bunnahabhain-view

Bunnahabhain – das Nordlicht von Islay

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die traumhafte Insel Islay vor der Westküste Schottlands ist mit acht Whisky-Destillierien eine wahrhafte Schatzgrube. Die nördlichste ist Bunnahabhain (Aussprache: Bû-na-ha-venn). Hier, in mitten atemberaubender Landschaften, von langen Sandstränden über sattgrüne Täler bis zu verborgenen Wasserfällen, entstehen seit 1881 die weltweit beliebten und vielfach ausgezeichneten Bunnahabhain Islay Single Malt Scotch Whiskys. Da sie nicht kühlfiltriert werden, steckt der wahre, ungewöhnlich milde Charakter Islays in jedem Tropfen.

bunnahabhain-faesser

Bunnahabhain, im Gälischen „Flussmündung“, liegt ganz in der Nähe des Margadale River. Er entspringt in den Bergen gleich hinter der eindrucksvollen Destillerie, mit deren Bau die zähen wie einfallsreichen und vor allem warmherzigen und großzügigen Islay-Bewohner 1881 begannen. Damals war die Destillerie im Nordzipfel Islays am besten über den Seeweg zu erreichen und man nahm es gern mit dem Atlantik auf, um auch nur die Gerste anzuliefern. Denn eines war klar: Hier würde etwas ganz Besonderes entstehen.

bunnahabhain-gate

Nur ein Jahr darauf floss der erste erlesene Tropfen aus den Bunnahabhain Brennblasen. Bis heute führt  nur eine einspurige Straße durch die raue Felslandschaft hinauf in die Destillerie. Und auch das Wesentliche blieb unverändert: das traditionelle Herstellungsverfahren aus dem 19. Jahrhundert. Die Bunnahabhain Single Malts heben sich mit ihrem wundervoll mildem Geschmacksprofil eindeutig von anderen Malts der Insel ab: Erstens, weil sie in einem ehrwürdigen Destillationsverfahren aus ausschließlich leicht getorfter und gemälzter Gerste und mit Hilfe vollendeter Handwerkskunst entstehen, und zweitens, weil die Abgelegenheit der Destillerie einzigartige Standortvorteile mit sich bringt: reinstes Quellwasser aus der Margadale Quelle und ein unnachahmliches Seeklima.

bunnahabhain-12-yo

Bunnahabhain 12 Jahre

Dieser nicht kühlfiltrierte, naturfarbene Whisky reift in ehemaligen Sherry- und Bourbonfässern und spricht für sich: von seinem frischen Duft über eine spektakuläre Süße bis hin zu einem wunderbaren Nachklang.

Farbe: Rotbraun, golden

Duft: frisch, aromatisch und mit einer subtilen, rauchigen Note

Geschmack: Fruchtigen Noten und nussige Aromen. Malzige Süße und zarter Einfluß von Vanille und Karamell.

Nachklang: Reichhaltig, kräftig,  anhaltend sanft und vollmundig

Alkoholgehalt: 46,3% vol.

 

bunnahabhain-18-yo

Bunnahabhain 18 Jahre

Nicht umsonst fasziniert diese vornehmlich in Sherry-Fässern gereifte Spezialität Whisky-Kenner weltweit. Ohne Kühlfiltrierung zeigt sich eine betörende geschmackliche Vielfalt und mündet in einem fulminanten Finale.

Farbe: Golden schimmernd

Duft: Honigsüße Nüsse, Meeresbrise, reiche Toffeenoten, Leder und Eichenaromen.

Geschmack: Ausbalanciert, mit Einflüssen von zarten Nuss- und Eichenaromen.

Nachklang: Trockene Noten mit verschiedenen Kräutern, leicht salzig mit starkem Sherry-Finale.

Alkoholgehalt: 46,3% vol.

 

bunnahabhain-25-yo

Bunnahabhain 25 Jahre

In dieser Spezialität vervollkommnen sich der vermehrte Einfluss von Bourbonfässern und die unmittelbare Küstennähe zu einer Mélange verschiedenster Aromen und maritimer Nuancen.

Farbe: Bernstein-Golden

Duft: Süße Karamell-Aromen und leichte Nuancen von Eichenholz und Leder

Geschmack: Süße Beeren und Sahne, übergehend in geröstete und malzige Töne mit Kräuternoten.

Nachklang: Sanft und trocken, süß, mit Aromen von Gewürzen und Eichenholz.

Alkoholgehalt: 46,3% vol.

 

Bunnahabhain 40 Jahre

Eine limitierte Abfüllung von 750 individuell nummerierten und handsignierten Flaschen in einer maßgeschneiderten Geschenkpackung. Dies macht ihn zu einer luxeriösen Rarität unter den schottischen Single Malts.

Farbe: Kupfer-Gold

Duft: Fragile Note von süßer Eiche, Haselnuss, Zitronenschale und Schokolade. Leichter Rauch.

Geschmack: Eine reiche und komplexe Balance von Heidehonig, Ingwerschokolade und süßen Früchten.

Nachklang: Angenehm lang mit pikanten nussartigen Noten und einer Prise Meersalz.

Alkoholgehalt: 41,7% vol.

bunnahabhain-faesser

Die Qualität und Unnachahmlichkeit der Bunnahabhain Single Malts ist vor allem dem Gespür eines Mannes zu verdanken: Ian MacMillan. Seit 1991 plante, begleitete und kontrollierte der weltweit rennomierte Whisky-Experte als Malt Master die Reifung zahlreicher Premium-Spezialitäten im Hause Burn Stewart Distillers. Sein vielleicht mutigster Entschluß und ganz sicher einer geschmackvollsten: kein Bunnahabhain Single Malt wurde fortan kühlfiltriert – für mehr Aromenvielfalt und eine Authentizität, wie sie ein original Islay-Whisky verdient.

bunnahabhain-logo

img_8746.jpg

Riemerschmid relauncht Dachmarke

Von | Bar | Keine Kommentare

Riemerschmid kündigt 2017 einen umfassenden Relaunch und eine neue Dachmarken-Strategie an. Grundlage hierfür sind aktuelle Markttrends, neue gesetzliche Anforderungen an Lebensmittel im Rahmen des Kennzeichnungsrechts, eingehende Marktforschungsstudien und optimierte Rezepturen. Der Premium-Hersteller aus Deutschland, der zwei Produktlinien für zwei völlig differente Anwendungen anbietet, verändert seinen Marktauftritt gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Riemerschmid Frucht- und Bar-Sirupe, die vom gemeinsamen Markennamen und dem Anwendervertrauen in die Qualität der Marke profitieren, rücken jetzt noch enger zusammen. Die neue Ausstattung erhöht signifikant die Markenwahrnehmung und Orientierung. Neben den Sorten sind auch vegane Sirupe zukünftig sofort erkennbar, auch ohne das Rückenetikett studieren zu müssen.

DIE ZUKUNFT IST KLAR

Riemerschmid stellt damit die nächste wichtige Weiche für die Zukunft, nachdem man sich über Jahrzehnte das Vertrauen der Profi-Verwender sowie Verbraucher aufgebaut hat, die heute zu Hause häufig mit zwei bis drei Sirup-Sorten ausgestattet sind. Für den neuen Verpackungsauftritt gilt: Mehr Einheitlichkeit in Sachen Logo, Etiketten und Flaschenoptik. Und Klarheit. Bis auf die Frucht-Sirupe KOKOS und LIMETTE werden alle Sorten sukzessive auf Klarglasflaschen umgestellt.

Riemerschmid Sirup 5

TRANSPARENTE BOTSCHAFTEN

Das neue Markenlogo für die High-Quality-Sirupe des Traditionsherstellers trägt fortan die Signatur „seit 1835“, was für Erfahrung, Konstanz und Qualität steht. Die neuen Etiketten loben die wichtigsten Punkte bei der Kaufentscheidung aus:

Riemerschmid Bar-Sirup:      leicht dosierbar, offen ungekühlt haltbar

Riemerschmid Frucht-Sirup: ohne Zusatz von Farb- und Konservierungsstoffen

Aus SYRUP wird SIRUP

Als Deutscher Premium-Hersteller nennt Riemerschmid außerdem seine Profi-Range um; aus Bar-Syrup wird Bar-Sirup, zugunsten der Leserlichkeit werden alle relevante Inhalte auf Deutsch größer und damit besser lesbar herausgestellt.

