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Deanston 15 Jahre Organic

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Ab sofort ist der neue 15-jährige Organic der Deanston Distillery in Deutschland verfügbar. Die Menge ist limitiert auf nur 3.000 Kartons pro Jahr, und der Highland Single Malt besticht durch seine regionale Zutaten, wie die  lokale organische Gerste und das weiche Wasser des River Teith. Wie alle Deanstons ist auch er nicht kühlgefiltert, um den authentischen Geschmack und seine natürliche Farbe zu erhalten. Nach 15 Jahren Lagerung entfaltet er nun sein wunderbares Aroma nach Vanille und Honig. Deanston 15 Jahre Organic ist von der Organic Food Federation zertifiziert.

Die Verkostungsnotizen:

Nase: ​

Ein milder, fruchtiger Single Malt mit süßer Eiche 

Geschmack:

​Vanille und malzige Aromen, verbunden mit der für Deanston bekannten reichhaltigen Honignote in üppiger Fülle.

Finish:

 Die unglaubliche Frische ergibt ein unvergessliches Gaumenerlebnis von einer lang anhaltenden eichigen Süße.
 46,3 % vol. – unchill filtered – 0,7 L
Import / Vertrieb in Deutschland ab sofort über TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH, Rheinberg 

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METAXA Angels’ Treasure

Von | Bar | Keine Kommentare

Neuste Kreation aus dem Hause METAXA
Für Liebhaber und Kenner gereifter Spirituosen hat der Master Blender von METAXA jetzt einen wahren Schatz kreiert: METAXA Angels’ Treasure – inspiriert von dem bekannten Phänomen „Angels’ Share“, bei dem während der Fassreife Alkohol verdunstet. In den Kellern von METAXA entziehen die Engel jedoch einen größeren Anteil Wasser als Alkohol und so bleibt ein Destillat zurück, das sehr konzentriert im Geschmack ist. Für METAXA Angels‘ Treasure wurden Blends ausgewählt, die bis zu 50 Jahre gereift sind und sich auf dem Höhepunkt ihrer Aromatik befinden.

Der Begriff „Anteil der Engel“ oder auch „Angels’ Share“ beschreibt ein natürliches Phänomen, das bei der Lagerung von Spirituosen in Holzfässern vorkommt: Ein geringer Teil der Flüssigkeit verdunstet während des Reifeprozesses. In den Kellern des Hauses METAXA in der Region Attika in Griechenland ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, und die Temperaturen sind das ganze Jahr über gemäßigt. Diese Faktoren haben eine besondere Auswirkung auf die Verdunstung des Alkohols: Die Engel Griechenlands nehmen sich einen größeren Anteil Wasser als Alkohol und lassen somit einen echten Schatz zurück – einen Blend, der konzentrierter im Geschmack ist und einen höheren Alkoholgehalt aufweist. Dieses Phänomen hat den Master Blender von METAXA zu seiner neusten Kreation inspiriert: dem METAXA Angels‘ Treasure.

Für METAXA Angels‘ Treasure wurden gereifte Muskatellerweine von den Inseln der Ägäis mit ausgewählten, exquisiten Weindestillaten vermählt, die ein Alkoholgehalt von 48 bis 49 Prozent auszeichnet und die bis zu 50 Jahre lang reifen durften. Hinzu kommt eine geheime Mischung aus mediterranen Kräutern sowie Zimtrosenblättern. Dieser Blend reift mehrere Jahrzehnte in Fässern aus Limousineiche – immer unter den strengen Augen des Master Blenders, der jeden Abschnitt der Reifung überwacht, die sich zunächst in 350 Liter-Limousineichenfässern vollzieht und danach in 3.000 Liter-Eichenfässern ihre Vollendung findet.

Im Glas schimmert METAXA Angels‘ Treasure bernsteinfarben, mit Kupfer-Reflektionen. In die Nase steigen ein Bouquet von großer aromatischer Intensität und ein Duft von süßem Parfüm. Es finden sich Schale von Bitterorange, Trockenfrüchte wie Pflaume und Aprikose, dazu süße Gewürze wie Zimt, Muskat, Nelke, Schokolade, Eiche und Toffee. Im Mund samtig weich, warm und komplex, mit Anklängen von Zitrusfrüchten – besonders Bitterorange –, fruchtigem Pfeffer, Bitterschokolade, Tabak und Eiche. Im Abgang lang und komplex, eine fast greifbare Präsenz von Bitterorange und süßen Gewürzen. Sein Alkoholgehalt von 41 Prozent ist optimal, um Angels‘ Treasure zu genießen.

METAXA Angels‘ Treasure gibt es im edlen Dekanter, eingebettet in eine elegante Geschenkverpackung.

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The Single Oak Project – jeder Baumring zählt

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Das Single Oak Project gilt als das bisher intensivste und umfangreichste Experiment der vielfach ausgezeichneten Bourbon-Destillerie Buffalo Trace Destillery in Kentucky.
Die Geschichte dieses Projekts beginnt in der Natur – mit 96 individuell ausgewählten Amerikanischen Eichenbäumen, die sich sowohl in der Anzahl der Wachstumsringe wie auch ihrer Standorte voneinander völlig unterscheiden.
 Jeder der ausgewählten 96 Bäume wurde in zwei Teile zerlegt, einen Ober- und einen Unterteil – so dass man 192 einzigartige Baumteile erhielt. Im Anschluss wurde aus jedem Baumteil ein einziges Fass gefertigt. Beim Bau der Fässer variierte man die Trocknungszeiten der Dauben. Und jedes der 192 Fässer wurde unterschiedlich ausgebrannt. Diese Single Oak Barrels wurden schließlich mit unterschiedlich gebrannten Whiskeys gefüllt, die sich vor allem in der Grädigkeit, dem Alter und verschiedenen Lagerungen unterschieden.

 Bei jeder Abfüllung entstanden 12 einzigartige Single Barrel Bourbons und es hat 4 Jahre gedauert, bis alle Abfüllungen der 192 Fässer erhältlich waren.

