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Die Bourbons des Urvaters Colonel EH Taylor Jr.

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Colonel Edmund Haynes Taylor Jr.  gehörte zu den original “Bourbon Aristokraten” Kentuckys. Er revolutionierte die Bourbon Produktion, indem er u.a. den “Bottled in Bond Act” einführte, symbolisert durch eine Flaschenbanderole, einer der ersten Qualitätskontrollen in der Whiskeyindustrie. Er gründete und/oder besaß sieben verschiedene Destillerien. Die erfolgreichsten waren die O.F.C und die Carlisle  Destillierien, die Vorgänger der heutigen Buffalo Trace Destillerie.

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Colonel Edmund Haynes Taylor, Jr. Pionier und Vater der Bourbon Industrie (1830-1923)

Ihm zu Ehren wird auch heute noch nach seinen Vorgaben eine der hochwertigsten Whiskey-Sammlungen produziert. Warum? Er war ein Mann der Innovationen – Er setzte ausschließlich Kupferbottiche zur Fermentierung statt der üblichen hölzernen Bottiche ein – einzigartig (und teuer) für seine Zeit. Er baute Stills aus massivem Kupfer. Dies inspirierte Taylor, seine Destillierie in Frankfort O.F.C. zu nennen, was für Old Fashioned Copper steht. Er führte den “Bottled in Bond Act” ein, symbolisert durch eine Flaschenbanderole, einer der ersten Qualitätskontrollen in der Whiskyindustrie. Und er baute das erste klimatisierte Lagerhaus der USA.

 

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EH Taylor Jr. Single Barrel

Dieser Single Barrel Bourbon lagerte und reifte exklusiv im „Warehouse C“, von Taylor im Jahre 1881 erbaut. E.H. Taylor Jr. Single Barrel Bourbon Whiskey kommt sehr delikat daher. Seine Aromen weisen leicht angeröstete Eiche, mit getrockneten Feigen und Butterscotch (Butterbonbons) auf. Die Süße am Gaumen ist ausbalanciert mit Noten von Tabak und dunkler Würze, die solange anhalten bis man für den nächsten Schluck bereit ist.

0,7 L

Alkoholgehalt: 50% vol.

Nase:

Getrocknete Feigen und Butterscotch

Geschmack: Delikat, leicht hölzern, fruchtig, süß und gut ausgewogen.

Finish: Voller, angenehm anhaltender Nachklang.

 

 

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Colonel EH Taylor Small Batch

Die von Colonel Taylor patentierten Technik, die Maische (mash) ganz natürlich tagelang vor Destillation sauern zu lassen, kann auch hier zum tragen. Dieser Sour Mash Batch Bourbon Whiskey wurde im Jahre 2002 destilliert, unter Anwendung der vorher beschriebenen Methode. Er zeigt Charakter und Körper wie kein anderer heutzutage. Ein echter „Top-Class“ Bourbon.

Small Batch – Straight Bourbon Whiskey

Alkoholgehalt: 50% vol.

Nase: Aromatisch und mild, Süße und Lakritzaromen

Geschmack: Karamellige Maissüße, vermischt mit Butterscotch und Lakritz

Finish: Weiches Mundgefühl, das sich in subtile Gewürze von Pfeffer und Tabak verwandelt

 

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Colonel EH Taylor Straight Rye

Während die meisten Rye Whiskeys als weitere Zutat Mais beinhalten, wird dieser einzigartige Rye Whiskey ausschließlich aus Weizen und gemälzter Gerste hergestellt. Dieser würzige und gehaltvolle Straight Rye Whiskey mit 50 % vol. alc. zollt damit Tribut an den klassischen Amerikanischen Whiskey-Stil und die „Bottled in Bond“ Regularien von 1897.

0,7 L

Alkoholgehalt: 50% vol.

Nase: Getrocknete Feigen, schwarzer Pfeffer und ein Hauch von frischem  Dill

Geschmack: Eine wunderbare Balance von dunklen Gewürzen und subtilen  Karamelltönen

Finish: Angenehm mit einer holzigen Trockenheit, die gerade lang genug andauert.

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Bruichladdich und die drei Zehner

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Sie haben es wieder getan?! Erst letztes Jahr – ja es kommt einem schon unglaublich lange vor – übergab Jim McEwan das Zepter an Adam Hannett. Der neue Head Distiller an der Westküste des Loch Indaal, hat nicht nur Wissen, Werte und die Leidenschaft für Terroir von Jim McEwan geerbt, sondern auch sein Querdenken. Adam Hannett beschloss dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sei, um eine zweite 3er Edition an 10YO-Single Malts abzufüllen. Die drei Zehner sind also nicht Neues, sondern eine zweite Edition. Und die für die NAS Whiskys bekannte Destille wird auch weiterhin so verfahren wie sie nach dem Wiederaufbau begonnen hat, auch wenn zahlreiche Foren die Rückbesinnung zu Age Statements predigen. Also keine Panik, es ist eine Edition für Fans die sicherlich auch in der sehr offenen Kommunikation von Bruichladdich Gehör fand. Wer Bruichladdich einmal besucht hat weiß, dass hier alle Türen offenstehen wie in kaum einem anderen Betrieb der Grösse und Bedeutung.

So unterschiedlich die drei Zehner auch in Stil und Geschmack sein mögen, so haben sie dennoch ein gemeinsames Wertesystem und besitzen alle die unverwechselbare Bruichladdich-DNA. Denn an der Philosophie hat sich nichts verändert, wie alle anderen Single Malts der Destille werden auch sie auf traditionelle Weise hergestellt. Mit purem Islay Quellwasser, ohne den Zusatz von Farbstoffen und ohne den Einsatz von Kältefiltration. Nach der 10-jährigen Reifezeit auf der Insel und in unterschiedlichen Fassarten erfolgt die Abfüllung mit einem höheren Alkoholvolumen, als es sonst für die Standard-Range von Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore üblich ist. Die verfügbare Menge ist auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen pro Qualität limitiert.

Wir werfen nachfolgend einmal einen Blick auf die Fakten der dreisten Drei:

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THE LADDIE TEN – Second limited Edition

  • Ungetorfter Single Malt Scotch Whisky
  • 100% schottische Gerste
  • Im Jahr 2006 extrem langsam und traditionell destilliert
  • 100% Reifung auf der Insel Islay
  • First fill Bourbon, Sherry und französische Weinfässer
  • 50% vol. /0,7l / leicht reduziert mit purem Islay-Quellwasser
  • Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
  • Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit

Farbe: Heller Bernstein

Duft: Voller Kraft und Vitalität. Leichte Honig und Zitrusnoten mit einem Hauch Tabak und Karamell. Die 10-jährige Reifung in ausgewählten amerikanischen und europäischen Eichenfässern ließ einen Vollblüter mit enormem Rückgrat entstehen. Süße Eiche, Praline, Vanille und Milchschokolade verschwimmen mit Zitrusnoten und dem maritimen Einfluss einer langen Reifung an der wilden Küste der Hebrideninsel Islay. Die komplexe Duftwelle bricht und es kommen elegante, florale Noten von Holunder und Stechginster zum Vorschein.