HINTERGRUNDINFORMATION zur neuen Gesetzeslage

Die neue Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) gilt seit dem 13.12.2014. Nach einer Übergangsfrist wurde die Deklaration der Nährwerte ab dem 13.12.2016 verpflichtend, d.h. viele Lebensmittel (ausgenommen sind u.a. Spirituosen), die nach diesem Stichtag abgefüllt werden, müssen nun Nährwerte tragen. Noch vorhandene Bestände dürfen auch nach diesem Datum (bis zur Erschöpfung der Bestände) weiter abverkauft werden. Alle neuen Riemerschmid-Produkte weisen daher ab Produktionsdatum Dezember 2016 eine Nährwerttabelle aus.

REAKTION AUF MARKTBEDÜRFNISSE

Die vegane Lebensweise findet in Deutschland immer mehr Anhänger. Der Verbraucher wird immer informierter. Riemerschmid wird im Zuge des Relaunchs 2017 alle veganen Sirupe deutlich kennzeichnen, um die Orientierung bei der Produktauswahl zu erleichtern.

RIEMERSCHMID – QUALITÄT seit 1835

Die Geschichte von Anton Riemerschmid und Deutschlands größtem Premium-Sirup-Hersteller begann im Jahr 1835 in der Maximilianstraße in München.

Produktion in der Innenstadt

1869 wurde der Standort auf die Praterinsel verlegt, wo 1870 eine neue Fabrik entstand, die aufgrund ihrer Größe und des unüblichen Herstellungsverfahrens großes Interesse über die Fachwelt hinaus erregte. Über 117 Jahre produzierte Riemerschmid mitten in der Münchner Innenstadt, bis der Firmensitz 1986 nach Erding verlegt wurde, um neuen Produktionsanlagen den nötigen Platz zu geben.

Produktion 20iger Jahre

Alle Riemerschmid-Sirupe werden bis heute im eigenen Werk in Erding bei München produziert. Hier werden heimische Früchte verarbeitet, während aus den exotischen Früchten direkt im Erzeugerland das Fruchtpüree gewonnen wird. Riemerschmid zeichnet sich besonders durch die sorgfältige Auswahl der Rohstoffe und die schonende Verarbeitung der Zutaten aus, und bietet zwei Produktlinien an: Riemerschmid Frucht-Sirupe und Bar-Sirupe. Die Rezepturen und Ausstattungen sind jeweils optimal auf Kundentyp und Verwendungszweck abgestimmt.

Riemerschmid Sirup 6

RIEMERSCHMID Frucht Sirup

Die Grundrezeptur der Riemerschmid Frucht-Sirupe besteht aus reinem Saft oder Mark ausgesuchter Früchte und Zucker. Zur Herstellung werden heimische Früchte sowie der Saft und das Mark exotischer Früchte verwendet, die direkt im jeweiligen Erzeugerland gewonnen werden. Alle Riemerschmid Frucht-Sirupe sind zu 100 Prozent Naturprodukte, ohne künstliche Aromen, ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Durch ihren hohen Fruchtgehalt sind die Frucht-Sirupe relativ dickflüssig und nach dem Öffnen im Kühlschrank zu lagern. Die handliche Flaschengröße 0,5L ist deshalb ideal für diese Produktlinie.

Die Top 5 – Merkmale:

  • Hoher Fruchtgehalt für vollen Frucht-Geschmack
  • Keine Konservierungsstoffe
  • Keine Farbstoffe
  • Keine künstliche Aromen
  • Handliche Grösse

Riemerschmid Sirup 3

RIEMERSCHMID Bar Sirup

Die leichtflüssigen Bar-Sirupe wurden speziell entwickelt, um den Profi-Mixern ein zügiges Arbeiten zu ermöglichen. Der im Vergleich zu den Frucht-Sirupen geringere Fruchtanteil wird bei den Bar-Sirupen durch eine zusätzliche Aromatisierung ausgeglichen, die auch für hohe Ergiebigkeit sorgt. Riemerschmid Bar-Sirupe sind auch geöffnet und ungekühlt lange haltbar.

Durch ihre optimalen Fließeigenschaften und aufgrund der guten Löslichkeit eignen sich die Bar-Sirupe hervorragend für Cocktails und Kaffee-Variationen. Dank ihrer langen Haltbarkeit – egal ob geöffnet und/oder ungekühlt – sind sie sehr gut zu lagern. In Bars sind sie dank der speziellen Form der Flasche beliebt, denn sie wurden gemeinsam mit Bartendern für Profianwender entwickelt. Sie liegen beim Mixen besonders gut in der Hand und ermöglichen ein schnelles, sauberes und effektives Arbeiten.

Die Top 5 – Merkmale:

  • Optimale Fließeigenschaften, gute Löslichkeit, perfekte Mixbarkeit
  • Lange Haltbarkeit – auch geöffnet und ungekühlt
  • Intensiver Geschmack für die speziellen Noten in Cocktails und Kaffee-Varianten
  • Optimale Flasche für den professionellen Einsatz – von Profis für Profis
  • Keine Azo-Farbstoff

Riemerschmid Sirup 1

MEGA TREND Veggie & Vegan – die Flexitarier kommen!

In der heutigen Gesellschaft wird der Verzicht auf tierische Produkte immer mehr zum Trend. Wirtschaftlich sei der Lebensstil heute noch nicht von großer Bedeutung, aber sozial und gesellschaftlich sollte man ihn nicht unterschätzen, so die „Rundschau für den Lebensmittelhandel“ in der Ausgabe Juni 2016. Der Trend ist kein Kurzzeitphänomen, und wird sich auch die nächsten Jahre weiter fortsetzen, prognostiziert das Institut für Handelsforschung in Köln (IFH), und schätzt die durchschnittliche Wachstumsrate auf rund 17%. Deutsche Supermärkte haben sich in den letzten Jahren bereits immer mehr auf die Nachfrage nach „grüner Lebensweise“ eingestellt. In veganen Sortimenten finden Verbraucher heute eine Bandbreite von Feinkost, Süßspeisen bis hin zu Gewürzen und Aufschnitten namhafter Hersteller. Zu den umsatzstärksten Warengruppen zählen heute (noch) die Fleisch- und Milchalternativen, pflanzliche Brotaufstriche sowie Müsli und Cornflakes.

Das ist aber nur der Anfang; „Auch andere Warengruppen, die bis dato nur für wenige Konsumenten interessant waren, wie vegane Säfte und Weine, sind seit kurzer Zeit im Aufschwung.“, so das IFH Köln in einem Interview mit dem Markant Magazin 2016.

Studien belegen, dass auch immer mehr Menschen zu den sogenannten Flexitariern übergehen. Diese Konsumenten, legen bildlich gesprochen am Wochenende gerne ein gutes Stück Fleisch auf den Grill, reduzieren aber z.B. unter der Woche den Fleischkonsum. Die neuen „Bewussten“ Esser reduzieren den Konsum von Fleisch, ohne jedoch grundsätzlich darauf zu verzichten.

Und die Gruppe der Flexitarier ist viel grösser als die des Hardcore-Kerns. Laut „IFH-Branchenreport Vegetarisch & Vegan“ liegt der Anteil der „echten“ Vegetarier oder Veganer nur bei vier Prozent der deutschen Bevölkerung“. Die Gruppe der Flexitarier macht hingegen bereits 24% der Bundesbürger aus.“ (Quelle: Rundschau, Juni 2016).

Die vegane Lebensweise findet in Deutschland also immer mehr Anhänger. Riemerschmid stellt sich als Premiumsirup früh auf den Trend ein und stattet im Zuge des Relaunchs 2017 alle veganen Sirupe mit einem schnell und eindeutig erkennbaren vegan-Logo auf dem Etikett aus.

Das Thema vegan wurde bereits beim jährlichen Null Promille Cup 2016 aufgegriffen, in dem das Motto des Wettbewerbs „100% vegan“ lautete. Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden dazu aufgerufen, alkoholfreie vegane Cocktails zu entwickeln.

 MEILENSTEINE der Firmengeschichte

Anton Riemerschmid erblickt im Jahr 1802 das Licht der Welt. 1835 tritt er mit 33 Jahren in eine Firma ein, die nach seinem Eintritt unter dem Namen „Tipp, Vigl & Riemerschmid“ firmiert. Der Firmensitz ist auf der Maximilianstrasse in München, dem heutigen Platz der Münchner Kammerspiele.

Anton Riemerschmid

1837 verlässt der Partner Tipp das Unternehmen, das daraufhin von Vigl und Riemerschmid gemeinsam geleitet wird. 1852 wird Anton Riemerschmid Alleininhaber, nachdem sich ebenfalls Vigl aus dem Geschäft zurückzieht. Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen „Anton Riemerschmid, Likör- & Essigfabrik“ geführt. 1869 gibt Riemerschmid die Verlegung der Fabrik in Auftrag. Man zieht von der Innenstadt Münchens auf die Praterinsel. Seit 1870 startet hier die erste Produktion.