Das Spannende: Buffalo Trace hatte Whiskey-Liebhaber und –Fachleute gebeten, diese einzigartigen Whiskeys zu probieren und auf www.singleoakproject.com online zu beurteilen. Hier konnte man als Besucher selbst ein Profil für jeden Whiskey erstellen und ihn bezüglich Farbe, Aroma, Mundgefühl, Geschmack und Finish beurteilen. Und man sah direkt, was andere über die gleiche Qualität denken. Man konnte sich über jeden Whiskey informieren, einschließlich des Rezepts, der Einfüll-Grädigkeit, des Alters, der Fasstrocknung, der Intensivität der Ausbrennung, der Lagerung, der Wuchsbedingungen des Baumes und vieles mehr. Durch die Online-Bewertung wurden Punkte erreicht, die in einem Ranking resultierten. Dies halft Buffalo Trace zu verstehen, was Whiskey Liebhaber auf der ganzen Welt am meisten lieben. Die Buffalo Trace Destillerie hat sich zur Aufgabe gemacht, den perfekten Bourbon zu entdecken.

The Single Oak Project

 

 

Seit über zwei Jahrhunderten ist die Buffalo Trace Destillerie Pionier in Bezug auf Qualität und Innovationen.

 

Das Single Oak Project gilt als das bisher intensivste und umfangreichste Experiment der vielfach ausgezeichneten Bourbon-Destillerie.
Die Geschichte dieses Projekts beginnt in der Natur – mit 96 individuell ausgewählten Amerikanischen Eichenbäumen, die sich sowohl in der Anzahl der Wachstumsringe wie auch ihrer Standorte voneinander völlig unterscheiden.

 

Jeder der ausgewählten 96 Bäume wurde in zwei Teile zerlegt, einen Ober- und einen Unterteil – so dass man 192 einzigartige Baumteile erhielt. Im Anschluss wurde aus jedem Baumteil ein einziges Fass gefertigt. Beim Bau der Fässer variierte man die Trocknungszeiten der Dauben. Und jedes der 192 Fässer wurde unterschiedlich ausgebrannt. Diese Single Oak Barrels wurden schließlich mit unterschiedlich gebrannten Whiskeys gefüllt, die sich vor allem in der Grädigkeit, dem Alter und verschiedenen Lagerungen unterschieden.

 

Bei jeder Abfüllung entstanden 12 einzigartige Single Barrel Bourbons und es hat 4 Jahre gedauert, bis alle Abfüllungen der 192 Fässer erhältlich waren. 

Das Spannende: Buffalo Trace hatte Whiskey-Liebhaber und –Fachleute gebeten, diese einzigartigen Whiskeys zu probieren und auf www.singleoakproject.com online zu beurteilen. Hier konnte man als Besucher selbst ein Profil für jeden Whiskey erstellen und ihn bezüglich Farbe, Aroma, Mundgefühl, Geschmack und Finish beurteilen. Und man sah direkt, was andere über die gleiche Qualität denken. Man konnte sich über jeden Whiskey informieren, einschließlich des Rezepts, der Einfüll-Grädigkeit, des Alters, der Fasstrocknung, der Intensivität der Ausbrennung, der Lagerung, der Wuchsbedingungen des Baumes und vieles mehr. Durch die Online-Bewertung wurden Punkte erreicht, die in einem Ranking resultierten. Dies halft Buffalo Trace zu verstehen, was Whiskey Liebhaber auf der ganzen Welt am meisten lieben. Die Buffalo Trace Destillerie hat sich zur Aufgabe gemacht, den perfekten Bourbon zu entdecken.

  
90 PROOF

45 % vol.

0,35 l

Import / Vertrieb in Deutschland ab sofort überTeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH, Rheinberg

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Made from Africa

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Geschichte von Amarula hat Ihren Ursprung in der Wildnis des subäquatorialen Afrikas. Hier wachsen die einzigartigen Marula-Bäume, die einmal im Jahr ihre goldgelben Früchte tragen. Angelockt von deren Duft, wandern Afrikas Elefanten weite Strecken, um sich daran zu laben.

Die Ernte ist so reichhaltig, dass sie die Früchte des wilden Marula-Baumes gerne teilen. Um den Fortbestand der afrikanischen Elefanten zu sichern, unterhält Amarula mehrere Forschungsprojekte, die unter dem „Amarula Trust“ zusammengefasst sind.

Die zunächst olivgrünen, erntereif dann goldgelben Früchte des weiblichen Marula-Baumes, werden in den Monaten Februar und März, pünktlich zum Höhepunkt des südafrikanischen Sommers, von den Einheimischen geerntet. Die Marula-Frucht ist pflaumengross und gehört zur Familie der Mangos – ihr Fruchtfleisch, dass der einer Litschi ähnelt, enthält doppelt so viel Vitamin C, wie das einer Orange.

Nachdem die Ernte gründlich gewaschen wurde, werden die Kerne und die lederartige Haut der Früchte entfernt. Das gewonnene Fruchtfleisch wird zwei Mal destilliert, um dann den fertigen Marula-Brand für zwei Jahre in kleinen französischen Eichenfässern zu lagern. Durch die abschließende Verfeinerung mit frischer Sahne entsteht ein angenehm milder Likör mit einem Alkoholgehalt von 17 Prozent.

WELTWEIT ERFOLGREICH

Amarula Cream wird derzeit in über 100 Ländern der Welt vertrieben. Hersteller ist die Distell Group Ltd., die mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem weltweiten Jahresumsatz von 19,6 Milliarden Südafrikanischen Rand der führende Hersteller von Spirituosen, Weinen und Ready-To-Drinks auf dem afrikanischen Kontinent ist. Die in Stellenbosch ansässige Gruppe operiert international und hat jüngst durch die Übernahme von Burn Stewart Distillers und deren umfangreichem Portfolio an exklusiven Blended und Single Malt Whiskies, welches ebenfalls durch die Diversa Spezialitäten / Team Spirit Internationale Markengetränke GmbH vertrieben wird, für Schlagzeilen gesorgt.