Geschmack: Geben Sie dem ersten Schluck ruhig ein wenig Zeit, mit all seiner Komplexität auf Ihre Geschmacksnerven einzuwirken. Aus bestem schottischen Gerstenmalz und zehn Jahren Handwerkskunst entstehen eine wunderbar cremige Textur und die perfekte Harmonie zwischen Holz und Malz. Saftiger Pfirsich, Honigmelone, Rosinen und Sultaninen verschmelzen mit würzigen Aromen von Ingwer, Zitrone und einer deutlichen Honignote.

Nachklang: Langanhaltend mit elegantblumigen Nuancen von Geißblatt und Rose. Der Hauch von Zitronenschale und exotischen Früchten (Ananas, Melone) endet in einem würzigen Finale mit deutlichen Holzaromen der ausgekohlten, amerikanischen Eichenfässer.

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PORT CHARLOTTE 10 – Second limited Edition

  • Stark getorfter Single Malt Scotch Whisky
  • Phenolgehalt 40 ppm
  • Zweite 10 YO Edition
  • Im Jahr 2006 extrem langsam und traditionell destilliert
  • 100% schottische Gerste
  • First fill Bourbon und Sherryfässer sowie spanische (Tempranillo) und französische Weinfässer
  • 100% Reifung auf der Insel Islay
  • 50% vol. / 0,7l / leicht reduziert mit purem Islay-Quellwasser
  • Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
  • Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit

Farbe: Glänzendes Messing

Duft: Zu Beginn bleibt der rauchige Charakter im Hintergrund und lässt süßlichen Noten von Lebkuchen, Himbeere und Vanille den Vortritt. Doch nach und nach nimmt auch der Torf seinen Platz auf der großen Bühne ein, gefolgt von Nelke, Gummi und Politur. Daraus entsteht eine perfekte Balance aus komplexen und fruchtbetonten Komponenten. Pfirsich in Sirup, roter Apfel und Brombeere verschmelzen mit Toffee, Keksen und Zitronenbonbons. Und über allem schwebt diese wunderbar rauchige Torfnote.

Geschmack: Süße Aromen von Eichenholz, Vanille und getoastetem Malzbrot scheinen wie umhüllt von Rauchschwaden und einer deutlich medizinischen Note. Sumpfkräuter und Farne erinnern an einen Sommerspaziergang im Torfmoor Islays. Schritt für Schritt kommen neue Nuancen zum Vorschein. Zuerst Toffee und salziges Karamell, vereint mit Geißblatt und Lilien. Daraufhin eingekochte Melasse, reife Aprikosen und Ananas. Die Textur erscheint besonders luxuriös und weist, verglichen mit dem The Laddie Ten, nochetwas mehr Biss auf.

Nachklang: Lang anhaltend und betont rauchig.Die Kreation dieses Single Malts war eine wahre Freude. Die komplexen Einflüsse der unterschiedlichen Eichenfässer ergeben ein perfekt harmonisches Ergebnis und einen Whisky, der seinesgleichen sucht. Raffiniert und schwelend vor Intensität – ein wunderbarer Ausdruck des typischen Port Charlotte-Stils.

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OCTOMORE 10 – Second limited Edition

  • Kultmarke mit internationaler Fangemeinde
  • Zählt zu den meist getorften Whiskys der Welt
  • Phenolgehalt 167 ppm
  • Zweite 10 YO Edition
  • 100% schottische Gerste
  • Im Jahr 2006 traditionell destilliert
  • 57,3% vol. / 0,7l
  • 100% Reifung auf der Insel Islay
  • 60% frische Bourbon Fässer u.40% Grenache Blanc Fässer
  • Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
  • Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit

Farbe: Wie ein glänzender Kupferbrennkessel in der Herbstsonne

Duft: Wenn man die Flasche entkorkt, weht einem sofort die typische Octomore-DNA entgegen. Herrlicher Rauch mit einer fruchtigen Eichenholznote der edlen Grenache Blanc-Fässer. Etwas Jod, Leder und Politur – gepaart mit dem opulenten Duft von Nougatcreme, Ingwersirup, Walnuss und Orangenzeste. Ein Single Malt, der die volle Aufmerksamkeit des Genießers zu Recht einfordert. Ein Duft von Limette und grünem Apfel, der in die typischen Octomore-Noten von Rauch,
Salz und maritimen Einflüssen übergeht.

Geschmack: Das hitzige Temperament wird durch die seidige Textur ein wenig besänftig. Die zehn Jahre der Reifung in handverlesenen ex-Bourbon und edlen Grenache Blanc-Fässern ließen den Phenolgehalt auf moderate 167 ppm einpendeln und geben ihm seine ölige Textur und den kraftvollen, selbstbewussten
Charakter. Die perfekte Balance zwischen Rauch, Eichenholz und Frucht ist in dieser gereiften Octomore-Edition einzigartig. Intensivere Holznoten und gemäßigte Phenole. Salziges Karamell, Marzipan, Vanille und knuspriges Malzbrot.

Nachklang: Man könnte meinen, dieser Single Malt müsste über die Jahre ein wenig an Octomore-Power verloren haben. Weit gefehlt! Die trockene, rauchige Torfnote hält unendlich lang an – noch eine Stunde später spürt man den Octomore 10 YO am Gaumen. Dieser Whisky ist eine echte Rarität. Sollten Sie einmal das Glück haben, ihn probieren zu dürfen – dann genießen Sie jeden einzelnen Tropfen!

 

Verfügbar voraussichtlich ab November 2016 über TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH, Rheinberg

 

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Es geht auch ohne! Die Sieger des Riemerschmid Null Promille Cup 2016

Von | Bar | Keine Kommentare

Alkoholfrei, vegan und erfrischend – Die Sieger des Riemerschmid Null Promille Cup 2016 stehen fest.

Frankfurt am Main – Mit seinem Drink „I can’t believe it’s not Butterfly“ gewann Paul Thompson aus der Kölner Bar ONA MOR die Herzen der Jury im Finale des „Riemerschmid Null Promille Cups 2016“ 100% Vegan. Bei dem Mix-Wettbewerb, dessen Fokus auf nichtalkoholischen Drinks liegt, konnte sich der Bartender gegen acht weitere Finalisten behaupten und sich über die Siegprämie von 1.000 Euro sowie den begehrten Wanderpokal freuen. Meike Zimmermann aus der falk´s Bar im Bayerischer Hof in München, ist die Zweitplatzierte. Den Platz drei belegte Carsten Möller aus der Capella Bar des Breidenbacher Hofs in Düsseldorf.

