Gold für Asbach 8 Jahre, Pitú und Underberg beim ISW 2015

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Gold für Asbach 8 Jahre, Pitú und Underberg beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW) 2015. Rund 50 Fachleute aus der ganzen Welt waren im April vom Veranstalter MUNDUS VINI nach Neustadt an der Weinstraße eingeladen worden, um die knapp 750 eingereichten Spirituosen aus 47 Ländern nach strengen Regeln zu verkosten und zu bewerten. Nach Bewertung der Farbe und Klarheit folgte die Beurteilung der Sensorik durch eine hochkarätige Expertenjury. Die Prüfer verkosten dabei alle Proben ausschließlich blind, also ohne Kenntnis des Herstellers, des Vermarkters oder des Produkts. Für die sensorische Beurteilung sind Geruch und Geschmack ausschlaggebend.
Goldmedaillen erhielten unter anderem Asbach Privatbrand 8 Jahre gereift, Underberg und Pitú.

Die Piturinha - die Premium-Caipirinha mit PITÚ.

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Gurktaler – der milde Alpenkräuter

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Gurktaler – der milde Alpenkräuter. Das österreichische Bundesland Kärnten gilt durch seine vielfältige Berg- und Seenlandschaft als traumhaftes Urlaubsziel. Das hier gelegene Gurktal, eines der schönsten Hochtäler der österreichischen Alpen, bietet eine ursprüngliche Bergwelt mit unberührter Tier- und Pflanzenwelt. Im Zentrum des Gurktals liegt die Gemeinde Gurk, deren Wahrzeichen der Dom zu Gurk ist, als bedeutendes Bauwerk der Sakralkunst gilt und beliebtes Wallfahrtsziel ist.

Kräutergarten (12)

In der ursprünglichen, unberührten Natur der Gurktaler Alpen sorgen frische Luft und reines, kristallklares Wasser für beste Qualität der dort heimischen Kräuter. Bereits in alten Zeiten schätzte man in der klösterlichen Gemeinschaft die alkoholische Zubereitung von Kräutern. Sowohl der Kräuteranbau, als auch die Produktion des Extraktes und die Abfüllung des Gurktalers finden in Kärnten statt.

Mit dem jahrhundertealten Wissen der Mönche um die Wirkung von Kräutern werden die Gurktaler Alpenkräuter auch heute mit viel Liebe und Sorgfalt im Dom zu Gurk verarbeitet. Die Pflanzen werden im Frühjahr im Domstiftsgarten und auf Feldern im Gurktal angebaut. Der erste Pflanzenschnitt erfolgt ca. Mitte Juni. Kärntens Bauern liefern bis heute die wertvollen Alpenkräuter für Gurktaler zusätzlich zu den im eigenen Kräutergarten kultivierten Arten.. Unter strengsten Qualitätskontrollen werden diese natürlichen Zutaten nach traditionellen und geheimen Verfahren vor Ort im Kloster Gurk mit frischem Quellwasser verarbeitet.

 

Kräutergarten (4)

Hier werden die Kräuter werden von Hand geschnitten, sortenrein und sauber in Kisten verpackt, dann umgehend in das Domstift transportiert. Dort werden sie gewogen und auf Sauberkeit, Sortenreinheit, Feuchtigkeit und Frische kontrolliert. Anschließend legt man sie für einige Tage in Alkohol eint, um die wertvollen Bestandteile zu extrahieren.

Nach der Lagerungsphase trennt man Kräuter und Extrakt, der Extrakt wird sortenrein in Edelstahlstanks gelagert. Für den Gurktaler Alpenkräuter werden die Kräuterextrakte in einem streng gehüteten Verhältnis vermischt.

 

Kräutergarten

Gurktaler Alpenkräuter ist die beliebteste und größte österreichische Spirituosenmarke (Marktanteil Menge: 28%). Deutsche Reisende stehen mit rund 48 Mio. Übernachtungen an der Spitze der Übernachtungsgäste in Österreich. Die Alpenrepublik ist nach Spanien und Italien das beliebteste Reiseziel der Deutschen.

 

Gurktaler 0,7L mit Medaille 2014

Im Vergleich zum Durchschnitt der üblichen Kräuterliköre hat Gurktaler mit 27% vol. Alkoholgehalt eine geringere Alkoholgrädigkeit. Wohl bekomm’s!

 

 

 

 

 

Château du Breuil – Calvados vom Feinsten aus dem Chateau

Von | Bar | Keine Kommentare

Château du Breuil – Calvados vom Feinsten. Das Schloss Château du Breuil liegt in der Normandie, im Nordwesten von Frankreich.Das Pays d’Auge – im Departement Calvados – bildet eine frische, von Flüssen und Bächen durchgezogene Hochebene. Eine Ort, an dem sich seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten seit vier Jahrhunderten die Apfelblüten im Mai entfalten, und die Früchte bis zum Herbst reifen.