VIELSEITIG

Amarula bietet mit seinem einzigartigen, fruchtigen Marula-Geschmack die perfekte Grundlage für Drink- und Dessert Kreationen. Die drei Zutaten-Tipps für den Sommer 2016 sind: Maracuja, Wodka und Kaffee. Rezepte nachfolgend:

Amarula Creamy Mango

AMRULA CREAMY MANGO

2 cl Amarula Cream, 2 cl Moskovskaya Wodka, 2 cl Sahne, 8 cl Mangosaft. Alle Zutaten im Shaker auf Eis kräftig shaken und durch ein Barsieb in eine gekühlte Martini Schale gießen. Garnitur: Mangofächer

Amarula Passion

AMARULA PASSION

3 cl Amarula Cream, 2 cl Riemerschmid Bar-Syrup Vanilla, 4 cl Maracujanektar. Auf Eis im Shaker alle Zutaten kräftig shaken und durch ein Barsieb in eine vorgekühlte Cocktailschale gießen. Ohne Eis servieren. Garnitur: Physalis, Zimt leicht über den Cocktail geben

Heike Niemoeller_Amarula_Frappe_1

 

COLD BREW AMARULA FRAPPÉ (Rezept: Food-Bloggerin Heike Niemöller)

200 ml Cold Brew Coffee, Zubereitung siehe unten*

150 g gefrorene Milch (als Eiswürfel)

1 bis 2 cl Amarula

ggf. 1 TL Zucker

Der Frappé ist in ein paar Sekunden fertig, sofern man den Cold Brew Coffee schon im Kühlschrank hat. Alle Zutaten in einen Standmixer geben und ungefähr fünf bis zehn Sekunden auf höchster Stufe mixen.Die Konsistenz der Milcheiswürfel sollte nach dem Mixen an nassen Schnee erinnern und alle Zutaten sollten sich gut miteinander vermischt haben. Den Frappé in ein hüsches Glas gebnen, einen Paperstraw hineingeben und sofort servieren.

Da der Cold Brew Coffee herb im Geschmack ist, schmeckt der Amarula Frappé ebenfalls kräftig nach Kaffee. Wer es lieber etwas süßer mag, gibt vor dem Pürieren noch einen Teelöffel Süße dazu. Dazu Zucker nehmen oder mit Riemerschmid Kaffeesirup süssen, ganz nach Geschmack.

 

*Und so einfach geht „Cold Brew Coffee“

1 Liter kaltes Wasser, 125 g Kaffee (möglichst grob gemahlen)

Der kalt aufgesetzte Kaffee ist im Prinzip schnell gemacht nur muss er recht lange ziehen. Ideal: Ein großes Einmachglas mit Deckel (mindestens 1,5 Liter). In das Glas 125 Gramm Kaffeepulver geben und mit einem Liter kaltem Wasser aufgiessen. Kurz umrühren und dann über Nacht bzw. für acht Stunden in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag den Kaffee durch einen Filter abgiessen. Beim Filtern ist der Mahlgrad entscheidend, bei fein gemahlenen Kaffee dauert das Filtern ziemlich lange. Deshalb am besten beim Kaffeeröster den Kaffee grob mahlen lassen (am besten für French Press) und dann läuft der Kaffee deutlich schneller durch den Filter. Einen Cold Brew Coffee kann man im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren.

Barkeeper im Grunewald

THE BOTANIST – FORAGING DAY – BERLIN 

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Ein etwas anderer Tag. Am 04.Juli 2016 streift eine viertelhundert starke Gruppe Berliner Bartender/innen abseits der Wege durch die Natur und nimmt sich Zeit für eine Spaziergang der anderen Art in versteckten Winkeln im wunderschönen Grunewald. Das Ziel ist allerdings kein Ausflugslokal mit Kaffee & Kuchen (es ist Montag morgen, Kaffee muss reichen…) sondern zunächst eine ungewohnte Aufgabe. Foraging bedeutet nämlich erst einmal verstehen, dann sehen und erst dann selektiv sammlen. Damit dies gelingt, hat sich THE BOTANIST es sich auch nicht nehmen lassen uns alle mit dem perfekten Equipment auszurüsten.

Unterwegs mit Forager Jonathan Hamnett (Mitte)

Lisa Marie de Ridder erklärt dazu: „Zum Foraging braucht man nicht viel, es reicht neben dem ausreichenden Sachverständnis als Basisausrüstung zunächst eine gute, scharfe Pflanzen-Schere, ein ordentliches Messer, ein Rosshaarpinsel, ein Beerenkamm, geeignete Behälter für das Sammelgut und letztlich auch eine geräumige und robuste Foraging-Tasche mit Schultergurt.“

Oliver Meschner SCANDIC und Lisa de Ridder BOTANIST
Wie nützlich das war, zeigte sich rasch. Und wer einmal ordentliches Gartenwerkzeug gekauft hat, weiss den Wert seiner Ausrüstung umso mehr zu schätzen.  Aber die schönsten Tools nützen natürlich nichts, wenn man nich weiss wie man sie einsetzt. Das ist übrigens auch beim Barwerkzeug so. Man kann vielleicht morgen in einer Bar anheuern, die toll eingerichtet ist, perfekte Bartools und trinkwillige Gäste hat. Wenn es dem motivierten Bartender allerdings an Ausbildung, Fachwissen und einem guten Händchen für den Gast fehlt wird kann der erste Arbeitstag eventuell auch bereits der letzte sein sein.

Forager Jonathan Hamnett
Im Grunewald wird uns das nötige Wissen zum Thema des Tages durch Forager Jonathan Hamnett vermittelt. Das Briefing ist umfangreich aber klar, und so stapfen wir los. Gut zu Fuss muss man auch sein stellen wir schnell fest…
Es folgt eine dreiteilige Erfahrung: Suchen, staunen, sammlen. Wir staunen, weil wir im Alltag gar nicht mehr wahrnehmen, was um uns herum passiert und wächst.

