in Zukunft sicher und mit voller Kraft steuern wird sowie Adam Hannett…“

Wir trinken einen Black Art auf Jim, und freuen uns gespannt auf die Zukunft! Seine Fässer, die seine Nachfolger für uns öffnen werden, sind uns für lange Zeiten sicher. Er hat für guten Stoff gesorgt, das wissen wir.

Bruichladdich cask

 

Gold für Asbach 8 Jahre, Pitú und Underberg beim ISW 2015

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Gold für Asbach 8 Jahre, Pitú und Underberg beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW) 2015. Rund 50 Fachleute aus der ganzen Welt waren im April vom Veranstalter MUNDUS VINI nach Neustadt an der Weinstraße eingeladen worden, um die knapp 750 eingereichten Spirituosen aus 47 Ländern nach strengen Regeln zu verkosten und zu bewerten. Nach Bewertung der Farbe und Klarheit folgte die Beurteilung der Sensorik durch eine hochkarätige Expertenjury. Die Prüfer verkosten dabei alle Proben ausschließlich blind, also ohne Kenntnis des Herstellers, des Vermarkters oder des Produkts. Für die sensorische Beurteilung sind Geruch und Geschmack ausschlaggebend.
Goldmedaillen erhielten unter anderem Asbach Privatbrand 8 Jahre gereift, Underberg und Pitú.

Die Piturinha - die Premium-Caipirinha mit PITÚ.

Die Piturinha – die Premium-Caipirinha mit PITÚ.

 

Gurktaler – der milde Alpenkräuter

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Gurktaler – der milde Alpenkräuter. Das österreichische Bundesland Kärnten gilt durch seine vielfältige Berg- und Seenlandschaft als traumhaftes Urlaubsziel. Das hier gelegene Gurktal, eines der schönsten Hochtäler der österreichischen Alpen, bietet eine ursprüngliche Bergwelt mit unberührter Tier- und Pflanzenwelt. Im Zentrum des Gurktals liegt die Gemeinde Gurk, deren Wahrzeichen der Dom zu Gurk ist, als bedeutendes Bauwerk der Sakralkunst gilt und beliebtes Wallfahrtsziel ist.

Kräutergarten (12)

In der ursprünglichen, unberührten Natur der Gurktaler Alpen sorgen frische Luft und reines, kristallklares Wasser für beste Qualität der dort heimischen Kräuter. Bereits in alten Zeiten schätzte man in der klösterlichen Gemeinschaft die alkoholische Zubereitung von Kräutern. Sowohl der Kräuteranbau, als auch die Produktion des Extraktes und die Abfüllung des Gurktalers finden in Kärnten statt.

Mit dem jahrhundertealten Wissen der Mönche um die Wirkung von Kräutern werden die Gurktaler Alpenkräuter auch heute mit viel Liebe und Sorgfalt im Dom zu Gurk verarbeitet. Die Pflanzen werden im Frühjahr im Domstiftsgarten und auf Feldern im Gurktal angebaut. Der erste Pflanzenschnitt erfolgt ca. Mitte Juni. Kärntens Bauern liefern bis heute die wertvollen Alpenkräuter für Gurktaler zusätzlich zu den im eigenen Kräutergarten kultivierten Arten.. Unter strengsten Qualitätskontrollen werden diese natürlichen Zutaten nach traditionellen und geheimen Verfahren vor Ort im Kloster Gurk mit frischem Quellwasser verarbeitet.

 

Kräutergarten (4)

Hier werden die Kräuter werden von Hand geschnitten, sortenrein und sauber in Kisten verpackt, dann umgehend in das Domstift transportiert. Dort werden sie gewogen und auf Sauberkeit, Sortenreinheit, Feuchtigkeit und Frische kontrolliert. Anschließend legt man sie für einige Tage in Alkohol eint, um die wertvollen Bestandteile zu extrahieren.

Nach der Lagerungsphase trennt man Kräuter und Extrakt, der Extrakt wird sortenrein in Edelstahlstanks gelagert. Für den Gurktaler Alpenkräuter werden die Kräuterextrakte in einem streng gehüteten Verhältnis vermischt.

 

Kräutergarten

Gurktaler Alpenkräuter ist die beliebteste und größte österreichische Spirituosenmarke (Marktanteil Menge: 28%). Deutsche Reisende stehen mit rund 48 Mio. Übernachtungen an der Spitze der Übernachtungsgäste in Österreich. Die Alpenrepublik ist nach Spanien und Italien das beliebteste Reiseziel der Deutschen.