Nicht nur bekannte Spirituosen wie der Calvados und der Cidre stammen aus dieser Region, sondern auch viele bekannte Käsesorten, wie der Camembert oder der Pont Lévêque.

Pays d’Auge - im Departement Calvados

Das Departement Calvados erhielt, laut einer alten Überlieferung, seinen Namen durch ein Schiff der spanischen Armada namens „El Salvador“, das 1588 an der Küste der Normandie gestrandet sein soll. Sie nannten erst die Küste, dann den Landstrich und nach der Französischen Revolution die gesamte Region „Calvados“. So bekam auch der regionale Branntwein 1824 seinen Namen.

El Salvador

Das Schloss Château du Breuil wurde im frühen 16. Jahrhundert erbaut und war der Wohnsitz bedeutender französischer Familien. Die zwei Außentürme des Château stammen aus dem 16. Jhd. Der Mittelteil aus dem 17. Jhd. Die Fachwerkbauten wurden damals mit Eichenbalken und typischen normannischen Ziegeln errichtet.

Schloss Château du Breuil

1954 trifft Monsieur Philippe Bizouard, dessen Familie schon immer Calvados destilliert hat, die Entscheidung, das Château zu erwerben, um seine eigene Destillerie zu gründen. Genau hier, auf dem Anwesen des Château findet er, was er suchte: Genug Platz (eine Parkanlage mit 28 Hektar), Industriegebäude (sie dienten ursprünglich als Textilfabrik – 18. und 19. Jahrhundert – dann als Käserei und schließlich als Schokoladenfabrik – Anfang des 20. Jahrhunderts), Äpfel in den örtlichen Dörfern und Facharbeitskräfte. Das milde, feuchte Klima, der tonartige an Stickstoff und Pottasche-reiche Boden im Pays d’Auge bieten den Obstbäumen optimale Wachstumsbedingungen. So wurden Obstplantagen bereits im 8. Jahrhundert in einer Schrift von Karl dem Großen (König des fränkischen Reichs) erwähnt.

Château du Breuil

Ein Calvados ist ein hergestelltes „eau-de-vie“, das bei der Destillation aus Apfelwein in der Normandie gewonnen werden muss. Seit 1942 gibt es die Herkunftsbezeichnung „Appellation d’Origine Controlée“ (AOC) für Calvados.

Heutzutage unterscheidet das AOC 3 verschiedene Arten von Calvados:

-Calvados (71% des gesamten Calvados): Der Calvados muss aus Äpfeln hergestellt sein, die aus der Normandie stammen. Entweder einfache oder doppelte Destillation

– Calvados « Pays d’Auge » (28% des gesamten Calvados, u.a. Château du Breuil): Die Äpfel für diesen Calvados müssen aus der Region Pays d’Auge stammen. Die zweifache Destillation ist hier obligatorisch und erfolgt im Charentais-Destillierkolben.

– Calvados « Domfrontais », aus dem Süden der Normandy (1% des gesamten Calvados) : in diesem Calvados ist die Verwendung von einem Minimum (30 %) an Birnen erlaubt.

Beim Rohstoff des Calvados – dem Apfel – unterscheidet man zwei Anbauarten: hochstämmige Apfelbäume, die nach 10-15 Jahren durchschnittlich 200 kg Äpfel pro Baum tragen und niedrigstämmige Apfelbäume, intensives Pflanzverfahren (ca. 600 Bäume pro Hektar, die schon nach 5 Jahren 40 bis 50 kg Äpfel pro Baum tragen).

Das Château du Breuil besitzt seine eigenen Obstbaumgärten – im Dorf Le Breuil en Auge und im Dorf Saint-Philbert des Champs – mit einer Gesamtoberfläche von 42 Hektar bzw. 22.000 Apfelbäumen, die meisten davon sind niedrigstämmige Apfelbäume. Während der Ernteperiode bringen örtliche Landwirte aus dem Herzen des Pays d’Auge zusätzliche Äpfel hinzu. Bevor diese aber verwendet werden, muss eine offizielle Genehmigung vom AOC-Nationalinstitut vorliegen.