Brand Ambassador Ewald Stromer (Rechts)
Mit den gesammelten Kräutern ist dann schliesslich der erste Schritt getan. Ewald Stromer (Brand Ambassador Bruichladdich & The Botanist Gin) demonstriert uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Bartender, und vor allem wie leicht es ist den Gast durch die Natur inspirierte Drinks zu überraschen.

Odd Ivar-Strandkakken, Prinzipal Kreuzberg

Foraged Mixology wird dann im nächsten Schritt das Thema für die Botanist-Team-Workshops.

Kräuter in der Verarbeitung

Ein Highlight und gelungene Überraschung zum Schluss, der Koch Craig Grozier ist Foraging-Spezialist, ist bereits vor Tagen aus Schottland eingeflogen, und hat sich vor Ort besorgt was in die Töpfe muss. Das Wildschwein wie alle anderen Zutaten kommen ausschliesslich aus der lokalen Natur, konsequent bis ins letzte Detail. Die Menuekarte liest sich wie ein Traumspaziergang durch den Grunewald, der Gaumen singt, das Herzchen lacht. Der Chef hat alles richtig gemacht. Craig Grozier & Team rockt Schloss Grunewald und zeigt im einem exzellenten 4-Gänge Menü am Abend Foraging par excellence.

Dinner Dessert

 

Als wir am Abend in den Bus zurück zur Innenstadt steigen denken wir. „Könnte doch morgen wieder ein Foraging Day mit The Botanist sein“.

Als nächstes kann sich München auf den Botanisten freuen… sagt man. Glücklich schätzet Euch, wenn Ihr eins der limitierten Tickets habt – do not miss it!

 

xxxxx Mehr zum Thema Foraging? Hier ein Auszug aus unserem bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Thema:

UNSERE GROSSELTERN WAREN FORAGER

Meine Grosseltern sprachen mehr schlecht als Recht Englisch, und doch hat ihre Generation das, was heute unter „Foraging“ von Paul Chambers und anderen beschrieben und praktiziert wird, aus lebensnotwendigen Umständen am eigenen Leib erlebt. Schon in den Vorkriegsjahren des zweiten Weltkriegs entstanden so z.B. für die Generation unserer Grosseltern Gartensiedlungen um die Bevölkerung in den bevorstehenden Kriegsjahren unabhängig von der Versorgung zu machen, indem man Wohnraum subventionierte der an den Anbau von Obst, Gemüse und die Kleinviehhaltung gebunden war. Unsere Generation hat selbst – glücklicherweise – auch die Nachkriegsjahre nicht mehr erleben müssen, und shoppt heute ganz selbstverständlich im Supermarkt nach Einkaufszettel. Wobei man auch lobenswerter Weise dem mündigen und immer aufgeklärteren Bürger und auch dem Handel danken muss, dass es in den letzten Jahren einen merklichen Trend zu regionalen Produkten gibt, die der Supermarkt direkt vom Obsthof oder Bauer der Region bezieht.
Unabhängig von dieser – sehr convenienten Versorgungssituation – fangen immer mehr Garten- und Balkonbesitzer an ihre Erden zu nutzen, Kräutertöpfchen und Gemüsebeete zu hegen und pflegen.
Paul Chambers und alle die heute FORAGING betreiben gehen da noch einen Schritt weiter. Sie sammeln in der freien Wildbahn, wobei das nicht so einfach ist wie es sich anhört.

In der Eifel, hört man, fallen nicht selten organisierte Trupps auf, die die Wälder durchstreifen und komplett leerpflücken. Und während unserer Urlaubsreisen habe ich sie oft gesehen; Privatleute die am Rand der Landstrasse in der Provence wie in Polen gleichermassen campieren. Nicht aus Romantik, sondern um Geld zu verdienen, denn sie verkaufen Pilze und Beeren, die sie zuvor in den Wäldern gesammelt haben. Oft haben meine Frau und ich diskutiert, ob man hier kaufen sollte oder nicht… Nach der Lektüre zum Thema Foraging wird mir jetzt einiges noch klarer, was ich gerne hier teilen möchte.

Denn so gross die Verlockung auch ist, die Beere oder das Kraut zu pflücken, die man in der Natur sieht, so wichtig ist es mit dem richtigen Grundwissen und in verantwortungsvoller Weise aktiv zu werden, sich selber wie auch der Natur zuliebe. Es gibt Pflanzen, die nicht nur ungeniessbar und/oder Schadstoffbelastet, sondern gar giftig sind. Abgesehen von den als bedrohte Art eingestuften Exemplaren.

MERKE: NICHT JEDER ORT IST FORAGING-GEEIGNET

Der Rand vielbefahrener Strassen bespielsweise ist in mehrerlei Hinsicht eine ungeeignete Quelle für frische Nahrungsmittel, denn er beherbergt so ziemlich alles was man nicht in seinem Mund haben möchte; Streusalze, Unkrautvernichtungsmittel, Reifenabrieb, Öle und Schwermetalle. Abgesehen davon hinterlassen Menschen wie Tiere dort Abfälle jedweder Art. Also streichen wir diese Quell mal ganz schnell.

Paul Chambers hat in London grüne Zentren entdeckt, in denen man wider Erwarten foragen kann. Damit meint er nicht die grünen Rasenflächen und liniengezogenen Beete, die mittels Chemie unkrautfrei bleiben, sondern vielmehr unkultivierte Nischen, warnt aber gleichzeitig von alten, industriellen Flächen die zwar augenscheinlich von der Natur übernommen anmuten, aber noch für Jahre belastet sind, bevor man hier ohne eingehende Vorabanalyse Nahrungsmittel pflücken sollte. Und da der gemeine Forager kein mobiles Labor mitführt, gilt die Regel alte Industrieanlagen zu meiden. Das gleiche gilt für intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen, deren Bewirtschaftung Pestizide und Herbizide vorsieht. Die grünen Nischen übrigens benötigten wundersamerweise manchmal kaum grosse Menge an Erden, vielen Pflanzen reicht das was sie zwischen Plastersteinen, Mauernischen und alten Dächern finden schon als Nährbasis.