 

Der größte deutsche Hersteller von Premium Sirups hatte auch in diesem Jahr Barkeeper aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu aufgefordert, einen innovativen und alkoholfreien Drink zu kreieren. Die besondere Herausforderung bestand jedoch darin, dass dieser aus veganen Zutaten hergestellt werden musste. Gesund und vegan zu leben ist ein gewachsener Trend, und auch ein Großteil der Bar- und Frucht-Sirupe von Riemerschmid werden auf dieser Basis hergestellt. Die Finalisten traten so im Roomers in Frankfurt am Main in einem spannenden Wettkampf über zwei Runden gegeneinander an und brannten ein Feuerwerk von Ideen ab, die zeigten, dass das Thema „vegan“ in Zukunft nicht nur in der Küche, sondern auch hinter dem Tresen eine Rolle spielen könnte. Dazu Diversa Marketingdirektor Tim Nentwig: „Es hat uns gefreut, dass wir mit dieser sicherlich anspruchsvollen Aufgabenstellung eine so gute Resonanz erhalten haben“.

Paul Thompson aus dem Ona Mor in Köln überzeugte die Jury mit einer selbstbewussten Präsentation seiner Kreation. Der Drink begeisterte nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich. Doch auch die anderen Teilnehmer zeigten sich kreativ im Ersatz tierischer Nahrungsmittel durch vegane Produkte – von der Paprika als „Glas“, Pürees aus dem Thermomix bis hin zu Trinkhalmen aus Zitronengras war alles dabei. Die Zubereitung veganer Drinks an der Bar ist deshalb eine besondere Herausforderung, weil bei allen eingesetzten Produkten die vegane Grundlage – wie der Verzicht auf Gelatine und Eiweiß zur Klärung oder Sahne beachtet werden muss. „Doch wenn man einmal drin ist, ist es einfach!“, so die Zweitplatzierte Meike Zimmermann.

In die Bewertung floss neben Aussehen, Geschmack, Präsentation und Zubereitung auch die Technik mit ein. Zudem legte die Jury, bestehend aus Vorjahressiegerin Steffi May aus dem Roomers, Barbara Becker (fizzz Magazin), Thomas Korn (Zyankali Bar, Berlin) und Sebastian Copien, Vegan- Koch aus München, Wert auf die Verwendung von Zutaten, die ausschließlich im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind.

 

 Teil des Wettbewerbs war darüber hinaus ein Workshop mit dem auch für seine Kochbücher bekannten veganen Koch Sebastian Copien. Er erläuterte die Besonderheiten veganer Ernährung und präsentierte viele überraschende Zutaten – wie Chiasamen, Mandelmus oder Bergessig, sowie innovative Aromakombinationen, wie Gurke und Fenchelblüte oder Pflaumenkernöl und Kapuzinerkresse – für den veganen Mix im Drink.

 

 Neben den drei Gewinnern hatten auch Hasan Agyar (Bar Nr. 5, Bad Oeynhausen), Ercan Cicek (SKYY Cocktail Service, Abensberg), Dennis Alexander Graunke (Top CCL Hotel Essener Hof, Essen), Edgaras Bartkevicius (Culina Cafe Bistro Bar, Osnabrück), Stefan Hantke (Shaking Hanks, Kaufbeuren), Sascha Heuer (Le Bar, Düsseldorf) und Niko Pavlidis (Karl May Bar, Taschenbergpalais in Dresden) den Sprung in das Finale geschafft. Zum Abschluss gab es – ganz nach dem Motto des Wettbewerbs – ein gemeinsames, veganes Abendessen im Restaurant VEVAY – Vegetarian Vegan Yummi.


Platz 1: Paul Thompson, Ona Mor Bar Köln

„I can’t believe it’s not Butterfly“

Glas: Marmeladenglas

Garnitur: Papierschmetterlinge

5 cl Cranberry Saft, 2 cl frischer Zitronensaft, 2 cl Riemerschmid Bar-Sirup Vanille, 1 BL Lakritz Konzentrat, 2 cl Aquafaba (Kichererbsensole als veganen Ersatz für Eiweiß), fill Schweppes Tonic Water

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Tonic Water in ein leeres, sauberes Marmeladenglas geben. Dieses dann mit Würfeleis füllen. Den Deckel drauf schrauben und kurz durchschütteln, bis der Inhalt kalt ist und sich eine Schaumkrone sichtbar macht. Dann den Deckel wieder aufdrehen und das Gefäß mit Tonic Water füllen. Kurz einmal umrühren und das Getränk nach Belieben schön bunt dekorieren und mit einem Trinkhalm versehen.


Platz 2: Meike Zimmermann, falk’s Bar, Hotel Bayerischer Hof, München

„Promenade“

Glas: großer Tumbler

Garnitur: Gelbe Paprika, Zitronengras Trinkhalm, Orangenzeste und Minzbäumchen

2 Scheiben gelbe Biopaprika, 1 Stück Zitronengras, 1 cl Riemerschmid Bar- Sirup Vanille, 1 cl Limettensaft frisch, 5 cl frisch gepresster Ananassaft, 5 cl Maracujasaft von Albi (100% vegan)

Zubereitung:

Gelbe Paprika und Zitronengras im Gästeglas anmuddeln, restliche oben genannte Zutaten hinzufügen, Crushed Ice in das Gästeglas geben und speed shaken.

 


Platz 3: Carsten Möller, Capella Bar, Breidenbacher Hof Düsseldorf

„Popeye“

Serviert in: Konservendose

Garnitur: Minze und Veilchenblüten, Spinatblätter

15 cl Skipper Kiwi-Apfelsaft, 2 cl frischer Zitronensaft, 2 cl Riemerschmid Frucht- Sirup Zitrone-Ingwer Lemongras, frische Minze, 5 cl Schweppes Bitterlemon

Zubereitung:

Minze andrücken und mit allen Zutaten außer den Bitterlemon shaken, in Dose abseihen auf Eis und mit Bitterlemon auffüllen, kurz umrühren.

 

 

 

 

 

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PADDY Irish Whiskey ab 01.09.2016 bei Diversa Spezialitäten GmbH

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Nach der internationalen Übernahme des beliebten irischen Blends durch die Sazerac Company wird auch dessen Distribution in Deutschland in bewährte Hände gelegt.

Die Diversa Spezialitäten GmbH – heute bereits Distributeur von Sazerac’s Marken Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon, Eagle Rare, Stagg Jr. sowie der bekannten Likörmarke Southern Comfort übernimmt ab dem 01.09.2016 auch die Handels-Distribution von Paddy Irish Whiskey in Deutschland.

Der spezialisierte Fachhandels- und Gastronomie-Aussendienst der Diversa, die TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH, startet zeitgleich mit der Distribution von Paddy für den Fachhandel und die Gastronomie.