Äpfel im Schloss Château du Breuil

In der Normandie gibt es mehr als 800 Apfelsorten, die zur Herstellung von Cidre verwendet werden. Typische Mischung: 30% süß, 40% sauer, 30% bitter

Bittere Äpfel – reich an Tannin, welche dem Cidre seinen Charakter geben

Süße Äpfel – mit viel Zucker, aber arm an Tannin, garantieren den Alkoholgehalt

Saure Äpfel verhindern dank Apfelsäure die Bakterienentwicklung in der Maische und verleihen ihr Frische

Säuerliche Äpfel versichern eine homogene Gärung und verhindern die Oxidierung

Bitter-süße Äpfel stabilisieren den Cidre-Alkoholgehalt

Die Auswahl der Äpfel spielt eine wichtige Rolle, da die Qualität des Cidre und dementsprechend die Qualität des Calvados davon abhängt. Von Anfang Oktober bis Ende November herrscht dann Hektik: Äpfel werden gewogen, ausgewählt und gelagert, nichts wird dem Zufall überlassen. Die Äpfel werden gewaschen, zerdrückt und dann gepresst, um den Saft vom Fruchtfleisch (Treber) zu trennen. Der somit entstandene Apfelsaft muss dann mindestens 6 Wochen lang gären, bevor er den erforderlichen Alkoholgehalt für die Destillation und zwar zwischen 4,5% bis 6% Alkoholgehalt erreicht. Nur der reine Saft wird benutzt, der Treberzucker wird nicht verwendet, da er an Tannin verliert und der Saft an Bouquet.

Die Gärung erfolgt auf natürliche Weise. Dies erfordert Geduld und stetige Überwachung, um an das Beste der Frucht zu gelangen. Dank Geschicklichkeit und Erfahrung gibt der Kellermeister nicht dem Ertrag, sondern der Qualität den Vorzug. Denn der Cidre muss sehr genauen Normen folgen: Er soll 100 bis 150 gr. Zucker, 2 bis 4 gr. Apfelsäure, 1 bis 5gr. Tannin pro Treberliter behalten.

Destillation im Schloss Château du Breuil

Sobald der Cidre bereit ist, kann die Destillation beginnen. Schon von den Ägyptern bekannt, beruht der heutige moderne Destillierkolben auf demselben Prinzip: In einem Kupferheizkessel wird der Cidre langsam erhitzt, in den Helm steigen die Erhitzungsdämpfe. Die schwersten fallen wieder zurück in den Heizkessel, während die leichtesten, die Alkoholdämpfe, durch den Schwanenhals weiterwandern, dann den Vorwärmer durchqueren und am Ende im Kühler ankommen, in dem sie dank Kühlwasser kondensieren.  Nach der ersten Destillation entsteht der Rohbrand oder „brouillis“, der zwischen 28 und 32% Alkoholgehalt besitzt. Vor- und Nachlauf werden nicht verarbeitet, sondern nur der Rohbrand. Der Rohbrand wird dann ein zweites Mal destilliert, analog der ersten Destillation. Nach der „bonne chauffe“ wird nur das Herzstück, das Beste, zwischen 70 und 72% Alkoholgehalt behalten. Dieses bildet die Grundlage für den späteren Calvados. Es ist ein starker, farbloser Branntwein, der aber schon die Eigenschaften des Calvados besitzt.

Um zur endgültigen Reife zu gelangen, benötigt Calvados die folgenden Elemente: Zeit, Holz und Feuchtigkeit. Château du Breuil sucht seine Fässer sehr sorgfältig aus, denn die Maße und das Alter spielen eine sehr wichtige Rolle im Reifeprozess. Benutzt wird das feinkörnige Eichenholz aus den Limousin- oder Tronçais-Wäldern, das für seine Dichte und sein ausgezeichnetes Tannin bekannt ist. Ein feiner Calvados mit Bouquet hängt von der Osmose zwischen Holz, Luft und Alkohol ab. Der Alkohol nimmt in Verbindung mit dem Holz viel Tannin auf, was ihm seine schöne Bernsteinfarbe verleiht und gleichzeitig mit einem gewissen Charakter ausstattet.

Je jünger und kleiner das Fass ist, desto mehr tritt der Branntwein in Verbindung mit dem Holz und desto schneller verläuft der Reifeprozess. Je nach Qualität entscheidet sich der Kellermeister für ein mehr oder weniger großes, mehr oder weniger neues Fass. Junge Calvadossorten werden meist in neue Fässer gefüllt, bevor sie später in ältere Fässer umgefüllt werden.  Die verschiedenen Calvados -Sorten Château du Breuil „wandern“ somit regelmäßig von einem Fass zum anderen. Schon in den ersten Monaten verdunsten die flüchtigen Bestandteile durch das Holz. So verliert der Branntwein an Volumen. Die Verbindung des Alkohols mit der Luft verursacht die Oxydation der verschiedenen Bestandteile und verfeinert den Calvados. Die Verdunstung hängt von der Fassqualität, Temperatur und Feuchtigkeit ab; denn der Calvados reift am besten in feuchten Reifekellern.