VERANTWORTUNGSVOLLER UMGANG MIT DER NATUR

Es gilt das, was wir aus dem Strassenverkehr kennen; Schilder beachten. Privateigentum achten. Geschützte Flächen respektieren. EIn Abzupfen von Kräutern im Naturschutzgebiet (Engl: SSSI’s = sites of specific scientific interest) ist kein Kavaliersdelikt.

Die Forager sind sich einig was die Grundregeln betrifft:

Benutze immer eine Schere oder Messer, die Pflanzen niemals abreissen. Und schon gar nicht ausreissen. Und nehme immer nur soviel, dass die Pflanze sich regenerieren kann. Lass ihr Blätter zum Leben. Und auch der Natur ihren Teil, die Blüten beispielweise sind für Insekten lebenswichtig. Foraging ist kein Einsammeln bis nichts mehr übrigbleibt. Wer seinen Apfelbaum erntet, der schneidet auch nicht alle Äste komplett ab, sondern pflückt behütsam ohne den Baum zu verletzten oder ihm seine Lebensenegrie zu entziehen.
Benutze immer eine Schere oder Messer, die Pflanzen niemals abreissen. Und schon gar nicht ausreissen. Und nehme immer nur soviel, dass die Pflanze sich regenerieren kann. Lass ihr Blätter zum Leben. Und auch der Natur ihren Teil, die Blüten beispielweise sind für Insekten lebenswichtig. Foraging ist kein Einsammeln bis nichts mehr übrigbleibt. Wer seinen Apfelbaum erntet, der schneidet auch nicht alle Äste komplett ab, sondern pflückt behütsam ohne den Baum zu verletzten oder ihm seine Lebensenegrie zu entziehen.

Geh nicht immer wieder an die gleiche Stelle. Auch wenn es in unserer DNA steckt, dorthin zurückzukehren wo wir wissen „DA IST DAS FUTTER GUT“. Du bist hier nicht in der Pommesbude. Suche weiter – denn die Natur braucht ihre Zeit um nachzuproduzieren.

FORAGING IST KEIN SHOPPING

Lass die Plastiktüte zu Hause, nehm stattdessen eine Box mit. Kräuter und Blüter sind darin zigmal besser aufgehoben.

Und zu gutem Schluss noch ein Rat:

NEHM UND ISS NUR DAS WAS DU KENNST

Ess niemals etwas, von dem Du Dir nicht zu 100% sicher bist was es ist. Wann auch immer Du zweifelst, lass es. Es gibt zwar weniger giftige Pflanzen und Pilze als essbare, aber es sind immerhin noch genug…

Riemerschmid Null Promille Cup 2016

Riemerschmid Null Promille 2016 VEGAN

Von | Bar | Keine Kommentare

Riemerschmid nimmt das Thema VEGAN auf!

Alkoholfreie Mixgetränke liegen seit Jahren voll im Trend und sind heute in vielen Geschmacksrichtungen auf jeder Barkarte zu finden. Ihren Erfolg verdanken sie vorrangig den Bar- und Fruchtsirupen, die in Verbindung mit Fruchtsäften, Limonaden und anderen Fillern die kreative Entwicklung von Mixdrinks in unglaublich vielen Geschmacksvarianten ermöglichen. Riemerschmid, Synonym für hochwertige Bar- und Fruchtsirupe, fördert diesen Trend schon seit vielen Jahren.

Mit dem „ Null Promille Cup 2016“ greift Riemerschmid jetzt ein brandheisses Thema auf. In diesem Jahr werden alle Bartender in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgerufen, einen veganen Drink zu kreieren. Vegan zu leben liegt im Trend der Zeit. Folgerichtig werden auch vegane Drinks mehr und mehr nachgefragt. Es sind die besonderen Gäste, die Lust haben, Neues zu entdecken wie einen veganen Drink mit Witz und Leichtigkeit ohne erhobenen Zeigefinger.

Teilnahme

Teilnehmen können alle professionellen Barkeeper, die in einem gastronomischen Betrieb in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz arbeiten.

Aufgabenstellung

Gesucht wird ein veganer Drink aus maximal sechs veganen Zutaten. Dabei muss mindestens ein Sirup aus der veganen Riemerschmid Bar-Sirup oder aus der Riemerschmid Frucht-Sirup Range verwendet werden.

Inhaltstoffe des Drinks, die vor Ort in 15 Minuten aus haushaltsüblichen Zutaten hergestellt werden können, sind erlaubt.

Bitters dürfen nicht verwendet werden.

Was ist vegan?

Die vegane Lebensweise ist eine besondere Form des Vegetarismus, bei der keinerlei tierische Produkte konsumiert werden. Vegan lebende Menschen verzichten daher in ihrer Ernährung nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte wie Milch, Eier oder Honig.

Bewertung

Alle eingesandten Rezepturen werden in einer ersten Ausscheidungsrunde von einer Jury gesichtet und bewertet. Die Einsender der besten 10 Rezepturen qualifizieren sich für das Finale.

Finale

Das Finale findet am Montag, den 19. September 2016 statt. Im ersten Durchgang werden die eingesandten Rezepturen von den Bewerbern gemixt und von der Jury bewertet. In einem zweiten Durchgang müssen die Finalisten dann anhand einer neuen

Aufgabe ihre Kreativität, Spontanität und Flexibilität unter Beweis stellen.