 

PADDY IRISH WHISKEY

Der Marken-Name stammt von Paddy Flaherty, einem findigen Vertreter von Cork Distillers, der in den Bars den Gästen immer einen Whiskey spendierte. Bald fragten die Leute nur noch nach Paddy’s Whiskey. Der neue Name für den Cork Distillers Old Irish Whiskey war gefunden.

 

TRADITIONELL HERGESTELLT

Heute wie vor 100 Jahren setzt man bei der Herstellung auf traditionelle Produktionsverfahren. Paddy wird ohne Torftrocknung der gemälzten Gerste hergestellt und dreifach destilliert. Die siebenjährige Lagerung erfolgt in Sherry-, Bourbon- und Rum-Fässern, die für sein weiches Aroma verantwortlich sind.

 

UNKOMPLIZIERT, VIELSEITIG UND RUND

Der vielseitige Ire zeichnet sich durch ein frisches, weiches und lebendiges Aroma aus Nüssen, Honig, Malz und einer feinen Vanille-Note aus. Ein angenehm sanfter Abgang rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

Aufgrund seines besonders milden Geschmacks wird er vor allem pur, mit Eis, mit etwas Wasser oder auch Soda genossen. Paddy Irish Whiskey eignet sich aufgrund seines weichen Aromas aber auch sehr gut für Longdrinks oder warme Mixgetränke – manche Iren sagen er soll die ursprüngliche Basis des weltberühmten Irish Coffee sein.

 

ARTIKEL-ECKDATEN

40% vol. – 6 x 0,7 L – UVP 15,99 €

paddy irish whiskey

NEUER VERTRIEB IN DEUTSCHLAND

Die Diversa Spezialitäten GmbH ist ein Joint Venture der Firmen Underberg und Rémy Cointreau – und einer der führenden Anbieter von Spirituosen in Deutschland.

Zwei unabhängige Vertriebsorganisationen dienen als kompetente Ansprechpartner für den Lebensmitteleinzelhandel sowie die Gastronomie und den Facheinzel- und Fachgroßhandel:

Diversa Spezialitäten GmbH – für Lebensmittelhandel/Kaufhäuser/Cash & Carry

TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH – für Gastronomie/GH/GFGH/GAM

 

CarteBlancheRemyMartin_29 (NXPowerLite)

Rémy Martin Carte Blanche by Baptiste Loiseau –

Von | Bar | Keine Kommentare

Rémy Martin Carte Blanche by Baptiste Loiseau – die weisse Karte für den Kellermeister

Was bedeutet das? La Carte Blanche. Diese  Worte beschreiben die völlige Freiheit, die man Kellermeister Baptiste Loiseau für die Kreation einer aussergewöhnlichen Sonderedition ließ. Sie sollte nicht nur der einzigartige Ausdruck seiner Fähigkeiten als Kellermeister sein. Auch eine beeindruckende Fortsetzung des klassischen Stils von Rémy Martin werden.

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Baptiste Loiseau hat ausgesuchte Fässer in den verschiedenen Schatzkellern von Rémy Martin verkostet. Er hat schlussendlich ein Fass gewählt, dessen Inhalt die Werte und den Stil des Hauses aus seiner Sicht als Kellermeister perfekt verkörpert. Seine Vorgänger haben dieses Fass gehütet und gelagert wie einen Schatz. Nun ist der Zeitpunkt gekommen diesen Fine Champagne in Form einer Limited Edition von 7.000 Flaschen vorzustellen.

Abgefüllt wurde in einer original Rémy Martin Charentaise Flasche, deren Form zurückdatiert auf das Ende des 19. Jahrhundert, wurde Carte Blanche in Fasstärke abgefüllt (41.1% vol.) um die Eigenschaften des 20 Jahre alten Cognacs zu bewahren.

Kellermeister (NXPowerLite)

Komplex, dennoch elegant, offenbart dieser Cognac würzigen Muskat mit einem intensiven Aroma von schwarzem Tee und Leder. Von ausgeglichener und bemerkenswerter Stilistik. Und die erste Medaille ist schon da: Gold Award International Wine & Spirit Competition (IWSC) 2016

ÜBER BAPTISTE LOISEAU

Man wird nicht als Kellermeister geboren, diese Kunst erlernt man“ sind die Worte, mit denen Baptiste Loiseau, seit 2014 amtierender Kellermeister von Rémy Martin, seinen beruflichen Werdegang am liebsten beschreibt. Baptiste Loiseau ist ein Mann voller Passion und Liebe zu Cognac. Selbstverständlich interessiert sich der Winzersohn auch für Wein. Ihn faszinieren die Natur, das Land, das Terroir wie auch die handwerklichen Fähigkeiten, die er bereits als Kind bei seinen Großeltern in den Weinbergen  bobachten konnte. Diese Demut vor der Kraft der Natur und den behutsamen Umgang mit ihren Rohstoffen erwähnt er immer wieder, denn sie bilden die Basis für seine überaus erfolgreiche Karriere.

Diese umfasst herausragende Abschlüsse in Weinbau, Technik und Önologie sowie die Zusammenarbeit mit einzigartigen Lehrern. Mit Pierrette Trichet, der ehemaligen Kellermeisterin von Rémy Martin und bewunderten „Grande Dame“ des Cognac, als Mentorin war der Grundstein zu seiner Cognac-Begeisterung und dem zukünftigen Lebensweg gelegt. Die beiden haben sehr viel gemeinsam – allem voran den Hang zur Einfachheit, die Liebe zur Arbeit sowie das notwendige Feingefühl und Durchhaltevermögen, diesen leidenschaftlichen wie auch anspruchsvollen Beruf mit der notwendigen Perfektion auszuüben.

In Baptiste Loiseau fand Pierrette Trichet nicht nur einen besonders engagierten Zögling, sondern auch einen äußerst würdigen Nachfolger. Er entsprach recht schnell ihren hohen Ansprüchen hinsichtlich der Fähigkeiten eines Rémy Martin Kellermeisters im Verkosten, Selektieren und Vermählen sowie des umfassenden Verständnisses für den klassischen Stil des Hauses. Am Ende seiner Ausbildung übergab sie ihrem Schüler feierlich die Schlüssel zu den Kellereien. Seit diesem Tag ist Baptiste Loiseau der Herrscher über den unnachahmlichen Charakter von Rémy Martin. Seine Aufgabe ist es, „den traditionellen, authentischen Stil zu bewahren wie auch neue Produkte zu kreieren, um diese Traditionsmarke auch weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“.