1878 verstirbt Anton Riemerschmid. Seine 3 Söhne Adolf, Eduard und Heinrich führen daraufhin die Firma in zweiter Generation. Adolf übernimmt das Zweiggeschäft in Wien, während Eduard und Heinrich sich um die Führung des Hauses in München kümmern. Nach Heinrichs Tod im Jahr 1884 befindet sich die Firma im Alleinbesitz von Eduard Riemerschmid, der das Werk des Gründers mit der Unterstützung seines Sohnes Carl fortführt und weiter ausbaut. Sein Sohn übernimmt im Jahr 1905 die alleinige Führung des Unternehmens in dritter Generation. 1911 übergibt Dr. Carl Riemerschmid die Firma an seinen ältesten Sohn Dr. Robert Riemerschmid, der die Leitung des Unternehmens in vierter Generation übernimmt. Unter seiner Führung entstehen neue Rezepturen, und er investiert in moderne Fabrikationsformen und Produktionsanlagen.

Dr Robert Riemerschmid

Im August 1945 tritt Heinrich Riemerschmid, der aus Russland heimkehrende Sohn von Robert, als Teilhaber in die Firma ein. Er beginnt sofort mit dem Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Fabrikanlagen. Er reist häufig ins Ausland, voller Tatendrang, um Trends, Know-How und neue Früchte nach Deutschland zu holen.

nach dem Krieg

Nach dem Tod seines Vaters 1963 wird Heinrich Riemerschmid Alleininhaber der Firma und führt das Unternehmen in fünfter Generation weiter.  1986/87 wird der Standort der Firma Riemerschmid von der Praterinsel nach Erding verlegt, um neuen Produktionsanlagen den nötigen Platz zu geben.

Im Jahre 1991 verstirbt Heinrich Riemerschmid und seine Frau Renate wird Alleingesellschafterin des Unternehmens. 1996 geht die Anton Riemerschmid GmbH nach der fünften Generation in den Underberg Unternehmensverbund über.

Erding

img_8719.jpg

Die perfekten 7 für die GSA Competition

Von | Bar | Keine Kommentare

»MADE IN GSA« ist eine Plattform für heimische Marken, die im Jahr 2007 vom MIXOLOGY Magazin für Barkultur ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, heimische Produkte stärker in den Fokus der Barwelt zu rücken. ´Der Begriff GSA steht dabei für „Germany, Switzerland & Austria“ und damit dem Verbreitungsgebiet des MIXOLOGY Magazins. Anlass war die Kritik des amerikanischen Cocktailenthusiasten Martin Doudoroff (unter anderem CocktailDB.com), dem bei einem Deutschlandbesuch in einer bekannten Bar keine heimischen Produkte angeboten werden konnten.

Die grundsätzliche Neugier der Bartender und die Initiative der Made in GSA haben die Relevanz von traditionellen, heimischen Produkte in den renommierten Bars zu überraschenden Comebacks verholfen. Während es mittlerweile vollkommen normal ist, dass viele Produkte des täglichen Lebens auf der anderen Seite des Globus produziert werden, bestätigt sich hier ein Trend, bei dem man vermehrt nach Dingen mit einem regionalen Bezug sucht. Der „gefühlte Mehrwert“, den man spürt, wenn man ein Produkt aus der Region vor sich hat, spielt eine große Rolle und setzt sich auch im Barbereich immer mehr in den Köpfen von Gästen und Bartendern fest.

Für die Teilnehmer haben wir nachfolgend unsere PERFEKTEN 7 zusammengestellt – alles Produkte aus Deutschland. Mit kurzen und knappen Infos warum wir glauben, dass sie die perfekte Wahl sind:

Asbach Privatbrand 8 Jahre – aus Deutschlands größtem Holzfasslager.

Das jüngste verwendete Destillat ist 8 Jahre gereift, die Cuvée enthält außerdem bis zu 20 Jahre gereifte Destillate aus der Schatzkammer. Der Kellermeister hat eine Balance aus Weinigkeit und Frucht geschaffen, ein weicher gut ausgereifter Brand, der aber nicht zu viele Holztöne enthält. Im Asbach-Lager in Ottersweier am Fuße des Schwarzwalds lagern über 20.000 wertvolle Fässer, die regelmäßig vom Kellermeister geprüft werden, bis ihr Inhalt schließlich seinen Weg in eine Spezialität voller Reife und Aroma findet. Der Alkohol im Asbach kommt zu 100% aus Wein, die Brennmeister verwenden nur unfiltrierte Jungweine ohne Schwefelzusatz. Gebrannt wird in der eigenen Rüdesheimer Weinbrennerei, die für Besucher geöffnet ist.

  

ESCORIAL – Feuer und Eis

Die Geschichte von ESCORIAL begann im Jahre 1910 in München. Nachdem während des 2. Weltkrieges Alkohol hauptsächlich für gesundheitliche Zwecke zugeteilt wurde, war der Bedarf an hochprozentigem Trinkalkohol in den Nachkriegsjahren entsprechend hoch. Escorial gehört zu den Wirtschaftswunder – Spirituosen. Die Flasche mit dem gedrehtem Flaschenhals trägt ein Bild des norwegischen Künstlers Olaf Gulbransson (1873-1958), der als Karikaturist der legendären Münchner Satire-Zeitung Simplicissimus internationale Bekanntheit erlangte und einer der scharfsichtigsten Porträtisten seiner Zeit war. Escorial inspirierte den berühmten norwegischen Karikaturisten zu dem 1924 entstandenen historischen Motiv. Neben dem Einsatz in Cocktails eignet sich Escorial hervorragend zum Flambieren. Als Trinkritual „Feuer und Eis“ wird Escorial mit einem Barlöffel auf einen Eiswürfel gegeben und dieser dann im Glas angezündet.

  

Riemerschmid Frucht-Sirup Zitrone-Ingwer-Lemongras

Die Grundrezeptur der Riemerschmid Frucht-Sirupe besteht aus reinem Saft oder Mark ausgesuchter Früchte und Zucker. Zur Herstellung werden heimische Früchte sowie der Saft und das Mark exotischer Früchte verwendet, die direkt im jeweiligen Erzeugerland gewonnen werden. Durch ihren hohen Fruchtgehalt sind die Frucht-Sirupe relativ dickflüssig und nach dem Öffnen im Kühlschrank zu lagern. Die handliche Flaschengröße 0,5L ist deshalb ideal für diese Produktlinie Alle Riemerschmid Frucht-Sirupe sind zu 100 Prozent Naturprodukte, ohne künstliche Aromen, ohne Farb- und Konservierungsstoffe.  Außerdem ist der Sirup VEGAN. Die Säure der Zitrone und die leichte Schärfe des Ingwers harmonisieren hervorragend miteinander und geben dadurch dem Riemerschmid Frucht-Sirup Zitrone-Ingwer-Lemongras seinen einzigartigen Geschmack.

  

Riemerschmid Bar-Sirup Mango

Die Mangofrucht hängt an Stielen des immergrünen Mangobaums, der bis zu 45 Meter hoch werden kann. Sie ist hauptsächlich in wärmeren Gebieten anzufinden und vor allem im tropischen Regenwald zuhause. Die Färbung der gutverdaulichen und säurearmen Frucht reicht von grün über gelb bis rot, häufig findet sich auch eine Kombination aller drei Farben. Der Geschmack ist kräftig süß und aromatisch. Riemerschmid Bar-Sirup Mango enthält Mangomark sowie natürliche Mango-Aromen, welche dem Sirup seine charakteristische Note verleihen. Er eignet sich z.B. hervorragend für fruchtig-exotische Cocktails, hat eine strahlende, orange Farbe und einen fruchtig-feinen Geschmack. Der leichtflüssige Riemerschmid Bar-Sirup wurde speziell entwickelt, um Profi-Mixern ein zügiges Arbeiten zu ermöglichen. Ist auch geöffnet und ungekühlt lange haltbar.

  

Riemerschmid Bitter

Der Riemerschmid Bitter hat alle Eigenschaften eines italienischen Bitters, ist aber alkoholfrei. Er kann hervorragend als nicht-alkoholischer Ersatz verwendet werden und ist eine ideale Zutat in Erfrischungsgetränken und Aperitifs. Riemerschmid Bar-Sirupe sind auch geöffnet und ungekühlt lange haltbar. Durch ihre optimalen Fließeigenschaften und aufgrund der guten Löslichkeit eignen sich die Bar-Sirupe hervorragend für Cocktails. Dank ihrer langen Haltbarkeit – egal ob geöffnet und/oder ungekühlt – sind sie sehr gut zu lagern. In Bars sind Riemerschmid Bar-Sirupe dank der speziellen Form der Flasche beliebt, denn sie wurden gemeinsam mit Bartendern für Profianwender entwickelt. So liegen sie beim Mixen besonders gut in der Hand und ermöglichen ein schnelles, sauberes und effektives Arbeiten.