Preise

  1. Preis 1.000 €
  2. Preis   750 €
  3. Preis    500 €

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt online ab dem 01. Juli 2016 unter www.riemerschmid.de

Einsendeschluss:

Montag, 01. August 2016

 

Vegane Riemerschmid Bar-Sirupe:

Amaretto, Banana, Bitter, Blood Orange, Blue Curacao, Caramel, Chocolate, Cranberry, Hazelnut, Holunderblüte, Maracuja, Limette, Peppermint, Pfirsich, Rhabarber, Rohrzucker, Strawberry, Waldmeister, Watermelon, Vanilla

 

Vegane Riemerschmid Frucht-Sirupe:

Holunderblüte, Mango, Maracuja, Kokos, Limette, Zitrone-Ingwer-Lemongras

 

Info-Hotline zum Wettbewerb

Connaisseur Events 0049 (0)69 94338811

Riemerschmid Null Promille Cup 2016

 

 

Tobermory 18 Jahre

TOBERMORY 18 & 20 YO – Der Start einer Raritätensammlung

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Mit zwei einzigartigen Abfüllungen startet die Tobermory Distillery ein faszinierende Raritätensammlung. Die Ausstattung der insgesamt 6 einmaligen Abfüllungen sollen hier die berühmten farbigen Häuserfronten der Bay nachempfinden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, durch das Sammeln aller 6 Qualitäten eine Flasche des „Once in a life“ Whiskys Tobermory 42 Jahre zu gewinnen. Denn in jeder Geschenkbox befindet sich ein kleines Heftchen mit einem bunten Perforationsstreifen, der sich je nach Qualität in der Farbe unterscheidet. Gleichzeitig sind die Streifen auch nummeriert. Sendet man alle 6 Streifen an die Destillerie, hat man die Chance auf diese unvergleichliche Qualität. Alle 6 Qualitäten werden nach und nach in den nächsten 2 Jahren abgefüllt.

Tobermory 18 Jahre

Tobermory 18 Jahre – 46,3 % vol., unchill filtered, 0,7 L, EX-BOURBON CASK

Nase:             

Leicht, frisch und blumig. Mit Akazienhonig, Getreidenoten und Malzzucker.

Vanillenoten und weißer Pfeffer und ein Hauch von Eukalyptus.

Geschmack:   

Süß und blumig zu Beginn verändert sich sein sanfter Körper zu einem mehr eichigen und salzigen Charakter.

Finish:

Süße Lakritze mit Zimt, gekochten Äpfeln und einem Hauch von wilder Minze.

Tobermory 20 Jahre

Tobermory 20 Jahre – 46,3 % vol., unchill filtered, 0,7 L, SHERRY CASK FINISH

Nase:             

Reich und warm mit Melasse und goldenem Sirup.

Glühwein, Muskat und Weihnachtsgewürze mit Walnüssen, Sultaninen und Datteln.

Geschmack:   

Starke Eichenaromen mit karamellisierter Orange und Marmelade.

Noten von Vanille, getrockneten Früchten, Haselnüssen und dunkler Schokolade.

Finish:                        

Lang, süß und nussig mit nachhaltigen Noten von Aprikosen- und Orangenkonfekt

 

Flexitarier überholen Veggies

Veggie und Vegan – die Flexitarier kommen!

Von | Bar | Keine Kommentare

Was treibt die heutige Gesellschaft an Ihren Lebensstil immer grüner werden zu lassen? Trotz vieler negativer Stimmen wächst der Trend zum Verzicht auf tierische Produkte – und der Flexitarier überholt den Vegetarier.

In der heutigen Gesellschaft wird der Verzicht auf tierische Produkte immer mehr zum Trend. Wirtschaftlich sei der Lebensstil heute noch nicht von großer Bedeutung, aber sozial und gesellschaftlich sollte man ihn nicht unterschätzen, so die Rundschau für den Lebensmittelhandel in der Ausgabe Juni 2016.

Der Trend ist kein Kurzzeitphänomen, und wird sich auch die nächsten Jahre weiter fortsetzen, prognostiziert das Institut für Handelsforschung in Köln (IFH), und schätzt die durchschnittliche Wachstumsrate auf rund 17 %.

Die Verbraucher-Relevanz wächst

Die Supermärkte haben sich in den letzten Jahren immer mehr auf die Nachfrage nach „grüner Lebensweise“ eingestellt. In deren Sortimenten finden Verbraucher heute zum Beispiel Feinkost, Süßspeisen bis hin zu Gewürzen und Aufschnitten, wobei auch sehr bekannte Hersteller mittlerweile vegane Produkte anbieten. Zu den umsatzstärksten Warengruppen zählen heute (noch) die Fleisch-, und Milchalternativen, pflanzliche Brotaufstriche aber auch im Frühstücksbereich wie Müsli und Cornflakes. Das ist aber nur der Anfang; „Auch andere Warengruppen, die bis dato nur für wenige Konsumenten interessant waren, wie vegane Säfte und Weine, sind seit kurzer Zeit im Aufschwung.“, so das IFH Köln in einem Interview mit dem Markant Magazin.

„Veganismus ist ein Lebensstil, weniger ein Ernährungsstil“

(Jana Rückert-John, Professorin für Soziologie des Essens an der Hochschule Fulda)

Für die schätzungsweise 600.000 Veganer und rund zwei Millionen Vegetarier ist Essen längst zur Glaubenssache geworden. Viele Zeitgenossen glaubten, der Veganismus sei die bessere Lebensform, beschrieb der bekannte Philosoph Richard David Precht auf dem Symposium Feines Essen + Trinken in München vor bis zu 1.000 Teilnehmern den aktuellen Zeitgeist. (Quelle: Lebensmittelzeitung 24, Juni 2016)

Gerade der Hintergrund, durch die vegane Lebensweise das leibliche Wohl vieler Tiere, sowie die Umwelt zu schützen, bewegt viele Menschen dazu sich dieser Lebensweise anzuschließen. Für die Herstellung von Fleisch, Eiern und Milchprodukten werden mindestens 32,6 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ausgestoßen, das ist die Hälfte der weltweiten Ausstöße an klimaschädlichen Treibhausgasen. Jedoch tragen auch gesundheitliche Argumente der Entschlossenheit vieler Veganer bei, denn viel Fleisch erhöht das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. 