Bei Château du Breuil findet der gesamte Produktionsprozess direkt im Château statt: Pressen, Gären, Destillieren, Lagern.

Das Produktportfolio reicht über den  Château du Breuil V.S.O.P über 8 Jahre, 15 Jahre und XO bis hin zum Coeur du Breuil Liqueur au Calvados.

Silber Medaille bei der General Agricultural Competition in Paris, 2010 + 2011  Goldmedaille General Agricultural  Competition, 2008 + 2009

Silber Medaille bei der General Agricultural Competition in Paris, 2010 + 2011
Goldmedaille General Agricultural
Competition, 2008 + 2009

Daten:

Gründung : 1954

Firma : Tochtergesellschaft der Distillerie Diwisa (Diwisa) seit 1988

Arbeitnehmer : 25, einige Saisonarbeiter (Touristenführerinnen, Ernte-Einsatzkräfte)

Generaldirektor : Didier Bédu

Kellermeister und Produktionschef : Philippe Etignard

Eigene Obstbaumgärten : 42 Hektar, 22.000 Apfelbäume

Verarbeitete Äpfel : zwischen 2.500 und 3.100 Tonnen pro Jahr

Destillation: 100 % Herkunftsbezeichnung „Pays d’Auge“,   – 2 Destillierkolben „à repasse“ mit einer Kapazität von je 25 Hektolitern

Website des Chateau

Finale der GSA Competition 2015 in Berlin

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Finale der GSA Competition 2015 in Berlin – wir waren dabei. Gleich zweifacher Sieger der Made in GSA Competition 2015 wurde unter Einsatz von Buttermilch und Kuhglocke Alexander Mayer, der über das Wiener Kaffeehaus in die Gastronomie eingestiegen ist. Als gelernter Kunstschmied mixt sich er als Headbartender durch den Rotationsverdampfer- und Sous-Vide-Dschungel der Passage 46 in Freiburg. Gleich auf Platz zwei mit Jan Jehli ebenfalls ein Mitglied der Schwarzwald-Bar Brigarde, der mittlerweile im Palour als Neu-Frankfurter den Shaker schwingt. Einen tollen Platz drei holte Stephan Körner aus der Capella Bar im Breidenbacher Hof, der – wir gehen mal davon aus – gemeinsam mit Carsten Möller (als Sieger der DRINKS OPEN 2015 vor zwei Tagen) somit einen guten Grund hat die jüngsten Erfolge des neuen Capella-Teams zu feiern.

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Die Top 3 Platzierten:

1. Alexander Mayer / Passage 46, Freiburg – ebenfalls Sieger der Sonderkategorie

2. Jan Jehli / The Parlour, Frankfurt am Main

3. Stephan Körner / Breidenbacher Hof, Düsseldorf

Die Tradition der Cocktailwettbewerbe reicht viele Jahre zurück, und auch Themen gibt es viele. Vom Null-Promille-Cup (Der alkoholfreie Riemerschmid-Wettbewerb, seit nunmehr 15 Jahren) bis zu Talent & Expert-Competitions (Cointreau Championchip) gibt es vielfältige Möglichkeiten seine Fähigkeit als Barkeeper unter Beweis zu stellen. Eindeutiger Trend, die Competitions werden immer grösser und internationaler, eben World Class, wobei kleine und feine Initiativen wie beispielsweise der durch die Bartenderin Cordula Langer initierte Barmaid-Cup gerade deshalb als hervorzuhebende Gegenpole mit hoher Eigenleistung genannt werden sollten.

GSA Drink 2015 Stephan Körner

 

Abgesehen von der allgemein zunehmenden Grösse haben fast alle Wettbewerbe eines gemeinsam; sie werden von einzelnen Marken bzw einen Unternehmen getragen bzw. gesponsort. Die GSA Competition, ausgerichtet über Mixology, bietet nicht nur mediale Reichweite und Netzwerk, sondern auch eine Produktvielfalt im Warenkorb, hier enthalten sind kleine feine Startups bis hin grossen Spirituosenmarken – mit Chancengleichheit. Denn der Barkeeper entscheidet, es gibt also keine Garantie für Marken im Finale oder gar auf dem Treppchen zu landen. Und dennoch oder gerade deshalb macht es Spass. Die erlaubten Zutaten im Warenkorb kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, und die Bewegungsfreiheit der Bartender bei der Rezepturentwicklung ist ausgesprochen gross. Etwa 140 Cocktailrezepturen erreichten die Veranstalter der „Made in GSA“ Cocktailcompetition, zwölf Finalisten stellten sich der Jury im Finale, ein guter Mix aus alten Hasen wie Torsten Spuhn und Erstteilnehmern, die erst wenige Jahre an der Bar – dafür aber aktiv ! – sind, und die Jury überzeugten. Bewertet wurde Technik, Sauberkeit, Auftreten des Teilnehmers, Name und Aussehen des Drinks, Geschichte und Qualität, Geschmack, GSA Faktor (wiewiele GSA Produkte Verwendung fanden) und die Zeit. Es gab eine überraschende Anzahl an Rezepturen mit Obstbränden, und von 3 von 12 Finalsten verwendeten Asbach 8 Jahre im Rezept.