  
Riemerschmid Bar-Sirup Kokos

Die Kokosnuss wächst an bis zu 30 Meter hohen Kokospalmen und zählt zu den Steinfrüchten. Der hohle Kern der Kokosnuss ist mit einem weißen, aromatisch schmeckenden Fruchtfleisch von 1 bis 2 cm Dicke ausgekleidet, das fest und faserig ist. Das frische Fruchtfleisch enthält neben viel Wasser und Fett auch Eiweiß, Zucker, Ballaststoffe und Mineralien. Riemerschmid Bar-Sirup Kokosnuss eignet sich aufgrund seiner intensiven Kokosnote hervorragend für karibisch-exotische Cocktails. Riemerschmid Bar-Sirupe sind auch geöffnet und ungekühlt lange haltbar. Durch ihre optimalen Fließeigenschaften und aufgrund der guten Löslichkeit eignen sich die Bar-Sirupe hervorragend für Cocktails. Dank ihrer langen Haltbarkeit – egal ob geöffnet und/oder ungekühlt – sind sie sehr gut zu lagern.

  
Gilka Kaiser-Kümmel – Pinguin mit Pickelhaube und Hosenbandorden

„Schluck für Schluck reiner Kümmelgeschmack“- so steht es auf jeder Flasche jener Spirituose, die im Berliner Volksmund auch gerne „Der Kurze von Berlin“ genannt wird, und die – nomen est omen – auch schon mit Vorliebe im deutschen Kaiserhaus getrunken wurde, nicht zuletzt wegen seines kräftigen und reinen Aromas. Seinen Ursprung hat das Original im Berliner Stammhaus von Carl Joseph Aloys Gilka. Der Original Berliner Kaiser-Kümmel wird mittels doppelter Destillation der Kümmelsamen und ausschließlich unter Verwendung natürlicher Rohstoffe hergestellt. Ein Produkt in BIO-Qualität nach der EG Öko Verordnung. 38% vol., erhältlich in 0,5 und 1,0 L .

  
Mitmachen? Mehr Infos? Dann hier klicken: http://made-in-gsa.de/

img_8698-1.jpg

Runde zwei! TOBERMORY bringt 12 YO + 22 YO in die Raritätensammlung

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Mit dem neuen Doppel setzt Tobermory seine Raritäten-Sammlung fort. 

Die Optik ist den berühmten farbigen Häuserfronten der Bay nachempfinden. Der Inhalt ist einzigartig. Gleichzeitig besteht weiterhin die Möglichkeit, durch das Sammeln aller 6 Qualitäten eine Flasche des „Once in a life“ Whiskys Tobermory 42 Jahre zu gewinnen. Denn in jeder Geschenkbox befindet sich ein kleines Heftchen mit einem bunten Perforationsstreifen, der sich je nach Qualität in der Farbe unterscheidet. Gleichzeitig sind die Streifen auch nummeriert. Sendet man alle 6 Streifen an die Destillerie, hat man die Chance auf diese unvergleichliche Qualität. Alle 6 Qualitäten werden nach und nach bis 2018 abgefüllt.


  
Tobermory 12 Jahre Manzanilla Cask finish

Nase: Spuren von Orange und Zitrus, mit subtilen Noten von getrockneten Früchten und Rosinen. Cremiger Toffee und Spuren von Gewürzen

Geschmack: Süß, leicht ölig mit von Orangen dominierten Zitrusnoten. Rosinen und getrocknete Früchte mit Spuren von Kaffee, dunkler Schokolade und subtilen Gewürzen

Finish: Leicht trocken, würzig mit lang anhaltendem fruchtigem Abgang

unchill filtered

46,3 % vol., 0,7 L
UVP 95,00 €


  
Tobermory 22 Jahre Port cask finish

Nase: Spuren von Fruchtgelee und Sorbet, Birnen, Pflaumen und Zitrus. Ein Hauch von Weintrauben, arabischem Kaffee, Schokolade und Toffee.


Geschmack:
Reichhaltig und süit Birnen, Pflaumen und Pfirsichnoten. Reichhaltiger Einfluß von Frucht und Trauben. Fruchtgelee, Vanille, Caramel mit leichter Würze.


Finish:
Lang anhaltend, süß und fruchtig. Finish mit delikater Würze.
 
unchill filtered
46,3 % vol., 0,7 L
UVP 205,00 €

  

Die Geschichte der Tobermory Destillerie

Die heutige Tobermory-Destillerie wurde 1798 von John Sinclair als Ledaig-Destillerie (ausgesprochen led-chigg; gälisch für „sicherer Hafen“) gegründet. Die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts verbrachte sie ungenutzt, bis sie schließlich im Jahr 1916 zu DCL überging. DCL betrieb die Destillerie für mehrere Jahre bis auch dieses Unternehmen sie im Jahr 1930 wieder schloss. Erst im Jahr 1972 wurde die verlassene Tobermory Destillerie dann erneut zum Leben erweckt. Sie wurde von einer Unternehmensgruppe gerettet, die sich von der verträumten Brennerei gegenüber einer der meistfotografierten Meeresbuchten Schottlands verführen ließ.

Diese Wiederbelebung war ein außergewöhnlicher Akt für eine Destillerie, in der man seit über 40 Jahren kein Tropfen Whisky mehr produzierte. „In der Vergangenheit hat die Destillerie verschiedene Phasen der Whiskyherstellung durchlaufen, es wurden sowohl getorfte als auch ungetorfte Whisky’s produziert“, sagt Dr. Kirstie McCallum. Daher wurde entschieden, im halbjährigen Wechsel sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig aus stark getorftem Malz zu produzieren.

Seit 1993 blüht das kostbare Kleinod als Teil von Burn Stewart Distillers (heute Distell International Ltd.) wieder auf. In den denkmalgeschützten Lagerhäusern reiften preisgekrönte Single Malt Scotch Whiskys heran, die den überaus charmanten und zugleich markanten Charakter der Isle of Mull bis in den letzten Tropfen hineintragen. Abgefüllt im halbjährlichen Wechsel überzeugen hier sowohl Tobermory aus ungetorftem Malz als auch Ledaig, die Spezialität aus stark getorftem Malz.  Durch den Verzicht auf die Kältefiltration (un-chillfiltered) und einem Alkoholgehalt von 46,3 % glänzen beide Whiskys mit einer unnachahmlichen Fülle an Aromen, die den Geist der Isle of Mull bis auf die Zunge tragen.
     
  

img_8689-1.jpg

Mit Southern Comfort nach New Orleans? Let’s pep it!

Von | Bar | Keine Kommentare

Neue Bartender Competition 2017 sucht einen Drink mit Kick

Southern Comfort, der legendäre Likör-Whiskey aus New Orleans, ruft in diesem Jahr eine neue Bartender Competition aus. Gesucht wird ein Getränk mit Pep – gemeint ist ein kreativer, einfach herzustellender Drink, bei dem neben Southern Comfort einige Tropfen feuriger Tabasco™ plus maximal vier handelsübliche Zutaten zum Einsatz kommen. Die Inspiration dazu liefert Adriano Paulus aus der Negroni Bar München mit dem von ihm kreierten Drink „Pep it!“. Einige Tropfen Tabasco™ machen den neuen Southern Comfort Signature Drink zu einem ganz neuen Geschmackserlebnis: Eine angenehme Whiskeynote mit einem leicht scharfem Kick.

Nun ist die Marke mit dem Bartender Wettbewerb “Let’s pep it with Southern Comfort” auf der Suche nach weiteren, ausgefallenen Rezepturen, die dem Likör-Whiskey ein neues, peppiges Gesicht verleihen.

Dem Gewinner winkt ein sensationeller erster Preis: Im Rahmen einer mehrtägigen Reise geht es zu den „Tales of the Cocktail” (18.–23. Juli), dem weltweit führenden Cocktail-Festival in New Orleans, der Heimat von Southern Comfort. 

Das Festival feiert 2017 sein 15. Jubiläum – hier werden die aktuellsten News, Ideen, Produkte und Bartender Techniken der Szene geteilt. Und mittendrin Southern Comfort, der wie kein anderes Getränk mit dem Lebensgefühl von New Orleans verbunden ist.

  
 

Teilnahme

Teilnehmen können alle professionellen Bartender, die in einem gastronomischen Betrieb in Deutschland arbeiten.