 Top-Trend „Teilzeit-Vegetarier“

Studien belegen, dass auch immer mehr Menschen zu den sogenannten Flexitariern übergehen, das sind die Konsumenten die bildlich gesprochen am Wochenende gerne ein gutes Stück Fleisch auf den Grill legen, unter der Woche aber den Fleischkonsum reduzieren. Die neuen „Bewussten“ Esser reduzieren den Konsum von Fleisch, ohne jedoch grundsätzlich auf ihn zu verzichten. Und die Gruppe der Flexitarier ist viel grösser als die des Hardcore-Kerns. Laut „IFH-Branchenreport Vegetarisch & Vegan“ liegt der Anteil der „echten“ Vegetarier oder Veganer nur bei vier Prozent der deutschen Bevölkerung“. Die Gruppe der Flexitarier macht hingegen bereits 24% der Bundesbürger aus.“ (Quelle: Rundschau, Juni 2016).

 

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Old Fashioned – a lump of sugar

Von | Bar | Keine Kommentare

Zur Historie des Old Fashioned; Im Mai 1806 erschien das Wort „Cocktail“ erstmals in gedruckter Form in der „The Balance and Columbia Repository“, einer Zeitung in Hudson, New York. Beschrieben als eine Mischung aus Spirituosen, Bittern, Wasser und Zucker. Zwischen 1860 und 1870 kam eine Vielzahl von Getränken mit neuen Zutaten, Techniken und Aromen auf. Aber die „alten Hasen“ wollten nichts mit all diesen neuen, ausgefallenen Drinks zu tun haben, sondern wollten einfach ihr Getränk auf die altmodische Art und Weise. Der Old Fashioned war geboren. So bestellte man 1880 im Pendemmis Club in Kentucky einen Old Fashioned Whiskey Cocktail. 1895 veröffentlichte George J. Kappeler in seinem Buch „Modern American Drinks“ einen Whisky-Cocktail mit dem Zusatz Old Fashioned.Ein Old fashioned kann mit jedem Brand gemixt werden, ob Whiskey, Gin, Rum, Brandy oder was auch immer. Bis auf einige Regionen wie Wisconsin war es aber eher Bourbon oder Rye Whiskey. In den ersten Rezepturen war nur von Bitters die Rede. Harry Johnson und auch Jerry Thomas nutzen Boker‘s Bitter, aber auch Orange Bitters war ein sehr beliebter Bitter, oft mehr als Angostura.

Vor 1930 wurde immer ein Stück Zucker („a lump of sugar“) erwähnt, der wohl eher dem heutigem Kandiszucker ähnelte. In den ersten Beschreibungen wird erwähnt, dass Wasser genutzt wurde, um ihn zu zerstoßen und solange verrührt wurde, bis er aufgelöst war. Ab 1930 verschwindet das Wasser, und es wird meist von einem Stück Würfelzucker geredet. Heutzutage wird meist Zuckersirup verwendet, was aber keine neue Erfindung ist, denn schon Jerry Thomas nahm für seinen Whiskey-Cocktail ein Gum Syrup, einer Art Zuckersirup mit Gum Arabica. Viele Barkeeper gaben damals Orangenscheiben und Kirschen oder gar Ananasstücke ins Glas. Der Grund dafür: Während der Prohibition sollte die schlechte Qualität der Spirituosen vertuscht werden. Es ist mit diesem Ansatz nicht falsch, wohlgemerkt ist das eher ein New Fashioned statt ein „Altmodischer“.

cointreau noir

Gestatten, Noir. Cointreau Noir!

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Cointreau lanchiert ein Produkt, das in den goldenen Zwanzigern Erfolge feierte. Sein Name; Cointreau Noir. Seine Geschichte; Majestic! 

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Amerika im Goldrausch war, fand in Europa die industrielle Revolution statt. Frankreich, dessen Wirtschaft bis dahin von der Landwirtschaft dominiert wurde, verwandelte sich in eine bedeutende Handels- und Industriemacht. Die Wirtschaft veränderte sich auf großer Ebene und neue Technologien eröffneten neue Perspektiven.
angers alfred cointreau

Es war in dieser Stimmung des Aufbruchs und Enthusiasmus, als Édouard-Jean und Adolphe Cointreau 1849 ihre Destillerie in der Rue Saint-Laud in Angers eröffneten. In den vergangenen drei Jahrhunderten war der Name Cointreau in Angers mit Konditor- und Süßwaren verbunden worden und genoss deshalb bereits einen ausgezeichneten Ruf. Die zwei Brüder hatten bereits viele Erfahrungen gesammelt und wollten nun neue Herausforderungen in Angriff nehmen. Die Gegend von Anjou war bekannt für den Obstanbau und Liköre waren bei den Konsumenten beliebt, und diese wollten zunehmend neue Dinge ausprobieren.

Die beiden Brüder beschlossen deshalb, sich einer neuen Karriere zu widmen und Likörhersteller zu werden. Sie begannen mit den Kenntnissen, die sie hatten, und verwendeten Wildkirschen, die typisch für die Gegend von Anjou sind, um das Interesse am Guignolet, einem alten und etwas in Vergessenheit geratenen Likör aus dem 17. Jahrhundert, wiederzubeleben. So entstand die Destillerie Cointreau Frères. Nach und nach erweiterten sie ihre Produktion auch auf andere Fruchtliköre und boten schon bald eine beeindruckende Palette von 50 Likören an, die fast alles abdeckte, was es damals gab. Das neue Geschäft der beiden Brüder wurde von ihrem Wunsch angetrieben, die Traditionen ihrer Vorfahren, die für Authentizität und Qualität bürgten, weiterleben zu lassen. Trotz des harten Wettbewerbs – mit nicht weniger als 50 Likörherstellern in der Gegend – wuchs das kleine Familienunternehmen mit jeder Kirschernte und war schon bald erfolgreich, indem es seine Produkte vor allem lokal verkaufte.