 

Gurktaler 0,7L mit Medaille 2014

Im Vergleich zum Durchschnitt der üblichen Kräuterliköre hat Gurktaler mit 27% vol. Alkoholgehalt eine geringere Alkoholgrädigkeit. Wohl bekomm’s!

 

 

 

 

 

Château du Breuil – Calvados vom Feinsten aus dem Chateau

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Château du Breuil – Calvados vom Feinsten. Das Schloss Château du Breuil liegt in der Normandie, im Nordwesten von Frankreich.Das Pays d’Auge – im Departement Calvados – bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchgezogene Hochebene. Eine Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen.

Nicht nur bekannte Spirituosen wie der Calvados und der Cidre stammen aus dieser Region, sondern auch viele bekannte Käsesorten, wie der Camembert oder der Pont Lévêque.

Pays d’Auge - im Departement Calvados

Das Departement Calvados erhielt, laut einer alten Überlieferung, seinen Namen durch ein Schiff der spanischen Armada namens „El Salvador“, das 1588 an der Küste der Normandie gestrandet sein soll. Sie nannten erst die Küste, dann den Landstrich und nach der Französischen Revolution die gesamte Region „Calvados“. So bekam auch der regionale Branntwein 1824 seinen Namen.

El Salvador

Das Schloss Château du Breuil wurde im frühen 16. Jahrhundert erbaut und war der Wohnsitz bedeutender französischer Familien. Die zwei Außentürme des Château stammen aus dem 16. Jhd. Der Mittelteil aus dem 17. Jhd. Die Fachwerkbauten wurden damals mit Eichenbalken und typischen normannischen Ziegeln errichtet.

Schloss Château du Breuil

1954 trifft Monsieur Philippe Bizouard, dessen Familie schon immer Calvados destilliert hat, die Entscheidung, das Château zu erwerben, um seine eigene Destillerie zu gründen. Genau hier, auf dem Anwesen des Château findet er, was er suchte: Genug Platz (eine Parkanlage mit 28 Hektar), Industriegebäude (sie dienten ursprünglich als Textilfabrik – 18. und 19. Jahrhundert – dann als Käserei und schließlich als Schokoladenfabrik – Anfang des 20. Jahrhunderts), Äpfel in den örtlichen Dörfern und Facharbeitskräfte. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen optimale Wachstumsbedingungen. So wurden Obstplantagen bereits im 8. Jahrhundert in einer Schrift von Karl dem Großen (König des fränkischen Reichs) erwähnt.

Château du Breuil

Ein Calvados ist ein hergestelltes „eau-de-vie“, das bei der Destillation aus Apfelwein in der Normandie gewonnen werden muss. Seit 1942 gibt es die Herkunftsbezeichnung „Appellation d’Origine Controlée“ (AOC) für Calvados.

Heutzutage unterscheidet das AOC 3 verschiedene Arten von Calvados:

-Calvados (71% des gesamten Calvados): Der Calvados muss aus Äpfeln hergestellt sein, die aus der Normandie stammen. Entweder einfache oder doppelte Destillation

– Calvados « Pays d’Auge » (28% des gesamten Calvados, u.a. Château du Breuil): Die Äpfel für diesen Calvados müssen aus der Region Pays d’Auge stammen. Die zweifache Destillation ist hier obligatorisch und erfolgt im Charentais-Destillierkolben.

– Calvados « Domfrontais », aus dem Süden der Normandy (1% des gesamten Calvados) : in diesem Calvados ist die Verwendung von einem Minimum (30 %) an Birnen erlaubt.

Beim Rohstoff des Calvados – dem Apfel – unterscheidet man zwei Anbauarten: hochstämmige Apfelbäume, die nach 10-15 Jahren durchschnittlich 200 kg Äpfel pro Baum tragen und niedrigstämmige Apfelbäume, intensives Pflanzverfahren (ca. 600 Bäume pro Hektar, die schon nach 5 Jahren 40 bis 50 kg Äpfel pro Baum tragen).

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen, die meisten davon sind niedrigstämmige Apfelbäume. Während der Ernteperiode bringen örtliche Landwirte aus dem Herzen des Pays d’Auge zusätzliche Äpfel hinzu. Bevor diese aber verwendet werden, muss eine offizielle Genehmigung vom AOC-Nationalinstitut vorliegen.