 

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Bewertet wurde nur von Experten:

Arnd Henning Heissen / Fragances & Curtain Club, Ritz Carlton Berlin
Thomas Huhn / Les Trois Rois, Basel
Oliver Ebert / Beckett’s Kopf & Lost in Grub Street, Berlin
Kan Zuo / The Sign Lounge, Wien

GSA Jury 2015

Die Finalisten in der ausgelosten Reihenfolge:

Stephan Körner / Breidenbacher Hof, Düsseldorf

Linda Le / Dude Retro Lounge, Bamberg

Bedran Tomen / freier Bartender, Burgwedel

Goenke Hansen / Onyx Bar im Park Hyatt, Zürich,

Jan Jehli / The Parlour, Frankfurt am Main

Markus Weller / The Westin, Leipzig

Stephan Bahr / Hemingway Bar, Freiburg i.B.

Christoph Köll / Schluckspecht, Bamberg

Torsten Spuhn / Modern Masters, Erfurt

Erwin Bröker / Steigenberger Hotel, Bad Pyrmont

Sebastian Jaroljmek / Bar am Steinplatz, Berlin

Alexander Mayer / Passage 46, Freiburg

Danke an Helmut Adam, Nils Wrage, Sonja Handschuk, Susan Dusin & das ganze Team, der Jury, allen Besuchern und Teilnehmern sowie Arnd Hennig Heissen & der Ritz-Carlton-Mannschaft für eine tolle Veranstaltung.

Helmut Adam, GSA 2015

Cheers!

Tim Nentwig für den TeamSpirit BarCircle

Cuervo’s „Dons of Tequila” – deutsche Finalisten im Int. Barkeeper-Wettbewerb stehen fest.

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Cuervo’s „Dons of Tequila” : Die Deutschen Finalisten im Internationalen Barkeeper Wettbewerb von José Cuervo stehen fest.

Aus zahlreichen Einsendungen haben sich für Deutschland Hendrik Backers (LUX Barkultur und Grillkunst, Münster), Rene Barkovics (Tivoli Konzert & Ballhaus, Freiberg), Angelo Baronetti (Fürther Hotel Mercure Nürnberg West, Fürth), Tobias Ge (Gop Variete, Hannover), Lee Daniel Hobbs (Good Old Days Dance Bar, Hamburg), Markus Kern (IN-LIVE Events & Gastro UG, Frankfurt), Christopher Krellwitz (La Banca Bar, Rocco Forte Hotel de Rome, Berlin), Nedal Abu Nada (The Post, Crowne Plaza Berlin), Hieronymus Petroschinski (Amano Bar, Berlin), Rahimi Farid (Jesse James, Frankfurt), Christopher Reichenberger (Aposto, Bamberg) und Jürgen Wiese (Goldene Bar, München) qualifiziert.

Für die Bewerbung war eine neu kreierte Rezeptur für einen Jose Cuervo Especial Shot gefragt. Dies konnte entweder ein neues Shot-Ritual oder aber ein innovativer Mix in Shot-Größe sein. Beim Deutschlandfinale muss der eingereichte Shot von den Finalisten erneut präsentiert und erläutert werden. Außerdem gilt es, sich eine neue Kreation eines Margarita-Drinks mit Jose Cuervo Especial Silver einfallen zu lassen und last but not least wird auch das Wissen der einzelnen Teilnehmer rund um das Thema Tequila eine Rolle spielen.

Derjenige, der in Frankfurt den Sieg davon trägt, qualifiziert sich für das internationale Finale im September in Mexiko. Neben dem Titel „Don of Tequila“ und einer weiteren Reise nach Mexiko warten auf den Sieger 500 Liter seines selber hergestellten Jose Cuervo Tequila Blends.

Insgesamt nehmen Barkeeper aus 18 Ländern teil, um sich in verschiedenen Disziplinen miteinander zu messen. Und vielleicht kommt der neue „Don of Tequila“ dann aus Deutschland.