 

Aufgabenstellung

Gesucht wird ein kreativer Drink, der als Basis mindestens 4cl Southern Comfort und einige Tropfen Tabasco™ Sauce enthält. Weiterhin können bis zu vier weitere, handelsübliche Zutaten hinzugefügt werden. Selbst hergestellte Ingredienzien sind nicht zugelassen; Eis und Garnitur werden nicht als Zutat angesehen.


Inspiration

  
Als Inspiration hat Adriano Paulus (Negroni Bar, München) folgende Rezeptur kreiert:

PEP IT !        

4 cl Southern Comfort 

1,5 cl frischer Zitronensaft      

3 – 4 Tropfen Tabasco™ 

Im Longdrink-Glas anrühren                                    

Fill-up Bitter Lemon                                             

Langer, dünner Gurkenstreifen am Spieß

 

Promotion-Idee

Zusätzlich wird zu jedem eingereichten Drink-Vorschlag eine zündende Promotion-Idee gesucht, die aufzeigt, wie der Verkauf des Drinks in der Location des Einsenders forciert werden kann.


Bewertung

Alle eingesandten Rezepturen und die Promotion-Ideen werden in einer ersten Ausscheidungsrunde von einer Jury gesichtet und bewertet. Die zehn Punktbesten qualifizieren sich für das Finale.


Finale

Das Finale findet im April in Frankfurt statt. Im ersten Durchgang werden die eingesandten Rezepturen von den Bewerbern gemixt und von der Jury bewertet. In einem zweiten Durchgang stellen die Finalisten ihre Promotion-Idee vor. Den Abschluss bildet ein Speedmixen, bei dem Spontanität und Kreativität gefragt sind.


Preise

1. Preis 

Mehrtägige Reise zum Festival „Tales of the Cocktail“ in New Orleans

(inkl. Flug, Hotelübernachtung und Eintrittskarten)

2.Preis 750 €

3.Preis 500 €


Second Chance

Die Finalisten auf den Plätzen zwei bis zehn erhalten eine zweite Chance, ebenfalls eine Reise nach New Orleans zu gewinnen. Vorgabe ist, dass sie ihre Promotion-Idee vier Wochen lang in ihrer Location umsetzen. Die Promotion wird vom TeamSpirit-Außendienst vor Ort nach einem vorgegebenen Punktesystem bewertet. Das Ergebnis dieser Bewertung wird dann zum Punktergebnis des Finales addiert und somit der Gewinner der zweiten New Orleans Reise ermittelt.

  

Anmeldung

Die Anmeldung für den Wettbewerb kann online ab dem 10. Februar 2017 unter www.connaisseur.de/wettbewerb erfolgen.

  

  

Einsendeschluss

10. März 2017
Info-Hotline

Connaisseur-Events 069 94338811

info@connaisseur.de
  
 

 

img_8663.jpg

Black Art 1992 – Edition 05.1 – 24 YO

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die Geschichte begann an einem kalten Winterabend im Warehouse 12. Dieses Lagerhaus wird unter den Bruichladdich Mitarbeitern „Vatikan“ genannt, da hier das Vatting der besten Whiskyfässer und somit zugleich die Kreation geheimnisvoller Aromenkomplexität stattfindet. 
  
Der stürmische Wind pfiff vom Meer her durch die Dörfer am Lochindaal und riss mitten im Umladen der Fässer das große Tor von Warehouse 12 mit einem Donnerschlag auf. Als echte Romantiker und Naturburschen hatten alle denselben Gedanken – der Himmel schickt eine geheime Botschaft! Der Master Distiller, Jim McEwan, trat hinaus in den Sturm, über ihm der schwarze Himmel, zu seinen Füßen ein Fass aus französischer Eiche. Mit allen Kräften hielt er das Tor auf, damit die Männer schnell die Fässer in den Schutz der Halle bringen konnten. Fass für Fass rollte vorsichtig an mir vorbei, als plötzlich ein wunderbarer Duft den Raum erfüllte. Mysteriös, fesselnd, fast hypnotisierend in seiner Komplexität – als wäre er nicht von dieser Welt.

Man fragte Jim, welche Schätze in diesen besonderen Fässern lagerten, woher sie stammten und wie lange sie schon reiften. Er nahm einen tiefen Atemzug, machte ein ernstes Gesicht und sprach: „Das, Leute, ist ein großes Geheimnis, das wohl niemals gelüftet wird. Es ist pure Magie.“

Für einen Augenblick ließen sie seine Worte auf sich wirken – Jim und seine Magie –, dann schüttelten sie ungläubig den Kopf und sagten: „Jim, du bist wahrscheinlich kein Brenn-, sondern ein Hexenmeister, der Herrscher über die dunklen Künste …“

So entstand der Name „Black Art“. Man beschloss, eine Reihe von limitierten Cuvées herzustellen. Jede aus einer ganz besonderen Auswahl an gereiften Fässern, die aus allen Warehouses stammen und auf kunstvolle Weise zu einem Black Art Whisky vermählt werden sollten. Fässer, die aufgrund ihrer besonderen Entwicklung für ganz besondere Gelegenheiten aufbewahrt wurden. Fässer, die für einen Master Distiller viel Arbeit bedeuteten, eine beseelte, dynamische und überaus lebendige Symbiose von Holz und Whisky mit einer einzigen Bestimmung – Black Art.

Es wurde schnell klar, dass Fasstyp oder Alter keine Rolle spielen sollten (auch wenn alle Black Art Editionen bis heute mindestens 19 Jahre alt sind) und dass es immer eine Mischung aus verschiedenen Fässern und Holztypen sein sollte. Ein Sherry Butt aus Jerez de la Frontera? Ein Hogshead aus Jurançon? Ein österreichisches Fass vom Neusiedler See? Allein die dunkle Magie der Destillations- und Ausbaukunst sollte über die Entwicklung und letztendlich die Fässer entscheiden.

  
Als die Idee bekannt wurde, gab es einen großen Aufschrei in der Branche. Wie konnte man ernsthaft einen Vatted Single Malt Whisky auf den Markt bringen, ohne die Komponenten zu verraten? Man schwor sich gegenseitig Verschwiegenheit. Das Prinzip war oberstes Gebot.

Als der erste Black Art auf den Markt kam, war er ein Selbstläufer. Die mystisch schwarze Flasche und der geheimnisvolle Inhalt erinnerten viele an Churchills berühmtes Zitat „wrapped in a mystery, inside an enigma“ (ein Geheimnis, verborgen in einem Buch mit sieben Siegeln).

Ohne die Magie zu zerstören, sollte jeder Black Art dennoch seine eigene Geschichte erzählen. Für ihn spielen Terroir, Herkunft und Handwerkskunst dieselbe wichtige Rolle wie für alle anderen Whiskys der Bruichladdich Brennerei. Nur eins ist und war immer sicher: Ein Black Art soll in der Summe immer ein Mysterium bleiben. Er ist kein Whisky für jedermann und auch nicht für den alltäglichen Genuss. Er ist ein Dram für alle, die auf der Suche sind, für Forscher, Geheimniskrämer, Erleuchtete oder solche, die auf dem Weg dahin sind. Er nimmt dich mit auf eine unbekannte Reise in die Dunkelheit, ohne Landkarte oder Navi. 

  

Über Adam Hannett

Adam Hannett kam 2004 im Alter von 19 Jahren zu Bruichladdich. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern und zum Leidwesen seiner Eltern hatte er gerade sein Studium abgebrochen und heuerte im Brennerei-Shop von Bruichladdich an, um Geld zu verdienen. Es dauerte kein Jahr, bis ihm die Arbeit als Verkäufer und gelegentlicher Tour-Guide zu langweilig wurde und er das Unternehmen wieder verließ. Jedoch gefiel ihm weiterhin die umtriebige Stimmung in der Brennerei. Damals, zu Gründungszeiten, herrschte ein ganz besonderer Zusammenhalt unter den wenigen Mitarbeitern. Das Geld war knapp, die Distribution steckte noch in den Kinderschuhen, aber die Männer hatten unglaublich viele Ideen und eine große Leidenschaft für ihr bahnbrechendes Islay- und Terroir-Konzept. Allen finanziellen Anfangskrisen zum Trotz wuchs der Glaube an die gemeinsame Vision und es entwickelte sich eine rebellische Grundeinstellung im Sinne von „Komme, was wolle – wir machen keine Kompromisse!“. Insbesondere der Head Distiller, Jim McEwan, imponierte Adam. Er hatte mit seinem Team scheinbar alle kreativen Freiheiten, es gab keine Regeln und der Alltag in der Brennerei glich einer Achterbahnfahrt. „Endlich hatte ich meine berufliche Bestimmung gefunden. Ich wollte ein Teil dieses verrückten und dennoch hoch-professionellen Teams werden!“, erinnert sich Adam.