Äpfel im Schloss Château du Breuil

In der Normandie gibt es mehr als 800 Apfelsorten, die zur Herstellung von Cidre verwendet werden. Typische Mischung: 30% süß, 40% sauer, 30% bitter

Bittere Äpfel – reich an Tannin, welche dem Cidre seinen Charakter geben

Süße Äpfel – mit viel Zucker, aber arm an Tannin, garantieren den Alkoholgehalt

Saure Äpfel verhindern dank Apfelsäure die Bakterienentwicklung in der Maische und verleihen ihr Frische

Säuerliche Äpfel versichern eine homogene Gärung und verhindern die Oxidierung

Bitter-süße Äpfel stabilisieren den Cidre-Alkoholgehalt

Die Auswahl der Äpfel spielt eine wichtige Rolle, da die Qualität des Cidre und dementsprechend die Qualität des Calvados davon abhängt. Von Anfang Oktober bis Ende November herrscht dann Hektik: Äpfel werden gewogen, ausgewählt und gelagert, nichts wird dem Zufall überlassen. Die Äpfel werden gewaschen, zerdrückt und dann gepresst, um den Saft vom Fruchtfleisch (Treber) zu trennen. Der somit entstandene Apfelsaft muss dann mindestens 6 Wochen lang gären, bevor er den erforderlichen Alkoholgehalt für die Destillation und zwar zwischen 4,5% bis 6% Alkoholgehalt erreicht. Nur der reine Saft wird benutzt, der Treberzucker wird nicht verwendet, da er an Tannin verliert und der Saft an Bouquet.

Die Gärung erfolgt auf natürliche Weise. Dies erfordert Geduld und stetige Überwachung, um an das Beste der Frucht zu gelangen. Dank Geschicklichkeit und Erfahrung gibt der Kellermeister nicht dem Ertrag, sondern der Qualität den Vorzug. Denn der Cidre muss sehr genauen Normen folgen: Er soll 100 bis 150 gr. Zucker, 2 bis 4 gr. Apfelsäure, 1 bis 5gr. Tannin pro Treberliter behalten.

Destillation im Schloss Château du Breuil

Sobald der Cidre bereit ist, kann die Destillation beginnen. Schon von den Ägyptern bekannt, beruht der heutige moderne Destillierkolben auf demselben Prinzip: In einem Kupferheizkessel wird der Cidre langsam erhitzt, in den Helm steigen die Erhitzungsdämpfe. Die schwersten fallen wieder zurück in den Heizkessel, während die leichtesten, die Alkoholdämpfe, durch den Schwanenhals weiterwandern, dann den Vorwärmer durchqueren und am Ende im Kühler ankommen, in dem sie dank Kühlwasser kondensieren.  Nach der ersten Destillation entsteht der Rohbrand oder „brouillis“, der zwischen 28 und 32% Alkoholgehalt besitzt. Vor- und Nachlauf werden nicht verarbeitet, sondern nur der Rohbrand. Der Rohbrand wird dann ein zweites Mal destilliert, analog der ersten Destillation. Nach der „bonne chauffe“ wird nur das Herzstück, das Beste, zwischen 70 und 72% Alkoholgehalt behalten. Dieses bildet die Grundlage für den späteren Calvados. Es ist ein starker, farbloser Branntwein, der aber schon die Eigenschaften des Calvados besitzt.

Um zur endgültigen Reife zu gelangen, benötigt Calvados die folgenden Elemente: Zeit, Holz und Feuchtigkeit. Château du Breuil sucht seine Fässer sehr sorgfältig aus, denn die Maße und das Alter spielen eine sehr wichtige Rolle im Reifeprozess. Benutzt wird das feinkörnige Eichenholz aus den Limousin- oder Tronçais-Wäldern, das für seine Dichte und sein ausgezeichnetes Tannin bekannt ist. Ein feiner Calvados mit Bouquet hängt von der Osmose zwischen Holz, Luft und Alkohol ab. Der Alkohol nimmt in Verbindung mit dem Holz viel Tannin auf, was ihm seine schöne Bernsteinfarbe verleiht und gleichzeitig mit einem gewissen Charakter ausstattet.