Édouard Cointreau, der Sohn von Édouard-Jean, verbrachte seine frühe Kindheit in der Destillerie in der Rue Saint-Laud. Er wurde in das Aroma der Früchte hineingeboren, wuchs in der Wärme der Destillerie auf und erreichte das Erwachsenenalter mit der Aussicht, selbst ein Brennmeister zu werden. Sein einziges Ziel war es, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und der Likörherstellung mehr Ruhm zu verschaffen. Obwohl er sich mit seiner Heimat Anjou tief verbunden fühlte, machte er sich auf eine Reise durch Europa, um die größten Likörhersteller kennenzulernen und seine Kenntnisse über die Arbeit eines Brennmeisters zu perfektionieren. Als er 1870 vom Deutsch-Französischen Krieg zurückkehrte, hielt er leidenschaftlicher denn ja an seinen Plänen fest und träumte von einer modernen Destillerie mit neuen Geschmacksrichtungen. Er schloss sich seinem Vater und seinem Onkel in der Leitung des Familienunternehmens an, für das er große Pläne hatte.  Édouard war ein Visionär, der seine Zeit verstand.

Es war ihm bewusst, dass die Industrialisierung mit ihren Folgen wie z. B dem Transportwesen sein Handlungsfeld enorm erweitert hatte. Édouard Cointreau wusste, was auf dem Spiel stand, und er verstand die tief greifenden Veränderungen, die im vorangegangenen halben Jahrhundert stattgefunden hatten. Einige fanden ihn reizbar, andere stur, aber sein Charakter erlaubte es ihm, die Destillerie zu verwandeln und eine neue, anspruchsvollere Kundschaft anzulocken.

Édouard hatte das Interesse der Kunden an Orangen bemerkt, die damals seltene, teure und kostbare Früchte waren. Viele Menschen schienen von dieser exotischen Frucht angezogen. Außerdem stellte Édouard fest, dass es sich um einen universellen Geschmack handelte, der sowohl Frauen als auch Männer ansprach. Er experimentierte alleine in seinem Labor und destillierte die Frucht immer wieder aufs Neue, in dem Versuch, einen perfekt ausgewogenen Likör herzustellen. Er arbeitete verbissen, experimentierte, hoffte, zweifelte … und begann wieder von vorne. Da er von Haus aus eher ein Einzelgänger war, suchte er nur selten Rat bei anderen, wenn er in seine Forschung vertieft war. Die einzige Meinung, die er schätzte, war die seiner jungen Frau Louisa, die noch eine Schlüsselrolle im Unternehmen spielen würde. Édouard war überzeugt davon, dass sein Produkt großes Potenzial hatte, und ließ keine Möglichkeit ungenutzt, den Likör auf verschiedenen Handelsmessen zu bewerben. In jener Zeit waren die Messen für den Erfolg oder Misserfolg von Produkten bzw. Marken in einer Gegend, einem Land und – im Falle von internationalen Messen – sogar auf der ganzen Welt verantwortlich.

In den 160 Jahren beliefert die Cointreau-Destillerie bereits die ganze Welt, und mehr als 90 Prozent der Produktion werden exportiert. Trotz der Modernisierung der Herstellungstechniken und der Millionen Flaschen Cointreau, die jedes Jahr produziert werden, sind es noch immer dieselben Verfahren und derselbe Destillationsvorgang in denselben Destillierapparaten aus Kupfer, die den kostbaren Likör hervorbringen und jeden Winkel der Destillerie und der Umgebung mit dem köstlichen Duft von Orangen parfümieren.

Cointreau wurde von allem Anfang an in Angers hergestellt, einer Stadt im Tal der Loire, die bekannt für ihre Ruhe und Beschaulichkeit ist. Hier findet man mehr als irgendwo anders im Land das wahre Wesen und die Seele Frankreichs. Und obwohl sich Cointreau in aller Welt einen Namen gemacht hat, hat er seine Heimat nie verlassen. Seit der Eröffnung der Cointreau-Destillerie im Jahr 1849 hat kein Familienmitglied jemals vorgeschlagen, die Produktion woandershin zu verlagern.

 

2016 lanchiert Cointreau ein mittlerweile fast vergessenes Juwel aus dem Portfolio, die Komposition aus Cointreau und Rémy Martin Cognac, welche ursprünglich „Majestic“ genannt wurde, war bereits während der goldenen Jahre in Paris ein Erfolg. Édouard Cointreau hatte die Idee, das feine Aroma seines Orangenlikörs mit samtig-mildem Cognac zu vermählen und feierte damit Erfolge in Paris.

bernadette langlais cointreau

Jetzt, über 100 Jahre später, lässt die Master Blenderin von Cointreau, Bernadette Langlais, diese Komposition im Cointreau Noir neu aufleben. Das Ergebnis ist eine goldleuchtende Spirituose mit einem reichen und komplexen Aroma, die Connaisseure begeistern wird. Das Bouquet von Orangenschalen wird begleitet von Vanille- und Honignoten, getrockneten Früchten sowie einem Hauch Mandel und Walnuss. Der intensiv-fruchtige Geschmack hat eine sanfte Textur und wird gekrönt von einem lang anhaltenden, bittersüßen Finish.

Farbe: Gold leuchtend mit bernsteinfarbenen Reflexen. Leichte Trübung, bei Genuss auf Eis.
Aroma: Reich und komplex; Bouquet von Orangenschalen, Vanille-Noten, Honig, getrockneten Früchten und einem Hauch von Mandel und Walnuss.
Geschmack: frisch und fruchtig mit einer sanften Textur; Orangenschalenaroma, ausbalanciert mit Vanille und Eichennote; langanhaltendes bittersüßes Finish

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