Nach kurzer Zeit zog es den auf Islay geborenen Schotten zurück in jene Brennerei, die den geschmacklichen Ausdruck seiner geliebten Insel so kompromisslos in die Welt tragen wollte. Er fragte Jim nach einem Job im Warehouse, um bei ihm und seinem Team als Praktikant in die Lehre zu gehen.

Adam wohnte damals in Ardnave, einem zehn Meilen entfernten Örtchen an der Nord-westspitze der Insel. Der Weg zur Brennerei führte über einen unbefestigten Feldweg, und da er keinen Führerschein besaß, musste Adam die Strecke bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer die Kraft der Atlantikstürme auf Islay schon einmal erlebt hat, kann sich vorstellen, dass der junge Mann oft eher darum kämpfen musste, nicht umzustürzen, anstatt vorwärtszukommen … und das bei einem Job, der morgens um 6.00 Uhr begann und oft erst spätabends endete. „Das war mir egal. Ich wollte um jeden Preis dazugehören und von Anfang an mein Bestes geben!“

Dank Adams unermüdlichem Engagement und seiner großen Leidenschaft für die Bruichladdich Vision war Jim gerne bereit, ihn immer tiefer in die Geheimnisse von Handwerk, Destillation und einer perfekten Reifung einzuweihen. Mit seinen 50 Jahren Erfahrung brachte er ihm in den kommenden fünf Jahren bei, sich das Holz im Detail anzusehen, den Whisky zu nosen und zu verkosten und darüber nachzudenken, in welchem Fasstyp er wohl am besten zu einem bestimmten Ergebnis reifen konnte. So gingen Adam über die Jahre die typischen Merkmale der einzigartigen Bruichladdich DNA in Fleisch und Blut über.

Eines Abends, es war das Jahr 2010, bat Jim seinen Schützling, ein wenig länger zu bleiben. „Er habe etwas Wichtiges zu erledigen“, erinnert sich Adam. Sie verbrachten fast die ganze Nacht im Warehouse 6 mit der Verkostung von Whiskys aus den verschiedensten Fässern. Sie diskutierten Entwicklung, Charakter und Aromenpotenzial, bei einem alten Sherryfass jedoch blieb ihnen schier der Atem weg. Mit einem geheimnisvollen Lächeln bat Jim seinen Zögling, dieses Fass gesondert zu platzieren. Am darauffolgenden Tag wählte der Meister weitere Fässer aus und ließ sie dazustellen. Sein Team begann mit dem behutsamen Vatting der Whiskys, ohne zu wissen, für welchen Zweck Jim die Fässer miteinander vermählen ließ. Es war eine sehr geheimnisvolle, fast andächtige Stimmung und erst später erfuhren die Männer, dass sie an diesem Tag eine Legende geschaffen hatten – die erste Edition des einzigartigen Black Art!

Adam über die 5. Edition des Black Art

„Bevor Jim 2015 in den Ruhestand ging, überreichte er mir seine Rezeptur für die fünfte Black Art Edition. Es war ein sehr emotionaler Moment, als ich die Verantwortung für einen unserer großartigsten Whiskys übertragen bekam. Ich nahm das Stück Papier an mich und legte es zu den Akten … denn die neue Edition sollte zu 100 % mein Black Art werden.“

Der erste Black Art verstieß gegen alle Regeln – seine Komponenten blieben ein großes Geheimnis und nicht einmal Marc Reynier, der Inhaber der Bruichladdich Brennerei, wurde eingeweiht. Zudem konnte man die Farbe des Whiskys in der blickdichten schwarzen Flasche nicht erkennen. Sie ist eine Hommage an die mysteriöse „Blacker Still“-Brennblase der Brennerei und mit mystischen Zeichen, magischen Symbolen und dem lateinischen, aus der frühen Alchemie stammenden Satz „Omnia ab Una“ (alles aus einem) versehen.

Der Black Art war von Anfang an ein Erfolg auf allen Ebenen! Die einen fanden das Konzept cool, die anderen derart arrogant, dass der Inhalt unbedingt einer kritischen Betrachtung unterzogen werden musste … Nach der ersten Edition wurde auch jede weitere zur Legende, Black Art 4 wurde sogar zum Best Single Malt Whisky 2015 sowie Best Single Malt Scotch (Islay) 2015 auf der International Whisky Competition gekürt.

Der erste eigne Black Art

  

Adam hat in seiner Funktion als der amtierende Head Distiller nun die fünfte Black Art Edition abgefüllt und sagt dazu: „Wie Moses vom Berg hinabsteigend, kam Jim kurz vor seinem Ruhestand zu mir, um mir seine ‚Black Art Gebote‘, also seine Rezeptur für die fünfte Edition, zu überreichen. Es war ein sehr emotionaler Moment, als ich die volle Verantwortung für einen unserer großartigsten Whiskys übertragen bekam. Dankend nahm ich das Stück Papier an mich und legte es zu den Akten. Ich habe vor Jim und seinem Vermächtnis unendlich viel Respekt, er war mein Lehrer und ist einer der großartigsten Männer seines Faches. Aber wie er damals bei seiner ersten Edition muss auch ich meine eigenen Wege gehen. Edition 05.1 sollte zu 100 % mein Black Art werden.“

„Dadurch erhöhte sich für mich auch der Druck“ sagt Adam. „Der Black Art ist das geheimnisvollste Aushängeschild unserer Brennerei ・ in allen Facetten verkpert er das Beste. Ich muss zugeben, dass mich die Entscheidung, mich nur auf meine eigene Intuition zu verlassen, einige schlaflose Nächthte gekostet hat. Ich wollte weder Jim noch die Black Art Fans enttäuschen. Gerade erst war ich in die enormen Fusstapfen eines der besten Distiller dieser Erde getreten, als wäre das nicht schon genug Verantwortung! So manche Nacht fragte ich mich: 8ar das die richtige Entscheidung? Habe ich die geeigneten Fässer ausgewält?・ Aber ich habe gelernt, dass man gerade nach intuitiven Entscheidungen am meisten an sich glauben muss. So viele Jahre durfte ich vom Besten lernen und habe nun selbst eine klare Vorstellung davon, was einen Black Art ausmacht.“

Trotz aller Erfahrung spielten auch für Adam Instinkt und die geheimnisvolle Magie eine große Rolle bei der Kreation seines Black Art Edition 05.1. „Das Fass findet mich, nicht umgekehrt. Ich habe vorab keinerlei Vorstellungen, sondern höre zu, was mir die Fässer erzählen. Ab und zu tanzt eines der Fässer im positiven Sinn aus der Reihe und ich mache einen Vermerk in meinem Notizbuch, dass wir es für einen besonderen Zweck im Auge behalten sollten.“Dieses besondere Fass kann das Herzstück der nächsten Black Art Edition werden. Deshalb ist jede Black Art Cuvée einzigartig! Jede verlangt dieselbe Hingabe und Aufmerksamkeit wie ihr Vorgänger.“

Der Stolz der Eltern ist ihm wichtig

Wie fühlt man sich mit dieser großen Verantwortung und der ersten eigenen Whisky-ikone? Adam: „Ich denke, dass meine Eltern heute mit meiner beruflichen Entwicklung sehr zufrieden sind. Neben den Diplomen meiner Geschwister steht in ihrem Haus nun auch Whisky mit meinem Namen und meiner Unterschrift darauf. Das macht mich, ehrlich gesagt, ziemlich stolz!“

Tasting Notes

Um die mysteriöse Komplexität aller Aromen zu erfassen, benötigt man etwas Zeit, denn dieser Whisky verändert sich ständig. Immer wieder steigen neue Nuancen empor und geben Stück für Stück das aromatische Geheimnis einer beeindruckenden Cuvée preis.

  
Verführerische Fruchtnoten erinnern an Kirsche, Mango, Aprikose, Pflaume und etwas Orangenzeste. Über allem liegt eine gewisse Süße, wie ein sanfter Schleier aus braunem Zucker, Vanille und in Sirup eingelegten Feigen. Voller Würde erfüllt die Black Art Edition 05.1 den ganzen Mund, ein wirklich einzigartiges Geschmackserlebnis. Die samtige Textur stammt von der langen Reifung in ausgewählten Fässern und verleiht dem Whisky seine einzigartige Fruchtigkeit. Die Obstnoten, die man bereits in der Nase entdecken konnte, werden am Gaumen durch gut strukturierte Aromen von Holz, Honig und Tabak ergänzt, abgerundet mit einem würzigen Hauch von Vanille und Zimt. Elegant, raffiniert und ganz die klassische Bruichladdich DNA: Variation von Steinobst mit einer perfekten Balance zwischen Holz, Malz und Frucht. Die floralen, reifen Noten am Ende des langen Nachklangs hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

img_8320.jpg

#1Orange1Tree – Supermodels und normale Menschen von Cointreau inspiriert

Von | Bar | Keine Kommentare

Supermodels die Orangen küssen. Unter dem Hashtag #1Orange1Tree sehen Social Media User aktuell auf Facebook und Instagram weltweit Prominente und auch „normale“ Menschen, die Orangen in die Kameras halten und so auf ein neues Projekt aufmerksam machen. Superstars wie Naomi Campbell, Eva Longoria und Cindy Crawford sind dabei und haben Fans, Follower, Kollegen und Freunde dazu aufgerufen ebenfalls digital eine Orange zu verschenken.