Je jünger und kleiner das Fass ist, desto mehr tritt der Branntwein in Verbindung mit dem Holz und desto schneller verläuft der Reifeprozess. Je nach Qualität entscheidet sich der Kellermeister für ein mehr oder weniger großes, mehr oder weniger neues Fass. Junge Calvadossorten werden meist in neue Fässer gefüllt, bevor sie später in ältere Fässer umgefüllt werden.  Die verschiedenen Calvados -Sorten Château du Breuil „wandern“ somit regelmäßig von einem Fass zum anderen. Schon in den ersten Monaten verdunsten die flüchtigen Bestandteile durch das Holz. So verliert der Branntwein an Volumen. Die Verbindung des Alkohols mit der Luft verursacht die Oxydation der verschiedenen Bestandteile und verfeinert den Calvados. Die Verdunstung hängt von der Fassqualität, Temperatur und Feuchtigkeit ab; denn der Calvados reift am besten in feuchten Reifekellern.

Bei Château du Breuil findet der gesamte Produktionsprozess direkt im Château statt: Pressen, Gären, Destillieren, Lagern.

Das Produktportfolio reicht über den  Château du Breuil V.S.O.P über 8 Jahre, 15 Jahre und XO bis hin zum Coeur du Breuil Liqueur au Calvados.

Silber Medaille bei der General Agricultural Competition in Paris, 2010 + 2011  Goldmedaille General Agricultural  Competition, 2008 + 2009

Silber Medaille bei der General Agricultural Competition in Paris, 2010 + 2011
Goldmedaille General Agricultural
Competition, 2008 + 2009

Daten:

Gründung : 1954

Firma : Tochtergesellschaft der Distillerie Diwisa (Diwisa) seit 1988

Arbeitnehmer : 25, einige Saisonarbeiter (Touristenführerinnen, Ernte-Einsatzkräfte)

Generaldirektor : Didier Bédu

Kellermeister und Produktionschef : Philippe Etignard

Eigene Obstbaumgärten : 42 Hektar, 22.000 Apfelbäume

Verarbeitete Äpfel : zwischen 2.500 und 3.100 Tonnen pro Jahr

Destillation: 100 % Herkunftsbezeichnung „Pays d’Auge“,   – 2 Destillierkolben „à repasse“ mit einer Kapazität von je 25 Hektolitern

Website des Chateau

Finale der GSA Competition 2015 in Berlin

Von | Bar | Keine Kommentare

Finale der GSA Competition 2015 in Berlin – wir waren dabei. Gleich zweifacher Sieger der Made in GSA Competition 2015 wurde unter Einsatz von Buttermilch und Kuhglocke Alexander Mayer, der über das Wiener Kaffeehaus in die Gastronomie eingestiegen ist. Als gelernter Kunstschmied mixt sich er als Headbartender durch den Rotationsverdampfer- und Sous-Vide-Dschungel der Passage 46 in Freiburg. Gleich auf Platz zwei mit Jan Jehli ebenfalls ein Mitglied der Schwarzwald-Bar Brigarde, der mittlerweile im Palour als Neu-Frankfurter den Shaker schwingt. Einen tollen Platz drei holte Stephan Körner aus der Capella Bar im Breidenbacher Hof, der – wir gehen mal davon aus – gemeinsam mit Carsten Möller (als Sieger der DRINKS OPEN 2015 vor zwei Tagen) somit einen guten Grund hat die jüngsten Erfolge des neuen Capella-Teams zu feiern.

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Die Top 3 Platzierten:

1. Alexander Mayer / Passage 46, Freiburg – ebenfalls Sieger der Sonderkategorie

2. Jan Jehli / The Parlour, Frankfurt am Main

3. Stephan Körner / Breidenbacher Hof, Düsseldorf

Die Tradition der Cocktailwettbewerbe reicht viele Jahre zurück, und auch Themen gibt es viele. Vom Null-Promille-Cup (Der alkoholfreie Riemerschmid-Wettbewerb, seit nunmehr 15 Jahren) bis zu Talent & Expert-Competitions (Cointreau Championchip) gibt es vielfältige Möglichkeiten seine Fähigkeit als Barkeeper unter Beweis zu stellen. Eindeutiger Trend, die Competitions werden immer grösser und internationaler, eben World Class, wobei kleine und feine Initiativen wie beispielsweise der durch die Bartenderin Cordula Langer initierte Barmaid-Cup gerade deshalb als hervorzuhebende Gegenpole mit hoher Eigenleistung genannt werden sollten.