Über Jose Cuervo

Jose Cuervo ist die beliebteste und älteste Tequila-Marke der Welt. Seit 1795 wird Cuervo Tequila in der Stadt Tequila, Jalisco, Mexiko produziert und weltweit exportiert. Das Portfolio in Deutschland umfasst Jose Cuervo Especial, Jose Cuervo Silver, Jose Cuervo Tradicional 100% Agave Reposado, José Cuervo Platino, Jose Cuervo Reserva de la Familia.

Der Wettbewerb findet in folgenden Ländern statt: Frankreich, Spanien, Italien, Schweiz, Deutschland, Griechenland, Vereinigte Arabische Emirate, Brasilien, Kolumbien, Peru, Puerto Rico, Argentinien, Chile, Philippinen, Neuseeland, Korea, Japan und Zypern.

Link zu Finalisten

Sidecar Sling & Co-Driver – Neuinterpretationen des Sidecar

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Heute Teil 2 der Serie CLASSICS – oder auch „Klassische Brandy Cocktails neu interpretiert“.

SIDECAR

Der Sidecar ist ein klassischer Cocktail. David A. Embury nennt ihn in seinem Standardwerk The Fine Art of Mixing Drinks (1948) unter seinen sechs Grundcocktails. Er gilt als Abwandlung der Brandy Daisy aus Weinbrand, Chartreuse und Zitronensaft und wurde, da die ersten schriftlich fixierten Rezepte aus den frühen 1920ern stammen, vermutlich in der Zeit des Ersten Weltkriegs erfunden. Anders als Embury, der die Erfindung des Cocktails einem US-amerikanischen Hauptmann in Paris zuschreibt – der Name beziehe sich auf das Motorradgespann des Soldaten –, nennt Harry MacElhone in den ersten Ausgaben seines Buchs Harry’s ABC of Mixing Cocktails (1922) einen Pat MacGarry aus Buck’s Club in London als Erfinder des Sidecars, in späteren Auflagen taucht der Name jedoch nicht mehr auf. Robert Vermiere nennt den gleichen Namen (Cocktails and How to Mix Them, 1922). Bei Remarque taucht der Sidecar als geläufiger Begriff auf, der Name wird hier nicht erläutert. Ein Sidecar besteht aus Weinbrand, Cointreau und Zitronensaft, in gleichen Mengen oder auch je nach Rezept auch stark abgewandeltem Mischungsverhältnis mit Eis geschüttelt. Als french school Sidecar gilt einer, bei dem Cognac verwendet wird. Eine „englische Schule“ erwähnt das „Savoy Cocktail Book“ von 1930: hier wird die doppelte Menge Cognac verwendet. Spätestens seit den 1930ern ist auch das Servieren von Sidecars in Gläsern mit Zuckerrand („Sidecar Up“) belegt. Als Garnitur kann außerdem ein Stück Zitrone oder Zitronenschale verwendet werden.

SIDECAR SLING; 5cl Asbach, 3cl Cointreau, 3cl frische Zitrone, 2cl Riemerschmid Blutorange, Schuß Soda on top

CO-DRIVER: 5cl Asbach 8, 2cl Riemerschmid Fruchtsirup Zitronengras-Ingwer-Lemon, 2cl frische Zitrone, Zitronenzeste

 

Rezepte von:

TINO HILLER / Aus dem Dean, Berlin hat in den letzten 15 Jahren Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

Mehr Rezepte von & mit Asbach unter: http://on.fb.me/1GB9xUQ

Riemerschmid Null Promille Cup 2015

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Mit dem „Riemerschmid Null Promille Cup 2015“ ruft Riemerschmid erneut alle professionellen Barkeeper in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, ihre Kreativität unter Beweis zu stellen.

Zunächst ein Blick 15 Jahre zurück. Die Entwicklung des Alkoholfreien Mixwettbewerbs von Riemerschmid kann man fast als viral bezeichnen. Franz Brandl war Geburtshelfer und begleitete die Erdinger Marke Riemerschmid über viele Jahre. Im Jahr 2000 brachte der erste Bartender den Sieg nach Saarlouis; Robin Weiss. Hamburg konterte 2001, als der junge Enrico Wilhlem zum ersten Mal zuschlug. Darauf folgten zwei Jahre in denen München mit Mauro Mahjoub und Dagmar Hoffmann in Folge gewann. Thorsten Spuhn brachte dann den Pokoal ins moderne Erfurt, Tom Jakschas nach Kölle, bis 2009 sich Wilhelm als Champion zurückmeldete. Er machte den 1. Platz LIMONADE, während der damals noch Jan Schaefer für München mit der 1. Platz COCKTAIL sicherte. Das war dann wohl genug – die Dresdner-Bar-Community wollte dies wahrscheinlich nicht auf sich sitzen lassen und befand, dass es an der Zeit wäre, zwei Wettbewerbe in Folge zu siegen, um endlich ein Zeichen zu setzen. René Förster machte den Anfang, bevor er sich dem braunen Gold verschrieb, und Niko Pavlidis steckte sich dann schließlich den letzten Sieg in die „Taschen“. Nach Dresden überraschte dann der Newcomer Florian Zweng aus Pfronten als 2014 erstmals das Motto „Cooler“ ausgeschrieben wurde.