 


Warum? Für jeden Post, der mit dem Hashtag versehen wird, pflanzt das Maison Cointreau im Rahmen von Wiederaufforstungsprojekten einen Orangenbaum im Senegal. So erhält der traditionsreiche Likörhersteller die Artenvielfalt und sichert den Menschen vor Ort ihr tägliches Einkommen. Die für den berühmten Cointreau Likör verwendeten Orangen stammen zum Teil von dort. Das Wiederaufforstungsprojekt im Senegal wurde vom Maison Cointreau und der tunesischen Künstlerin Naziha Mestaoui ins Leben gerufen, die auch das Projekt „One Heart One Tree“ gründete. Ziel ist die lokale Biodiversität zu erhöhen und der senegalesischen Gemeinde ein soziales Umfeld zu schaffen. Verschiedene Regionen des Senegals sind massiv von Dürren betroffen, die nach und nach Mangrovenwälder beschädigt haben und langfristig den Anbau von Kulturpflanzen beeinträchtigen.

Mit dem #1Orange1Tree Projekt haben Dörfer die Möglichkeit auf verschiedene Lebensmittel Ressourcen zurückzugreifen indem sie den Anbau ausweiten. Orangen werden in dieser Region besonders wertgeschätzt, da sie sowohl für den eigenen Konsum als auch für den Verkauf genutzt werden.

Die Aktion wird auf der englischsprachigen Homepage (Land UK / England) beschrieben und erklärt. Da die sozialen Medien keine Ländergrenzen kennen ist die sympathische Kampagne jetzt auch nach Deutschland herübergeschwappt. Wir sind gespannt auf die Reaktionen in Deutschland …

COINTREAU – das Geheimnis liegt in der Zutat – Orange!

Seit 150 Jahren hat sich an der Herstellung von COINTREAU kaum etwas geändert. So viel Traditionsbewusstsein und Kontinuität verwundern auch nicht, schließlich sind die geheime Rezeptur und die traditionelle Produktionsmethode die entscheidenden Garanten für den anhaltenden Erfolg des einzigartigen Orangenlikörs aus Angers im Westen Frankreichs. Seine Persönlichkeit verdankt er vor allem der ausgewogenen Mischung herrlich duftender Schalen von bitteren und süßen Orangen. Mit Sorgfalt gepflanzt und nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt, bestimmen sie maßgeblich seinen Charakter. Dem Brennermeister obliegt es, genau das richtige Gleichgewicht zwischen den orange-roten süßen und den grün-bronzefarbenen leicht bitteren Orangen zu bestimmen. Ihre Schalen werden getrocknet, gemischt und in Alkohol eingelegt. Beim anschließenden Mazerieren entzieht der Alkohol den Orangenschalen langsam das Aroma. Es folgt die Destillation in 19 auf Hochglanz polierten Destillierapparaten aus rotem Kupfer. Kein Tropfen der kostbaren ätherischen Öle geht dabei verloren. Dem so gewonnenen, hochprozentigen Destillat fügt man dann in weiteren Herstellungsphasen ausschließlich natürliche Zugaben wie Zucker, Wasser und Neutralalkohol hinzu. Sie verleihen dem Likör seine cremige Abrundung und die hohe Geschmacksintensität.

Weltweit zu Hause

COINTREAU, den einzigartigen, kristallklaren Orangen-Likör aus Frankreich, kann man an den besten Bars der Welt genießen – ob pur, on the rocks oder in vielen Cocktails. Der zeitlose Klassiker erfreut sich in mehr als 200 Ländern größter Beliebtheit. Und obwohl seine außergewöhnliche Erfolgsstory mittlerweile über 150 Jahre anhält, ist er heute aktueller denn je.

Orangen – everybodys Darling

Es ist wohl mittlerweile allseits bekannt, dass Orangen gesund sind, da sie die wertvollen Vitamine A, B, C und E sowie auch Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor enthalten. Dass Orangen auch Beauty-Helfer sein können wissen hingegen noch die wenigsten. Vitamin C strafft das Bindegewebe und erhöht die Spannkraft der Haut. Orangenessenzen können die Durchblutung und den Zellstoffwechsel anregen und das Kalium der Orange sorgt für schöne Zähne und gesunde Haare.

img_8180.jpg

Teeestunde in Hamburg

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Mal Spence, globaler Brand Ambassador von Black Bottle besuchte die Speicherstadt und lud ein den markanten Blended Scotch mit verschiedenen Teesorten zu neuen Cocktailkreationen zu vermählen.


Das Blenden von Whisky ist eine hohe Kunst – das Ergebnis sind Blends mit einem ausgewogenen, milden und weichen Geschmack. Nicht von ungefähr ist Blended Scotch der meistverkaufte Whisky der Welt. Auch in Deutschland sind 8 von 10 verkauften Scotch-Flaschen Blends. Um sich diesem Genre eingehender zu widmen, hatte Black Bottle zu einem Blending-Nachmittag in die Speicherstadt eingeladen, jener Ort, an dem in Hamburg Teegeschichte geschrieben wurde.


Eine Einführung in modernes Tee-Blending gab Esin Rager, Inhaberin von Samova Tee. Sodann vermittelte Mal Spence, Markenbotschafter von Black Bottle und selbst ein talentierter Bartender, einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Blended Scotch, denn den Anfang des Whiskys markiert das Tee-Blending-Knowhow seiner Schöpfer. Im Anschluss war die Phantasie von Hamburgs Barkeepern gefragt, die die Gelegenheit bekamen, mit Whisky, Tee und anderen Zutaten des Rückbuffets zu experimentieren und neue Drinks zu kreieren.


1879 schufen die drei Graham-Brüder Charles, David und Gordon mit Hilfe ihrer Kenntnisse aus dem Tee-Blending einen Blend aus sieben verschiedenen Islay Whiskys. Er bestach durch sein reiches Bouquet samt einer leichten Rauchnote und wurde schnell bekannt. Hinzu kam eine markante Flasche mit hohem Wiedererkennungswert: die Graham-Brüder verwendeten für ihren Whisky eine Flasche aus schwarzem Glas, statt des üblichen Grün-, Braun- oder Klarglases. Dieses Alleinstellungsmerkmal prägte das Image der Marke bis 1914. Dann kam der erste Weltkrieg und mit ihm wurden die Handelsbeziehungen zu Deutschland unterbrochen, wo die legendäre schwarze Flasche produziert wurde. Fortan waren die Graham Brüder gezwungen, ihren Whisky in grünen Flaschen zu verkaufen. Erst vor sage und schreibe zwei Jahren wurde wieder auf Schwarz umgesattelt: 2014 kehrt Black Bottle zu seinen Wurzeln zurück und wird wieder in der unverwechselbaren Flasche abgefüllt.


Heute, zwei Jahre später, präsentiert Black Bottle eine weitere Neuheit: Markenbotschafter Mal Spence hat zusammen mit dem englischen Teespezialisten Brodies speziell für Black Bottle Cocktail Bitters entwickelt, die unter anderem auf drei Teesorten basieren. Diese limitierte Edition ist als Hommage an die Teetradition von Black Bottle zu verstehen. „Die Verwendung von Tee ist ein wachsender Trend in der Cocktail-Welt“, erklärt Spence seine Motivation. „Bitters werden bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts verwendet. Heute gehören sie zur Grundausstattung jedes Barkeepers. Nachdem ich mit hausgemachten Bitters experimentiert und verschiedene Teesorten kombiniert hatte, wollte ich etwas ganz Besonderes kreieren, als Hommage an das Talent von Gordon Graham als Teemischer“. Spence ist eine Leitfigur der schottischen Barindustrie – als Bartender und -manager machte er einige der besten Bars Schottlands zu dem, was sie heute sind.