GSA Drink 2015 Stephan Körner

 

Abgesehen von der allgemein zunehmenden Grösse haben fast alle Wettbewerbe eines gemeinsam; sie werden von einzelnen Marken bzw einen Unternehmen getragen bzw. gesponsort. Die GSA Competition, ausgerichtet über Mixology, bietet nicht nur mediale Reichweite und Netzwerk, sondern auch eine Produktvielfalt im Warenkorb, hier enthalten sind kleine feine Startups bis hin grossen Spirituosenmarken – mit Chancengleichheit. Denn der Barkeeper entscheidet, es gibt also keine Garantie für Marken im Finale oder gar auf dem Treppchen zu landen. Und dennoch oder gerade deshalb macht es Spass. Die erlaubten Zutaten im Warenkorb kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, und die Bewegungsfreiheit der Bartender bei der Rezepturentwicklung ist ausgesprochen gross. Etwa 140 Cocktailrezepturen erreichten die Veranstalter der „Made in GSA“ Cocktailcompetition, zwölf Finalisten stellten sich der Jury im Finale, ein guter Mix aus alten Hasen wie Torsten Spuhn und Erstteilnehmern, die erst wenige Jahre an der Bar – dafür aber aktiv ! – sind, und die Jury überzeugten. Bewertet wurde Technik, Sauberkeit, Auftreten des Teilnehmers, Name und Aussehen des Drinks, Geschichte und Qualität, Geschmack, GSA Faktor (wiewiele GSA Produkte Verwendung fanden) und die Zeit. Es gab eine überraschende Anzahl an Rezepturen mit Obstbränden, und von 3 von 12 Finalsten verwendeten Asbach 8 Jahre im Rezept.

 

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Bewertet wurde nur von Experten:

Arnd Henning Heissen / Fragances & Curtain Club, Ritz Carlton Berlin
Thomas Huhn / Les Trois Rois, Basel
Oliver Ebert / Beckett’s Kopf & Lost in Grub Street, Berlin
Kan Zuo / The Sign Lounge, Wien

GSA Jury 2015

Die Finalisten in der ausgelosten Reihenfolge:

Stephan Körner / Breidenbacher Hof, Düsseldorf

Linda Le / Dude Retro Lounge, Bamberg

Bedran Tomen / freier Bartender, Burgwedel

Goenke Hansen / Onyx Bar im Park Hyatt, Zürich,

Jan Jehli / The Parlour, Frankfurt am Main

Markus Weller / The Westin, Leipzig

Stephan Bahr / Hemingway Bar, Freiburg i.B.

Christoph Köll / Schluckspecht, Bamberg

Torsten Spuhn / Modern Masters, Erfurt

Erwin Bröker / Steigenberger Hotel, Bad Pyrmont

Sebastian Jaroljmek / Bar am Steinplatz, Berlin

Alexander Mayer / Passage 46, Freiburg

Danke an Helmut Adam, Nils Wrage, Sonja Handschuk, Susan Dusin & das ganze Team, der Jury, allen Besuchern und Teilnehmern sowie Arnd Hennig Heissen & der Ritz-Carlton-Mannschaft für eine tolle Veranstaltung.

Helmut Adam, GSA 2015

Cheers!

Tim Nentwig für den TeamSpirit BarCircle

Cuervo’s „Dons of Tequila” – deutsche Finalisten im Int. Barkeeper-Wettbewerb stehen fest.

Von | Bar | Keine Kommentare

Cuervo’s „Dons of Tequila” : Die Deutschen Finalisten im Internationalen Barkeeper Wettbewerb von José Cuervo stehen fest.

Aus zahlreichen Einsendungen haben sich für Deutschland Hendrik Backers (LUX Barkultur und Grillkunst, Münster), Rene Barkovics (Tivoli Konzert & Ballhaus, Freiberg), Angelo Baronetti (Fürther Hotel Mercure Nürnberg West, Fürth), Tobias Ge (Gop Variete, Hannover), Lee Daniel Hobbs (Good Old Days Dance Bar, Hamburg), Markus Kern (IN-LIVE Events & Gastro UG, Frankfurt), Christopher Krellwitz (La Banca Bar, Rocco Forte Hotel de Rome, Berlin), Nedal Abu Nada (The Post, Crowne Plaza Berlin), Hieronymus Petroschinski (Amano Bar, Berlin), Rahimi Farid (Jesse James, Frankfurt), Christopher Reichenberger (Aposto, Bamberg) und Jürgen Wiese (Goldene Bar, München) qualifiziert.