ÜBER RÉMY MARTIN

Rémy Martin verarbeitet ausschließlich Trauben aus der Grande und Petite Champagne, den zwei besten Lagen, der Region. Sie sind zwar relativ klein und der Ernteertrag ist eher gering, aber die herausragende Qualität der Früchte überwiegt alle wirtschaftlichen Argumente. Trauben aus diesem Terroir sind eine Garantie für beste Qualität. Der kalkhaltige Boden reflektiert das Sonnenlicht und trägt zur perfekten Reife bei. Nach der Destillation entsteht so aus purem Traubensaft eine komplexe und intensiv duftende Spirituose. Die Cognacs aus dem Hause Rémy Martin sind aus diesem Grund opulent und mit floralen Noten. Ausgewogen harmonisch und mit einem lang anhaltenden Nachklang. Beste Trauben, höchste Qualität und eine wiedererkennbare Handschrift. Das steht für den Stil von Rémy Martin Fine Champagne Cognac. Die Kraft der Natur, untrennbar verbunden mit authentischer Handwerkskunst.

LIEFERSITUATION und KOSTEN

Verfügbar in Deutschland ab November 2016

Preis ca 350 €

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Deanston 15 Jahre Organic

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Ab sofort ist der neue 15-jährige Organic der Deanston Distillery in Deutschland verfügbar. Die Menge ist limitiert auf nur 3.000 Kartons pro Jahr, und der Highland Single Malt besticht durch seine regionale Zutaten, wie die  lokale organische Gerste und das weiche Wasser des River Teith. Wie alle Deanstons ist auch er nicht kühlgefiltert, um den authentischen Geschmack und seine natürliche Farbe zu erhalten. Nach 15 Jahren Lagerung entfaltet er nun sein wunderbares Aroma nach Vanille und Honig. Deanston 15 Jahre Organic ist von der Organic Food Federation zertifiziert.

Die Verkostungsnotizen:

Nase: ​

Ein milder, fruchtiger Single Malt mit süßer Eiche 

Geschmack:

​Vanille und malzige Aromen, verbunden mit der für Deanston bekannten reichhaltigen Honignote in üppiger Fülle.

Finish:

 Die unglaubliche Frische ergibt ein unvergessliches Gaumenerlebnis von einer lang anhaltenden eichigen Süße.
 46,3 % vol. – unchill filtered – 0,7 L
Import / Vertrieb in Deutschland ab sofort über TeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH, Rheinberg 

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METAXA Angels’ Treasure

Von | Bar | Keine Kommentare

Neuste Kreation aus dem Hause METAXA
Für Liebhaber und Kenner gereifter Spirituosen hat der Master Blender von METAXA jetzt einen wahren Schatz kreiert: METAXA Angels’ Treasure – inspiriert von dem bekannten Phänomen „Angels’ Share“, bei dem während der Fassreife Alkohol verdunstet. In den Kellern von METAXA entziehen die Engel jedoch einen größeren Anteil Wasser als Alkohol und so bleibt ein Destillat zurück, das sehr konzentriert im Geschmack ist. Für METAXA Angels‘ Treasure wurden Blends ausgewählt, die bis zu 50 Jahre gereift sind und sich auf dem Höhepunkt ihrer Aromatik befinden.

Der Begriff „Anteil der Engel“ oder auch „Angels’ Share“ beschreibt ein natürliches Phänomen, das bei der Lagerung von Spirituosen in Holzfässern vorkommt: Ein geringer Teil der Flüssigkeit verdunstet während des Reifeprozesses. In den Kellern des Hauses METAXA in der Region Attika in Griechenland ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, und die Temperaturen sind das ganze Jahr über gemäßigt. Diese Faktoren haben eine besondere Auswirkung auf die Verdunstung des Alkohols: Die Engel Griechenlands nehmen sich einen größeren Anteil Wasser als Alkohol und lassen somit einen echten Schatz zurück – einen Blend, der konzentrierter im Geschmack ist und einen höheren Alkoholgehalt aufweist. Dieses Phänomen hat den Master Blender von METAXA zu seiner neusten Kreation inspiriert: dem METAXA Angels‘ Treasure.

Für METAXA Angels‘ Treasure wurden gereifte Muskatellerweine von den Inseln der Ägäis mit ausgewählten, exquisiten Weindestillaten vermählt, die ein Alkoholgehalt von 48 bis 49 Prozent auszeichnet und die bis zu 50 Jahre lang reifen durften. Hinzu kommt eine geheime Mischung aus mediterranen Kräutern sowie Zimtrosenblättern. Dieser Blend reift mehrere Jahrzehnte in Fässern aus Limousineiche – immer unter den strengen Augen des Master Blenders, der jeden Abschnitt der Reifung überwacht, die sich zunächst in 350 Liter-Limousineichenfässern vollzieht und danach in 3.000 Liter-Eichenfässern ihre Vollendung findet.

Im Glas schimmert METAXA Angels‘ Treasure bernsteinfarben, mit Kupfer-Reflektionen. In die Nase steigen ein Bouquet von großer aromatischer Intensität und ein Duft von süßem Parfüm. Es finden sich Schale von Bitterorange, Trockenfrüchte wie Pflaume und Aprikose, dazu süße Gewürze wie Zimt, Muskat, Nelke, Schokolade, Eiche und Toffee. Im Mund samtig weich, warm und komplex, mit Anklängen von Zitrusfrüchten – besonders Bitterorange –, fruchtigem Pfeffer, Bitterschokolade, Tabak und Eiche. Im Abgang lang und komplex, eine fast greifbare Präsenz von Bitterorange und süßen Gewürzen. Sein Alkoholgehalt von 41 Prozent ist optimal, um Angels‘ Treasure zu genießen.

METAXA Angels‘ Treasure gibt es im edlen Dekanter, eingebettet in eine elegante Geschenkverpackung.

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The Single Oak Project – jeder Baumring zählt

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Das Single Oak Project gilt als das bisher intensivste und umfangreichste Experiment der vielfach ausgezeichneten Bourbon-Destillerie Buffalo Trace Destillery in Kentucky.
Die Geschichte dieses Projekts beginnt in der Natur – mit 96 individuell ausgewählten Amerikanischen Eichenbäumen, die sich sowohl in der Anzahl der Wachstumsringe wie auch ihrer Standorte voneinander völlig unterscheiden.
 Jeder der ausgewählten 96 Bäume wurde in zwei Teile zerlegt, einen Ober- und einen Unterteil – so dass man 192 einzigartige Baumteile erhielt. Im Anschluss wurde aus jedem Baumteil ein einziges Fass gefertigt. Beim Bau der Fässer variierte man die Trocknungszeiten der Dauben. Und jedes der 192 Fässer wurde unterschiedlich ausgebrannt. Diese Single Oak Barrels wurden schließlich mit unterschiedlich gebrannten Whiskeys gefüllt, die sich vor allem in der Grädigkeit, dem Alter und verschiedenen Lagerungen unterschieden.

 Bei jeder Abfüllung entstanden 12 einzigartige Single Barrel Bourbons und es hat 4 Jahre gedauert, bis alle Abfüllungen der 192 Fässer erhältlich waren.