  
Black Bottle ist aufgrund seines Geschmacksprofils vielseitig in der Bar einsetzbar. Bevorzugte einfache Highball bzw. Longdrink-Varianten für die Nachtgastronomie sind etwa Black Bottle mit Ginger Ale, Ginger Beer oder Tonic. Und auch die Variante Tee mit Whisky funktioniert sehr gut, wie der Nachmittag in Hamburg zeigte. Der Signature Drink von Mal Spence beispielsweise ist ein „Old Fashioned“, der auf einer Teetinktur basiert, die die geschmacklichen Eigenschaften von Black Bottle perfekt widerspiegelt.


Über Black Bottle

Master Blender Ian MacMillan entwickelte eine neue Formel, die sich an die Originalrezeptur von Black Bottle anlehnt. Die neue Rezeptur enthält noch immer mehrere Islay-Whiskys, von denen Bunnahabhain das „Herzstück“ bildet. Weitere Malts aus dem Gebiet Aberdeenshire, der Heimat der Graham-Brüder, machen den Blend, der 30 % mehr Phenol als der „alte“ Black Bottle aufweist, perfekt. Damit die einzelnen Malts sich geschmacklich gut verbinden, wird der Blend 4-6 Monate in Virgin Oak Casks gelagert. Dieser für einen Blend eher untypische Prozess sorgt für eine komplexe Struktur, intensive Aromen und dezente Rauchnoten. Black Bottle wird von Distell International mit Sitz in East Kilbride in der Nähe von Glasgow hergestellt und aktuell in mehr als 30 Länder exportiert.

Verkostungsnotizen

Nase: Fruchtig mit Eiche, Gewürzen und leichtem Rauch

Geschmack: Weich und fruchtig mit Eiche, Honig, Rauch und Torf

Nachklang: Sanfter Abgang mit Gewürznoten

img_7967.jpg

Auf Entdeckungsreise mit Mike Horn

Von | Bar | Keine Kommentare

Die neue digitale Kampagne von METAXA ist eine Einladung, sich auf eine Reise zu begeben, die auf der neuen Aktionsseite von METAXA startet. Es gilt nicht nur den neuen Metaxa 12 Sterne zu entdecken, sondern die Welt zu erforschen.

Auf der neuen Kampagnen-Website www.dontdrinkexplore.com finden Besucher Filme von und mit Mike Horn auf seiner bildgewaltigen und inspirierenden Reise. Nachdem der Besucher der Website seine digitale Reise beendet hat, kann er im Rahmen eines Gewinnspiels eine reale Forschungsreise in Begleitung von Mike Horn gewinnen. Es winkt der Traum aller Entdecker; Teil einer Expedition zu werden.  Australien, Neuseeland, Japan, Indien, die Mongolei oder Russland? Mike Horn verrät es noch nicht. Was feststeht: Es wird unvergesslich. Damit die Erlebnisse festgehalten werden, begleitet ein professionelles Filmteam die Reise.

Zur Aktionsseite

img_7932.jpg

Die Kunst des Blendens – vom Tee zum Whisky, vom Whisky zum Tee

Von | Whiskey | Keine Kommentare

Die bewegte Geschichte des Gordon Graham’s Black Bottle 

1879 verließen die drei Brüder Charles, David und Gordon Graham die ländlich gelegene Ortschaft Torphins, um ihr Glück in der florierenden Hafenstadt Aberdeen zu versuchen. Es gelang ihnen schnell, sich als Teeblender zu etablieren; dann jedoch wendeten sie ihre Aufmerksamkeit einem vollkommen anderen Getränk zu – dem Whisky. Im Jahr 1879 kreierten die Brüder einen Blend, der durch sein bemerkenswert reiches Bouquet und seine leichte Rauchnote bestach und schnell bekannt wurde. 

   

Black Beauty

Sein Alleinstellungsmerkmal in der Whiskywelt ist die schwarze Flasche, aber auch seine Vielseitigkeit im sprichwörtlichen Sinne, denn er wird aus sieben Islay Malts hergestellt. Ein hoher Anteil hat Bunnahabhain, aber wieviel genau ist bis heute ein Geheimnis. Auch deshalb gilt Black Bottle auf Islay – wo jeder jeden kennt, und fast in jeder Familie mindestens ein Mitglied in oder für eine der Destillerien arbeitet als sicherer Drink im Pub – denn man muß sich nicht für EINE Destille entscheiden wenn man seinen Dram bestellt. Neben Islay Whiskys fließt auch Whisky aus dem Gebiet Aberdeenshire in der Rezeptur mit ein, der Gegend, in der ursprünglich die Gebrüder Graham aktiv waren. 

  

Aussen schwarz, innen rauchig

Im Black Bottle finden sich etwa 65 – 70 % Grain und 30 – 35 % Malt. Besonders zu erwähnen ist dass geblendete Whisky nochmals für 2-4 Monate in Virgin Oak Fässern gelagert wird, bevor man ihn auf Flaschen zieht. Blended Scotch ist der meistverkaufte Whisky der Welt. Typisch für Blends sind allgemein ein runder, milder, weicher und gefälliger Geschmack. Ein guter Blend kann bis zu 40 verschiedene Whiskys enthalten. Blenden ist entgegen der vielfach etablierten Meinung nicht böse, Blenden ist eine Kunst. Nach aktuellen Einschätzungen (IWSR und Nielsen) sind 8 von 10 in Deutschland gekauften Scotch-Flaschen Blends, und die gibt es mittlerweile auch in hohen Qualitäts- und Preisklassen.

Blenden ist nicht Böse, sondern eine Kunst

Malt-Fans lieben kleine, handwerkliche Betriebe und Masterblender, die Ihnen bis ins kleinste Detail den Herstellungsprozess erklären. Bruichladdich beispielsweise gibt sogar an, woher die verwendete Gerste stammt. Und James Brown von der Octomore Farm nimmt Dich auf dem Traktor mit, wenn Du Glück hast, dass er gerade vorbeifährt – und nett bist. An dieser Romantik haben die Blend-Marken bislang noch nicht in der Breite gearbeitet, und vielleicht müssen sie das auch gar nicht. Dem Blended Scotch – Verwender scheinen bislang andere Dinge wichtiger, vornehmlich eine zugängliche, milde Rezeptur für einen angemessenen Preis.

  

Teestunde 2.0

Dr. Adam Elmegirab, Bitters-Spezialist aus Aberdeen und Mal Spence, BB Brand Ambassador aus Glasgow, laden am 21.11. im Hamburger Fleetschlösschen zur Teestunde der etwas anderen Art. Gemeinsam mit Dr. Adam & Mal Spence sind Bartender/innen eingeladen mit Black Bottle und den BB Tea Bitters zu experimentieren und neue Kreationen entdecken.

  
13:30 – 17:00 Uhr gilt  Barkeepers only. Anmeldung erbeten via www.connaisseur.de/anmeldung.

Ab 18:00 Uhr sind alle Interessierten Bargäste herzlich willkommen.

Fleetschlösschen – Brooktorkai 17, 20457 Hamburg

  

Mal Spence – a man and a mission 

In den vergangenen 12 Monaten besuchte Mal Spence Bars in ganz Deutschland, Schwerpunkte waren bisher die Städte Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, München – und aufgrund der hohen Nachfrage werden wird Black Bottle Mal’s Tournee in 2017 weiter fortsetzen. 

Mal war sich nach einem Jahr als Grafik Designer sicher: Seine Interessen lagen in einer anderen Richtung. Er nahm dafür zunächst einen Job als Barback an. Er begleitete als Bartender und Manager einige der besten Bars Schottlands. Das Blythswood Square Hotel in Glasgow wurde für Mals Arbeit mehrfach ausgezeichnet, was ihn zu einer Leitfigur in der schottischen Barindustrie machte. Mal war bereits zweimaliger Scottish Licensed Trade News (SLTN) Mixologist of The Year. Seine Fülle an Wissen und Inspiration, gepaart mit seiner Verbundenheit zur gelassenen, schottischen Lebensart macht ihn zum perfekten Global Brand Ambassador für Gordon Graham‘s Black Bottle.

Einer seiner bevorzugten Signatures ist ein „Old Fashion“ mit selbst hergestelltem Teeblend, der an die vier Hauptcharakteristika des Whiskys angelehnt ist. Mal ließ sich hierbei von der Entstehungsgeschichte des über 130 Jahre alten originalen Blended Scotch Whiskys inspirieren.

  

Ein Blend wie er sein sollte

Black Bottle ist ein Blended Scotch wie er sein sollte wenn man eine dezent rauchige Note liebt; frisch und fruchtig in der Nase, mit Eichenholz, würzigen Noten und nur leicht rauchig. Am Gaumen seidig, mit einer Mischung aus Frucht, Rauch und Torf, sowie dem Aroma von Eiche und Honig. Im Nachklang sanft, elegant-würzig mit Muskatnuss, Pfeffer und nur etwas Rauch. 
40% vol / Blended Scotch Whisky