Gesucht: Der COOLER 2015

Cooler werden eiskalt getrunken und sind durch ihre Spritzigkeit ein idealer Sommerdrink. Sie waren ursprünglich trockene Longdrinks, die mit Soda Wasser oder Ginger Ale aufgefüllt wurden. Dazu kam ein längeres Stück Zitrone- oder Orangenspirale. In der heutigen Zeit haben sich durch das vielfältige Angebot von kohlensäurehaltigen Limonaden viele weitere Rezepturen, vor allem auch ohne Alkohol, etabliert.

Preise:

  1. Platz: 1.000 €
  2. Platz: 750 €
  3. Platz: 500 €

Anmeldung: online auf www.riemerschmid.de

Info-Hotline: Connaisseur Events 0049 (0)69 94338811

Anmeldung:  ab sofort

Einsendeschluss:   30. Juni 2015

Die Aufgabe:   Gesucht wird ein Drink auf der Basis eines alkoholfreien Coolers aus maximal sechs Zutaten. Dabei muss mindestens ein Sirup der nachfolgenden Sorte verwendet werden:

Riemerschmid Bar-Syrups:

  • Schwarzer Holunder
  • Blood Orange
  • Rhabarber
  • Waldmeister
  • Peppermint

Riemerschmid Frucht-Sirupe:

  • Holunderblüte
  • Zitrone- Ingwer -Lemongras
  • Maracuja
  • Limette
  • Granatapfel

Selbst hergestellte Zutaten sind nicht zugelassen. Alle verwendeten Zutaten müssen im Lebensmitteleinzelhandel der jeweiligen Länder erhältlich sein. Es dürfen keine Bitters verwendet werden.

Alle eingesandten Rezepturen werden in einer ersten Ausscheidungsrunde von einer Jury gesichtet und bewertet. Die Einsender der zehn besten Rezepturen qualifizieren sich dann für das Finale, das am 17. August in Düsseldorf stattfindet. Traditionell werden dort im ersten Durchgang die eingereichten Rezepturen von den Teilnehmer gemixt und von einer Jury bewertet. Neben der Praxis wird auch Theorie beim Finale eine Rolle spielen. Nach dem Motto „don‘t drink and drive“ findet außerdem der „Riemerschmid Grand Prix“ auf der Kartbahn in Kaarst statt.

 

Übersicht der Sieger des Riemerschmid Null Promille Cup im Jahresverlauf

Florian Zweng – Pfronten (2013/14)

Niko Pavlidis – Dresden (2012)

René Förster – Dresden (2011)

Jan Schäfer – München (2009 – Kategorie: Cocktail)

Enrico Wilhelm – Hamburg – (2009 – Kategorie: Limonade)

Tom Jakschas – Köln (2008)

Torsten Spuhn – Erfurt (2007)

Dagmar Hoffmann – München 2003)

Mauro Mahjoub – München  (2002)

Enrico Wilhelm – Hamburg (2001)

Robin Weiss, Saarlouis (2000)

 

Noch mehr Infos & Bilder auf Riemerschmid Null Promille Cup FACEBOOK

 

HUGO’s SAZERAC und der OLD GERMAN

Von | Bar | Keine Kommentare

Aufgrund der vielfachen Anfragen nach den Rezepten des Club der Herren starten wir mit diesem Beitrag unsere CLASSICS-Serie. Den Auftakt bilden die Drinks der Herren Hiller & Nagy, erstmals vorgestellt anlässlich eines Workshops in Köln auf der barzone 2012 zum Thema MODERN MIXING WITH ASBACH