Das Spannende: Buffalo Trace hatte Whiskey-Liebhaber und –Fachleute gebeten, diese einzigartigen Whiskeys zu probieren und auf www.singleoakproject.com online zu beurteilen. Hier konnte man als Besucher selbst ein Profil für jeden Whiskey erstellen und ihn bezüglich Farbe, Aroma, Mundgefühl, Geschmack und Finish beurteilen. Und man sah direkt, was andere über die gleiche Qualität denken. Man konnte sich über jeden Whiskey informieren, einschließlich des Rezepts, der Einfüll-Grädigkeit, des Alters, der Fasstrocknung, der Intensivität der Ausbrennung, der Lagerung, der Wuchsbedingungen des Baumes und vieles mehr. Durch die Online-Bewertung wurden Punkte erreicht, die in einem Ranking resultierten. Dies halft Buffalo Trace zu verstehen, was Whiskey Liebhaber auf der ganzen Welt am meisten lieben. Die Buffalo Trace Destillerie hat sich zur Aufgabe gemacht, den perfekten Bourbon zu entdecken.

The Single Oak Project

 

 

Seit über zwei Jahrhunderten ist die Buffalo Trace Destillerie Pionier in Bezug auf Qualität und Innovationen.

 

Das Single Oak Project gilt als das bisher intensivste und umfangreichste Experiment der vielfach ausgezeichneten Bourbon-Destillerie.
Die Geschichte dieses Projekts beginnt in der Natur – mit 96 individuell ausgewählten Amerikanischen Eichenbäumen, die sich sowohl in der Anzahl der Wachstumsringe wie auch ihrer Standorte voneinander völlig unterscheiden.

 

Jeder der ausgewählten 96 Bäume wurde in zwei Teile zerlegt, einen Ober- und einen Unterteil – so dass man 192 einzigartige Baumteile erhielt. Im Anschluss wurde aus jedem Baumteil ein einziges Fass gefertigt. Beim Bau der Fässer variierte man die Trocknungszeiten der Dauben. Und jedes der 192 Fässer wurde unterschiedlich ausgebrannt. Diese Single Oak Barrels wurden schließlich mit unterschiedlich gebrannten Whiskeys gefüllt, die sich vor allem in der Grädigkeit, dem Alter und verschiedenen Lagerungen unterschieden.

 

Bei jeder Abfüllung entstanden 12 einzigartige Single Barrel Bourbons und es hat 4 Jahre gedauert, bis alle Abfüllungen der 192 Fässer erhältlich waren. 

Das Spannende: Buffalo Trace hatte Whiskey-Liebhaber und –Fachleute gebeten, diese einzigartigen Whiskeys zu probieren und auf www.singleoakproject.com online zu beurteilen. Hier konnte man als Besucher selbst ein Profil für jeden Whiskey erstellen und ihn bezüglich Farbe, Aroma, Mundgefühl, Geschmack und Finish beurteilen. Und man sah direkt, was andere über die gleiche Qualität denken. Man konnte sich über jeden Whiskey informieren, einschließlich des Rezepts, der Einfüll-Grädigkeit, des Alters, der Fasstrocknung, der Intensivität der Ausbrennung, der Lagerung, der Wuchsbedingungen des Baumes und vieles mehr. Durch die Online-Bewertung wurden Punkte erreicht, die in einem Ranking resultierten. Dies halft Buffalo Trace zu verstehen, was Whiskey Liebhaber auf der ganzen Welt am meisten lieben. Die Buffalo Trace Destillerie hat sich zur Aufgabe gemacht, den perfekten Bourbon zu entdecken.

  
90 PROOF

45 % vol.

0,35 l

Import / Vertrieb in Deutschland ab sofort überTeamSpirit Internationale Markengetränke GmbH, Rheinberg

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Made from Africa

Von | Bar | Keine Kommentare

Die Geschichte von Amarula hat Ihren Ursprung in der Wildnis des subäquatorialen Afrikas. Hier wachsen die einzigartigen Marula-Bäume, die einmal im Jahr ihre goldgelben Früchte tragen. Angelockt von deren Duft, wandern Afrikas Elefanten weite Strecken, um sich daran zu laben.

Die Ernte ist so reichhaltig, dass sie die Früchte des wilden Marula-Baumes gerne teilen. Um den Fortbestand der afrikanischen Elefanten zu sichern, unterhält Amarula mehrere Forschungsprojekte, die unter dem „Amarula Trust“ zusammengefasst sind.

Die zunächst olivgrünen, erntereif dann goldgelben Früchte des weiblichen Marula-Baumes, werden in den Monaten Februar und März, pünktlich zum Höhepunkt des südafrikanischen Sommers, von den Einheimischen geerntet. Die Marula-Frucht ist pflaumengross und gehört zur Familie der Mangos – ihr Fruchtfleisch, dass der einer Litschi ähnelt, enthält doppelt so viel Vitamin C, wie das einer Orange.

Nachdem die Ernte gründlich gewaschen wurde, werden die Kerne und die lederartige Haut der Früchte entfernt. Das gewonnene Fruchtfleisch wird zwei Mal destilliert, um dann den fertigen Marula-Brand für zwei Jahre in kleinen französischen Eichenfässern zu lagern. Durch die abschließende Verfeinerung mit frischer Sahne entsteht ein angenehm milder Likör mit einem Alkoholgehalt von 17 Prozent.

WELTWEIT ERFOLGREICH

Amarula Cream wird derzeit in über 100 Ländern der Welt vertrieben. Hersteller ist die Distell Group Ltd., die mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem weltweiten Jahresumsatz von 19,6 Milliarden Südafrikanischen Rand der führende Hersteller von Spirituosen, Weinen und Ready-To-Drinks auf dem afrikanischen Kontinent ist. Die in Stellenbosch ansässige Gruppe operiert international und hat jüngst durch die Übernahme von Burn Stewart Distillers und deren umfangreichem Portfolio an exklusiven Blended und Single Malt Whiskies, welches ebenfalls durch die Diversa Spezialitäten / Team Spirit Internationale Markengetränke GmbH vertrieben wird, für Schlagzeilen gesorgt.