Für die Bewerbung war eine neu kreierte Rezeptur für einen Jose Cuervo Especial Shot gefragt. Dies konnte entweder ein neues Shot-Ritual oder aber ein innovativer Mix in Shot-Größe sein. Beim Deutschlandfinale muss der eingereichte Shot von den Finalisten erneut präsentiert und erläutert werden. Außerdem gilt es, sich eine neue Kreation eines Margarita-Drinks mit Jose Cuervo Especial Silver einfallen zu lassen und last but not least wird auch das Wissen der einzelnen Teilnehmer rund um das Thema Tequila eine Rolle spielen.

Derjenige, der in Frankfurt den Sieg davon trägt, qualifiziert sich für das internationale Finale im September in Mexiko. Neben dem Titel „Don of Tequila“ und einer weiteren Reise nach Mexiko warten auf den Sieger 500 Liter seines selber hergestellten Jose Cuervo Tequila Blends.

Insgesamt nehmen Barkeeper aus 18 Ländern teil, um sich in verschiedenen Disziplinen miteinander zu messen. Und vielleicht kommt der neue „Don of Tequila“ dann aus Deutschland.

Über Jose Cuervo

Jose Cuervo ist die beliebteste und älteste Tequila-Marke der Welt. Seit 1795 wird Cuervo Tequila in der Stadt Tequila, Jalisco, Mexiko produziert und weltweit exportiert. Das Portfolio in Deutschland umfasst Jose Cuervo Especial, Jose Cuervo Silver, Jose Cuervo Tradicional 100% Agave Reposado, José Cuervo Platino, Jose Cuervo Reserva de la Familia.

Der Wettbewerb findet in folgenden Ländern statt: Frankreich, Spanien, Italien, Schweiz, Deutschland, Griechenland, Vereinigte Arabische Emirate, Brasilien, Kolumbien, Peru, Puerto Rico, Argentinien, Chile, Philippinen, Neuseeland, Korea, Japan und Zypern.

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Sidecar Sling & Co-Driver – Neuinterpretationen des Sidecar

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Heute Teil 2 der Serie CLASSICS – oder auch „Klassische Brandy Cocktails neu interpretiert“.

SIDECAR

Der Sidecar ist ein klassischer Cocktail. David A. Embury nennt ihn in seinem Standardwerk The Fine Art of Mixing Drinks (1948) unter seinen sechs Grundcocktails. Er gilt als Abwandlung der Brandy Daisy aus Weinbrand, Chartreuse und Zitronensaft und wurde, da die ersten schriftlich fixierten Rezepte aus den frühen 1920ern stammen, vermutlich in der Zeit des Ersten Weltkriegs erfunden. Anders als Embury, der die Erfindung des Cocktails einem US-amerikanischen Hauptmann in Paris zuschreibt – der Name beziehe sich auf das Motorradgespann des Soldaten –, nennt Harry MacElhone in den ersten Ausgaben seines Buchs Harry’s ABC of Mixing Cocktails (1922) einen Pat MacGarry aus Buck’s Club in London als Erfinder des Sidecars, in späteren Auflagen taucht der Name jedoch nicht mehr auf. Robert Vermiere nennt den gleichen Namen (Cocktails and How to Mix Them, 1922). Bei Remarque taucht der Sidecar als geläufiger Begriff auf, der Name wird hier nicht erläutert. Ein Sidecar besteht aus Weinbrand, Cointreau und Zitronensaft, in gleichen Mengen oder auch je nach Rezept auch stark abgewandeltem Mischungsverhältnis mit Eis geschüttelt. Als french school Sidecar gilt einer, bei dem Cognac verwendet wird. Eine „englische Schule“ erwähnt das „Savoy Cocktail Book“ von 1930: hier wird die doppelte Menge Cognac verwendet. Spätestens seit den 1930ern ist auch das Servieren von Sidecars in Gläsern mit Zuckerrand („Sidecar Up“) belegt. Als Garnitur kann außerdem ein Stück Zitrone oder Zitronenschale verwendet werden.

SIDECAR SLING; 5cl Asbach, 3cl Cointreau, 3cl frische Zitrone, 2cl Riemerschmid Blutorange, Schuß Soda on top

CO-DRIVER: 5cl Asbach 8, 2cl Riemerschmid Fruchtsirup Zitronengras-Ingwer-Lemon, 2cl frische Zitrone, Zitronenzeste

 

Rezepte von:

TINO HILLER / Aus dem Dean, Berlin hat in den letzten 15 Jahren Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

Mehr Rezepte von & mit Asbach unter: http://on.fb.me/1GB9xUQ