Heute zum Thema: SAZERAC

Der Sazerac ist ein klassischer Cocktail, mit dem Old Fashioned eng verwandt. Antoine Peychaud, der wahrscheinliche Erfinder, war ein in New Orleans ansässiger Apotheker. Seinen Peychaud’s Bitters vermarktete er als Medizin. Zu seiner Zeit konkurrierten viele Apotheker mit ihren Bittergetränken gegen einander, was auf einen lukrativen Markt schließen lässt. Es gibt heute Sammler in den USA, die sich ausschließlich auf kleine traditionelle Bittersflaschen spezialisiert haben. Peychaud’s Bitter ist ein rötlicher, mit verschiedenen Pflanzen angereicherter Anisbitter mit einem relativ weichen Aroma. In der Rezeptur des Sazerac wird Cognac oder Roggenwhisky mit etwas Zucker und Peychaud’s Bitter verrührt und in ein mit Absinth benetztes Glas gegeben. Die Methode, das Gästeglas vorher mit Absinth zu benetzen, um eine leichte aber nicht dominante Absinth-Aromatisierung in den Drink zu bringen, ist ein Markenzeichen des Sazerac. Wird sie anderweitig verwendet, spricht man vom Sazerac-Style. Im Jahre 1859 bot John Schiller erstmals im neu eröffneten Lokal The Sazerac Coffee House in New Orleans den Sazerac an. Damals wurde er noch mit Cognac gemixt. Als John H. Handy die Bar übernahm, änderte er die Rezeptur auf Whiskey. Im Jahr 2008 gab es eine Initiative mehrerer Politiker, Sazerac per Gesetz zum offiziellen Staatsgetränk Louisianas erklären zu lassen. Nach längeren Diskussionen verabschiedete das Repräsentantenhaus von Louisiana schließlich den Sazerac als „offiziellen“ Cocktail der Stadt New Orleans

HUGOS SAZERC: 5cl Asbach 15, 2cl A&A, 1Bl Quittengelee, 1Bl Underberg, 2dh Riemerschmid Orange Bitter, Absinth gewaschener Tumbler

OLD GERMAN: 6cl Asbach 15, 2Bl Escorial Grün, 2Bl Riemerschmid Bitter Sirup, 1dh Angostura Bitter

Rezepte von:

TINO HILLER / Aus dem Dean, Berlin hat in den letzten 15 Jahren Erfahrungen in vielen gastronomischen Einrichtungen gemacht. Seine besondere Liebe gilt klassischen Cocktails und ihrer Geschichte.

MICHAEL P. NAGY / Der waschechte Frankfurter aus der Harry‘s New York Bar Frankfurt ist der Asbach Crusta-Mann der ersten Stunde, Newcomer des Jahres 2009 und zweiter Gewinner der Junior Akademie U30 2011. Die klassische Bar ist seine Passion.

Mehr Rezepte von & mit Asbach unter: COCKTAILS MIT ASBACH

EFE Fresh Grapes – Raki aus frischen Weintrauben

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EFE Fresh Grapes – Raki aus frischen Weintrauben

Die Geschichte des Weinbaus in der Türkei reicht bis in das Jahr 5.000 v.Chr. zurück. Der Ursprung der Weinreben ist die Region Kleinasien, zu der Anatolien und der Kaukasus gehören.

Zur Herkunft des Wortes „Raki“ gibt es mehrere Theorien: eine besagt, dass der Ursprung des Wortes Raki von der Traubensorte „Razaki“ herrührt, während eine andere meint, dass er von „Arak“ kommt, eine Spirituose aus dem östlichen Mittelmeerraum, die aus Wurzeln der Datteln hergestellt wird. Eine dritte Theorie ist, dass Spirituose, die aus Razaki-Trauben hergestellt und mit Anissamen aromatisiert werden, einst Raki genannt wurden.

Türkische Rakis werden normalerweise aus Rosinen hergestellt, nur wenige enthalten frische Weintrauben. Efe war der erste Raki-Produzent, der für Fresh Grapes ausschließlich frische Weintrauben bei der Destillation verwendet hat. Direkt nach der Ernte werden die frischen Trauben der Sorten Sultana und Razaki dreifach destilliert: zunächst zweifach im Säulenbrennverfahren und dann noch einmal in kupfernen Brennblasen zusammen mit speziell ausgewählten Anissamen aus der Ägäis Region. Efe Fresh Grapes Raki zeichnet sich daher durch sein bemerkenswert weiches Aroma aus.

Innerhalb sehr kurzer Zeit hat sich die einst limitierte Produktion von Efe Fresh Grapes zu einer komplett neuen Raki-Kategorie entwickelt. Efe, mit seinem ausgezeichneten Aroma ist heute die mit Abstand führende Raki-Marke aus frischen Trauben und wird wegen seines reichen, aromatischen Nachklangs und seiner Sanftheit am Gaumen von Raki-Liebhabern auf der ganzen Welt hoch geschätzt.

45% vol., nur aus Trauben destilliert, Pot Stills, dreifache Destillation

Rakı wird in der Regel als Aperitif mit Wasser verdünnt oder/und auf Eis getrunken. Beim Vermischen mit Wasser oder durch starkes Kühlen erhält das Getränk durch den Louche-Effekt sein typisches milchig-trübes Aussehen, weswegen es von Einheimischen auch „aslan sütü“ (Löwenmilch) genannt wird.