VIELSEITIG

Amarula bietet mit seinem einzigartigen, fruchtigen Marula-Geschmack die perfekte Grundlage für Drink- und Dessert Kreationen. Die drei Zutaten-Tipps für den Sommer 2016 sind: Maracuja, Wodka und Kaffee. Rezepte nachfolgend:

Amarula Creamy Mango

AMRULA CREAMY MANGO

2 cl Amarula Cream, 2 cl Moskovskaya Wodka, 2 cl Sahne, 8 cl Mangosaft. Alle Zutaten im Shaker auf Eis kräftig shaken und durch ein Barsieb in eine gekühlte Martini Schale gießen. Garnitur: Mangofächer

Amarula Passion

AMARULA PASSION

3 cl Amarula Cream, 2 cl Riemerschmid Bar-Syrup Vanilla, 4 cl Maracujanektar. Auf Eis im Shaker alle Zutaten kräftig shaken und durch ein Barsieb in eine vorgekühlte Cocktailschale gießen. Ohne Eis servieren. Garnitur: Physalis, Zimt leicht über den Cocktail geben

Heike Niemoeller_Amarula_Frappe_1

 

COLD BREW AMARULA FRAPPÉ (Rezept: Food-Bloggerin Heike Niemöller)

200 ml Cold Brew Coffee, Zubereitung siehe unten*

150 g gefrorene Milch (als Eiswürfel)

1 bis 2 cl Amarula

ggf. 1 TL Zucker

Der Frappé ist in ein paar Sekunden fertig, sofern man den Cold Brew Coffee schon im Kühlschrank hat. Alle Zutaten in einen Standmixer geben und ungefähr fünf bis zehn Sekunden auf höchster Stufe mixen.Die Konsistenz der Milcheiswürfel sollte nach dem Mixen an nassen Schnee erinnern und alle Zutaten sollten sich gut miteinander vermischt haben. Den Frappé in ein hüsches Glas gebnen, einen Paperstraw hineingeben und sofort servieren.

Da der Cold Brew Coffee herb im Geschmack ist, schmeckt der Amarula Frappé ebenfalls kräftig nach Kaffee. Wer es lieber etwas süßer mag, gibt vor dem Pürieren noch einen Teelöffel Süße dazu. Dazu Zucker nehmen oder mit Riemerschmid Kaffeesirup süssen, ganz nach Geschmack.

 

*Und so einfach geht „Cold Brew Coffee“

1 Liter kaltes Wasser, 125 g Kaffee (möglichst grob gemahlen)

Der kalt aufgesetzte Kaffee ist im Prinzip schnell gemacht nur muss er recht lange ziehen. Ideal: Ein großes Einmachglas mit Deckel (mindestens 1,5 Liter). In das Glas 125 Gramm Kaffeepulver geben und mit einem Liter kaltem Wasser aufgiessen. Kurz umrühren und dann über Nacht bzw. für acht Stunden in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag den Kaffee durch einen Filter abgiessen. Beim Filtern ist der Mahlgrad entscheidend, bei fein gemahlenen Kaffee dauert das Filtern ziemlich lange. Deshalb am besten beim Kaffeeröster den Kaffee grob mahlen lassen (am besten für French Press) und dann läuft der Kaffee deutlich schneller durch den Filter. Einen Cold Brew Coffee kann man im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren.

Barkeeper im Grunewald

THE BOTANIST – FORAGING DAY – BERLIN 

Von | Kräuter | Keine Kommentare

Ein etwas anderer Tag. Am 04.Juli 2016 streift eine viertelhundert starke Gruppe Berliner Bartender/innen abseits der Wege durch die Natur und nimmt sich Zeit für eine Spaziergang der anderen Art in versteckten Winkeln im wunderschönen Grunewald. Das Ziel ist allerdings kein Ausflugslokal mit Kaffee & Kuchen (es ist Montag morgen, Kaffee muss reichen…) sondern zunächst eine ungewohnte Aufgabe. Foraging bedeutet nämlich erst einmal verstehen, dann sehen und erst dann selektiv sammlen. Damit dies gelingt, hat sich THE BOTANIST es sich auch nicht nehmen lassen uns alle mit dem perfekten Equipment auszurüsten.

Unterwegs mit Forager Jonathan Hamnett (Mitte)

Lisa Marie de Ridder erklärt dazu: „Zum Foraging braucht man nicht viel, es reicht neben dem ausreichenden Sachverständnis als Basisausrüstung zunächst eine gute, scharfe Pflanzen-Schere, ein ordentliches Messer, ein Rosshaarpinsel, ein Beerenkamm, geeignete Behälter für das Sammelgut und letztlich auch eine geräumige und robuste Foraging-Tasche mit Schultergurt.“

Oliver Meschner SCANDIC und Lisa de Ridder BOTANIST
Wie nützlich das war, zeigte sich rasch. Und wer einmal ordentliches Gartenwerkzeug gekauft hat, weiss den Wert seiner Ausrüstung umso mehr zu schätzen.  Aber die schönsten Tools nützen natürlich nichts, wenn man nich weiss wie man sie einsetzt. Das ist übrigens auch beim Barwerkzeug so. Man kann vielleicht morgen in einer Bar anheuern, die toll eingerichtet ist, perfekte Bartools und trinkwillige Gäste hat. Wenn es dem motivierten Bartender allerdings an Ausbildung, Fachwissen und einem guten Händchen für den Gast fehlt wird kann der erste Arbeitstag eventuell auch bereits der letzte sein sein.

Forager Jonathan Hamnett
Im Grunewald wird uns das nötige Wissen zum Thema des Tages durch Forager Jonathan Hamnett vermittelt. Das Briefing ist umfangreich aber klar, und so stapfen wir los. Gut zu Fuss muss man auch sein stellen wir schnell fest…
Es folgt eine dreiteilige Erfahrung: Suchen, staunen, sammlen. Wir staunen, weil wir im Alltag gar nicht mehr wahrnehmen, was um uns herum passiert und wächst.

Brand Ambassador Ewald Stromer (Rechts)
Mit den gesammelten Kräutern ist dann schliesslich der erste Schritt getan. Ewald Stromer (Brand Ambassador Bruichladdich & The Botanist Gin) demonstriert uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Bartender, und vor allem wie leicht es ist den Gast durch die Natur inspirierte Drinks zu überraschen.

Odd Ivar-Strandkakken, Prinzipal Kreuzberg

Foraged Mixology wird dann im nächsten Schritt das Thema für die Botanist-Team-Workshops.

Kräuter in der Verarbeitung

Ein Highlight und gelungene Überraschung zum Schluss, der Koch Craig Grozier ist Foraging-Spezialist, ist bereits vor Tagen aus Schottland eingeflogen, und hat sich vor Ort besorgt was in die Töpfe muss. Das Wildschwein wie alle anderen Zutaten kommen ausschliesslich aus der lokalen Natur, konsequent bis ins letzte Detail. Die Menuekarte liest sich wie ein Traumspaziergang durch den Grunewald, der Gaumen singt, das Herzchen lacht. Der Chef hat alles richtig gemacht. Craig Grozier & Team rockt Schloss Grunewald und zeigt im einem exzellenten 4-Gänge Menü am Abend Foraging par excellence.

Dinner Dessert

 

Als wir am Abend in den Bus zurück zur Innenstadt steigen denken wir. „Könnte doch morgen wieder ein Foraging Day mit The Botanist sein“.

Als nächstes kann sich München auf den Botanisten freuen… sagt man. Glücklich schätzet Euch, wenn Ihr eins der limitierten Tickets habt – do not miss it!

 

xxxxx Mehr zum Thema Foraging? Hier ein Auszug aus unserem bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Thema:

UNSERE GROSSELTERN WAREN FORAGER

Meine Grosseltern sprachen mehr schlecht als Recht Englisch, und doch hat ihre Generation das, was heute unter „Foraging“ von Paul Chambers und anderen beschrieben und praktiziert wird, aus lebensnotwendigen Umständen am eigenen Leib erlebt. Schon in den Vorkriegsjahren des zweiten Weltkriegs entstanden so z.B. für die Generation unserer Grosseltern Gartensiedlungen um die Bevölkerung in den bevorstehenden Kriegsjahren unabhängig von der Versorgung zu machen, indem man Wohnraum subventionierte der an den Anbau von Obst, Gemüse und die Kleinviehhaltung gebunden war. Unsere Generation hat selbst – glücklicherweise – auch die Nachkriegsjahre nicht mehr erleben müssen, und shoppt heute ganz selbstverständlich im Supermarkt nach Einkaufszettel. Wobei man auch lobenswerter Weise dem mündigen und immer aufgeklärteren Bürger und auch dem Handel danken muss, dass es in den letzten Jahren einen merklichen Trend zu regionalen Produkten gibt, die der Supermarkt direkt vom Obsthof oder Bauer der Region bezieht.
Unabhängig von dieser – sehr convenienten Versorgungssituation – fangen immer mehr Garten- und Balkonbesitzer an ihre Erden zu nutzen, Kräutertöpfchen und Gemüsebeete zu hegen und pflegen.
Paul Chambers und alle die heute FORAGING betreiben gehen da noch einen Schritt weiter. Sie sammeln in der freien Wildbahn, wobei das nicht so einfach ist wie es sich anhört.

In der Eifel, hört man, fallen nicht selten organisierte Trupps auf, die die Wälder durchstreifen und komplett leerpflücken. Und während unserer Urlaubsreisen habe ich sie oft gesehen; Privatleute die am Rand der Landstrasse in der Provence wie in Polen gleichermassen campieren. Nicht aus Romantik, sondern um Geld zu verdienen, denn sie verkaufen Pilze und Beeren, die sie zuvor in den Wäldern gesammelt haben. Oft haben meine Frau und ich diskutiert, ob man hier kaufen sollte oder nicht… Nach der Lektüre zum Thema Foraging wird mir jetzt einiges noch klarer, was ich gerne hier teilen möchte.

Denn so gross die Verlockung auch ist, die Beere oder das Kraut zu pflücken, die man in der Natur sieht, so wichtig ist es mit dem richtigen Grundwissen und in verantwortungsvoller Weise aktiv zu werden, sich selber wie auch der Natur zuliebe. Es gibt Pflanzen, die nicht nur ungeniessbar und/oder Schadstoffbelastet, sondern gar giftig sind. Abgesehen von den als bedrohte Art eingestuften Exemplaren.

MERKE: NICHT JEDER ORT IST FORAGING-GEEIGNET

Der Rand vielbefahrener Strassen bespielsweise ist in mehrerlei Hinsicht eine ungeeignete Quelle für frische Nahrungsmittel, denn er beherbergt so ziemlich alles was man nicht in seinem Mund haben möchte; Streusalze, Unkrautvernichtungsmittel, Reifenabrieb, Öle und Schwermetalle. Abgesehen davon hinterlassen Menschen wie Tiere dort Abfälle jedweder Art. Also streichen wir diese Quell mal ganz schnell.

Paul Chambers hat in London grüne Zentren entdeckt, in denen man wider Erwarten foragen kann. Damit meint er nicht die grünen Rasenflächen und liniengezogenen Beete, die mittels Chemie unkrautfrei bleiben, sondern vielmehr unkultivierte Nischen, warnt aber gleichzeitig von alten, industriellen Flächen die zwar augenscheinlich von der Natur übernommen anmuten, aber noch für Jahre belastet sind, bevor man hier ohne eingehende Vorabanalyse Nahrungsmittel pflücken sollte. Und da der gemeine Forager kein mobiles Labor mitführt, gilt die Regel alte Industrieanlagen zu meiden. Das gleiche gilt für intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen, deren Bewirtschaftung Pestizide und Herbizide vorsieht. Die grünen Nischen übrigens benötigten wundersamerweise manchmal kaum grosse Menge an Erden, vielen Pflanzen reicht das was sie zwischen Plastersteinen, Mauernischen und alten Dächern finden schon als Nährbasis.

VERANTWORTUNGSVOLLER UMGANG MIT DER NATUR

Es gilt das, was wir aus dem Strassenverkehr kennen; Schilder beachten. Privateigentum achten. Geschützte Flächen respektieren. EIn Abzupfen von Kräutern im Naturschutzgebiet (Engl: SSSI’s = sites of specific scientific interest) ist kein Kavaliersdelikt.

Die Forager sind sich einig was die Grundregeln betrifft:

Benutze immer eine Schere oder Messer, die Pflanzen niemals abreissen. Und schon gar nicht ausreissen. Und nehme immer nur soviel, dass die Pflanze sich regenerieren kann. Lass ihr Blätter zum Leben. Und auch der Natur ihren Teil, die Blüten beispielweise sind für Insekten lebenswichtig. Foraging ist kein Einsammeln bis nichts mehr übrigbleibt. Wer seinen Apfelbaum erntet, der schneidet auch nicht alle Äste komplett ab, sondern pflückt behütsam ohne den Baum zu verletzten oder ihm seine Lebensenegrie zu entziehen.
Benutze immer eine Schere oder Messer, die Pflanzen niemals abreissen. Und schon gar nicht ausreissen. Und nehme immer nur soviel, dass die Pflanze sich regenerieren kann. Lass ihr Blätter zum Leben. Und auch der Natur ihren Teil, die Blüten beispielweise sind für Insekten lebenswichtig. Foraging ist kein Einsammeln bis nichts mehr übrigbleibt. Wer seinen Apfelbaum erntet, der schneidet auch nicht alle Äste komplett ab, sondern pflückt behütsam ohne den Baum zu verletzten oder ihm seine Lebensenegrie zu entziehen.

Geh nicht immer wieder an die gleiche Stelle. Auch wenn es in unserer DNA steckt, dorthin zurückzukehren wo wir wissen „DA IST DAS FUTTER GUT“. Du bist hier nicht in der Pommesbude. Suche weiter – denn die Natur braucht ihre Zeit um nachzuproduzieren.

FORAGING IST KEIN SHOPPING

Lass die Plastiktüte zu Hause, nehm stattdessen eine Box mit. Kräuter und Blüter sind darin zigmal besser aufgehoben.

Und zu gutem Schluss noch ein Rat:

NEHM UND ISS NUR DAS WAS DU KENNST

Ess niemals etwas, von dem Du Dir nicht zu 100% sicher bist was es ist. Wann auch immer Du zweifelst, lass es. Es gibt zwar weniger giftige Pflanzen und Pilze als essbare, aber es sind immerhin noch genug…